Früherkennung rettet Leben: Krebsrisiko effektiv senken

ARAG Experten informieren über sinnvolle Krebsvorsorgeuntersuchungen

Früherkennung rettet Leben: Krebsrisiko effektiv senken

ARAG Experten informieren über sinnvolle Krebsvorsorgeuntersuchungen

Krebserkrankungen sind bundesweit die zweithäufigste Todesursache. Im vergangenen Jahr starben daran in Deutschland fast 240.000 Menschen (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/172573/umfrage/krebstote-in-deutschland/). Viele dieser Fälle hätten einen glimpflicheren Verlauf nehmen können, wären sie früher erkannt worden. Aber trotz diverser Möglichkeiten zur Früherkennung werden diese oft nicht genutzt. Anlässlich des Tages der Krebsvorsorge am 28. November appellieren die ARAG Experten für den regelmäßigen Besuch beim Arzt.

Vorbeugen ist möglich
Rund 40 Prozent (https://www.krebshilfe.de/informieren/presse/pressemitteilungen/weltkrebstag-drei-zahlen-zu-krebs-in-deutschland/) aller Krebserkrankungen könnten nach Einschätzung von Fachleuten vermieden werden. Dabei geht es zunächst um eine vernünftige Lebensweise: So sinkt beispielsweise das Lungenkrebsrisiko mit dem Verzicht auf Tabakkonsum und das Hautkrebsrisiko durch einen vorsichtigen Umgang mit UV-Strahlen. Eine allgemein gesunde Lebensweise, also beispielsweise wenig Alkohol, die Vermeidung von Übergewicht, regelmäßige Bewegung und ein sinnvoller Umgang mit Stress unterstützen nachweislich dabei, Krebszellen abzuwehren. Zusätzlich gibt es nach Auskunft der ARAG Experten auch die Möglichkeit, sich gegen einige krebserregende Viren zu impfen.

Das zahlen die gesetzlichen Krankenkassen
Entscheidend bei der Behandlung von Krebs ist meistens die Früherkennung. Daher zahlen die gesetzlichen Krankenkassen Vorsorgeuntersuchungen bei besonders verbreiteten Krebsarten. Hierfür gibt es allerdings besondere Bedingungen, die bestimmte Altersgrenzen und Intervalle vorsehen. So darf ein Hautkrebs-Screening ab einem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre in Anspruch genommen werden. Vorsorge hinsichtlich Darmkrebs wird für alle Versicherten zwischen 50 und 65 angeboten. Dabei wird laut ARAG Experten zwischen Männern und Frauen unterschieden: So können zwar alle Menschen zwischen 50 und 54 jährlich (ab 55 zweijährlich) einen Test auf verborgenes Blut im Stuhl durchführen lassen. Eine Darmspiegelung erhalten Frauen allerdings erst ab 55, Männer bereits mit 50 Jahren. Ab 45 wird Männern zudem die jährliche Prostatauntersuchung empfohlen und gezahlt. Frauen sind bereits ab 20 zur Vorsorge hinsichtlich Gebärmutterhalskrebs aufgerufen. Seit einigen Jahren übernehmen die Krankenkassen auch die Impfung gegen die hier entscheidenden HPV-Viren bei allen Mädchen und Jungen zwischen neun und 18 Jahren, je nach Krankenkasse auch später noch. Der Umfang und die Intervalle der Früherkennung hängen ebenfalls vom Alter ab. Einen ausführlichen Überblick bietet das Bundesgesundheitsministeriums auf seiner Internetseite (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/krebsfrueherkennung). Dort werden auch die Angebote für alle anderen häufig auftretenden Krebserkrankungen noch einmal zusammengefasst.

Anspruch auf Mammographie-Screening verlängert
Ein besonderes Augenmerk gilt dem weit verbreiteten Brustkrebs. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass erst vor drei Monaten die Altersgrenze für das Mammographie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs ausgeweitet wurde: Statt bis zum 69. haben Frauen nun bis zu ihrem 75. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch auf diese Untersuchung. Den Termin hierfür erhalten Frauen zwischen 70 und 75 Jahren bei Screening-Einheiten in der Nähe ihres Wohnortes. Die für sich passende findet man über die Eingabe seiner Postleitzahl auf der Website der sogenannten Zentralen Stellen (https://www.mammo-programm.de/de/termin). An alle Frauen zwischen 50 und 69 verschicken diese weiterhin alle zwei Jahre Einladungen inklusive eines Terminvorschlags, der so angenommen oder aber auch geändert werden kann. Mehr Informationen rund um die Mammographie, vor allem auch eine Entscheidungshilfe mit allen Pros und Contras bietet der Gemeinsame Bundesausschuss (https://www.g-ba.de/downloads/17-98-2232/2023-09-21_G-BA_Entscheidungshilfe_Mammographie_bf.pdf) (G-BA).

IGeL-Leistungen können sinnvoll sein
Wer sich über den von den gesetzlichen Kassen angebotenen Umfang, die vorgeschriebenen Intervalle oder Altersgrenzen hinaus schützen möchte, muss die Untersuchungen aus eigener Tasche zahlen. Der Sinn der sogenannten IGeL-Leistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen) wird zwar immer wieder diskutiert, dennoch sollte man sich gerade hinsichtlich der Früherkennung von Krebs unbedingt selber mit den Inhalten befassen, raten ARAG Experten. Aufschluss gibt der IGeL-Monitor (https://www.igel-monitor.de/index.html) des Medizinischen Dienstes Bund ebenso wie der Krebsinformationsdienst (https://www.krebsinformationsdienst.de/fileadmin/pdf-dateien/informationsblaetter/iblatt-individuelle-gesundheitsleistungen.pdf) als Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Weitere interessante Informationen unter:
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit mehr als 5.000 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von über 2,4 Milliarden Euro.

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Von unsichtbar zu unübersehbar: Diabetes-Dialog informiert über die Früherkennung von Typ-1-Diabetes

Frankfurt, 14.10.2024. Typ-1-Diabetes tritt immer häufiger auf [1] und kann potenziell jede*n treffen.[2] Nicht selten treten bei der Diagnose der Erkrankung schwere Komplikationen wie zum Beispiel eine diabetische Ketoazidose auf.[3] Mittels Früherkennung, die durch den Nachweis von mindestens zwei Autoantikörpern im Blut bereits vor dem Auftreten der ersten Symptome möglich ist[4], können sich Menschen mit Typ-1-Diabetes besser auf die Zeit vorbereiten, wenn die klinischen Symptome ihrer Erkrankung auftreten, und frühzeitig durch Ärzt*innen überwacht und betreut werden.[5,6,7] Dadurch kann das Risiko für Komplikationen bei klinischer Manifestation reduziert und eine Insulintherapie rechtzeitig eingeleitet werden.[5,6,8]

Digital dabei sein am Dienstag, 5. November 2024, um 16.30 Uhr im Livestream!
Doch welche psychologischen Auswirkungen hat die Diagnose Typ-1-Diabetes für die Betroffenen und ihre Angehörigen? Inwiefern kann die Früherkennung den Menschen helfen, besser mit der Erkrankung umzugehen? Diese und weitere Fragen beantwortet die neue digitale Ausgabe des Diabetes-Dialoges. Unter dem Titel „Darum ist Früherkennung von Typ-1-Diabetes so wichtig!“ bietet die Aktion „Wissen, was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ den Teilnehmenden die Möglichkeit, mit unseren Expert*innen in den Austausch zu treten.

Der Diabetes-Dialog richtet sich an Menschen mit Typ-1-Diabetes, ihre Angehörigen und alle Interessierten, die mehr über das Thema „Früherkennung von Typ-1-Diabetes“ erfahren möchten. Damit Typ-1-Diabetes in Zukunft nicht mehr unsichtbar, sondern unübersehbar ist. Zu Gast sind Prof. Dr. Karin Lange, Fachpsychologin Diabetes DDG (Deutsche Diabetes Gesellschaft) und Ivo Rettig, Unternehmer, der seit seiner Jugend mit Typ-1-Diabetes lebt und Einblicke in den Alltag mit Typ-1-Diabetes geben wird. Insbesondere die psychologischen Aspekte der Früherkennung werden im Fokus stehen: Wie verändert die Diagnose das Familienleben? Wie können Sorgen und Ängste verringert werden? Und wie gehe ich mit dem Wissen um, dass ich oder ein*e nahe*r Angehörige*r in Zukunft die Symptome von Typ-1-Diabetes entwickeln wird? Die Teilnehmenden erwarten zahlreiche Informationen rund um die Früherkennung und können ihre Fragen direkt an die Expert*innen stellen.

Stellen Sie schon jetzt Ihre Fragen!
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Über „Gesünder unter 7 PLUS“:
Mit dieser Aufklärungsaktion steht Sanofi seit vielen Jahren mit mehr als 20 Partnern hinter einem gemeinsamen Ziel: Menschen mit Diabetes zuhören, Antworten auf offene Fragen geben und sie dabei unterstützen, ein besseres Leben zu führen.

Mehr zu unseren Partnern und weitere Informationen rund um das Thema Diabetes, Videos, sowie den Livestream finden Sie unter: www.gesuender-unter-7.de (https://www.gesuender-unter-7.de)

Referenzen:
1. https://www.diabetesde.org/system/files/documents/gesundheitsbericht_2024_endversion.pdf
2. Fang M et al. Ann Intern Med 2023; 176: 1567-8.
3. Baechle C et al. Diabetes Res Clin Pract 2023; 197: 110559.
4. Raab J et al. BMJ Open 2016; 6: e011144.
5. Narendran P. Diabetologia 2019; 62: 24-7.
6. Sims EK et al. Diabetes 2022; 71: 610-23.
7. Ospelt E et al. Clin Diabetes 2024; 42: 17-26.
8. DDG 2023. S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle des Diabetes mellitus im Kindes- und Jugendalter, AWMF Registernummer: 057-016

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STARKE RÜCKGÄNGE BEI INANSPRUCHNAHME VON KREBS-FRÜHERKENNUNG

DACHVERBAND DER KREBS-SELBSTHILFE FORDERT BESSERE AUFKLÄRUNG UND AUSWEITUNG DER VORSORGEUNTERSUCHUNGEN

STARKE RÜCKGÄNGE BEI INANSPRUCHNAHME VON KREBS-FRÜHERKENNUNG

Bonn, 28. November 2022 – In Deutschland zeichnen sich Rückgänge um bis zu 20 Prozent bei der Inanspruchnahme von Krebs-Früherkennungsuntersuchungen für gesetzlich Versicherte ab. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), in der die Teilnahmezahlen der gesetzlich Versicherten mit dem Vor-Pandemie-Zeitraum verglichen werden. Das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. (HKSH-BV) sieht diese Entwicklung mit großer Sorge.

Die Idee von Deutscher Krebsgesellschaft (DKG) und AOK, den 28. November zum jährlichen „Tag der Krebsvorsorge“ auszurufen, begrüßt das HKSH-BV als einen wichtigen Schritt, um den durch die Pandemie ausgelösten Trend wieder umzukehren. Im Rahmen des neuen Akti-onstages soll künftig jedes Jahr dazu aufgerufen werden, Krebs-Früherkennungs- und -vorsorgemaßnahmen wahrzunehmen.

„Den von DKG und AOK vorgeschlagenen Aktionstag halten wir für eine gute Möglichkeit, die Bevölkerung fürs Thema Krebsfrüherkennung zu sensibilisieren“, so Hedy Kerek-Bodden, Vorsitzende des HKSH-BV. „Schließlich ermöglichen es die angebotenen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, Vorstufen oder Frühstadien bei vielen Krebserkrankungen wie Brustkrebs , Gebärmutterhalskrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs und Hautkrebs frühzeitig zu erkennen und so die Chancen auf weniger aggressive Therapien und Heilung deutlich zu verbessern.“

Ein jährlicher Aktionstag allein sei jedoch nicht ausreichend, um Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen in den Köpfen der Bevölkerung zu verankern. „Der Bedarf an weiteren gezielten Aufklärungsmaßnahmen ist groß“, so Kerek-Bodden. „Wir fordern daher, dass an vielen unterschiedlichen Stellen künftig obligatorisch eine persönliche und insbesondere verständliche Beratung erfolgt.“

Daher erachtet es das HKSH-BV für wichtig, in der medizinischen Aus-, Fort- und Weiterbildung noch mehr als bisher gezielt Kompetenzen für entsprechende Informationsgespräche aufzubauen. Eine Ursache für die seit vielen Jahren zu geringe Inanspruchnahme von Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen liege auch darin, dass die Informationen nicht in ausreichendem Maße verstanden würden. „Nur wenn wir Wege finden, alle Bevölkerungsschichten gleichermaßen gut und risikoadaptiert über Möglichkeiten der Krebsvorsorge und der Krebsfrüherkennung zu informieren, haben alle die gleichen Chancen, eine Krebserkrankung zu überleben“, so Hedy Kerek-Bodden.

Auch die Primärprävention, mit der die Entstehung von Krebserkrankung verhindert werden soll, müsse eine größere Rolle spielen. Sowohl der eigene Lebensstil wie auch das gesamtgesellschaftliche Umfeld seien hier entscheidend. „Dafür muss auch die Gesundheitskompetenz jedes einzelnen gefördert und gestärkt werden. Das sollte schon in Kita und Schule beginnen“, erklärt Kerek-Bodden weiter.

An den Gemeinsamen Bundesausschuss geht der Appel, weitere Krebs-Früherkennungsuntersuchungen zuzulassen. So fordert der Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP), Mitgliedsverband im HKSH-BV, Vorsorgeuntersuchungen auf den aggressiven Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Wer Informationen zu Krebsprävention, -erkrankung und -nachsorge oder Unterstützung in der Krankheitsbewältigung sucht, kann sich an die Verbände im Haus der Krebs-Selbsthilfe wenden.

Das Haus der Krebs-Selbsthilfe-Bundesverband e.V. (HKSH-BV) wurde 2015 gegründet und vereint zehn bundesweit unabhängig organisierte Krebs-Selbsthilfeverbände mit etwa 1.500 Selbsthilfegruppen. Sie decken die Krebserkrankungen von 80 Prozent der ca. vier Millionen Betroffenen in Deutschland ab. Das HKSH-BV ist gemeinnützig und wird umfassend von der Stiftung Deutsche Krebshilfe gefördert, unter deren Schirmherrschaft sie steht. Es ist unabhängig von Interessen und finanziellen Mitteln der Pharmaindustrie und anderer Wirtschaftsunternehmen des Gesundheitswesens.

Kontakt
Haus der Krebs-Selbsthilfe-Bundesverband e.V.
Bernd Crusius
Thomas-Mann-Straße 40
53111 Bonn
0174-9750801
crusius@hausderkrebsselbsthilfe.de
www.hausderkrebsselbsthilfe.de

Dem Krebs keine Chance

ARAG Experten geben anlässlich des Weltkrebstages Tipps zur Krebs-Prävention

Etwa eine halbe Million Menschen (https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Home/homepage_node.html) erkranken in Deutschland jährlich an Krebs. Bis 2030 rechnet die Deutsche Krebshilfe mit einem Anstieg der Neuerkrankungen auf etwa 600.000 Fälle pro Jahr. Dabei könnten laut der Stiftung 40 Prozent aller Krebserkrankungen mit einem gesunden Lebensstil vermieden werden. Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar geben die ARAG Experten Tipps, wie man Krebserkrankungen vorbeugen kann.

Krebs in Zahlen
Mehr als zwei von fünf Frauen (43 Prozent) und gut jeder zweite Mann (51 Prozent) in Deutschland erkranken laut Zentrum für Krebsregisterdaten (https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebsgeschehen/Praevention/Praevention_node.html) (ZfKD) im Laufe ihres Lebens an Krebs. Jeder fünfte Todesfall bei Frauen und jeder vierte bei Männern ist auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. Nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Krebs hierzulande die zweithäufigste Todesursache. Die bei Frauen häufigste Krebsart ist mit rund 18 Prozent Brustkrebs (https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/grundlagen/krebsstatistiken.php), gefolgt von knapp 16 Prozent Lungenkrebs. Bei Männern dominiert der Lungenkrebs die Neuerkrankungen mit knapp 30 Prozent, gefolgt von 12 Prozent Prostatakrebs.

Die ARAG Experten verweisen auf die Todesursachenstatistik (https://www.gbe-bund.de/gbe/ergebnisse.prc_tab?fid=16340&suchstring=Todesursachenstatistik_Krebs&query_id=&sprache=D&fund_typ=TXT&methode=2&vt=1&verwandte=1&page_ret=0&seite=1&p_lfd_nr=1&p_news=&p_sprachkz=D&p_uid=gast&p_aid=87947609&hlp_nr=3&p_janein=J) für 2019, der zufolge in Deutschland rund 230.000 Menschen an Krebs gestorben sind. Da das Risiko, an Krebs zu erkranken, mit dem Alter zunimmt, führt die steigende Lebenserwartung dazu, dass es für den Einzelnen wahrscheinlicher wird, eine Krebserkrankung zu erleben. Durch eine immer bessere Prävention, Früherkennung und Behandlung steigt aber gleichzeitig die Chance, eine Krebserkrankung zu überleben.

Vorbeugen hilft
Rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen (https://www.krebshilfe.de/informieren/presse/pressemitteilungen/weltkrebstag-drei-zahlen-zu-krebs-in-deutschland/) könnten nach Einschätzung von Fachleuten vermieden werden. Laut Deutscher Krebshilfe kann man einer Reihe von besonders häufig auftretenden Krebsarten wie z. B. Haut-, Lungen- oder Brustkrebs vorbeugen. Mit dem Verzicht auf Tabakkonsum, wenig Alkohol, der Vermeidung von Übergewicht, einer gesunden Ernährung und einem vernünftigen Umgang mit UV-Strahlen kann man das Krebsrisiko deutlich senken. Zusätzlich gibt es nach Auskunft der ARAG Experten auch die Möglichkeit, sich gegen einige krebserregende Viren zu impfen.

Auch regelmäßige Bewegung hilft, das Krebsrisiko zu senken und die Nebenwirkungen einer Krebstherapie zu lindern. Zudem kann eine Bewegungstherapie krebsbezogene Gesundheitsbeeinträchtigungen wie etwa depressive Symptome, Müdigkeit, körperliche Leistungsfähigkeit oder Angstzustände positiv beeinflussen, wie der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) betont.

Wer bezahlt die Vorsorge?
Nach Auskunft der ARAG Experten gehört die Vorsorge bei verbreiteten Krebsarten wie beispielsweise Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs oder Hautkrebs zu den Standardleistungen der gesetzlichen Krankenkassen, wobei die Leistungen für Versicherte nicht obligatorisch sind. Diese Leistungen sind allerdings durch Alter und Intervalle begrenzt. So werden z. B. Hautkrebs-Screenings ab einem Alter von 35 alle zwei Jahre gezahlt. Kosten für eine Früherkennungs-Mammografie werden in der Regel für Frauen ab 50 Jahren ebenfalls in einem zweijährigen Intervall übernommen. Welche Vorsorge- und Früherkennungsangebote es gibt, hat das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Internetseite (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/krebsfrueherkennung) zusammengefasst.

Wer sich über Umfang, Intervall oder Altersgrenze hinaus schützen möchte, muss die Untersuchungen normalerweise aus eigener Tasche zahlen oder eine private Krankenversicherung abschließen, die entsprechende Leistungen inkludiert.

Die ARAG Experten raten Arbeitnehmern, sich auch bei ihrem Arbeitgeber zu informieren. Viele Unternehmen unterstützen ihre Mitarbeiter bei der Krebsvorsorge über die betriebliche Krankenversicherung.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sport-und-gesundheit/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit rund 4.600 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 2,0 Milliarden Euro.

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Vorstand Dr. Renko Dirksen (Sprecher) Dr. Matthias Maslaton Wolfgang Mathmann Hanno Petersen Dr. Joerg Schwarze Dr. Werenfried Wendler

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Früherkennung von Insolvenzrisiken

Weissenberg automatisiert Insolvenzprüfung

Früherkennung von Insolvenzrisiken

Milad Safar, Managing Partner Weissenberg Group

Wolfsburg – Als Folge der Covid-19-Pandemie droht 2021 eine deutschlandweite Welle an Insolvenzen. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres lag die Zahl laut Statistischem Bundesamt bei 14.127 Unternehmensinsolvenzen und 31.821 Privatinsolvenzen. Und Experten rechnen für dieses Jahr mit mindestens 25.000 Unternehmensinsolvenzen und 110.000 Privatinsolvenzen. Für die Wirtschaft stellen unentdeckte Unternehmens- und Privatinsolvenzen im Kundenstamm ein unkalkulierbares, mitunter existenzbedrohendes Risiko dar. Aus diesem Grund hat die Weissenberg Group für einen Energieversorger den Prozess der Insolvenzprüfung von Bestandskunden automatisiert.

Der Energieversorger stand vor der Herausforderung, pro Tag manuell 400 neu eröffnete Insolvenzverfahren zu sichten, die notwendigen Informationen wie Name, Adresse, Geburtsdatum zu extrahieren und mit dem eigenen Kundenstamm abzugleichen. Angesichts der Tatsache, dass der Abgleich manuell durchgeführt werden musste, konnten nur die Informationen von drei der 192 Amtsgerichten, die Insolvenzverfahren melden, ausgewertet werden. Entsprechend hoch waren die Dunkelziffer nicht erkannter Insolvenzen und der wirtschaftliche Schaden.

Nach der Automatisierung dieses Prüfprozesses mittels Robotic Process Automation (RPA) (https://weissenberg-solutions.de/was-ist-robotic-process-automation/) und Machine Learning (ML) (https://weissenberg-solutions.de/was-ist-machine-learning/) durchsucht der Software-Roboter tagesaktuell die Internetseite „Insolvenzbekanntmachungen“, auf der die Insolvenzgerichte der Bundesrepublik Deutschland die Insolvenzen veröffentlichen. Der ML-Algorithmus wurde dabei darauf trainiert, die notwendigen Daten wie Amtsgericht, Aktenzeichen, Name, Vorname, Geburtsdatum, Straße, Hausnummer, Zusatzhausnummer, Postleitzahl und Ort aus unstrukturiertem Text auszulesen, zu extrahieren, mit der Kundendatenbank vollautomatisiert abzugleichen und ein Report über insolvente Kunden im Kundenstamm zu generieren.

„Durch die Automatisierung ist der Kunde in der Lage, mit gleichem Personaleinsatz an 7 Tagen in der Woche 24 Stunden am Tag die gemeldeten Insolvenzen mit seinem Kundenstamm abzugleichen und frühzeitig zu erkennen. Das entspricht nicht nur einer Produktivitätssteigerung von 5000 Prozent. Der Kunde, und das ist vielleicht noch viel wichtiger, vermeidet jährlich einen finanziellen Schaden im 7-stelligen Euro-Bereich“, erklärt Milad Safar, Managing Partner der Weissenberg Group.

Weissenberg – Effortless Intelligence
Weissenberg Group mit Sitz in Wolfsburg wurde 2013 von Milad Safar und Marcel Graichen gegründet und beschäftigt 82 Mitarbeiter. Weissenberg Group ist der interdisziplinäre Ansprechpartner für hocheffiziente und innovative IT-Lösungen. Das Kerngeschäft der Weissenberg Group wird durch die Unternehmensbereiche Weissenberg Solutions und Weissenberg Intelligence abgedeckt.

Das Kerngeschäft von Weissenberg Intelligence bilden die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, die sich für Unternehmen durch den Einsatz von Robotic Process Automation und Künstlicher Intelligenz ergeben. Im Zentrum steht die Automatisierung standardisierter, regelbasierter Prozesse durch Software-Roboter, um die vorhandenen Ressourcen effizienter einzusetzen und damit für die Unternehmen letztendlich einen wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen.

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