Preisgekrönt: TQ gewinnt begehrten PCB Design Award

Der Elektronikdienstleister erhält die Auszeichnung des Fachverbands Elektronikdesign und -fertigung (FED) für eine Ansteuerschaltung

Preisgekrönt: TQ gewinnt begehrten PCB Design Award

(Bildquelle: TQ)

Seefeld, 4. November 2024: Der diesjährige PCB Design Award in der Kategorie „High Power“ geht an den Layout-Entwickler Alois Spieß von der TQ-Group für eine Ansteuerschaltung für einen 3-Phasen-Motor. Der vom FED gestiftete Preis würdigt alle zwei Jahre Leiterplattendesigner für herausragende Arbeiten. Für TQ ist es nach einer Auszeichnung in den Jahren 2016 (Kategorie „Besondere Kreativität), 2020 (Kategorie „Hohe Verdrahtungsdichte / hohe Übertragungsraten / HDI“) und 2022 (Kategorie „High Power“) bereits der vierte PCB Design Award.

Die TQ-Group freut sich mit ihrem Layout-Entwickler Alois Spieß über den Preis für das Design einer sehr kompakten, aber äußerst leistungsfähigen Ansteuerschaltung für einen 3-Phasen-Motor. Die Herausforderung war es, das Design äußerst platzsparend bei gleichzeitig hoher Leistungsdichte zu realisieren.

Der renommierte Branchenpreis wurde vom FED in diesem Jahr bereits zum siebten Mal vergeben. Eine Fachjury aus sechs Experten bewertet die Designs nach technischem Anspruch, Fertigbarkeit und Dokumentation. Ziel des Awards ist es, herausragende Leiterplatten-Designer zu ehren und deren anspruchsvolle Leistungen stärker ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Anspruch an das stets höchstmögliche Niveau in der Elektronikentwicklung mit diesem begehrten Branchenpreis gewürdigt wurde. Denn innovative Produkte zu entwickeln, neue Maßstäbe zu setzen und Technologie voranzutreiben, zählt seit über 25 Jahren zur täglichen Motivation der TQ-Group“, so Geschäftsführer Rüdiger Stahl.

Über die TQ-Group
Die TQ-Group wurde 1994 als 2-Mann-Unternehmen gegründet und besteht heute aus rund 2.100 Mitarbeitenden an 14 Standorten in Deutschland, Ungarn, Slowenien, den USA und in China. Als einer der größten Technologiedienstleister und Elektronik-Spezialisten in Deutschland realisiert die TQ-Group maßgeschneiderte, innovative Lösungen für unterschiedliche Branchen, sowohl im Hardware- wie auch im Softwarebereich – von der Entwicklung über die Produktion und weitere Dienstleistungen bis hin zum Produktlebenszyklusmanagement.
Das bedeutet: TQ bietet Kompetenz, Erfahrung und Weitblick für die Bereiche E²MS, Embedded Module, Motoren und elektronische Antriebe, Cobot- und Automatisierungslösungen, Medizintechnik und Aviation/Avionics. TQ wächst zudem konsequent mit einem vielfältigen Portfolio an Eigenprodukten in den wirtschaftlich aktuellen Megatrends wie Robotik, Digitalisierung, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, E-Mobilität oder dem Energiemanagement. Beides – Servicekompetenz und eigene Entwicklungen – kombiniert die TQ-Group zudem als Original Design bzw. Equipment Manufacturer (ODM / OEM).
Auf Basis des breiten Dienstleistungs- und Lösungsbaukastens werden international kundenspezifische Produkte entwickelt und produziert. Und das alles „Made in Germany“. Im Geschäftsjahr 2023/2024 betrug der weltweite Gesamtumsatz des inhabergeführten Unternehmens knapp 500 Millionen Euro. Weitere Informationen gibt es unter: www.tq-group.com (https://www.tq-group.com)

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Systemtechnik LEBER bietet Elektronik- und Linux-Expertise aus einer Hand

Für erfolgreiche Embedded Systems Projekte

Systemtechnik LEBER bietet Elektronik- und Linux-Expertise aus einer Hand

Linux-Displays im Serienfahrzeug im Kommen (Bildquelle: @jonas.leupe-unsplash)

Nürnberg, den 20.06.2022 – Industrie 4.0 nimmt an Fahrt auf, entsprechend wächst der Bedarf an Entwicklungsleistungen, bei denen Hard- und Softwareentwicklung idealerweise Hand in Hand gehen. So beispielsweise bei der Umsetzung von industriellen Touch-Displays oder Messgeräten. Auch die STL Systemtechnik LEBER GmbH (www.leber-ingenieure.de), Anbieter von Entwicklungsdienstleistungen im Bereich Embedded- und Mechatroniksysteme, verzeichnet einen deutlichen Nachfragezuwachs: „Seit ein paar Jahren werden Bedien- und Steuereinheiten in Maschinen und Nutzfahrzeugen zunehmend mit Linux-Displays ausgestattet“, so Jörg Klenke, Projektleiter bei STL.

„Der Fahrer hat damit viel mehr Informationen zur Hand als früher. Genauso ist es mit Betriebsleitern: die Unternehmen sammeln inzwischen jede Menge Anlagen- und Maschinendaten – unter anderem mit Hilfe von SCADA-Systemen. Diese Daten müssen visualisiert werden – und das geschieht ebenfalls oft über Linux basierte und je nach Einsatzgebiet auch sehr strapazierfähige Dashboards. Denn auf dem Shopfloor kann es auch schon mal etwas rauer zugehen. Da ist es natürlich komfortabel, wenn man für die Entwicklung von solchen Linux-Geräten einen Dienstleister hat, der sowohl das dafür notwendige Elektronik-Knowhow als auch fundierte Kenntnisse des Linux-Betriebssystems mit sich bringt“.

Neukonzeption und Aktualisierung Linux basierter Produkte

Die STL Ingenieure übernehmen gleichermaßen die Neukonzeption von Linux basierten Produkten wie auch die Anpassung und Aktualisierung bestehender Produkte, egal auf welchem Linux-Buildsystem – Yocto, Buildroot oder andere – sie basieren. Vom Gehäuse über Elektronikentwicklung bis zu Softwareimplementierung und -updates werden auf Wunsch sämtliche Phasen des Produktlebenszyklus abgedeckt. Ein wichtiger Baustein ist dabei eine lückenlose Dokumentation, da diese gerade in der Linux Open Source Umgebung die Zukunftsfähigkeit der Produkte sicherstellen.

Die Herausforderung bei der Entwicklung von embedded Linux-Produkten liegt im reibungslosen Zusammenspiel zwischen Hard- und Software. Dazu Jörg Klenke: „Da im Linux-Projekt alles komplett individuell programmiert und entwickelt wird, ist die Wahrscheinlichkeit, einen Fehler zu machen, recht groß. Wird auch nur ein Pin falsch angeschlossen, wundert sich die Softwareentwicklung, warum eine Sache, die eigentlich funktionieren sollte, nicht funktioniert“. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, wenn der Softwareentwickler auch über Hardware-Wissen verfügt – oder aber zumindest eng mit dem Hardwareentwickler zusammenarbeitet. Ansonsten droht das Projekt schnell den vorgesehenen Zeitrahmen zu sprengen.

Aber nicht nur im industriellen Bereich sind Open-Source-Linux-Systeme im Einsatz. Sie sind auch in
Nutzfahrzeugen und sogar in Serienautos im Kommen. So sind im Konsortium Automotive Grade Linux mittlerweile viele namhafte Unternehmen der Automobilindustrie vertreten. Der Code ist jedem zugänglich und steht als reiner Lesezugriff auf dem AGL-Git-Server. Erste Projekte wurden bereits gestartet – auch bei der Systemtechnik LEBER GmbH.

Plattformunabhängige grafische Benutzeroberflächen

So haben die Ingenieure bereits Erfahrung in der Entwicklung von GUIs (Graphical User Interfaces) gesammelt, wobei je nach Anwendungsfall Qt/QML, React Native und zur Entwicklung mobiler Apps das von Google entwickelte Framework Flutter eingesetzt wird. Auf dieser Basis lassen sich weitestgehend plattformunabhängige Benutzeroberflächen erstellen.

Der Vorteil: Erstellt wird eine einzige Codebasis, auf deren Grundlage sich mit minimalen Anpassungen separate Apps für Linux, MacOS, Windows und andere Betriebssysteme entwickeln lassen, für die ansonsten jeweils separater Entwicklungsaufwand anfallen würde. Damit wird nicht nur die Entwicklungszeit drastisch verkürzt, sondern auch der Aufwand für die Wartung. Ein prominentes Beispiel für dieses Modell ist der PC-Client des Streaming-Dienstes Spotify, in dessen Benutzeroberfläche dieselbe Codebasis verwendet wird wie für die Spotify Webapplikation.

Die Systemtechnik LEBER ist ein führender Anbieter von Lösungen im Bereich Antriebstechnik, Digitalelektronik, Feldbus- und Kommunikationstechnik, Leistungselektronik und individueller Stromversorgungen sowie Leistungsstellern. Für namhafte Hersteller aus Medizintechnik, Luftfahrt und industrieller Automatisierung sowie der Automotive und Consumer Electronics Branche entwickelt das fränkische Unternehmen Konzepte sowie Elektronik, Hard- und Software mit einem festen und erfahrenen Ingenieurstamm inhouse und leistet Unterstützung in allen Phasen der Produktentwicklung – vom Prototypenbau bis hin zur Serieneinführung. Zu den bekanntesten Kunden der Leber zählen VW, Siemens und Airbus. Systemtechnik LEBER GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen der BURGER GROUP.

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