Glaukom / Grüner Star: Studie zu Chip im Auge

Augenarzt aus Mainz ordnet Studie zur Chip-Messung des Augeninnendrucks bei Glaukom ein

Glaukom / Grüner Star: Studie zu Chip im Auge

Um den Augeninnendruck dauerhaft messen zu können, kann ein Chip implantiert werden.

MAINZ. Der Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) hat sich im vergangenen Herbst mit einem neuen Messinstrument zur Feststellung des intraokularen Augendrucks befasst. Insbesondere für Patienten mit Glaukom (https://www.augenaerzte-mainz.de/gruener-star-glaukom/), bei denen der Sehnerv fortschreitend geschädigt wird, ist die regelmäßige Kontrolle des Augeninnendrucks wichtig. Derzeit befassen sich Studien mit einem neu entwickelten Chip, der jederzeit zur Messung des Augeninnendruck zum Einsatz kommen kann. Es handelt sich dabei um ein ringförmiges Messinstrument, das im Rahmen einer Kataraktoperation zwischen Iris und neuer Linse eingebettet werden kann. Dort kann sie verbleiben und dauerhaft den Augeninnendruck messen.

Augeninnendruckmessung per Chip? Augenarzt Dr. Kauffmann erklärt die Hintergründe

Um den Chip auszulesen, braucht es ein spezielles Gerät, das vor dem Auge positioniert wird. „Der Vorteil dieses Messverfahrens ist die Gewinnung von vielfältigen Daten über die Entwicklung des Augeninnendrucks und seiner Schwankungen, die wichtige Rückschlüsse auf die Behandlung des Glaukoms (https://www.augenaerzte-mainz.de/glaukom-gruener-star-studie-zu-chip-im-auge/) bieten können“, bilanziert Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann, der in seiner Gemeinschaftspraxis in Mainz zusammen mit den Augenärzten Dr. med. Jutta Kauffmann und Dr. med. Stefan Breitkopf zahlreiche Patienten mit Glaukom / Grünem Star (https://www.augenaerzte-mainz.de) behandelt. Zugleich schränkt der Augenarzt ein, dass diese Technik wohl nicht in der Breite zur Anwendung kommen wird. Denn Voraussetzung für die Implantation des Messgerätes ist eine Kataraktoperation, durch die zunächst Platz für den Chip geschaffen werden muss. Das heißt, nur solche Patienten, die sowohl einen Grauen Star als auch einen Grünen Star aufweisen, sind für den Einsatz des Chips geeignet.

Augenarzt aus Mainz: Technische Unterstützung zur Kontrolle bei Glaukom ist sinnvoll

Ebenfalls in der klinischen Erprobung seien laut DOG Geräte, die mit einem Chip arbeiten, der außerhalb des Auges in die Lederhaut implantiert wird. Ein solcher Chip könne auch bei Patienten ohne Grauer Star zum Einsatz kommen. Für Dr. med. Thomas Kauffmann ist jede technische Unterstützung zur dauerhaften Kontrolle des Augeninnendrucks bei Patienten mit Glaukom eine Bereicherung der Therapie. Denn für die Behandlung des Grünen Stars braucht es eine engmaschige Kontrolle des Augeninnendrucks, um Sehnervenschäden kontrollieren zu können.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

Kontakt
Augenärzte Mainz
Dr. med. Thomas Kauffmann
Göttelmannstr. 13a
55130 Mainz
06131 5 78 400
presse@augenaerzte-mainz.de

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Augenarzt in Mainz: Perspektiven der Glaukom Therapie

Lässt sich in Zukunft der Sehnerv durch Gentherapie regenerieren? Augenarzt aus Mainz berichtet

Augenarzt in Mainz: Perspektiven der Glaukom Therapie

Vorsorge zur Früherkennung von Grünem Star ist besonders wichtig für die Behandlung.

MAINZ. Patienten mit der Diagnose Glaukom (https://www.augenaerzte-mainz.de/gruener-star-glaukom/) bzw. Grüner Star (https://www.augenaerzte-mainz.de/augenarzt-in-mainz-perspektiven-der-glaukom-therapie/) müssen wissen, dass das Krankheitsgeschehen irreversibel ist und sich medikamentös verzögern lassen kann. Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann, der in Mainz eine augenärztliche Gemeinschaftspraxis leitet, setzt einen Schwerpunkt auf die Vorsorge, um den Grünen Star (https://www.augenaerzte-mainz.de) in einem denkbar frühzeitigen Stadion zu diagnostizieren. Dann lässt sich ggf. mit den Augeninnendruck senkenden Medikamenten gegensteuern. Dr. Kauffmann plädiert vor dem Hintergrund des Krankheitsverlaufs zur regelmäßigen Glaukom Vorsorge. Denn oftmals bleibt der Grüne Star über Jahre hinweg unbemerkt und schädigt fortschreitend den Sehnerv. Wie der Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V. (BVA) berichtet, gibt es derzeit vielversprechende Untersuchungsergebnisse an Mäusen, nach denen in Zukunft vielleicht eine Gentherapie zur Regeneration der Sehnervenzellen beitragen kann.

Derzeit lässt sich das Glaukom aufhalten, aber nicht heilen, betont Augenarzt aus Mainz

Bleibt das Glaukom unbehandelt, sterben nach und nach immer mehr Sehnervenzellen ab. Bemerkbar macht sich das Augenleiden erst in fortgeschrittenem Stadium. Zunächst entstehen blinde Flecken am Rand des Gesichtsfelds. Später ist das Sehzentrum davon betroffen. Tragisch dabei ist die Tatsache, dass bei Ausfällen im Gesichtsfeld bereits der größte Teil des Sehnervs zerstört ist. Die Therapie zielt auf die Senkung des Augeninnendrucks und einer damit einhergehenden Entlastung des Sehnervs. In Deutschland leiden über 900.000 Menschen am Grünen Star.

Augenarzt aus Mainz: Gentherapie bei Glaukom / Grüner Star ist noch Zukunftsmusik

Könnte es in Zukunft denkbar sein, verlorengegangenes Sehvermögen durch den Grünen Star wieder zurückzugewinnen? Der BVA verweist dazu auf vielversprechende Forschungsarbeiten an Mitochondrien, den sogenannten „Kraftwerken der menschlichen Zellen“ und in der Epigenetik, die Veränderungen des Erbgutes durch Umwelteinflüsse erfasst. Demnach gelang es Forscherteams mit einer Gentherapie eine Verjüngung des Sehnervs bei Mäusen zu erreichen. Im Anschluss an die Therapie nahmen die am Glaukom erkrankten Mäuse optische Reize wieder war und konnten sich anhand von Mustern in einem Raum orientieren. Ihr Sehvermögen war folglich in einem gewissen Umfang zurückgekehrt. „Doch derzeit ist eine vergleichbare Therapie für den Menschen noch Zukunftsmusik, wenngleich sie mit großen Hoffnungen für Patienten mit Grünem Star verbunden ist“, ordnet Dr. med. Thomas Kauffmann die Untersuchungsergebnisse ein.

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