Fermentierte Lebensmittel – ein neuer Hype?

Fermentierte Lebensmittel - ein neuer Hype?

Ferment Effect – Fermentation Lebensmittel

Wie fermentierte Lebensmittel die Darmflora verändern und die Gesundheit verbessern können, im Gespräch mit Dr. Axel Meier, Berater der Ferment Effect GmbH

Die Ferment Effect GmbH launcht im Sommer 2023 unter dem Namen „MyLemmo“ Erfrischungsgetränke auf der Grundlage der Fermentation. Grund genug, einmal den kreativen Kopf hinter den Getränken zu fragen, wohin der Weg führt. Bekannt ist, dass Lebensmittel wie Joghurt, Kimchi, Sauerkraut und Kombucha erhöhen die Vielfalt der Darmmikroben und führen zu geringeren Entzündungswerten.

Fermentation ist uralt und weltweit verbreitet

Fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Kimchi, Sauerkraut und Kombucha gehören in vielen Teilen der Welt seit langem zu den Grundnahrungsmitteln. Seit Tausenden von Jahren nutzen verschiedene Kulturen die Fermentierung, um Brot und Käse herzustellen, Fleisch und Gemüse zu konservieren und den Geschmack und die Konsistenz vieler Lebensmittel zu verbessern. Aber nur, weil die Menschheit etwas lange macht, muss es nicht richtig sein, sagt Dr. Axel Meier, sondern verweist auf den Gesundheitsaspekt fermentierter Getränke. Dr. Meier hierzu: „Fermentation ist Tradition, die Getränke sollen allerdings auch schmecken.“

Erstaunliche Effekte auf die Gesundheit erforscht

Wissenschaftlich wird zurzeit vertieft erforscht, warum die fermentierten Lebensmittel verblüffende Auswirkungen auf unseren Darm haben können. Der Verzehr dieser Lebensmittel kann die Zusammensetzung der Billionen von Bakterien, Viren und Pilzen verändern, die unseren Darmtrakt bevölkern und die zusammen als Darmmikrobiom bekannt sind. Sie können auch zu geringeren Entzündungswerten im gesamten Körper führen, die Wissenschaftler, der Stanford University aus den USA erforschen, warum dieses Darmflora so wichtig ist. Die Darmgesundheit wird zunehmend mit einer Reihe von Krankheiten in Verbindung gebracht, die mit dem Alterungsprozess zusammenhängen.

Studienergebnisse der Standford University

Für die Studie rekrutierten die Forscher 36 gesunde Erwachsene und teilten sie nach dem Zufallsprinzip in Gruppen ein. Eine Gruppe sollte ihren Verzehr von ballaststoffreichen pflanzlichen Lebensmitteln erhöhen, während eine zweite Gruppe angewiesen wurde, reichlich fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Sauerkraut, Kombucha und Kimchi zu essen. Diese Lebensmittel werden durch die Kombination von Milch, Gemüse und anderen rohen Zutaten mit Mikroorganismen wie Hefe und Bakterien hergestellt. Daher wimmelt es in fermentierten Lebensmitteln oft von lebenden Mikroorganismen sowie von Nebenprodukten des Fermentationsprozesses, zu denen verschiedene Vitamine sowie Milch- und Zitronensäure gehören. Die Teilnehmer hielten sich 10 Wochen lang an die Diät, während die Forscher die Entzündungsmarker in ihrem Blut verfolgten und nach Veränderungen in ihrem Darmmikrobiom suchten. Am Ende der Studie hatte die erste Gruppe ihre Ballaststoffzufuhr verdoppelt, und zwar von etwa 22 Gramm pro Tag auf 45 Gramm täglich, was etwa dem Dreifachen der durchschnittlichen amerikanischen Aufnahme entspricht. Die zweite Gruppe sollte sich anders ernähren: Fermentierte Lebensmittel sechsmal am Tage. Auch wenn sechs Portionen nach viel klingen, braucht es nicht viel, um dieses Ziel zu erreichen: Eine Tasse Joghurt zum Frühstück, Kombucha-Tee zum Mittagessen und eine Tasse Kimchi zum Abendessen entsprechen sechs täglichen Portionen. Nach dem 10-wöchigen Zeitraum gab es in keiner der beiden Gruppen signifikante Veränderungen bei der Messung des allgemeinen Gesundheitszustandes des Immunsystems. Die Gruppe mit den fermentierten Lebensmitteln wies jedoch eine deutliche Verringerung von 19 entzündlichen Substanzen auf. Zu den Verbindungen, die zurückgingen, gehörte Interleukin-6, ein Entzündungsprotein, das bei Krankheiten wie Typ-2-Diabetes und rheumatoider Arthritis erhöht ist. In der Gruppe mit hohem Ballaststoffanteil hingegen war kein Rückgang der gleichen Entzündungsstoffe zu verzeichnen. Bei den Menschen in der Gruppe mit den fermentierten Lebensmitteln fiel der Rückgang der Entzündungsmarker mit Veränderungen in ihrem Darm zusammen.

Vorteile mikrobielle Vielfalt

Eine größere Vielfalt des Darmmikrobioms wird im Allgemeinen als positiv angesehen. Studien haben dies mit einer geringeren Rate an Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes, Stoffwechselkrankheiten und anderen Krankheiten in Verbindung gebracht. Menschen, die in Industrienationen leben, haben tendenziell eine geringere mikrobielle Vielfalt in ihrem Darm als Menschen, die in traditionelleren, nicht industrialisierten Gesellschaften leben. Einige Wissenschaftler vermuten, dass moderne Lebensstilfaktoren wie eine Ernährung mit vielen verarbeiteten Lebensmitteln, chronischer Stress und Bewegungsmangel das Wachstum potenziell nützlicher Darmmikroben unterdrücken können. Andere argumentieren, dass die Korrelation zwischen einem vielfältigen Mikrobiom und guter Gesundheit übertrieben ist und dass die geringe Vielfalt des Mikrobioms, die typischerweise bei Menschen in Industrieländern zu beobachten ist, möglicherweise an eine moderne Welt angepasst ist.

Interviewpartner:

Dr. Axel Meier ist seit 1990 Mediziner und war an der Entwicklung der fermentierten Erfrischungsgetränke maßgeblich beteiligt.

Autor:
Dr. Rainer Schreiber
Dozent Erwachsenenbildung & Personalberater

Über den Autor:

Personalberater und Honorardozent Dr. Rainer Schreiber, mit Studium der Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Finanzierung, Controlling, Personal- und Ausbildungswesen. Er arbeitet in der beruflichen Erwachsenenbildung.

Willkommen bei der Ferment Effect GmbH aus Berlin, Ihrem Tor zu einer gesünderen und vitaleren Lebensweise! Gegründet im Jahr 2023, sind wir stolz darauf, unser bahnbrechendes Produkt MyLemmo und den Wasserpapst unter dem faszinierenden Thema Effektive Mikroorganismen zu präsentieren. Weitere Informationen unter: https://ferment-effect.com

Kontakt
Ferment Effect GmbH
Anne Voelkel
Brunnenstraße 147
10115 Berlin
+49 (30) 7426666
www.ferment-effect.com

Wenn Milch auf den Magen schlägt – Verbraucherinformation der DKV

Laktoseintoleranz: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Wenn Milch auf den Magen schlägt - Verbraucherinformation der DKV

Ein Ernährungsplan kann dabei helfen, die Beschwerden einer Laktoseintoleranz zu lindern. (Bildquelle: ERGO Group)

Die Kugel Eis im Schwimmbad, der Frozen Joghurt im Garten oder der Latte Macchiato im Straßencafe – viele Sommerleckereien enthalten Laktose. Doch manche klagen nach dem Verzehr von Milch und Co. über Verdauungsprobleme. Die Ursache kann eine Laktoseintoleranz sein. Was genau das ist und welche Symptome auftreten, weiß Solveig Haw, Ärztin und Gesundheitsexpertin der DKV Deutsche Krankenversicherung. Sie erklärt außerdem, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Was ist Laktoseintoleranz?

Laktoseintoleranz ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, genauer gesagt eine Zuckerverwertungsstörung – nicht zu verwechseln mit einer Milchallergie. Bei dieser reagiert das Immunsystem auf das in Milch und Milchprodukten enthaltene Eiweiß und bildet Antikörper dagegen. Bei Menschen mit einer Laktoseintoleranz macht hingegen die Verdauung des Milchzuckers, also der Laktose, Probleme. Normalerweise spaltet das Enzym Laktase den in Milchprodukten enthaltenen Zucker im Dünndarm auf. „Bei Menschen mit Laktoseintoleranz ist das Enzym nur in geringer Menge vorhanden oder fehlt ganz“, so Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV. „Dadurch kann der Körper die Laktose nur teilweise oder gar nicht abbauen.“ Die Folge: Die Bakterien im Dickdarm zersetzen den unverdauten Milchzucker in kurzkettige Fettsäuren und Darmgase, die zu Völlegefühl, Blähungen, Krämpfen und Durchfall führen können. Wie ausgeprägt die Symptome auftreten, ist von individuellen Faktoren wie der Darmflora, der Leistungsfähigkeit des Dickdarms oder der Ernährung abhängig.

Ursachen: primäre und sekundäre Laktoseintoleranz

Ursache für Laktoseintoleranz kann ein angeborener Enzymmangel sein, deutlich häufiger entwickelt sich die Unverträglichkeit jedoch erst in der Jugend oder sogar im Erwachsenenalter. „Bei einer sogenannten primären Laktoseintoleranz produziert der Körper zu wenig oder überhaupt keine Laktase, während bei der sekundären Form eine andere Erkrankung die Ursache der Unverträglichkeit ist – etwa eine chronische Dünndarmentzündung wie Morbus Crohn, Zöliakie oder Diabetes“, so die DKV Gesundheitsexpertin. Außerdem sind hier die Symptome meist schwerwiegender und können sogar zu Mangelzuständen führen. „Um dem entgegenzuwirken, ist eine Behandlung der ursächlichen Erkrankung notwendig“, so Haw.

Diagnose durch Atemtest

Wer befürchtet, laktoseintolerant zu sein, sollte zunächst ein Ernährungs- und Symptomtagebuch führen: „Dadurch können Betroffene besser nachvollziehen, welche Beschwerden wann und bei welchen Lebensmitteln auftreten. Außerdem hilft es dem Arzt, eine Diagnose zu stellen.“ Um eine Laktoseintoleranz zu bestätigen, führt der Arzt dann meist einen sogenannten H2-Atemtest durch. „Nachdem Betroffene ein Gemisch aus Wasser und Laktose getrunken haben, wird über mehrere Stunden hinweg der Wasserstoffgehalt in der Atemluft gemessen“, so Haw. „Ist der Wasserstoffwert deutlich erhöht, liegt eine Unverträglichkeit vor.“

Laktosearme Ernährung oft ausreichend

Eine medikamentöse Behandlung von Laktoseintoleranz ist nicht möglich. Auch die Wirkung von speziellen Enzympräparaten ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. „Um ihre Beschwerden zu lindern, sollten Betroffene ihre Ernährungsweise anpassen und auf laktosehaltige Nahrung verzichten beziehungsweise deren Konsum einschränken“, rät die DKV Gesundheitsexpertin. „In den meisten Fällen ist es nicht notwendig, komplett auf milchzuckerhaltige Lebensmittel zu verzichten. Eine laktosearme Ernährung reicht häufig aus, um beschwerdefrei zu bleiben.“ Wie diese konkret aussieht, kann sehr unterschiedlich sein. Um den passenden Ernährungsplan für die individuellen Bedürfnisse zu erstellen, sollten Betroffene sich von einem Arzt oder Ernährungsexperten beraten lassen.
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Starke Immunabwehr vom Wechselspiel der Regulationssysteme abhängig

Wissenschaft untersucht ganzheitliches Zusammenspiel bei der Immunabwehr

Starke Immunabwehr vom Wechselspiel der Regulationssysteme abhängig

Starke Immunabwehr vom Wechselspiel der Regulationssysteme abhängig

Lindenberg, 18. November 2021. Die Unterstützung der Immunabwehr ist eine ganzheitliche Angelegenheit. Inzwischen forscht die Wissenschaft in diese Richtung. Eine neue Studie soll Aufschluss über die Wechselwirkungen geben und neue Biomarker entdecken.

Das komplexe Wechselspiel der Regulationssystem zur Immunabwehr

Nach den Erfahrungen von Ganzheitsmediziner:innen hängt eine starke Immunabwehr davon ab, dass die Regulationssysteme des Organismus in einem natürlichen Gleichgewicht sind und wie Zahnräder reibungslos ineinandergreifen. In der klinischen Praxis blieb dieser Ansatz häufig unbeachtet. Doch jetzt forscht die Wissenschaft öfter in diese Richtung.

In einer Studie des Universitätsklinikums Bonn wird am Beispiel der altersbedingten Makuladegeneration untersucht, welche Mechanismen ineinandergreifen und die Erkrankung fördern.

Bekannt ist, dass eine gestörte Immunfunktion und die reduzierte Beseitigung stoffwechselbedingter Abfallprodukte mitwirken. Inzwischen wurde festgestellt, dass die Darmflora den Stoffwechsel und die Entzündungswerte beeinflusst. In der Studie soll der Zusammenhang betrachtet werden. Dazu sei es erforderlich, neben den Krankheitsstadien, die Darmflora, den Stoffwechsel und die Entzündungsprozesse als Teil des Immunsystems umfassend zu untersuchen. (Quelle: Studie am UKB zur Rolle der Darmflora, dem Stoffwechsel und der Immunabwehr bei AMD erhält Forschungspreis, Universitätsklinikum Bonn, Informationsdienst Wissenschaft (idw) (https://idw-online.de/de/news778615))

Was Naturmediziner zur Immunabwehr empfehlen

Die Forscher:innen erhoffen sich, neue Biomarker zu entdecken. Naturmediziner:innen fühlen sich in ihrer Erfahrung bestätigt. Sie empfehlen, das Immunsystem ganzheitlich zu unterstützen, um eine möglichst große Chance zu haben, die Immunabwehr nachhaltig zu stärken. Der Gesundheitsexperte Michael Petersen analysiert in seinem Buch „Der Trick mit dem Immunsystem“, welche Wege es gibt. Er erläutert, wodurch das Immunsystem gestört werden kann und welche äußeren Einflüsse maßgeblich sind. Außerdem beschreibt er, mit welchen Folgen zu rechnen ist und wie wir das Immunsystem unter ganzheitlichen Gesichtspunkten unterstützen können.

Buchdaten: Michael Petersen, Der Trick mit dem Immunsystem, ISBN 978-1-5498- 0187-7, Info-Seite zum Buch (https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de/der-trick-mit-dem-immunsystem/).

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