Purpose Readiness Index: DRK, dm und Carl Zeiss Meditec vorne

Purpose? Nur jedem zehnten Unternehmen gelingt eine uneingeschränkt glaubwürdige Ausrichtung

Purpose Readiness Index: DRK, dm und Carl Zeiss Meditec vorne

Gewinner und Verlierer des Globeone Purpose Readiness Index 2024 (Bildquelle: @Globeone)

Unternehmen stehen angesichts verschiedener globaler Krisen aktuell vor einer Vielzahl großer Herausforderungen. Zeitgleich fordert der Übergang in eine nachhaltige Zukunft ihnen viel Wandlungsfähigkeit ab. Stärker als je zuvor sind sie gefragt, ihren positiven Beitrag zur Gesellschaft aufzuzeigen. Wie gut ihnen das gelingt, zeigt der neue Purpose Readiness Index (PRI) von Globeone. Das Ergebnis: Nur etwa ein Zehntel der untersuchten Unternehmen und Institutionen schafft es derzeit, vollkommen mit einem glaubwürdigen Sinn zu überzeugen – allen voran das Deutsche Rote Kreuz, dm und Carl Zeiss Meditec.

Für die bisher umfangreichste Untersuchung zur Purpose-Glaubwürdigkeit der deutschen Wirtschaft ließ die Managementberatung rund 5.900 Verbraucherinnen und Verbraucher befragen. Diese sollten aus ihrer Sicht einschätzen, inwiefern mehr als 170 Unternehmen und Institutionen authentisch einen gesellschaftlich relevanten Daseinszweck in fünf Imagedimensionen vertreten.
19 deutsche Unternehmen sind absolut „Purpose ready“
Insgesamt 19 Spitzenreiter können laut Studie Themen wie Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit erfolgreich und reputationsfördernd gegenüber Mitarbeitenden, Verbraucherschaft sowie der kritischen Öffentlichkeit kommunizieren. Mit Indexwerten von mehr als 70 Punkten sind sie uneingeschränkt „Purpose ready“. Fast 80 Prozent der untersuchten Marken befinden sich dagegen in einem soliden Mittelfeld: Sie sind „teilweise Purpose ready“ und verfügen damit über eine gute Basis für den Aufbau einer glaubwürdigen Positionierung.

„Diese Organisationen nutzen ihre Potenziale meist noch nicht voll aus. In Anbetracht der dringenden globalen Herausforderungen ist ein authentischer Purpose aber eine große Chance für Unternehmen und Institutionen, sich in der öffentlichen Wahrnehmung sowie gegenüber dem Kapitalmarkt positiv zu positionieren“, so Dr. Niklas Schaffmeister, Managing Partner bei Globeone.
Öffentlichkeit vertraut Unternehmen wieder mehr
Lediglich knapp zehn Prozent der betrachteten Marken weisen „kritische Purpose-Lücken“ auf oder es fehlt ihnen eine belastbare Reputationsbasis dafür, in Purpose-relevanten Imagedimensionen positiv in der öffentlichen Wahrnehmung anzukommen. Gegenüber dem Purpose Readiness Index (PRI) von 2022 ist das eine erhebliche Verbesserung: Damals waren noch 20 Prozent der untersuchten Organisationen in einer ähnlich prekären Lage. „Die positive Entwicklung zeigt, dass sich die kritische Haltung gegenüber Unternehmen leicht aufgehellt hat“, meint Simon Aschermann, Managing Partner bei Globeone. „Die Öffentlichkeit traut Unternehmen tendenziell wieder mehr zu, die Probleme der Gegenwart und die Herausforderungen der Zukunft aktiv anzugehen.“ Vor allem börsennotierte Unternehmen gewinnen an Boden und machen mehr als die Hälfte der vollkommen glaubwürdigen Marken aus.

Technologie-, Medizintechnik- und Traditionskonzerne überzeugen
Neben den drei Top-Kandidaten schneiden im Purpose Readiness Index (PRI) die führenden Technologieunternehmen Aixtron, Jenoptik, SMA Solar Technology, Hella und Siltronic sowie die Traditionskonzerne Osram, Miele und Varta bestens ab. Auch die kundennahen Einzelhandelskonzerne Rossmann und Tchibo, der Automobilclub ADAC, der Duftstoff- und Aromenhersteller Symrise sowie die Maschinenbauer und Hersteller Gerresheimer, Nordex, Rational und Knorr-Bremse zählen zu den Gewinnern des Rankings. Mit Indexwerten von mehr als 70 sind sie jeweils uneingeschränkt „Purpose ready“: Die Öffentlichkeit hält sie für ausgesprochen ehrlich, authentisch, nachhaltig und verantwortungsbewusst.

Vonovia, Deutsche Wohnen und Bild auf den letzten Plätzen
Insbesondere einige Unternehmen aus den Branchen Telekommunikation, Finanzen, Medien und Verkehr haben dagegen „kritische Purpose-Lücken“ in der öffentlichen Wahrnehmung. Sie schaffen es nicht, in Purpose-relevanten Imagedimensionen positiv bei Verbraucherinnen und Verbrauchern anzukommen. Die Schlusslichter im Ranking bilden erneut die beiden Wohnungskonzerne Vonovia, Deutsche Wohnen sowie die Medienmarke Bild. Diese Letztplatzierten verfügen laut der repräsentativen Studie aufgrund von Reputationsproblemen nur über eine sehr schwache Basis, um einen gesellschaftlich relevanten Unternehmenszwecks glaubwürdig zu vermitteln.
Purpose Readiness Index zeigt vier Stufen der Glaubwürdigkeit an
Für die repräsentative Studie hat Globeone über ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut mehr als 5.900 deutsche Konsumentinnen und Konsumentinnen zwischen 18 und 65 Jahren befragen lassen, inwiefern jeweils 15 Purpose-relevante Attribute in fünf Imagedimensionen zu den Marken passen. Der auf Basis der Befragungsergebnisse erstellte Purpose-Readiness-Index (PRI) zeigt auf einer Skala von eins bis hundert sowie in vier Stufen an, wie glaubwürdig die vorwiegend deutschen Unternehmen und Institutionen einen gesellschaftlich relevanten Unternehmenszweck in der öffentlichen Wahrnehmung vertreten können.

Vertreterinnen und Vertreter der untersuchten Unternehmen und Institutionen können die „Purpose Readiness“-Studie auf der Website von Globeone herunterladen unter www.globe-one.com.

Globeone – Transform to Better

Globeone ist eine Managementberatung für Transformationsstrategie, Marke, Kommunikation und Kultur die zu den führenden inhabergeführten Anbietern im deutschsprachigen Raum gehört. Von unseren globalen Standorten in Deutschland, der Schweiz und China aus unterstützen wir Unternehmen und Marken, sich besser für nachhaltiges Wachstum zu positionieren. Als Co-Piloten begleiten unsere Berater die Transformation unserer Kunden, treiben Purpose-getriebenen Wandel voran und setzen Ideen in konkrete Lösungen um. Zu den Kunden von Globeone zählen viele börsennotierte Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Automobil, Chemie, Landwirtschaft, Luft- und Raumfahrt, Finanzen und Einzelhandel.

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Blut spenden – einfach nur so

ARAG Experten informieren, warum Blutspenden jederzeit sinnvoll und nötig ist

Blut spenden - einfach nur so

Trotz aller medizinischen Fortschritte ist es nicht möglich, Blut künstlich herzustellen oder zu ersetzen. Daher ist eine Bluttransfusion für viele Menschen die einzige Überlebenschance. Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) werden in Deutschland täglich rund 14.000 Blutspenden benötigt. Ein Grund mehr, nicht nur am offiziellen Weltblutspendetag im Juni zu spenden.

Wer darf wie oft Blut spenden?
In Deutschland darf nach Auskunft der ARAG Experten grundsätzlich jeder Blut spenden, der 18 Jahre alt und gesund ist. Erstspender sollten nach der „Richtlinie Hämotherapie“ der Bundesärztekammer (BÄK) nicht älter als 60 Jahre sein, Wiederholungsspender dürfen bis zum 68. Lebensjahr spenden. Ältere Spender oder Erstspender über 60 Jahre können nur nach individueller ärztlicher Entscheidung Blut spenden. Zudem müssen Blutspender mindestens 50 Kilogramm schwer sein. Die Richtlinie schreibt auch vor, dass eine erneute Blutspende in der Regel erst nach zwölf Wochen, frühestens aber nach acht Wochen möglich ist. Innerhalb eines Jahres dürfen bei Frauen zwei Liter Blut entnommen werden; bei Männern sind es drei Liter.

Wer genau wissen möchte, ob er als Spender in Frage kommt, kann vor einem entscheidenden Arztgespräch in einem Online-Spende-Check (https://www.blutspende.de/blutspende/spende-check) selbst seine Spendetauglichkeit testen.

Blutspendetermine in der Nähe und Informationen zur Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz findet man laut ARAG Experten unter: www.drk-blutspende.de/blutspendetermine/ (https://www.drk-blutspende.de/blutspendetermine/).

Ein Drittel der Bevölkerung kann Blut spenden
In Deutschland sind nach Informationen der ARAG Experten etwa 33 Prozent der Bevölkerung theoretisch dazu in der Lage, Blut zu spenden. Tatsächlich tun es aber nur etwa drei Prozent. Und obwohl jede Blutspende in bis zu drei Präparate aufgeteilt wird und somit bis zu drei Menschen geholfen werden kann, ist das auf Dauer zu wenig, um die Gesamtbevölkerung mit Blutprodukten zu versorgen. Schließlich sind viele Menschen einmal in ihrem Leben auf Spenderblut oder Blutprodukte angewiesen. Etwa sechs Prozent der Bevölkerung sind laut dem Deutschen Roten Kreuz als Dauerspender notwendig, um die Versorgung langfristig zu sichern. 90 Prozent aller Blutkonserven werden in der Notfallmedizin und der Unfallchirurgie verbraucht. Diese Eingriffe kann man weder planen noch verschieben – deshalb müssen jederzeit ausreichend Reserven vorhanden sein.

Blutspender sind gesetzlich unfallversichert
Um die Blutspender zu schützen und ihr Engagement zu honorieren, stehen sie unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Der Schutz des Spenders und die Sicherheit des Empfängers stehen für Blutspendedienste an erster Stelle.

Um Ansteckungen auszuschließen, wird bei jedem Spendevorgang steriles Einwegmaterial verwendet. Das Risiko einer Infektion ist also verschwindend gering. Sollte dennoch etwas passieren, sei es durch eine Infektion oder durch einen Sturz aufgrund von Kreislaufproblemen, sind Blutspender gesetzlich unfallversichert. Sogar der direkte Weg zur Spende und wieder nach Hause ist versichert.

Wichtig ist laut ARAG Experten, dass Betroffene den Blutspendedienst über den Unfall informieren, der diese Meldung wiederum an die gesetzliche Unfallversicherung weitergibt. Die Versicherung kommt dann für alle Behandlungskosten auf, die mit dem konkreten Unfall in Zusammenhang stehen.

Werden Reha-Maßnahmen nötig, sind auch diese abgesichert. Zudem hat der Blutspender während der Dauer der medizinischen Reha sogar Anspruch auf Verletztengeld, wenn er durch den Unfall arbeitsunfähig ist.

Auch ARAG Mitarbeiter spenden
Am heutigen Dienstag spenden die ARAG Mitarbeiter im Düsseldorfer ARAG Tower Blut. Der ARAG Blutspendetag in Kooperation mit dem DRK findet bereits zum vierten Mal statt. Erstmals gibt es dieses Jahr eine kombinierte Aktion aus Blutspende und Typisierung, um sich als Stammzellenspender registrieren zu lassen. Dafür wurde als Partner die Westdeutsche SpenderZentrale (WSZE) ins Boot geholt.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sport-und-gesundheit/

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Neues DRK-Blutspendezentrum im ALEXA eröffnet

Internationaler Weltblutspendetag am 14. Juni

Neues DRK-Blutspendezentrum im ALEXA eröffnet

v.l.n.r. Wolfgang Rüstig, Jenny Lennung Malmquist, Oliver Hanna, Britta Dimanski, Torsten Tonn (Bildquelle: Copyright: DRK-Blutspendedienst Nord-Ost / S.Radke)

Blutspenden rettet Leben! Damit noch mehr Menschen in Berlin schnell und einfach Blut spenden können, präsentiert das ALEXA am Alexanderplatz (https://www.alexacentre.com/) das neue Blutspendezentrum des DRK (Deutsches Rotes Kreuz). Anlässlich des Internationalen Weltblutspendetags wurde das neue Angebot am 14. Juni feierlich von Center Manager, Oliver Hanna, Vertretern des DRK und zahlreichen Gästen eröffnet. Das DRK-Blutspendezentrum befindet sich im zweiten Obergeschoss des Centers in der Nähe des Food Courts. Spenden sind regelmäßig montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr nach vorheriger Online-Terminvereinbarung hier (https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/spendezentren/bsz_im_alexa/termine) möglich. Nach der Blutspende erhalten die Spender einen Imbissgutschein. Für die Neuvermietung verantwortlich war Sonae Sierra. Die Immobilienspezialisten managen das ALEXA im Auftrag der Eigentümerin Union Investment.

„Blutspende ist ein lebensnotwendiges Thema! Um möglichst viele Blutspender zu gewinnen, ist es wichtig, den Menschen entgegenzukommen und praktische Möglichkeiten zur Blutspende zu bieten. Daher sind wir sehr dankbar, dass das neue DRK-Blutspendezentrum bei uns im ALEXA eröffnet hat“, sagt Oliver Hanna, Center Manager des ALEXA. „Wir hoffen, dass viele unserer Besucherinnen und Besucher regelmäßig dieses unkomplizierte Angebot nutzen. Denn jede Spende zählt!“

Im ALEXA shoppen und Engagement zeigen
Moderne Shoppingcenter erfüllen heute zahlreiche Bedürfnisse ihrer anspruchsvollen Kundschaft und vereinen mehrere Funktionen unter einem Dach. Diesen Trend setzt das ALEXA Shoppingcenter unter anderem mit seinem innovativen Vermietungskonzept erfolgreich um. Jüngstes Beispiel ist das neue DRK-Blutspendezentrum. Dank dieses neuen Angebots bekommen die Besucherinnen und Besucher des ALEXA die Gelegenheit, ihren Shoppingausflug einfach mit einem Blutspendetermin zu verbinden: Nur 45 Minuten Zeit sollte jeder Spender mitbringen. Spenden können Männer und Frauen, die gesund und mindestens 18 Jahre alt sind. Erstspender sind herzlich willkommen! Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende tagesaktuell geprüft. Termine und Informationen zur Blutspende unter (https://www.blutspende-nordost.de).

Mehr über das ALEXA erfahren Sie hier (https://www.alexacentre.com/) oder bei Facebook (https://www.facebook.com/ALEXAshoppingcenter).

Über ALEXA
Seit der Eröffnung im September 2007 ist das ALEXA am Alexanderplatz mit mehr als 170 Geschäften inklusive 20 Restaurants und 16 S-Bahnbögen auf einer Gesamtmietfläche von über 56.000 Quadratmetern (GLA) zum Publikumsmagneten im historischen Zentrum Berlins avanciert. Seinen Namen verdankt das Einkaufs- und Freizeitcenter der zentralen Lage direkt am Alexanderplatz in Berlin-Mitte. Betreiber ist der internationale Immobilienspezialist, Sonae Sierra (www.sonaesierra.com) aus Portugal.

Kontakt
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Blutspende: Einer für alle, alle für einen

ARAG Experten informieren über Blutgruppen und Blutspenden

15.000 Blutspenden (https://www.bzga.de/was-wir-tun/blutspende/) werden laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) täglich für Operationen, für die Behandlung schwerer Krankheiten und zur Versorgung von Unfallopfern benötigt. Es spenden zwar rund zwei Millionen Deutsche regelmäßig Blut, aber nicht jede Spende passt zu jedem Empfänger. Es kommt vielmehr auf die so genannte Blutgruppen-Kompatibilität an. Die ARAG erklären anlässlich des Weltblutspendetages am 14. Juni, wer wem wie viel spenden darf und wer warum vom Blutspenden ausgeschlossen ist.

Blutgruppe und Rhesusfaktor
Welche Blutgruppe ein Spender hat, spielt für die Spende keine Rolle. Allerdings ist lebenswichtig, dass bei einer Bluttransfusion die wichtigsten beiden Merkmale – nämlich Blutgruppe und Rhesusfaktor – von Spender- und Empfängerblut übereinstimmen. Ist diese Blut-Kompatibilität nicht gegeben, könnte es zu einer Abwehrreaktion gegen das Spenderblut und damit zu lebensgefährlichen Komplikationen kommen.

Es gibt vier Blutgruppen: A, B, AB und 0 (Null). Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Blut haben auf ihrer Hülle unterschiedliche viele Eiweiße – oder auch Antigene. Sie kommen in vier unterschiedlichen Mustern auf der Oberfläche der roten Blutkörper vor, woraus sich die vier Blutgruppen ergeben: Blutgruppe A enthält das Antigen A. Blutgruppe B enthält das Antigen B. Blutgruppe AB enthält die Antigene A und B. Blutgruppe 0 enthält kein Antigen.

Darüber hinaus bestimmt aber auch der Rhesusfaktor, wer wem Blut spenden darf. Er kann laut ARAG Experten positiv (Rh+) oder negativ (Rh-) sein. Daraus ergeben sich acht verschiedene Blutgruppen: A+, A-, B+, B-, AB+, AB-, 0+ und 0-. Die Blutgruppen sind regional unterschiedlich verteilt. In Deutschland und in Mitteleuropa kommen die Blutgruppen A und 0 laut BZgA am häufigsten vor, B und AB sind seltener. Etwa 85 Prozent der deutschen Bevölkerung sind laut Deutschem Roten Kreuz (DRK) Rhesusfaktor-positiv und rund 15 Prozent der Deutschen haben Rhesus-negatives Blut. Vor allem für Rhesus-negative Patienten ist das Rhesus-Merkmal besonders wichtig, weil sie ausschließlich Rhesus-negatives Blut bekommen dürfen, während der Rhesusfaktor für Rhesus-positive Menschen egal ist.

Blutgruppe 0 – echter Lebensretter
Unabhängig vom Rhesusfaktor ist die Blutgruppe 0 bei der Versorgung von Notfallpatienten besonders gefragt, denn sie ist laut ARAG Experten ohne vorherige Testung universell einsetzbar. Da in dieser Blutgruppe die Antigene fehlen, bilden sich beim Empfänger keine Antikörper als Abwehrreaktion auf das fremde Blut, eine Verklumpung bleibt also aus.

Wer darf wem Blut spenden?
Rhesus-negative Menschen mit Blutgruppe A oder B kommen zwar für viele Patienten als Spender in Frage, sie selbst dürfen aber nur von wenigen Spendern Blut erhalten. Bei Rhesus-positiven Menschen mit Blutgruppe A oder B ist es anders herum: Während sie nur für wenige Blutgruppen als Spender in Frage kommen, sind sie als Empfänger mit deutlich mehr Blutgruppen kompatibel (https://www.blutspendedienst.com/blutspende/blut-blutgruppen/wem-hilft-meine-blutgruppe).

So ist 0- mit allen Blutgruppen kompatibel, kann rote Blutkörperchen aber nur von Spendern erhalten, die ebenfalls 0- sind. Wer die Blutgruppe 0+ hat, kann zwar an alle Rhesus-positiven Blutgruppen spenden (0+, A+, B+, AB+), aber nur von 0- und 0+ Spenden erhalten. B- ist mit B-, B+, AB- sowie AB+ kompatibel, darf aber nur Blutspenden von 0- und B- erhalten. Die Blutgruppe B+ hat eher Nehmer-Qualitäten: Während nur an B+ und AB+ gespendet werden darf, kommen 0-, 0+, B- sowie B+ als Spender in Frage. Die Blutgruppe A- ist kompatibel mit A-, A+, AB- und AB+, kann rote Blutkörperchen aber nur von Spendern der Blutgruppen 0- und A- erhalten. Menschen mit A+ spenden unkompliziert an A+ und AB+, und sind kompatibel mit 0-, 0+, A- sowie A+.

Bei der selteneren Blutgruppe AB können Rhesus-negative Träger nur an Personen mit der Blutgruppe AB- und AB+ spenden, können aber das Blut von allen Rhesus-negativen Blutgruppen (0-, A-, B- AB-) erhalten. AB+ hingegen kann nur an die gleiche Blutgruppe AB+ spenden, hat aber die größte Auswahl an Spendern, weil es mit allen Blutgruppen kompatibel ist.

Wer darf wie oft spenden?
In Deutschland darf laut ARAG Experten grundsätzlich jeder Blut spenden, der 18 Jahre alt und gesund ist. Die Alters-Obergrenze liegt bei 68 Jahren, mit einer entsprechenden Einwilligung eines Arztes dürfen Blutspender auch länger Blut spenden. Erstspender dürfen laut der sogenannten Richtlinie Hämotherapie (https://www.bundesaerztekammer.de/aerzte/medizin-und-ethik/wissenschaftlicher-beirat/veroeffentlichungen/haemotherapietransfusionsmedizin/richtlinie/) der Bundesärztekammer (BÄK) höchstens 60 Jahre alt, in ärztlich begründeten Einzelfällen aber auch älter sein. Zudem müssen willige Blutspender mindestens 50 Kilogramm schwer sein. Die Richtlinie schreibt auch vor, dass eine erneute Blutspende in der Regel erst nach zwölf Wochen, frühestens aber nach acht Wochen möglich ist. Während Frauen aufgrund der meist geringeren Menge Blut im Körper viermal im Jahr spenden dürfen, sind es bei Männern sechs Mal innerhalb von 12 Monaten. Außerdem werden Obergrenzen für die innerhalb eines Jahres gespendete Blutmenge festgelegt, die bei Frauen niedriger sind als bei Männern.

Termine in der eigenen Region können potenzielle Spender beim DRK ganz einfach online (https://www.drk-blutspende.de/blutspendetermine/) oder über die kostenlose Spender-Hotline 0800 – 11 949 11 reservieren.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sport-und-gesundheit/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit rund 4.600 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 2,0 Milliarden Euro.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender
Vorstand Dr. Renko Dirksen (Sprecher) Dr. Matthias Maslaton Wolfgang Mathmann Hanno Petersen Dr. Joerg Schwarze Dr. Werenfried Wendler

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