Schlechte Führung als Risikofaktor

Wie Unternehmen ihre Unternehmenskultur revolutionieren können

Schlechte Führung als Risikofaktor

Schlechte Führung als Risikofaktor – Herz über Kopf Vortrag Norman Gräter (Bildquelle: @ Ingo Misiak)

Schlechte Führung hat sich in Deutschland zu einem ernstzunehmenden Risikofaktor für den Unternehmenserfolg entwickelt. Laut dem aktuellen Gallup Engagement Index 2023 (https://www.gallup.com/de/472028/bericht-zum-engagement-index-deutschland-2023.aspx) haben mehr als 7,3 Millionen Beschäftigte in Deutschland innerlich gekündigt. Nur 14 von 100 Mitarbeitenden erleben ein Arbeitsumfeld, das durch gute Führung geprägt ist und ihre Motivation fördert. Gleichzeitig geben lediglich 27 Prozent der Befragten an, dass ihre individuellen Stärken in ihrem Arbeitsalltag gefördert werden. Die Konsequenzen dieser schlechten Unternehmenskultur sind gravierend: Neben hoher Fluktuation entstehen jährlich Produktivitätsverluste von bis zu 167,2 Milliarden Euro.

Die Ursache für diese alarmierende Entwicklung liegt häufig in der Führungskultur. Mitarbeitende fühlen sich nicht gehört, wertgeschätzt oder unterstützt. Unternehmen, die ihre Unternehmenskultur vernachlässigen, riskieren langfristig nicht nur ihren Erfolg, sondern auch ihren Ruf als attraktive Arbeitgeber.

Der Vortrag “ Herz über Kopf (https://norman-graeter.com/vortrag-werte-unternehmenskultur-fuehrungskraft-norman-graeter/)“ von Norman Gräter: Eine neue Perspektive für Führungskräfte
Angesichts dieser Herausforderungen bietet der Vortrag „Herz über Kopf“ von Norman Gräter eine innovative Lösung. Der vielfach ausgezeichnete Redner und Experte für emotionale Intelligenz zeigt in seinem Vortrag, wie Unternehmen ihre Unternehmenskultur positiv beeinflussen können. Im Fokus steht die Bedeutung einer werteorientierten Führung, die auf Empathie, Kommunikation und Authentizität basiert.

Norman Gräter geht in seinem Vortrag darauf ein, wie Führungskräfte nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen führen können. Dabei zeigt er auf, wie wichtig es ist, Mitarbeitende als Individuen wahrzunehmen und ihre Bedürfnisse zu erkennen. Durch inspirierende Beispiele und praxisnahe Impulse vermittelt er, wie Führungskräfte ihre Teams motivieren, das Vertrauen stärken und eine Unternehmenskultur schaffen können, die langfristig erfolgreich ist.

Drei sofort umsetzbare Tipps für eine bessere Führungskultur
Um der hohen Fluktuation und inneren Kündigung (https://www.aok.de/fk/betriebliche-gesundheit/gesund-fuehren/innere-kuendigung-erkennen-und-verhindern/) entgegenzuwirken, können Führungskräfte direkt an folgenden Stellschrauben drehen:

1. Regelmäßige Feedbackgespräche: Schaffen Sie Raum für offene und ehrliche Kommunikation. Fragen Sie Ihre Mitarbeitenden gezielt nach ihren Bedürfnissen, Zielen und Herausforderungen. Regelmäßige Gespräche fördern nicht nur das Vertrauen, sondern stärken auch die emotionale Bindung.

2. Stärkenorientierter Ansatz: Identifizieren Sie die individuellen Stärken Ihrer Mitarbeitenden und setzen Sie diese gezielt ein. Ein Arbeitsumfeld, das auf den Talenten der Teammitglieder aufbaut, steigert die Motivation und Leistungsbereitschaft.

3. Wertschätzung im Alltag: Kleine Gesten der Anerkennung können große Wirkung haben. Bedanken Sie sich bei Ihren Mitarbeitenden für ihre Arbeit und feiern Sie gemeinsam Erfolge. Eine Kultur der Wertschätzung motiviert und verbindet.

Diese Daten verdeutlichen die Dringlichkeit, Führungskulturen grundlegend zu verbessern. Unternehmen, die gezielt auf eine empathische und wertschätzende Führung setzen, können nicht nur die Bindung ihrer Mitarbeitenden stärken, sondern auch langfristig ihren Erfolg sichern. Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Zufriedene Mitarbeitende leisten mehr, bleiben ihrem Unternehmen treu und tragen so wesentlich zum Unternehmenserfolg bei.

„In der Be Yourself Academy haben wir eine Passion: Menschen und Unternehmen zu befähigen, ihre wahren Potenziale zu entfalten und ihre Ziele, Träume und Wünsche zu erreichen. In unseren Vorträgen und Seminaren spüren wir die Herzen unserer Zuhörer und inspirieren sie, Veränderungen anzunehmen und mutig zu sein. Wir sind davon überzeugt, dass jeder Mensch das Zeug dazu hat, seine wahre Größe und Stärke zu entfalten und diese dann zielgerichtet im Leben sowie im Unternehmen zum Wohle Aller einsetzt.“
Norman Gräter / Gründer & CEO

Kontakt
Be Yourself Academy GmbH
Norman Gräter
Husemannstr. 7
10435 Berlin
03012140740
http://beyourself-academy.com

Starre Unternehmensstrukturen hemmen Innovationskraft

Studie zur Arbeitszufriedenheit 2024

Starre Unternehmensstrukturen hemmen Innovationskraft

Die Menschen in Deutschland beklagen sich nicht – jedenfalls nicht mit Blick auf ihren Job. Die repräsentativen Ergebnisse der Arbeitszufriedenheitsstudie von AVANTGARDE Experts, die in Zusammenarbeit mit YouGov unter 1.050 Arbeitnehmer:innen in Deutschland durchgeführt wurde, zeigen: 2024 befindet sich die Arbeitszufriedenheit deutscher Mitarbeitender auf höchstem Niveau. Insbesondere der IT-Sektor verzeichnet im Branchenvergleich Rekordergebnisse. Beim Thema Innovationskraft hat Deutschland hingegen Nachholbedarf – eine bürokratische Unternehmenskultur, starre Strukturen und fehlendes Budget bremsen aus. Und obwohl viele ihren Unternehmen einen positiven Umgang mit Fehlern bescheinigen, mangelt es in deutschen Chefetagen an Kritikfähigkeit und Selbstreflexion.

IT-Branche: Champion bei der Arbeitszufriedenheit
83 Prozent der Studienteilnehmer:innen sind eher bis sehr zufrieden mit ihren aktuellen Arbeitsbedingungen. Damit ist der Faktor Jobzufriedenheit in den letzten drei Jahren um 15 Prozentpunkte gestiegen (2022: 68 Prozent, 2023: 79 Prozent). Das resultiert in Loyalität zum Arbeitgeber. Somit ziehen insgesamt 60 Prozent der Studienteilnehmer:innen in den nächsten sechs Monaten keinen Jobwechsel in Erwägung.

Ein Blick auf die Branchen zeigt: mit 92 Prozent ist der IT-Sektor unter den Befragten absoluter Spitzenreiter hinsichtlich der Jobzufriedenheit. Die veränderungsgeprägte Mobility-Branche befindet sich mit 81 Prozent leicht unter dem Durchschnitt. Doch welche Faktoren führen im Wesentlichen zu zufriedenen Arbeitnehmer:innen? Auf Patz eins nennen 56 Prozent das Gehalt, gefolgt von flexiblen Arbeitszeiten (41 Prozent) und dem Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun (34 Prozent). Ebenso zeigt die Studie: Die Mehrheit (64 Prozent) identifiziert sich gut oder sehr gut mit ihrer Unternehmenskultur.

„Die Ergebnisse der Studie Arbeitszufriedenheit 2024 bestätigen, was sich in den letzten Jahren verstärkt auf dem Arbeitsmarkt abgezeichnet hat: Begehrte Fachkräfte sind rar und Unternehmen müssen sich um die besten Talente bemühen. Das zahlt sich aus, denn die Jobzufriedenheit in Deutschland ist auf einem Rekordhoch“, so Philipp Riedel (CEO AVANTGARDE Experts)

Innovation: Starre Strukturen und fehlendes Budget bremsen aus
Deutschland gilt international als bedeutender Innovationsstandort. Es scheint jedoch, Unternehmen werden künftig verstärkt um diese Vormachtstellung kämpfen müssen. So attestieren nur 16 Prozent ihrem Unternehmen volle Innovationsstärke, laut 11 Prozent wird im eigenen Unternehmen nicht an Neuheiten gearbeitet. Doch was hemmt die Innovationskraft? Hier nennen die Befragten zu starre Strukturen (39 Prozent), fehlendes Budget (33 Prozent) sowie fehlende Zeit im Alltagsgeschäft (31 Prozent). Eine weitere mögliche Innovationsbremse ist eine bürokratische Unternehmenskultur (17 Prozent). Zudem legt die Studie offen: Lediglich 27 Prozent der Fachkräfte fühlen sich über Innovationen im eigenen Unternehmen gut informiert – anders sieht es bei den Führungskräften mit immerhin 40 Prozent aus. Bei einer positiven Fehlerkultur scheint Deutschland auf einem guten Weg zu sein. So bewerten 61 Prozent den Umgang mit Fehlern als (eher) konstruktiv; Spitzenreiter ist erneut die IT-Branche (73 Prozent), das Schlusslicht bildet der Mobility-Sektor (49 Prozent).

Philipp Riedel: „Ja, deutsche Unternehmen sind innovativ! Allerdings sollten Neuentwicklungen nicht nur von einigen Wenigen im stillen Kämmerlein erarbeitet werden. Gerade bei innovativen Prozessen profitieren Unternehmen von interdisziplinären Teams mit einem vielfältigen Skill-Set. Laut Studie ist die IT-Branche hier ein positives Beispiel, denn die Arbeit an Innovationen ist hier besonders cross-funktional und erfolgt laut 51 Prozent der Befragten team- und hierarchieübergreifend. Was es darüber hinaus noch braucht: eine positive Fehler- und eine offene Unternehmenskultur, die Innovation unter dem Leitgedanken des Entrepreneurships ständig fördert. Dieses stetige Bestreben nach Neuem sollte ein zentraler Aspekt jeder Firmenphilosophie sein.“

Hohe Lernbereitschaft trifft auf geringes Verantwortungsgefühl
Das wertvollste Kapital von Unternehmen sind die Mitarbeitenden. Je besser es gelingt, die Fähigkeiten jedes Einzelnen zu nutzen, desto größer der wirtschaftliche Erfolg. Unternehmen lassen hier jedoch noch reichlich Potenzial liegen: 42 Prozent der Befragten finden, ihr Potenzial ist mit der aktuellen Aufgabe noch nicht ganz ausgeschöpft oder sie fühlen sich sogar unterfordert. Die Bereitschaft Neues zu lernen ist ausgeprägt, denn mehr als die Hälfte (56 Prozent) bewertet neue Herausforderungen als positiv. Doch die Studie zeigt auch: Nur jeder Vierte (25 Prozent) fühlt sich absolut mitverantwortlich für den Unternehmenserfolg und knapp jede fünfte Führungskraft (18 Prozent) richtet ihr Handeln an eigenem Interesse aus. Ein anderes Bild zeigt sich bei den befragten IT-Expert:innen: 75 Prozent fühlen sich eher bis absolut mitverantwortlich für den Erfolg ihres Unternehmens – zugleich sind unter ihnen auch besonders viele (77 Prozent), die sich mit der Kultur ihres Arbeitgebers identifizieren.

Fehlende Kritikfähigkeit und Selbstreflexion in deutschen Chefetagen
Gute Führung beruht vor allem auf Soft Skills, finden die Studienteilnehmer:innen. So wünschen sich die Befragten von ihren Vorgesetzten Empathie (35 Prozent), Kritikfähigkeit und Selbstreflexion (32 Prozent) sowie Entscheidungsfähigkeit (31 Prozent). Diese Fähigkeiten scheinen bei der Beförderung jedoch nicht ausschlaggebend zu sein, denn neben einer positiven Grundhaltung (31 Prozent) und Entscheidungsfähigkeit (23 Prozent) bescheinigen die Befragten ihrer aktuellen Führungskraft vor allem Fachwissen (30 Prozent). Hier zeigt sich: Oftmals übernehmen die fachlich besten Mitarbeitenden eine Führungsrolle.

Philipp Riedel reflektiert: „Es ist bedauerlich, dass die Führungslaufbahn immer noch ein höheres Ansehen als die Fachlaufbahn genießt. Das führt dazu, dass exzellente Fachkräfte oft in Führungsrollen landen, in denen sie ihre Stärken nicht optimal einsetzen können. Das kann zu Unzufriedenheit und Überforderung führen. Unsere Studie unterstreicht die dringende Notwendigkeit, Karrierewege zu flexibilisieren und mehr Raum für wertvolle fachliche Karrieren zu schaffen, damit jeder seine Stärken optimal einsetzen kann und somit höchst motiviert einen positiven Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet.“

Doch worüber die wenigsten Vorgesetzten verfügen, ist laut Studie Kritikfähigkeit und Selbstreflexion – dies sehen nur 12 Prozent als Stärke ihrer aktuellen Führungskraft. Nicht nur die Ansprüche an Führung befinden sich im Wandel, ebenso die Haltung und Einstellungen zur Arbeit. Dies wird besonders bei verschiedenen Generationen, die im Team aufeinandertreffen, deutlich. Im Umgang mit Berufseinsteiger:innen sehen die befragten Führungskräfte vor allem den sehr starken Fokus auf persönliche Bedürfnisse (37 Prozent), wenig Einsatzbereitschaft (32 Prozent) und die fehlende selbstständige Arbeitsweise (30 Prozent) als Herausforderungen.

„Obwohl insgesamt 65 Prozent der befragten Führungskräfte der Umgang mit Berufseinsteiger:innen leicht bis sehr leicht fällt, treffen unterschiedliche Arbeitsweisen und -einstellungen aufeinander, was zu Konflikten führen kann. Hier sind Führungskräfte gefragt: Sie sollten das Bewusstsein schärfen, dass mit unterschiedlichen Lebensphasen auch unterschiedliche Bedürfnisse im Job einhergehen. Es gilt einen Rahmen zu schaffen, in welchem gegenseitiges Lernen und Zusammenarbeit auf Augenhöhe möglich ist – davon profitiert sowohl der Einzelne als auch das Unternehmen, denn diverse Teams erzielen beste Ergebnisse“, so Philipp Riedel.

Zur YouGov-Studie „Arbeitszufriedenheit 2024“
Bereits seit 2016 führt AVANTGARDE Experts die Umfrage zur „Arbeitszufriedenheit in Deutschland“ durch. Dafür befragte das Marktforschungsunternehmen YouGov im Befragungszeitraum Februar 2024 insgesamt 1.050 Arbeitnehmer:innen (528 mit Personalverantwortung) online zu unterschiedlichen Aspekten von Jobzufriedenheit und der Arbeitswelt.

Über AVANTGARDE Experts
AVANTGARDE Experts ist als Personaldienstleister auf die Besetzung moderner Arbeitsrollen im Tech & Mobility Sektor spezialisiert. Rund 250 Mitarbeitende unterstützen an den Standorten München, Stuttgart, Köln und Hamburg Automobilhersteller, -zulieferer, OEMs sowie Industrie- und Digitalkonzerne deutschlandweit bei der Suche nach den besten Talenten.
Mit den Vertragsmodellen Arbeitnehmerüberlassung, Freelancing, Direktvermittlung und Werkvertrag bietet der Recruitingspezialist maßgeschneiderte Personallösungen, die den Flexibilitätsbedürfnissen von Unternehmen sowie gefragten Expert:innen gleichermaßen gerecht werden. Mit ihrem Know-how über die Anforderungen einer dynamischen Arbeitswelt sowie ihrem umfassenden Branchenwissen bringen die spezialisierten Berater:innen innovative Unternehmen und hochqualifizierte Expert:innen zusammen. Dank ihres renommierten Talentpools, bestehend aus mehr als 150.000 internationalen Spezialist:innen, vermittelt AVANTGARDE Experts jährlich über 1.000 Akademiker:innen in den Disziplinen Engineering, IT, Marketing, Finance sowie HR & Office.
Dank der Unterstützung im gesamten Recruiting-Prozess leistet AVANTGARDE Experts für seine Unternehmenskunden wie BMW und Uber einen wertvollen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg – Kandidat:innen steht mit AVANTGARDE Experts zudem ein langfristiger Partner zur Seite, der Karrieren auf das nächste Level hebt.

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Erfolgreiches Leadership in unsicheren neuen Zeiten

Buchtipp: Die moderne Führungskraft von morgen

Erfolgreiches Leadership in unsicheren neuen Zeiten

Das Buch „Die moderne Führungskraft von morgen“ umfasst insgesamt 224 Seiten

Wir leben in einer Welt des ständigen Wandels. Die Zyklen der aufkommenden Krisen sind kürzer, heftiger, komplexer und disruptiver. Führungskräfte von heute müssen nicht nur über Wissen in ihrer Branche und die Aufgaben ihrer Abteilungen verfügen, sondern sie müssen selbst agil und schnell lernen. Zudem haben sie die Verantwortung, dass ihre Mitarbeiter sich diese Fähigkeiten ebenfalls aneignen. Auch die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit gewinnt mehr an Bedeutung und das Modewort „Work-Life-Balance“ wird durch „Work-Life-Blending“ abgelöst.

Wenn sich also die Rahmenbedingungen in einer solchen Geschwindigkeit ändern, greifen Führungsinstrumente und -prinzipien der 90er Jahre nicht mehr. Im Grunde genommen benötigen wir jetzt eine Transformation vom Boss zum Leader, das heißt vom klassisch autokratischen Führungsstil zum evolutionären Führungsstil. Vom BOSS zum LEADER heißt ebenso: vom Oberlehrer und Befehlsgeber zum persönlichen Entwicklungshelfer und Potenzialentfalter, vom klassischen Befehlsgeber zum Vorbild. Führung wird somit zu einer der wichtigsten Seviceleistungen in der Zukunft und sollten nicht mehr als reines Privileg verstanden werden.

Das Diamanten-Führungsprinzip wurde vom Autor entwickelt und basiert auf über 15 Jahren Praxiserfahrung. Um einen Diamanten zu bearbeiten oder zu schleifen, benötigt es einerseits eine Diamantenkunde, d. h. mit welchem Rohling habe ich zu tun, wie hart ist der Rohling (Mitarbeiter), welche Eigenschaften und Besonderheiten hat dieser. Danach ist es wichtig, die richtigen Werkzeuge durch den Diamantenschleifer (Führungskraft) zu wählen. Eine Kreuzschraube kann schlecht mit einem Hammer versenkt werden. Mit der Auswahl des richtigen Rohlings und des richtigen Werkzeugs kommt jetzt die richtige Technik des Diamantenschleifers zum Einsatz. Denn nur durch Erfahrung und Geschick wird der Umgang mit den Werkzeugen verbessert. Zu guter Letzt erstrahlt der Diamanten in seinen schönen und funkelnden Facetten und bekommt eine Fassung (Teamumgebung), welche ihn schön zu Geltung bringt. Das Diamantenprinzip besteht somit aus vier logisch aufeinander folgenden Dimensionen.

Heiko Faltenbacher ist Jahrgang 1978 und sammelte über 25 Jahre Berufserfahrung in mittelständigen Unternehmen, aber auch in international tätigen Konzernen wie BASF, Degussa und Rockwool. Mit 29 Jahren wurde er Marketingleiter mit Personalverantwortung und erhielt Handlungsvollmacht. Mit gerade einmal 37 Jahren wurde er zum Prokuristen berufen und ist somit auch Managementmitglied. Er hat unterschiedliche nationale, aber auch internationale Assessmentcenter als sogenannter Performer durchlaufen. Mit weit mehr als über 100 Führungskräften hat er bereits direkt und eng zusammengearbeitet, sowohl mit ihnen, über ihnen als auch natürlich unter ihnen.

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IFIDZ gründet E-Academy bzw. Online-Akademie

In der Online-Akademie sollen künftig die Online-Angebote des Instituts im Bereich Leadership Development und Persönlichkeitsentwicklung gebündelt werden.

IFIDZ gründet E-Academy bzw. Online-Akademie

Eine E-Academy (https://akademie.ifidz.de/) hat das Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ), Frankfurt, ins Leben gerufen. In ihr möchte das Institut laut Aussagen von dessen Gründerin und Leiterin Barbara Liebermeister künftig seine Weiterbildungsangebote im E-Learning-Bereich sowie seine digitalen Supportmaßnahmen, die es Unternehmen im Bereich Leadership Development und Personalentwicklung offeriert, bündeln. Zudem sollen unter dem Dach der Akademie Online-Kurse und -Seminare angeboten werden, die beruflich stark engagierte Personen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung und im Bereich Selbstführung/-management unterstützen.

Zu diesem Schritt sah sich das IFIDZ veranlasst, weil neben den klassischen Präsenz-Maßnahmen ein wachsender Teil der Weiterbildungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen, die das Institut für Unternehmen und seine Mitarbeiter durchführt, entweder einen reinen Online- oder hybriden Charakter hat. Deshalb wurde auf der IFIDZ-Webseite zum Beispiel ein separater Login-Bereich nötig, in dem die Teilnehmer an diesen Maßnahmen einen unmittelbaren Zugriff auf die dort für sie bereitgestellten Learning-Nuggets wie Videos, Transferaufgaben und vertiefende Infos haben. Zudem können die „User“ hier in einem „Virtual Classroom“ miteinander kommunizieren.

Offeriert werden im Rahmen der E-Academy neben Online-Coachings aktuell unter anderem ein Online-Kurs „Digital Leadership“ sowie ein Online-Seminar „Virtuelle Teamführung/ Führen auf Distanz“. Diese können auch Einzel- bzw. Privatpersonen buchen. Die aktuellen Angebote sollen in naher Zukunft laut Barbara Liebermeister um weitere ergänzt werden, „die für Unternehmen, die sich einerseits aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung intensiv mit solchen Themen wie New Work und Leadership befassen und andererseits eine neue Lernkultur in ihrer Organisation entwickeln möchten, eine hohe Relevanz haben“. Eine zentrale Rolle spielt in diesem Zusammenhang auch der LEADT, ein vom IFIDZ entwickelter Online-Check zur Einschätzung der bereits vorhandenen Kompetenz von Führungskräften zum Führen von Mitarbeitern und Teams im Kontext der digitalen Transformation. Ihn können Interessierte ebenfalls im Rahmen der E-Academy absolvieren.

Für das IFIDZ selbst stellt das Gründen der E-Academy laut Barbara Liebermeister ein zentraler Schritt dar, um die bei der eigenen Arbeit genutzte Education Technology so zu optimieren, dass Unternehmen auch im digitalen Zeitalter ihre Führungskräfte und Teams „wirksam und intelligent“ weiter qualifizieren können. Zudem wird so das IFIDZ-Angebot auch für Einzel- und Privatpersonen zugänglich, die eigeninitiativ zum Beispiel ihre Kompetenz im Bereich Leadership, Selbstführung und Networking ausbauen möchten. Nähere Infos über die E-Academy des IFIDZ finden Interessierte auf der Webseite www.ifidz.de .

Barbara Liebermeister leitet das Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ), Frankfurt am Main (www.ifidz.de). Die Managementberaterin ist eine gefragte Vortragsrednerin – u.a. zu den Themen Leadership und Führung, Beziehungsmanagement und Networking. Die Wirtschaftswissenschaftlerin begann ihre berufliche Karriere im Marketing und Vertrieb internationaler Konzerne wie Christian Dior und L´Oreal. Danach beriet sie u.a. Finanzdienstleister – wie die Royal Bank of Scotland und die Deutsche Bank. 2017 erschien im GABAL-Verlag ihr Buch „Digital ist egal: Mensch bleibt Mensch – Führung entscheidet“; im August 2020 im selben Verlag ihr neustes Buch „Die Führungskraft als Influencer: In Zukunft führt, wer Follower gewinnt“.

Barbara Liebermeister unterstützt (Dienstleistungs-)Unternehmen beim Auf- und Ausbau eines professionellen Beziehungsmanagements. Außerdem vermittelt sie ihren Führungskräften das Bewusstsein sowie die Fähigkeiten und Kenntnisse, die diese zu einem erfolgreichen Wahrnehmen ihrer Aufgaben im digitalen Zeitalter brauchen. Sie ist zertifizierte Trainerin, Coach und Vortragsrednerin der German Speakers Association e.V..

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IFIDZ – Institute for leadership culture in the digital age

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Welche Folgen hat es, wenn sich das Management nicht einig ist?

Frank Krell gibt Aufschluss darüber, welche Auswirkungen für Mitarbeitende und Führungskräfte entstehen, wenn sich das Management nicht einig ist.

Welche Folgen hat es, wenn sich das Management nicht einig ist?

Frank Krell über die Wichtigkeit von Einigkeit im Management.

Frank Krell tritt immer wieder mit Unternehmen in Kontakt, in dem Führungskräfte an der Basis sich über das Management beklagen. Dabei gehe es hauptsächlich darum, dass sich Priorisierungen hinsichtlich des Ergebnisses immer wieder ändern. Dadurch entstehe zunehmende Konfusion und man stelle sich häufig die Frage, ob ein solches Verhalten für das Gesamtkonstrukt eines Unternehmens zielführend ist.

Grund dafür sei oftmals die Tatsache, dass jeder Entscheider ein Thema individuell betrachte und das Resultat im eigenen Sinne beeinflussen möchte. Dadurch entstehen in der Regel negative Folgen – zum Beispiel werde in solchen Fällen auf alle unterschiedlichen Meinungen gehört und dadurch priorisiere man die Arbeit so, wie man es im eigenen Interesse für richtig hält. „Entscheiden ist letztlich, wie es „unten“ ankommt“, akzentuiert Frank Krell diesbezüglich.

Die Folgen seien deutlich auf der Metaebene zu erkennen. Das strategische Management laufe hierbei Gefahr, seine Ziele in Summe nicht zu erreichen. „Daran hängt der Finanzplan und im schlimmsten Fall das Überleben des Unternehmens“, so der Managementbegleiter. Dementsprechend fühle sich das mittlere Management unter Umständen übergangen und parallele, überflüssige Handlungsstränge könnten entstehen. Im Umkehrschluss führe dies zu einer irritierten „Basis“. Diese entstehende Konfusion hinterlasse weitaus mehr Fragezeichen, als es für das Produkt von Vorteil wäre.

Die direkte Führungskraft hingegen sei in der Regel fachlich verantwortlich für die ihr zugeordneten Mitarbeitenden. Führung habe den Menschen im Blick. „Sie ist dann erfolgreich, wenn für die Geführten klar erkennbar ist, wohin die Reise geht, wofür ihre Führungskraft steht und wie sie sich ihnen gegenüber verhält“, betont Frank Krell.

Bezüglich der Frage nach dem Verhalten einer Führungskraft sei es nicht leicht, den Schatten des Ressortdenkens zu überspringen. Frank Krell ist sich einer Sache sicher: „Ich bin der festen Überzeugung, dass es sich im Sinne des übergeordneten Ziels lohnt, den Gordischen Knoten zu zerschlagen.“

„Wenn wir selbst klar sind, überträgt sich das auch auf andere“, appelliert Frank Krell abschließend.

Weitere Informationen sowie den Kontakt zu Frank Krell – Menschen begleiten, befähigen, bewegen – gibt es hier: https://www.frank-krell.de

Führung unterliegt dem Wandel. Konzepte, die gestern noch funktionierten, sind heute schon veraltet. Die Rahmenbedingungen verändern sich rasant und alle bisherigen Verhaltensmuster stehen auf dem Prüfstand und werden in Frage gestellt. Schnell müssen Antworten gefunden werden und als neuer Bestandteil einer Firmenkultur angenommen und umgesetzt werden.

Als Begleiter und Wissensvermittler ist es das Ziel von Frank Krell, Unternehmen und Führungskräfte zu begleiten, zu befähigen und zu bewegen, neu zu denken und anders zu handeln. Mit seinen Trainings, Coachings und seiner Beratung erhalten Unternehmen sowie Einzelpersonen von Frank Krell maßgeschneiderte Konzepte für eine gestärkte Leadershipkultur.

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