invoicefetcher® und Amazon Business kooperieren

Technische Kooperation zum automatisierten Abruf von Rechnungen für Kunden.

invoicefetcher® und Amazon Business kooperieren

invoicefetcher® und Amazon Business kooperieren

Der deutsche Cloud-Dienstleister invoicefetcher® und Amazon Business haben gerade eine neue Integration zur Unterstützung des automatischen Abrufs von Eingangsrechnungen gestartet.

Das auf Automatisierungslösungen für Eingangsrechnungen spezialisierte Unternehmen mit Sitz in Schönefeld hat durch die Zusammenarbeit mit Amazon Business neue technische Maßstäbe für seine Kunden gesetzt. Abgerufene Rechnungen können automatisiert und nahtlos in verschiedene Buchhaltungs- oder Buchhaltungsvorbereitungssysteme exportiert werden, wodurch Kunden Zeit und Aufwand sparen.

„Wir freuen uns sehr über die mit Amazon Business entwickelte Lösung.“, erklärt Strauch. „Gemeinsam mit Amazon Business und unseren Kunden gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung der vollautomatisierten Zustellung von digitalen Buchhaltungsunterlagen. Mit invoicefetcher® haben wir einen neuen Maßstab für die Übertragung, den Export und die gemeinsame Nutzung von Rechnungsdokumenten gesetzt“, fügt er hinzu. Die Zusammenarbeit zeigt auch, dass in-voicefetcher® und die auf seine Kernthemen abgestimmten Lösungen längst erfolgreich am Markt etabliert sind.

Über invoicefetcher®

invoicefetcher® ist das Bindeglied der digitalen Buchhaltung – und das nicht nur für Steuerberater*innen. Einzelunternehmer*innen, kleine, mittlere und Großunternehmen zählen sich zu den Kunden des Cloud-Dienstleisters. Kunden können nach individuellen Kriterien invoicefetcher® nutzen und aus fünf unterschiedlichen Tarifen wählen.

invoicefetcher® definiert den neuen Standard in der Rechnungsübermittlung

Gegründet wurde invoicefetcher® im Februar 2016 im brandenburgischen Schönefeld und blickt bereits jetzt auf ein kräftiges organisches Wachstum und erfolgreiche Kooperationen mit zahlreichen Unternehmen zurück.

Die deutsche Cloud-Software, spart Zeit, Geld und Nerven beim automatischen Zusammentragen von Eingangsrechnungen aus Online-Portalen, E-Mails und Scans. Damit wird der Rechnungseingang für Geschäftskunden auf das Wesentliche reduziert.

Buchhaltungsvorbereitende Systeme, etablierte Buchhaltungssoftware, ERP-Systeme sowie Dokumentenmanagementsoftware steigern durch die Integration und die automatische Zulieferung durch invoicefetcher® ihren Mehrwert.

Das System invoicefetcher® ist eine komplette Eigenentwicklung im Eigenbetrieb und garantiert eine sehr hohe Zuverlässigkeit, Datensicherheit und Datenschutz nach neuesten Standards. Daten-auswertung und Datenverkauf gehören nicht zum Geschäftsmodell des Auftragsdatenverarbeiters.

Das vom Jungunternehmer Phillip Strauch gegründete Unternehmen startete auf der CeBIT im März 2017 mit dem Ziel, den Empfang und das Sammeln von digitalen Belegen für Geschäftskunden zu automatisieren und zu vereinfachen. Das Ziel ist dabei immer: Die Prozesse auf das Wesentliche zu reduzieren und so einfach wie möglich zu gestalten. Die Zahlen sprechen dabei für sich: bis heute haben über 29 Zielsysteme für Vorbereitung, Belegfreigabe, Buchhaltung und Dokumentenmanagement eine Kooperation mit invoicefetcher® begonnen und für die etwa 9000 Unternehmenskunden weltweit wurden bereits über fünf Millionen Eingangsrechnungen aus Online-Portalen automatisch abgerufen und verarbeitet.

invoicefetcher® ist eine deutsche Cloud-Software, die Zeit, Geld und Nerven spart und das Zusammentragen von Eingangs- und Ausgangsrechnungen aus Online-Portalen, E-Mails und Scans organisiert und automatisiert. Rechnungseingang auf das Wesentliche reduziert.

Kontakt
invoicefetcher UG (haftungsbeschränkt)
Phillip Strauch
Heinrich-Böll-Str. 5
12529 Schönefeld
+493088942655
service@invoicefetcher.com
https://www.invoicefetcher.com

Die Zukunft heißt Low-Code-Technologie

Auf diesen Trend sollten Unternehmen in 2023 besonders achten

Die Zukunft heißt Low-Code-Technologie

Cosima von Kries, Nintex Director, Solution Engineering EMEA (Bildquelle: @Nintex)

Der Aufschwung nach der Pandemie ist zu einem Geduldsspiel für eine drohende Rezession geworden. Unabhängig davon, ob es in Europa zu einer Abwärtsbewegung kommen wird oder nicht, ist eines klar: Die Unternehmen, die wirtschaftliche Turbulenzen überwinden, suchen ständig nach neuen Möglichkeiten zur Digitalisierung und zum Aufbau von Resilienz.

In einem aktuellen Artikel bezeichnet Gartner Investitionen in die Digitalisierung als eine Möglichkeit für Unternehmen, sich auf eine wirtschaftliche Rezession vorzubereiten. Denn digitale Initiativen, die sich auf die Förderung von Produktivität und Innovation in einem Unternehmen konzentrieren, können die negativen Auswirkungen wirtschaftlicher Abwärtsbewegungen kurzfristig abmildern, was sich positiv auf das langfristige Wachstum auswirken wird.

Doch was können Unternehmen heute tun, um sich auf die Zukunft vorzubereiten? Die Wahl der richtigen Produktivitätswerkzeuge, die für das gesamte Unternehmen von Nutzen sind, wird sich als entscheidend erweisen, wenn es darum geht, aus Investitionen einen Nutzen zu ziehen. In diesem Sinne ist Low-Code-Tech die Lösung, die sowohl nicht-technische als auch technische Mitarbeiter befähigt, Innovationen voranzutreiben.

Warum Low-Code-Tech die Zukunft ist

Der deutsche Markt ist derzeit mit einem akuten Mangel an technischen Fachkräften konfrontiert. Hier kommt Low-Code-Tech ins Spiel. Mit Low-Code-Tools können Unternehmen ihre Initiativen zur digitalen Transformation vorantreiben. Eine Studie über Unternehmen, die Low-Code-Entwicklung einsetzten, ergab, dass dies die digitale Innovation um 66 Prozent steigert, die Reaktionsfähigkeit erhöht und den Bedarf an technischen Vollzeitmitarbeitern reduziert.

„Low-Code-Lösungen erfüllen im Gegensatz zu No-Code-Lösungen sowohl die Bedürfnisse nicht-technischer Mitarbeiter als auch die der IT-Abteilungen. Mitarbeiter, egal aus welcher Abteilung, sind in der Lage, ihre eigenen Lösungen zu erstellen, z. B. manuelle Aufgaben mit minimaler Komplexität zu automatisieren, ohne sich mit IT-Teams herumschlagen zu müssen. Mit einer Low-Code-Plattform können fortgeschrittene Benutzer über die integrierten Funktionen von Standardplattformen hinausgehen und komplexere, personalisierte Lösungen erstellen, die bei Bedarf im gesamten Unternehmen eingesetzt werden können. Sie bietet daher die Möglichkeit einer verstärkten Anpassung, wo dies erforderlich ist,“ so Cosima von Kries, Nintex Director, Solution Engineering EMEA.

Produktivität mit Low-Code-Technologien

Es zeigt sich deutlich, dass mehr und mehr Unternehmen sowohl No-Code- als auch Low-Code-Lösungen einsetzen, um die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu verbessern. Dieser Trend wird sich weiter verstärken, da es nicht-technische Prozessverantwortliche in die Lage versetzt, ihre eigenen Prozesse zu automatisieren, ohne sich auf die IT-Abteilungen verlassen zu müssen. Gartner prognostiziert, dass bis 2025 70 Prozent der von Unternehmen entwickelten, neuen Anwendungen Low-Code- oder No-Code-Technologien sein werden.

Mit Low-Code-Tools können Unternehmen Lösungen entwickeln, die die Produktivität und innovative Initiativen auf Unternehmensebene vorantreiben. Durch die Veränderung der Interaktion zwischen Entwicklern und Benutzern verkürzen Low-Code-Tools die Entwicklungszeit einer Lösung. Geschäftsanwender werden zu den treibenden Kräften bei der Entwicklung neuer Lösungen, die sich bei Herausforderungen in der technischen Umsetzung an die Entwickler wenden. die Produktivität wird gesteigert und die Markteinführungszeit minimiert, was die Akzeptanz von Initiativen verbessert, die die Digitalisierung vorantreiben.

Die nächsten Schritte in Richtung Zukunft mit Low-Code-Technologie

„Low-Code-Tech ermöglicht es Unternehmen die Automatisierung zu nutzen, um das Endergebnis zu verbessern und externe Werte zu schaffen. Das bedeutet, dass die Anwendung von Low-Code darauf abzielt, komplexe geschäftliche Herausforderungen zu lösen, die nicht auf den Anwendungsfall der persönlichen Produktivität beschränkt sind. Compliance und Kundenservice sind zwei dieser Bereiche, die von Low-Code-Automatisierungslösungen profitieren,“ so Cosima von Kries weiter.

Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die Automatisierung des Compliance-Prozesses und die Entwicklung von Lösungen, die speziell auf das regulatorische Umfeld zugeschnitten sind. Manuelle Prozesse, die für menschliche Fehler anfällig sind, können durch Low-Code automatisiert werden, um das Compliance-Risiko zu verringern und letztendlich den Gewinn eines Unternehmens zu steigern.

Eine weitere Möglichkeit, wie Low-Code-Technologie externen Wert schafft, sind die Vorteile für eine verbesserte Kundenerfahrung. Low-Code-Plattformen erleichtern Entwickler, Prozesse auf organisatorischer Ebene zu digitalisieren und zu automatisieren, um die Interaktionen zu verbessern und das Kundenerlebnis zu steigern. Low-Code-Tools versetzen Unternehmen in die Lage, die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu steigern und ermöglichen Benutzern die Digitalisierung voranzutreiben.

Informationen zur Automatisierung von Arbeitsabläufen: https://www.nintex.de/prozessplattform/advanced-workflow/

Quellennachweis:
-https://www.gartner.com/en/articles/9-winning-actions-to-take-as-recession-threatens
-https://www.alphasoftware.com/blog/survey-details-how-low-code-software-can-solve-many-of-its-biggest-woes
-https://www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2021-11-10-gartner-says-cloud-will-be-the-centerpiece-of-new-digital-experiences

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Nintex ist ein Anbieter für Lösungen rund um Prozessintelligenz und -automatisierung. Mehr als 10.000 Organisationen des öffentlichen und privaten Sektors in 90 Ländern nutzen die Nintex Process Platform. Sie beschleunigen ihre digitale Transformation durch schnelle und einfache Verwaltung, Automatisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen. Nintex und sein globales Partnernetzwerk definieren die Zukunft der Intelligent Process Automation (IPA). Weitere Informationen: https://www.nintex.de/

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Dezemberfieber durch fehlendes Vertragsmanagement

Viele Auftraggeber sind zu spät dran und schaden sich selbst durch Bestellung auf den letzten Drücker

Dezemberfieber durch fehlendes Vertragsmanagement

Stuttgart, 1. Dezember 2022 – Das „Dezemberfieber“ ist wieder da. Übervolle Auftragsbücher von Herstellern, Lieferanten und Dienstleistern bestärken den Eindruck, dass Unternehmen und Behörden zum Jahresende schnell noch ein paar Aufträge vergeben. Der Stuttgarter Coach und Geschäftsführer der auf Einkauf und Beschaffung spezialisierten Unternehmensberatung G-NE GmbH (https://www.g-ne.de/), Hagen Aescht, macht dafür jedoch nicht das klassische Dezemberfieber verantwortlich – also die rasche Verwendung noch verfügbarer Haushaltsmittel. Vielmehr beobachtet er in vielen Unternehmen und auch bei Behörden eine „gewisse Nachlässigkeit bei Vertragsmanagement“.

So laufen viele Verträge zum Jahresende aus und müssen verlängert oder Ersatz gefunden werden. „Viele Abteilungen für Einkauf und Beschaffung haben das nicht auf dem Schirm, obwohl es meist schon Monate im Voraus bekannt ist“, betont Aescht. In einem aktuellen Beitrag schreibt er, dass ein Weiterlaufen der Verträge für viele Auftraggeber angesichts des aktuellen Kostendrucks keine Option sei. „Also versuchen sie ganz schnell noch neue Lieferanten oder Auftragnehmer zu finden“ – oft getrieben durch das Management, das angesichts der Energiekrise auf die Kostenbremse trete.

Doch kurz vor Jahresende „und unter dem Druck, dass Anfang Januar neue Liefer- oder Rahmenverträge verabschiedet sein sollen, schaden die Auftraggeber ihrer eigenen Verhandlungsposition“, so Aescht weiter. „Sie haben keine Zeit für lange Verhandlungen und müssen sich möglicherweise auf die erstbesten Angebote einlassen.“ Besser wäre es, Neuverträge oder Investitionen rechtzeitig zu planen. „In aller Regel wissen sie schon zu Jahresbeginn oder spätestens im Sommer, welche Verträge mit Zulieferern oder Dienstleistern zum Jahresende auslaufen“, so Aescht. Dass viele so spät handeln, lasse sich zumindest sachlich nicht begründen.

Ursachen seien vielmehr fehlender Austausch zwischen Management und Einkauf und ein fehlendes Vertragsmanagement. „Ein Vertragsmanagement einzurichten und zu pflegen, ist denkbar einfach“, betont Aescht. Dafür brauche es keine komplizierten Systeme. Oft genüge eine Übersicht über bestehende Verträge und Lieferanten mit jeweiligen Fristen. Außerdem müsse der interne Austausch zwischen Einkauf und Management- bzw. Leitungsebene dringend intensiviert werden. Für Auftraggeber – ob Unternehmen oder Behörden – ergäben sich daraus enorme Kostenvorteile.

Zum Beitrag: https://www.g-ne.de/blog/einkauf-auf-den-letzten-druecker-vermeiden-neuvertraege-rechtzeitig-verhandeln/

Die G-NE GmbH ist eine Full Service Wirtschaft- und Technologieberatung für Einkaufsabteilungen in mittelständischen Unternehmen und anderen Einrichtungen. Sie übernimmt Ausschreibungen, Vertragsverhandlungen, Kostenoptimierung, Abwicklung und Evaluation beim Einkauf unter anderem von IT-Lösungen sowie Leistungen im Bereich Banking, Immobilien (Facility Management), Telekommunikation, Automotive und Reisen. Für die eigenen Kunden hat das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart bereits rund 1.500 Verträge verhandelt und dabei Einsparungen in Höhe von insgesamt mehr als 100 Millionen Euro erzielt.

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Hybride Arbeitsmodelle: Optimierung mittels Prozessautomatisierung

Zu den Herausforderungen, die mit einem hybriden Arbeitsmodell verbunden sind, gehören das Management der Organisationskultur, die Förderung des Mitarbeiterengagements und die Steigerung der Produktivität.

Hybride Arbeitsmodelle: Optimierung mittels Prozessautomatisierung

Cosima von Kries, Nintex Director, Solution Engineering EMEA (Bildquelle: @Nintex)

Für Unternehmen ist es entscheidend, sich auf die Optimierung ihrer hybriden Arbeitsmodelle zu konzentrieren. So können sie sicherstellen, dass die Mitarbeiter extern genauso produktiv und engagiert arbeiten können, wie innerhalb des Unternehmens.

Die Herausforderung

Hybridarbeit spielt eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden der Mitarbeiter und die Bindung von Talenten. Laut Gartner geben 55 Prozent der befragten Mitarbeiter an, dass die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten, einen Einfluss darauf hat, ob sie in einem Unternehmen bleiben oder nicht. Es überrascht daher nicht, dass Führungskräfte in neue Tools und Initiativen investieren müssen, um eine hybride Belegschaft besser zu unterstützen, da sie sonst Gefahr laufen, geschäftskritische Talente zu verlieren.

Wenn sich Unternehmen auf manuelle Prozesse verlassen, kann eine hybride Arbeitsumgebung die Transparenz des Prozessmanagements einschränken und die Zusammenarbeit zwischen den Teams behindern. Die Arbeit in Silos führt zu ineffizienten Prozessen, da Teams bestimmte Aufgaben doppelt erledigen oder andere Verfahren nicht zu Ende führen. Die Future CFO-Studie ergab, dass 91 Prozent der CFOs in ihrem Job manuelle Aufgaben ausführen müssen. Zu ihren größten Frustrationen gehört, dass sie nicht genug Zeit für strategische Aufgaben haben.

Eine effiziente hybride Arbeitsumgebung schaffen

Hybride Arbeitsmodelle gedeihen in digitalen Umgebungen. Unternehmen können digitale Initiativen vorantreiben, indem sie mit einfachem, wie der Digitalisierung von manuellen Prozessen, beginnen. Mit Initiativen zur Prozessautomatisierung wird das Prozessmanagement in einer hybriden Umgebung deutlich effizienter. Prozesse werden automatisiert und Mitarbeiter können Aufgaben, die zuvor persönliche Interaktionen erforderten, schneller erledigen.

„Technologieanbieter wie Nintex bieten inzwischen auch Low-Code-Plattformen für die Prozessautomatisierung an, mit denen sowohl technische als auch nicht-technische Benutzer komplexe Prozesse und Arbeitsabläufe automatisieren können, z. B. in den Bereichen Recht, Kundendienst oder Vertrieb. Wenn die Prozesse klar umrissen und sich wiederholende manuelle Aufgaben automatisiert sind, lassen sich die Abläufe leichter verfolgen,“ so Cosima von Kries, Nintex Director, Solution Engineering EMEA.

Organisatorische Prozesse transformieren: 3 Schritte Prozessautomatisierungsplattformen einzusetzen, dass sie hybride Arbeitsumgebungen verbessern

1.)Am Anfang beginnen
Als erstes gilt es die Prozesse zu ermitteln, die sich am besten für die Digitalisierung und Automatisierung eignen. Führungskräfte müssen sich mit ihren Mitarbeitern auseinandersetzen, um die Probleme im Unternehmen zu verstehen, und dann neue automatisierte Prozesse entwickeln, um Arbeitsabläufe zu vereinfachen. Unternehmen können mit einfacheren Prozessen, wie beispielsweise die Automatisierung von Berichtsübermittlungen, Spesenabrechnungen, Arbeitsplatz-Buchungssystemen oder Fernarbeitsaufträgen starten und dann zu komplexeren Arbeitsabläufen übergehen.

2.)Prozessabbildung
Bei der Prozessabbildung werden die Prozesse in einzelne Phasen unterteilt, um sicherzustellen, dass die Plattform nur die Informationen abruft, die für die einzelnen Schritte erforderlich sind. Dies kann in Unternehmen, denen es an Transparenz in ihren Prozessen mangelt, eine Herausforderung sein, vor allem wenn diese überwiegend manuell sind. Unternehmen sollten eine Plattform zur Prozessautomatisierung bevorzugen, die über integrierte Tools verfügt, die eine schnelle und genaue Prozessabbildung ermöglichen.

3.)Arbeitsabläufe neu erstellen
Sobald die Prozesse abgebildet sind, lassen sich effiziente Workflows für hybride Umgebungen erstellen. Systeme und Daten sind mit der Prozessmanagementplattform verbindbar. So können Mitarbeiter in hybriden Umgebungen schnell auf die benötigten Informationen zugreifen, was das Ausfüllen von Formularen oder die Erstellung von Berichten erleichtert. Komplexe Aufgaben werden vereinfacht und automatisiert, um Zeit zu sparen und menschliche Fehler zu reduzieren.

Da immer mehr Mitarbeiter aus der Ferne arbeiten, gibt es immer weniger Möglichkeiten, Prozesse manuell und persönlich zu erledigen. Mit der Prozessautomatisierung können Engpässe in der Produktivität und Leistung am Arbeitsplatz behoben werden, um die Anforderungen von Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen zu erfüllen.

Weitere Informationen zur Automatisierung von Arbeitsabläufen: https://www.nintex.de/prozessplattform/advanced-workflow/

Quellennachweis:
-https://www.gartner.com/smarterwithgartner/hr-should-watch-out-for-3-challenges-driving-remote-work-fatigue
-https://xledger.com/uk/wp-content/uploads/sites/4/2021/11/future-cfo-report-digital.pdf

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Nintex ist ein Anbieter für Lösungen rund um Prozessintelligenz und -automatisierung. Mehr als 10.000 Organisationen des öffentlichen und privaten Sektors in 90 Ländern nutzen die Nintex Process Platform. Sie beschleunigen ihre digitale Transformation durch schnelle und einfache Verwaltung, Automatisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen. Nintex und sein globales Partnernetzwerk definieren die Zukunft der Intelligent Process Automation (IPA). Weitere Informationen: https://www.nintex.de/

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Black Friday / Black Week und die richtige IT-Infrastruktur

Wie Unternehmen sich vorbereiten

Black Friday / Black Week und die richtige IT-Infrastruktur

(Bildquelle: @Beyond.pl)

Laut dem Branchenverband BEVH landet jeder siebte Euro in den Kassen des Online-Handels. Dieser erreicht nun alle Altersgruppen, die Deutschen ab 50 miteingeschlossen. Sie tätigten 2021 mindestens die Hälfte aller Einkäufe im Internet, so der Verband weiter. 96,3 Prozent der Onlinekäufer sind zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Das ist ein neuer Rekordwert. Black Friday, Black Week, Cyber Monday und Cyberweek sind für die meisten E-Business-Unternehmen eine kritische Zeit, in der E-Commerce-Plattformen effizient, effektiv und reibungslos funktionieren müssen. Die IT-Infrastruktur, auf der die E-Commerce-Anwendung gehostet wird, ist für diesen Teil des Systems verantwortlich.

Wie Unternehmen das „schwarze Szenario“ am Black Friday vermeiden

„Die Art und Weise, wie eine E-Commerce-Plattform auf bevorstehende Werbeaktionen und Umsatzsteigerungen vorbereitet wird, hängt von dem Modell ab, nachdem sie betrieben wird. In der Praxis sind Unternehmen meist mit zwei Szenarien konfrontiert,“ so Muzaffer Ege, Director Sales DACH Region bei Beyond.pl.

Szenario 1: Unternehmen verwenden eine externe E-Commerce-Plattform und beschäftigen sich nicht weiter mit der IT-Infrastruktur

Hunderttausende von E-Shops weltweit nutzen E-Commerce-Plattformen, die im Software-as-a-Service-Modell (SaaS) verfügbar sind. In diesem Fall ist es nicht notwendig, Server, Arrays oder Cloud-Dienste zu kaufen. Der Plattformanbieter ist zu 100 Prozent für die Wartung verantwortlich. E-Shop-Betreibers müssen sich also nicht weiter um die IT-Infrastruktur kümmern? Weit gefehlt!

In diesem Szenario sind Unternehmen nicht direkt und aktiv für Wartungsprobleme verantwortlich, aber sie sollten ihren Anbieter genau auf Herz und Nieren prüfen. Und das nicht nur einmal bei Vertragsabschluss, sondern in regelmäßigen Abständen erneut. Die IT-Infrastruktur ist ebenso wichtig wie die Funktionsschicht der Plattform. Selbst die beste Anwendungsplattform kann ohne eine stabile und effiziente IT-Infrastruktur die Geschäftskontinuität nicht gewährleisten. Daher muss die Frage beantwortet werden: Welche Rechenzentrums- oder Cloud-Anbieter sind die besten Plattformpartner für das Unternehmen?

Checkliste: Fragen, die Unternehmen bei Gesprächen mit Anbietern von E-Commerce-Plattformen stellen sollten.

1.Auf welchem Modell wird die E-Commerce-Plattform gehostet?
Mögliche Szenarien: On-Premise (IT-Infrastruktur des Plattforminhabers im eigenen Serverraum), Off-Premise (IT-Infrastruktur des Plattforminhabers in einem externen Rechenzentrum), Cloud (Private, Public, Multicloud) oder ein hybrides Modell – eine Kombination der genannten Szenarien?
2.Wird die IT-Infrastruktur an einem Standort/bei einem Anbieter unterhalten oder ist sie auf verschiedene Standorte bei mehreren Anbietern (in mehreren Rechenzentren) verteilt?
3.Wird die IT-Infrastruktur redundant aufgebaut?
4.Welche Cloud- oder Rechenzentrumsanbieter nutzen die Plattform, und wie ist ihre Kompetenz? Sind sie marktführende Anbieter?
5.An welchen Standorten wird die Plattform betrieben (Deutschland, Polen, Europa oder andere Länder)?
6.Wie hoch ist der Sicherheitsstandard in den Serverräumen, in denen die Anwendung betrieben wird? (Sind die Rechenzentren zertifiziert und werden sie regelmäßig rezertifiziert?)
7.Verfügt der Anbieter über Kompetenzen/Zertifizierungen in den Bereichen Datenverarbeitung (ISO 27001), Sicherheit und Verfügbarkeit von IT-Diensten (SOC 2) oder Verarbeitung persönlicher Daten von Zahlungskarteninhabern (PCI DSS)?
8.In welchem Umfang bietet der externe Cloud-/Rechenzentrumsanbieter IT-Support?
9.Außerdem: Werden Cloud- oder Rechenzentrumsdienste auf nachhaltige Weise bereitgestellt? (Stichwort ESG und Nachhaltige IT).

„Dies sind grundlegende Fragen, die die Sicherheit, Stabilität und Skalierbarkeit der E-Commerce-Plattform von der Infrastrukturseite her überprüfen. Ein Hauptproblem in diesem Fall ist die Verteilung der IT-Infrastruktur auf mehrere entfernte Standorte und deren Redundanzen,“ so Ege weiter.

Szenario 2: Unternehmen pflegen die E-Commerce-Plattform selbst und tragen die Verantwortung für die Übergabe der IT-Infrastruktur zur Wartung in einem externen Rechenzentrum.

Die Situation wird komplexer, wenn die E-Commerce-Plattform intern oder von einem externen Anbieter betrieben werden soll. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Implementierungsstandorte:
-Unternehmen nutzen ihre eigenen Kapazitäten für ihre IT-Infrastruktur,
-Mieten Kapazitäten bei einem Rechenzentrumsanbieter an (Colocation) ,
-nutzen ihre eigene Cloud,
-nutzen öffentliche Cloud-Dienste (IaaS),
-führen ein hybrides Modell durch, das die oben genannten Szenarien kombiniert

Der Einsatz professioneller Partner, die über eine solide Infrastruktur verfügen, trägt dazu bei, das Verlustrisiko zu minimieren und den reibungslosen IT-Betrieb zu gewährleisten. Dies ist insbesondere bei der Nutzung von Cloud-Diensten zu beachten, da jede Cloud ihren eigenen physischen Standort in einem bestimmten Rechenzentrum hat. An dieser Stelle lohnt es sich, die in Szenario 1 entwickelte Checkliste mit Fragen zu verwenden, um zu prüfen, ob der Lieferant oder Partner mit einem zuverlässigen IT-Infrastrukturdienstleister zusammenarbeitet.

6 Tipps wie Unternehmen Krisensituationen vermeiden

Für Skalierbarkeit sorgen
Wenn Unternehmen die öffentliche Cloud nutzen, empfiehlt sich die horizontale Skalierung – sprich, das vollautomatische Hinzufügen weiterer Rechner/Knoten. Wenn diese Option nicht möglich ist, funktioniert auch die vertikale Skalierung, also die Erweiterung der Rechenleistung eines existierenden Rechners/Knotens. Wenn Unternehmen ihre E-Commerce-Plattform auf eine Infrastruktur im On-Premise-Modell stützen, sollten sie den Ressourcenbedarf abschätzen und einen Leistungspuffer vorsehen, d. h. unter Umständen zusätzliche IT-Ausrüstung beschaffen.

Lasten testen
Ein häufiger Fehler besteht darin, sich auf die Erhöhung der Internet-Bandbreite zu konzentrieren und die Frage der Backend-Kapazität, z. B. des Netzwerks auf der Rechen- und Speicherseite, zu ignorieren. Durch das Testen der Belastbarkeit der Datenbanken bei einem plötzlichen hohen Anstieg der Kundenanfragen werden mögliche Schwachstellen aufgedeckt, die bei normaler Belastung der Plattform nicht auffallen.

Partner vorbereiten
Der Infrastrukturdienstleister sollte stets über den zu erwartenden Anstieg und den spezifischen Projektbedarf informiert sein. In solchen Fällen lohnt es sich, ein Verfahren zur Genehmigung von Änderungen und eine Hotline einzurichten, die während dieser Zeit in Betrieb ist. Außerdem sollten Unternehmen die Unterstützung durch den Anwendungsanbieter sicherstellen, damit die Administratoren auf Anomalien achten.

Plan B ausarbeiten
Wenn Unternehmen eine in einem externen Rechenzentrum gehostete On-Premise-Cloud nutzen (z.B. im Fall von Beyond.pl haben sie die Wahl zwischen VMware Cloud, e24cloud oder Azure Stack HCI), ist es sinnvoll, Redundanzen in zwei Rechenzentren (in einem Aktiv-Aktiv-Modell) zu nutzen.

Konnektivität testen
Ein weiterer Bereich, der vor dem Erreichen von Spitzenwerten überprüft werden sollte, ist die Antwortlatenz und die Bandbreite (Übertragung) sowohl des Internets als auch der internen Verbindungen. Die für den Netzwerkbereich verantwortliche Person sollte dieses Thema im Auge behalten. Um sicher zu sein, dass die eingeführten Änderungen den erhöhten Datenverkehr auf der Website bewältigen können, sollten automatisierte Tests durchgeführt werden. Dies ist sowohl bei der Nutzung privater als auch öffentlicher Clouds, wie Microsoft Azure, möglich.

Verteilte Verarbeitung berücksichtigen
Bei der Nutzung eines öffentlichen Cloud-Dienstes können Unternehmen sicher sein, dass die Lösung den hohen Sicherheitsstandards des Anbieters entspricht. Viele Unternehmen möchten jedoch Daten lokal speichern und verarbeiten. Im Falle von lokalen Clouds oder der Aufrechterhaltung der IT-Infrastruktur in einem On-Premise- oder Colocation-Modell wird die Frage der Ressourcenredundanz daher kritisch. Es lohnt sich, eine Speicherreplikation an einen anderen Standort zu implementieren oder eine hochgradig geografisch verfügbare Anwendungsarchitektur mit mehreren Regionen in Betracht zu ziehen. Es empfiehlt sich, dass Unternehmen ihre Anwendungen mit einem automatischen Threat Linking überwachen und einen Schutz gegen DDoS-Angriffe (ein massiver Angriff auf eine Website/E-Commerce-Plattform, der deren ordnungsgemäße Funktion verhindert) implementieren.

Ein erfolgreiches Beispiel aus der Praxis

Ein Beispiel für einen Anbieter von E-Commerce-Plattformen, der den Betrieb seines Rechenzentrums ausgelagert hat, ist das Unternehmen IdoSell, einer der Hauptakteure auf dem polnischen Markt für E-Commerce-Plattformen. Die Handelsunternehmen, die diese Plattform nutzen, generieren mehr als 5 Millionen Bestellungen pro Monat und der Gesamtwert ihrer Transaktionen (GMV) beläuft sich auf 14,5 Milliarden PLN (über 3 Milliarden Euro) pro Jahr. Das Unternehmen unterhält seine E-Commerce-Plattform in einem hybriden und verteilten Modell (an mehreren Standorten), was die Sicherheit der Lösung und die Verfügbarkeit der Dienste deutlich erhöht.

Einer der Technologiepartner des Unternehmens in diesem Bereich ist Beyond.pl, ein Anbieter von sicheren und umweltfreundlichen Rechenzentrums- und Cloud-Diensten, der unter anderem Unternehmen aus dem Einzelhandel und dem E-Commerce bedient. Das Rechenzentrum in Poznań (Data Center 2) ist eines der vier sichersten Rechenzentren in der Europäischen Union, was die unabhängige internationale ANSI/TIA-942-Zertifizierung auf höchstem Niveau (Rated 4) bestätigt. Seit der Inbetriebnahme des Rechenzentrums 2 im Jahr 2016 gab es in der Einrichtung keine Ausfälle, die die Dienstkontinuität beeinträchtigt hätten (100 Prozent Betriebszeit).

Quellennachweis:
– https://www.spiegel.de/wirtschaft/boom-branche-online-handel-verzeichnet-erneut-rekordjahr-a-c8037379-bffa-4b1d-abb7-8500bfd80942

Weitere Informationen: https://www.beyond.pl

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Trends für das Dokumentenmanagement 2023

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen etabliert sich als Basis-Baustein einer innovationsorientierten Unternehmensstrategie

Trends für das Dokumentenmanagement 2023

Quelle: Unsplash / Joshua Sortino

Essen, 14. November 2022 – Die digitale Transformation hat – auch auf Grund von COVID-19 und Home Office – in den letzten drei Jahren einen gewaltigen Sprung hingelegt. Das Dokumenten- und Enterprise Content Management (DMS/ECM) ist hier keine Ausnahme. Doch wie geht es mit der Digitalisierung von Geschäftsprozessen 2023 angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Lage weiter? EASY SOFTWARE (https://easy-software.com/de/) hat die wichtigsten Trends der Branche zusammengefasst.

#1 Das Archiv der Zukunft
Das digitale Archiv galt lange als geläufige Standard-Komponente von ECM/DMS-Systemen, um Unterlagen und Verträge revisionssicher und datenschutzkonform zu speichern und bei Bedarf zuverlässig aufzufinden. Diese Stärken bestehen weiterhin. Zukünftig werden aber zusätzliche Potenziale in den Vordergrund treten. Denn in den im Archiv abgelegten und vernetzten Informationen steckt echtes Wissen – und damit ein noch vielfach ungenutzter Datenschatz.

Das Archiv der Zukunft wird zum zentralen Daten-Wissens-Hub und liefert als Single Point of Truth (SPoT) Einblicke in Zusammenhänge und Strukturen. Das ermöglicht nicht nur die Optimierung von internen Workflows. In Verbindung mit anderen Dritt-Systemen (z. B. ERP, CRM) lassen sich Synergien abteilungsübergreifend nutzen. Mitarbeitende können relevante Informationen an einer zentralen Stelle abfragen und sie für tägliche Aufgaben, aber auch für neue Projekte, Risikoanalysen und Prognoseberichte heranziehen. Gleichzeitig bildet das Archiv in naher Zukunft das Trainingsfeld für Machine Learning (ML) und die Basis für intelligente Anwendungen.

#2 KI-Anteil in DMS wächst
Der KI-Anteil in Dokumentenmanagementsystemen nimmt weiter zu. Intelligente Lösungen kommen dabei vor allem beim automatisierten Auslesen sowie beim Extrahieren relevanter Daten zum Einsatz. Bei standardisierten und repetitiven Abläufen finden sich zudem Robotic Process Automation (RPA) sowie im Kundenkontakt Chatbots, die Natural Language Processing (NLP) nutzen, um mit Anwendern zu kommunizieren.

Das volle Potential von KI-Technologien ist damit jedoch längst nicht ausgeschöpft. Je stärker sich das ECM/DMS in Richtung Archiv der Zukunft entwickelt, desto vielfältiger lassen sich die Daten für KI-Anwendungen nutzen. So könnten KI-Systeme zukünftig auf Basis von Angeboten und Rechnungen Benchmark-Analysen von Zulieferern erstellen, um in Echtzeit den optimalen Preis einer Ware zu ermitteln. Auch automatische Risikoanalysen hinsichtlich der Compliance von Zulieferern sind theoretisch denkbar.

#3 Cloud, Cloud und nochmals Cloud
Das Archiv der Zukunft befindet sich in der Cloud. Gerade im Mittelstand ist die Cloud-Nutzung im letzten Jahr massiv gewachsen: So geben laut Flexera 53% der KMUs (https://info.flexera.com/CM-REPORT-State-of-the-Cloud-DE) bereits mehr als 1,2 Millionen US-Dollar für ihre Instanzen aus. Damit hat sich die Cloud endgültig auch als sicherer Aufbewahrungsort etabliert, um Dokumente mit einem Klick zentral und ortsunabhängig zu speichern. Dabei gilt: Je schlanker die Cloud-DMS-Lösungen, desto höher die Performance. Bei neuen Versionen nehmen Anwender Wartungsarbeiten und Updates kaum noch wahr. Ein weiterer Vorteil der schlanken Lösungen: Fachanwendungen und Integrationen lassen sich wesentlich einfacher anbinden. Über einfache Plug-Ins können Anbieter so neue Funktionen bereitstellen, flexibler auf wechselnde Anforderungen auf Kundeseite eingehen und neue Geschäftsmodelle umsetzen.

#4 Nachhaltiges Digitalisieren heißt Inventur machen
Der Nachhaltigkeitsfaktor des digitalen Dokumentenmanagements zeigt sich nirgendwo so deutlich wie im papierlosen Büro. 2022 verzichtete bereits jedes zwölfte Unternehmen (8%) (https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Elektronische-Beleg-und-Rechnungsdaten-im-Jahr-2022)auf das Ausdrucken und Versenden von Verträgen, Lieferscheinen, Rechnungen & Co. – Tendenz steigend.

Doch der Ansatz „Nachhaltigkeit durch Digitalisierung“ wirft schnell die Frage nach der „nachhaltigen Digitalisierung“ auf. Die Fähigkeit, im digitalen Archiv unnötige Unterlagen schnell und einfach zu löschen, wird hier entscheidend. Denn die kontinuierliche Inventur spart Speicherplatz und Rechenleistung in der Cloud und verbessert damit die Energiebilanz. Smarte ECM-Tools helfen, die Dokumente auf ihren Mehrwert bzw. auf ihre Relevanz hin zu prüfen und so selbst in über Jahre hinweg gewachsenen Datenarchiven „nachhaltig“ zu haushalten.

#5 Neue Rolle des Einkaufs
Der Einkauf steht vor einem schwierigen Jahr. Die hohe Inflationsrate lässt die Kaufkraft von Budgets schmelzen, die Supply Chain steckt weiter in der Krise und die Auftragslage bleibt unsicher. Gleichzeitig wächst der Druck auf Unternehmen, ihr Lieferantenökosystem neu aufzustellen und Zulieferer verstärkt nach nachhaltigen Gesichtspunkten auszuwählen. In diesem Spannungsfeld entwickelt sich der Einkauf zum Dreh- und Angelpunkt geschäftskritischer Entscheidungen.

Um dieser neuen Rolle als strategischer Partner gerecht zu werden, müssen sich die Teams von aufwändigen Routineaufgabe befreien. Gefragt sind ein höherer Automatisierungsgrad und eine durchgängige Digitalisierung der Purchase-to-Pay(P2P)-Prozesse. Das entlastet nicht nur den Einkauf, sondern macht das Arbeiten im Waren- und Rechnungseingang sowie im Vertragsmanagement um ein Vielfaches effizienter.

#6 Neue Compliance-Anforderungen leichter erfüllen
Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen wird in den nächsten Jahren ausschlaggebend sein, um gesetzliche Regelungen und Compliance-Vorgaben zu erfüllen. Mit Inkrafttreten des Lieferkettengesetzes (LkSG) im Januar 2023 müssen sich z. B. Unternehmen von ihrem Zuliefer-Netzwerk vertraglich versichern lassen, dass ökologische sowie soziale Standards erfüllt werden. Um hier der Sorgfaltspflicht nachzukommen, ist die Digitalisierung des Vertragsmanagements – einschließlich der E-Signatur – unabdingbar.

Auch das E-Invoicing etabliert sich zum Status Quo. Um den Betrug bei der Umsatzsteuer zu bekämpfen, plant beispielsweise die Bundesregierung im nächsten Jahr, ein zentrales Meldesystem für Rechnungen einzuführen. Ähnliche Clearance-Systeme, in denen Rechnungssteller ihre Belege an die Steuerbehörden schicken, sind in vielen Ländern der EU bereits im Einsatz.

EASY SOFTWARE, eines der führenden deutschen ECM-Software-Unternehmen, steht für automatisierte, flexible und revisionssichere Prozesse und Daten. Wir digitalisieren und optimieren dokumentenbasierte Prozesse und ermöglichen unseren Kunden schnelle und intelligente Entscheidungen. Mit über 30 Jahren Erfahrung ist EASY SOFTWARE ausgewiesener Experte für Archivierung, ECM-, DMS-, P2P- und HCM-Softwarelösungen, die bereits bei tausenden Unternehmen weltweit im Einsatz sind. Dafür engagieren sich leidenschaftlich über 300 EASY Mitarbeitende gemeinsam mit unserem großen Partner-Ökosystem. Mehr Informationen unter https://easy-software.com/de/.

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Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz: Mangelnde Transparenz bleibt ein Hauptproblem

Um das LkSG und EU-Lieferkettengesetz einzuhalten, sollten Unternehmen ihre Digitalisierungs- und Automatisierungsbestrebungen entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette vorantreiben.

Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz: Mangelnde Transparenz bleibt ein Hauptproblem

Mikkel Hippe Brun, Mitgründer und General Manager Payment Automation bei Tradeshift (Bildquelle: @Tradeshift)

Viele Unternehmen setzen private Standards bislang als zentrales Instrument ein, um ihrer Verantwortung für Menschenrechte und Umwelt bei der Rohstoffgewinnung nachzukommen. Eine aktuelle Studie der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zeigt aber, dass sich diese Industriestandards nicht dafür eignen, die Anforderungen einschlägiger Menschenrechts- und Umweltstandards wirksam umzusetzen. Besonders frappierend seien die Ergebnisse im Bereich der Transparenz. Laut Germanwatch stellt kaum ein Standard ausreichend Informationen für Unternehmen bereit, damit diese ihren Sorgfaltspflichten nachkommen können. Ein Teil scheint nicht einmal zu überprüfen, ob die gestellten Anforderungen tatsächlich umgesetzt werden. Es besteht die Gefahr, dass Scheinlösungen das EU-Lieferkettengesetz unterminieren.

Um die Arbeitsbedingungen seiner Lieferanten zu kennen und regelmäßig prüfen zu können, muss man sie alle im Blick haben. Und das gelingt am besten, in dem Unternehmen alle Prozesse entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette digitalisieren. So können sie die Lieferkettengesetze aus Deutschland, der EU und der Schweiz effektiv umsetzen. Anfang 2023 tritt das Deutsches Lieferkettengesetz bzw. Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) für Unternehmen mit über 3.000 Mitarbeitern in Kraft. Für Unternehmen, die nicht ausreichend vorbereitet sind, drohen rechtlicher und finanzieller Konsequenzen sowie Reputationsschäden und Haftung. Zudem will die deutsche Regierung das von der EU-Kommission vorgeschlagene Lieferkettengesetz unterstützen. Dieses geht über das deutsche Gesetz hinaus und sieht zum Schutz der Menschenrechte und der Umwelt strengere Regeln für Unternehmen und deren Lieferanten vor. Es steht viel auf dem Spiel und Unternehmen sollten sich mit der richtigen IT und Prozessen wappnen, um gut für die neuen Anforderungen gerüstet zu sein.

B2B-Marktplätze: Ein vernetztes Ökosystem

„Was Transparenz, Konnektivität, Flexibilität und sogar Daten angeht, haben Unternehmen in ihren Lieferketten einiges aufzuholen. Das Beschaffungswesen muss sich weiter entwickeln: weg von fragilen, individuellen Geschäftsbeziehungen hin zu organischeren, dynamischeren und widerstandsfähigeren Netzwerken. Das beste Beispiel für diese neuen Netzwerke sind B2B-Marktplätze, die globale Käufer und Lieferanten zu einem ganzheitlichen Ökosystem vernetzen,“ so Mikkel Hippe Brun, Mitgründer und General Manager Payment Automation bei Tradeshift.

Laut KPMG ist umfassende Transparenz eine wichtige Voraussetzung, um die ESG-Kriterien erfüllen zu können. Unternehmen benötigen einen vollständigen Überblick über ihre gesamte Lieferkette. Das schließt alle an der Wertschöpfung beteiligten Lieferanten mit ein. Auch hinsichtlich der Frage, ob diese alle Umwelt- und Sozialstandards einhalten. Vor allem für global agierende Unternehmen sind die Herausforderungen aufgrund von komplexen Produktionsbedingungen und weltweit verzahnten ökonomischen Aktivitäten hoch.

Eine gute B2B-Marktplatzplattform sollte Einkäufern echte Transparenz und wettbewerbsfähige Angebote bieten, während sie Lieferanten eine breite Interessentenbasis zu niedrigen Kundenakquisitionskosten zur Verfügung stellt. Eine effizientere, widerstandsfähigere und flexiblere Lieferkette wird nur möglich, wenn alle Beteiligten – vom Lieferanten bis zum Spediteur, von den Banken bis zu den Käufern – in demselben digitalen Netzwerk verbunden sind. In diesem Netzwerk können Unternehmen ihren eigenen Marktplatz einzurichten, vertrauenswürdige Geschäftspartner einladen und die Vorteile eines branchenspezifischen Gruppeneinkaufs zu nutzen oder eine neue, vertikal integrierte Lieferkette schaffen.

Das falsche Signal: Rückzug aus Entwicklungs- und Schwellenländern

Laut einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) wollen 18 Prozent der vom IW befragten Unternehmen nur noch Vorprodukte aus Ländern beziehen, die ausreichend auf die Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltschutzstandards achten. Etwa zwölf Prozent der Unternehmen planen, sich aus Ländern mit schwachen Governance-Strukturen zurückzuziehen – davon wären vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer betroffen. Ziehen sich Unternehmen aufgrund der hohen Kosten durch die Einführung einer Lieferkettenkontrolle aus Schwellen- und Entwicklungsländern mit schwacher Gesetzeskontrolle zurück, hätte dies verheerende Folgen für die dort von ihnen geschaffenen Arbeitsplätze, die etablierten Produktionsstandards sowie das bereits investierte Kapital.

Global agierende B2B-Marktplätze beschleunigen die Beschaffung, indem sie Zugang zu einer großen Auswahl an Produkten, Anbietern und Preisen bieten, die digital mit dem Einkäufer und Lieferanten aus aller Welt verbunden sind. Sie verbessern die Prozesseffizienz dank einer gemeinsam genutzten, standardisierten Infrastruktur, die schnelle, präzise und zunehmend automatisierte Transaktionen in großem Umfang auf Cloud-nativen Plattformen ermöglicht. Sie reduzieren das Risiko und erhöhen die Transparenz, indem sie jeden Teilnehmer vorab prüfen, um sicherzustellen, dass er die erforderlichen Produktstandards und digitalen Prozesse erfüllt. Und sie bringen die Transparenz, die Unternehmen heute noch fehlt, um auch mit Lieferanten aus Entwicklungs- und Schwellenländern weiterhin gesetzeskonform zusammenzuarbeiten.

Quellennachweis:
-https://www.tagesschau.de/inland/lieferkettengesetz-koalition-einigung-101.html
-https://www.iwkoeln.de/presse/iw-nachrichten/galina-kolev-adriana-neligan-jedes-fuenfte-unternehmen-will-preise-erhoehen.html
-https://www.germanwatch.org/de/87358
-https://home.kpmg/de/de/home/themen/2021/06/lieferkettengesetz-fallstricke-und-handlungsempfehlungen.html

Weitere Informationen: www.Tradeshift.com/de

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Einkauf und Beschaffung sind Detektivarbeit

Auf den Spuren von Sherlock Holmes und Hercule Poirot nachhaltig einkaufen

Einkauf und Beschaffung sind Detektivarbeit

Stuttgart, November 2022 – Wer für Unternehmen oder Behörden im Einkauf oder in der Beschaffung tätig ist, leistet oft wahre Detektivarbeit. Denn die Suche nach dem besten Produkt oder dem günstigsten Angebot setzt Neugier und Spürsinn voraus. Das schreibt Hagen Aescht, Geschäftsführer der auf Einkauf und Beschaffung spezialisierten Stuttgarter Wirtschaftsberatung G-NE (https://www.g-ne.de/), in einem Beitrag auf der Karriere-Plattform LinkedIn.

„Wer Lust hat, auf Spurensuche zu gehen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und damit Vorteile für andere zu erarbeiten, ist in diesem Job genau richtig“, so Aescht in seinem Text. Wer heute in einer Einkaufsabteilung von Unternehmen oder bei der Beschaffung im öffentlichen Dienst tätig ist (so genannte Procurement Manager), sei immer auf der Suche nach einem wirtschaftlich und inhaltlich überzeugenden und zugleich verlässlichen Angebot. Egal, ob es sich um IT-Hardware für 5.000 Mitarbeiter, um Facility Management für 300 Filialen oder um Business Reisen für einen Konzern-Vorstand handele.

Die Anforderungen an Einkauf und Beschaffung seien in den letzten Jahren enorm gestiegen, so Hagen Aescht. Zuletzt haben Lieferengpässe vor allem bei Elektronik und die Energiekrise die Lage verschärft und die Herausforderungen noch größer gemacht. „Angesichts der aus dem Takt gekommenen weltweiten Lieferketten und der deutlichen Preisverschiebungen wird eine kostengünstige Beschaffung immer wichtiger und zugleich immer schwieriger“, heißt es in dem Beitrag. Daher sei auch der Bedarf an Fachleuten in Einkauf und Einkaufsberatung gewachsen. „Einkauf bzw. Procurement braucht mehr denn je betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse und Erfahrungen.“

Procurement: Freie Stellen in einem spannenden Arbeitsumfeld

Der Job biete sowohl für Berufseinsteiger als auch für langjährige Berater und Procurement-Mitarbeiter hervorragende Karriere-Chancen und ein spannendes Berufsfeld. Diese Vielfalt schätzten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Branche ebenso wie das spannende Herumstörbern und Erkunden nach der Manier berühmter Detektive wie Sherlock Holmes oder Hercule Poirot. „Wer sich von solchen Namen zu spannender Ermittlungs-Recherche animieren lässt, wird in diesem Arbeitsfeld seine Freude haben.“ Schon jetzt gebe es zahlreiche offene Stellen.

Wer sich für den Beruf in Einkaufsabteilungen oder als Einkaufsberater interessiert, müsse vor allem „geschickt und wirtschaftlich nachhaltig einkaufen“, so Aescht. Das gelte für Waren ebenso wie für Dienstleistungen. „Was braucht das Unternehmen, der Verband oder die Behörde? Wieviel davon brauchen sie wirklich? Welches Angebot ist in dem konkreten Fall das richtige?“ Die Herausforderung in der Beschaffung bestehe immer darin, Antworten auf solche Fragen zu finden.

Zum Beitrag: https://www.linkedin.com/pulse/einkauf-und-beschaffung-sind-detektivarbeit-g-ne/?trackingId=upfOPawhS%2B%2Bq7s%2FWrhGetQ%3D%3D

Die G-NE GmbH ist eine Full Service Wirtschaft- und Technologieberatung für Einkaufsabteilungen in mittelständischen Unternehmen und anderen Einrichtungen. Sie übernimmt Ausschreibungen, Vertragsverhandlungen, Kostenoptimierung, Abwicklung und Evaluation beim Einkauf unter anderem von IT-Lösungen sowie Leistungen im Bereich Banking, Immobilien (Facility Management), Telekommunikation, Automotive und Reisen. Für die eigenen Kunden hat das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart bereits mehr als 1.000 Verträge verhandelt und dabei Einsparungen in Höhe von insgesamt mehr als 100 Millionen Euro erzielt.

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Der panafrikanische B2B-Marktplatz Dooka geht auf der globalen Tradeshift-Plattform an den Start

MTN, Afrikas größter Mobilfunknetzbetreiber, wird das erste große Unternehmen, das sich dem Marktplatz anschließt

Der panafrikanische B2B-Marktplatz Dooka geht auf der globalen Tradeshift-Plattform an den Start

Christian Lanng, CEO von Tradeshift (Bildquelle: @Tradeshift)

Dooka hat sich mit Tradeshift, dem globalen Netzwerk für digitalen Handel, zusammengeschlossen, um den ersten panafrikanischen digitalen Marktplatz für den B2B-Handel (Business-to-Business) auf dem gesamten Kontinent zu starten.

Dooka wird auf der globalen B2B-Handelsplattform von Tradeshift bereitgestellt und nutzt die Tradeshift® Marketplace Operator-Lösung, um das Einkaufserlebnis für Unternehmen so verbraucherorientiert und intuitiv zu gestalten wie den Einkauf zu Hause. Mit seinem reibungslosen Kaufprozess bietet der Dooka-Marktplatz eine digitale Handelsumgebung, die aktiv die barrierefreie Konnektivität und den integrativen Handel zwischen großen afrikanischen Unternehmen und lokalen Lieferanten fördert.

Dooka meldete vor kurzem, dass MTN, Afrikas größter Mobilfunkbetreiber, das erste große Unternehmen ist, das sich dem Marktplatz angeschlossen hat. Die strategische Partnerschaft wird das Engagement von MTN für einen fairen Zugang, eine verbesserte digitale Transparenz und eine größere Effizienz für seine Lieferanten unterstützen.

Dooka ist der B2B-Marktplatz der nächsten Generation, der für den Einkauf von Unternehmen in Afrika entwickelt wurde. „Der Name Dooka stammt von dem Suaheli-Wort ‚duka‘, was so viel wie Laden oder Markt bedeutet“, sagt Toby Sparrow, CEO von Dooka. „Während sich große Unternehmen auf ihre digitale Reise begeben, besteht die Gefahr, dass die Innovation in Vergessenheit gerät. Wenn afrikanische Führungskräfte in Wirtschaft und Politik glauben, dass die nächste Generation des Handels in Afrika eine Erweiterung und Beschleunigung des Status quo sein wird, wird Afrika erneut den Kürzeren ziehen. Etwas nur digital zu machen, macht es nicht unbedingt besser oder richtig. Dooka bringt die Online-Einkaufsrevolution der Verbraucher in die digitale Reise der Unternehmen. Das bringt positive Veränderungen mit sich, und das hat uns dazu inspiriert, Dooka in Afrika einzuführen.“

Für große Unternehmen auf dem afrikanischen Kontinent verspricht der Dooka-Marktplatz eine innovative, umfassende und vollständig digitalisierte Lösung für die Beschaffung und die Kreditorenbuchhaltung in allen Kategorien der langfristigen und indirekten Ausgaben.

Die Nutzer des Marktplatzes werden von den besten Preisen und einer größeren Produktvielfalt einer großen Gruppe von geprüften Verkäufern in der Region profitieren. Verkäufer können Produkte und Dienstleistungen einfach hochladen und dem Marktplatzbesitzer anbieten. Die schnelle Einbindung von Verkäufern und ein robustes digitales Tool-Set, das alles von der Produktbeschaffung bis zur Rechnungsstellung abdeckt, bieten Käufern und Verkäufern eine papierlose Transaktionsumgebung, die sicherstellt, dass alle Ausgaben im Einklang mit den Unternehmens- und Regulierungsrichtlinien stehen.

„Was Dooka getan hat, trifft den Kern von allem, woran wir bei Tradeshift glauben“, sagt Christian Lanng, CEO von Tradeshift. „Die Zukunft des globalen Handels wird aus digitalen Ökosystemen entstehen, die gesunde, integrative und nachhaltige Partnerschaften zwischen Käufern und Lieferanten fördern. B2B-Marktplätze können den geschäftlichen Handel auf dem afrikanischen Kontinent revolutionieren, so wie das Handy den Verbraucherhandel verändert hat.“

Über Dooka
Dooka ist ein afrikanisches Unternehmen, das auf der cloudbasierten Business-Commerce-Plattform Tradeshift aufbaut und von dieser unterstützt wird. Sie verändert die Art und Weise, wie B2B-Einkäufer und -Lieferanten über ein einziges, offenes Netzwerk miteinander in Kontakt treten, Transaktionen durchführen und Handel treiben. Die weltweit größten Unternehmen und ihre Zulieferer wickeln ihre Geschäfte über Tradeshift ab und machen die Plattform zur ersten Wahl für die digitale Beschaffung. Mit mehr als 1,5 Millionen Nutzerverbindungen zur Tradeshift-Plattform und mehr als 1 Billion US-Dollar an B2B-Transaktionen, die seit der Gründung abgewickelt wurden, ist Tradeshift das dynamischste Handelsnetzwerk seiner Art. Dooka wurde von Nicky und Jonathan Oppenheimer finanziert und ist Teil ihres Engagements, einen echten, nachhaltigen und dauerhaften Beitrag für Afrika und darüber hinaus zu leisten. www.dooka.com

Über Tradeshift
Tradeshift ist im Bereich E-Invoicing und Automatisierung der Kreditorenbuchhaltung sowie im Bereich B2B-Marktplätze und Zugang zu Lieferantenfinanzierung tätig. Seine Cloud-basierte Plattform unterstützt Einkäufer und Lieferanten, den Einkauf und die Rechnungsbearbeitung zu digitalisieren sowie die Arbeitsabläufe in Beschaffung und der Kreditorenbuchhaltung zu automatisieren und schnell zu skalieren. Die Vision von Tradeshift mit Hauptsitz in San Francisco, USA, ist es, jedes Unternehmen auf der Welt zu vernetzen und so wirtschaftliche Chancen für alle zu schaffen. Das Tradeshift-Netzwerk umfasst eine schnell wachsende Gemeinschaft von Einkäufern und Lieferanten, die in mehr als 190 Ländern tätig sind. Weitere Informationen: www.Tradeshift.com/de

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Die Generationenfrage im Einkauf

Einkaufsexpertin Tanja Dammann-Götsch spricht über die unterschiedlichen Generationen im Einkauf und einen gemeinsamen Weg in die Zukunft.

Die Generationenfrage im Einkauf

Tanja Dammann-Götsch über die unterschiedlichen Generationen im Einkauf und eine gewinnbringende Zus

In Unternehmen treffen oftmals drei oder vier Generationen aufeinander. Je nach Erziehung, prägenden Ereignissen und der Welt, in der diese aufgewachsen sind, ergeben sich daraus auch ganz unterschiedliche Erwartungshaltungen. Der Einkauf bildet hier keine Ausnahme und je nachdem wie die Generationen zusammenarbeiten, kann es zu Konflikten kommen oder ein großer Gewinn daraus entstehen.
In leitenden oder Managementpositionen im Einkauf treffe man häufig noch auf die Vertreter der Generation Babyboomer. Unter ihnen gibt es viele Workaholics, die das Credo vertreten, dass sie leben, um zu arbeiten. Ein förmlicher Kleidungsstil mit Anzug, Krawatte und Kostüm ist bei ihnen ebenso weitverbreitet wie ein hierarchisch geprägter Führungsstil. Nach und nach wird diese Generation, die nun in Rente geht, von der Generation X abgelöst. Tanja Dammann-Götsch führt hierzu aus: „Sie vertreten ebenfalls noch stark das Motto „Arbeiten, um zu leben“ und haben an sich selbst wie an ihre Mitarbeiter hohe Ansprüche.“ Das wiederrum kollidiert teilweise mit den Erwartungen der Generation Y, die Arbeit und Leben verbinden möchte und viel Wert auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance legt. Allein diese drei Altersgruppen sind sehr unterschiedlich in ihrem Arbeiten und Denken und werden jetzt zusätzlich durch die Generation Z herausgefordert, die die Arbeit als Teil des Lebens sieht und ihr nicht mehr den hohen Stellenwert zukommen lässt. Insbesondere die Generationen Y und Z stellen die Weichen für den Einkauf der Zukunft. „Deshalb ist es wichtig, ihre Stärken und Schwächen zu kennen und es sich gemeinsam im Team zur Aufgabe zu machen, offen für die unterschiedlichen Kompetenzen zu sein“, fügt Tanja Dammann-Götsch hinzu. Die Einkaufsexpertin zählt selbst zur Generation X und kann sich noch gut daran erinnern, dass sie sich zu Beginn ihrer Karriere mit einem Palm 100 für technisch sehr fortschrittlich hielt. Doch das sei kein Vergleich mehr zu dem, was heute verfügbar ist. Speziell die Generation Z, die jetzt aus dem Studium oder der Ausbildung ins Berufsleben startet, ist sehr vertraut im Umgang mit den neuen Technologien und hat darin einen Vorsprung gegenüber den anderen.
Damit alle Generationen ihre Stärken im Einkauf optimal einsetzen können, gibt es laut Tanja Dammann-Götsch einige Erfolgsfaktoren, die beachtet werden sollten. Einer davon ist die Menschlichkeit, die in der heutigen Welt aufgrund der Digitalisierung wichtiger denn je ist. Sowohl im Team untereinander als auch zu den Lieferanten entscheiden gute Beziehungen über eine erfolgreiche Zukunft. „Auch Agilität, Digitalisierung und die Themen Homeoffice und remote Arbeiten gewinnen immer mehr an Bedeutung und sind wichtige Erfolgsfaktoren, die den Einkauf der Zukunft auszeichnen werden. All dies sollte generationsübergreifend angegangen werden“, so Tanja Dammann-Götsch.
Obwohl der Einkauf bei jungen Menschen auf der Liste der Wunschberufe nicht in den oberen Plätzen rangiert, so gäbe es doch viele, die sich dafür begeistern lassen, wie Tanja Dammann-Götsch in der Praxis erlebt. Sie persönlich freut sich über die jungen Kolleginnen und Kollegen, die mit neuen Ideen und einer bereits gut aufgestellten Kompetenzbasis etwas im Einkauf bewegen wollen. Dabei spiele es keine Rolle, ob sie aus dem Studium, einer kaufmännischen oder technischen Ausbildung kommen. Doch es sei wichtig, dass sie von Führungskräften gefördert und gefordert werden und den nötigen Freiraum für eigene kreative Ideen bekommen.
Schon heute lässt sich erkennen, dass die Art und Weise der Arbeit sich verändert. Spätestens wenn die Generationen Z und Alpha das Ruder übernehmen, wird dies noch deutlicher. „Allein schon die Tatsache, dass gut ausgebildete junge Menschen heute die Auswahl zwischen einer Vielzahl an Stellen haben und nicht wie früher dankbar sein müssen, überhaupt einen Job zu finden, zeigt, dass sich auch die Arbeitgeber grundlegend verändern müssen, wenn sie Fachkräfte gewinnen wollen“, stellt Tanja Dammann-Götsch heraus. Klassische 9 to 5 Jobs mit Anwesenheitspflicht Büro, ein Fokus auf Input, ausgeprägte Hierarchien oder ein Horten von Informationen widerspricht dem, wie diese Generationen arbeiten möchten und sollte unbedingt beachtet werden, wenn der Einkauf um Fachkräfte wirbt.
Wie gewinnbringend die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Generationen sein kann, hat Tanja Dammann-Götsch selbst bei einem Kundenprojekt erlebt. Sie arbeitete dort mit einem jüngeren Kollegen der Generation Y zusammen von dem sie sich in Auftreten und Interessen sehr unterschied. „Dennoch wurden wir zu einem unschlagbaren Team, da wir beide offen miteinander umgegangen sind und unsere Stärken und Schwächen kommunizierten. So fragte ich ihn das ein oder andere Mal, ob er mir gewisse Dinge im System erklären kann, da er dort flott unterwegs war und technisch auf dem neuesten Stand. Er seinerseits kam auf mich zu, wenn es um große Verhandlungen ging, wo er ein bisschen unsicher war, und bat mich, das noch einmal mit ihm gemeinsam durchzugehen, da ich auf diesem Gebiet viel Erfahrung habe“, erzählt Tanja Dammann-Götsch. Aus dieser und vielen weiteren Generationenerfahrungen heraus, empfiehlt die Einkaufsexpertin einen offenen Umgang untereinander zu pflegen und die Stärken jeder Generation zu nutzen. Dies trage nicht nur dazu bei, sich selbst weiterzuentwickeln, sondern fördere auch den Erfolg des gesamten Einkaufs.

In ihrem persönlichen Blog (https://www.dammann-goetsch.consulting/aktuelles/) greift Tanja Dammann-Götsch viele weitere Themen rund um den Einkauf auf und auch in ihrem Podcast (https://www.dammann-goetsch.consulting/podcast/) bietet sie strategische Einkaufthemen zum Nachhören.

Mehr Informationen und Kontakt zu Dammann-Götsch Consulting – Erfolgsfaktor Einkauf – gibt es hier: https://www.dammann-goetsch.consulting/

Dammann-Götsch Consulting – Erfolgsfaktor Einkauf

Tanja Dammann-Götsch hat mehr als 25 Jahre Erfahrung im internationalen Einkauf. Als Ratgeberin gibt sie ihre eigene langjährige Berufserfahrung aus dem Management weiter und berät gemeinsam mit ihrem Team den Einkauf in Bezug auf Analysen, Konzeptionen, Strategien und Methoden. Mit einem klaren Blick von außen, gibt sie anregende Impulse und Ideen, die Herausforderungen des Einkaufs zu meistern und definiert gemeinsam mit ihren KundInnen verschiedene Lösungsvorschläge, die sich bereits in der Praxis bewährt haben.

Ob als langfristige Interimsmanager, in der Umsetzung von Projekten oder der Begleitung von Transformationsprozessen – Tanja Dammann-Götsch und ihre MitarbeiterInnen übernehmen die Rolle des Einkäufers oder Einkaufsleiters und bringen Ihren Einkauf auf das nächste Level Richtung Zukunft.

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