Wasser als Leistungsbooster für Rechenzentren

DATEV arbeitet mit hochverdichteten Racks von SCHÄFER IT-Systems

Wasser als Leistungsbooster für Rechenzentren

High-Density-Serverschränke mit Rücktürkühler aus dem iQdata Produktportfolio.

Betzdorf, 18.11.2024. Einer der größten Anbieter von Business-Software in Deutschland setzt High-Density-Serverschränke aus dem iQdata Produktportfolio von SCHÄFER IT-Systems ein. Durch die Integration effizienter Wasserkühlung mittels Back Cooler ist bei DATEV ein Raumvorteil von rund 60 Prozent gegenüber einer herkömmlichen Luftkühlung entstanden. Dies wirkt sich positiv auf die elementaren Bereiche Energieeffizienz, Hochverfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Regulatorik aus.

Der unaufhaltsame IT-Leistungszuwachs ist für Data Center Fluch und Segen zugleich. Betreiber müssen auf immer weniger Raum immer mehr Systemleistung bereitstellen. Die aufgenommene elektrische Energie wird in den Racks fast vollständig in Wärme umgewandelt, die abgeführt werden muss. In herkömmlichen, luftgekühlten Serverschränken lassen sich daher heute nur noch ein bis zwei moderne Blade-Server installieren, ohne dass eine Überhitzungsgefahr entsteht. Hingegen kann mit intelligenter Wasserkühlung die Systemdichte mehr als verdreifacht und die Umwelt entlastet werden.

Durch die Nutzung von direkt wassergekühlten Servern und wasserkonditionierten BackCoolern, auch Rücktürkühler genannt, reduzieren sich die Kosten für Klimageräte. Überdies ist eine Nachnutzung von Wärme, beispielsweise für das Fernwärmenetz, aus dem Gerät umsetzbar. Besonders relevant ist, dass die rackbasierte Gesamtlösung von SCHÄFER IT-Systems, Spezialist für Rechenzentrums-Infrastruktur, RZ-Kühllösungen und Netzwerktechnik, die Einhaltung der Effizienz-Anforderungen laut EU-Richtlinien unterstützt.

Nach kurzer Konzeptions- und Testphase hat DATEV in seinem Rechenzentrum Back Cooler von SCHÄFER im Oktober 2023 produktiv in Betrieb genommen und diese Infrastruktur seitdem sukzessive ausgebaut. Ein Kernelement im Einführungsprojekt war die Kaltwasserinfrastruktur, da Wasser in Nähe von elektronischen Komponenten auch ein Risiko darstellt. Deshalb ist ein hohes Maß an Sorgfalt nötig, wenn die wasserführenden Systeme im laufenden Betrieb realisiert werden müssen.

„Meine Erfahrungen bei DATEV mit den wassergekühlten Serverschränken von SCHÄFER sind sehr positiv. Nach einer professionellen Konzeptions- und Testphase haben wir mit der Nutzung der High-Density-Schränke und BackCooler begonnen und bauen diese seitdem Stück für Stück weiter aus. Dabei hat sich SCHÄFER IT-Systems als starker, zuverlässiger Systempartner bewährt und wird uns in die Zukunft begleiten“, sagt Alexander Pusch, Product Owner Physische IT-Infrastruktur bei DATEV.

Die Kaltwasserversorgung zu den High-Density-Racks ist bei DATEV komplett redundant aufgebaut, so dass eine hohe Verfügbarkeit garantiert werden kann. Der BackCooler ist als platzsparendes kaltwasserbasiertes Kühlungssystem an die Rückseite des IS-1 Racks montiert. Aufgrund der variabel verschiebbaren Luftschottung können relevante IT-Komponenten im kalten Rackbereich platziert werden. Der Wärmebereich ist extrem klein gehalten und gibt daher kaum Wärmeenergie an den Aufstellraum ab.

Auch die Inside Ventilation Unit, welche den Rücktürkühler ergänzt, stammt aus dem umfangreichen SCHÄFER iQdata Cooling Portfolio. Ein Hitzestau zwischen Serverrückseite und BackCooler würde zu einer Rückströmung warmer Luft über die Schottung auf die Serverzuluftseite führen. Die Inside Ventilation Unit ermöglicht dessen sicheren Betrieb auch dann, wenn die serverseitige Luftleistung zu gering ist, um den Druckverlust des Wärmeübertragers zu überwinden.

Dabei erfasst ein bidirektionaler Luftstromsensor die Strömungsgeschwindigkeit sowie Strömungsrichtung an einer 1HE Schottblende. Die Regelung wertet diese aus und steuert Ventilatoren mit gleicher Drehzahl an, um einen einstellbaren Sollwert an der Warm-/Kalttrennung zu erreichen.

„Rechenzentren benötigen erhebliche Mengen an Energie, um die IT-Ausrüstung, die sie hosten, zu betreiben und zu kühlen. Das exponentielle Wachstum ist zu einer ökologischen Herausforderung geworden. Es wird erwartet, dass der Markt in den nächsten zehn Jahren 30-mal mehr Daten generieren wird, angetrieben durch die digitale Transformation, die Einführung der Cloud und den Einsatz künstlicher Intelligenz. Wir, als SCHÄFER IT-Systems, haben uns darauf eingestellt und helfen unseren Kunden bei der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben, wie etwa der als Ökodesign-Richtlinie bekannten EU-Verordnung 2019/424/EU“, erklärt Siegfried Bachmann, Gebietsvertriebsleiter bei SCHÄFER IT-Systems.

Die dazugehörigen Text- und Bilddateien stehen zum Download (https://bit.ly/SIS_PM_DATEV-HD-Racks_portal)bereit.

SCHÄFER IT-Systems, ein innovativer Hersteller von maßgeschneiderten Netzwerk- und Serverschranklösungen sowie Rechenzentrumslösungen für konventionelle und komplexe Anwendungen, ist ein Teil der international erfolgreichen SCHÄFER WERKE.
Die familiengeführte SCHÄFER WERKE Gruppe mit Hauptsitz in Neunkirchen im Siegerland ist mit diversifizierten Geschäftsbereichen weltweit tätig: EMW Stahl-Service-Center, Lochbleche, Behältersysteme und Industriecontainer, Infrastruktur für Rechenzentren sowie Einrichtungen für Büro und Werkstatt. Diese Geschäftsbereiche arbeiten auf der gemeinsamen Grundlage hochwertigen Stahlfeinblechs, dessen Verarbeitung zu den traditionellen Kernkompetenzen des Unternehmens gehört.

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Sachbezugswert für Verpflegung steigt 2022 auf 3,57 Euro

Freigrenzen für kostenfreie Verpflegung werden 2022 an die Verbraucherpreisentwicklung angepasst: Täglich bis zu 6,67 Euro für steuerfreie Mittagsverpflegung von Arbeitnehmenden

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Sachbezugswerte freie Verpflegung Prognose 2022 Sodexo Infografik

Die Sozialversicherungsentgeltverordnung regelt, dass bestimmte Sachleistungen und geldwerte Vorteile in der Sozialversicherung begünstigt werden. Diese so genannten Sachbezugswerte werden von der Bundesregierung jedes Jahr auf der Basis der Entwicklung der Verbraucherpreise neu festgesetzt. Zum 1. Januar 2022 sollen für alle Bundesländer neue amtliche Sachbezugswerte zur Anwendung kommen: Der Monatswert für Mahlzeiten steigt auf 270 Euro, der Wert für die arbeitstägliche Verpflegung beim Mittagessen wird auf 3,57 Euro erhöht. So sieht es der Entwurf der Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEVÄndV) vor, der sich aktuell in der Abstimmung mit den Bundesressorts, den Ländern und Verbänden befindet. Die entsprechende Verordnung wird jeweils zum Jahresende vom Bundesrat beschlossen. Eine Bestätigung gilt als Formsache. Daher können sich Steuerberater, Lohnabrechner und Personalverantwortliche bereits auf die neuen Werte einstellen.

Der Sachbezugswert in der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) regelt die steuerliche Bewertung eines Mittagessens und ist sowohl für die Bewertung von arbeitgeberseitig gestellter Kantinenverpflegung, als auch für die Ausgabe von Essengutscheinen bzw. Restaurantschecks relevant. Über den Sachbezugswert hinausgehend, können Unternehmen das Gehalt der Mitarbeiter steuerfrei erhöhen, wenn der Essenszuschuss in Form von Restaurantschecks statt Bargeld gewährt wird. Auf diese Weise lässt sich eine wertvolle betriebliche Sozialleistung umsetzen, die sich zudem steuerlich rechnet, da sie den Nettolohnwert der Arbeitnehmer ohne Abzüge von Lohnnebenkosten sehr effizient erhöht.
Über den Sachbezugswert hinaus können Arbeitgeber ihren Beschäftigten je Arbeitstag bis zu 6,67 Euro abgabenfrei erstatten. 2022 sind damit bis zu 1.467,40 Euro netto pro Mitarbeiter und Jahr möglich.

„Viele Unternehmen fördern die Verpflegung ihrer Beschäftigten ganz bewusst auch im Homeoffice mit Restaurantschecks. Im kommenden Jahr können auf diese Weise bis zu 6,67 Euro arbeitstäglich bezuschusst werden. Das gleicht Belastungen der Beschäftigten aus und fördert gleichzeitig eine ausgewogene Ernährung und damit die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten“, kommentiert Sodexo-Unternehmenssprecher George Wyrwoll die Pläne der Bundesregierung.

Die erhöhten Sachbezugswerte folgen dem Verbraucherpreisindex für Kantinen und Gaststättendienstleistungen und gleichen somit die Teuerungsrate aus. Arbeitstäglich frequentierten vor der Corona-Pandemie mehr als 9,5 Millionen Arbeitnehmer ein Betriebsrestaurants und Kantinen. Dazu kommen rund 1 Million Verwender von flexiblen Essenszuschüssen wie z. B. von Sodexo Restaurantschecks und der Sodexo Restaurant Pass Karte, die ebenfalls von den neuen Steuerwerten profitieren. Sodexo ist hier der einzige Anbieter in Deutschland, der Unternehmen ganzheitlich aus einer Hand mit Verpflegungslösungen unterstützt: vom Betriebsrestaurant bis hin zur flexiblen Verpflegung über Restaurantschecks [SX140921SX].

Über Sodexo:
Sodexo ist Europas führender Anbieter von Incentives und Motivationslösungen für Firmen und Arbeitnehmer und beschäftigt in Deutschland rund 8.500 Mitarbeiter. Im Geschäftsbereich Benefits and Rewards Services bietet Sodexo Verwaltungsprogramme, Gesundheitsangebote für Mitarbeiter, Gutscheine und Kartenlösungen für betriebliche Sozialleistungen und Incentives, sowie Leistungen für die staatliche Verwaltung. Mit seinen Lösungen erreicht Sodexo in Deutschland täglich mehr als 1 Mio. Menschen.

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