Mit GENDER*PROFI zum Gender-Profi

…weil Gendern nicht kompliziert sein muss

Mit GENDER*PROFI zum Gender-Profi

Ulm, 10.05.2022 – Das Thema Gendern ist so aktuell wie nie. Sollten auch Unternehmen und Behörden gendern? Und wenn ja, wie? Um in sprachlicher Hinsicht für mehr Sicherheit zu sorgen, hat die H&H Communication Lab GmbH mit GENDER*PROFI ein innovatives Plug-in für MS Word und Outlook entwickelt. Die Software-Erweiterung erlaubt eine einheitliche Umsetzung – praxistauglich und unkompliziert.

Wer seine Kund*innen heute respektvoll ansprechen möchte, kommt am Thema Gendern nicht mehr vorbei. Deshalb entschließen sich immer mehr Unternehmen, Organisationen und Behörden zu einer inklusiven Sprache. Doch eine konsequente Anwendung ist im Alltag oft eine Herausforderung. Genau dabei hilft das Plug-in GENDER*PROFI – ohne dabei Team oder Budget zu überfordern.

Gendern – eine pragmatische Lösung für die Praxis
„Wir plädieren für einen pragmatischen, an der Praxis orientierten Umgang mit dem Thema Gendern. Deshalb haben wir GENDER*PROFI entwickelt – damit neue Regeln einfach und ohne großen Aufwand umgesetzt werden können“, so Dr. Anikar Haseloff und Oliver Haug, Geschäftsführer des Communication Lab Ulm.
Wer gendern will, muss verschiedene Stile, Schreibweisen und Sonderfälle beachten. GENDER*PROFI findet hier sekundenschnell alle Formulierungen, bei denen gegendert werden kann. Das Plug-in schlägt Formulierungen vor und zeigt neutrale Begriffe an – alles direkt in MS Word und in Outlook. Damit kann sogar jede E-Mail schnell und einfach gendersensibel formuliert werden.

Richtig gendern – mit einer intelligenten Software
Redaktionell erstellte Wortdatenbanken mit über 44.000 Wörtern und über 854.000 gendergerechten Synonymen bilden das Herzstück des Plug-ins. Die Anwender*innen können zudem das Modul individuell anpassen – mit ihrem bevorzugten Gender-Stil, eigenen Formen oder der Bearbeitung bestehender Einträge.
Mit dem GENDER*PROFI können die Sprachregeln exakt den jeweiligen Anforderungen angepasst werden: Richtig gendern und eine faire Kommunikation werden damit zum Kinderspiel.

GENDER*PROFI – So einfach geht“s:
Nutzer*innen können GENDER*PROFI einfach online kaufen, direkt herunterladen und installieren. Alle Informationen zu den Lizenz-Modellen, Funktionen und Kosten gibt es unter: www.gender-profi.de

H&H Communication Lab im Profil:
Das Communication Lab entstand 2006 aus der universitären Forschung heraus. Von Anfang an standen dabei Verfahren zur Messung und Optimierung von Verständlichkeit und Corporate Language im Fokus. Heute unterstützt das Communication Lab Unternehmen und Behörden dabei, ihre schriftliche Kommunikation klar, markenkonform, modern und verständlich zu gestalten.
Ein wichtiger Baustein ist dabei die Software TextLab, entwickelt vom Communication Lab und der Universität Hohenheim. TextLab ist die führende deutschsprachige Plattform für Verständlichkeit und Corporate Tonality. Der „Hohenheimer Verständlichkeits-Index“ hat sich deutschlandweit als Standard für die Messung von Verständlichkeit durchgesetzt. Mit dem „Corporate-Language-Index“ hat man zudem eine Methode entwickelt, wie Unternehmen die Umsetzung der eigenen Sprachregeln in jedem Dokument auf Knopfdruck messen können.
Zu den Kunden zählen DAX-Konzerne, Finanzkonzerne, Energieversorger, Krankenkassen und Verwaltungen, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen.

Firmenkontakt
H&H Communication Lab GmbH
Oliver Haug
Hindenburgring 31
89077 Ulm
+49 731 93284-11
o.haug@comlab-ulm.de
https://gender-profi.de/

Pressekontakt
WORDFINDER GmbH & CO. KG
Katrin Kammer
Lornsenstraße 128-130
22869 Schenefeld
+49 (40) 840 55 92 14
kk@wordfinderpr.com
www.wordfinderpr.com

Onlinestudie: Nur fünf der DAX 40-Unternehmen gendern konsequent

Onlinestudie: Nur fünf der DAX 40-Unternehmen gendern konsequent

Untersucht wurde die Verwendung von (m/w/d) in Stellenanzeigen, die Nutzung eines genderneutralen Jobtitels sowie die Verwendung von genderneutralen Begriffen in den Fließtexten der Websites der DAX 40-Unternehmen. Hierfür gab es jeweils einen Punkt, maximal also drei Punkte pro Unternehmen.

Die zentralen Ergebnisse sind:

95% der DAX-Unternehmen gendern mit (m/w/d) in den Jobtiteln ihrer Stellenanzeigen (38 von 40)
17,5% verwenden eine genderneutrale Rechtschreibung bei der Bezeichnung der Jobs (7 von 40)
57,5% gendern generell in Website-Texten (24 von 40)
Nur 5 der 40 DAX-Unternehmen gendern umfassend. (BASF, Delivery Hero, Deutsche Bank, Deutsche Post, Linde)
Die MunichRE gendert konsequent nicht.

Obwohl das deutsche Gesetz besagt, dass ab dem 1. Januar 2019 alle Jobanzeigen genderneutral formuliert sein müssen, gibt es 2021 immer noch Firmen in unserer Liste, die ihre Stellenangebote noch nicht angepasst haben. Sie verstoßen somit gegen §1 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Dieses besagt, dass kein*e Bewerber*in aufgrund des Geschlechts benachteiligt werden darf. Es gibt jedoch mit MunichRE und Puma zwei Firmen, die gegen dieses Gesetz verstoßen.

Der Mitarbeiter von COCO Content Marketing und verantwortlicher Autor der Studie Stephan Wild meint zu den Ergebnissen: „Es ist erstaunlich, dass nur fünf der vierzig Top-Unternehmen aktiv und sichtbar aus Eigeninitiative gendern. Der Großteil der Firmen benutzt nur das gesetzlich Vorgeschriebene. Dies wirkt weder angemessen noch zeitgemäß.“

COCO ist eine strategisch führende Content Marketing Agentur in München. Wir entwerfen Content Strategien, unterstützen bei der Content Erstellung (Texte, Grafiken, Video, Website, Social Media), arbeiten als SEO Agentur und für Public & Influencer Relations. Für unsere Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum sorgen wir so für eine nachhaltige Steigerung der relevanten Website-Besuche von Google.

Kontakt
COCO new media GmbH
Martin Bauer
Maistr. 31
80337 München
089/45099330
mbauer@coco-new-media.de
https://www.coco-content-marketing.de

Gendern für Pragmatiker*innen

Beim Communication Lab heißt es jetzt #GernMitStern

Gendern für Pragmatiker*innen

#GernMitStern Kampagne

Mit dem Hashtag #GernMitStern startet das Communication Lab eine Kampagne zur gendergerechten Sprache. Die Idee dahinter: Die Kommunikationsagentur will dazu beitragen, das Gender-Thema aus dem wissenschaftlichen Diskurs und der öffentlichen Aufregung herauszulösen. Ziel ist es, das Gendern im Alltag ankommen zu lassen – zum Beispiel durch pragmatische Gender-Strategien für Unternehmen.

Die geschlechtergerechte Sprache – das sogenannte Gendern – ist in aller Munde. Seit der letzten Rechtschreibreform gab es kaum ein Thema, das die deutschen Sprachgemüter so in Wallung brachte.

Während vielerorts die Diskussion um das Thema auf Hochtouren läuft, wurden anderenorts schon Fakten geschaffen. Einige Medienhäuser, Behörden und Unternehmen wenden schon heute eine geschlechtergerechte Sprache an. Grund genug für die Gender-Kritiker*innen, noch vehementer dagegen anzugehen.

Vergöttert und verteufelt – das Gendern polarisiert die Sprachwelt

Die öffentliche Diskussion zum Gendern wird oft von zwei sich unversöhnlich gegenüberstehenden Positionen bestimmt: diejenigen, die überzeugt sind, dass es sich um eine moralische Pflicht handele, um jeden Preis zu gendern. Und diejenigen, die alles ablehnen, was mit Gendern zu tun hat – vom Anliegen bis zur Umsetzung.

Vom Stammtisch bis zur Uni: kaum ein Bereich, in dem die Debatte nicht polarisiert. Der Duden hat in seiner letzten Auflage ein Kapitel zum Gendern ergänzt. Der Deutsche Rechtschreibrat lehnt die geschlechterneutrale Sprache hingegen ab. Die SPD-regierte Stadt Hannover führte bereits 2019 das Gendern in der Verwaltungssprache ein. Der Hamburger CDU-Vorsitzende Christoph Ploß hingegen fordert ein Verbot von Stern, Doppelpunkt und Unterstrich in der Amtssprache.

Ausweg aus dem Gender-Dilemma?

Ein „easy way out“ scheint nicht in Sicht. Wie findet man aber aus diesem Dilemma wieder heraus? Wie können Unternehmen die Unsicherheit bei diesem Thema hinter sich lassen und das Gendern ganz pragmatisch in ihren Kommunikationsalltag integrieren?
Die Kommunikations-Expert*innen des Communication Lab haben es sich zum Ziel gesetzt, das Thema in die Alltagspraxis von Unternehmen handhabbar zu machen – jenseits von Diskurs und Dogma.

Viele Unternehmen, die Gendern grundsätzlich für eine gute Idee halten, zögern mit der Umsetzung – zu groß die Sorge vor dem hohen Aufwand, fehlender Akzeptanz bei den Mitarbeiter*innen, unleserlichen Texten oder einem Shitstorm der Gender-Gegner.

„Deshalb wollen wir mithelfen, das Gendern zu entdramatisieren und in den Kommunikationsalltag von Unternehmen und Behörden zu integrieren. Das Thema inklusive Sprache wird nicht einfach wieder verschwinden. Es geht nun darum, diese Veränderung in der Sprache in der Kommunikation zu berücksichtigen und möglichst reibungsfreie Umsetzungsmöglichketen zu schaffen“, sagt Oliver Haug, Geschäftsführer des Communication Lab.

Unter dem Hashtag #GernMitStern wirbt das Ulmer Unternehmen für ein alltagstaugliches „Gendern für Pragmatiker*innen“. Dabei spricht die Kommunikationsagentur speziell Unternehmen an, die viel nach außen kommunizieren und unsicher sind, ob sie überhaupt gendern wollen – und wenn ja, wie.

„Hier wollen wir den Unternehmen gerne die Schwellenangst nehmen: Was spricht zum Beispiel gegen eine teilweise oder schrittweise Einführung der inklusiven Sprache ins Unternehmen? Auch mit kleinen Schritten lässt sich schon viel bewirken“, erklärt Corinna Wälz, Leiterin Text und Redaktion beim Communication Lab.

Ob Paarform, genderneutrale Schreibweisen, Sternchen, Doppelpunkt oder Unterstrich: Wichtig sei es, die Lösung zu finden, die am besten zum Unternehmen passe – und die auch wirklich umsetzbar sei. Das Communication Lab könne hier viel praktische Hilfe leisten: zum Beispiel durch Beratung, Training der Mitarbeiter*innen und redaktionelle Unterstützung.

Oliver Haug ist sich sicher: „Eine gendersensible Sprache im Alltag ist möglich. Wir sehen sie nicht als Bedrohung, sondern auch als Chance, fair und respektvoll zu kommunizieren. Und das ist gerade auch für Unternehmen ein lohnenswertes Ziel.“

Das Communication Lab entstand 2006 aus der universitären Forschung heraus. Von Anfang an standen dabei Verfahren zur Messung und Optimierung von Verständlichkeit und Corporate Language im Fokus. Heute unterstützt das Communication Lab Unternehmen und Behörden dabei, ihre schriftliche Kommunikation klar, markenkonform, modern und verständlich zu gestalten.
Ein wichtiger Baustein ist dabei die Software TextLab, entwickelt vom Communication Lab und der Universität Hohenheim. TextLab ist die führende deutschsprachige Plattform für Verständlichkeit und Corporate Tonality. Der „Hohenheimer Verständlichkeits-Index“ hat sich deutschlandweit als Standard für die Messung von Verständlichkeit durchgesetzt. Mit dem „Corporate Language Index“ hat man zudem eine Methode entwickelt, wie Unternehmen die Umsetzung der eigenen Sprachregeln in jedem Dokument auf Knopfdruck messen können.

Zu den Kunden zählen DAX-Konzerne, Finanzkonzerne, Energieversorger, Krankenkassen und Verwaltungen, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen.

Kontakt
H&H Communication Lab GmbH
Helmut Bröll
Hindenburgring 31
89077 Ulm
07319328415
h.broell@comlab-ulm.de

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