GoodsTag liefert Smart Products Plattform für Medikamente

Medikamentenhersteller und GS1 Germany starten digitales Informationsangebot für geflüchtete Menschen aus der Ukraine

GoodsTag liefert Smart Products Plattform für Medikamente

@GoodsTag GmbH

Berlin/Köln – Arzneimittel für Geflüchtete aus der Ukraine sind ein Teil der dringend benötigten Spenden. Das Problem: Die den Arzneimitteln beigelegten Beipackzettel sind in der Sprache des jeweiligen Zielmarktes verfasst und so in den meisten Fällen für ukrainische Staatsbürger nicht lesbar, was das Risiko falscher Medikamenteneinnahme zur Folge haben kann.

Eine gemeinsame Initiative von EFPIA (https://www.efpia.eu/) – European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations, GS1 Germany (https://www.gs1-germany.de/) und GoodsTag (https://www.goodstag.com/), nimmt diese Sprachhürden. Das Angebot ist zunächst in Polen abrufbar. Ab sofort können Ukrainer dort mit ihrem Smartphone anhand der App „Scan Matrix“, den sich auf den Arzneiverpackungen befindlichen 2D-Code GS1 DataMatrix scannen. Sie werden dann auf die elektronische Packungsbeilage (ePIL) in ihrer Sprache weitergeleitet, unabhängig davon, auf welcher Sprache der dem Arzneimittel beiliegende Beipackzettel beruht.

Entscheidend für diese Lösung ist neben der App ein sogenannte GS1 Resolver-Service. Diesen stellt GS1 Germany auf Basis der GoodsTag Smart Products Plattform für smarte Konsumgüter allen an der EFPIA-Initiative beteiligten Pharmaunternehmen kostenlos zur Verfügung. Zum Einsatz der sprachspezifischen Informationsbereitstellung kommt der neue globale GS1 Standard GS1 Digital Link (https://www.gs1-germany.de/gs1-standards/datenaustausch/gs1-digital-link/). Mit diesem neuen Standard können flexibel verschiedene Informationen zu einer physischen Einheit über einen einzigen Link für Verbraucher sowie alle Partner in der Lieferkette zur Verfügung gestellt werden. Die verlinkten Informationen können jederzeit angepasst werden, ohne den Datenträger und dessen Inhalt erneuern zu müssen. Dies eröffnet viele neue Möglichkeiten, die statischen Informationen auf der physischen Einheit online zu erweitern. Das Besondere: Steht der Content in diversen Sprachen zur Verfügung, wird beim Scan die Sprache des Smartphones erkannt und die Information in der entsprechenden Sprache ausgespielt.

Bisher konzentriert sich die Initiative der EFPIA auf die Bereitstellung von Informationen in ukrainischer Sprache. Wenn der Pharmasektor in Zukunft das volle Potenzial des neuen GS1 Standards ausschöpft, werden über einen einfachen Scan des bereits weltweit gesetzlichen Verpackungs-Codes (hier: GS1 DataMatrix) die jeweils benötigten Informationen und erweiterten Services zugänglich. Mittels GS1 Digital Link geschieht dies passgenau für den jeweiligen Anwendungsfall sowie in der benötigten Sprache.

Am aktuellen „Ukraine-Help-Projekt“ können sich alle Pharmaunternehmen durch die Bereitstellung ukrainischer ePILs beteiligen. Derzeit sind über 300 ePILs von führenden Pharmaherstellern abrufbar. Erste Unternehmen, die sich am Projekt beteiligen, sind Bayer, Boehringer Ingelheim, Janssen Pharmaceutica, Johnsen & Johnsen, Merck, Novo Nordisk Ukraine, Pfizer und Roche Polska.

Oliver Schwarz, Geschäftsführer Goodstag: „Es macht unser Team stolz, diese Hilfsinitiative der Pharmabranche gemeinsam mit der GS1 und mit unserer Plattform für Smart Product Services unterstützen zu können. Ohne die modernsten Internet-tauglichen GS1 Standards wäre das Projekt nicht möglich gewesen. Anwenderspezifische Produktinformationen am physischen Produkt via Smartphone verfügbar zu machen, wird für Unternehmen sehr bald zum normalen Bestandteil ihrer sozialen Verantwortung.“

Thomas Fell, Lead GS1 Germany: „Wir freuen uns, dass wir hier zusammen mit unserem Partner GoodsTag diese gute Initiative schnell und unbürokratisch unterstützen konnten. Diese Initiative zeigt auch, wie viel wir gemeinsam leisten können und wie wichtig unternehmens- und in diesem Fall sogar branchenübergreifende Kooperation ist.“

Über die Initiative sagte Nathalie Moll, Generaldirektorin von EFPIA: „Über sieben Millionen vertriebene Ukrainer sind in die EU eingereist, darunter Patienten, die eine laufende medizinische Behandlung benötigen. Mit der elektronischen Produktinformationsbroschüre auf Ukrainisch will die pharmazeutische Industrie den Bedürfnissen dieser Patienten gerecht werden und ihnen den Zugang zu medizinischer Versorgung in ihrer eigenen Sprache erleichtern.“

Scan Matrix App
Apple AppStore: https://apps.apple.com/cd/app/scan-matrix/id1552318346
Google PlayStore: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.jnj.scanmatrix

GS1 Germany – Es begann mit einem einfachen Beep.
1974 wurde in einem Supermarkt zum ersten Mal ein Barcode gescannt. Dies war der Beginn des automatisierten Kassierens – und der Anfang der Erfolgsgeschichte von GS1. Der maschinenlesbare GS1 Barcode mit der enthaltenen GTIN ist mittlerweile der universelle Standard im globalen Warenaustausch und wird sechs Milliarden Mal täglich auf Produkten gescannt. Die Standards von GS1 sind die globale Sprache für effiziente und sichere Geschäftsprozesse, die über Unternehmensgrenzen und Kontinente hinweg Gültigkeit hat. Als Teil eines weltweiten Netzwerks entwickeln wir mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam marktgerechte und zukunftsorientierte Lösungen, die auf ihren Unternehmenserfolg unmittelbar einzahlen. Zwei Millionen Unternehmen aus über 20 Branchen weltweit nutzen heute diese Sprache, um Produkte, Standorte und Assets eindeutig zu identifizieren, um relevante Daten zu erfassen und um diese mit Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsnetzwerken zu teilen. GS1 – The Global Language of Business. www.gs1.de (https://www.gs1-germany.de/)

EFPIA: https://www.efpia.eu/news-events/the-efpia-view/statements-press-releases/pharmaceutical-industry-launches-patient-information-initiative-for-displaced-ukrainians/

GoodsTag – Things that count

GoodsTag ist der Entwickler und Anbieter einer Enterprise-Cloud-Plattform für Smart Products Services für jegliche Art von Konsum- und Verbrauchsgütern. Diese Plattform ermöglicht es Herstellern, Markenartiklern und Händlern personalisierte und nachhaltige Verbindungen zwischen ihren physischen Produkten und den Menschen entlang des gesamten Produktlebenszyklus – vom Vertriebspartner bis hin zum Endkunden – herzustellen und zu pflegen.

GoodsTag ist der Solution Partner für den neuen GS1 Germany Digital Link Resolver Service und bietet eine Kombination aus Cloud Infrastruktur, IoT Solution und Smart Products Software as a Service (SaaS) rund um die GS1 Standards.

Kontakt
GoodsTag GmbH
Heiner Schaumann
Mälzerstraße 3
07745 Jena
030 25762644
heiner.schaumann@goodstag.com
www.goodstag.com

Berlin reagiert schnell mit Online-Antrag Aufenthaltserlaubnis

Senatsverwaltung Berlin setzt innerhalb weniger Tage digitales Verfahren zur Beantragung des Aufenthaltstitel für Geflüchtete aus der Ukraine um. Etablierte E-Government-Plattform cit intelliForm erleichtert schnelle Reaktion.

Berlin reagiert schnell mit Online-Antrag Aufenthaltserlaubnis

Berlin kann dank cit intelliForm schnell auf die Ukraine-Krise reagieren

Dettingen/Teck, 10.5.2022 – In nur zehn Tagen hat das Landesamt für Einwanderung (LEA) gemeinsam mit dem IT-Dienstleistungszentrum (ITDZ) Berlin und der Innenverwaltung einen Online-Antrag für Geflüchtete aus der Ukraine auf der Basis von cit intelliForm umgesetzt, wie der Hersteller der E-Government-Plattform, cit GmbH, mitteilt.

Das digitale Verfahren zur Beantragung eines Aufenthaltstitels richtet sich an alle Kriegsgeflüchteten aus der Ukraine und wurde auch auf Ukrainisch angelegt. Bereits zu Beginn wurden im Schnitt 2.500 Anträge pro Tag online gestellt und – auch dank der hohen Qualität der Anträge – bereits tausende Aufenthaltstitel erteilt. Mit dem Aufenthaltstitel können Geflüchtete zwei Jahre in Berlin bleiben, eine Arbeit aufnehmen, soziale Unterstützung erhalten und auch europaweit reisen.

„Menschen, die hier ankommen, brauchen schnell Klarheit und einfache Verfahren. Auf unserem Hilfsportal Berlin.de/Ukraine finden sie alle wichtigen Informationen und seit neustem auch den Online-Antrag zur Aufenthaltserlaubnis. Berlin hat damit innerhalb kürzester Zeit ein digitales Verfahren für die enormen Anforderungen entwickelt, das beispielgebend für andere Bundesländer sein kann“, sagte die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey in einer Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Inneres, Digitalisierung und Sport Berlin. „Berlin ist hier Vorreiter und das digitale Verfahren hat sich als sehr erfolgreich erwiesen: Damit ist es in Berlin sehr schnell gelungen, lange Wartezeiten vor dem LEA zu vermeiden und sowohl die Geflüchteten als auch die LEA-Mitarbeitenden zu entlasten“, ergänzte Innensenatorin Iris Spranger an gleicher Stelle.

Die technische Basis für dieses vorbildliche Handeln ist das seit Jahren in Berlin als zentrale E-Government-Plattform etablierte Produkt cit intelliForm. Es erlaubt die schnelle Umsetzung formularbezogener Webanwendungen ohne großen Programmieraufwand durch Modellierung – dem sogenannten Low-Code-Ansatz. Die Online-Anträge sind besonders nutzerfreundlich und intuitiv zu bedienen und funktionieren sofort auch reibungslos auf dem Smartphone. Durch zahlreiche vorgefertigte Funktionen und Integrationen – vom Behördenfinder bis zum E-Payment – sind neue Online-Angebote innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit. Damit trägt cit intelliForm maßgeblich zur Reaktionsfähigkeit von Verwaltungen bei – auch in Krisensituationen.

„Berlin zeigt in diesem gelungenen Beispiel wieder einmal, wie wichtig für die Verwaltung die Möglichkeit zur schnellen, agilen Reaktion auf neue Situationen ist. Dem Online-Kanal kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, weil über ihn viele Nutzende schnell direkt angesprochen und bedient werden können. Mit modernen Plattformen wie cit intelliForm können neue Online-Verfahren innerhalb von Tagen konzipiert und umgesetzt werden, weil die vollständige Basis bereits steht“, kommentiert Klaus Wanner, geschäftsführender Gesellschafter und Experte für E-Government bei cit.

Der Berliner Online-Antrag auf Aufenthaltserlaubnis für Geflüchtete aus der Ukraine findet sich hier:
https://service.berlin.de/dienstleistung/330875/

Mehr Informationen zur E-Government-Plattform cit intelliForm finden Sie hier:
https://www.cit.de/produkte

Die cit GmbH ist ein führender Anbieter von flexiblen Plattformen für die Erstellung von mobilen Anwendungen, WebApps, Online-Formularen, für Formularmanagement und Formularserver, Anliegen- und Fallmanagement sowie für alle dokumentbasierten Prozesse.
Mit der innovativen Produktfamilie cit intelliForm unterstützt die cit öffentliche Auftraggeber und Unternehmen wie Banken und Versicherungen bei der webbasierten Umsetzung komplexer Antrags- und Verwaltungsabläufe im E-Government und im Kundenservice. Die assistenten-gestützten Formulare, mobilen Anwendungen und Formularlösungen von cit verbessern den Kundenservice, beschleunigen Prozesse und reduzieren Aufwände und Kosten. Zu den Kunden der cit gehören viele Behörden und Institutionen im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Brandenburg, Sachsen-Anhalt die Landeshauptstädte München, Stuttgart, Dresden und Erfurt ebenso wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weiterhin gehören zu den Kunden namhafte Unternehmen wie der W. Kohlhammer Verlag und die S-Management Services GmbH. Die Produkte von cit werden auch von innovativen Partnern wie u.a. der msg systems AG oder der T-Systems erfolgreich eingesetzt.
Die cit GmbH wurde 1993 gegründet und hat ihren Stammsitz in Dettingen/Teck sowie Niederlassungen in Berlin, Bonn und Wernau (Neckar). Mehr Informationen zum Unternehmen und dem Produktportfolio finden Sie unter www.cit.de

Firmenkontakt
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Andreas Mühl
Kirchheimer Str. 205
73264 Dettingen/Teck
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http://www.cit.de

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