InfectoPharm übernimmt eHealth-Pionier Sonormed

Synergien zur innovativen digitalen Tinnitus-Therapie

InfectoPharm übernimmt eHealth-Pionier Sonormed

Effektiv digital zur Linderung der Belastung durch Tinnitus: „Meine Tinnitus App“. © Sonormed GmbH

Heppenheim/Hamburg, 23. Januar 2025 – Das Hamburger DiGA-Unternehmen Sonormed (https://www.meinetinnitusapp.de/unternehmen/)ist ab sofort Teil der InfectoPharm (https://www.infectopharm.com)-Gruppe. Mit digitalen Medizinprodukten auf Rezept ist Sonormed der Vorreiter der eHealth-Branche. Der Zusammenschluss mit InfectoPharm soll den Erfolg der digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) “ Meine Tinnitus App (https://www.meinetinnitusapp.de)“ weiter vorantreiben.

„Meine Tinnitus App“ bietet eine effektive digitale Lösung zur Linderung von Tinnitus-Symptomen und zeichnet sich durch ihre bestätigte Wirksamkeit aus. „Meine Tinnitus App“ hilft Betroffenen, ihre Belastungen zu reduzieren, einen besseren Umgang mit dem eigenen Tinnitus zu finden und langfristig wieder mehr Lebensqualität zu erlangen. Die verordnungsfähige App hat sich mittlerweile als unverzichtbar in der Tinnitus-Therapie etabliert. Die Kosten werden von allen Krankenkassen vollständig übernommen. „Meine Tinnitus App“ ist aktuell die von Patienten am besten bewertete Tinnitus-DiGA in den App-Stores. Patienten mit Zugang profitieren von einer umfassenden 12-monatigen Versorgung.

Jörg Land, Geschäftsführer von Sonormed, kommentiert: „Das Sonormed-Team hat mit ,Meine Tinnitus App‘ ein überzeugendes Produkt entwickelt. Es ist daher ein bedeutender Schritt, zusammen mit InfectoPharm, den weiteren Ausbau unserer DiGA und der digitalen Versorgung allgemein voranzutreiben.“

Philipp Zöller, Geschäftsführender Gesellschafter der InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH, ergänzt: „Die Tinnitus-DiGA von Sonormed zeigt eindrucksvoll, welches enorme Potenzial digitale Lösungen für Patienten mit diesem weit verbreiteten Leiden haben. Die Qualität dieser spezifischen DiGA ,Meine Tinnitus App‘, die in Studien bewiesene Wirksamkeit und das Expertenwissen des Teams haben uns überzeugt, dass wir gemeinsam die Tinnitus-Versorgung entscheidend verbessern können. Mit der Integration von Sonormed in unsere Gruppe adressieren wir gezielt einen kritischen medizinischen Bedarf im HNO-Bereich und stärken gleichzeitig unsere digitale Kompetenz.“

InfectoPharm und Sonormed bündeln ihre Kräfte, um den Erfolg der „Meine Tinnitus App“ weiter voranzutreiben. Das Team von Sonormed wird weiter ausgebaut, um die ambitionierten Ziele gemeinsam zu erreichen. Mitgründer Jörg Land wird weiterhin als Geschäftsführer die Verantwortung für das Produkt „Meine Tinnitus App“ tragen.

Über „Meine Tinnitus App“
„Meine Tinnitus App“ ist als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) dauerhaft und mit zwei bestätigten positiven Versorgungseffekten im DiGA-Verzeichnis vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet. Ihre Kosten werden von allen Krankenkassen vollständig und ohne Zuzahlung von Patienten übernommen. Ärzte und Psychotherapeuten können ihren Patienten die DiGA mit einem Rezept (Muster 16) verordnen. Freigeschaltet wird sie über einen Aktivierungscode, den die Krankenkassen gegen Vorlage des Rezepts vergeben. Damit erhalten Patienten für 12 Monate ihren Zugang zur DiGA und benötigen nicht, wie üblich, nach 90 Tagen ein neues Rezept. „Meine Tinnitus App“ ist die von Patienten in den App-Stores am besten bewertete Tinnitus-DiGA.

Über Sonormed
Die Sonormed GmbH aus Hamburg hat sich auf digitale Medizinprodukte auf Rezept spezialisiert. Eine einzigartige Infrastruktur wurde mit „Tinnitracks“ etabliert, der ersten App auf Rezept in Deutschland. Mit der Zulassung der DiGA „Meine Tinnitus App“ im März 2022 wurde der nächste Schritt getan. Eine klinische Studie belegte die Senkung der Tinnitus- sowie der Alltagsbelastung signifikant. Sie führte zur dauerhaften Listung als DiGA mit zwei Endpunkten durch das BfArM.

Über InfectoPharm
Die InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH ist auf die Neu- und Weiterentwicklung von Arzneimitteln und Medizinprodukten spezialisiert. Seit 1988 profiliert sich das familiengeführte deutsche Unternehmen als mutiger Vorreiter der Branche. Das Portfolio umfasst aktuell rund 130 Präparate mit zahlreichen Innovationen für die Bereiche Pädiatrie, Infektiologie, Dermatologie und HNO-Heilkunde. Der Service consilium steht als produktneutrales Beratungs- und Wissensvermittlungsangebot Fachkreisen kostenlos zur Verfügung.

Zur InfectoPharm-Gruppe gehören Niederlassungen in Österreich, Italien, Frankreich und Großbritannien sowie die deutschen Tochterunternehmen Pädia GmbH, Sonormed GmbH und Beyvers GmbH. Mit mehr als 400 Mitarbeitenden erzielt die Gruppe einen Jahresumsatz von über 300 Mio. Euro, bei einem durchschnittlichen Wachstum über 10 Prozent. Regelmäßig erhält InfectoPharm Auszeichnungen aus der Ärzteschaft, wie die „Goldene Tablette“ oder als „Krisensicherster Arbeitgeber 2022“ und „Krisensicherstes Unternehmen 2023“ von Creditreform.

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Was jetzt auf Arztpraxen und Co. zukommt – Netzlink informiert zum Digital-Gesetz

Info-Veranstaltung „Das Digital-Gesetz verstehen und umsetzen“

Was jetzt auf Arztpraxen und Co. zukommt - Netzlink informiert zum Digital-Gesetz

Info-Veranstaltung “Digitalisierung im Gesundheitswesen – Das Digital-Gesetz verstehen und umsetzen

Das Gesundheitswesen wird digital – E-Rezept, elektronische Patientenakte und digitale Sprechstunden bieten Neuerungen in der Patientenversorgung. Zum Schutz der wertvollen Patientendaten verpflichtet das Digital-Gesetz (DigiG) alle Akteure des Gesundheitswesens dazu, Ihre IT-Infrastruktur umfassend abzusichern. Was bedeutet das konkret? Eine sichere Netzwerk-Infrastruktur auf dem aktuellen Stand der Technik ist nicht länger „nice-to-have“, sondern für Arztpraxen, Medizinische Versorgungszentren und Co. ein Muss.

Um diesen Anforderungen zu begegnen, lädt die Netzlink Informationstechnik GmbH am Mittwoch, den 24.04.24, von 14:00 – 16:30 Uhr Akteure im Gesundheitswesen zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung „Digitalisierung im Gesundheitswesen – Das Digital-Gesetz verstehen und umsetzen“ auf den IT-Campus Braunschweig ein.

Auf der Veranstaltungen bieten Experten der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) und LANCOM Systems, dem deutschen IT-Sicherheitsspezialisten, einen Überblick über die Anforderungen des Digital-Gesetzes und zeigen auf, wie diese umgesetzt werden können – leicht verständlich und praktisch anwendbar für Arztpraxen und andere medizinische Einrichtungen. In verschiedenen Themenworkshops sind die Teilnehmenden und betroffenen Einrichtungen eingeladen, alle Fragen und Herausforderungen rund um das Digital-Gesetz anzusprechen, um sich auf die neuen rechtlichen Vorgaben vorzubereiten. Zum Programm und zur kostenlosen Anmeldung gelangen Interessierte unter: https://netzlink.com/digitalgesetz/.

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Die Netzlink Informationstechnik GmbH, mit Hauptsitz in Braunschweig sowie weiteren Standorten in Deutschland und Polen, bietet IKT-Lösungen für Kunden mit besonderen Ansprüchen an Funktionalität, Sicherheit und Datenschutz an. Die Ansprüche von deutschen Unternehmen – von den individuellen Vorgaben bis hin zur KRITIS – werden von Netzlink mit zertifizierten Lösungen wie der Nubo Cloud, der Helplink-Serviceorganisation und weiteren eigenen Entwicklungen erfüllt. Mit den anerkannten Spezialistenteams zum Datenschutz und zur IT-Sicherheit sorgt Netzlink für die Umsetzung dieser Themen in allen IKT-Bereichen. Das Hauptquartier von Netzlink, der IT-Campus Westbahnhof, ist Ausdruck der Firmenphilosophie einer vernetzten und offenen Zusammenarbeit, die den Austausch von Wissen und Erfahrungen zum Ziel hat. Gerade hier hat sich unter dem Dach der GROUPLINK Holding GmbH eine einzigartige strategische und enge Zusammenarbeit mit ausgewählten renommierten IKT-Unternehmen aus Deutschland und Polen entwickelt. Auf dieser Basis ist Netzlink ein herausragender und leistungsfähiger Partner für alle Digitalisierungsprojekte, egal ob Cloud-, Container-, Kommunikations-, Betriebs- oder Servicelösungen.
Weitere Informationen unter http://www.netzlink.com.

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Zukunft Gesundheit: Herausforderungen und Chancen Digitalisierung

Zukunft Gesundheit: Herausforderungen und Chancen Digitalisierung

Europäische Gesundheitsbranche und Digitalisierung

Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren in nahezu allen Branchen eine bedeutende Rolle gespielt, und die Gesundheitsbranche bildet hierbei keine Ausnahme. Die zunehmende Digitalisierung bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Effizienz der Branche zu steigern und gleichzeitig die Qualität der Versorgung der Patienten zu verbessern. Laut einer Umfrage der European Commission aus dem Jahr 2020 hatten 22 EU-Mitgliedstaaten bereits nationale elektronische Gesundheitsakten implementiert. Die Studie der „European Telecommunications Network Operators Association“ (ETNO) sagt, dass in Europa mehr als 70 Millionen Telemedizin-Konsultationen 2020 durchgeführt wurden. E-Rezept-Systeme sollen zukünftig papierlos und ohne Sprachbarrieren europaweit einlösbar sein. Mehr als 375.000 Gesundheits-Apps haben sind laut der European Health Telematics Association (EHTEL) am europäischen Markt. KI-Technologien in der Diagnostik, Bildgebung, Datenauswertung kommen 2020 zu 76 Prozent in europäischen Krankenhäusern zum Einsatz. Mit der Zunahme digitaler Gesundheitsdaten wächst aber auch die Bedeutung des Datenschutzes und der Datensicherheit. Die Europäische Union hat die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eingeführt, um den Schutz personenbezogener Daten zu gewährleisten und arbeitet an Initiativen wie dem European eHealth Interoperability Framework, um den Austausch von Gesundheitsdaten zwischen verschiedenen Ländern und Systemen zu erleichtern.

Einer der Hauptvorteile der Digitalisierung in der Gesundheitsbranche ist die Möglichkeit, medizinische Daten schnell und einfach auszutauschen. Elektronische Patientenakten ermöglichen es Gesundheitseinrichtungen und -dienstleistern, wichtige medizinische Informationen wie Diagnosen, Medikamente und Labortests nahtlos zu teilen. Dies kann die Diagnose und Behandlung von Patienten erheblich verbessern und gleichzeitig die Notwendigkeit von wiederholten Untersuchungen reduzieren. Als ein kontinuierlicher Prozess, der dazu beitragen kann, die medizinische Versorgung zu verbessern und den Patienten bessere Ergebnisse zu bieten.

Telemedizin und eHealth als bedeutender Vorstoß in der digitalen Medizin

In den letzten Jahren hat sich die Einführung von Telemedizin und eHealth als bedeutender Vorstoß in der digitalen Medizin erwiesen. Durch die Einführung von Telemedizin können Patienten ihre Gesundheit überwachen und ihre medizinischen Unterlagen online verwalten, was zu einer besseren Koordination der Pflege führt. Auch die Verfügbarkeit von medizinischen Experten für Online-Konsultationen hat sich als entscheidend erwiesen, insbesondere während der Covid-19-Pandemie.

Effizienzsteigerung durch Digitalisierung der Gesundheitsbranche

Darüber hinaus hat die Digitalisierung der Gesundheitsbranche auch die Effizienz der Schutzausrüstung in der Medizin verbessert. Die Einführung von digitalen Überwachungssystemen und Sensoren sowie der Einsatz von Robotik und Künstlicher Intelligenz (KI) hat zur Verbesserung der Sicherheits- und Qualitätsstandards in der medizinischen Versorgung beigetragen. Im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung beispielsweise, um das Risiko von Infektionen im Zusammenhang mit der Verwendung von PSA zu minimieren. Künstliche Intelligenz wirkt unterstützend für die Analyse von Patientendaten und die Identifizierung von Mustern und Trends, die zur Entwicklung von personalisierten Behandlungsplänen beitragen können. Roboter in der Medizin können dazu verwendet werden, die Pflege zu automatisieren und die Pflegequalität zu verbessern.

Effektive Herstellung von Medizinprodukten und persönlicher Schutzausrüstungen

Gemäß der EU-Verordnung müssen Hersteller von PSA ein Konformitätsbewertungsverfahren durchführen, um sicherzustellen, dass ihre Produkte den festgelegten Anforderungen entsprechen. Dies beinhaltet die Durchführung einer Risikobewertung, die Erstellung einer technischen Dokumentation, die Einhaltung der einschlägigen harmonisierten Normen und die Anbringung der CE-Kennzeichnung auf den Produkten. Die Konformitätsbewertung wird in der Regel von sogenannten benannten Stellen durchgeführt, die von den EU-Mitgliedstaaten beauftragt wurden.

Darüber hinaus können spezifische Anforderungen je nach Art der persönlichen Schutzausrüstung gelten. Beispielsweise gibt es separate Normen und Anforderungen für Atemschutzgeräte, Schutzkleidung, Augenschutz oder Gehörschutz.

In Bezug auf den Digitalisierungsanspruch gibt es in der EU Bestrebungen, die Prozesse im Bereich der PSA-Herstellung zu digitalisieren. Dies beinhaltet die Verwendung von digitalen Tools und Technologien, um die Effizienz, Transparenz und Rückverfolgbarkeit der Produktions- und Konformitätsbewertungsprozesse zu verbessern. Ein Beispiel dafür ist die Einführung der europäischen Datenbank für PSA (PPE Database) durch die Europäische Kommission. Diese Datenbank dient als zentrale Plattform für den Austausch von Informationen über PSA-Produkte und Hersteller. Sie ermöglicht es den Herstellern, ihre Produkte zu registrieren, technische Dokumentationen hochzuladen und Informationen über Konformitätsbewertungsverfahren bereitzustellen. Durch die Digitalisierung soll die Überwachung und Durchsetzung der PSA-Vorschriften verbessert werden.

Die Regulierung von Herstellungsprozessen soll sicherstellen, dass die Produkte zuverlässig und von höchster Qualität sind, um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten. Technologie und Innovationen können ebenfalls dazu beitragen, die Geschwindigkeit und Effizienz von Herstellungsprozessen zu verbessern. Die 3D-Drucktechnologie hat beispielsweise in der Herstellung von medizinischen Implantaten und Prothesen dynamische Fortschritte gemacht.

Neue Möglichkeiten: klinische Forschung und die Entwicklung neuer Medikamente

Die Digitalisierung der Gesundheitsbranche bietet auch neue Möglichkeiten für die klinische Forschung und die Entwicklung neuer Medikamente. Big Data-Analysen und digitale Technologien erleichtern klinische Studien schneller und effizienter durchzuführen. Die Verwendung von Wearables in klinischen Studien liefern genaue Daten in Echtzeit zur Erfassung und Analyse. Zukunft braucht Innovation für die Beschleunigung in Forschung und Entwicklung, um neue Behandlungsmöglichkeiten zu finden.

V.i.S.d.P.:

Max Leber
Geschäftsführer
PPE Germany GmbH

PPE Germany GmbH mit Sitz in Berlin sind Spezialisten für Atemschutz Made in Germany. PPE Germany zählt zu den großen europäischen Maskenproduzenten für qualitativ hochwertige FFP2-Masken und startete 2020 mit der Produktion, um die Versorgung der Bevölkerung mit Schutzausrüstung zu gewährleisten. PPE Germany schützt die Gesundheit von Menschen, die in komplizierten Luftverhältnissen arbeiten und leben müssen beispielsweise durch Virale Kontamination, Krankenhauskeim Kontamination, Bakterielle Kontamination, Staub, Fasern (z.B. durch Mineralwolle), Industrieabgase, Feinstaub. Alle PPE Germany Produkte sind zertifiziert und unterliegen den strengsten Prüfstandards.

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Mertensstraße 63-115
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Die Ära des digitalen Fortschritts- auch in der Medizin

Die Ära des digitalen Fortschritts- auch in der Medizin

Durch die Entwicklung von innovativen Lösungsansätzen im Kontext der Digitalisierung, Telemedizin und der künstlichen Intelligenz, entsteht ein neuer Horizont für Ärzt:innen und Patient:innen. In seiner Masterarbeit „Telemedizinische Patientenversorgung am Beispiel der Kardiologie. Status Quo und Perspektiven in Deutschland“ bringt Dr. med. Mussa Arvani den Leser:innen den gegenwärtigen Fortschritt und mögliche Zukunftsperspektiven in der Telemedizin näher. Das Buch ist im September 2022 bei GRIN erschienen.

Der stetige Fortschritt in der Digitalisierung wirkt sich zunehmend auf private und berufliche Aspekte unserer heutigen Gesellschaft aus. Das Gesundheitswesen wurde dahingehend zuletzt mit dem Beginn der Covid-19-Pandemie 2020 auf die Probe gestellt. Dr. Arvani analysiert die disruptiven Veränderungen während dieser Ära der Digitalisierung in der Medizin in seinem Buch „Telemedizinische Patientenversorgung am Beispiel der Kardiologie“. Er zeigt die Möglichkeiten fortschrittlicher Informationstechnologien für die Gestaltung von Prävention, Diagnostik und Therapie auf und wie die Telemedizin die Kluft zwischen Patientenbedarf und Versorgungsangebot verringern kann.

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Versorgungsqualität?

Die digitale Transformation in Deutschland bietet Herausforderungen, aber auch viele zukünftige Potentiale für das Gesundheitssystem. Dr. Arvani untersucht diese Aspekte in seiner Masterarbeit „Telemedizinische Patientenversorgung am Beispiel der Kardiologie“ aus einer gesundheitsökonomischen Perspektive und begutachtet, inwieweit die Corona-Pandemie sich auf den Fortschritt ausgewirkt hat. Am Beispiel der Kardiologie zeigt er, wie ausgeprägt der Einsatz telemedizinischer Verfahren heute bereits ist und welche Vorteile diese für Personal, Patient:innen und Gesundheitssystem haben. Konkret beantwortet die Arbeit auch Fragen nach den Anwendungs- und Erprobungskontexten der telemedizinischen Versorgung bei Patient:innen. Dieses Buch richtet sich demnach an Mediziner:innen oder Studierende, Mitarbeitende und Forschende medizinischer Fachbereiche. Auch für Ökonomen bietet das Buch einen hohen Mehrwert und neue Einblicke.

Über den Autor

Dr. Arvani ist approbierter Humanmediziner mit über 10 Jahren Erfahrung im Umgang mit dem Gesundheitswesen, klinischen Studien und Medical Affairs. Gegenwärtig liegt sein Tätigkeitsschwerpunkt als Head of Medical Science Liaison General Medicines für Deutschland, Schweiz und Österreich und medizinisch-wissenschaftlicher Experte für diverse Indikationsbereiche mit Führungserfahrung auf regionaler und internationaler Ebene.

Das Buch ist im September 2022 bei GRIN erschienen (ISBN: 978-3-346-72257-7).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/1271866

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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24h-EKG war gestern – App des Fraunhofer IGD erkennt früher Herzerkrankungen

24h-EKG war gestern - App des Fraunhofer IGD erkennt früher Herzerkrankungen

Fraunhofer IGD App Guardio® zeichnet Herzbewegungen auf und übersetzt diese in ein Mehrkanal-EKG.

Nicht mehr durchs Raster fallen

Einem 24-Stunden-EKG als Standardmethode zur Diagnose von Herzerkrankungen kann eine Menge entgehen – nämlich alle Unregelmäßigkeiten, die seltener auftreten. Das zieht für Betroffene häufig eine langwierige Odyssee bis zur finalen Diagnose und Behandlung nach sich. Dieser diagnostischen Lücke widmet sich ein Forscher-Team des Fraunhofer IGD aus Rostock. Die Gesundheits-App Guardio® ermöglicht unkompliziert das Erstellen von Mehrkanal-EKGs ohne Elektroden und kann dazu beitragen, Herzerkrankungen deutlich früher zu erkennen als herkömmliche Methoden.

Herzerkrankungen sind laut Robert-Koch-Institut eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Umso gravierender der Status-quo der Diagnostik: bis zu einer finalen Diagnose in Sachen Herzgesundheit können bis zu zehn Jahre vergehen. Woran das liegt, weiß Fraunhofer-Forscher Dr. Marian Haescher: „Wer mit Herzbeschwerden zu seiner Ärztin oder seinem Arzt geht, wird in aller Regel ein 24-Stunden-EKG verordnet bekommen. Kardiologen haben uns berichtet, dass die Chance, damit z.B. Vorhoffflimmern als eine Ursache von Schlaganfällen zu diagnostizieren, aber gerade einmal bei fünf Prozent liegt!“ Das liege daran, dass der gemessene Zeitraum – eben die 24 Stunden – zu kurz seien und die Arhythmien des Herzens deutlich seltener auftreten könnten. Lange Wartezeiten bis zu einem Termin beim Spezialisten tun ihr übriges.

Haescher und seine Kollegen am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Rostock haben eine Künstliche Intelligenz entwickelt, welche Herzbewegungen messen, daraus Informationen zur Herzgesundheit ableiten und unterschiedlich darstellen kann. Wie diese KI mit Daten versorgt wird, ist flexibel. Eine Möglichkeit sind die in jedem Smartphone verbauten Beschleunigungssensoren – die Gesundheits-App Guardio® leitet ihre Nutzer Schritt für Schritt durch eine Eigenmessung der Herzaktivitäten. Diese dauert gerade einmal 30 Sekunden und ist bequem und vor allem ohne das Kleben von Elektroden möglich. Damit ist eine wiederholte Messung über einen längeren Zeitraum oder eine punktgenaue Momentaufnahme möglich z.B. beim Auftreten von Symptomen wie Kurzatmigkeit oder Herzrasen. Damit schafft das Entwickler-Team erstmals eine unkomplizierte Möglichkeit, kurzfristig und verlässlich die eigene Herzgesundheit zu überwachen. Ziel dabei sei allerdings nicht die Möglichkeit zur Heimdiagnose, wie Haescher betont. Deshalb „übersetzt“ das Programm die gesammelten Daten in ein Standard-EKG, so dass Kardiologen die Auswertung übernehmen können, denn „die diagnostische Hoheit bleibt immer bei den Medizinern“. Dennoch schließt Guardio@ eine entscheidende Lücke in der Diagnostik, wie auch Prof. Dr. med. Dietmar Bänsch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Rhythmologie im KMG Klinikum in Güstrow, bestätigt: „Eine jederzeit schnell zugängliche Aufzeichnung von Mehrkanal-EKGs – wie sie Guardio® ermöglicht – wäre der absolute Durchbruch in der Diagnostik von Herzrhythmusstörungen.“

Denkbar ist der Einsatz der Technologie aber auch an Inkubatoren für Neugeborene, denn durch die Datenerfassung per Doppler-Radar erfolgt das Aufzeichnen der Herzbewegungen in diesem Fall kontaktlos. Selbst jede Smartwatch wäre heutzutage durch die standardmäßig verbauten Sensoren in der Lage, ein EKG aufzuzeichnen, gibt Informatiker Haescher zu. Allerdings mit einem entscheidenden Manko: „Smartwatches könnten lediglich ein Einkanal-EKG aufzeichnen, unsere Auswertungen hingegen haben den gleichen Aussagewert wie ein Mehrkanal-EKG und können damit deutlich mehr Herzerkrankungen erkennen.“ Das bestätigt auch die Kardiologin Dr. Grit Nonnemann: „Ich halte Guardio für ein sehr gutes Tool, um asymptomatische Patienten herauszufiltern, die so vor Hirninfarkten bewahrt werden können und um bei symptomatischen Patienten Rhythmusstörungen ohne weitere Hilfsmittel zu verifizieren.“

Die Wissenschaftler optimieren die Technologie hinter Guardio® gemeinsam mit Kardiologen und Rhythmologen aus Güstrow – Anfang 2023 gründen sie mit der Idee ihr eigenes Start-up als Spin-off des Fraunhofer IGD. Nach Abschluss der Medizinproduktezertifizierung, so hoffen sie, findet ihre Technologie dann so bald wie möglich als Digitale Gesundheitsanwendung, über Krankenkassen oder als Tool im Privatzahler-Modell ihren Weg zu den Betroffenen.

Weiterführende Informationen:

Mehr über Guardio®: https://guardio.health/

Mehr über die Forschung des Fraunhofer IGD in der Branche Gesundheit und Pflege: https://www.igd.fraunhofer.de/de/branchen/gesundheit.html

Über das Fraunhofer IGD:
Seit 1987 setzt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD internationale Standards für angewandte Forschung im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Wir verwandeln Informationen in Bilder und Bilder in Informationen und unterstützen Industrie und Wirtschaft dabei, sich strategisch zu entwickeln. Stichworte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, Künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Rund 190 Forscherinnen und Forscher generieren an den drei Standorten Darmstadt, Rostock und Kiel neue technologische Anwendungslösungen und Prototypen für die Industrie 4.0, das digitale Gesundheitswesen und die „Smart City“. Internationale Relevanz entfalten unsere Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem Schwesterinstitut in Graz und Klagenfurt. Mithilfe unserer Matrixorganisation bedienen wir unsere Kundschaft aus den unterschiedlichsten Branchen mit relevanten technischen und wettbewerbsorientierten Leistungen. Hierfür haben wir branchenerfahrene, crossfunktionale Teams aus Expertinnen und Experten, die auch Planung, Leitung und Evaluation für alle Projektgrößen übernehmen.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
https://www.igd.fraunhofer.de

iXensor als Pionier des mobilen Gesundheitswesens

Smartphones als vielseitige medizinische Diagnosegeräte

iXensor als Pionier des mobilen Gesundheitswesens

iXensor verwandelt Smartphone in Diagnosegerät (Bildquelle: iXensor)

-Pressemitteilung –
iXensor als Pionier des mobilen Gesundheitswesens
Der Trend ist ungebrochen: Labortests für eine schnelle Diagnose – direkt, unkompliziert und nahe am Patienten statt im zentralen Labor – sind aus einer fortschrittlichen Medizin nicht mehr wegzudenken. Das taiwanesische Unternehmen iXensor verwandelt gewöhnliche Smartphones in vielseitige medizinische Diagnosegeräte mit Laborqualität für Point-of-Care-Tests (POCT) und Selbsttestlösungen zuhause.
Schnelle Labortests am Krankenbett oder zuhause – mit Basis in der Cloud
Ob am Krankenbett, im Rettungswagen, in Arztpraxen, Apotheken, zuhause oder auch an Flughäfen, Point-of-Care-Tests erzielen schnell und zuverlässig Ergebnisse. Die iXensor- Produkte, die auf der eigenen PixoTech®-Technologie basieren, können zur effektiven Diagnostik bei Infektionskrankheiten, chronischen Erkrankungen sowie in der Frauenheilkunde eingesetzt werden. Die PixoTech®-Plattform dient als „Platform-as-a-Service“-Modell, steht also in der Cloud für Entwickler von Webanwendungen zur Verfügung. Die Technologie ist durch mehr als 70 internationale Patente geschützt.
Das erste Produkt von iXensor, der PixoTest®, ist der weltweit erste kamerabasierte Smartphone-Bluttest, der von der FDA zugelassen wurde, er kam 2017 auf den Markt. Nicht nur zur Glukose- Messung bei Diabetes, sondern auch bei Covid-19-Antigen-Tests hat sich das Verfahren bewährt. Die Schnelltests erleichtern durch ihre zuverlässige und einfache Bedienung die Rückkehr an Arbeitsplätze und Schulen.
Smartphone als Zentrale für das Gesundheitsmanagement
Das umgewandelte Smartphone wird zur Steuerzentrale für das persönliche Gesundheitsmanagement. So können unterschiedliche Testarten für vielfältige medizinische Gebiete angewandt werden.
Zu den biochemischen Tests gehören die klinisch geprüften iXensor-Tests auf Erreger in Blut und Atemwegen. Biophysikalisch lassen sich Blutdruck, Herzfrequenz, Temperatur und weitere Parameter untersuchen und in mobile Gesundheitsanwendungen einbinden.
Im E-Health- Bereich erleichtert die Technologie das Management der Elektronischen Patientenakte sowie der Medikation.
In der Telemedizin ermöglicht iXensor ärztliche Echtzeit-Konsultationen auf Basis von Untersuchungsergebnissen und verbessert damit das System sowie das Leistungsspektrum der Telemedizin.
iXensor vielfältig anwendbar bei verschieden Erkrankungen
Bei Infektionskrankheiten eignet sich die Technologie nicht nur als Profi- Test für Covid-19. Er liefert auch Testergebnisse für das Erstellen von Gesundheitspässen – für mehr Sicherheit bei der Rückkehr an Arbeitsplätze und Schulen. iXensor dient aber auch dem Testen auf Dengue-Fieber und Zika.
Bei chronischen Erkrankungen, allerdings nur für professionelle Nutzung, können Faktoren, wie Cholesterol, Triglyceride und HbA1c, untersucht werden, die auf Herzkreislauf-beschwerden und Diabetes hinweisen.
Im Frauen-Gesundheitsmanagement misst iXensor im Selbsttest Hormonwerte, unter anderem um Erkenntnisse zu Ovulation und Fruchtbarkeit zu gewinnen.
Geballtes Fachwissen für das vernetzte Gesundheitswesen der Zukunft
Das interdisziplinäre iXensor-Team führt sein Fachwissen in Medizintechnik, Biochemie und Informationstechnologie für die Entwicklung innovativer digitaler Gesundheitslösungen zusammen – für das vernetzte Gesundheitswesen von morgen.
Das Gründungsteam traf sich 2011 an der Stanford University in den USA. Die Forscher erkannten das Potential des Smartphones für die Zukunft des Gesundheitswesens. Sie gründeten iXensor im Silicon Valley und legten den Firmensitz nach Taipeh in Taiwan.
Für seine Innovationen erhielt iXensor viele internationale Auszeichnungen. Beschleunigt wurde die Unternehmensentwicklung auch durch Merck Accelerator, Plug & Play“s Creasphere und Johnson & Johnson Innovation“s JLABs.

Ziele und Funktion kurz und knapp
-eine datengesteuerte Gesundheitsversorgung mit sofortigen medizinischen Tests und nahtloser Datensynchronisierung
-Einsatz von Sensortechnologie für das vernetzte Gesundheitswesen. Sie nutzt die Beleuchtungs- und Bildsensormodule des Smartphones für die Erkennung des Farbwechsels des Teststreifens. Die Frontkamera des Smartphones nimmt Bilder davon auf, ein Algorithmus führt die Analyse durch und ein qualitatives, halbquantitatives oder quantitatives Ergebnis wird ausgegeben.
-Durch die Steuerung von Lichtquellen mit mehreren Wellenlängen vom Bildschirmbeleuchtungsmodul des Smartphones kann der PixoTech®-Algorithmus leicht für verschiedene Biomarker angepasst werden.

Media Contact:
Patrick Liao
TW M +886-975027191
E-Mail: patrickliao@ixensor.com

Weitere Informationen:
Flyer pdf im Anhang sowie
Produktvorstellung
https://drive.google.com/file/d/1doXNGY223NNSh88p9wizWp8PP12DuoLd/view?usp=sharing
PixoTech – iXensor Technology-Plattform, verwandelt Smartphones in medizinische Diagnosegeräte
https://www.ixensor.com/ixensor_web/about/
Produkt-Website
https://www.ixensor.com/ixensor_web/pixotest-poct-covid-19-antigen-test-de/
Produktbilder
https://drive.google.com/drive/folders/1wy2-wQ121y6mL6G-3hst0Afv0vMYMFyg

Innovatives Medizintechnikunternehmen aus Taiwan mit Wurzeln im Silicon Valley

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