Schwerkranke Psyche durch milliardenschweres Erbe: Der hohe Preis, den Kinder von Megamanager-Eltern bei der Unternehmensnachfolge zahlen

Schwerkranke Psyche durch milliardenschweres Erbe: Der hohe Preis, den Kinder von Megamanager-Eltern bei der Unternehmensnachfolge zahlen

(Bildquelle: Unsplash)

– 99 % aller Unternehmenserben unter psychischem Druck
– Circa 35 % stürzen in Depression und Abhängigkeiten ab
– Handling und Genesung fast nie ohne professionelle Hilfe möglich

(Mallorca, Februar 2023) Delphine Arnault, Marta Ortega oder auch die Deutsche Verena Bahlsen – was die drei gemeinsam haben? Sie alle sind Kinder der reichsten Unternehmer der Welt – und treten seit Kurzem in die milliardenschweren Fußstapfen ihrer Megamanager-Eltern, nachdem das jeweilige Unternehmen (Dior, Zara und Bahlsen) in ihre Hände übergeben wurde. Obgleich ihnen diese Aufgabe „in den Schoß gefallen“ zu sein scheint, ist das ein besonders schweres Los, weiß Abdullah Boulad. Denn die Fallhöhe ist überaus tief und der Preis, den die Erben einer solchen Unternehmensdynastie zahlen, extrem hoch, so der Leiter der Luxus-Reha-Klinik THE BALANCE: „Die Unternehmen stehen aufgrund ihres Erfolgs unter öffentlicher Dauerbeobachtung. Wenn die Führung und damit die Verantwortung für ein solch großes Imperium dann an die nächste Generation übergeben wird, schaut die Öffentlichkeit noch einmal genauer hin und der Druck auf die längst erwachsenen „Kinder“ der pensionierten Gründer steigt immens.“ Ein Zustand, dem viele mental nicht standhalten – und die deshalb mit schweren psychischen Folgen zu kämpfen haben.

So auch geschehen im Fall von Verena Bahlsen, die den CEO-Posten kurz nach Übernahme wegen zu großer psychischer Belastung aufgab. 99 % – Experte Abdullah Boulad geht davon aus, dass beinahe alle Erben milliardenschwerer Unternehmen unter psychischem Druck leiden. Bei etwa 35 % davon endet dies fatal: „Drogenabhängigkeit, Minderwertigkeitskomplexe, Einsamkeit, Depression, Persönlichkeitsstörungen – die Ausprägungen und Symptome der psychischen Belastungen sind so individuell wie die betroffene Person selbst“, erklärt der Geschäftsführer von THE BALANCE, der renommierten Reha-Klinik für Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen. Hier, auf Mallorca, behandelt er zusammen mit einem Spezialistenteam von Fachärzten, Psychologen, Physiotherapeuten und weiteren Medizinern und Experten regelmäßig Kinder von Superreichen und von erfolgreichen Managern, die die Beziehung zu sich selbst und die Balance im Leben verloren haben – oder gar nie gefunden hatten.

Die Gesellschaft, der Markt, die Medien, die Angestellten und die eigenen Eltern – sie alle stellen hohe Erwartungen an die Nachfolger und ihren Führungsstil, der Erfolgsdruck ist dementsprechend ebenfalls hoch. Noch mehr Druck wird ausgeübt, wenn der oder die Unternehmensgründerin das Zepter noch nicht gänzlich abgeben möchte – wie etwa im Fall von Bernard Arnault, Chef des Luxuskonglomerats LVMH und Vater von Neu-Dior-Chefin Delphine Arnault, der mit 73 immer noch nicht ans Aufhören denkt. Er hob jüngst die Altersgrenze für CEOs des Unternehmens von 75 auf 80 Jahre an – „Ein klares Zeichen von ‚Nicht-loslassen-Können‘, gepaart mit einem vermutlich besonders ausgeprägten Kontrollzwang und Perfektionismus“, erklärt Abdullah Boulad.

„Hinzu kommt: In den meisten Fällen ist es so, dass diese Menschen immer nur als ‚die Kinder von‘ angesehen werden“, so der Geschäftsführer weiter: „Keiner sieht sie selbst, ihre individuelle Persönlichkeit. Das macht nicht nur furchtbar einsam, das macht ihre Existenz auch ausschließlich abhängig von ihren berühmten Eltern. Und ihr Erfolg wird in gleichem Maße immer an dem ihrer Eltern gemessen werden.“ Der Experte appelliert deshalb an entsprechende Betroffene, sich unbedingt in geschulte therapeutische Hände zu begeben: „Denn solch ein Druck ist ohne professionelle Hilfe kaum zu bewältigen – und kann im schlimmsten Fall tödlich enden.“

Für Einschätzungen, Expertenstatements und Hintergrundgespräche steht Abdullah Boulad jederzeit gern zur Verfügung. Weitere Informationen zu THE BALANCE, den Einrichtungen und den speziellen Therapieansätzen finden Sie unter https://balancerehazentrum.de/ .

THE BALANCE ist ein Luxus-Retreat auf Mallorca und hat sich spezialisiert auf exklusive und diskrete Reha-Betreuungen. Gründer und Geschäftsführer von THE BALANCE ist der Schweizer Unternehmer Abdullah Boulad (43). Mit einem multidisziplinären Team von rund 70 Ärzten, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Case Managern und einer ganzen Reihe von Komplementärtherapeuten hat er eine der renommiertesten Therapieeinrichtungen für Suchtprobleme, psychische Erkrankungen und Gesundheitsfragen weltweit geschaffen. Hier bietet er seinen Kunden individuell maßgeschneiderte Kuren im luxuriösen Umfeld an. Das Angebot umfasst die drei Pfeiler Suchttheraphie (Alkohol, Drogen, Medikamente, Sex etc.), psychische Erkrankungen (Angststörungen, Burnout, Depressionen, Trauma & Posttraumatische Belastungsstörungen) und Gesundheits-Treatment (Stress, Anti Aging, chronische Schmerzen, Schlafstörungen etc.). Ein Schwerpunkt des evidenzbasierten Medizinkonzepts von THE BALANCE liegt auch auf dem Einsatz neuester wissenschaftlicher und technologiebasierter Therapieansätze, wie Neuro- und Biofeedback-Systemen oder der transkraniellen Gleichstromstimulation, für die das Unternehmen permanent hohe Summen in neue Technologien und die medizinische Ausstattung investiert. Die ärztliche Leitung obliegt Dr. med. Sarah Boss. THE BALANCE wendet sich ausschließlich an Privatzahler.

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Ritalin wirkt im Gehirn wie Kokain

135 Jahre Amphetamin

135 JAHRE AMPHETAMIN

In diesen Tagen, vor 135 Jahren, hat der rumänische Chemiker Lazar Edeleanu einen Stoff „erfunden“, der jahrelang gegen Asthma und Adipositas eingesetzt wurde, bis man seine psychotrope Wirkung als Droge entdeckte. Erst seit dem nannte man ihn „Amphetamin“.

Wegen seines Suchtpotenzials und seiner Nebenwirkungen wird der Stoff heute medizinisch nur noch zur Behandlung der Narkolepsie sowie der „ADHS“ (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) verwendet. In der Drogen- und Dopingszene ist er sehr verbreitet („Neuro-Inhancement“). Erst kürzlich hat eine Metastudie erneut gezeigt, dass Amphetamin die Sportleistung eindeutig steigert und deshalb zurecht als illegales Doping gilt (2).

Der bekannteste und inzwischen verrufene Markenname für den Einsatz bei „ADHS“ ist inzwischen „Ritalin“ geworden, auch „Kinderkoks“ genannt aufgrund der chemischen und psychotropen Nähe dieses Amphetaminderivats zu Kokain. Ritalin wirkt im Gehirn wie Kokain – nur langsamer.

Dabei ist Ritalin gar kein spezifisches ADHS-Medikament. Immer wieder wird behauptet, Methylphenidat (der Wirkstoff in Ritalin etc.) wirke spezifisch („paradox“) nur bei ADHS-Erkrankten. Damit wird denn auch seine Verabreichung als Medikament begründet, denn wenn es auch bei Gesunden wirken würde, wäre es ja nicht wirklich ein Medikament. So mancher behauptet sogar noch, die Wirkung von Ritalin beweise die Diagnose („ex juvantibus“).

In einer Auswertung aller vorliegenden relevanten Forschungsstudien zur Wirkung von Methylphenidat bei Gesunden kommen Linssen u. a. zum Ergebnis, dass bereits eine übliche Einmaldosis von Methylphenidat das Arbeitsgedächtnis, die Denkgeschwindigkeit, das verbale Lernen und Merken, die allgemeine Aufmerksamkeit und geistige Wachheit, das Nachdenken und Problemlösen auch bei Menschen ohne „ADHS“ deutlich verbessert (1).

Amphetaminabkömmlinge wie Ritalin sind demnach keine spezifischen ADHS-Medikamente.

Quellen:
(1) Linssen AM, Sambeth A, Vuurman EF, Riedel WJ.: Cognitive effects of methylphenidate in healthy volunteers: a review of single dose studies. Int J Neuropsychopharmacol.2014 Jan 15:1-17.
(2) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35022919/

Die Konferenz ADHS ist ein Zusammenschluss von namhaften Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen, der sich für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema ADHS einsetzt.

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