Blasenschwäche: Die meisten Frauen greifen zu ungeeigneten Produkten

Warum Menstruationsprodukte die falsche Wahl bei Inkontinenz sind

Blasenschwäche: Die meisten Frauen greifen zu ungeeigneten Produkten

Auf den ersten Blick übernehmen Menstruations- und Blasenschwäche-Produkte ganz ähnliche Aufgaben.

Menstruationseinlagen sind wunderbar – für die Periode. Für die Aufnahme von Urin sind sie hingegen weniger geeignet. Doch noch immer verwenden sehr viele Frauen bei Inkontinenz herkömmliche Produkte für die Monatshygiene. Warum eigentlich? Für ein bisschen Pipi muss man sich wirklich nicht schämen! Bei Blasenschwäche sollen lieber gleich spezielle Produkte zum Einsatz kommen. Sie schließen Flüssigkeiten ein und verhindern somit Geruchsbildung.

Gerade bei leichter Blasenschwäche verwenden immer noch viele Frauen ungeeignete Produkte. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von TENA (1). Etwa die Hälfte greift ganz automatisch zu dem, was sie in ihrem Badezimmerschrank vorfinden. Meist sind das die gewohnten Slipeinlagen und Damenbinden. Rund ein Drittel wechselt im Alltag zwischen Menstruations- und Blasenschwäche-Produkten. Doch die Produkte für die Monatshygiene sind nicht für die Aufnahme von Urin gemacht. Sie bieten deshalb nur einen unzureichenden Schutz. Einige Frauen verzichten sogar gleich ganz auf einen Schutz und machen sich das Leben damit unnötig schwer.

Unterschiede zwischen Monatsbinden und Blasenschwäche-Produkten

Auf den ersten Blick übernehmen Menstruations- und Blasenschwäche-Produkte ganz ähnliche Aufgaben. Und sie sehen auch sehr ähnlich aus. Doch die beiden Produkte müssen völlig unterschiedliche Flüssigkeiten aufnehmen können. Urin hat eine andere Konsistenz als Blut. Er ist dünnflüssiger und fließt schneller. Zudem tritt Urin häufig auch in größeren Mengen aus. Darauf ist die Oberfläche von herkömmlichen Slipeinlagen und Damenbinden nicht vorbereitet. Bei Kontakt mit Urin bleiben die Produkte daher häufig feucht, Form und Sitz gehen verloren und es können unangenehme Gerüche entstehen. Das bedeutet: Ein Produkt, das während der Periode immer zuverlässig geschützt hat, kann bei Blasenschwäche nicht für einen optimalen Schutz sorgen, weil es nicht auf die speziellen Eigenschaften des Urins ausgelegt ist.

Vorteile von TENA Discreet Einlagen

Im Gegensatz zu herkömmlichen Menstruationsprodukten sind TENA Discreet Einlagen extra dafür gemacht, Urin schnell aufzufangen. Sie schließen die Flüssigkeit im Inneren der Einlage zuverlässig ein und geben sie auch unter Druck nicht wieder frei. Das sorgt für ein angenehm trockenes Gefühl auf der Haut. Ein weiterer Vorteil: Mikro-Frischeperlen verhindern die Geruchsbildung. So muss man sich keine Gedanken um unangenehme Gerüche machen. Und auch nicht, dass man mit einem dicken Kissen zwischen den Beinen herumläuft. Viele Frauen befürchten, dass Blasenschwäche-Produkte im Alltag stören und unter der Kleidung zu sehen sind. Auf moderne lnkontinenzprodukte trifft das aber schon lange nicht mehr zu: TENA Discreet Einlagen sind wirklich viel dünner, als man denkt. Die Produkte passen sich der Körperform an, sie sind angenehm zu tragen und zeichnen sich auch unter sommerlicher, figurbetonter Kleidung nicht ab.

Speziell für Urin entwickelt

Dank vier besonderer Eigenschaften machen TENA Discreet Einlagen das Leben mit Inkontinenz bedeutend einfacher:

1. Geruchsschutz: TENA Discreet Einlagen neutralisieren unangenehme Gerüche, die mit Urinverlust einhergehen. Kleine Perlen in der Einlage verhindern die Entwicklung von Ammoniak, um sich frisch und sicher zu fühlen.

2. Trockenheit: TENA Discreet Einlagen bestehen zum großen Teil aus saugfähigen Polymeren. Das sind kleine Perlen, die bei Kontakt mit Flüssigkeit zu Gel werden. Sie schließen die Flüssigkeit ein und leiten sie von der Oberfläche weg. Somit bleibt die Einlage angenehm trocken.

3. Schnelle Absorption: TENA Discreet Einlagen saugen Urin wesentlich schneller als Menstruationseinlagen auf und halten somit frisch und sauber. Die Einlagen sind speziell für den plötzlichen Austritt von Urin konzipiert – während herkömmliche Binden für Blut entwickelt wurden, was viel dickflüssiger ist.

4. Dünn und diskret: TENA Discreet Einlagen sind besonders diskret und wesentlich dünner, als man es erwarten würde – vor allem im Hinblick auf ihre enorme Saugstärke. Auch unter figurbetonter Kleidung zeichnen sich die Produkte nicht ab.

Menstruationseinlagen und spezielle Blasenschwäche-Produkte unterscheiden sich in wichtigen Eigenschaften und vor allem in ihrem Einsatzzweck. Bei Blasenschwäche sollte man daher nicht zu Produkten greifen, die einen völlig anderen Zweck erfüllen. Schließlich würde man ja auch nicht Zahnpasta als Feuchtigkeitscreme kaufen.

Weitere Informationen rund um Blasenschwäche und speziell für die Aufnahme von Urin entwickelten Einlagen sind auf www.tena.de zu finden. Dort kann auch eine kostenlose Probe bestellt werden.

(1) Von Essity/TENA in Auftrag gegebene Studie

TENA ist eine Marke von Essity, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich Hygiene und Gesundheit. Mit über 60 Jahren Erfahrung ist TENA weltweit die Nr. 1 unter den Marken für Inkontinenz bei Erwachsenen*. Wir bieten eine umfassende Palette an absorbierenden Produkten, Hautpflegeprodukten und digitalen Lösungen für die Gesundheitstechnologie, die auf die Bedürfnisse von Betroffenen, ihren Familien und medizinischem Fachpersonal zugeschnitten sind. Mit TENA steht Essity an vorderster Front bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, die zur Verbesserung der Würde und Lebensqualität von Menschen beitragen. Unsere Produkte reduzieren unseren CO2-Fußabdruck, Schritt für Schritt schützen wir nicht nur Menschen, sondern auch unseren Planeten. Weitere Informationen finden Sie unter www.tena.de.

*Euromonitor International Limited; Retail Adult Incontinence, all channels, RSP value sales, Tissue & Hygiene, 2020 edition.

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Einlagen auf das Geschäftskonto

Einlagen auf das Geschäftskonto

Steuerberater Roland Franz

Essen – Nachdem sich nunmehr die Corona-Pandemie abschwächt, kommt es laut Steuerberater Roland Franz, Geschäftsführender Gesellschafter der Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzlei Roland Franz & Partner (https://www.franz-partner.de) in Düsseldorf, Essen und Velbert, wieder zu einer Anhäufung von Betriebsprüfungsankündigungen durch die Finanzverwaltung.

Ein leidiges Thema bei Betriebsprüfungen sind Einlagen, die der Unternehmer im Laufe des Jahres in seinem Betrieb tätigt. „Es wird leider immer wieder vergessen, dass gegenüber der Finanzverwaltung eine Verpflichtung besteht, diese Einlagen nachzuweisen“, bedauert Steuerberater Roland Franz. „Immer wieder wird die Frage gestellt: Woher kommen diese Beträge?“

Was mit absoluter Sicherheit nicht mehr zählt, ist die Aussage: „Das Geld liegt bei mir in der Schublade zuhause oder unter dem Kopfkissen“.

Die Finanzverwaltung macht im Rahmen von Betriebsprüfungen unter anderem eine Geldverkehrsrechnung.

Es wird zusammengestellt, welche nachweisbaren Kosten wie z.B. Miete, Nebenkosten, Kosten für das eigene Haus oder die Eigentumswohnung, Versicherungsbeiträge wie Krankenkasse, Rentenversicherung, Lebensversicherung, Kinderbetreuungskosten, Schulgeld etc. angefallen sind. Nachdem die festen nachweislichen Privatausgaben ermittelt sind, wird dieser Betrag erhöht um die allgemeinen Lebenshaltungskosten, die sich nach den Familienangehörigen bemessen (zur Feststellung dieser Beträge werden die statistischen Angaben des Bundesamtes hinzugezogen). Somit wird ein Jahresbetrag ermittelt, der auch dem Steuerpflichtigen zur Verfügung gestanden haben muss und der sich aus der Finanzbuchhaltung ergeben muss.

Zu diesem Gesamtbetrag werden natürlich auch getätigte Einlagen hinzugerechnet.

Das ist der Zeitpunkt, laut Steuerberater Roland Franz, an dem der Betriebsprüfer um Klärung dieser Beträge bittet. Es ergibt sich nunmehr die Frage, ob die festgestellten Beträge laut Geldverkehrsrechnung auch aus dem Unternehmen entnommen worden sind. Falls sich hier Differenzen ergeben, kommt sofort die nächste Frage: Woher kommt das Geld?

Sind die Beträge nicht nachweislich erklärbar (z.B. Auflösung von Lebensversicherungen, Darlehen von nahen Angehörigen und/oder von fremden Dritten), ergeben sich entsprechende Probleme. Hier muss man natürlich berücksichtigen, räumt Steuerberater Roland Franz ein, dass die Finanzverwaltung unter Umständen nachforscht, insbesondere bei Darlehensgebern, ob diese überhaupt in der Lage gewesen sind, diese Beträge aufzubringen.

Wenn all dies nicht zum Ergebnis führt, ist mit entsprechenden Zuschätzungen im Rahmen der Betriebsprüfung zu rechnen, die auch nicht besonders glimpflich ausfallen. Dies kann je nach Größenordnung zu erheblichen Steuernachzahlungen führen und bei größeren Differenzen unter Umständen zur Einleitung eines Steuerstrafverfahrens.

Steuerberater Roland Franz weist nochmals daraufhin: „Bevor Sie also Einlagen in Ihr Unternehmen tätigen, beachten Sie bitte diese Ausführungen und fügen Sie die entsprechenden Nachweise schon jetzt zu Ihren Buchhaltungsunterlagen hinzu, damit es im Nachhinein keine Probleme gibt. Bitte bedenken Sie dabei, dass Betriebsprüfungen immer verspätet durchgeführt werden und sich rückwirkend das Problem ergibt, dass man benötigte Unterlagen nicht mehr zusammenbekommt (z.B. sind die Darlehensgeber verstorben, umgezogen, evtl. im Ausland).“

Was im Gründungsjahr 1979 mit klassischer Steuerberatung begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem fachübergreifenden Full-Service-Angebot entwickelt. Die Kanzlei Roland Franz & Partner in Düsseldorf, Essen und Velbert ist seit mehr als 30 Jahren die erste Adresse für kompetente Steuerberatung, Rechtsberatung und mehr. Die rund 30 Mitarbeiter der drei Niederlassungen bieten individuelle, auf die jeweilige Situation angepasste, Lösungen. Die ersten Schritte zur Realisierung einer fachübergreifenden Mandantenberatung wurden bereits Anfang der 90er Jahre durch Kooperation mit einer Wirtschaftsprüfungspraxis und einer Rechtsanwaltskanzlei im gleichen Hause geschaffen. Heute bietet Roland Franz & Partner als leistungsstarke Partnerschaftsgesellschaft vielfältige Beratungs- und Serviceleistungen aus einer Hand, die für die Mandanten Synergieeffekte auf hohem Niveau sowie eine Minimierung des Koordinationsaufwandes gleichermaßen nutzbar machen.

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Bandagen, Orthesen, Einlagen / Orthopädische Hilfsmittel im Sport – wann sind sie sinnvoll?

GOTS / Sportmedizin / Sportorthetik

Bandagen, Orthesen, Einlagen / Orthopädische Hilfsmittel im Sport - wann sind sie sinnvoll?

Die Zeit der Feiertage heißt für viele auch endlich mehr Zeit für den Sport. Doch, ob Profi oder Freizeitsportler – immer häufiger werden von Sportlern jeden Alters orthopädische Hilfsmittel verwendet. Sei es, um eine bestimmte Sportart weiter ausüben zu können, Beschwerden vorzubeugen oder Schmerzen zu lindern. Viele erhoffen sich auch einen positiven Einfluss auf die sportliche Technik oder die Leistungsfähigkeit. Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin klärt auf, was dabei sinnvoll ist und wie die Anwendung erfolgen sollte.

PD Dr. Thilo Hotfiel, Vorstandsmitglied der GOTS und Orthopäde am Osnabrücker Zentrum für Muskuloskelettale Chirurgie des Klinikums Osnabrück, erklärt: „Gleichgültig, aus welchem Grund Sportler auf Hilfsmittel zurückgreifen, sollte die Verwendung stets zielgerichtet, und im Idealfall aus medizinischen, sportphysiologischen oder sportbiomechanischen Überlegungen begründet sein. Generell gilt: so wenig wie möglich, so viel wie nötig!“

Bis heute gibt es zu orthopädischen Hilfsmitteln eine unzureichende Evidenz hinsichtlich ihrer allgemeingültigen therapeutischen/präventiven Wirksamkeit. Umso wichtiger sind Kenntnisse des betreuenden Sportarztes über die sport- und disziplinspezifischen Belastungs- und Verletzungsmuster, sowie Indikationen, Kontraindikationen, Bauprinzipien und Wirkweisen der Hilfsmittel. Nur so können deren Einsatz im Sport empfohlen und für Sportler eine optimale Betreuung und Beratung gewährleistet werden.
Bei aktiveren Sportlern müssen Behandler, Betreuerteam, Arzt, Orthopädie(schuh-)Techniker, Physiotherapeut, Trainer, Sportwissenschaftler eng zusammenarbeiten und mit dem Umgang des jeweiligen Hilfsmittels vertraut sein.

Unterschiedliche Hilfsmittel

Orthesen – sie haben das Ziel ein Bewegungssegment bzw. ein Gelenk funktionell zu überbrücken. Sie sollen stützen, stabilisieren, führen und korrigieren. Bei indikationsgerechter Verordnung werden sie von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Das exakte Anlegen und die Passform sind für einen stabilen Kraftschluss unerlässlich. Druckstellen und mechanische Weichteil-Irritationen können Zeichen einer schlechten Passform oder Hinweise für eine unzureichende Orthesenfunktion sein.

Protektor-Orthesen, „Präventhesen“

Wegen der widersprüchlichen Datenlage, der großen Vielfalt an Verletzungsmustern, Orthesen-Bauarten, unterschiedlichen Gelenk-Kinematiken und biomechanischen Besonderheiten können keine evidenzbasierten gelenk- und sportartübergreifenden Aussagen zur Wirksamkeit von Präventhesen getroffen werden. Es müssen unbedingt sportspezifische Bewegungsabläufe (Sprünge, Beschleunigung, Abbremsen, Richtungswechsel, Kraftvektoren) beachtet werden. Auch Stabilisations- und Kompensationsmechanismen (z.B. Beweglichkeit von Nachbargelenken, neuromuskuläres Zusammenspiel). Der Einsatz ist daher gelenk- und sportartabhängig zu prüfen.

Protektoren zum Schutz vor Gewalteinwirkung (z.B. Kontusionen bei Gegnerkontakt, Anprall mit dem Sportgerät, Untergrund) erfüllen wiederum ihren Zweck und sind in ihrer Anwendung daher häufig im sportartspezifischen Reglement verankert.

Bandagen – sie zählen zu den am häufigsten verordneten Hilfsmitteln und bestehen in der Regel aus Mischgewebe unterschiedlicher Elastizität und Stricktypen. Das Gewebe umfasst strumpfartig („sleeveartig“) ein (Bewegungs-)Segment oder Gelenk. Die Wirkung erfolgt über eine mechanische Kompression. Häufig finden sich Pelotten (z.B. Silikon) zur gezielten Druckumverteilung. Bandagen ermöglichen je nach Modell eine nahezu physiologische Aktionsfreiheit. Durch die mechanische Kompression müssen aber die Beeinflussung der Sensomotorik, der Thermoregulation, sowie des venösen und lymphatischen Abflusses berücksichtigt werden.

Kompressionsprodukte – finden zunehmend im Sport Verwendung. Sie sollen Ödeme und Gewebsschwellungen therapieren, die Mikrozirkulation verbessern und biomechanische Eigenschaften zwischen Muskel und Gelenk verbessern. Aus wissenschaftlicher Sicht gilt eine Optimierung der Muskelregeneration, sowie die Prävention von überlastungsbedingten Muskelverletzungen als belegt. Eine Leistungssteigerung konnte bis heute nicht nachgewiesen werden.

Einlagen und Schuhänderungen

Einlegesohlen (Einlagen, insoles, foot orthosis) – gibt es von kostengünstig aus dem Discounter bis hin zu individuell und handwerklich gefertigten Einlagen nach (Form-)Abdruck und ggf. ergänzender Funktionsanalyse. Medizinische Einlagen werden als Therapiebaustein in der konservativen und postoperativen Nachversorgung, zur Verletzungsprävention oder aus biomechanischer Sicht zur Optimierung des Bewegungsablaufes, eingesetzt.

Wichtig ist, dass jegliche Veränderungen durch Einlagen, Schuhwerk oder Untergrund zu einer veränderten sensomotorischen Interaktion führen und das Gangbild beeinflussen können. Im Alltag ist eine individuelle Versorgung nach sorgfältiger Anamnese (u.a. sportliche Belastungsprofile) und klinischer Untersuchung wichtiger als die Frage der technischen Fertigungsweise der Einlage.
Schuhzurichtungen – Wenn ein schmaler und enger Sportschuh verwendet wird, können Abstützungs- und Dämpfungselemente direkt in den Sportschuh eingearbeitet werden, um Passform, Komfort sowie das Biege-, Dreh- und Hebelverhalten des Sportschuhes möglichst wenig zu beeinflussen (z.B. Fußballschuhe, Spikes, Kletterschuhe).

Einlagen im Sport eignen sich durchaus, um Überlastungsverletzungen an Fuß, Sprunggelenk und Knie vorzubeugen. Eine korrekte Passform ist dabei unerlässlich und unter der Vielfalt von Sport- und Funktionsschuhen äußerst anspruchsvoll. Die typischen Konstruktionsmerkmale eines Sportschuhes (z.B. Absatzsprengung, Leistenform, Schuhbodenstatik, Gestalt der Fersenpartie, (Sohlen-)Steifigkeit, Flexkerben etc.) müssen erkannt und der Umgang mit ihnen handwerklich beherrscht werden.

Die trinationale (Deutschland, Österreich, Schweiz) Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der größte europäische Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. Sie ist erster Ansprechpartner in der Versorgung von Sportverletzungen und Garant für Qualität in der sporttraumatologischen Versorgung. Ihr Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Dafür fördert die GOTS die Aus-und Weiterbildung, die Forschung sowie den internationalen Austausch unter sportorthopädisch und sporttraumatologisch tätigen Medizinern und Berufsgruppen angrenzender Fachgebiete.

Kontakt
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