Europas Arzneimittelstrategie zur Gewährleistung einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung

Europas Arzneimittelstrategie zur Gewährleistung einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung

Die am 25. November 2020 verabschiedete Arzneimittelstrategie für Europa markiert einen Meilenstein auf dem Weg zu einer zukunftssicheren Gesundheitsversorgung. Am 26. April 2023 stellte die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine neue Richtlinie und eine neue Verordnung vor, die die bestehenden allgemeinen Rechtsvorschriften für Arzneimittel überarbeiten und ersetzen sollen. Ziel ist es, einen umfassenden und nachhaltigen Rechtsrahmen zu schaffen, der nicht nur den Zugang zu erschwinglichen Arzneimitteln gewährleistet, sondern auch die Forschung und Entwicklung von Technologien vorantreibt, die den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten entsprechen. In diesem Kontext erlangt insbesondere der Bereich der alternativen Arzneimittel, wie medizinisches Cannabis, zunehmend an Bedeutung. Hierbei nimmt die Unternehmensgruppe MABEWO AG, einschließlich ihrer Tochtergesellschaft MABEWO PHYTOPHARM AG, die sich auf innovative Technologien spezialisiert hat, eine entscheidende Rolle ein.

Die vier Säulen der Arzneimittelstrategie

Die Arzneimittelstrategie Europas stützt sich auf vier Säulen, die legislative sowie nicht legislative Maßnahmen umfassen:

1. Gewährleistung des Zugangs für Patientinnen und Patienten

Ein zentraler Aspekt der Strategie ist der Zugang zu erschwinglichen Arzneimitteln für alle. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Bereichen wie Antibiotikaresistenz und seltenen Krankheiten, in denen ein dringender unerfüllter medizinischer Bedarf besteht.

2. Förderung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation

Die Arzneimittelindustrie in der EU soll durch gezielte Maßnahmen gefördert werden, um innovative, hochwertige, sichere und umweltfreundlichere Arzneimittel zu entwickeln.

3. Verbesserung von Krisenvorsorge und -reaktionsmechanismen

Krisen wie COVID-19-Pandemie haben die Bedeutung einer krisenfesten Arzneimittelversorgung eindrücklich verdeutlicht. Die Strategie zielt darauf ab, Lieferketten zu sichern und Engpässe zu beheben, um die Verfügbarkeit von Arzneimitteln unter allen Umständen sicherzustellen.

4. Gewährleistung hoher Qualitäts-, Wirksamkeits- und Sicherheitsstandards

Die EU möchte ihre starke Stimme auf der Weltbühne bewahren, indem sie auf internationale Standards setzt, die eine hohe Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit von Arzneimitteln gewährleisten.

Herausforderungen für den Sektor

In der Europäischen Union erwarten die Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu modernen und bezahlbaren Therapien. Arzneimittel spielen eine entscheidende Rolle bei der Diagnose, Behandlung und Prävention von Krankheiten. Dennoch ist der Zugang zu innovativen Therapien nicht für alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen gewährleistet, und Engpässe können den Zugang zu dringend benötigten Medikamenten behindern. Die COVID-19-Pandemie hat exemplarisch gezeigt, wie essentiell ein krisenfestes Gesundheitssystem und eine kontinuierliche Verfügbarkeit von Arzneimitteln sind.

Die steigende Alterung der Bevölkerung in Europa und die Zunahme von Krankheiten und Gesundheitsbedrohungen wie COVID-19 stellen weitere Herausforderungen dar. Gleichzeitig stehen Gesundheitssysteme und Patienten vor der finanziellen Hürde, die Kosten für Arzneimittel zu tragen. Die Europäische Union ist vermehrt von Importen aus Drittländern abhängig, was Bedenken hinsichtlich antimikrobieller Resistenzen und der ökologischen Nachhaltigkeit von Arzneimitteln aufkommen lässt.

Die Rolle von MABEWO AG und MABEWO PHYTOPHARM AG

Die Expertisen der PHYTOPHARM AG und der MABEWO AG im innovativen Anlagenbau möchte zur Umsetzung der Arzneimittelstrategie beitragen. Die Herstellung von Arzneimitteln wie beispielsweise medizinischem Cannabis erfordert höchste Sorgfalt, um eine gleichbleibende Qualität der Inhaltsstoffe zu gewährleisten. Dr. Stefan Gall, Geschäftsführer von MABEWO PHYTOPHARM AG, betont die hohen Anforderungen in Europa, die konstante Qualität, hygienische Standards, den Verzicht auf Pestizide und die Stabilität der Wirkstoffgehalte verlangen. In diesem Zusammenhang entwickelt und baut das Unternehmen schlüsselfertige Indoor-Anlagen, die mit maßgeschneiderten Raum-in-Raum-Lösungen allen lokalen Voraussetzungen gerecht werden können. Durch innovative Lösungen und technologische Fortschritte wird zur Förderung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation in der Arzneimittelindustrie beigetragen.

Die Anlagenpalette von MABEWO PHYTOPHARM AG umfasst Wachstumsräume, Nebenräume und alle erforderlichen Betriebsausstattungen. Durch die Modellierung des optimalen Produktions- und Herstellungsprozesses wird eine maximale Gleichförmigkeit der Prozesse gewährleistet. Dies ermöglicht nicht nur das Potenzial, die Reinheit und Qualität des Endprodukts sicherzustellen, sondern gewährleistet auch Nachvollziehbarkeit und wirtschaftliche Effizienz. In enger Zusammenarbeit wird die Entwicklung hochwertiger, sicherer und wirksamer Arzneimittel vorangetrieben, die den therapeutischen Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten entsprechen.

Umsetzung der Arzneimittelstrategie

Eine der zentralen Initiativen der Strategie ist die Reform des EU-Arzneimittelrechts. Im April 2023 wurden Vorschläge für eine neue Richtlinie und eine neue Verordnung zur Überarbeitung und Ersetzung der bestehenden Arzneimittelvorschriften offengelegt. Diese Reformen erstrecken sich auch auf Regelungen für seltene Krankheiten und die speziellen Bedürfnisse von Kindern. Die Bedeutung dieser Maßnahmen kann nicht genug betont werden, da sie dazu beitragen werden, die vielfältigen Herausforderungen im Arzneimittelsektor zu bewältigen und die Gesundheitsversorgung in der EU nachhaltig zu verbessern. Nicht unterschätzt werden darf die Situation, dass viele Patienten aufgrund fehlender Kostenübernahme zwangsläufig Selbstzahler sind. Durch diese Notwendigkeit entstehen große finanzielle Herausforderungen. Die MABEWO PHYTOPHARM AG will mit ihren Lösungen dazu beitragen, den Zugang zu erschwinglichen Arzneimitteln für alle zu gewährleisten. Dazu zählen im Besonderen beispielsweise Schwerkranke, die meist eingeschränkt erwerbsfähig sind und diese Mehrkosten nicht decken können, zu den Betroffenen.

Größte EU-Arzneimittelreform seit 20 Jahren: Medikamente sollen leichter zugänglich, erschwinglich und innovativer werden

Diese Reformen markieren zweifellos die größte Veränderung im EU-Arzneimittelsektor seit zwei Jahrzehnten. Ihr Ziel ist es, Arzneimittel leichter zugänglich, erschwinglicher und innovativer zu machen. Die Arzneimittelstrategie für Europa ist ein mutiges politisches Instrument, das darauf abzielt, die zahlreichen Herausforderungen im Gesundheitssektor anzugehen und die Gesundheitsversorgung der EU für die kommenden Jahre zukunftssicher zu gestalten. In diesem ehrgeizigen Vorhaben spielt die Unternehmensgruppe MABEWO AG, in Partnerschaft mit der PHYTOPHARM AG als Experten im innovativen Anlagenbau, eine zentrale Rolle. Gemeinsam werden sie dazu beitragen, dass alternative Arzneimittel wie medizinisches Cannabis einen festen Platz in der europäischen Gesundheitsversorgung finden und somit den Patientinnen und Patienten nachhaltig zugutekommen.

V.i.S.d.P.:
Jörg Trübl
Umweltingenieur
Verwaltungsrat MABEWO AG

Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. „Make a better world“ investiert in die Zukunft und entwickelt innovative Technologien, um die größten Herausforderungen unserer Zeit zu lösen: Klimaschutz, Energiewende, Ressourcenschonung und Lebensmittelversorgung. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische wirtschaftliche Erfahrung in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa.

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EinBlick-Podcast: Telemonitoring fehlt im Digitalgesetz

Gespräch mit Günter van Aalst von der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin DGTelemed zum Digitalgesetz DigiG

EinBlick-Podcast: Telemonitoring fehlt im Digitalgesetz

EinBlick – nachgefragt präsentiert Diskussionen und Interviews zur Gesundheitspolitik

Die neuste Ausgabe des Podcast „EinBlick – nachgefragt“ beleuchtet das Fehlen des Telemonitoring im geplanten Gesetz zur Beschleunigung der Digitalisierung im Gesundheitswesen (DigiG).

Gast ist Günter van Aalst, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin DGTelemed. Im Gespräch mit Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz diskutiert van Aalst die Bedeutung des Telemonitorings für Patient:innen mit chronischen Erkrankungen. Weiter werden Themen wie die Kritik der DGTelemed an der Kategorisierung des Telemonitorings als „neue medizinische Methode“ durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) sowie die daraus resultierenden Hürden für Anerkennung und Kostenerstattung durch gesetzliche Krankenkassen erörtert.

Die aktuelle Folge: #EinBlick – nachgefragt mit Günter van Aalst: Das Machen fehlt, beim Telemonitoring jetzt handeln
können Sie hier anhören: https://einblick-podcast.podigee.io/212-einblick-nachgefragt-20230811

Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin e. V. (DGTelemed) fordert, Telemonitoring als festen Bestandteil der digitalisierten Gesundheitsversorgung zu etablieren. Trotz jahrelanger Forderungen wird diese im aktuellen Gesetzentwurf zur Beschleunigung der Digitalisierung im Gesundheitswesen (DigiG) ignoriert. Das Positionspapier der DGTelemed hebt die Vorteile von Telemonitoring für chronisch Kranke hervor, da Ärzte so den Gesundheitszustand von Risikopatienten anhand ständig erfasster Vitalwerte optimal überwachen können.

Günter van Aalst, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DGTelemed, betont: „Bis zu 10 Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Erkrankungen. Es wäre fatal, diese Menschen bei der Auswertung ihrer Gesundheitswerte sich selbst zu überlassen. Durch digitalen Datentransfer können Ärzte die Werte in Echtzeit kontrollieren.“ Trotz seiner Effizienz wird Telemonitoring vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) als „neue medizinische Methode“ betrachtet. Die DGTelemed plädiert für eine Einstufung als „neuen medizinischen Prozess“ und fordert erleichterte Anerkennungs- und Kostenerstattungsprozesse.

„EinBlick – nachgefragt“ bietet Gespräche mit Expert:innen des Gesundheitswesens. Der Podcast ist über die Website von BERLIN-CHEMIE und auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. de
Durch Interviews und Diskussionen beleuchtet „EinBlick – nachgefragt“ aktuelle Themen und Entwicklungen im Gesundheitswesen. Das Format zielt darauf ab, Informationen aus erster Hand bereitzustellen und gibt Hörer:innen die Möglichkeit, sich über verschiedene Aspekte aus erster Hand zu informieren.
Es ergänzt den gesundheitspolitischen EinBlick Podcast, der wöchentlich als Nachrichtenüberblick erscheint.

Über die EinBlick-Formate:

-EinBlick – Der Podcast: Ein wöchentlicher Podcast, der jeden Freitag um 12 Uhr die relevantesten Nachrichten aus dem Gesundheitswesen präsentiert.

-EinBlick – nachgefragt: Ein Interview- und Diskussionspodcast mit Expert:innen des Gesundheitswesens. Hier werden tiefergehende Themen erörtert und aktuelle Diskussionen beleuchtet.

-EinBlick – Der Newsletter: Ein regelmäßiger Newsletter, der Hintergründe zu aktuellen gesundheitspolitischen Themen beleuchtet und eine Ergänzung zu den Podcasts darstellt.

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Wolters Kluwer feiert 30 Jahre UpToDate

Wolters Kluwer feiert 30 Jahre UpToDate

30 Jahre UpToDate – Das branchenführende System zur Unterstützung klinischer Entscheidungen.

Das branchenführende System zur Unterstützung klinischer Entscheidungen

Mehr als zwei Millionen Kliniker:innen vertrauen weltweit auf UpToDate für Diagnosen und zur Verbesserung der Behandlung

Wolters Kluwer, Health feiert heute das 30-jährige Jubiläum von UpToDate®, einem branchenführenden System zur Unterstützung klinischer Entscheidungen. Mehr als zwei Millionen Kliniker:innen in über 190 Ländern vertrauen auf UpToDate, um die Patientenbehandlung zu verbessern – durch die Bereitstellung evidenzbasierter Antworten auf klinische Fragestellungen. Studien belegen den signifikanten Beitrag von UpToDate zu einer besseren Entscheidungsfindung, die zu einer höheren Behandlungsqualität und besseren Behandlungsergebnissen führt. Das System hat ferner einen signifikanten Effekt auf die medizinische Ausbildung.

„Seit dreißig Jahren bietet UpToDate evidenzbasierte Antworten auf behandlungskritische Fragen“, erklärte Peter Bonis, MD, Chief Medical Officer bei Wolters Kluwer, Health. „Das Bestreben, richtige Behandlungsentscheidungen zu ermöglichen, ist der Kern unseres Wirkens. Auch mit Blick auf die nächsten 30 Jahre wissen wir, dass wir in dieser Hinsicht noch viel zu leisten haben. Unser Ziel lautet, für Behandlungsteams weltweit Zugang zu vertrauenswürdigen evidenzbasierten Informationen für den praktischen Einsatz sicherzustellen – an jedem Ort und zu jeder Zeit.“

Die beste Behandlung ermöglichen – überall

Dieses Jubiläum bedeutet des Weiteren einen wichtigen Meilenstein in der Partnerschaft mit dem Better-Evidence-Programm von Ariadne Labs: Mehr als 100.000 Abonnements von UpToDate wurden über dieses Programm Leistungserbringern und weiteren Gesundheitseinrichtungen mit limitierten Ressourcen in 159 Ländern kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dieses Programm, das 2009 startete, ist Teil der fortdauernden Mission von Wolters Kluwer, überall die beste Behandlung zu ermöglichen.

„Abonnements von UpToDate haben Kliniker:innen in manchen der herausforderndsten Arbeitssituationen weltweit dabei unterstützt, ihren Patient:innen eine bessere, gleichberechtigte Versorgung zu bieten – unabhängig vom Ort und von den Ressourcen“, sagte Rebecca Weintraub, MD, Director of Better Evidence von Ariadne Labs, einem gemeinsamen Zentrum für die Innovation der Leistungserbringung des Brigham and Women’s Hospitals und der Harvard T.H. Chan School of Public Health. „Studierenden den Zugang zu UpToDate in Umfeldern mit geringen Ressourcen zu ermöglichen, in denen Kosten seit jeher ein großes Hindernis darstellen, unterstützt sie dabei, evidenzbasierte Behandlungen bis weit in die Zukunft verwirklichen zu können.“

Drei Jahrzehnte Engagement für bessere, einheitliche Behandlungsentscheidungen

Begründet wurde UpToDate 1992 durch den renommierten Nephrologen Burton „Bud“ Rose, MD. Er setzte sich zum Ziel, Ärzte und Ärztinnen dabei zu unterstützen, hinsichtlich neuer Forschungserkenntnisse auf dem Laufenden zu bleiben und bessere Entscheidungen für ihre Patient:innen zu treffen. Am Beginn seiner Arbeit stand sein Fachgebiet – die Nephrologie. In den Anfangsjahren wurde UpToDate per Post auf Floppy-Disks ausgeliefert; dreimal im Jahr kamen neue Versionen heraus.

Drei Jahrzehnte später kommt UpToDate auf Smartphones, über PC-Browser und über den Aufruf aus Krankenhausinformationssystemen (KIS) zum Einsatz. Über zwei Millionen Kliniker:innen und 44.000 Krankenhäuser sowie weitere Leistungserbringer in mehr als 190 Ländern nutzen das System. Aktualisierungen werden fortlaufend durchgeführt; Nutzer greifen monatlich auf über 54 Millionen Themen aus 25 Fachgebieten zu.

Seine Leistungsfähigkeit stellte UpToDate in den ersten Tagen der COVID-19-Pandemie unter Beweis: Angesichts des sich schnell ändernden Wissensstands benötigten Kliniker:innen stets Zugriff auf die aktuellsten, qualitätsgeprüften und vertrauenswürdigsten Informationen für die Patientenbehandlung. UpToDate erweiterte rasch seine Wissensplattform und ermöglichte den kostenfreien Zugang zum Wolters Kluwer Coronavirus Resource Center. Dieses Angebot umfasst über 90 Themen, die bereits zweitausendmal aktualisiert worden sind.

UpToDate hat die Zielsetzung von Dr. Rose, die Behandlung zu verbessern, erfüllt. Das System ist anerkannt als maßgebender Standard und Marktführer bei Unterstützungssystemen für klinische Entscheidungen. UpToDate ist innovations- und praxisführend bei evidenzbasierten Lösungen am Ort der Behandlung. Sie ermöglicht eine Vereinheitlichung klinischer Entscheidungen. Erfahren Sie mehr über den Unterschied, den UpToDate in der Leistungserbringung von heute herbeiführt.

Weitere Informationen:

https://www.wolterskluwer.com/de-de/solutions/uptodate

https://www.wolterskluwer.com/en/expert-insights/30-years-of-uptodate-evolution-of-clinical-decision-support-future-of-evidence-based-medicine

Wolters Kluwer (WKL) ist ein weltweiter Anbieter von Fachinformationen, Softwarelösungen und Dienstleistungen für Klinik- und Pflegepersonal, Buchhalter, Juristen, Steuerspezialisten sowie für die Bereiche Finanzen, Audit, Risiko, Compliance und Regulierung. Wir bieten Expertenlösungen – eine Kombination aus tiefem Fachwissen mit spezialisierten Technologien und Dienstleistungen -, die unseren Kunden helfen, täglich kritische Entscheidungen zu treffen.

Wolters Kluwer erzielte im Jahr 2021 einen Jahresumsatz von 4,8 Milliarden Euro. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Alphen aan den Rijn, Niederlande, betreut Kunden in über 180 Ländern, ist in über 40 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit ca. 19.800 Mitarbeiter.

Wolters Kluwer bietet bewährte klinische Technologie und evidenzbasierte Lösungen, die Kliniker, Patienten, Forscher und Studenten bei der effektiven Entscheidungsfindung unterstützen und an den Outcomes im Gesundheitswesen mitwirken. Wir unterstützen klinische Effektivität, Lernen und Forschung sowie klinisches Monitoring und Compliance als auch Datenanwendungen. Für weitere Informationen über unsere Lösungen besuchen Sie https://www.wolterskluwer.com/en/healthund folgen uns auf LinkedIn und Twitter @WKHealth.

Zusätzliche Informationen finden Sie unter https://www.wolterskluwer.com oder folgen Sie uns @Wolters_Kluwer auf Twitter, „liken“ uns auf Facebook, LinkedIn und YouTube (WoltersKluwerComms).

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Praxis, Apotheke und Industrie diskutieren E-Rezept + ePA

Kontrovers diskutiert im EinBlick-Podcast und -Newsletter

Praxis, Apotheke und Industrie diskutieren E-Rezept + ePA

EinBlick – Der Podcast von BERLIN-CHEMIE immer freitags ab 12 Uhr in allen Podcast-Portalen

Das Gesundheitsmanagement der BERLIN-CHEMIE AG liefert spannende Einblicke in die relevanten Ereignisse der Gesundheitswirtschaft, knackig aufbereitet zum Lesen oder Hören, je nach Geschmack. Der Newsletter erscheint alle drei Wochen, der Podcast wöchentlich: mit Interviews und spannend aufbereiteten Fakten der Woche. Aktuell diskutieren gleich drei Experten im EinBlick – nachgefragt die digitalen Trends rund um ePA und E-Rezept – mit kontroverser Meinung.

Die Expert:innen aus Ärzteschaft, Apotheken, Behörden, Verbänden und Industrie sind sich selten einig. Ein aktuelles Beispiel ist das E-Rezept. Mehrfach verschoben, viel zu wenig getestet – und keiner trägt die Schuld.

Sebastian Zilch, Geschäftsführer des Industrieverbands BVITG e. V. findet es schade, dass der Zeitplan nicht eingehalten wurde. Doch weil komplexe Projekte Zeit und besseres Projektmanagement benötigen, empfiehlt er, Realität und politische Ziele anzupassen, damit nicht noch mehr Vertrauen geschädigt wird.
Der Vorsitzende des NAV-Virchowbundes, Dr. med. Dirk Heinrich, ist enttäuscht und berichtet von Bedrohungen und Honorarkürzungen: Die Praxen sind demotiviert, da sie sich bemüht haben, Heilausweise und Konnektoren rechtzeitig anzuschaffen, doch niemand unterstützt bei Tests oder Einrichtung, erst recht nicht bei den Kosten. Digitalen Veränderungen steht er aufgeschlossen gegenüber, allerdings sollen diese Prozesse vereinfachen und keinen komplizierten Mehraufwand nach sich ziehen.

Die Apothekerin Anke Rüdinger aus Berlin hält fest: Die Apotheken sind bereit, das Rezept flächendeckend einzuführen. Wir freuen uns über den aufgeschobenen Start, da 42 Tests bei hunderttausend Verschreibungen deutlich zu wenig sind. Sie erhofft sich unter anderem durch KIM und TIM eine bessere Kommunikation, die am Ende der Versorgung aller Patient:innen zu Gute kommt. Allerdings sieht sie auch mehr

Beratungsaufwand seitens der Apotheken, weil Erkrankte nicht mehr selbst lesen können, was auf einem Rezept steht, wenn dieses nur digital vorhanden ist. Rüdinger ist Mitglied des Geschäftsführenden Vorstand der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. und Vorsitzende des Berliner Apotheker-Vereins.

Und was bringt die ePA?

Apotheken dürfen die Akte nicht einsehen, das verbietet die DSGVO. Da die Datenhoheit den Patient:innen obliegt und ggf. nur Teilberichte umfasst, kann sich kein Personal sicher sein, alles Wichtige zu erfahren. Doch insgesamt werden die Daten die Arbeit erleichtern, so Rüdinger.

Den Ärzt:innen bringt die ePA nichts, entgegnet Heinrich. Unvollständige Daten, oft als PDFs, sind für ihn unnütz und nicht integrierbar. Die fehlende Verantwortlichkeit ist ein weiteres Thema: Wenn Daten fehlen und ich etwas Falsches verschreibe, wer ist dann schuld? Die Apotheke, ich oder die Programmier:innen? Solange diese Fragen ungeklärt bleiben, sieht er in der ePA keinen Vorteil. Zudem hat kein Mensch ihn bislang danach gefragt.
Zilch hält die digitale Akte samt neuer opt-out-Funktion für einen positiven und wichtigen Schritt. Doch die Definition ihrer Rolle im Versorgungsprozess steht noch aus und ihre Inhalte müssen in standardisierter strukturierter Form speicherbar werden. Für digitale Prozesse wünscht er ein gutes Maß zwischen Herausforderung, Vorwärtskommen und Management, bei dem alle Beteiligten mitgenommen werden.

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Die rund zwölfminütigen Folgen greifen auf, was in der vergangenen Woche gesundheitspolitisch relevant war und geben einen Ausblick auf kommende Ereignisse. Der EinBlick – Podcast bietet eine kompakte und unterhaltsame Möglichkeit, sich zu informieren und stellt eine Ergänzung zu den tieferen Analysen des EinBlick Newsletters dar.

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