Erfolgreicher Fachtag: Innovative Zeiterfassung

Komplexe Themen rund um HR und effektives Krankheitsmanagement

Erfolgreicher Fachtag: Innovative Zeiterfassung

Fachtag digital ZEIT: Viele Besucher interessierten sich für die Fachvorträge.

Weiterbildung und Networking standen auch beim diesjährigen Fachtag des Zeiterfassungsspezialisten digital ZEIT aus Neu-Ulm im Mittelpunkt. Wie bereits im Vorjahr fand die Veranstaltung im Hotel Ochsen in Merklingen statt. In dem liebevoll restaurierten Fachwerksaal der ehemaligen Scheune genossen die rund hundert Teilnehmer nicht nur die besondere Atmosphäre, sondern erlebten spannende und interessante Fachvorträge zu aktuellen HR-Themen. In den Pausen blieb bei hervorragender Bewirtung Zeit für Gespräche und die Möglichkeit, neue Kontakte knüpfen.

Wolfgang Volz, Geschäftsführer von digital ZEIT, begrüßte die Kunden und Interessenten herzlich und stellte die diesjährigen Referenten vor. Bereits zum dritten Mal konnten die Fachanwältin für Arbeitsrecht, Juliane Wagner, sowie Rechtsanwalt Mario Dietrich begrüßt werden. Beide sind von der Kanzlei Urwantschky Dangel Borst PartmbB und zeichnen sich durch ihre umfassende Fachexpertise sowie ihre lebendige und interessante Präsentationsweise aus.

Gesetzliche Grundlage des Betriebliches Eingliederungsmanagement

Auch das Thema des Vortrags stieß auf großes Interesse. Seit 2004 sind Arbeitgeber verpflichtet, ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) durchführen, sobald ein Arbeitnehmer innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig ist. Bei schwerbehinderten Beschäftigten sind gegebenenfalls die Schwerbehindertenvertretung oder das Integrationsamt einzubeziehen. Die Anwälte raten insbesondere vor einer geplanten krankheitsbedingten Kündigung dringend zu einem vorherigen BEM-Gespräch, um als Arbeitgeber nicht in die Situation einer Darlegungs- und Beweislast zu kommen. Es wird empfohlen, vorbereitete Schreiben für die Einladung dazu sowie für die Einholung der Einwilligung des Arbeitnehmers zur Durchführung bereitzuhalten und diese auf datenschutzrechtliche Hinweise zu prüfen. Der Arbeitnehmer kann dem BEM zustimmen oder es ablehnen. Die jeweils rechtlichen Konsequenzen wurden im Vortrag ausführlich erörtert.

Auswertung der Fehl- und Krankheitstage in der Zeiterfassung

Die Voraussetzung für die Einhaltung des BEM ist eine genaue Auswertung der Fehltage. Seit der Version 15.0 ist dies in der Zeiterfassung AVERO® noch einfacher möglich, wie Maximilian Denzel von digital ZEIT in seinem Vortrag „Effektives Management von Krankheitsfällen“ erörterte. Bei einer manuellen Abwicklung von Krankmeldungen kann es zu fehlender Echtzeit-Information und fehlender Transparenz kommen, daher ist der Abruf der elektronischen Krankheitserfassung (eAU) seit Beginn der Einführung Anfang 2023 auch in die AVERO® Zeiterfassung integriert und wird nach den gesetzlichen Vorgaben regelmäßig angepasst. Außerdem ist es möglich, Fehlzeiten nach Tagen, für den einzelnen Mitarbeiter oder abteilungsbezogen, auszuwerten und eine BEM-Auswertung durchzuführen. Im Personalstamm unter den Kopfdaten des persönlichen Mitarbeiter-Profils können nicht nur Sonderrollen, Qualifikationen, Behindertengrad oder Notfallkontakte u.a. hinterlegt werden, ein BEM-Feld bietet die Möglichkeit, die Daten des Erstkontakts, der Einladung und des erfolgten Gesprächs zu dokumentieren. Über frei definierbare Felder im Personalstamm, die neu eingerichtet wurden, lassen sich die Informationen zur Wiedereingliederung lückenlos und gesetzeskonform hinterlegen.

Förderprogramme für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Ein interessantes Thema vor einer geplanten Digitalisierung, wie zum Beispiel der Einführung einer professionellen Zeiterfassung, sind staatliche Fördermittel. Gernot Schnaubelt von der IHK Ulm informierte nicht nur über die wichtigsten Förderprogramme und deren Ziele, sondern zeigte auch einen 5-Phasen-Plan für die Umsetzung auf. Ein wichtiger Hinweis kam vom Experten: Die Antragstellung muss immer vor Beginn des Vorhabens erfolgen! Nach der Recherche, um den passenden Fördertopf aus den über 2.500 Programmen zu finden, sollte der Antrag sorgfältig vorbereitet und eingereicht werden. Anschließend kann die Projektarbeit starten und der Zuschuss beantragt werden.

Fachinterview: 25-jährige Success Story mit AVERO®

digital ZEIT kann auf viele langjährige und treue Kundenbeziehungen zurückblicken. Ein Beispiel ist die 25-jährige Success Story mit der Karl Schmidt Spedition, einem Logistikunternehmen mit Hauptsitz in Heilbronn. Das Familienunternehmen, das weltweit 49 Standorte und 2.500 Mitarbeiter hat, nutzte 1999 noch neun Modems, um Daten von den Außenstellen an den Server zu übertragen. Das Haupt-Modem hing an seinem Fenster mit der Beschriftung „Nicht ausschalten“, wie Markus Riecker, langjähriger Personalleiter bei der Karl Schmidt Spedition im Gespräch mit Zeno Wrobbel von digital ZEIT schmunzelnd berichtete. Er schätzt an der Zusammenarbeit mit dem Neu-Ulmer Unternehmen die schnelle Hilfe und den Support. „Ich empfinde das gemeinsame Zusammenwachsen sehr schön und professionell. Mit Zeiterfassungsspezialisten zu arbeiten, die für alles eine Lösung kennen, war immer sehr angenehm.“, so Riecker. Der Workflow mit dem papierlosen Urlaubsantrag führte zu deutlich effizienterem Arbeiten. „Es kamen keine postalischen Anträge von den Außenstellen mehr.“ In diesem Jahr wurde auf die neue Version 15.0 umgestellt und es wird nun die BEM-Liste genutzt. Für die Zukunft wünscht sich Rieker die Möglichkeit, den Zutritt via Handy zu steuern. Er schätzt jedoch die kontinuierliche Weiterentwicklung von AVERO® sehr.

Sehen Sie auch unser Video zum effektiven Krankheitsmanagement in AVERO®.
https://www.tinyurl.com/digital-zeit

Die digital ZEIT GmbH mit Sitz in Neu-Ulm ist seit über 35 Jahren Hersteller von Komplettlösungen für Zeiterfassung, Workflowmanagement, Zutrittskontrolle, Projekt- und Betriebsdatenerfassung bis hin zum Fertigungsleitstand. Namhafte Kunden wie Bauhaus, OeTTINGER Brauerei, Carthago Reisemobile, Reisser und ROMA vertrauen der Software mit dem Namen AVERO®. Diese ist modular aufgebaut und kann jederzeit um zusätzliche Funktionen erweitert und über Schnittstellen an ERP-Systemen sowie Lohn- und Gehaltsprogrammen wie Datev, SAP, Paisy, Loga, Personio, Lexware u.v.m. angebunden werden. Die hauseigenen Zeit- und Zutrittsterminals komplettieren das Angebot ebenso wie Terminals vom Technologiepartner PCS.

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Mach mal Pause!

ARAG Experten über eine verbreitete Sucht, die mehr Beachtung braucht

Mach mal Pause!

Die Bundeszentrale für politische Bildung definiert Workaholics so: „Bezeichnung für die Arbeitnehmer und Manager, die karriereorientiert als Arbeitssüchtige auffallen. Workaholics arbeiten viel, sie werden getrieben von ihrer Arbeit. Negativer Stress kann zu Überarbeitung und Krankheit führen, zum „Ausgebranntsein“ (Burn-out-Syndrom), und die Kollegen belasten.“ Wie weit verbreitet Workaholismus tatsächlich ist, ist nicht bekannt. Feststeht: Genau wie die Sucht nach Drogen, Alkohol oder Glücksspiel ist Arbeitssucht eine ernste, folgenschwere Krankheit, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf. Anlässlich des Tages des Workaholics am 5. Juli informieren die ARAG Experten über die Sucht, ihre Symptome und Möglichkeiten, sich zu schützen.

Arbeitssucht erkennen
Dass gerade Führungskräfte nicht immer pünktlich Feierabend machen können, ist unstrittig. Doch wenn Berufstätige sich zu sehr mit ihrem Job identifizieren oder regelmäßig mehr arbeiten und selbstverständlich unbezahlte Überstunden leisten, auch am Wochenende schuften und selbst im Urlaub erreichbar sind, sollten Arbeitgeber, Familie und Freunde genau hinschauen, warum das so ist. Ist es unstrukturiertes Arbeiten? Sind es zu viele Aufgaben? Oder können Betroffene einfach nicht loslassen? Wenn Arbeitnehmer zudem nicht mehr in der Lage sind, in der Freizeit nichts zu tun und sich schlecht fühlen, wenn keine Aufgabe wartet, könnte es laut ARAG Experten Zeit für psychologische Hilfe sein, weil ein Burn-out drohen könnte. Ein Phänomen, das viele Arbeitnehmer ereilt: Laut Fehlzeiten-Report (https://www.wido.de/publikationen-produkte/buchreihen/fehlzeiten-report/2021/) wurden 2020 ca. 180.000 gesetzlich krankenversicherte Beschäftigte mit insgesamt 4,5 Millionen Fehltagen wegen eines Burn-outs krankgeschrieben.

Die Selbsthilfegruppe der Anonymen Arbeitssüchtigen (AAS) (http://www.arbeitssucht.de/index.html), die nach dem Vorbild der Anonymen Alkoholiker entstanden ist, kennt weitere Symptome der Arbeitssucht: Der Perfektionsanspruch ist hoch und lähmt den Arbeitnehmer. Der Tag wird nur nach der Menge der geleisteten Arbeit bewertet und der Wunsch nach Anerkennung ist übermäßig groß. Gleichzeitig fehlt oft das Selbstbewusstsein. Meist leiden Betroffene unter ständigem Zeitdruck, weil es immer noch etwas zu tun gibt. Kontakte, Einladungen und Unternehmungen finden aufgrund von zu viel Arbeit nicht mehr statt. Freizeit und Arbeitszeit verschwimmen bei Arbeitssüchtigen oft. Selbst in der Freizeit kreisen die Gedanken ausschließlich um die Arbeit. Auch ein Ausgleich durch Sport oder andere Hobbys ist für Arbeitssüchtige oft schwer. Denn auch dort gilt das Leistungsprinzip: Je häufiger und extremer, desto besser.

Was hilft?
Einfach mal die Seele baumeln lassen – für Arbeitssüchtige undenkbar bzw. unmöglich. Aber genau das ist das Ziel: Dinge außerhalb der Arbeit zu finden, die Entspannung bringen, Freude machen und eben nichts mit der Arbeit zu tun haben und auch keine neue Anstrengung bedeuten. Dabei können Familie und Freunde eine große Hilfe sein. Aber auch Unternehmen können laut ARAG Experten einiges dazu beitragen, Arbeitssucht gar nicht erst entstehen zu lassen. Das kann eine Form der betrieblichen Gesundheitsvorsorge sein, familien- und freizeitfreundliche Arbeitsbedingungen, eine konstruktive Fehlerkultur oder ein gerechtes Beförderungs-Management. Hierzu zählt vor allem der Blick auf die Qualität statt Quantität. Bei der Bewertung eines Mitarbeiters ist also nicht immer das Arbeitspensum entscheidend, sondern vor allem sein Engagement und seine Ideen.

Darüber hinaus raten die ARAG Experten, sich für jeden Arbeitstag ein angemessenes Arbeitspensum vorzunehmen. Diese Aufgaben sollten dann konzentriert innerhalb eines normalen, etwa achtstündigen Arbeitstages erledigt werden können. Bei der Planung des Arbeitstages gilt: Das Wichtigste zuerst. Eine schrittweise Planung kann dabei vor Überstunden schützen: Erst wenn eine Aufgabe erledigt ist, wird eine andere aufgenommen – vorausgesetzt, sie sprengt nicht den zeitlichen Rahmen. AAS rät zudem, genügend Zeit für Aufgaben einzuplanen, um ausreichend Spielraum für Unerwartetes zu haben.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit rund 4.600 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 2,0 Milliarden Euro.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender
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