Expertenkommentar: Krypto im Jahr 2024: Von Memes zum Mainstream – Was kommt in 2025?

Expertenkommentar: Krypto im Jahr 2024: Von Memes zum Mainstream - Was kommt in 2025?

Nadeem Ladki, (https://www.linkedin.com/in/nadeemladki/)Global Head of Bitpanda Technology Solutions (https://www.bitpanda.com/de/tech) gibt einen Einblick in die Entwicklungen und Trends des Krypto-Marktes. Er beleuchtet die wachsende Popularität von Kryptowährungen weltweit, die zunehmende Akzeptanz durch Banken und Institutionen sowie regulatorische Veränderungen in verschiedenen Regionen und gibt einen Ausblick auf das Krypto-Jahr 2025.

Obwohl es offiziell mehr als 15 Jahre her ist, dass Kryptowährungen erstmals als Konzept aufkamen, war das vergangene Jahr wohl das wichtigste in Bezug auf die allgemeine Entwicklung des Marktes. Kryptowährungen sind heute populärer denn je. 562 Millionen Menschen weltweit [1] (https://www.visualcapitalist.com/crypto-ownership-growth-by-region/)besitzen eine Form von Kryptowährungen (ein Anstieg von 33 % gegenüber 2023) – das entspricht etwa 6,8 % der Weltbevölkerung (Stand 2024).

Neben dem zunehmenden Interesse von Privatpersonen erkennen auch Banken die Chancen, die digitale Vermögenswerte bieten. Standard Chartered, Revolut und die Deutsche Bank haben sich aktiv mit Blockchain-Lösungen befasst, während andere Unternehmen wie die Raiffeisen Bank, die Landesbank Baden-Württemberg und N26 Partnerschaften mit Krypto-Plattformen eingegangen sind, um ihre eigenen Angebote auf den Markt zu bringen und sich der wachsenden Krypto-Community anzuschließen.

Wer im Jahr 2025 noch immer nicht an den Einfluss der Kryptowährungen glaubt, sollte wissen, dass Elon Musk dafür gesorgt hat, dass das Akronym „DOGE“ nun nicht mehr nur für den beliebten Meme-Coin steht, sondern auch für das Department of Government Efficiency in den Vereinigten Staaten. Da die Bedeutung der Kryptowährungen im vergangenen Jahr erheblich zugenommen hat, sind hier einige Meilensteine, die wir uns für das kommende Jahr merken sollten.

Ist Bitcoin (BTC) die Zukunft?
Wenn man sich die gegenwärtige Situation ansieht, lautet die kurze Antwort: Ja. Zwar hat sich der BTC-Kurs leicht abgeschwächt, nachdem er 2014 um mehr als 140 % gestiegen war und nun Anfang Dezember die 100.000-Dollar-Marke [2] (https://www.nbcnews.com/business/markets/bitcoin-100000-rcna181008)überschritten hatte, ist er doch ein Beleg für das wachsende Vertrauen in dezentrale Finanzsysteme.

Er ist jedoch nicht der einzige Coin, den man im Auge behalten sollte, denn es gibt mehrere Coins, die sich im Jahr 2024 gut entwickelt haben, darunter [3] (https://www.bankrate.com/investing/top-performing-crypto/)XRP, HBAR und Pepe, um nur einige zu nennen, die alle zwischen 162 % und unglaublichen 1.710 % an Wert gewonnen haben.

Mit der Weiterentwicklung des Sektors im Jahr 2025 werden sich auch die Muster ändern, die wir bei den besonders gefragten Coins beobachten. Die Nachfrage nach Beratung durch etablierte Plattformen und Akteure der Krypto-Industrie wird bestehenden und potenziellen Investoren weiterhin dabei helfen, fundierte Investitionsentscheidungen zu treffen.

Kryptowährungen boomen weltweit
Das Interesse an Kryptowährungen ist sowohl bei Privatanlegern als auch bei Banken bereits gestiegen. Ein Nachlassen der Nachfrage scheint nicht in Sicht. Nachdem BTC im Dezember neue Höchstständeerreicht hat, unterstützen technische Analysen und Expertenmeinungen im Krypto-Bereich einen optimistischen Ausblick für BTC, wobei die Kursziele in den nächsten 12 Monaten sogar über 200.000 US-Dollar [4] (https://www.nasdaq.com/articles/crypto-market-forecast-top-trends-will-affect-crypto-2025) [5] (https://www.fxstreet.com/cryptocurrencies/news/bitcoin-price-annual-forecast-2025-outlook-brightens-on-expectations-of-us-pro-crypto-policy-202412191155)liegen könnten.

Europa bleibt ein wichtiger Markt im globalen Krypto-Ökosystem mit hohen Akzeptanz- und Innovationsraten im Technologiebereich. Allerdings hat Asien mit 326,8 Millionen Menschen den höchsten Anteil an Krypto-Besitzern, was einem Anstieg von 21,8 % gegenüber 268,2 Millionen Menschen im Jahr 2023 entspricht. Südamerika verzeichnet mit einem Anstieg um 116,5 % von 25,5 Millionen Menschen im Jahr 2023 auf 55,2 Millionen Menschen im Jahr 2023 den größten Zuwachs bei der Akzeptanz.

Wichtige Regionen, die es zu beobachten gilt
Die Regulierung der Märkte für Krypto-Assets (MiCA) [6] (https://www.ey.com/en_lu/insights/digital/micas-full-effect-drops-take-the-next-step-into-eu-financial-digitalization)für die Europäische Union (EU) soll am 30. Dezember vollständig in Kraft treten und strengere Anforderungen für Crypto-Asset Service Providers (CASPs) einführen, darunter Lizenzierung, Marktmissbrauchsprävention und Kontrollen zur Bekämpfung der Geldwäsche. Dies wird das Wachstum zweifellos fördern, indem es mehr institutionelle Beteiligung anzieht und ein sichereres und transparenteres Marktumfeld gewährleistet.

Der Nahe Osten hat sich zu einem der am schnellsten wachsende Krypto-Märkte der Welt entwickelt und macht 7 % des globalen Handelsvolumens aus. [7] (https://owenscollections.info/news/item/49-the-middle-east-is-becoming-a-paradise-for-cryptocurrency-players-around-the-world)Dubai hat sich in der Region besonders hervorgetan. Unter anderem wurden verschiedene Reformen umgesetzt, darunter die Änderung des Krypto-Token-Regimes [8] (https://www.dfsa.ae/news/dfsa-enhances-its-crypto-token-framework-fostering-innovation)durch die Dubai Financial Services Authority (DFSA), um das regulatorische Umfeld für Krypto-Token im Dubai International Financial Center (DIFC) zu verfeinern, sowie strengere Regeln [9] (https://www.bloomberg.com/news/articles/2024-09-26/dubai-adopts-stricter-rules-around-marketing-crypto-investments)für das Marketing, um die Transparenz zu erhöhen.

Dies ist einer der Hauptgründe, warum wir uns für die VAE als Standort für unser erstes Büro außerhalb Europas entschieden haben. Das zukunftsorientierte regulatorische Umfeld des Landes hat es uns ermöglicht, die In-Principle-Approval der VARA zu erhalten, sodass wir zur anhaltenden Krypto-Renaissance beitragen können.

Was im Jahr 2025 zu erwarten ist
Insgesamt hat die Kryptowährungsindustrie bemerkenswerte Fortschritte gemacht, um sich als wichtiger Akteur in der globalen Finanzlandschaft zu etablieren. Durch Fortschritte in der Blockchain-Technologie werden Bedenken hinsichtlich Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit ausgeräumt, um die Technologie effizienter und umweltfreundlicher zu machen, während Web3-Anwendungen zunehmend angenommen werden, um ein stärker dezentralisiertes Internet zu schaffen.

Mit Blick auf das Jahr 2025 steht der Krypto-Sektor vor noch größeren Entwicklungssprüngen. Eine verstärkte Beteiligung von Institutionen wird zu einem breiteren Dienstleistungsangebot führen, während die zunehmende Verbreitung der Tokenisierung von Vermögenswerten neue Investitionsmöglichkeiten in Sektoren wie Immobilien und Rohstoffe eröffnen wird. Die Ausweitung von DeFi-Plattformen (Decentralized Finance) wird traditionelle Finanzdienstleistungen weiter neu definieren, und die Integration künstlicher Intelligenz wird Handelsstrategien optimieren und die Sicherheit weiter verbessern.

Mit diesen Entwicklungen am Horizont wird die Krypto-Industrie die Zukunft des Finanzwesens neugestalten – und für diejenigen, die bisher gezögert haben, ist es vielleicht nun an der Zeit, in BTC zu investieren.

Über Bitpanda Technology Solutions
Bitpanda Technology Solutions ist eine der skalierbarsten „Investing-as-a-Service“-Infrastrukturen in Europa und weltweit. Die Plattform ermöglicht es FinTechs, traditionellen Banken und Online-Plattformen, regulierte Trading-, Investment- und Treuhanddienstleistungen für Aktien/ETFs, Kryptowährungen, Edelmetalle und Commodities anzubieten. Partner können ihre eigenen Angebote auf einer ISO 27001-zertifizierten und bewährten Infrastruktur aufbauen. Die vollständig modulare Plattform ermöglicht die Integration über eine hochmoderne API oder direkt über das White Label.

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Expertenkommentar Alvarez & Marsal: Beträchtliche Kosteneinsparungen durch Kontrolle des Indirect Spend

Director Corporate Transformation Services bei Alvarez & Marsal, Simon Grossmann zum Thema wie Unternehmen ihre VtGK und ihr Indirect Spend kontrollieren und in Einklang bringen, damit sie wettbewerbsfähig bleiben:

Expertenkommentar Alvarez & Marsal: Beträchtliche Kosteneinsparungen durch Kontrolle des Indirect Spend

Strategisches Kostenmanagement spielt eine entscheidende Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Neben den Vertriebsgemeinkosten VtGK ist der Indirect Spend einer der Schlüsselbereiche, in denen ein erhebliches Kostenoptimierungspotenzial besteht. Wie sollte die Kostenoptimierung beim Indirect Spend angegangen werden, damit sich ein möglichst hoher Nutzen für das Unternehmen ergibt?

Indirect Spend umfasst Ausgaben, die nicht direkt mit dem Produktionsprozess verbunden sind wie Bürobedarf, IT-Dienstleistungen, professionelle Services und Wartungsverträge. Diese Kosten, die oft über mehrere Geschäftsbereiche verteilt sind, können schnell anwachsen, wenn sie nicht ordnungsgemäß überwacht und verwaltet werden. Ein wichtiger Aspekt ist das Zusammenspiel zwischen Indirect Spend und VtGK. Auch die Letzteren können sich sehr negativ auf die Unternehmensbilanz auswirken, wenn sie nicht kontrolliert werden.

Damit Unternehmen wettbewerbsfähig sind und bleiben, müssen die Einkaufsabteilungen bei der Entwicklung ihrer Indirect-Spend-Strategie drei Aspekte beachten:

-Die Verknüpfung des Indirect Spend mit Maßnahmen zur Optimierung der VtGK,
-Die Vermeidung von Verlusten bei den Rücklagen (Savings Leakage),
-Den Einsatz von Technologie im VtGK- und im Indirect-Spend-Management.

Das Kostenbewusstseins als ausschlaggebender Faktor für Kostensenkungen
Ein integrierter Ansatz zur Optimierung der VtGK und der Verwaltung des Indirect Spend ermöglicht erhebliche Kosteneinsparungen. Durch die Förderung des Kostenbewusstseins im gesamten Unternehmen, auch im Hinblick auf den Indirect Spend, können Unternehmen ihre Ausgaben durch Größenvorteile und betriebliche Effizienz senken. Dieser Ansatz erfordert jedoch ein gründliches Verständnis der Wechselwirkungen zwischen den VtGK-Kosten und dem Indirect Spend. Es gilt, bei jedem Versuch, in einem der beiden Bereiche Kosteneinsparungen zu erzielen, die möglichen Auswirkungen auf den anderen Bereich einzukalkulieren. So lässt sich beispielsweise verhindern, dass ein übermäßiger Personalabbau in der Verwaltung im Namen der Optimierung der VtGK-Kosten gleichzeitig zu weniger Transparenz über die Beschaffungsprozesse und somit zu einem unkontrollierten Anstieg des Indirect Spend führt.

Das Ungleichgewicht zwischen den VtGK und dem Indirect Spend hat Saving Leakage zur Folge. Das kann unter anderem durch die Nichteinhaltung von Beschaffungsrichtlinien, nicht genehmigte Ausgaben oder ein ineffektives Vertragsmanagement entstehen. Wie oben aufgezeigt, ein zu enger Fokus auf die Senkung der VtGK-Kosten kann den Indirect Spend in die Höhe treiben und so zu entsprechenden Verlusten bei den finanziellen Rücklagen führen. Um die Verlagerung von Kosten zu verhindern, bedarf es einer Kombination aus Beschaffungsoptimierung, striktem Bedarfsmanagement sowie konsequenter Vertragserfüllung.

Technologie ermöglicht Kostenoptimierungen
Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), Big Data und Automatisierung unterstützen bei der Optimierung der VtGK und der Verwaltung des Indirect Spend. Sie vereinfachen und verbessern Abläufe. Durch diese Tools lassen sich Prozesse rationalisieren und die Ausgabentransparenz erhöhen, was sowohl die VtGK-Optimierung als auch die Kontrolle des Indirect Spend unterstützt.

So ist KI in der Lage, Beschaffungsdaten zu analysieren, Trends zu erkennen und zukünftige Ausgabenmuster vorherzusagen. Dadurch können Unternehmen Materialien strategisch einkaufen und bessere Verträge aushandeln, was erhebliche Kosteneinsparungen bewirkt. Der Einsatz von Technologie allein garantiert aber noch keine Kostenoptimierung. Es gilt für Unternehmen, eine Strategie für ihre digitale Transformation zu entwickeln, um einen etwaigen Kostenanstieg durch den Gebrauch dieser Tools vorherzusehen und zu kontrollieren.
Für ausführlichere Einblicke organisieren wir Ihnen gerne ein Hintergrundgespräch mit Herrn Simon Grossmann (https://www.linkedin.com/in/simon-grossmann-a72815186/).

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