Der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen – online und offline

Wie bespielt man einen Käufermarkt in Zeiten der Digitalisierung?

Der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen - online und offline

Das PESO-Denkmodell strukturiert die digitale Kommunikation und zeigt unter Umständen noch Brachland

Die Digitalisierung hat die Art und Weise, wie Märkte funktionieren, den Vertrieb und die Kommunikation mit potenziellen Kunden massiv beeinflusst. An die Stelle eines Verkäufermarkts, bei dem der Bedarf eines Kunden geweckt wurde, rückt heute immer mehr ein Käufermarkt, in dem gezielt nach der Deckung eines konkreten Bedarfs Ausschau gehalten wird. Bevor Privatpersonen und Unternehmen Anschaffungen und Investitionen erwägen, können sie sich ausgiebig im Internet zeitlich und örtlich unbegrenzt über Anbieter von Produkten und Dienstleistungen informieren. Kommunikationsexperte Holger Hagenlocher hat die wichtigsten Aspekte zusammengefasst.

Neben den bewährten Erfolgsfaktoren netzwerken, Pflege persönlicher Kontakte, Vortragsveranstaltungen, Experteninterviews und Weiterempfehlungen gewinnt die digitale Kommunikation immer mehr an Bedeutung, wenn es darum geht, neue Kunden zu finden, zu gewinnen und zu pflegen.

Die digitale Kommunikation bewegt sich entlang der Customer Journey eines möglichen Kunden und an den Touchpoints zum Unternehmen entscheidet sich, wohin die Reise geht.

Mit dem richtigen Content den richtigen Kunden finden

Um den richtigen Content produzieren und online anbieten zu können, sind einige Vorüberlegungen erforderlich. Es ist sinnvoll zu prüfen, ob das eigene Angebot und die eigene digitale Kommunikation die Fragen der Kunden ausreichend beantworten: Was sind die Kernkompetenzen des eigenen Angebots und womit kann ich gegebenenfalls eine Nische finden, die das eigene Angebot vom Wettbewerb differenziert? Hier kann ein Blick auf neue Trends hinsichtlich des Wordings ebenfalls hilfreich sein.

Content muss sich am Kundenbedarf orientieren

Zudem kann auch ein Perspektivwechsel mögliche Bedarfe eines potenziellen Kunden aufzeigen. Denn nur wenn die Antworten, die online gegeben werden, dem Bedarf des Kunden entsprechen, fährt der Interessent mit seiner digitalen Reise fort.

Daher sollte sich die Content-Erstellung an den genannten Überlegungen orientieren. Denn Suchmaschinen ranken gerade die Inhalte hoch, die von besonderer Relevanz für eine Personengruppe sind. Die Optimierung mit Keywords verliert hingegen zunehmend an Bedeutung.

Aufbau von Kontaktdatenbanken: Der Kunde im Mittelpunkt

Über den entsprechenden Content ist auch das Sammeln von Kontaktdaten interessierter Personen möglich, selbstverständlich nur unter Berücksichtigung des Datenschutzes und der Einwilligung der Interessenten. Zum Download einer Case Study, eines Whitepapers oder einer Success Story müssen sich die Interessenten erst mit den Kontaktdaten registrieren und können der Zusendung weiterer Informationen oder eines Newsletters zustimmen.
Doch auch bei weiteren Zusendungen sollte immer der Bedarf des Kunden immer im Mittelpunkt stehen. Es kann dabei hilfreich sein, bei der Erstellung des Textes oder der Grafik eine professionelle Hilfe zum Beispiel von Redakteuren, Grafikern oder Textern in Anspruch zu nehmen.

PESO-Modell gibt Struktur für den Vertrieb

Wichtig ist, dass der eigene Content nicht nur auf der eigenen Website, im eigenen Newsletter oder in den eigenen Social-Media-Kanälen angeboten wird. Wie Inhalte gestreut und potenziellen Interessenten zugänglich gemacht werden können, strukturiert das sogenannte PESO-Modell, dessen Akronym für Paid, Earned, Shared und Owned steht:

Paid:
Bezahlte Werbung, aber auch bezahlte redaktionelle Beiträge in Magazinen oder auf Online-Portalen. Da Werbung immer mehr an Akzeptanz verliert, gewinnt Native Advertising, die digitale Variante der sogenannten Advertorials, immer mehr an Bedeutung.

Earned:
Journalisten berichten über uns, Redaktionen übernehmen unsere Pressemitteilungen oder Beiträge und Influencer nehmen sich des Themas an – ohne dass wir dafür bezahlen. Das bedeutet allerdings immer Aufwand und umfangreiche Vorarbeit.

Shared:
Inhalte (ob paid, earned oder owned) werden in den sozialen Medien geteilt und diskutiert und verbreiten sich dadurch viral. Botschaften und Informationen verbreiten sich kostenlos und erreichen Menschen, zu denen wir bisher keinen Kontakt hatten.

Owned:
Das sind die Inhalte, die wir selbst erstellen und über unsere eigenen Kanäle publizieren. Wie zum Beispiel Kundenmagazine, eigene Blogs oder Newsletter.

Das PESO-Denkmodell strukturiert die digitale Kommunikation und zeigt unter Umständen noch Brachland auf, das es zu bestellen gilt.

Modell der digitalen Kommunikation.

Content spielt im digitalen Vertrieb eine immer wichtigere Rolle. Wie dieser Content erzeugt und gestreut werden kann, zeigt das PESO-Modell: Paid, Earned, Shared und Owned.
Das PESO (Paid, Earned, Shared, Owned)-Modell strukturiert die digitale Kommunikation, ohne die es nicht mehr geht, wenn der Vertrieb am Käufermarkt erfolgreich sein will. Die Verzahnung des Sales- und Marketing-Bereichs in Unternehmen ist dazu die Voraussetzung. Quelle: https://hagenlocher-pr.de

Social Selling: Klinkenputzen 2.0

Die Anbahnung eines Kundenkontakts durch die Instrumente der digitalen Kommunikation und des Online-Marketings sind für Erstkontakte und das Wecken eines konkreten Interesses hervorragende Wege, um mit noch unbekannten potenziellen Kunden in Kontakt zu kommen. In manchen beratungsintensiven Bereichen sind sie aber nicht hinreichend für einen konkreten Geschäftsabschluss. Hier bedarf es zuletzt immer des persönlichen Kontaktes und eines überzeugenden Angebots.

Transfer der Kaltakquise ins Netz

Dieser persönliche Kontakt ist allerdings nicht zu verwechseln mit der in sozialen Netzwerken, wie LinkedIn oder Xing, gefeierten Methode des Social Sellings, die letztlich nur den Transfer der Kaltakquise ins Internet darstellt. Der Außendienst wird so, zumindest immer wieder temporär, in den virtuellen Raum verlagert. Das Netzwerken findet in den Online-Gruppen statt und die Kaltakquise in Nachrichten an mögliche Interessenten.
Dennoch gibt es Vorteile zur realen analogen Welt: Die Recherche nach interessanten Kontakten und auch der direkte Kontakt zu den betroffenen Personen gestalten sich einfacher. Und zuletzt ist das Frustrationspotenzial einer gelöschten Nachricht kleiner als unzählige abweisende Telefongespräche.

Zusammenspiel Inbound – Outbound

Das Inbound-Modell der digitalen Kommunikation, bei der virtuelle Reize und Lockangebote gestreut werden, um potenzielle Interessenten anzuziehen, ist sicher eleganter und zeitgemäßer, erfordert allerdings viel Geduld sowie einen gewissen Vorlauf zur Produktion der Unterlagen und zur Optimierung der Online-Angebote. Diese Vorlaufzeit kann unter Umständen zu finanziellen Engpässen führen und sollte deshalb parallel zum laufenden Betrieb aufgebaut und vorangetrieben werden.

Das Outbound-Modell des Social Sellings führt hingegen vermutlich schneller zu persönlichen Gesprächen. Es birgt jedoch die Gefahr, dass Angebot und Bedarf auseinanderklaffen und so unnötig Zeit und Energie verspielt werden. Zudem wird diese aktive, offensive Vertriebstätigkeit nicht immer von den Kund:innen akzeptiert.

Der Schlüssel ist das Zusammenspiel von online und offline

Wie so oft ist der zielführende Weg das Nutzen der Vorteile vieler einzelner Maßnahmen: Dabei kommt es auf das Zusammenspiel bewährter Offline-Methoden, wie der persönliche Kontakt und das persönliche Netzwerken, mit den neuen digitalen Ansätzen an.

Holger Hagenlocher arbeitet als selbständiger Berater, Coach und Dozent und ist seit rund 25 Jahren beruflich in den Bereichen Marketing und Unternehmenskommunikation aktiv. Als Marketing- und PR-Manager hat er zahlreiche Unternehmen erfolgreich unterstützt.

Zudem unterrichtete der studierte Wirtschaftswissenschaftler als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg „Unternehmenskommunikation“ und war Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Freiburg im Master-Studiengang.

Seine Beschäftigungsschwerpunkte sind Public Relations/Unternehmenskommunikation, Marketing und Vertrieb, Krisenmanagement, Innovation sowie die digitale Transformation.

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9 Tipps, wie KMU“s im War for Talents bestehen können

Fachkräftemangel: Der Unternehmensberater Holger Hagenlocher gibt KMU’s, wie sie ihre Position im Wettbewerb um Fachkräfte verbesseren können.

9 Tipps, wie KMU"s im War for Talents bestehen können

Mehr Diversität in Unternehmen erweitert das Kandidatenfeld und steigert die Produktivität

Der War for Talents, also der Wettbewerb um Fachkräfte, ist längst entbrannt. Während Großunternehmen und Konzerne Berufseinsteiger und Hochschulabsolventen mit enormen Einstiegsgehältern locken, haben kleine und mittelständische Unternehmen oft das Nachsehen.

Doch mit richtigen Strategien und innovativen Ideen lassen sich manche Nachteile ausgleichen.

Mit neun Tipps gibt der Unternehmensberater Holger Hagenlocher (https://www.holger-hagenlocher.de) kleinen und mittelständischen Unternehmen Hinweise, wie KMU“s ihre Position im Wettbewerb um Fachkräfte verbesseren können.

9 Tipps, wie KMU“s im War for Talents bestehen können

1) Arbeitgebermarke polieren

Studien zeigen, dass Unternehmen, die bekannt sind und deren Arbeitgebermarke strahlt, mehr Bewerbungen erhalten. Denn Kandidaten vertrauen vor allem in das, was sie kennen. Und Vertrauen ist für das Rekrutieren von neuen Beschäftigten ein entscheidender Faktor. Deshalb müssen sich Unternehmen Gedanken zu einer Employer Branding-Strategie machen, damit sie auf dem Arbeitsmarkt bekannt und attraktiv werden.

2) Einzigartig sein

Wer nicht im Meer der Gleichförmigkeit untergehen will, sollte stets auf der Suche nach seinem Alleinstellungsmerkmal sein. Das Unternehmen hat kein Alleinstellungsmerkmal? Dann wird es höchste Zeit eines für sich zu definieren und dieses zu pflegen. Kreativität und viel kommunikative Unterstützung helfen dabei.

3) Beziehungen aufbauen

Neben dem Pflegen einer Marke, ist es notwendig, dauerhaft Beziehungen zum Unternehmensumfeld und interessanten Bildungseinrichtungen aufzubauen. Unternehmen, die sich für die Nachbarschaft engagieren, mit Vereinen zusammenarbeiten oder Schulen und Hochschulen unterstützen, erarbeiten sich auf mittlere Sicht einen Wettbewerbsvorteil, wenn es um neue Mitarbeitende geht. Zudem kann es sich lohnen, einen Kandidatenpool aufbauen und die Beziehungen zu Kandidaten kontinuierlich zu pflegen. Diese Employer Relations-Strategie, also der Beziehungsaufbau eines Arbeitgebers zu seinem Umfeld zahlt sich besonders für kleine und mittlere Unternehmen aus.

4) Aktive Medienarbeit

Zum Employer Branding und dem kontinuierlichen Beziehungsaufbau im Rahmen der Employer Relations-Anstrengungen gehört die aktive Medienarbeit. Die aktive Kommunikation mit den Publikumsmedien, das Beantworten von Presseanfragen, aber auch der kontinuierliche und zielgerichtete Auftritt in den Sozialen Medien sind ein Muss.
Deshalb ist es notwendig ist, den Bereich der Human Resources mit der Unternehmenskommunikation zu verzahnen oder Schnittstellenpositionen zu schaffen, die die Anliegen des Personalbereichs professionell mit der Expertise der Unternehmenskommunikation zu betreiben.

5) Horizont erweitern

Die aktuelle Lücke zwischen den Anforderungsprofilen und dem Angebot auf dem Arbeitsmarkt macht es deutlich. Es wird noch einige Zeit dauern, bis Schulen, Berufsschulen und Hochschulen passende Absolventen ausbilden. Umso wichtiger ist es für Unternehmen über den Tellerrand zu schauen. So bringen im akademischen Bereich Geistes- und Sozialwissenschaftler ausgezeichnete intellektuelle Fähigkeiten mit, die sie für komplexe Projektaufgaben befähigen. Fehlende Spezialkenntnisse können durch unternehmensinternes Training on the Job-Programme vermittelt werden. Auch im nicht-akademischen Bereich sollten Unternehmen die Türen für Quereinsteiger weit öffnen.

6) Mehr Diversität wagen

Aktuelle Studien belegen es: Vielfalt bereichert jedes Unternehmen und macht es erfolgreicher. Alt und Jung zusammen, ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis und eine internationale Belegschaft machen zudem das Unternehmen für Neubewerbungen attraktiver. Deshalb Vorsicht bei der Stellenanzeige. Sätze wie „Junges, dynamisches Team“ grenzen bereits die nicht mehr ganz Jungen aus.

7) Gen Z verstehen

Es wird viel gejammert und lamentiert. Die Generation Z, also die nach 1995 geborenen, ist nicht mehr leistungsbereit, zu freizeitorientiert, hat unrealistische Gehaltsvorstellungen und eine verschrobene Vorstellung der Work-Life-Balance. Doch Jammern hilft nicht weiter. Stattdessen gilt es, aktiv auf die Wertevorstellungen der jungen Generation einzugehen und auf die Frage nach Sinn der Arbeit die richtigen Antworten zu geben. Der Purpose muss deutlich werden. Dann wächst das Interesse der Gen Z.

8) Erfahrung richtig einsetzen

Jüngste Studien haben ergeben, dass sich die Mehrheit der Unternehmen nur schwer bis gar nicht vorstellen kann, Mitarbeitende einzustellen, die bereits die 50 überschritten haben. Wer so denkt und handelt, darf sich über den Fachkräftemangel nicht beklagen.
Denn gerade für die Übernahme von Projektaufgaben, die Teamführung oder eigenverantwortliches Arbeiten sind 50pluser die idealen Mitarbeitenden. Jung und dynamisch sowie älter und erfahren ergänzen sich im Unternehmen ausgezeichnet.

9) Über die Landesgrenze schauen

Wer Mitarbeitende im Ausland gewinnen will, muss gute Argumente haben. Der internationale Wettbewerb ist groß und andere Länder haben mehr Erfahrung mit der Integration ausländischer Fachkräfte. Wer sich dieser Herausforderung stellen will, sollte auf firmenübergreifende Rekrutierungs-Initiativen, Ausbildungszentren in den Herkunftsländern, einen engagierten Relocation Service, der den Start in fremder Umgebung erleichtert, sowie ein ausgefeiltes Onboarding für den Start an der neuen Arbeitsstelle setzen. Nur wer gut integriert ist, wird dauerhaft dazu beitragen können, die Fachkräftelücke zu schließen.

Der Unternehmensberater, Coach und Dozent Holger Hagenlocher unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), ihre Arbeitgeberkommunikation erfolgreich aufzustellen, um im War for Talents bestehen zu können.
Kontakt über die Website: https://www.holger-hagenlocher.de/kontakt/

Holger Hagenlocher arbeitet als selbständiger Berater, Coach und Dozent und ist seit rund 25 Jahren beruflich in den Bereichen Marketing und Unternehmenskommunikation aktiv. Als Marketing- und PR-Manager hat er zahlreiche Unternehmen erfolgreich unterstützt.

Zudem unterrichtete der studierte Wirtschaftswissenschaftler als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg „Unternehmenskommunikation“ und war Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Freiburg im Master-Studiengang.

Seine Beschäftigungsschwerpunkte sind Public Relations/Unternehmenskommunikation, Marketing und Vertrieb, Krisenmanagement, Innovation sowie die digitale Transformation.

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Die externe Zweitmeinung: Supervision der Kommunikationsaktivitäten

Für den Kommunikationsexperten Holger Hagenlocher sind Vertraulichkeit und Diskretion Grundvoraussetzung

Die externe Zweitmeinung: Supervision der Kommunikationsaktivitäten

Für Holger Hagenlocher ist Vertrauen und Offenheit bei der Supervision entscheidend.

Ob Marketingkommunikation oder Öffentlichkeitsarbeit, die Art der Kommunikation von Unternehmen mit ihren Bezugs- und Zielgruppen entscheidet über den Kommunikationserfolg. Durch die digitale Transformation stehen eine Vielzahl neuer Instrumente und Kanäle für den Kommunikationsmix zur Verfügung, aus denen es auszuwählen gilt.
Professionals kommen dabei immer wieder an ihre Grenzen, weil im beruflichen Alltag die Zeit fehlt, sich intensiv mit jedem Instrument auseinanderzusetzen. Die Vielfalt in den Bereichen Marketingkommunikation, Public Relations, Employer Relations, Public Affairs Management oder anderen Handlungsfeldern ist so groß, dass eine einzelne Person gar nicht in der Lage sein kann, alle Bereiche kompetent zu bedienen.
Auch fehlt den Entscheidern im Kommunikationsbereich, wie CMO“s oder den PR-Verantwortlichen, das entsprechende Gegenüber, mit dem die bereits durchgeführten oder geplanten Kommunikationsaktivitäten besprochen und fachlich kompetent analysiert werden können.
Als Supervision kann eine externe Zweitmeinung und ein Austausch ohne Hierarchiegefälle hierbei Abhilfe schaffen.

Der externe Austausch bietet Rückhalt und fachliche Absicherung

Eine Supervision der Unternehmenskommunikation ist ein gemeinsames „Draufblicken“ auf den Status quo sowie ein Rückblick auf die vergangenen Aktivitäten. Auch können Workflows, Zuständigkeiten oder eine notwendige Reorganisation besprochen werden.
Die Supervision ist für ein Unternehmen oder eine Organisation somit eine Methode zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit mit dem Ziel der Optimierung der Ergebnisse. Supervision dient so der Reflexion des eigenen Handelns sowie der Qualitätssicherung und Verbesserung der professionellen Arbeit.

Der externe Blick kann die Augen öffnen

„Der externe Blick als „Supervisor“ hilft bei der Bewertung der eigenen Aktivitäten und unterstützt bei der Suche nach Verbesserungen“, so Holger Hagenlocher, Berater, Coach und Dozent.
Fachliche Kompetenz von außen könne bei allen Maßnahmen Hinweise und Anregungen geben und zur Feinjustierung der Aktivitäten beitragen. „Wer einen unabhängigen Gesprächspartner sucht, mit dem ein fachlich kompetenter Austausch ohne Verkaufsabsichten möglich ist, kann mit einem Supervisor den richtigen Counterpart finden“, erklärt Hagenlocher, der neben Coaching, Consulting und Schulungen auch eine solche Supervision anbietet. Supervision könne laut Hagenlocher auch den Rücken für strategische (Neu-)Ausrichtungen stärken, weil eine fachliche Absicherung stattfinde.

Supervision in Einzel-Sitzungen oder Gruppen-Sessions

Genau wie ein Coaching kann die Supervision in Einzelgesprächen oder in Gruppen stattfinden. Sie kann einmalig erfolgen – oder in regelmäßigen Abständen. Je nachdem, wann ein Bedarf besteht, eine externe Meinung einzuholen oder bestimmte Probleme zu diskutieren. „Aus Erfahrung zeigt sich, dass sich die Gesprächspartner erst mit der Zeit öffnen. Erst dann entsteht das notwendige Vertrauensverhältnis auch schwierigere Punkte anzusprechen“, so der Kommunikationsexperte. „Dabei können Unternehmer oder Entscheider im Kommunikationsbereich von meiner langjährigen Erfahrung als Dienstleister, Manager und Berater profitieren.“
Dabei schaffe Diskretion eine Offenheit, die Voraussetzung für vertrauensvolle Gespräche sei. „Vertraulichkeit und Diskretion sind der Kern eines solchen Austausches. Das ist die Grundvoraussetzung. Gespräche und Informationen drängen in keinem Fall nach außen“, so Hagenlocher weiter.

Holger Hagenlocher arbeitet als selbständiger Berater, Coach und Dozent und ist seit rund 25 Jahren beruflich in den Bereichen Marketing und Unternehmenskommunikation aktiv. Als Marketing- und PR-Manager hat er zahlreiche Unternehmen erfolgreich unterstützt.

Zudem unterrichtet der studierte Wirtschaftswissenschaftler als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg „Public Relations“ und war bis Februar 2021 Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Freiburg im Master-Studiengang. Dort unterrichtete er die Themen „Public Affairs Management“ und „Gesellschaft im Wandel: Digitalisierung“.
Seine Beschäftigungsschwerpunkte sind Marketing, Public Relations/Unternehmenskommunikation, Innovation sowie die digitale Transformation.

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Generation 50plus im Fokus

Warum es sich lohnt, die Best Ager in den Fokus zu nehmen

Generation 50plus im Fokus

„Die Generation 50plus lohnt sich für das Marketing“, ist sich Holger Hagenlocher (Bild) sicher.

In einem aktuellen Blog-Beitrag für die Steinbeis Consulting Group Marketing & Sales beschreibt Holger Hagenlocher (https://www.holger-hagenlocher.de/beratung/) (https://www.holger-hagenlocher.de/beratung/), Unternehmensberater aus Singen am Hohentwiel, warum die Altersgruppe der Über 50-jährigen für die Marketingaktivitäten von Unternehmen die beste Zielgruppe ist.

Best Ager hört sich nur Englisch an

Eines vorweg: Der Begriff „Best Ager“ wurde von findigen Werbeleuten erfunden, doch handelt es sich dabei um einen deutschen Scheinanglizismus, der vermutlich vom Ausdruck „im besten Alter“ abgeleitet ist. Außerhalb des deutschsprachigen Raums ist er weder gebräuchlich noch verständlich. Im Englischen wird deshalb in der Regel von „Over 50s“ gesprochen.

Eingrenzung der werberelevanten Zielgruppen obsolet

Der Marketing- und PR-Experte Holger Hagenlocher spielt im Titel seines Blogbeitrags „Fürs Marketing im besten Alter – Warum die Generation 50plus die Best Ager sind“ (https://steinbeis-ukc.de/beitrag_scgm/generation50plusbestager/) (https://steinbeis-ukc.de/beitrag_scgm/generation50plusbestager/) mit dieser Bezeichnung und rechnet mit der überkommenen Eingrenzung der werberelevanten Zielgruppe auf die Altersgruppe der 14- bis 49-jährigen ab. „Dass die Werbung das Markenbewusstsein bereits weit vor dem 14. Lebensjahr prägt, ist bei dieser Klassifizierung offensichtlich irrelevant. Noch unverständlicher ist dabei allerdings, dass bei dieser Definition die über 50-jährigen ausgeklammert werden“, so Hagenlocher, der auch als Coach im Bereich der Kommunikation aktiv ist (https://www.holger-hagenlocher.de/coaching-und-supervision/) (https://www.holger-hagenlocher.de/coaching-und-supervision/). Die Alterseingrenzung sei insofern absurd, so Hagenlocher, da die Zielgruppe der 50plus-er im Bevölkerungsdurchschnitt das höchste verfügbare Einkommen habe. Das liege unter anderem daran, dass Belastungen, wie zum Beispiel der Kindesunterhalt oder Kredite für das Eigenheim, sukzessive wegfallen.

Ü50 im Fokus

Aus Sicht Hagenlochers, der auch an Hochschulen und Bildungsakademien lehrt, ergibt es hingegen Sinn, die Generation 50plus mehr in den Fokus zu nehmen. Denn die bevölkerungsreichste Generation der Gesellschaft habe schon jetzt die 50er-Marke überschritten. Und wenn schon bald über 50 Prozent der Bevölkerung in Deutschland aus Menschen bestehen, die älter als 50 Jahre sind, hat das weitreichende Folgen – für das Rentensystem, die Pflegesituation, aber auch für das Konsumverhalten, für Freizeitangebote und Mobilitätslösungen.

Erben der Wirtschaftswunder-Generation

Dazu kommt, dass Menschen „im besten Alter“ über die höchste Kaufkraft aufgrund des höchsten verfügbaren Einkommens verfügen. Die Generation 50plus ist außerdem die Erbengeneration der Wirtschaftswunder-Generation, weshalb bei Teilen der sogenannten Best Ager bedeutende (Geld-)Vermögen zur Verfügung stehen. Best Ager gelten als kaufkräftig, konsumfreudig, aber auch qualitätsbewusst. Die gestiegene Lebenserwartung macht sie zusätzlich attraktiv: Wer heute 50-jährige als Kunden gewinnt, kann 30 Jahre Geschäfte mit ihnen machen.
„Wenn Marketing-Entscheider auf dieses gewaltige Marktpotenzial nicht verzichten wollen, müssen sie jetzt beginnen, ihre Aktivitäten konsequent an dieser Zielgruppe auszurichten“, ist sich Hagenlocher sicher.

Kenntnisse der Zielgruppe helfen

Trotz der Segmentierung sei laut Hagenlocher Vorsicht geboten. „50 ist das neue 30, heißt es – und so mutet es bizarr an, wenn just mit Vollendung des 50. Lebensjahrs Werbung für Badewannen- oder Treppenlifte in die Mailbox flattert“, so der Kommunikationsberater. Mangelnde Sensibilität und vor allem Unkenntnis der Zielgruppe auf Seiten der zumeist jungen Marketingakteure könne eine Werbebotschaft zur Farce konterkarieren, warnt Marketingspezialist Hagenlocher.

50plus online

Studien zeigen, dass Best Ager eine hohe Online-Affinität aufweisen. Insofern ist es erstaunlich, dass es nur wenige Internet- und Social Media-Angebote gibt, die speziell für die Generation 50plus konzipiert sind, wie zum Beispiel der „50plus-Mann“ (https://50plusmann.de – alles, was den Mann 50plus bewegt) (https://50plusmann.de), ein Angebot für Männer über 50. Dabei könne, so Hagenlocher, eine klare Positionierung und Segmentierung solcher Online-Medien Unternehmen bei der Auswahl von Werbeplattformen und Kommunikationskanälen helfen. Je genauer die Zielgruppe eines Angebotes definiert sei, desto direkter lasse sich die Zielgruppe ansprechen.
Nach einer Bitkom-Studie aus dem Jahr 2018 (https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Jeder-Dritte-kann-sich-ein-Leben-ohne-Social-Media-nicht-mehr-vorstellen.html) sind 80 Prozent der Best Ager im Alter von 50 bis 64 in den verschiedenen sozialen Netzwerken vertreten. Tendenz steigend. Für Hagenlocher „User-Potenziale, die für das Marketing echte Chancen bieten“.

Holger Hagenlocher arbeitet als selbständiger Berater, Coach und Dozent und ist seit rund 25 Jahren beruflich in den Bereichen Marketing und Unternehmenskommunikation aktiv. Als Marketing- und PR-Manager hat er zahlreiche Unternehmen erfolgreich unterstützt.

Zudem unterrichtet der studierte Wirtschaftswissenschaftler als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg „Public Relations“ und war bis Februar 2021 Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Freiburg im Master-Studiengang. Dort unterrichtete er die Themen „Public Affairs Management“ und
„Gesellschaft im Wandel: Digitalisierung“.

Seine Beschäftigungsschwerpunkte sind Marketing, Public Relations/Unternehmenskommunikation, Innovation sowie die digitale Transformation.

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