Wo liegen die Grenzen der Gesichtserkennung?

Jens Gruneberg von GBTS macht auf die Risiken und die notwendige Regulierung von Gesichtserkennung für den Datenschutz aufmerksam.

Wo liegen die Grenzen der Gesichtserkennung?

Jens Gruneberg von GBTS betont die Bedeutung klarer Regeln für den Einsatz von Gesichtserkennung. (Bildquelle: © Uwe Klössing | www.benschulz-partner.de)

Mit der zunehmenden Verbreitung von Gesichtserkennungssystemen im öffentlichen Raum und in sicherheitsrelevanten Bereichen wie Flughäfen und Bahnhöfen steht die Gesellschaft vor einer zentralen Herausforderung: Wie lassen sich die Vorteile dieser Technologie nutzen, ohne die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger zu gefährden? Gesichtserkennung verspricht mehr Effizienz und Sicherheit, doch der Einsatz biometrischer Daten – besonders in öffentlichen Räumen – führt zu tiefgreifenden Diskussionen über Datenschutz und Privatsphäre. Die Datenschutzkonferenz (DSK) warnte jüngst, dass der Einsatz solcher Technologien ohne klare gesetzliche Vorgaben erhebliche Eingriffe in die Freiheitsrechte darstellt und daher dringend reguliert werden muss. Auch für Unternehmen spielt dies zunehmend eine Rolle.

Die GBTS Group, ein führender Dienstleister für Gebäudesicherheit unter der Leitung von Jens Gruneberg, weist auf die komplexen Risiken und Herausforderungen der Gesichtserkennung hin. „Gesichtserkennung kann das Sicherheitsniveau in vielen Bereichen erheblich verbessern, birgt aber gleichzeitig ein hohes Missbrauchspotenzial, wenn der rechtliche Rahmen fehlt“, erklärt Gruneberg. Insbesondere die Erfassung und Speicherung biometrischer Daten seien mit Vorsicht zu betrachten. Viele Unternehmen und Sicherheitsbehörden setzen diese Systeme ein, ohne dass Bürgerinnen und Bürger ihre Zustimmung gegeben haben, was zu erheblichen Einschnitten in die Privatsphäre führen kann.

Die Gesichtserkennung basiert auf hochsensiblen biometrischen Daten, und es ist entscheidend, dass diese im Einklang mit den geltenden Datenschutzgesetzen verarbeitet werden. In öffentlichen Räumen ist es jedoch oft schwierig, eine klare Zustimmung der betroffenen Personen einzuholen. „Hier besteht die Gefahr, dass sensible Daten ohne Wissen der Betroffenen gespeichert und ausgewertet werden“, betont Gruneberg. Ein verantwortungsvoller Umgang sei daher unerlässlich, um Missbrauch zu verhindern und Vertrauen in die Technologie zu schaffen.

Gruneberg macht zudem auf die Gefahr von Diskriminierung aufmerksam. Studien haben gezeigt, dass Gesichtserkennungssysteme oft weniger zuverlässig bei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe und ethnischer Herkunft arbeiten. Fehlerhafte Zuordnungen könnten zu unangemessenen Sicherheitsmeldungen oder diskriminierenden Situationen führen – sowohl bei Behörden als auch in Unternehmen. „Technologie darf nicht dazu führen, dass Menschen ungerecht behandelt werden“, so Gruneberg.

Neben den ethischen Herausforderungen betont die GBTS Group auch die Notwendigkeit, biometrische Daten gegen Cyberangriffe zu schützen. „Gesichtserkennung ist ein attraktives Ziel für Hacker, und deshalb müssen diese Systeme besonders gesichert werden“, sagt Gruneberg. Um Identitätsdiebstahl und Datenmissbrauch zu verhindern, sei eine starke Cybersicherheit entscheidend.

Schließlich plädiert Gruneberg für eine transparente Regulierung und unabhängige Überwachung der Nutzung von Gesichtserkennungssystemen. Nur durch klare gesetzliche Rahmenbedingungen und eine strenge Aufsicht könne sichergestellt werden, dass die Technologie verantwortungsvoll und im Einklang mit den Grundrechten der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt wird.

Die GBTS-Group bietet zahlreiche Alternativen im Bereich der Zutrittskontrolle an. Mehr Informationen und Kontakt zur GBTS Group gibt es unter www.gbts.group (https://www.gbts.group).

Die GBTS Group – Gruneberg Building Technology Solutions – ist herstellerunabhängiger Dienstleister für Gebäudetechnik. Von der Sicherheitstechnik und der Elektrotechnik über Heizung, Sanitär und Klimatechnik bis zur IT-Infrastruktur bieten wir die gesamte Bandbreite an Dienstleistungen in einem einzigen Unternehmen an. Die GBTS Group besteht aus der Gruneberg Gebäudetechnik GmbH und der GBTS-Plan GmbH. Während erstere von der Planung bis zur Realisierung von Projekten alles aus einer Hand und zusätzlich die Wartung und den Service für die verbaute Technik gerne übernimmt, handelt es sich bei letzterer um eine Planungsgesellschaft für Sicherheitstechnik. Sie berät Kunden in allen Bereichen der Sicherheitstechnik, plant diese individuell auf jeden Kunden zugeschnitten, begleitet Kunden zuverlässig bei Ausschreibungen und überwacht die Installation bis hin zur Abnahme der Gewerke.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Unternehmen und Eigenheime smarter und sicherer zu machen und unsere Kunden ganzheitlich zu betreuen. Als Ratgeber, Macher und Gestalter ist es unser oberstes Ziel, die bestmöglichen Lösungen für Ihre Projekte zu entwickeln. Dabei behalten wir stets das große Ganze im Auge. So beraten wir Sie ehrlich, optimal und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten für mehr Zukunftsstabilität.

Kontakt
Gruneberg Gebäudetechnik GmbH
Jens Gruneberg
Katernberger Str. 107
45327 Essen
+49 201 89096870
https://www.gbts.group

Flintec App mit biometrischem Authentifizierungsverfahren

Gesichtserkennung für die mobile Zeiterfassung und Zutrittskontrolle

Flintec App mit biometrischem Authentifizierungsverfahren

Flintec App mit biometrischem Authentifizierungsverfahren

Mannheim, 06.06.2023: Flintec erweitert die App für mobile Zeiterfassung und Zutrittskontrolle um die Authentifizierung per Gesichtserkennung. Dieses biometrische Authentifizierungsverfahren ist eine Ergänzung zum Identifizierungsverfahren. Die Mitarbeiter führen die Gesichtserkennung kontaktlos über das Smartphone oder Tablet durch. Die Authentifizierung sorgt für mehr Sicherheit bei der Nutzung der App.

Flintec App für mobile Zeiterfassung und Zutrittskontrolle
Mit der Flintec App erfassen die Mitarbeiter die Zeit und steuern den Zutritt zu sicherheitsrelevanten Türen mit elektronischem Schließsystem. Mobile Zeiterfassung und Zutrittskontrolle jederzeit und überall per Smartphone in einer einzigen Anwendung. Die Mitarbeiter identifizieren und authentifizieren sich über das Smartphone. Das ist die Voraussetzung für die Nutzung der App für mobile Zeiterfassung und Zutrittskontrolle.

Verfahren zur Identifizierung und Authentifizierung
Für die Flintec App stehen verschiedene Identifizierungsverfahren zur Verfügung: Ausweisnummer, SSO/AD, IMEI, RFID/NFC oder Wallet App. Flintec konfiguriert das entsprechende Identifizierungsverfahren abhängig von dem Bedarf des Unternehmens und dem Betriebssystem des Smartphones. Nach erfolgreicher Identifizierung des Mitarbeiters folgt eine Aufforderung zur Authentifizierung. Bei der Authentifizierung wird überprüft, ob die Person die Person ist, für die sie sich ausgibt. Sie erfolgt entweder über die Eingabe einer PIN oder über die Gesichtserkennung. Sobald die Authentifizierung erfolgreich abgeschlossen wurde, ist die App in vollem Umfang nutzbar. Mit der ergänzenden Authentifizierung sorgt Flintec für mehr Sicherheit bei der Zeiterfassung und Zutrittskontrolle.

Gesichtserkennung als biometrische Authentifizierung
Die Authentifizierung per Gesichtserkennung erfolgt kontaktlos. Die Mitarbeiter registrieren sich einmalig mit einem Foto. Aus diesem Foto wird ein nicht-reversibler Werte-Vektor in der zentralen Datenbank oder lokal auf einem Berechtigungsträger (Credential) gespeichert. Das Registrierungsfoto wird anschließend gelöscht. „Es werden keine Fotos gespeichert“ erklärt Geschäftsführer Dipl.-Inform. Lucien Feiereisen. Für die Authentifizierung wird in der App ein aktuelles Foto aufgenommen und mit dem Werte-Vektor des Registrierungsfotos verglichen. Die Gesichtserkennung ist ein biometrisches Verfahren mit hoher Sicherheit. „Die Erfahrungswerte für die Gesichtserkennung liegen bei 99,7 %“ stellt Feiereisen fest. Auf Kundenwunsch konfiguriert Flintec eine Lebendigkeitsprüfung und Alterseinschätzung. Das steigert die Erkennungssicherheit. Mit der Gesichtserkennung ist das richtige Passwort zur Hand und die Authentifizierung erfolgt schnell und bequem.

Installation der App auf dem Smartphone
Flintec hat die Authentifizierung per Gesichtserkennung für Geräte mit Android- oder iOS-Betriebssystem entwickelt. Dabei wird die auf den Geräten standardmäßig installierte 2D-Kamera genutzt. „Es sind keine Zusatzgeräte notwendig. Das ist eine wesentliche Kostenersparnis“ sagt Feiereisen. Flintec bietet die Zeiterfassung und Zutrittskontrolle on-premise oder Cloud-basiert als Micro-Service in der Flintec Mobility Orchestration Platform an. Ein externer Dienst wird nicht benötigt. Die Flintec App für mobile Zeiterfassung und Zutrittskontrolle wird wie folgt installiert: Entweder individuell über den jeweiligen Store oder zentral über ein Enterprise Mobility Management (EMM) System bzw. Mobile Device Management (MDM) System. Auf Kundenwunsch wird die App mit dem standardisierten oder einem kundenindividuellen Layout konfiguriert.

Die Flintec InformationsTechnologien GmbH ist Anbieter und Entwickler von IT-Lösungen „Made in Germany“. Flintec entwickelt kundenspezifische Informationstechnologien und Kommunikationslösungen zu den Themen Zeiterfassung per Telefon und mobil (kompatibel zu dormakaba und PCS), Kontrollmechanismen mit Echtzeitinformation (Anwesenheitskontrolle, Arbeitszeitregelung, Führerscheinkontrolle), mobiler Zutritt (per App für das Smartphone, Tablet, Smartwatch) und Telefonie-Lösungen für den Kundendienst (SprachPortal, Contact Center etc.). Gegründet wurde das Unternehmen 1992, der Unternehmenssitz ist in Mannheim. Für weitere Informationen: www.flintec.de

Kontakt
Flintec IT GmbH
Lucien Feiereisen
Heppenheimer Str. 23
68309 Mannheim
06213389230
https://www.flintec.de