Ohne WLAN ist alles doof

Die ARAG IT-Experten über Surfen im öffentlichen WLAN

Ohne WLAN ist alles doof

Der Zugriff auf offenes WLAN (Wireless Local Area Network) ist einfach – ob am Flughafen, Bahnhof, im Cafe oder Fastfood-Tempel und sogar in Einrichtungshäusern. Meist ist der Surfspaß kostenlos und eine passwortlose Verbindung im Nu hergestellt. Doch das verlockende Angebot hat einen Haken, zeigt eine aktuelle Studie (https://nordvpn.com/de/blog/85-of-holidaymakers-are-worried-theyll-get-hacked/). Laut des VPN-Anbieters Nordvpn wurde nämlich schon jeder vierte Reisende, der ein öffentliches WLAN im Ausland nutzte, gehackt. ARAG IT-Experten geben Tipps für den Ernstfall und verraten, wie man seine Daten schützen kann.

Aufgepasst vor Man-in-the-Middle-Angriffen
Unverschlüsselte Hotspots bieten Online-Gaunern beste Chancen, um die Smartphones und Laptops ihrer Opfer auszuspähen und an sensible, persönliche oder sogar Unternehmensdaten zu gelangen und diese zu manipulieren. Doch nicht nur die Sorglosigkeit der Nutzer führt zu Hacks, auch wissen Reisende vor allem im Ausland oft nicht, was vertrauenswürdige WLAN-Netzwerke sind und vertrauen auf die Unternehmen, die öffentliches WLAN anbieten. Aber genau das machen sich Hacker laut der ARAG IT-Experten zunutze. Mit dem sogenannten „Man-in-the-Middle-Angriff“ drängen sie sich in die Kommunikation und täuschen beide Seiten. Denn gegenüber dem Sender geben sie sich als Empfänger aus und gegenüber dem Empfänger als Sender. So können Angreifer z. B. beim Login in Sozialen Netzwerken oder bei Online-Buchungen über das Smartphone die Anmeldedaten oder Kreditkarteninformationen abfangen.

Was tun, wenn man gehackt wurde?
Oft bemerken Opfer von Cyberkriminellen (https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/internet-und-computer/09735/) nicht direkt, wenn sie gehackt wurden. Erst wenn die Bank sich meldet, das E-Mail-Konto gesperrt wurde oder Bekannte sich aufgrund von sonderbaren Postings oder Nachrichten im Messenger-Dienst beschweren, dämmert es. Die ARAG IT-Experten geben einige Tipps, was im Fall der Fälle zu tun ist.

Raus aus dem Netz! Um weiteren Datenklau zu verhindern, muss das benutzte Gerät vom Netzwerk getrennt oder besser sogar ganz abgeschaltet werden. So können keine weiteren Daten mehr über das Internet gesendet werden. Die ARAG IT-Experten empfehlen zudem angeschlossene USB-Sticks oder externe Festplatten ebenfalls anhand eines Antiviren-Programms auf infizierte Malware zu überprüfen. Auch wenn mit zusätzlichen Kosten verbunden, kann es ratsam sein und gewährleistet höhere Sicherheit, wenn ein IT-Techniker noch einmal einen Blick auf bzw. in die Geräte wirft und diese bereinigt.

Passwörter neu! Wurden Accounts gehackt, dann müssen dort alle Passwörter geändert werden. Was praktisch erscheint, aber ein hohes Sicherheitsrisiko birgt, ist ein General-Passwort für alle Fälle. Die ARAG IT-Experten weisen nämlich darauf hin, dass auch alle anderen Zugänge nicht mehr sicher sind, wenn einer geknackt wurde. Die Experten empfehlen daher, für verschiedene Accounts verschiedene Passwörter anzulegen. Ein gutes Passwort besteht aus mindestens acht Zeichen. Es enthält Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen – am besten eine wie zufällig wirkende Kombination. Ungeeignet sind Geburtsdaten, Namen aus der Familie, Zahlenfolgen wie 123456 – und das Wort „Passwort“. Passwörter sollten zudem regelmäßig gewechselt und durch neue, starke Passwörter ersetzt werden. Die ARAG IT-Experten empfehlen zudem überall eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Cyber-Sicherheitsempfehlungen/Accountschutz/Zwei-Faktor-Authentisierung/zwei-faktor-authentisierung_node.html), bei der Kunden ihre Identität für elektronischen Zahlungen zusätzlich mit einem Passwort, einer TAN oder einem Fingerabdruck bestätigen.

Alle Beteiligten informieren! Wenn klar ist, was genau angegriffen wurde – das gesamte Gerät oder „nur“ ein oder mehrere Accounts – dann gilt es schnell zu handeln und alle betroffenen Personen zu informieren. Das betrifft nicht nur Freunde und Familie, sondern auch Social-Media-Plattformen und Anbieter, bei denen sensible Daten (Kontodaten, Adressen, etc.) hinterlegt wurden. Die ARAG IT-Experten raten auch unverzüglich den Arbeitgeber zu kontaktieren, wenn ein Firmengerät gehackt wurde.

Protect your Data
Als Nutzer eines offenen WLAN ist es sehr wohl möglich, Angreifern den Datenklau zu erschweren. Dabei lautet das Gebot der ARAG IT-Experten: Datenverbindungen verschlüsseln und Sicherheitsvorkehrungen treffen. An verschlüsselte Datenverbindungen gelangt man leicht. Nämlich indem man den Betreiber danach fragt und sich im Cafe oder Hotel die korrekte WLAN-Kennung nennen lässt und diese manuell auswählt. Darüber hinaus kann in den Netzwerkeinstellungen des Betriebssystems die Dateifreigabe deaktiviert werden. Der Anschluss von eigenen USB-Sticks oder externen Festplatten sollte nur dann erfolgen, wenn der PC über ein aktuelles Virenschutzprogramm verfügt. Die ARAG IT-Experten empfehlen darüber hinaus das Deaktivieren der automatischen Verbindung vom Smartphone oder Laptop mit jedem öffentlichen Netzwerk, das nicht durch ein Kennwort geschützt ist. Auch die Eingabe von Anmeldedaten im öffentlichen Raum sollte diskret erfolgen. Kauftipp der ARAG IT-Experten: Spezielle Schutzfolien, die das Display vor neugierigen Blicken Unbefugter abschirmen. Und auch, wenn es unterwegs schön einfach und schnell ist, raten die ARAG IT-Experten davon ab, Hotels oder Flugtickets zu buchen, während eine Verbindung mit einem öffentlichen Netzwerk besteht.

Eine weitere Möglichkeit ist VPN (virtual private network oder virtuelles privates Netzwerk). Was es damit auf sich hat, haben die ARAG IT-Experten hier (https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/internet-und-computer/09736/) zusammengefasst.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/internet-und-computer/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit rund 4.600 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 2,0 Milliarden Euro.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender
Vorstand Dr. Renko Dirksen (Sprecher) Dr. Matthias Maslaton Wolfgang Mathmann Hanno Petersen Dr. Joerg Schwarze Dr. Werenfried Wendler

Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995

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Save the data!

ARAG IT-Experten geben anlässlich des „World Backup Days“ Tipps zur Datensicherung

Auf Computern, Smartphones und Co. sammeln sich schnell viele Daten an. Daten, die durch Diebstahl, technische Probleme oder menschliche Fehler verloren wären. Wohl dem, der eine Datensicherung gemacht hat. Obwohl ein regelmäßiges Backup nicht nur private Erinnerungen retten kann, sondern im besten Fall sogar den Job, sichern laut Marktforschungsinstitut Earsandeyes nur rund zehn Prozent (https://www.earsandeyes.com/presse/datensicherung-world-backup-day/) aller User mehrmals im Jahr ihre Daten. Anlässlich des „World Backup Days“ am 31. März geben die ARAG IT-Experten einen Überblick, welche Möglichkeiten der Datensicherung es gibt und wie ein Backup funktioniert.

Backups in Zahlen
Etwa jeder dritte Smartphone-Nutzer (35 Prozent) und rund 26 Prozent der befragten Computer-Nutzer haben in den letzten zwölf Monaten keine privaten Daten von ihren Geräten gesichert. Dabei liegt Männern die Sicherheit ihrer Handy-Daten offensichtlich mehr am Herzen als Frauen: Immerhin haben 16 Prozent mehrfach im Jahr ein Backup gemacht; bei den Frauen waren es lediglich fünf Prozent. Gesichert werden die Computer-Daten mit Abstand am häufigsten auf externen Festplatten (79 Prozent), gefolgt von USB-Sticks (28 Prozent). Knapp ein Viertel, hier vor allem jüngere Befragte zwischen 16 und 29 Jahren, sichert die Daten in der Cloud.

Backup-Plan
Zuerst sollten User überlegen, was genau sie sichern wollen: Ist es ein ganzes System, sind es einzelne Laufwerke oder ausgewählte Fotos, Dokumente und Dateien? Wer individuelle Einstellungen an seinem Gerät vorgenommen hat, kann auch diese laut ARAG IT-Experten im Backup sichern. Anschließend sollte festgelegt werden, wie oft gespeichert werden soll. Dabei gilt: Je mehr neue Daten täglich hinzukommen, desto regelmäßiger muss gesichert werden. Ebenfalls regelmäßig sollte überprüft werden, ob das Backup alle Daten übernommen hat und diese lesbar sind. Andererseits können auch gesicherte Dateitypen und Programme veralten und sind unter Umständen auf neuen Betriebs- oder Programmversionen nicht mehr lesbar.

Das richtige Speichermedium
Bei überschaubaren Datenmengen raten die ARAG IT-Experten zu Datenträgern wie z. B. CDs, DVDs oder Blu-rays, vorausgesetzt, es ist ein geeigneter Brenner vorhanden. Der Vorteil: Sie sind handlich, mobil, können problemlos gelagert werden und sind vor Gefahren durch Hacker geschützt. Allerdings können sie bei zu langer Lagerung unlesbar werden. Daher sollte dieser Datenträger nur bei kürzeren Aufbewahrungszeiten oder für nicht allzu sensible Daten genutzt werden.

Ebenfalls praktisch sind wiederbeschreibbare USB-Sticks oder Speicherkarten. Vor allem, wenn es schnell gehen soll und die Datenmenge nicht allzu groß ist, dafür aber oft gesichert werden muss. Allerdings weisen die ARAG IT-Experten darauf hin, dass diese kleinen Speicherträger oft und gerne einfach verschwinden – ob verloren oder verlegt -, eben weil sie so klein sind. Wichtig bei diesen Speichermedien: Für die gespeicherten Daten gibt es keinen Passwortschutz und keine Verschlüsselung. Daher sollten diese Datenträger nie unbeaufsichtigt bleiben und nicht an fremden Computern genutzt werden. Zudem verlieren manche USB-Sticks schnell an Speichergröße, so dass Dateien oder Ordner plötzlich verschwinden.

Die externe Festplatte gehört zum beliebtesten Speichermedium in puncto Datensicherung. Zu Recht: Denn hier ist die Speicherkapazität enorm hoch, so dass eine Festplatte sogar für das Backup in kleineren Betrieben taugt. Aber auch hier weisen die ARAG IT-Experten darauf hin, dass Festplatten malwaregefährdet sind. Zudem kann sich auch hier ein hohes Alter durch Datenausfall bemerkbar machen.

Unkaputtbar, fast unbegrenzt speicherfähig und kinderleicht in der Handhabung ist die Online-Speicherung in einer Cloud. Die ARAG IT-Experten raten aber zu einem zertifizierten Cloud-Dienst, der sich an die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung hält und transparent und ausführlich über seine Richtlinien zum Datenschutz informiert. Nur wenn die Daten verschlüsselt übertragen und abgespeichert werden, sind auch sensible Daten vor Datendiebstahl und Missbrauch sicher. Wer sich für ein Cloud-Backup entscheidet, sollte über ein schnelles Netz verfügen.

Backup mit Bordmitteln
Wer kein Geld für ein Backup ausgeben möchte und wem freie Softwareprogramme zu kompliziert sind, kann Backups auch kostenlos mit dem eigenen Betriebssystem organisieren. Hier geht’s zur Anleitung für Windows (https://support.microsoft.com/de-de/windows/sichern-und-wiederherstellen-in-windows-352091d2-bb9d-3ea3-ed18-52ef2b88cbef#WindowsVersion=Windows_10) und für Mac (https://support.apple.com/de-de/mac-backup).

Daten vom Handy sichern
Es werden Fotos geschossen, Videos gemacht, Sprachmemos aufgenommen, Kontakte verwaltet -obwohl die Speicherkapazität bei Smartphones stetig wächst, schaffen es besonders affine Nutzer, das Gerät immer wieder an seine Speichergrenze zu bringen. Darüber hinaus sind Smartphones beliebtes Diebesgut, gehen kaputt oder es werden regelmäßig neue Geräte angeschafft. Eine Datensicherung ist hier sinnvoll. Bei den meisten Herstellern werden Gerätedaten automatisch in die Hersteller-Cloud geladen. Die Gefahr hierbei: Die Server, auf denen gespeichert wird, stehen unter Umständen in einem Land, in dem die Datenschutz-Richtlinien deutlich lockerer gehandhabt werden und wo nicht klar ist, ob und wie Daten verschlüsselt werden. Daher raten die ARAG IT-Experten zu einem Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Herstellers oder dazu, die Funktion der automatischen Cloud-Sicherung zu deaktivieren. Wer ohnehin ein regelmäßiges Backup auf seinem Computer oder Laptop durchführt, sollte die Smartphonedaten am besten darüber sichern.

Weitere interessante Informationen unter:
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit rund 4.600 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 2,0 Milliarden Euro.

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