Ananassaft ist knapp und teuer aufgrund geringer Ernte

Ananassaft ist knapp und teuer aufgrund geringer Ernte

Bonn, 10. Februar 2025 – Ananassaft ist ein beliebter exotischer Fruchtsaft, der in Deutschland sowohl pur als auch als aromatische Zutat in Multivitaminsäften geschätzt wird. Derzeit ist er jedoch knapp und teuer. Aufgrund der gestiegenen Preise für Orangensaft wurde Ananassaft vermehrt als Alternative genutzt, was die Nachfrage weiter ansteigen ließ. Die Knappheit lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen: Die Lagerbestände der Hersteller sind weitgehend erschöpft, und die Ernten in den Hauptanbauländern fallen geringer aus als gewohnt.

In Thailand und auf den Philippinen verhinderte die Trockenheit ein optimales Wachstum der Ananas, wodurch die Erntemengen deutlich sanken und nun nicht einmal 50% der früheren Erntemengen betragen. In Costa Rica, einem weiteren wichtigen Anbauland, sorgte das Klimaphänomen El Nioo im Jahr 2023 für extreme Trockenheit, die zu einer drastischen Reduzierung der Erntemengen führte. 2024 hatte das gegenteilige Wetterphänomen La Nioa mit heftigen Regenfällen ebenfalls zu Ernteausfällen geführt. Die Auswirkungen sind sowohl in der Industrie als auch im Einzelhandel spürbar: Die Fruchtsafthersteller erhalten geringere Liefermengen, und auch die im Handel angebotenen Frischfrüchte sind deutlich kleiner als gewohnt.

Steigende Preise für Ananassaft
Der Preis für eine Tonne Ananassaft-Konzentrat liegt bereits bei über 5.000 US-Dollar. Der Direktsaft kostet mittlerweile rund 1.300 US-Dollar pro Tonne – ein Anstieg von 50 % innerhalb eines halben Jahres.

Struktur des Ananasanbaus
Der Anbau und die Vermarktung von Ananas sind international unterschiedlich strukturiert. Während der Markt für frische Ananas von großen Handelskonzernen wie Del Monte und Dole dominiert wird, sind es bei der Produktion von Ananassaft vorrangig kleinere Unternehmen, die sich auf die Verarbeitung zu Konserven und Fruchtsaft spezialisieren. Thailand ist der weltweit größte Produzent von Ananassaft-Konzentrat, gefolgt von den Philippinen und Indonesien. Costa Rica hat sich hingegen als Hauptproduzent von Direktsaft etabliert. Aufgrund klimatischer Bedingungen ist der Ananasanbau auf Regionen in der Nähe des Äquators beschränkt – hauptsächlich zwischen den Wendekreisen. Die aktuelle Situation stellt die Branche vor große Herausforderungen und dürfte auch in den kommenden Monaten zu Engpässen führen.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. in Bonn wurde 1951 gegründet.
Rund 330 Fruchtsaft-, Fruchtnektar-, Gemüsesaft- und Gemüsenektarhersteller Deutschlands sind Mitglied. Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen der Branche im In- und Ausland.

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Wachstumsimpulse durch steigende Investitionen:

Süßkartoffel-Produzent:innen in North Carolina setzen trotz herausfordernder Saison auf positive Trendwende und stärken Fokus auf Verbraucher:innen

Wachstumsimpulse durch steigende Investitionen:

Süßkartoffelernte 2024 (Bildquelle: © North Carolina Sweetpotato Commission)

Nach Thanksgiving, dem inoffiziellen Süßkartoffel-Feiertag in den USA, meldet die North Carolina Sweetpotato Commission (NCSC) eine geringere Jahresernte für 2024. Trotz einer leichten Ausweitung der Anbauflächen führten Herausforderungen in der Anbau- und Ernteperiode zu einem geschätzten Ertragsrückgang von 20 bis 30 Prozent.

North Carolina bleibt dennoch der größte Süßkartoffelerzeuger des Landes und verantwortet über 60 Prozent der US-Süßkartoffel-Produktion. Auch als führender Exporteur von Süßkartoffeln nach Europa behauptet der Bundesstaat seine Spitzenposition, die er seit 1971 innehat – gestützt auf eine nachhaltige Produktion entlang der gesamten Lieferkette.

Schwankungen im Anbau und der Vermarktung von Süßkartoffeln sind nichts Ungewöhnliches. In den vergangenen zehn Jahren wurden diese vor allem durch ungünstige Witterungsbedingungen, globale Marktveränderungen, die Pandemie und deren anhaltende Auswirkungen auf die Gastronomie, steigende Produktionskosten sowie den Arbeitskräftemangel beeinflusst.

Michelle Grainger, Executive Director der North Carolina Sweetpotato Commission, erklärte: „2023 und 2024 haben sich als herausfordernde Jahre für die Landwirtschaft in North Carolina erwiesen. Die Süßkartoffelproduzent:innen sahen sich mit der schwierigen Aufgabe konfrontiert, Entscheidungen zu treffen, die die Zukunftsfähigkeit unserer Landwirtschaft langfristig stärken.“ Sie fügte hinzu: „Es ist nicht ein einzelner Faktor, der zu entsprechenden Veränderungen führt, auch nicht eine sinkende Nachfrage, sondern vielmehr ein Zusammenspiel von globalen Marktentwicklungen und unvorhersehbaren Wetterereignissen.“ Dennoch bleibe die Branche optimistisch und investiere in Verbraucher:innenforschung und Einzelhandelsprogramme zur Absatzsteigerung.

Unabhängig von Änderungen der Anbauflächen setzt die North-Carolina-Süßkartoffel-Industrie auf gezielte Marketingkampagnen, um europäische Konsument:innen über die Vorteile von Süßkartoffeln zu informieren. Im Fokus stehen dabei ihre Eigenschaften als nährstoffreiches Superfood mit langer Haltbarkeit und kulinarischer Vielseitigkeit.

Die Branche ist sich der Auswirkungen der aktuellen Ertragsrückgänge bewusst und empfiehlt Käufer:innen, eng mit ihren Lieferant:innen zusammenzuarbeiten, um saisonale Veränderungen zu bewerten. Zudem wird eine Zusammenarbeit mit der North Carolina Sweetpotato Commission angeregt, um Förderprogramme zu entwickeln, die den Absatz stärken, den Verbraucher:innen Mehrwert bieten und die Margen im Einzelhandel erhöhen.

Über die North Carolina Sweetpotato Commission
Die 1961 gegründete North Carolina Sweetpotato Commission ist eine Nonprofit-Organisation, die mehr als 300 Süßkartoffelproduzent:innen, Verpacker:innen und Geschäftspartner:innen vertritt. Ihr Ziel ist es, die Interessen ihrer Mitglieder zu fördern und den Konsum von Süßkartoffeln durch Bildung, Marketing, Forschung und die Förderung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken zu steigern.

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Regionale und deutschlandweite Ernteprognose der AGRAVIS

Regionale und deutschlandweite Ernteprognose der AGRAVIS

Die Ernte 2024 steht an. Die Prognose: mäßig. Starkregen hat die Aussaat verzögert und sorgt für Krankheitsdruck bei den Pflanzen. Mancherorts sind Bestände sogar ins Lager gegangen. Bernhard Chilla, Marktanalyst bei der AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/), wirft einen Blick auf die Ernte (https://www.agravis.de/de/pflanzenbau/ernte/) in Deutschland und über die Landesgrenzen hinaus.
Die Fachleute aus den AGRAVIS-Arbeitsgebieten beschreiben zudem die Situation in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands.

Zur Ernteprognose der AGRAVIS (https://www.agravis.de/de/pflanzenbau/ernte/ernte-regional/).

Die Situation in Deutschland gesamt

Die Wachstumsbedingungen für den Weizen zur Ernte 2024 waren hierzulande bis in den Juni hinein sehr durchwachsen. Zu nasse Aussaatbedingungen im Herbst und Winter 2023 führten zu einem signifikanten Anbauflächenrückgang im Vergleich zum Vorjahr. Die Anbaufläche zur diesjährigen Ernte könnte in Deutschland mit gut 2,7 Millionen Hektar rund vier Prozent unter der Vorjahresfläche liegen und so niedrig werden wie zur Ernte 1997. Das überdurchschnittlich nasse Frühjahr führte zusätzlich zu einem hohen Krankheitsdruck in den Flächen. So soll die Weizenproduktion mit 20 bis 21 Millionen Tonnen nochmals niedriger ausfallen als die schon relativ schwache Erntemenge des Vorjahres von gut 21 Millionen Tonnen. Doch nicht nur Deutschland war von diesen schwachen Wachstumsbedingungen betroffen. Nahezu aus jedem Land westlich von Deutschland wurden schwache Wachstumsbedingungen berichtet.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit über 6.800 Mitarbeitenden rund 8,8 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit.
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Krankenversicherung für Saisonarbeitskräfte und Erntehelfer

Die Würzburger Versicherungs-AG bietet mit dem Produkt AgrarOptimal eine Absicherung für Erntehelfer und Saisonarbeitskräfte

Krankenversicherung für Saisonarbeitskräfte und Erntehelfer

Die Würzburger Versicherungs-AG bietet mit Ihrem neuen Produkt AgrarOptimal (https://www.erntehelfer-versichern.de)
eine Krankenversicherung speziell für Erntehelfer und Saisonarbeiter.

Mit der Erntehelferversicherung AgrarOptimal (https://www.erntehelfer-versichern.de/)können Betriebe ihre ausländischen Saisonarbeitskräfte und Erntehelfer absichern und müssen sich keine Gedanken um mögliche Kosten machen. Die Krankenversicherung bietet zwei
Tarifvarianten ohne Selbstbeteiligung, Basis und Komfort. Zusätzlich besteht die Option, eine Unfall- und
Haftpflichtversicherung abzuschließen. Einen Pandemie-Ausschluss gibt es nicht.

Die neue Erntehelferversicherung zeichnet sich durch ihren einfachen und komplett digitalen Onlineabschluss aus.
Schon nach kurzer Zeit erhält der Versicherungsnehmer alle notwendigen Unterlagen bequem per E-Mail. Der Vertrag
sieht keine Mindestlaufzeit vor. Es gibt eine tagesgenaue Abrechnung, die bei vorzeitiger Abreise von Vorteil ist.
AgrarOptimal überzeugt durch seinen günstigen Preis und seine guten Leistungen. Wie gewohnt genießen die Kunden
eine schnelle Schadensabwicklung und einen direkten Ansprechpartner bei der Würzburger Versicherungs-AG.

Ob Großbetrieb oder selbstständiger Landwirt, das Thema Krankenversicherung kann bei der Ernte schnell zum
Risikofaktor werden.

Mit der Erntehelferversicherung AgrarOptima (https://www.erntehelfer-versichern.de/)l der Würzburger Versicherungs-AG können sich Erntebetriebe einfach und kostengünstig gegen diese Risiken absichern und das bereits ab 47 Cent pro Erntehelfer pro Tag.

Weitere Infos zum Thema Krankenversicherung für Erntehelfer finden Sie auf der Homepage. Alternativ können Sie auch eine Anfrage an agraroptimal@wuerzburger.com schicken.

Die Würzburger Versicherungs-AG ist seit mehr als 30 Jahren erfolgreich am Markt tätig. Mit innovativen Produkten und maßgeschneiderten Angeboten ist sie als Nischenversicherer etabliert und hat sich auf die Konzeption und Abwicklung von Produkten mit hohem Kundennutzen spezialisiert. Mit der Marke TravelSecure hat sich die Würzburger Versicherungs-AG als einer der führenden Anbieter von Reiseversicherungen am Markt etabliert.

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Hochwasser – Bange Blicke auf überschwemmte Felder

AGRAVIS schaut auf die Auswirkungen für die landwirtschaftlichen Betriebe

Hochwasser - Bange Blicke auf überschwemmte Felder

Wetterkapriolen sind das täglich Brot der Landwirtinnen und Landwirte, die sich mit den Extremen auskennen. Doch die aktuelle, angespannte Hochwasser-Situation und die starken Regenfälle in Niedersachsen, dem Süden Sachsen-Anhalts und im Norden Thüringens zeigt inzwischen Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Betriebe im Arbeitsgebiet der AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/index.html).

Betroffen sind vor allem Felder und Flächen entlang der Weser, der Hase, der Hunte, der Aller, der Leine sowie der Ems. Die Überflutungen können bei allen Kulturpflanzen zu Ertragsverlusten führen. Besonders hart trifft es Standorte mit schwereren, generell zu Staunässe neigenden Bodenverhältnissen. In Mitleidenschaft genommen werden Winterkulturen wie Winterweizen, Wintergerste und teils auch Winterraps. Anhaltende Staunässe sorgt im Boden für Sauerstoffmangel, so dass Pflanzen sich nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgen können. Dies hemmt das Spross- und Wurzelwachstum und der Mangel führt zu Vergilbungen und beschleunigter Blattseneszenz. Der Witterungsverlauf im Frühjahr kann jedoch eine Regeneration der gestressten Pflanzen ermöglichen.

Die Expert:innen der AGRAVIS Raiffeisen AG blicken in die Regionen und fassen die aktuelle Lage zusammen:
Hochwasser – Bange Blicke auf überschwemmte Felder (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/news/newsdetails/20240105-hochwasser.html)

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit über 6.600 Mitarbeiter:innen rund 9,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitz ist Münster.
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Neuer Podcast der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Ernte 2023

Aktueller Blick auf die Getreidemärkte

Neuer Podcast der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Ernte 2023

Schwankende Preise, Importe aus Osteuropa und das ausgelaufene Getreideabkommen mit der Ukraine: Auf den Getreidemärkten gibt es täglich neue Meldungen. In der neuen Podcast-Folge der AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/) werfen wir mit unserem Marktanalysten Bernhard Chilla einen kritischen Blick auf die Marktlage an den Handelsbörsen. Unsere Getreidehändler Daniel Dreker und Hilko Kroon berichten aus den Regionen Ostwestfalen und Ostfriesland und erklären, warum sich für Landwirte und Landwirtinnen jetzt eine Teilabsicherung lohnt.

Zum Podcast (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/folge-25_ernte-2023_getreidemaerkte.html)

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AGRAVIS-Podcast: Nach der Ernte ist vor der Ernte

AGRAVIS-Podcast: Nach der Ernte ist vor der Ernte

In der aktuelle Podcast-Folge der AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/) geht es um das Thema „Nach der Ernte ist vor der Ernte: der kompakte Flächen-Check“.
In den vergangenen Tagen lief der Mähdrescher auf Hochtouren. In fast allen Regionen stehen nur noch Stoppeln auf dem Feld. Was sollten die Landwirt:innen unter uns nun beachten? Warum ist es wichtig, eine teilflächenspezifische Bodenbeprobung durchführen und ist es sinnvoll, dass sie direkt kalken?

Die Ernte 2022 ist aktuell auf der Zielgeraden. Die Felder sind somit bald abgeerntet, womit sich die Frage stellt: Wie kann ich meinen Acker am besten für die nächste Aussaat vorbereiten? Die teilflächenspezifische Bodenbeprobung und Kalkung stehen im Fokus dieser Folge.
Zu Gast im Podcast sind dieses Mal Heiner Billmann und Nils Krawczyk.

Zum Podcast (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/5-fragen_nach-der-ernte-ist-vor-der-ernte-2.html)

Alle Podcast-Folgen gibt es unter agrav.is/podcast (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/).

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AGRAVIS-Podcast: Exklusive Ernte-Einblicke und Markteinschätzungen

AGRAVIS-Podcast: Exklusive Ernte-Einblicke und Markteinschätzungen

Mit einem exklusiven Ernte-Einblick feiert der AGRAVIS-Podcast seinen ersten Geburtstag!

Mit dreifacher Verstärkung lässt Moderator Friedrich Holtz die aktuelle Folge hochleben. Warum? Heute feiert der AGRAVIS-Podcast Geburtstag: Seit einem Jahr sind wir auch per Audio an Ihrer Seite und informieren zu saisonal wichtigen Themen. Um die Jubiläumsfolge gebührend zu feiern, laden wir unsere Experten der ersten Stunde ein. Auch dieses Jahr geben Bernhard Chilla (Analyst Agrarerzeugnisse) und Joachim Wassmann (AGRAVIS Niedersachsen-Süd GmbH) (https://www.agravis.de/de/agrarhandel/agravis-niedersachsen-sued/)einen überregionalen und regionalen Einblick in den Getreide- und Ölsaatenmarkt. Verstärkung bekommen sie von Thomas Hoppe (AGRAVIS Ost GmbH und Co. KG) (https://www.agravisost.de/de/), der im Gebiet der neuen Bundesländer tätig ist.

Berichte und Prognosen zur Ernte finden Sie auch unter agrav.is/ernte (https://www.agravis.de/de/pflanzenbau/ernte/) sowie alle Podcast-Folgen unter agrav.is/podcast (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/).

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Vor-Ernte-Mediengespräch auf dem AGRAVIS-Versuchsgut

Vor-Ernte-Mediengespräch auf dem AGRAVIS-Versuchsgut

v. li.: Georg Krimphove, Dr. Dirk Köckler, Susanne Schulze Bockeloh, Christopher Krimphove

Die Ernte 2022 (https://www.agravis.de/de/pflanzenbau/ernte/) rückt näher und selten wurde angesichts der Diskussion um Versorgungssicherheit, Preishausse und Energieembargo mit so großer Spannung auf Erträge und Mengen geschaut wie in diesem Jahr. Mit der aktuellen Marktlage von Getreide sowie den Ernteerwartungen in der Region Münster und dem Münsterland beschäftigte sich ein regionales Vor-Ernte-Mediengespräch der AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/) auf dem Versuchsgut St. Mauritz in Münster. Dort standen neben dem AGRAVIS-Vorstandsvorsitzenden Dr. Dirk Köckler, die Vorsitzende des landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster und Landwirtin Susanne Schulze Bockeloh sowie Georg Krimphove und Christopher Krimphove, beide Geschäftsführer der gleichnamigen Familienbäckerei, Rede und Antwort.

In Deutschland wird nach ersten Schätzungen eine Weizenernte von 22 bis 22,5 Mio. Tonnen (Vorjahr: 21,4) sowie eine Gerstenernte in Höhe von 10 bis 10,5 Mio. Tonnen (Vorjahr 10,4) erwartet. Die Bestände im Arbeitsgebiet der AGRAVIS Raiffeisen AG werden von den AGRAVIS-Marktexperteninsgesamt als sehr heterogen beschrieben. Örtlich gibt es besonders auf leichteren Standorten sowohl in der Gerste als auch im Weizen stärkere Trockenschäden (https://www.agravis.de/de/themen-und-kampagnen/trockenheit/). Niederschläge fielen oft nicht flächendeckend, sodass die Unterschiede auch in der Wasserversorgung groß sind. Auf besseren Standorten mit ausreichendem Niederschlag sind überdurchschnittliche Erträge zu erwarten. Vielerorts soll der Krankheitsdruck relativ gering sein. „Die Weizenbestände sind laut Angaben der Pflanzenbaufachleute weiterentwickelt als im Durchschnitt und im Vergleich zum Vorjahr deutlich weiterentwickelt. Das könnte für eine relativ frühe Weizenernte sprechen“, fasste Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS, zusammen.

Die ohnehin angespannte Versorgungslage bei Getreide auf den Weltmärkten werde durch den Krieg in der Ukraine allerdings weiter verstärkt. „Zusammengefasst müssen wir uns mit einem höheren und volatileren Preisniveau auseinandersetzen, Weizen zu 160 Euro pro Tonne werden wir wohl nicht mehr sehen“, so Dr. Köckler weiter. Steigende Logistikkosten und knapper Frachtraum erhöhen ebenfalls die Preise. Die hiesige Getreideversorgung sei in punkto Menge in jedem Fall gesichert.“Als AGRAVIS sehen wir uns als regionaler Partner der Genossenschaften und Landwirte sowie der Mehlmühlen. Mit einem strikten Risikomanagement und kleinen Positionen auf Sicht stellen wir Versorgungssicherheit für unsere Partner und deren nachgelagerte Kundinnen und Kunden sicher. Wir sind der verlässliche Partner der Landwirtschaft“, stellte der AGRAVIS-CEO heraus. Die kriegerischen Auseinandersetzungen haben fundamentale Auswirkungen aufdas Geschäft und die Struktur der heimischen Landwirtschaft. „In diesenZeiten ist es daher unsere gemeinsame Aufgabe, mit für Ernährungssicherheit zu sorgen“, betonte Dr. Köckler.

In der aufflammenden Diskussion um die Nutzung von Getreide für Energie und Tierfutter mahnte der AGRAVIS-Vorstandsvorsitzende zur Sachlichkeit und zur Betrachtung der Fakten: „Wir verwenden in der gesamten Mischfutterproduktion vonrund fünf Mio. Tonnen weniger als 20 Prozent Brot-Getreide. Mehr als 50 Prozent der eingesetzten Rohwaren sind Nebenprodukte wie Schrote oder Kleien aus den Schalen von Getreide und Eiweiß-Ölpflanzen wie Raps. Klassisches Futtergetreide wie Gerste, Triticale oder Mais hat eine feste Funktion in den mehrjährigen Fruchtfolgen auf den Äckern und dient gar nicht oder nur begrenzt für die Humanernährung. Die aktuell hohe internationale Nachfrage nach Brotweizen führt zu hohen Preisdifferenz zwischen Brot- und Futterweizen und minimiert somit den Anteil in den Futterrationen. Ein völliger Verzicht auf Brotweizen in der Tierfütterung ist möglich.“

Susanne Schulze Bockeloh, Vorsitzende des landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster, warf anschließend einen Blick auf die Ernteerwartungen in der Region Münster. Sie hielt dabei fest, dass Vor-Ernte-Prognosen zunächst einmal die momentanen Bestände bewerten. „Die Witterung in der nächsten Zeit und bis hin zur Ernte hat auf die Ertragshöhe durchaus noch Einfluss“, betonte Schulze Bockeloh. „In jedem Stadium – Bodenbearbeitung, Aussaat, Pflanzenschutz – arbeiten die Landwirtinnen und Landwirte mit großer Sorgfalt, um ihr Ziel – einen möglichst hohen Ertrag mit guter Qualität – zu erreichen.“ Ob dies gelinge, zeige sich, so die Landwirtin, ab Anfang Juli, wenn die Mähdrescher losfahren, denn erst mit der Ernte werde abgerechnet.

„Grundsätzlich hat es zu wenig geregnet, vor allem im Frühjahr. Je nach Bodenqualität und somit Wasserhaltevermögen haben sich die Feldfrüchte entwickelt. Besonders auf leichten Böden beginnt das Getreide bereits abzureifen. Mit dem Start der Gerstenernte ist in den nächsten Tagen zu rechnen, wobei eine frühe Ernte kein Indiz für hohe Erträge ist“, führte Schulze Bockeloh weiter auf. Auf mittleren Böden stehe das Getreide gut und gut verteilte Niederschläge in der nächsten Zeit könnten beim Weizen gute Erträge sichern. Auch beim Mais, der auf schweren Böden einen schlechten Feldaufgang hatte und dem Wasser fürs Wachstum fehlte, könne die passende Witterung bis zur Ernte noch viel ausgleichen.

Im Hinblick auf die anstehenden Herausforderungen wie sichere Nahrungsmittelversorgung und Klimawandel sei die Landwirtschaft ein wichtiger Lösungsanbieter, so Schulze Bockeloh weiter. Dazu könne auch eine Zusammenarbeit auf regionaler Ebene zwischen Genossenschaften und Verarbeitern beispielsweise mit Bäckern ein Weg sein. „Die Landwirtinnen und Landwirte sind bereit neue Wege zu gehen, die Zukunft zu gestalten und Veränderungen im Ackerbau durch Anbaudiversifizierung vorzunehmen.“

Wie sich das verarbeitende Bäckerhandwerk der aktuellen Situation mit Versorgungsengpässen und hohen Preisen stellt, umrissen Georg Krimphove und Christopher Krimphove, beide Geschäftsführer der gleichnamigen Familienbäckerei. „Wir sollten zusammenrücken und eine intensivere Zusammenarbeit in der Region mit Konzepten für die Region vorantreiben. Vorstellbar und wünschenswert sind beispielsweise lokale Kooperationen zwischen Landwirtschaft, Mühlen und Bäckereien im Hinblick auf Anbaustrategien von Getreide und anderen Produkten“, hoben die Geschäftsführer hervor. Vorstellbar sei es, die Bedingungen für einen regionalen Anbau von Mohn oder Sonnenblumen zu erproben. Dazu signalisierte der AGRAVIS-Vorstandsvorsitzende direkt seine Bereitschaft. „Den Gedanken weiter zu festigen und Strategien auch hier auf dem AGRAVIS-Versuchsgut in St. Mauritz zu erproben, kann ich etwas Positives abgewinnen. Wir sind bereit.“

Darüber hinaus waren sich alle Beteiligten einig, dass die Suche nach qualifizierten Mitarbeitendeneine weitere Herausforderung für die Unternehmen der Wertschöpfungskette Agrar darstellt. „Das Investment in Recruiting sowie in Aus- und Weiterbildung nehmen somit aktuell einen besonders hohen Stellenwert ein“, betonte Dr. Dirk Köckler.Susanne Schulze Bockeloh unterstrich deshalb auch, dass die Landwirtschaft als attraktiver Arbeitgeber viel Potenzial biete. Und auch in den Bäckereien, so Christopher und Georg Krimphove, sei das Handwerk über Praktika und Ausbildung sehr gut kennenzulernen. „Das Bäckerhandwerk ist traditionell, aber hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt – auch in punkto Arbeitszeiten.“

Bei einem abschließenden Rundgang über das Versuchsgut erhielten die Teilnehmenden des Mediengesprächs einen praktischen Einblick in zukunftsweisende regionale Anbaustrategien, die die AGRAVIS auf den Parzellen in St. Mauritz erprobt.

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4tuell – Virtuelles Live-Event der AGRAVIS Raiffeisen AG

4tuell - Virtuelles Live-Event der AGRAVIS Raiffeisen AG

Die virtuelle Veranstaltungsreihe “ 4tuell (https://www.agravis.de/de/themen-und-kampagnen/4tuell/)“ der AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/index.html) erfreut sich großer Beliebtheit. Auch in diesem Jahr laden wir Sie vom 7. bis 10. Februar 2022 zu spannenden Impulsvorträgen und lebhaften Diskussionen ein. Erneut werden unsere vier Experten Trends und Ergebnisse rund um den Pflanzenanbau präsentieren und an allen vier Abenden gemeinsam live Rede und Antwort stehen. Sie sind herzlich eingeladen mit dabei zu sein, an Abstimmungen teilzunehmen, Fragen zu stellen und Impulse in die Diskussion zu geben. Zudem haben Sie am Ende jedes Abends die Chance auf tolle Gewinne.

Vortragsprogramm (jeweils von 18.45 bis 20 Uhr):

7. Februar: Unser Handwerkszeug im Pflanzenschutz wird weniger – wo bleiben neue Produkte?
8. Februar: Wir bringen Sommerungen auf Spur – den Fruchtwechsel erfolgreich gestalten!
9. Februar: Der Düngermarkt ist angespannt – mit welchen Strategien stellen wir den Nährstoffbedarf sicher?
10. Februar: Sicher bis zur Ernte – der Ackerbaufahrplan für das Frühjahr 2022

Infos und Anmeldung (https://www.agravis.de/de/themen-und-kampagnen/4tuell/)

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