Die Leber leidet still

So schützen Sie sich auf Reisen vor Hepatitis-Infektionen

Die Leber leidet still

Hepatitis: Rohes Obst und Meeresfrüchte können im Süden Krankheitserreger übertragen (Bildquelle: © pixabay)

Stuttgart – Bei Fernreisen nach Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika, aber auch rund um das Mittelmeer (Italien und Spanien, Ägypten, Marokko, Tunesien und die Türkei) kann es zu Erkrankungen mit Hepatitis A kommen. Unter Hepatitis versteht man generell eine Entzündung der Leber. Erste Anzeichen dieser Virus-Erkrankung sind Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen. Gelegentlich kann erhöhte Temperatur auftreten. Es kann im Weiteren zu einer Gelbsucht mit der typischen Gelbfärbung von Haut und Bindehaut, dunklem Urin, entfärbtem Stuhl und starkem Juckreiz der Haut kommen. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) gibt im Vorfeld zum Welt-Hepatitis-Tag einfache Tipps, wie sich auf Reisen das Risiko einschränken lässt, an einer Hepatitis A zu erkranken.

Häufig werden Hepatitis-A-Viren durch den Verzehr von verunreinigten Speisen übertragen. Deshalb sollte man Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich mit abgekochtem Wasser waschen und rohe Speisen vermeiden. Ebenso können auch Eiswürfel oder Speiseeis gefährlich sein, erklärt Friederike Habighorst-Klemm, Patientenbeauftragte des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg: „Hepatitis A wird über Fäkalien übertragen. Muscheln oder Fische filtern das Virus aus dem Wasser und tragen ihn dann in sich. Bei Obst, Salat und Eis ist es so, das mit Fäkalien verunreinigtes Wasser mit den Lebensmitteln in Kontakt kommt und die Erkrankung so auslösen kann. Verunreinigtes Trink- oder Badewasser kann ebenfalls eine Ansteckungsquelle sein.

Viele Menschen wissen nicht, dass das nicht nur in Asien oder anderen Fernzielen wie Südamerika passiert, sondern auch im Mittelmeerraum relativ häufig anzutreffen ist.“ Die Erkrankung verlaufe bei Kleinkindern symptomlos, so Apothekerin Habighorst-Klemm weiter: „Im Süden hatte fast jeder schon als Kind mit dem entsprechenden Virus Kontakt und ist dadurch quasi lebenslang immun. Es sind eher die über 40jährigen Nordeuropäer, die von schlimmen Symptomen betroffen sind.“

Eine Hepatitis A ist heimtückisch, weil die ersten Wochen symptomlos verlaufen. Habighorst-Klemm: „Das Gute ist, dass Hepatitis A wieder spontan völlig ausheilt. Wichtiger als eine Behandlung der Symptome wie beispielsweise Bauchschmerzen ist in dieser Zeit der Schutz der Familie oder Mitmenschen durch strikte Händehygiene. Während der Erkrankung und in der Rekonvaleszenz-Zeit müssen die Betroffenen zudem auf Alkohol streng verzichten. Denn Alkohol belastet die Leber zusätzlich.“ Wer verreist, tut gut daran sich vorbeugend gegen Hepatitis A impfen zu lassen. Die Deutsche Leberstiftung hat erst Anfang Juni geraten, den Impfschutz zu überprüfen. „Den Check des Impfbuches übernehmen wir gerne in der Apotheke“, erklärt Friederike Habighorst-Klemm.

Besonders empfohlen wird die gleichzeitige Impfung gegen Hepatitis B, so die Apothekerin: „Das ist sozusagen die böse Schwester der Hepatitis A. Sie verläuft chronisch und wird häufig durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, aber auch bei Tätowierungen oder Piercings in nicht sterilen Verhältnissen übertragen. Diese Form der Hepatitis lässt sich zwar behandeln, kann aber bis zur Leberzirrhose führen. Wichtig ist, sich frühzeitig um den Impfstoff zu kümmern, da es auch hier immer mal wieder zu Lieferschwierigkeiten kommen kann.“ Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erwähnt auf seiner Seite www.infektionsschutz.de auch die Ansteckung mit Hepatitis A über nach Deutschland eingeführte Lebensmittel. Beispiele sind gefrorene Beeren und daraus hergestellte Smoothies, Kuchen oder Desserts, sowie getrocknete Datteln und Tomaten.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.200 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Versand empfindlicher Lebensmittel

Die OHLRO Hartschaum GmbH entwickelt individuelle Konzepte für den Lebensmittel-Online-Handel für Kosteneinsparungen in der Lebensmittellogistik

Versand empfindlicher Lebensmittel

Beispiel einer OHLRO Lebensmittel Versandbox

Berlin 30.06.2021- Die Zuwächse im Online-Handel halten an. Experten rechnen weiterhin mit Steigerungen und räumen vor allem dem Lebensmittelmarkt großes Potenzial ein. Denn die Verbraucher, an Bestellungen per Mausklick und schnelle Belieferung inzwischen gewöhnt, ordern zunehmend auch Lebensmittel per Internet. Gleichzeitig bauen die großen Logistikdienstleister ihre Infrastruktur für den Lebensmittelversand, weiter aus. So lassen sich inzwischen auch empfindliche Lebensmittel wie Feinkost, Fleisch oder Fisch gut verpackt sicher auf die Reise schicken. Dies eröffnet auch kleineren Unternehmen ein großes Potenzial an zusätzlichen Kunden.

OHLRO Hartschaum GmbH mit passenden Versand-Lösungen – Die Berliner OHLRO Hartschaum GmbH, spezialisiert auf Transportbehälter und Verpackungen aus Styropor, verzeichnet zu Zeiten des boomenden Online- Handels eine große Nachfrage. Gerade im Bereich frischer, gekühlter Lebensmittel sind die innovativen und individuellen Verpackungskonzepte sowie die fundierte Beratungsleistung der Berliner rund um die optimale Verpackungslösung immer stärker gefragt. „Am häufigsten wollen Kunden zu diesem Thema wissen: Wie lange halten Styropor-Verpackungen (Airpop) kalt? Und welche Kühlelemente eignen sich am besten für den Versand? Doch darauf gibt es keine einheitliche Antwort“, erklärt Jens Ohlbrecht, Geschäftsführer der OHLRO Hartschaum GmbH.

Beratung durch Experten unerlässlich – Grundsätzlich gilt: Die Verpackung darf nicht entschieden wärmer sein als das zu verpackende Produkt. Sie sollte so wenig Luft wie möglich enthalten und die Auswahl der Kühlelemente, z.B. Trockeneis oder Kühlakkus, muss dem Inhalt angepasst werden. Da der Versand temperaturempfindlicher Produkte von vielen unterschiedlichen Aspekten abhängig ist, sollte er genau auf das jeweilige Produkt, z.B. Fisch, Fleisch oder Backwaren, abgestimmt werden. Aus diesem Grund ist eine qualifizierte Fachberatung vor dem Online-Versand von Lebensmitteln, besonders bei empfindlichen Lebensmitteln, unerlässlich. Die Berliner Experten entwickeln für ihre Kunden individuelle Verpackungs- und Versandkonzepte, die eine Beratung zu Temperaturtests und Probesendungen beinhalten.

Breites Produktspektrum (https://www.ohlro.de) – Für den Versand hält OHLRO ein breites Produktspektrum an Verpackungen bereit: Von Thermobehältern aus Styropor® mit einer Wandstärke von 30, 40 und 60 mm in Größen zwischen 3,6 bis 170 Litern über passende Umkartons bis hin zu unterschiedlichen Kühlakku-Varianten. Auch Sonderanfertigungen stellt das Unternehmen her. Damit gehen auch Lebensmittel wie Feinkost, Fleisch oder Räucherfisch sicher verpackt auf die Reise.

Die Produkte der OHLRO Hartschaum GmbH finden Sie auch vom 28.09. bis zum 30.09.2021 auf der Fachpack in Nürnberg in Halle 7, Stand 7/233.

Die OHLRO Hartschaum GmbH in Strausberg bei Berlin produziert bereits in der zweiten Generation Styroporboxen für unterschiedlichste Branchen wie z.B. Lebensmittelproduzenten, Industrie und Pharma. Wir stehen für hochwertige und smarte Verpackungslösungen.

Die neue Website für Qualitätsverpackungen, Monitoring und Produktqualifizierungen ist ein weiteres Angebot an Kunden aus der Pharmazie, Apotheken, Klinische Studienbetreiber und Labore. OHLRO bietet nun auch Komplettlösungen für besonders temperaturempfindliche Waren und und somit Sicherheit für den Kunden.

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