Ein europäischer Anbieter für elektronische Signaturen in Deutschland: Scrive baut Präsenz und DSGVO-konformes Angebot im deutschen Markt noch weiter

Der führende schwedische Anbieter für elektronische Signaturen und eIDs hat ein Büro in Berlin eröffnet, um noch näher am deutschen Markt und seinen Kunden vor Ort zu sein

Scrive (https://www.scrive.com/de), ein führender Anbieter von Lösungen für elektronische Signaturen und eIDs, erweitert sowohl seine Präsenz als auch sein Angebot für Kunden im deutschen Markt. Das Unternehmen hat Anfang 2025 ein Büro in Berlin in der Nähe des Ostbahnhofs eröffnet, um die Expansion in einen für Scrive wichtigsten Wachstumsmärkte voranzutreiben. Außerdem bietet Scrive ein ausschließlich in Europa gehostetes Service-Portfolio, das insbesondere für Kunden mit hohen regulatorischen und Compliance-Anforderungen geeignet ist.

Die Eröffnung des Büros in der Koppenstraße in Berlin erweitert die Präsenz von Scrive sowohl geografisch als auch strategisch und ermöglicht es Scrive, noch näher an seine mehr als 150 DACH-Kunden und -Partner zu rücken, darunter renommierte Unternehmen wie Volkswagen, MMS und 1&1. Sie kommt zudem genau zum passenden Zeitpunkt: Die zunehmende Digitalisierung von verschiedenen Arbeitsabläufen in deutschen Unternehmen und Behörden sorgt auch für einen stetig wachsenden Bedarf an sicheren elektronischen Signaturen, die alle relevanten regulatorischen und Compliance-Vorgaben erfüllen. Dafür braucht es einen starken, zuverlässigen und europäischen Partner für elektronische Signaturen und eIDs.

Als ISO 27001-zertifizierter QTSP (Qualified Trust Service Provider) hat sich Scrive genau darauf spezialisiert: Alle Dokumente und Transaktionen über Scrive sind verschlüsselt und werden gemäß internationaler Sicherheitsstandards sicher gespeichert. So entsteht eine verlässliche Umgebung, die zudem einen Großteil aller Prozessfehler beseitigt. Mit Scrive unterzeichnete Dokumente sind mit den Anforderungen des globalen Vertragsrechts konform und sind aufgrund eines einzigartigen, auf der Distributed Ledger-Technologie (Blockchain) basierenden Verfahrens zum Schutz vor Manipulation vor Gericht durchsetzbar. Jedes mit Scrive unterzeichnete Dokument verfügt über ein umfassendes Paket an Nachweisen mit einem detaillierten Prüfpfad und einem manipulationssicheren, digitalen Siegel, das unabhängig von Scrive oder anderen beteiligten Parteien verifiziert werden kann.

Deutschland als Fokusmarkt :
Mit der erweiterten Präsenz im deutschen Markt plant Scrive unter anderem, noch schnellere Reaktionszeiten im Kundenservice zu erreichen und sein Service-Portfolio noch stärker auf die Bedürfnisse des deutschen Marktes auszurichten. Auch die Produktentwicklung, insbesondere im Bereich eSign- und eID-Lösungen, soll weiter vorangetrieben und noch stärker als bisher lokalisiert werden. Um den Anforderungen des deutschen Marktes hinsichtlich Regulatorik und Compliance gerecht zu werden, hat Scrive Partnerschaften mit vertrauenswürdigen eID-Anbietern wie Verimi und Swisscom sowie mit mehreren Systemintegratoren im DACH-Markt geschlossen. Außerdem wird Scrive auch den Standort in Berlin und sein lokales Experten-Team weiter ausbauen, insbesondere in den Bereichen Vertrieb, Customer Success, Partner-Management und Produktentwicklung.

„Deutschland ist ein Schlüsselmarkt für die digitale Transformation in Europa, insbesondere in den Bereichen sichere digitale Identitäten und qualifizierte elektronische Signaturen. Deshalb wollen wir in Deutschland eine starke Präsenz aufbauen, um lokale Kundenbedürfnisse noch effektiver zu bedienen und zeitnah auf sich ändernde regulatorische Rahmenbedingungen reagieren zu können. Ein Standort in Berlin ermöglicht es uns, Spitzenkräfte zu gewinnen, wichtige Partnerschaften aufzubauen und mit der erforderlichen lokalen Expertise zu agieren. Gleichzeitig bietet Berlin eine ausgezeichnete Vernetzung innerhalb Europas, einschließlich zu unserem Hauptsitz in Stockholm“, sagt Viktor Wrede, CSO von Scrive.

Scrive EC: Europäischer Hosting-Anbieter für erweiterte Compliance:
Mit Scrive EC („Extended Compliance“) bietet Scrive zudem ein Service-Portfolio, das sich ideal für die hohen regulatorischen und Compliance-Anforderungen im deutschsprachigen Markt eignet: Die Plattform, über die alle Scrive-Services bereitgestellt werden, wird bereits in Europa gehostet – mit Scrive EC geht das Unternehmen jedoch noch einen Schritt weiter. Hosting-Anbieter im Besitz von US-Unternehmen – einschließlich aller ihrer Unterauftragsverarbeiter – sind von Scrive EC ausgeschlossen, um potenzielle, implizite Datentransfers in Drittländer proaktiv zu verhindern. Für die Bereitstellung von Scrive EC kommen ausschließlich Hosting-Dienste in europäischem Besitz und mit Standort in Europa zum Einsatz.

„Mit Blick auf die aktuelle geopolitische Lage ist es noch einmal wichtiger geworden, die digitale Souveränität von europäischen Unternehmen zu stärken und mehr Unabhängigkeit von den großen US-Anbietern zu erlangen. Denn mit diesen besteht immer ein Risiko, dass Daten nicht vor übergriffiger US-Legislatur wie dem Cloud Act oder FISA geschützt sind“, sagt Mads Rebsdorf, CEO von Scrive. „Deshalb bieten wir mit Scrive EC eine europäische Lösung für europäische Unternehmen. Denn es geht uns bei unseren Wachstums- und Internationalisierungsschritten, einschließlich der Eröffnung unseres ersten deutschen Standorts, nicht nur um eine geografische Expansion, sondern darum, europaweit zum Standard für vertrauenswürdige digitale Dienstleistungen zu werden.“

Gegründet im Jahr 2010, ist Scrive heute führend im Bereich der Digitalisierung. Unternehmen weltweit nutzen die elektronischen Signatur- und Identifikationslösungen von Scrive, um ihre Dokumenten- und Vertragsprozesse zu automatisieren. So begleitet Scrive Organisationen jeder Größe durch Onboarding- und Signaturprozesse und unterstützt sie dabei, Sicherheit, Compliance, Datenqualität und das Nutzererlebnis zu verbessern. Mehr als 12.000 Kunden weltweit vertrauen auf Scrive, darunter Marktführer wie Pleo, DNB und BMW Financial Services. Scrive hat seinen Hauptsitz im schwedischen Stockholm und wird von Vitruvian Partners unterstützt. Weitere Informationen unter www.scrive.com .

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So funktioniert der digitale Personalausweis – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Im World Wide Web auf die Behörde

So funktioniert der digitale Personalausweis - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises kann einige Behördengänge verkürzen. (Bildquelle: ERGO Group)

Der Alltag der Deutschen verläuft häufig noch analog. Das kostet meist viel Zeit. Doch das muss nicht sein: Denn bereits seit 2010 verfügt der Personalausweis über eine Online-Funktion, mit der es möglich ist, sich digital auszuweisen. Die sogenannte eID kann unter anderem Behördengänge vereinfachen und ermöglicht beispielsweise das Stellen von Anträgen über das Internet. Wie die Nutzung des digitalen Personalausweises funktioniert, welche Anwendungsbeispiele es gibt und wie die Daten vor Cyberkriminellen geschützt sind, erläutert Alina Gedde, Digitalexpertin von ERGO.

Was ist der digitale Personalausweis?

Nicht nur beim Reisen, auch bei geschäftlichen Angelegenheiten, Behördengängen oder Vertragsabschlüssen ist der Personalausweis meist nötig. In manchen Branchen sind Arbeitnehmer sogar dazu verpflichtet, diesen bei sich zu führen. Doch welche Funktionen er mittlerweile auch online hat, wissen nur die wenigsten. „Die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises, auch bekannt als eID-Funktion, gibt es seit der Einführung des neuen Persos in Scheckkartenformat seit November 2010“, sagt Alina Gedde, Digitalexpertin von ERGO. „Die Funktion ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, sich digital auszuweisen, um so etwa online Services und Dienstleistungen von Behörden und Unternehmen zu nutzen.“

Welche Funktionen bereits möglich sind

Behördengänge sind meist sehr zeitaufwendig. Den ein oder anderen Besuch auf dem Amt können sich Nutzerinnen und Nutzer mit der eID jedoch sparen beziehungsweise verkürzen. „Viele Gemeinden bieten bereits praktische Services rund um Meldewesen, KFZ-Zulassung oder Steuerangelegenheiten an. Bürger sollten am besten online prüfen, was bei ihnen vor Ort schon möglich ist“, so Gedde. Bei der Deutschen Rentenversicherung können Versicherte zudem ihr Rentenkonto einsehen. „Auch die Unternehmensgründung oder die Beantragung von BAföG kann mittlerweile digital erfolgen“, so die Digitalexpertin von ERGO. „Darüber hinaus bieten bereits zahlreiche Unternehmen wie Versicherungen, Banken oder Mobilfunkanbieter verschiedene Services zur Vertragsverwaltung, Antragsstellung oder zur Identitätsprüfung und Legitimation per eID an.“ Eine Liste aller Anwendungen, die mit dem digitalen Personalausweis möglich sind, bietet das Personalausweisportal (https://www.personalausweisportal.de/SiteGlobals/Forms/Webs/PA/suche/anwendungensuche-formular.html?gts=14626016_list%253DunifiedDate_dt%2Bdesc)des Bundesministeriums des Innern und für Heimat.

Wie funktioniert die Online-Ausweisfunktion?

Um die Online-Ausweisfunktion einsatzbereit zu machen, müssen Nutzer die automatisch vergebene PIN, die sogenannte Transport-PIN, ändern. Ist dies nicht bereits bei der Abholung des Persos geschehen, können Nutzer dies über die sogenannten AusweisApp oder an einem Bürgerterminal bei der jeweiligen Behörde nachholen. Die genauen Standorte finden Nutzer online. „Die App ist außerdem notwendig, um den Chip im Ausweis auszulesen und die Daten zu übermitteln“, erläutert Gedde. „Dafür benötigen Nutzer ein NFC-fähiges Smartphone oder ein spezielles Kartenlesegerät.“ Die Abkürzung NFC steht für Near-Field-Communication, die den kontaktlosen Austausch von Daten ermöglicht. Ob das eigene Handy NFC-fähig ist, können Nutzer in den Einstellungen prüfen. Nach dem Auflegen des Personalausweises zeigt die Anwendung, welche Daten weitergegeben werden, um die Funktion nutzen zu können. Die Bestätigung erfolgt anschließend durch die Eingabe der PIN.

Datenschutz hat oberste Priorität

Der Personalausweis fasst eine Reihe von personenbezogenen Daten zusammen, die sowohl auf dem physischen Ausweis aufgedruckt sind als auch in ergänzter Form elektronisch im integrierten Chip verschlüsselt gespeichert werden. Damit diese Daten nicht in falsche Hände geraten, müssen sie besonders geschützt werden. „Die Datenübermittlung über die AusweisApp erfolgt sicher und verschlüsselt“, erklärt die Digitalexpertin. „Da Nutzer vorab sehen können, welche Informationen bei der Nutzung von Online-Diensten übermittelt werden, haben sie die Hoheit darüber, welche Daten sie mit wem teilen möchten.“ Die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung sorgt darüber hinaus für zusätzliche Sicherheit. Dass für das Auslesen der Daten eine PIN nötig ist, erschwert den Zugriff für unbefugte Dritte – beispielsweise auch bei Diebstahl oder Verlust. Sollte es dennoch nötig werden, die Online-Ausweisfunktion zu sperren, ist dies über die Hotline 116116 möglich.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 4.306

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