Sind Verhandlungsvorbereitung im Einkauf nötig?

Warum sich der Einkauf trotz täglicher Routine auf Verhandlungen vorbereiten sollte und wie dies am besten gelingt, zeigt Einkaufsexpertin Tanja Dammann-Götsch.

Sind Verhandlungsvorbereitung im Einkauf nötig?

Um zu verdeutlichen, wie wichtig es für Einkäufer ist, sich auf Verhandlungen vorzubereiten, zieht Tanja Dammann-Götsch ein Beispiel aus dem Sport heran. Jeder Spitzensportler, der schon hundertfach einen 100-Meter-Lauf absolviert, den Speer geworfen oder den Fußball geschossen hat, werde nicht mit einem Mal aufhören zu trainieren. Ähnlich sei es auch im Einkauf. „Nur weil Verhandlungen zum Alltag gehören, heißt das nicht, dass man ihnen keine Beachtung mehr schenken muss“, betont Tanja Dammann-Götsch.

Ebenso wie sich Sportler intensiv auf Wettkämpfe vorbereiten, sollten auch Einkäuferinnen und Einkäufer ihr Verhandlungsgeschick trainieren und sich gut vorbereiten. Dass dies nicht immer der Fall ist, hat die Einkaufsexpertin selbst in der Praxis vielmals erlebt. Sie berichtet von einer Erfahrung: „Vor einiger Zeit habe ich für ein internationales Unternehmen aus dem Handelsbereich ein Entwicklungsprogramm für den Einkauf geschrieben, konzipiert und durchgeführt. Eines der Hauptthemen bei diesem Training war: Verhandeln im Einkauf.“ Ein Argument, dass dabei immer wieder fiel, unabhängig vom Standort, war, dass keiner Zeit habe, sich vorzubereiten. Tanja Dammann-Götsch sieht darin auch den Punkt, dass manche gar nicht wissen, wie man sich auf Verhandlungen vorbereitet.

Aus den Fragen, die sich in den Trainings ergaben, und ihrer langjährigen Erfahrung im Einkauf hat Tanja Dammann-Götsch eine Mindmap entwickelt. Diese ist nicht größer als ein herkömmliches DIN-A4-Blatt und beinhaltet alle wesentlichen Aspekte, die in Verhandlungen wichtig sind. Im Zentrum der Mindmap steht der Fall, der verhandelt wird. Dieser könne sowohl normal als auch komplex sein. Davon ausgehend finden sich dann in vier Ecken Fragen zu Zahlen, Daten und Fakten, Informationen und Konzessionen, zur Kommunikation und „the best alternative to negotiate“, sprich der besten Alternative zum Preis. Ein teilweise vernachlässigter Aspekt bei Verhandlungen sei, mit wem man eigentlich spreche. Hierzu führt Tanja Dammann-Götsch an: „Für Einkäufer ist es wichtig zu wissen, wie der Verhandlungspartner als Mensch ist: Was ist er für ein Typ? Ist es jemand, der nur schwarz-weiß denkt und Zahlen, Daten, Fakten interessant findet oder habe ich es mit einer kreativen Persönlichkeit zu tun? Mir persönlich hilft hier ein Blick auf das DISC-Persönlichkeitsmodell, anhand dessen ich meinen Verhandlungspartner gut einordnen kann.“

Damit die Mindmap zielgerichtet ausgefüllt werden kann, müsse man sich im Vorfeld sowohl mit dem Verhandlungspartner als auch der Verhandlungssache auseinandersetzen. Wenn dies geschieht, lassen sich die Informationen auf ein Blatt komprimieren und dicke Ordner mit viel unnötigem Papier seien nicht mehr nötig. Aus eigener Erfahrung weiß Tanja Dammann-Götsch, dass Verkäufer oftmals dazu tendieren, die Einkäufer aus der Reserve zu locken und vom Konzept abzubringen. In einer solchen Situation sei die Mindmap als Spickzettel goldwert. Ein unauffälliger Blick sorge dann bei den Einkäufern wieder für mehr Sicherheit.
Abschließend ermutigt Tanja Dammann-Götsch dazu, die Mindmap einfach auszuprobieren: „Steht bei Ihnen demnächst auch wieder eine Verhandlung an, dann versuchen Sie es diesmal mit einer Mindmap. Ich bin ein großer Fan davon und auch die Argumentation, dass keine Zeit bleibt, sich vorzubereiten, hat mit dieser Methode ein Ende.“

Die Mindmap und weitere Ausführungen zum Thema Verhandlungsvorbereitung gibt es im persönlichen Blog (https://www.dammann-goetsch.consulting/aktuelles/) von Tanja Dammann-Götsch.
Viele weitere Themen rund um den Einkauf gibt es im Podcast (https://www.dammann-goetsch.consulting/podcast/)von Tanja Dammann-Götsch zum Nachhören.
Mehr Informationen und Kontakt zu Dammann-Götsch Consulting – Erfolgsfaktor Einkauf – gibt es hier: https://www.dammann-goetsch.consulting/

Die Einkauf-Expertin Tanja Dammann-Götsch ist Ratgeberin, Leaderin und Vertraute für Einkauf und Verkauf und arbeitet mit Unternehmen in internationalem Kontext. Ihre Fachexpertise im industriellen Einkauf, strategischen Einkauf sowie Projekteinkauf und weiteren Qualifikationen wie beispielsweise Interim Management, Einkaufsstrategien und Verhandlungsführung paart sie mit viel Kreativität und Flexibilität. Durch ihre Führungserfahrung mit interdisziplinarischen Teams in internationalen Projekten gelingt es ihr, den Einkauf zum international kompetenten Botschafter des Unternehmens zu machen. Immer mit ihrem Credo: Im Einkauf liegt der Gewinn – und der Gewinn wird vom Menschen gemacht.

Kontakt
Tanja Dammann-Götsch
Tanja Dammann-Götsch
Am Haubenflug 12
63454 Hanau
+49 6181 9068-776
+49 6181 9068-939
tdg@purchasing-professional.com
http://www.purchasing-professional.com/

Das neue Lieferkettengesetz 2023

Was das neue Lieferkettengesetz, welches am 1. Januar 2023 in Kraft tritt, für den Einkauf bedeutet, erläutert Einkaufsexpertin Tanja Dammann-Götsch.

Das neue Lieferkettengesetz 2023

Tanja Dammann-Götsch informiert über das neue Lieferkettengesetz, welches am 1. Januar 2023 in Kraft

Damit das neue Lieferkettengesetz und dessen Wirkung klarer werde, wirft Tanja Dammann-Götsch zunächst einen Blick in die Vergangenheit und zeigt auf, warum dieses Gesetz überhaupt geschaffen wurde: „Die Bundesregierung entwarf dieses, um dem globalen Handeln und Wirtschaften einen verantwortlichen Rahmen zu setzen.“ Viele ihrer Kunden trügen bereits Verantwortung und hätten beispielsweise in deren Lieferantenportalen die Option, neben den üblichen Themen wie Onboarding eines Lieferanten, Audit und Qualitätsmanagement auch den Faktor Code of Conduct zu bedienen. „Das bedeutet, dass Unternehmen sich verantwortlich zeigen, neue Lieferanten hinlänglich Kinder- oder Zwangsarbeit sowie Umweltschutz zu prüfen“, ergänzt Tanja Dammann-Götsch.

Am 11. Juni 2021 hat der Bundestag einen neuen Gesetzesentwurf verabschiedet, der die unternehmerische Sorgfaltspflicht innerhalb der Lieferketten weiter sichern soll. Die geänderte Fassung beinhalten den besseren Schutz von Menschenrechten und Umweltschutz in der globalen Wirtschaft und tritt am 1. Januar 2023 in Kraft. Die Wichtigkeit der länderübergreifenden, globalen Wertschöpfungskette werde deutlich, wenn man sich Zahlen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ansehe. Laut diesen bilde sie die Existenzgrundlage für mehr als 450 Millionen Menschen weltweit. „Durch das Lieferkettengesetz sollen führende Industrienationen wie Deutschland einen Beitrag für verantwortliches Handeln leisten. Denn wer denkt, dass Kinder- oder Zwangsarbeit in den heutigen Zeiten längst passe ist, der irrt – diese haben durch die Globalisierung sogar noch einmal stark zugenommen“, betont die Einkaufsexpertin. Leider gebe es noch immer einige Großkonzerne, die sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil sichern und ihren Profit steigern wollen. Das neue Lieferkettengesetz soll den Missständen, die aktuell noch herrschen, effektiv entgegenwirken.

Der Einkauf, in welchem Tanja Dammann-Götsch seit vielen Jahren tätig ist, ist ein aktives Mitglied der globalen Lieferketten und lege den Fokus auf Produktion, Investition, Finanzierung, Rohstoffgewinnung, Entsorgung und auch auf das Thema Verkauf, weshalb er im globalen Umfeld ebenfalls gefragt sei, Verantwortung zu übernehmen. In Zukunft gelten durch das neue Gesetz für alle Unternehmen in Deutschland dahingehend die gleichen Rechte und Pflichten.

Manchen gehe das neue Lieferkettengesetzt allerdings noch nicht weit genug und sie hätten sich noch mehr gewünscht, um die aktuellen, globalen Missstände in den Griff zu bekommen. „Ich denke, dass es Unternehmen, die bereits in der Vergangenheit mit den Themen Umwelt und Menschenrechte vernünftig umgegangen sind, in Zukunft noch leichter fällt, die Regeln und Anweisungen umzusetzen. Ein Großteil meiner Kunden hat bereits ein verantwortungsvolles Lieferantenportal im Intranet aufgebaut und bereitgestellt und wird das in Zukunft auch in Bezug auf das Lieferkettengesetz noch genauer überprüfen“, erläutert Tanja Dammann-Götsch. Sie könne sich darüber hinaus vorstellen, dass der Einkauf diesen Bereichen bald ähnlich bediene, wie das in den letzten Jahren beim Qualitätsmanagement der Fall war. Als Big global Player sei es die Aufgabe von Deutschland, diesbezüglich eine Vorbildfunktion einzunehmen. „Und ich bin mir sicher, dass sich die Logistiker mit vereinten Kräften für mehr Fairness und Nachhaltigkeit im Supply Chain Management einsetzen werden und dass es dadurch die Möglichkeit gibt, Veränderungen stattfinden zu lassen“, schließt Tanja Dammann-Götsch ab.

In ihrem persönlichen Blog (https://www.dammann-goetsch.consulting/aktuelles/) greift Tanja Dammann-Götsch viele weitere Themen rund um den Einkauf auf und auch in ihrem Podcast (https://www.dammann-goetsch.consulting/podcast/) bietet sie strategische Einkaufthemen zum Nachhören.

Mehr Informationen und Kontakt zu Dammann-Götsch Consulting – Erfolgsfaktor Einkauf – gibt es hier: https://www.dammann-goetsch.consulting/

Die Einkauf-Expertin Tanja Dammann-Götsch ist Ratgeberin, Leaderin und Vertraute für Einkauf und Verkauf und arbeitet mit Unternehmen in internationalem Kontext. Ihre Fachexpertise im industriellen Einkauf, strategischen Einkauf sowie Projekteinkauf und weiteren Qualifikationen wie beispielsweise Interim Management, Einkaufsstrategien und Verhandlungsführung paart sie mit viel Kreativität und Flexibilität. Durch ihre Führungserfahrung mit interdisziplinarischen Teams in internationalen Projekten gelingt es ihr, den Einkauf zum international kompetenten Botschafter des Unternehmens zu machen. Immer mit ihrem Credo: Im Einkauf liegt der Gewinn – und der Gewinn wird vom Menschen gemacht.

Kontakt
Tanja Dammann-Götsch
Tanja Dammann-Götsch
Am Haubenflug 12
63454 Hanau
+49 6181 9068-776
+49 6181 9068-939
tdg@purchasing-professional.com
http://www.purchasing-professional.com/

Einkaufen ohne Einkäufer – ist das die Zukunft?

Tanja Dammann-Götsch geht der Frage auf den Grund, ob Einkäufer zukünftig durch künstliche Intelligenz und Software ersetzt werden.

Einkaufen ohne Einkäufer - ist das die Zukunft?

Tanja Dammann-Götsch über KI, Robotik und Software – und welche Rolle diese im Einkauf spielen.

„Einkaufen ohne Einkäufer – so habe ich es vor Kurzem auf der Werbeanzeige eines elektronischen Kataloganbieters gelesen“, berichtet Tanja Dammann-Götsch und stellt die Frage in den Raum, ob Einkäufer in Zukunft durch künstliche Intelligenz und Software ersetzt werden. Die erfahrene Einkaufsexpertin sieht in den Entwicklungen Fluch und Segen zugleich und erzählt: „Ich persönlich möchte privat den Roboter, der meinen Rasen mäht, sowie den, der staubsaugt und den Boden wischt, nicht mehr missen.“ Vertieft hat sie dieses Thema auch in einem ihrer Beiträge auf Social Media, in welchem sie aufgreift, wie viele Aufgaben mittlerweile von Robotern übernommen werden. „Ich habe mich hier damit befasst, dass eine Vielzahl von Aufgaben bereits durch künstliche Intelligenz ausgeführt werden. Gerade im Service-Bereich, zum Beispiel im Bankwesen oder wenn wir über ein Internetportal Termine buchen, begegnen uns intelligente Programme“, so Tanja Dammann-Götsch. Aus den Kommentaren ging hervor, dass allein die Begriffe Robotik, künstliche Intelligenz oder denkende Software unterschiedliche Reaktionen auslösen. Einige Menschen haben diesbezüglich die Befürchtung, bald durch die Technik ersetzt zu werden. Dass die Entwicklungen in diesem Bereich herausfordernd sind, zeige sich zum Beispiel anhand des Phänomens der Fotoapparate, wie Tanja Dammann-Götsch vertieft: „Denken Sie hier nur an das Unternehmen Kodak. Früher hatte jeder einen normalen Fotoapparat mit den dazugehörigen Filmen zuhause. Heute nutzen die meisten Menschen ihr Smartphone oder Digitalkameras zum Fotografieren.“ Die technischen Fortschritte hinsichtlich der Digitalisierung und Software, die über die vergangenen Jahrzehnte erfolgten, hätten einige Unternehmen bitter zu spüren bekommen.

Insbesondere im Zusammenhang mit Innovation spielen KI und Software eine große Rolle. Der grundlegende Gedanke sei, dass die Menschen monotone, immer wiederkehrende Tätigkeiten an Maschinen und Programme abgeben wollen. „Ob das nun der Rasenmäher-Roboter ist, oder das Chat- bzw. Telefonprogramm bei der Bank, die Smart Speaker, die wir nach dem Wetter fragen oder die allseits beliebte Suchmaschine, die uns die Route zu einem Kunden oder die Telefonnummer des neuen italienischen Restaurants ausspuckt,“ zählt Tanja Dammann-Götsch auf. An all das habe man sich gewöhnt und könne sich kaum mehr vorstellen, wie das Leben davor eigentlich war. Der Trend werde sich laut Dammann-Götsch auch in den kommenden Jahren fortsetzen, dennoch hat sie hierzu auch einen Kritikpunkt: „Bei Überwachungsrobotern, an denen einige Unternehmen bereits arbeiten, sagt mir mein gesunder Menschenverstand, dass Vorsicht geboten ist. Ich selbst finde es großartig, wenn uns die Arbeit erleichtert wird, bin allerdings auch skeptisch, wenn es um das Thema Überwachung geht.“ Sie rät zur Wachsamkeit bei Entwicklungen auf diesem Gebiet, aber generell die Innovationsfreude und Offenheit für die kommenden Technologien zu bewahren.
In einer Reaktion auf ihren Social-Media-Beitrag wird darauf Bezug genommen, dass innerhalb der Einkaufsabteilungen deutlicher Handlungs- und Verbesserungsbedarf besteht und es klare Reglementierungen ohne zu viele Verbote geben müsse. „Eine spannende Sichtweise zum Thema, die zeigt, dass die Entwicklungen etwas in uns auslösen“, bekräftigt Tanja Dammann-Götsch.
Künstliche Intelligenz wird aufgrund des beschleunigten digitalen Wandels bereits heute in vielen Unternehmen genutzt. Einer Umfrage zufolge seien 84 Prozent der Entscheider in Industrieunternehmen davon überzeugt, dass sich die künstliche Intelligenz skalieren wird und dass Einkäuferinnen und Einkäufer ebenfalls immer mehr damit in Berührung kommen werden. Allerdings obliegt es den Einkaufsabteilungen selbst zu entscheiden, wie sie in Zukunft durch KI und Software unterstützt werden wollen. Das Ziel sollte sein, dass die Mitarbeiter und das Unternehmen in jedem Prozess ideal unterstützt und die damit einhergehenden unternehmenskulturellen Veränderungen gemeinsam angepackt werden, wie Tanja Dammann-Götsch hervorhebt: „Die Mitarbeiter sollen anhand der Daten, die sie unter anderem von der künstlichen Intelligenz vermittelt bekommen, Innovationen und damit das Wachstum vorantreiben können. Alles in allem soll KI somit eine Entlastung in der Einkaufsabteilung und im Service bringen – und ich bin fest davon überzeugt, dass dies eintreten wird.“ Abschließend sei festzuhalten, dass sich der Einkauf jetzt und in Zukunft mit KI, Robotik und denkender Software auseinandersetzen muss, damit diese zum Vorteil genutzt werden und Zeit für die wirklich wichtigen Dinge geschaffen wird.
In ihrem persönlichen Blog (https://www.dammann-goetsch.consulting/aktuelles/) greift Tanja Dammann-Götsch viele weitere Themen rund um den Einkauf auf und auch in ihrem Podcast (https://www.dammann-goetsch.consulting/podcast/) bietet sie strategische Einkaufthemen zum Nachhören.
Mehr Informationen und Kontakt zu Dammann-Götsch Consulting – Erfolgsfaktor Einkauf – gibt es hier: https://www.dammann-goetsch.consulting/

Die Einkauf-Expertin Tanja Dammann-Götsch ist Ratgeberin, Leaderin und Vertraute für Einkauf und Verkauf und arbeitet mit Unternehmen in internationalem Kontext. Ihre Fachexpertise im industriellen Einkauf, strategischen Einkauf sowie Projekteinkauf und weiteren Qualifikationen wie beispielsweise Interim Management, Einkaufsstrategien und Verhandlungsführung paart sie mit viel Kreativität und Flexibilität. Durch ihre Führungserfahrung mit interdisziplinarischen Teams in internationalen Projekten gelingt es ihr, den Einkauf zum international kompetenten Botschafter des Unternehmens zu machen. Immer mit ihrem Credo: Im Einkauf liegt der Gewinn – und der Gewinn wird vom Menschen gemacht.

Kontakt
Tanja Dammann-Götsch
Tanja Dammann-Götsch
Am Haubenflug 12
63454 Hanau
+49 6181 9068-776
+49 6181 9068-939
tdg@purchasing-professional.com
http://www.purchasing-professional.com/

Unternehmensgestalter oder Preisdrücker?

Welche Rolle Einkäufer zukünftig übernehmen und warum es für einen erfolgreichen Einkauf Unternehmensgestalter braucht, erklärt Tanja Dammann-Götsch.

Unternehmensgestalter oder Preisdrücker?

Tanja Dammann-Götsch spricht darüber, warum sich Einkäufer von Preisdrückern hin zu Unternehmensgest

Als Tanja Dammann-Götsch Ende der 90er-Jahre ihre Karriere im Einkauf startete, war sie eine typische Preisdrückerin. Sie berichtet aus dieser Zeit: „Gut ausgebildet, dynamisch im schicken Business-Dress und mit Laptop unterm Arm, kam ich in die Besprechungen – die Zahlen, Daten, Fakten immer parat und bot so manch älterem Geschäftsführer Paroli.“ Genau diese Haltung wurde auch von ihr erwartet und noch heute seien viele im Top-Management der Ansicht, dass es exakt diese Art von Einkäufern braucht. Ein Erlebnis, das Tanja Dammann-Götsch damals hatte, brachte sie zum Umdenken, wie sie erzählt: „Zielstrebig ging ich an diesem Tag in den Meetingraum. Doch bereits nach ein paar Sekunden merkte ich, dass heute etwas anders sein würde. Mir gegenüber saß ein gestandener Geschäftsführer, der ein Unternehmen mit 200 Mitarbeitenden leitete. Allerdings wirkte er sehr nervös. Als damalige Preisdrückerin war ich auf alles vorbereitet – nur eben nicht auf Menschlichkeit.“ Als er dann noch offenbarte, er müsse Mitarbeitende entlassen, wenn kein Auftrag zustande käme, veränderte Tanja Dammann-Götsch ihre Strategie. In diesem Aha-Moment erkannte sie, dass sie jetzt als Unternehmensgestalterin gefragt war. Es gab keine Verhandlung, sondern ein Gespräch mit dem damaligen Geschäftspartner, um Lösungen und Alternativen zu finden. Auch wenn sie für ihr Verhalten Kritik einstecken musste, so war ihr auch klar, dass die Einkäufer einen Großteil zur Reputation des Gesamtunternehmens beitragen, und das wollte sie selbst gestalten.
Die sogenannten Preisdrücker oder Einkäufer von gestern, entlarvt Tanja Dammann-Götsch an bestimmten Merkmalen: „Hand aufs Herz, wie ist es in Ihrem Unternehmen. Haben die Einkäufer nur Excel-Tabellen im Kopf? Kennen sie das Endprodukt nicht und ist ihnen die Qualität herzlich egal? Wird zu teuer oder zu billig eingekauft? Kommt es im Einkauf immer wieder zu Konflikten mit anderen Fachabteilungen? Leiden die Einkäufer an Kreativlosigkeit? Haben die Einkäufer noch nie von Strategien gehört? Fehlen Sprach- und soziale Kompetenzen? Können die Einkäufer nicht präsentieren? Und ist der Verkauf in Ihrem Unternehmen wichtiger als der Einkauf?“ Wer zwei oder drei dieser Aussagen zustimme, sollte die Zukunftsausrichtung im Einkauf überdenken.
Eine Führungskraft, die beispielsweise feststelle, dass der Einkauf mit anderen Fachabteilungen Konflikte austrägt, solle Brücken bauen, statt Gräben zu ziehen. „Wenn Sie merken, dass Ihre Einkäufer schlechte Qualität einkaufen oder das Endprodukt nicht kennen, dann muss ein Aktionsplan her, der z. B. vorsieht, dass die Einkäufer direkt in die Produktion gehen und dort mitarbeiten“, rät Tanja Dammann-Götsch und empfiehlt ein stetiges Fordern und Fördern der Einkäufer.
Des Weiteren appelliert die Einkaufsexpertin, nicht den Verkauf an erste Stelle zu setzen, sondern gleichwertig zum Einkauf zu sehen. „Für das Top-Management und die Führungskräfte ist es wichtig, den Einkauf intern zu stärken. Es muss ein Umdenken auf allen Ebenen stattfinden, denn allzu oft wird der Einkauf allein gelassen und dient als Sündenbock für die anderen“, mahnt Tanja Dammann-Götsch. Selbstverständlich sei der Verkauf wichtig, da er die Kunden betreut, doch auch der Einkauf sei im Markt unterwegs. „Am Ende des Tages spiegelt sich das Verhalten der Einkäufer auch im Ruf des Unternehmens wider, welcher für die Kunden, gerade in Zeiten von Krisen, enorm von Bedeutung ist“, ergänzt die Einkaufsexpertin und gibt abschließend einen kurzen Überblick über den Einkauf in Zukunft: „Denke ich an den Einkäufer der Zukunft, sehe ich ein klares Bild. Er ist ein Manager seiner Warengruppe, übernimmt Eigenverantwortung, beherrscht interkulturelle Kommunikationsmethoden. Kurzum er ist ein Allrounder und ein Botschafter seines Unternehmens.“
In ihrem persönlichen Blog (https://www.dammann-goetsch.consulting/aktuelles/) greift Tanja Dammann-Götsch viele weitere Themen rund um den Einkauf auf und auch in ihrem Podcast (https://www.dammann-goetsch.consulting/podcast/) bietet sie strategische Einkaufthemen zum Nachhören.
Mehr Informationen und Kontakt zu Dammann-Götsch Consulting – Erfolgsfaktor Einkauf – gibt es hier: https://www.dammann-goetsch.consulting/

Die Einkauf-Expertin Tanja Dammann-Götsch ist Ratgeberin, Leaderin und Vertraute für Einkauf und Verkauf und arbeitet mit Unternehmen in internationalem Kontext. Ihre Fachexpertise im industriellen Einkauf, strategischen Einkauf sowie Projekteinkauf und weiteren Qualifikationen wie beispielsweise Interim Management, Einkaufsstrategien und Verhandlungsführung paart sie mit viel Kreativität und Flexibilität. Durch ihre Führungserfahrung mit interdisziplinarischen Teams in internationalen Projekten gelingt es ihr, den Einkauf zum international kompetenten Botschafter des Unternehmens zu machen. Immer mit ihrem Credo: Im Einkauf liegt der Gewinn – und der Gewinn wird vom Menschen gemacht.

Kontakt
Tanja Dammann-Götsch
Tanja Dammann-Götsch
Am Haubenflug 12
63454 Hanau
+49 6181 9068-776
+49 6181 9068-939
tdg@purchasing-professional.com
http://www.purchasing-professional.com/

Digitales Beschaffungsmanagement auf Knopfdruck?

Tanja Dammann-Götsch geht der Frage auf den Grund, ob eine Datenbasis aus nur einem System sinnvoll für strategische Entscheidungen im Einkauf ist.

Digitales Beschaffungsmanagement auf Knopfdruck?

Tanja Dammann-Götsch beantwortet, ob eine Datenbasis aus nur einem System für strategische Entscheid

Der Einkauf muss sich jeden Tag mit großen Datenmengen beschäftigen. Startet Einkaufsexpertin Tanja Dammann-Götsch ein Beratungsprojekt, so ist auch ihr erster Schritt, Daten, Zahlen und Fakten zu sichten. In der Praxis erlebt sie hierbei himmelweite Unterschiede, wie sie berichtet: „Vor kurzem begegnete mir doch tatsächlich noch die gute alte AS400, also der schwarze Bildschirm mit grüner Schrift. Ebenfalls bekomme ich in Beratungsprojekten im Einkauf immer wieder gigantische Excel-Tabellen zu Gesicht.“
Eine Maßnahme, um die alten Muster im Einkauf zu durchbrechen, sei die Digitalisierung. Tanja Dammann-Götsch sieht in ihr in erster Linie eine Arbeitserleichterung bei operativen und administrativen Tätigkeiten, sieht aber ebenfalls jeden im Unternehmen bzw. Einkauf gefordert, diese zu begrüßen und zu nutzen. „Viele administrative Tätigkeiten, die uns von strategischen Aufgaben abhalten, können direkt an die Anforderer weitergegeben werden. Das entlastet zum einen und schafft zum anderen Zeit, sich mit den wirklich wichtigen Aufgaben zu beschäftigen“, rät Tanja Dammann-Götsch. Der erste Schritt sei es, die Prozesse der gesamten Supply Chain zu analysieren und zu durchdenken, an welchen Stellen die Digitalisierung sinnvoll ist. „Wir haben jetzt die Möglichkeit, im Einkauf die Datenbasis aufzubauen und zu optimieren, die wir in Zukunft brauchen, um strategische Entscheidungen zu treffen und Verhandlungen zielführend vorzubereiten“, betont die Einkaufsexpertin.
Ein im ersten Augenblick banal erscheinender Faktor, der aber überaus wichtig ist, sei der Mensch. Denn dieser bildet bei allen Vorgängen die Basis. „Dass dieser oft außer Acht gelassen wird, ist bedauerlich, denn die Einkäufer, die diese enormen Excel-Tabellen erstellt haben, wissen genau, welche Daten sie brauchen, um auch in Verhandlungen Entscheidungen zu treffen und sollten unbedingt gehört werden“, appelliert Tanja Dammann-Götsch und betont, wie wichtig es sei, die Mitarbeitenden bei der Digitalisierung mit ins Boot zu holen.
Des weiteren sei es in der Digitalisierung hilfreich, auf starke Partner zu setzen, wie Tanja Dammann-Götsch ausführt: „Nutzen Sie die Vorteile einer Partnerschaft mit spezialisierten Einkaufs-Softwareunternehmen. Diese bieten Partnerschaften an, um die Datenbasis in den Griff zu bekommen.“ Sie selbst hätte sich in ihrer Zeit als strategische Einkäuferin die Möglichkeiten von heute gewünscht und empfiehlt daher jedem, diese vielfältigen Optionen jetzt zum Vorteil zu nutzen. „Den Zeitaufwand, den wir früher aufbringen mussten, um eine BANF einmal quer durchs System bzw. Unternehmen zu jagen, ist passe. Mittlerweile werden Daten schnell von A nach B geschickt und der Bedarfsträger verfügt über eine direkte Kataloganbindung, die eine Standardisierung und Automatisierung ermöglichen sowie eine Datenbasis per Knopfdruck zur Verfügung stellen“ steigt Tanja Dammann-Götsch noch tiefer ins Thema ein und regt jeden Einkäufer und Einkaufsverantwortlich dazu an, sich von Excel-Tabellen zu verabschieden und ein flexibles ERP-System mit moderner Software willkommen zu heißen.
Mehr zu diesem und weiteren Themen rund um zukunftssichere Strategien für den Einkaufen erfahren Sie ab sofort auch im brandneuen Podcast (https://www.dammann-goetsch.consulting/podcast/) von Tanja Dammann-Götsch.
Weitere Ausführungen zur Thematik, ob eine Datenbasis aus nur einem System sinnvoll für strategische Entscheidungen im Einkauf ist, lassen sich im persönlichen Blog (https://www.dammann-goetsch.consulting/aktuelles/detail/ist-eine-datenbasis-aus-nur-einem-system-fuer-strategische-entscheidungen-im-einkauf-sinnvoll/)von Tanja Dammann-Götsch nachlesen.

Mehr Informationen und Kontakt zu Dammann-Götsch Consulting – Erfolgsfaktor Einkauf – gibt es hier: https://www.dammann-goetsch.consulting/

Die Einkauf-Expertin Tanja Dammann-Götsch ist Ratgeberin, Leaderin und Vertraute für Einkauf und Verkauf und arbeitet mit Unternehmen in internationalem Kontext. Ihre Fachexpertise im industriellen Einkauf, strategischen Einkauf sowie Projekteinkauf und weiteren Qualifikationen wie beispielsweise Interim Management, Einkaufsstrategien und Verhandlungsführung paart sie mit viel Kreativität und Flexibilität. Durch ihre Führungserfahrung mit interdisziplinarischen Teams in internationalen Projekten gelingt es ihr, den Einkauf zum international kompetenten Botschafter des Unternehmens zu machen. Immer mit ihrem Credo: Im Einkauf liegt der Gewinn – und der Gewinn wird vom Menschen gemacht.

Kontakt
Tanja Dammann-Götsch
Tanja Dammann-Götsch
Am Haubenflug 12
63454 Hanau
+49 6181 9068-776
+49 6181 9068-939
tdg@purchasing-professional.com
http://www.purchasing-professional.com/

Die Zukunft erfordert ein Umdenken im Einkauf

Warum für den zukünftigen Erfolg ein Umdenken im Einkauf stattfinden muss und was die Einkäufer der Zukunft auszeichnet, erläutert Tanja Dammann-Götsch.

Die Zukunft erfordert ein Umdenken im Einkauf

Tanja Dammann-Götsch erläutert, warum der Einkauf umdenken muss.

„Ist der Einkauf heute schon von gestern?“ Diese provokante Frage stellt Einkaufsexpertin Tanja Dammann-Götsch und erläutert, warum gerade im Einkauf ein Umdenken gefordert ist. In internationalen Unternehmen vorwiegend aus der Automobilindustrie, habe bereits ein Umdenken stattgefunden und dort ist ein ganz neuer Typ Einkäufer anzutreffen. Dass sich strukturelle Veränderungsprozesse nicht von heute auf morgen realisieren lassen, sei klar. Doch je eher diese in Gang kommen, desto besser sei es für die Unternehmen. „Der erste Schritt ist es, einmal das auszublenden, was derzeit den Alltag in unseren Einkaufsabteilungen bestimmt und sich für eine neue Sicht zu öffnen. Nicht zuletzt hat uns die Pandemie gelehrt, dass starre Strukturen nicht mehr funktionieren. Sowohl eine kontrollierende Führung als auch veraltete Arbeitsmodelle haben in der modernen Businesswelt sowie der neuen Generation von Arbeitnehmern keinen Platz mehr“, erläutert Tanja Dammann-Götsch.
Die Aufgaben im Einkauf werden auf lange Sicht immer komplexer und vielschichtiger – war er früher noch eine reine Bestellabteilung sei er mittlerweile zum zentralen Ansprechpartner im Unternehmen avanciert. Eine reine Fokussierung auf Kostenreduktion und Effizienz sei längt nicht mehr ausreichend, wie auch Tanja Dammann-Götsch betont: „Durch die Digitalisierung und das dynamische und komplexer werdende Umfeld erweitert sich das Aufgabenspektrum des Einkaufs zunehmend. Daher braucht es Mitarbeitende, die mit diesen Veränderungen Schritt halten.“
Der Einkäufer der Zukunft werde zum Manager seiner Warengruppe, trägt viel Eigenverantwortung, beherrscht die interkulturelle Kommunikation und ist ebenso ein geschickter Verhandlungspartner. „Er wird nicht mehr der Preisdrücker der vergangenen Jahre sein, sondern sich durch Verhandeln mit Persönlichkeit auszeichnen“, ergänzt Tanja Dammann-Götsch. Die Aufgabenvielfalt des Einkaufs wird sich über die nächsten Jahre noch erweitern. Es liege daher in erster Linie an den Einkäufern und Unternehmen, die damit einhergehenden Chancen und Möglichkeit zu nutzen.
„Der Weg von der heutigen Beschaffung zum zukünftigen Einkaufsmanagement führt über eine grundlegende Transformation. Wer es schafft, diese zu gehen, gibt dem Einkauf nicht nur eine neue Rolle im Unternehmen, sondern macht ihn zum Erfolgsfaktor“, ermutigt Tanja Dammann-Götsch abschließend.
Weitere Ausführungen zum Thema „Einkauf der Zukunft“, lassen sich im persönlichen Blog (https://www.dammann-goetsch.consulting/aktuelles/detail/ist-der-einkauf-heute-schon-von-gestern-was-braucht-der-einkauf-der-zukunft/) von Tanja Dammann-Götsch nachlesen.
Mehr Informationen und Kontakt zu Dammann-Götsch Consulting – Erfolgsfaktor Einkauf – gibt es hier: https://www.dammann-goetsch.consulting/

Die Einkauf-Expertin Tanja Dammann-Götsch ist Ratgeberin, Leaderin und Vertraute für Einkauf und Verkauf und arbeitet mit Unternehmen in internationalem Kontext. Ihre Fachexpertise im industriellen Einkauf, strategischen Einkauf sowie Projekteinkauf und weiteren Qualifikationen wie beispielsweise Interim Management, Einkaufsstrategien und Verhandlungsführung paart sie mit viel Kreativität und Flexibilität. Durch ihre Führungserfahrung mit interdisziplinarischen Teams in internationalen Projekten gelingt es ihr, den Einkauf zum international kompetenten Botschafter des Unternehmens zu machen. Immer mit ihrem Credo: Im Einkauf liegt der Gewinn – und der Gewinn wird vom Menschen gemacht.

Kontakt
Tanja Dammann-Götsch
Tanja Dammann-Götsch
Am Haubenflug 12
63454 Hanau
+49 6181 9068-776
+49 6181 9068-939
tdg@purchasing-professional.com
http://www.purchasing-professional.com/

Digitalisierung im Einkauf – Ansätze und Chancen

Tanja Dammann-Götsch gibt Aufschluss über Ansatzpunkte zur Digitalisierung im Einkauf und was damit verbunden ist.

Digitalisierung im Einkauf - Ansätze und Chancen

Tanja Dammann-Götsch über die Digitalisierung im Einkauf und deren Vorteile.

Digitalisierung – kein Unternehmen kann sich dem Entziehen und auch der Einkauf bildet keine Ausnahme. „Wie lässt sich mit dem Spannungsfeld zwischen Digitalisierung und der täglichen Praxis im Einkauf umgehen? Welche Ansatzpunkte gibt es für die Digitalisierung im Einkauf und welche Fehler werden gemacht?“, fragt Tanja Dammann-Götsch vor diesem Hintergrund.
Werfe man zunächst einen Blick auf die Digitalisierung im Allgemeinen, so sei diese kein neuzeitliches Phänomen, sondern bereits seit den 90er-Jahren in vollem Gange. „Im Prinzip ist die Digitalisierung eine Vereinfachung der Arbeit durch einen EDV-Prozess. Für den Einkauf heißt das im Idealfall, es geht schneller und effektiver, sodass mehr Zeit für strategische Themen bleibt“, konkretisiert Tanja Dammann-Götsch. Spätestens seit Corona komme niemand mehr um das Thema Digitalisierung von Einkaufsprozessen herum, was das Spannungsfeld zwischen Notwendigkeit und Praxis erhöht. Die Krux an der Sache sei, dass die tägliche Arbeit oftmals die Zeit raubt, um sich der Digitalisierung von Strukturen und Prozessen zu widmen „Die administrativen Tätigkeiten, die Zeit fressen, würden durch digitale Prozesse vereinfacht, aber es bleibt keine Zeit für die Digitalisierung“, akzentuiert Tanja Dammann Görtz und führt weiter an: „Im Moment scheint die Umstellung aufwendig und unangenehm zu sein, aber sie bietet auch eine Chance.“
Dennoch sei die Digitalisierung nicht nebenbei zu realisieren, wie es in der Praxis häufig der Fall ist. „Ein genauer Blick in die Prozesse und die Schnittstellen sowie das Festlegen von Leitplanken, ist sowohl für den Einkauf als auch für die angrenzenden Abteilungen entscheidend – und nicht mal eben gemacht“, betont die Consulterin für den Einkauf. Viele zeitraubende Tätigkeiten fallen zum Beispiel dann weg, wenn der operative Einkäufer mittels Digitalisierung die administrativen Arbeiten direkt an den Anfordernden weiterleitet, der je nach Bedarf die Möglichkeit nutzen kann auf einer E-Porcurement-Plattform oder in einem E-Katalog unmittelbar bei einem Lieferanten zu bestellen. „Ich arbeite mit vielen Start-ups zusammen, die mittlerweile auch ausgefeilte Apps zur Verfügung stellen, in denen gewisse Waren einfach online über verschiedene E-Procurement-Portale bestellt werden können“, so Tanja Dammann-Götsch

Beim Wort Digitalisierung denke man zudem oft direkt an künstliche Intelligenz oder die Digitalisierung kompletter Lieferketten. Doch es müsse nicht immer der „Rundumschlag“ sein wie Tanja Dammann-Götsch erläutert: „Auch mit kleinen überschaubaren Projekten zu starten ist enorm hilfreich, um aufzuzeigen, wie Digitalisierung funktioniert und erfolgreich umgesetzt werden kann.“
Vorteile, die die Digitalisierung des Einkaufs mit sich bringt, seien unter anderem eine geringere Fehlerquote, kürzere Durchlaufzeiten, mehr Transparenz und geringere Prozesskosten. Wer heute jedoch noch mit Strukturen und Prozessen von gestern arbeitet, wird keine verbesserte Qualität erreichen. Die Technik stehe allen bereit, wichtig sei sie auch zu nutzen, wie Tanja Dammann-Götsch hervorhebt: „Erst wenn die Menschen damit arbeiten, leistet die Digitalisierung einen wertvollen Beitrag zur Wertschöpfung. Dazu zählt auch, die Mitarbeiter mit ins Boot zu holen und alle Akteure miteinander zu vernetzen.“ Die Effektivität liege darin, dass für die Beteiligten in den Prozessabläufen bestimmte Aktivitäten über Workflows hinterlegt werden, sodass diese gemeinsam abgearbeitet werden können. Das heiße auch ein Verständnis für den Gesamtablauf zu bekommen und den eigenen Prozess so zu gestalten, dass er in den Nachbarprozess passt.
Weitere Ausführungen zum Thema „Digitalisierung im Einkauf“, lassen sich im persönlichen Blog von Tanja Dammann-Götsch nachlesen.
Mehr Informationen und Kontakt zu Dammann-Götsch Consulting – Erfolgsfaktor Einkauf – gibt es hier: https://www.dammann-goetsch.consulting/

Die Einkauf-Expertin Tanja Dammann-Götsch ist Ratgeberin, Leaderin und Vertraute für Einkauf und Verkauf und arbeitet mit Unternehmen in internationalem Kontext. Ihre Fachexpertise im industriellen Einkauf, strategischen Einkauf sowie Projekteinkauf und weiteren Qualifikationen wie beispielsweise Interim Management, Einkaufsstrategien und Verhandlungsführung paart sie mit viel Kreativität und Flexibilität. Durch ihre Führungserfahrung mit interdisziplinarischen Teams in internationalen Projekten gelingt es ihr, den Einkauf zum international kompetenten Botschafter des Unternehmens zu machen. Immer mit ihrem Credo: Im Einkauf liegt der Gewinn – und der Gewinn wird vom Menschen gemacht.

Kontakt
Tanja Dammann-Götsch
Tanja Dammann-Götsch
Am Haubenflug 12
63454 Hanau
+49 6181 9068-776
+49 6181 9068-939
tdg@purchasing-professional.com
http://www.purchasing-professional.com/