SECUINFRA wächst auf über 100 Mitarbeiter

Auf dem Weg zum führenden deutschen Cyber Defense Unternehmen

SECUINFRA wächst auf über 100 Mitarbeiter

SECUINFRA wächst erstmals auf über 100 Mitarbeitende (Bildquelle: SECUINFRA GmbH)

Die SECUINFRA GmbH hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit mittlerweile über 100 Mitarbeitenden zählt das Unternehmen zu den am stärksten wachsenden Anbietern im Bereich der Cybersicherheit in Deutschland. Besonders bemerkenswert: Mehr als 80 der Beschäftigten sind ausgewiesene Cyber Defense Experten – ein klarer Beleg für die tiefe fachliche Ausrichtung des Berliner Security-Anbieters.
Seit seiner Gründung im Jahr 2010 verfolgt SECUINFRA einen konsequenten Wachstumspfad – ohne externe Investoren und ganz aus eigener Kraft. Der Ausbau wurde Schritt für Schritt aus dem operativen Geschäft finanziert. Diese Unabhängigkeit ermöglicht es SECUINFRA, sich voll und ganz auf Qualität, Innovation und Kundennähe zu konzentrieren. Insgesamt wuchs das Unternehmen im letzten Jahr um beeindruckende 33 Prozent. Größter Wachstumstreiber waren die Managed Cyber Defense Services, die sogar um mehr als 50 Prozent zulegen konnten.

Wachstum durch zuverlässigen Service
„Unsere Mission war von Anfang an klar: Die bestmögliche Erkennung, Analyse und Abwehr von Cyberangriffen für unsere Kunden sicherzustellen“, sagt Ramon Weil, Founder & CEO von SECUINFRA. „Mit unserem hochspezialisierten Team und einem klaren Fokus auf fachliche Exzellenz rücken wir unserem Ziel, das führende deutsche Unternehmen für Cyber Defense zu werden, wieder ein Stück näher.“ Besonders erfreulich ist es aus Sicht des Geschäftsführers, dass ein großer Teil des Wachstums auf Weiterempfehlungen zufriedener Kunden zurückzuführen ist. Dies ist laut Weil ein Beleg dafür, dass die Kunden mit den Dienstleistungen zufrieden sind. „Außerdem zeigt es das große Vertrauen, das Unternehmen in SECUINFRA haben, wenn es um den Schutz ihrer IT-Infrastrukturen geht“, resümiert der Gründer und Security-Spezialist.
Neben dem starken Wachstum in Deutschland expandiert SECUINFRA auch ins Ausland. Das Unternehmen ist bereits seit Längerem in Österreich aktiv und inzwischen ebenfalls in Skandinavien – konkret in Dänemark und Schweden. Ein weiteres zentrales Wachstumsfeld ist dort wie auch in Deutschland die kontinuierliche Weiterentwicklung der Automatisierung im Bereich MDR – Managed Detection and Response. Durch sie wird eine noch schnellere und effizientere Cyberabwehr ermöglicht. So wird zum einen eine höhere Geschwindigkeit erreicht und Cyberangriffe werden früher erkannt, analysiert und abgewehrt. Zum anderen erhöht sich die Effizienz, denn durch die Automatisierung können einfache Sicherheitsvorfälle selbstständig abgearbeitet werden, sodass sich die Cyber Defense Spezialisten auf die Analyse und Abwehr hochkomplexer Bedrohungen konzentrieren können.
SECUINFRA bietet auf diese Weise eine optimale Kombination aus Automatisierung und menschlicher Expertise. Dabei arbeiten die Cyber Defense Experten rund um die Uhr im Schichtbetrieb und gewährleisten so eine schnelle Reaktion das ganze Jahr über. Dank dieser hohen Zuverlässigkeit und des Einsatzes innovativer Technologien war es SECUINFRA möglich, immer mehr Kunden von seinen Services zu überzeugen – und seine strategische Weiterentwicklung konsequent voranzutreiben.

SECUINFRA, Experte und Partner für Cyber Defense, hat sich seit 2010 auf die Erkennung, Analyse sowie Abwehr von Cyberangriffen spezialisiert. Die Kernkompetenz liegt in den Bereichen Managed Detection & Response (MDR) und Incident Response (IR). Mittels MDR erkennt und analysiert SECUINFRA 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr Cyberangriffe auf Unter-nehmen und wehrt diese ab, bevor hoher Schaden entsteht. Das Incident Response Team hilft Unternehmen bei der Bewältigung von Cyberangriffen. Weiterhin unterstützt SECUINFRA Unternehmen beim Aufbau und Betrieb von Security Operations Centern (SOC) und Cyber Detection and Response Centern (CDRC).

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Censys bringt neue Threat Hunting-Lösung auf den Markt

Angreifer proaktiv verfolgen und abwehren mit dem neuen Censys Threat Hunting Module

Censys bringt neue Threat Hunting-Lösung auf den Markt

Einblick in das Dashboard des Censys Threat Hunting Module

Ann Arbor, Michigan, USA, 28. April 2025 – Censys, ein führender Anbieter im Bereich Internet Intelligence, Threat Hunting und Attack Surface Management (ASM), bringt mit dem Censys Threat Hunting Module eine neue Lösung auf den Markt. Das Modul wurde speziell dafür entwickelt, Threat Hunting-Teams dabei zu unterstützen, gegnerische Infrastrukturen aufzuspüren. Als Teil der kürzlich veröffentlichten Internet Intelligence Platform von Censys verschafft die neue Lösung Sicherheitsteams in Unternehmen und Behörden die notwendige Internet-Transparenz, um sich vor Cyberangriffen zu schützen. Als erfahrener Anbieter von Threat Hunting-Lösungen bietet Censys IT-Security-Teams nun ein speziell entwickeltes Modul, um Bedrohungen proaktiv aufzudecken und abzuschwächen, bevor sie Schaden anrichten können.

Das neue Threat Hunting-Modul lässt sich direkt in bestehende Security Operations-Produkte integrieren und trägt dazu bei, die Erkennung von Schwachstellen zu verbessern und das Threat Hunting proaktiver zu gestalten. Das Censys Threat Hunting Module wandelt die Daten der Censys Internet Map automatisch in strukturierte und umsetzbare Erkenntnisse um. Sicherheitsteams können diese Daten nutzen, um bösartige Infrastrukturen zu identifizieren, die von Angreifern für Cyberattacken auf Unternehmen oder Behörden genutzt werden. Mit der neuen Lösung sind Sicherheitsteams in der Lage, Threat Detection und die Untersuchung von Bedrohungen zu beschleunigen. Zudem lässt sich auf Basis der Ergebnisse nahtlos und proaktiv nach neuen und aufkommenden bösartigen Infrastrukturen suchen.

„Eines der größten Probleme für Threat Hunting-Teams ist es, zeitnahe und relevante Daten zu erhalten, die es ihnen ermöglichen, sich proaktiv gegen gezielte Bedrohungen zu verteidigen“, sagt Silas Cutler, Principal Security Researcher bei Censys, der an der Entwicklung der neuen Lösung beteiligt war. „Das neue Censys Threat Hunting Module löst diese Herausforderung, indem es Echtzeit-Transparenz in bestehende bösartige Infrastruktur liefert. Zudem bietet das neue Modul die Möglichkeit, bekannte und neu auftretende Bedrohungen überall im Internet zu finden und zu verfolgen.“

Effektives und proaktives Threat Hunting in Echtzeit

Die Plattform beseitigt die Datenflut und bietet Security-Teams einen zentralen Ort, an dem sie alle Threat Hunting-Daten einsehen können. Dies beinhaltet auch eine Liste aller bekannten Bedrohungen und eine Heatmap, die zeigt, wo sich diese Bedrohungen befinden. Darüber hinaus bietet das Censys Threat Hunting Modul folgende Funktionen:

– Censys Threat Data Set: Dieser Datensatz für Bedrohungen enthält Erkennungen für Red-Team-Tools, Fingerprints und Malware-Operationen. Er bietet auch erweiterten Kontext zu Bedrohungen, darunter Beschreibungen, alternative Namen, Akteure und Referenzlinks.
– CensEye: Die Funktion ermöglicht es, bösartige Infrastrukturen zu identifizieren und zu korrelieren. Dabei werden Hosts und Web-Eigenschaften mit ähnlichen Merkmalen erkannt. Diese Fähigkeit ermöglicht es Analysten, die Ressourcen von Angreifern aufzudecken und sich entwickelnde Bedrohungen schneller und präziser zu verfolgen.
– Erkennung und Scanning in Echtzeit: Das neue Modul bietet IT-Security-Teams auch Threat Detection und die Validierung von On-Demand-Scan-Funktionen in Echtzeit. Live-Scans decken bisher unbekannte Konfigurationen auf, während Rescans systematisch bestehende Dienste und Endpunkte analysieren, um potenzielle Bedrohungen zu bestätigen und Konfigurationsabweichungen zu verfolgen.
– Interaktive Dashboards: Die Plattform bietet Anwendern interaktive Dashboards für einen Einblick in die Struktur und Frameworks von Bedrohungen. So können Sicherheitsteams Daten und Trends untersuchen, Anomalien aufdecken und effektive Untersuchungen einleiten.
– Visualisierung von Zertifikaten und Hosts: Durch die Untersuchung historischer Beziehungen zwischen Hosts und Zertifikaten können Threat Hunting-Teams Zeitpläne erstellen, Taktiken, Techniken und Verfahren (Tactics, Techniques and Procedures, TTPs) aufdecken und historische Attribute anzeigen, die bei der Threat Detection genutzt werden können.
– Erweitertes Pivoting und kontextualisierte Hashes: Threat Hunter können ihre verwandten Indikatoren schnell erweitern, indem sie hilfreiche konfigurationsbasierte Hashes wie JARM, JA3, JA4+ und Favicon-Hashes verwenden, um eine umfassende Ansicht der verwandten Infrastruktur zu erstellen.

„Das neue Censys Threat Hunting Module bietet Unternehmen noch nie dagewesene Visibility, Kontext und historische Einblicke in alle mit dem Internet verbundenen Ressourcen, einschließlich bekannten und neuen feindlichen Infrastrukturen“, sagt Brad Brooks, CEO von Censys. „Mit dem neuen Modul können Sicherheitsteams in Unternehmen und Behörden proaktiv nach ausgefeilten Bedrohungen suchen, die auf sie abzielen. Dabei können sie auf den genauesten und umfassendsten Internet Intelligence-Datensatz der Branche zurückgreifen.“

Erfahren Sie mehr über das Censys Threat Hunting Module: https://censys.com/blog/speeding-up-threat-hunting-with-censys.

Über Censys:
Censys, Inc.TM ist die führende Internet-Intelligence-Plattform für Threat Hunting und Attack Surface Management. Censys wurde 2017 in Ann Arbor in Michigan, USA, gegründet und bietet Unternehmen den weltweit umfassendsten Echtzeit-Überblick ihrer Internet-Infrastruktur, Assets und Geräte. Kunden wie Google, Cisco, Microsoft, Samsung, das U.S. Department of Homeland Security, das Office of the Director of National Intelligence (ODNI), die Cybersecurity & Infrastructure Security Agency (CISA) und mehr als 50 % der Fortune 500 vertrauen auf Censys für eine kontextualisierte Echtzeitansicht ihrer Internet- und Clouds-Assets. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie www.censys.com und folgen Sie Censys auf LinkedIn, X, Bluesky und Mastodon.

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HORNETSECURITY KOOPERIERT MIT AMAZON SES MAIL MANAGER

PARTNERSCHAFT ERMÖGLICHT ADD-ON FÜR MEHR E-MAIL-SECURITY

Präzise Kontrolle über E-Mail-Workflows durch neues Advanced Email Security Add-On für Amazon SES Mail Manager

KI-gestützte Technologie in E-Mail-Add-on kombiniert Verhaltensanalyse mit natürlicher Sprachverarbeitung zur Echtzeitanalyse

HANNOVER, DEUTSCHLAND – 23. April 2025 – Der weltweite Cybersecurity-Experte Hornetsecurity schließt eine Partnerschaft mit Amazon, um Kunden des Amazon Simple Email Service (SES) Mail Manager das Vade Advanced Email Security Add-On zur Verfügung zu stellen. Durch den Einsatz von KI-Technologien ermöglicht das Add-on den Kunden von Amazon Mail Manager, den ein- und ausgehenden E-Mail-Verkehr zu scannen und zu schützen.

Hornetsecuritys Vade Advanced Email Security Add-On für Amazon SES Mail Manager bietet automatisierten Echtzeit-Schutz vor Spam, Malware und Phishing-Angriffen. Somit lässt sich auf der Basis von fortschrittlicher Bedrohungserkennung, Verhaltensanalyse, patentierter KI-Technologie, Echtzeit-Scans und nahtloser Integration sichere Kommunikation gewährleisten.

Diese zentrale Funktion ist nun für Online-Unternehmen verfügbar, die Amazon SES für ihre E-Mail-Kommunikation, Transaktionen und Marketing nutzen, dazu gehören E-Mail-Versandplattformen sowie Marketing- und Transaktionsabteilungen von Unternehmen.

Hornetsecuritys Vade Advanced Email Security Add-On und Amazons SES Mail Manager
Amazon SES ist ein Cloud-basierter E-Mail-Dienst, der Kunden bei der nahtlosen Automatisierung großvolumiger E-Mail-Kommunikation unterstützt. Bei dem Amazon SES Mail Manager handelt es sich um eine umfassende E-Mail-Verwaltungslösung, die Unternehmen eine erweiterte Übersicht und Kontrolle über ihre E-Mail-Abläufe ermöglicht. Diesen Service erweitert Amazon SES nun um zusätzliche Funktionen, mit denen E-Mail-Kampagnen verwaltet und die Zustellleistung überwacht werden können. Darunter befinden sich:

– ein zentrales Dashboard für die Verwaltung von E-Mail-Kampagnen
– erweiterte Analyse- und Berichtstools zur Nachverfolgung der E-Mail-Performance
– ein System zur Vorlagenverwaltung für eine konsistente E-Mail-Kommunikation
– die Möglichkeit zur automatisierten Verarbeitung unzustellbarer E-Mails (Bounces) und Listenverwaltung
– skalierbare Infrastruktur zur Unterstützung von Massenmailings

Mit dem Amazon Mail Manager für SES können Kunden ihre eigenen Sicherheitsrichtlinien und Add-Ons selbst verwalten und zahlen nur für die zusätzliche Flexibilität und Kontrolle, die sie benötigen. Durch die Partnerschaft ist das Vade Advanced Email Security Add-On von Hornetsecurity nun als Option für E-Mail-Sicherheit enthalten, die Kunden zu dieser Lösung hinzufügen können.

Die Verfügbarkeit von Hornetsecuritys Vade Advanced Email Security Add-On ist für die Kunden, die den Amazon SES Mail Manager nutzen, ein wichtiger Schritt hin zu mehr E-Mail-Sicherheit. Die Kombination aus KI-gesteuerter Security-Engine und den Verwaltungsfunktionen des Mail Managers wird den Kunden helfen, sich besser gegen E-Mail-Bedrohungen zu schützen und gleichzeitig die volle Kontrolle über ihre E-Mail-Workflows zu behalten.

„Wir sind begeistert, dass sich Amazon für eine Partnerschaft mit Hornetsecurity entschieden hat, um den Kunden, die ihren SES Mail Manager nutzen, eine nahtlose und leistungsstarke E-Mail-Sicherheitslösung innerhalb der AWS-Umgebung zu bieten“, erklärt Daniel Hofmann, CEO von Hornetsecurity. „Für Unternehmen, die Amazon SES für E-Mail-Transaktionen und -Marketing nutzen, wird dies zum Game-Changer für ihre eigene Sicherheit werden.“

Über Hornetsecurity:
Hornetsecurity ist ein weltweit führender Anbieter von Cloud-basierten Sicherheits-, Compliance-, Backup- und Security-Awareness-Lösungen der nächsten Generation, die Unternehmen und Organisationen jeder Größe auf der ganzen Welt unterstützen. Das Flaggschiffprodukt 365 Total Protection ist die umfassendste Cloud-Sicherheitslösung für Microsoft 365 auf dem Markt. Angetrieben von Innovation und Cybersecurity-Exzellenz, baut Hornetsecurity mit seinem preisgekrönten Portfolio eine sicherere digitale Zukunft und nachhaltige Sicherheitskulturen auf. Hornetsecurity ist über sein internationales Vertriebsnetz mit über 12.000 Channel-Partnern und MSPs in mehr als 120 Ländern aktiv. Seine Premium-Dienste werden von mehr als 125.000 Kunden genutzt.

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Varonis nimmt Großkunden stärker ins Visier

Neues Strategic Account Management-Team optimiert Beratung

Varonis nimmt Großkunden stärker ins Visier

Mario Schildberger (links) und Thomas Gelewski (rechts)

Varonis Systems, Inc., (NASDAQ:VRNS), der Spezialist für datenzentrierte Cybersicherheit, baut mit Thomas Gelewski und Mario Schildberger ein Strategic Account Management-Team für die DACH-Region auf. Insbesondere große, weltweit tätige Unternehmen mit Multi-Cloud-Umgebungen, hunderttausenden sensitiven Daten, verteilten Teams und Standorten mit den unterschiedlichsten Compliance-Anforderungen profitieren vom umfassenden Data Security Posture Management (DSPM) von Varonis. Mit dem neuen Team sollen diese nun noch gezielter adressiert und punktgenauer betreut werden.

Bevor Thomas Gelewski zu Varonis kam, begleitete er bereits bei Mimecast das Strategic Account-Programm. Auch in seinen vorherigen Stationen, u.a. bei Symantec, WalkMe, und Proofpoint, betreute er Großkunden und strategische Accounts. „Wir wollen langfristige, vertrauensvolle strategische Partnerschaften aufbauen und nicht bloß unsere Lösungen verkaufen“, so Gelewski. „Ich möchte für unsere Kunden der erste Ansprechpartner für alle Belange sein und dabei eng mit unseren herausragenden Sales Engineers und Technical Account Managern zusammenarbeiten. Auf diese Weise können die Anwender das Optimum aus unserer Lösung herausholen.“

Mit Stationen bei Ping Identity, LastPass und LogMeIn lag der Schwerpunkt von Mario Schildberger zuletzt im Bereich der Identitätssicherheit. „Durch Varonis hat sich mein Blickwinkel erweitert und ich habe erkannt, dass nicht der Schutz der Identität, sondern der Daten als das Ziel sämtlicher Cyberangriffe das Wichtigste ist“, so Schildberger. „Zudem steigen die Datenrisiken durch den immer verbreiteteren Einsatz von generativer KI. Dabei ist es entscheidend, die Balance zwischen Sicherheit und Produktivität zu finden. Und genau das bietet Varonis, etwa mit präzise angepassten Zugriffsrechten.“

Varonis stellt den Schutz der Daten ins Zentrum der Sicherheitsstrategie und verfolgt so einen anderen Ansatz als traditionelle IT-Sicherheits-Anbieter. Die Cloud-native Datensicherheitsplattform entdeckt und klassifiziert kontinuierlich kritische Daten, behebt Schwachstellen und erkennt fortschrittliche Bedrohungen mit KI-gestützter Automatisierung.

Tausende Unternehmen weltweit vertrauen beim Schutz ihrer Daten auf Varonis, ganz egal, wo diese gespeichert sind: lokal, in SaaS-, IaaS- oder Hybrid-Cloud-Umgebungen. Mit Varonis können Kunden eine breite Palette von Sicherheitsfunktionen automatisieren, wie Data Security Posture Management (DSPM), Datenklassifizierung, Data Access Governance (DAG), Data Detection and Response (DDR), Data Loss Prevention (DLP) oder Insider Risk Management. Weitere Informationen unter www.varonis.com/de.

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Censys auf der Cyber Threat Intelligence Conference 2025 in Berlin

Präventive Cybersicherheit mit Threat Hunting und Attack Surface Management

Censys auf der Cyber Threat Intelligence Conference 2025 in Berlin

Berlin, 15. April 2025 – Censys, Anbieter der führenden Internet Intelligence Platform für Threat Hunting und Attack Surface Management, ist als Aussteller auf der diesjährigen Cyber Threat Intelligence Conference des Verbands FIRST (Forum of Incident Response and Security Teams) vertreten. Die Konferenz findet vom 21. bis 23. April 2025 statt und versammelt internationale Fachleute aus der Cybersicherheit. Als Aussteller präsentiert Censys auf der Veranstaltung seine Plattform zur umfassenden Erkennung, Analyse und Überwachung von internetbasierten Assets und Online-Angriffsflächen. Die Tools Censys Platform und Censys Attack Surface Management ermöglichen eine verlässliche Sicherheits- und Risikoanalyse.

Mit den Lösungen können Kunden einschließlich Unternehmen und Behörden verborgene IT-Risiken aufdecken, schädliche Infrastrukturen aufspüren und digitale Infrastrukturen kontinuierlich überwachen. Auf Basis der Daten sind entsprechende gezielte Gegenmaßnahmen ableitbar, wodurch sich Unternehmen und Behörden proaktiv vor Cyberbedrohungen schützen können. Die Censys Platform baut auf der weltweit größten und genauesten eigenen Internet-Intelligence-Infrastruktur auf, die ständig mehr als fünf Milliarden mit dem Internet verbundene Dienste überwacht.

Censys Platform ist eine einheitliche Plattform, die Security-Teams den proaktiven Schutz vor Cyberbedrohungen ermöglicht. Auf Basis der Censys Internet Map bietet Censys Platform einen ganzheitlichen Überblick über die globale Internetlandschaft und ermöglicht kontextbezogene und historische Einblicke in die von Censys überwachten Geräte und Dienste. Mit der Plattform können IT-Sicherheitsteams Echtzeitdaten über ihre externe Angriffsfläche erhalten, Vorfälle untersuchen und bösartige Infrastrukturen aufspüren. Zudem sind sie in der Lage, benutzerdefinierte Bedrohungsdaten zu erstellen. Dies verbessert die Möglichkeiten, die eigene Infrastruktur proaktiv zu verteidigen oder potenzielle Risiken bei Dritten, beispielsweise Lieferanten, zu erkennen.

Censys Attack Surface Management erkennt alle mit einem Unternehmen oder einer Behörde verbundenen Assets. Kunden erhalten somit ein vollständiges und stets aktuelles Bild ihrer externen IT-Angriffsfläche, einschließlich Drittanbieter. Dies erlaubt es IT-Security-Teams, kritische Schwachstellen oder fortgeschrittene Bedrohungen zu erkennen und priorisiert zu beheben. Mit einer nahtlosen Integration von Bedrohungsdaten, Asset-Discovery und kontinuierlicher Analyse ist das Tool sehr nützlich für Security- und Incident Response-Teams.

„Unsere Tools machen das Internet transparenter und sicherer und versorgen Security-Teams mit aktuellen, strukturierten und verwertbaren Daten über ihre digitalen Infrastrukturen und Assets“, sagt Tabatha von Kölichen, Regional Sales Director D-A-CH & Central Europe bei Censys. „So lassen sich bisher unbekannte Assets aufspüren und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen, wodurch Unternehmen und Behörden vor Bedrohungen geschützt und den wachsenden Herausforderungen immer einen Schritt voraus sind. Wir freuen uns auf viele spannende Gespräche mit der internationalen Community von Incident Response-Teams auf der Cyber Threat Intelligence Conference in Berlin. Insbesondere freuen wir uns, die neuen, erweiterten Features unserer Censys Platform vorzustellen.“

Unter https://censys.com/resources/advisories finden Sie Einblicke und Hinweise zu aktuellen Bedrohungen weltweit.

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Censys, Inc.TM ist die führende Internet-Intelligence-Plattform für Threat Hunting und Attack Surface Management. Censys wurde 2017 in Ann Arbor in Michigan, USA, gegründet und bietet Unternehmen den weltweit umfassendsten Echtzeit-Überblick ihrer Internet-Infrastruktur, Assets und Geräte. Kunden wie Google, Cisco, Microsoft, Samsung, das U.S. Department of Homeland Security, das Office of the Director of National Intelligence (ODNI), die Cybersecurity & Infrastructure Security Agency (CISA) und mehr als 50 % der Fortune 500 vertrauen auf Censys für eine kontextualisierte Echtzeitansicht ihrer Internet- und Clouds-Assets. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie www.censys.com und folgen Sie Censys auf LinkedIn, X, Bluesky und Mastodon.

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Cybersecurity: Warum Patches nicht das ultimative Ziel sind

Cybersecurity: Warum Patches nicht das ultimative Ziel sind

Andy Grolnick, CEO vom SIEM-Security-Anbieter Graylog (Bildquelle: @Graylog)

Wenn es um Cybersicherheit geht, erscheint das Patchen von Schwachstellen oft wie der Heilige Gral. Wenn die CVEs (Common Vulnerabilities and Exposures, häufige Schwachstellen und Risiken in Computersystemen) gepatcht sind, ist man sicher, oder? Nun, nicht ganz. Leider ist Patchen nicht so einfach – oder so effektiv – wie Unternehmen glauben. Angesichts begrenzter Ressourcen, Geschäftsunterbrechungen und der Menge an Schwachstellen kann sich das Ziel, selbst kritische und schwerwiegende Funde zu 100 Prozent zu patchen, wie die Suche der Stecknadel im Heuhaufen anfühlen.

Es gibt einige Hindernisse beim Patchen von Schwachstellen, die Unternehmen beachten sollten:

Umfang der Schwachstellen: Die Zahl der gemeldeten Sicherheitslücken steigt jedes Jahr sprunghaft an. Die National Vulnerability Database (NVD) katalogisiert jährlich Zehntausende von neuen Sicherheitslücken. Wie soll man entscheiden, was gepatcht werden soll, wenn jeder Scanner eine Flut von kritischen Warnungen erzeugt?

Bedenken hinsichtlich der Geschäftskontinuität: Die Anwendung von Patches bedeutet oft Ausfallzeiten, Tests und das Risiko, dass wichtige Systeme nicht mehr funktionieren.

Eingeschränkte Ressourcen: Ob Budget, Personal oder Tools – die Ressourcen von Cybersicherheitsteams sind knapp bemessen. Ein begrenztes Team kann nicht alles patchen, ohne andere wichtige Aufgaben wie die Reaktion auf Vorfälle, Schulungen zur Sensibilisierung der Benutzer oder die Suche nach Bedrohungen zu vernachlässigen.

100%iges Patching sollte nicht das Ziel sein

Beim herkömmlichen Schwachstellenmanagement werden oft alle Schwachstellen als gleich dringend behandelt, was zu Patching-Müdigkeit führt.

„100%iges Patching sollte nicht das Ziel sein,“ erklärt Andy Grolnick, CEO vom SIEM-Security-Anbieter Graylog. „Die Realität sieht so aus: Jede Schwachstelle zu patchen ist nicht nur unpraktisch, sondern auch unnötig. Bei der Sicherheit geht es nicht um Perfektion, sondern um die Festlegung von Prioritäten. Es ist besser, sich auf die Schwachstellen zu konzentrieren, die für die Risikolage Ihres Unternehmens wirklich wichtig sind. Nicht alle Schwachstellen stellen ein echtes Risiko dar und erfordern möglicherweise keine sofortigen Maßnahmen. Wenn sich Sicherheitsteams zu sehr auf Schwachstellen mit geringem Risiko konzentrieren, bleiben Risiken mit hoher Auswirkung zu lange unbeachtet. Angreifer wollen an die für sie wertvollen Unternehmensressourcen. Vor allem da sollte dann auch die Priorität beim Patching im Unternehmen liegen.“

Der Laufzeitkontext ist wichtiger

Statische Schwachstellenbewertungen sagen Unternehmen, was schief gehen könnte, aber der Laufzeitkontext zeigt, was tatsächlich passiert. Dies ist der Schlüssel zur Unterscheidung zwischen theoretischen Risiken und aktiven Bedrohungen.
Traditionelles Schwachstellenmanagement ist wie der Blick auf eine statische Karte – Sicherheitsteams sehen das Gelände, aber nicht die Bewegung. Es ist wichtig, einen Schritt weiterzugehen, indem die Laufzeitaktivität mit einbezogen wird.

„Hier kommt ein anlagenbasierter Risikoansatz ins Spiel. Mit unserer SIEM/TDIR Plattform ermitteln wir eine Risikobewertung, die auf realen Aktivitäten und Schwachstellendaten basiert. Dabei helfen wir Fragen zu beantworten wie: Wird die anfällige Anlage aktiv angegriffen? Kommuniziert es mit bekannten bösartigen IPs? Finden auf dem System ungewöhnliche Prozesse oder Verhaltensweisen statt? Dieser Echtzeit-Einblick hilft Unternehmen, die Schwachstellen zu priorisieren, die Angreifer tatsächlich ausnutzen,“ geht Grolnick ins Detail.

Das Patchen von Schwachstellen befasst sich mit dem, was passieren könnte, aber viel wichtiger ist es zu erkennen, was gerade passiert. Durch die Korrelation von Protokolldaten, Bedrohungsdaten und dem Verhalten von Anlagen werden Indikatoren für eine Gefährdung (IOCs) und Taktiken, Techniken und Verfahren (TTPs) aufgedeckt, die auf aktive Bedrohungen hinweisen.

Echte Erkennung von Kompromittierungen

Die im Unternehmen eingesetzte IT-Sicherheit sollte sich nicht nur auf potenzielle Risiken, sondern auch auf tatsächliche Kompromittierungen konzentrieren. Es braucht Werkzeuge, die helfen Vorfälle zu identifizieren und darauf zu reagieren, die die Grenze zwischen theoretischen und realen Angriffen überschritten haben. Damit verlieren Sicherheitsteams weniger Zeit mit der Suche nach Patches mit geringer Priorität und gewinnen mehr Zeit für die Bekämpfung aktiver Bedrohungen.

Patches sind zwar wichtig, aber nicht die ultimative Lösung zur Sicherung der Unternehmensumgebung. In der Cybersicherheit kann das Perfekte nicht der Feind des Guten sein. Die Jagd nach 100 %igen Patches ist so, als würde man alle Fenster im Haus verschließen, während der Einbrecher durch die Vordertür einsteigt. Unternehmen sollten sich stattdessen darauf konzentrieren, ihre Umgebung zu verstehen, Schwachstellen mit hoher Auswirkung zu priorisieren und echte Gefährdungen zu erkennen. Mit einem anlagenbezogenen Risikoansatz erhalten sie den notwendigen Kontext, um schnell und effektiv einen echten Angriff erkennen und direkt darauf reagieren zu können.

Mehr Informationen: https://graylog.org/products/security/

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Claroty auf der DMEA: Cybersecurity und Effizienzsteigerung gehen Hand in Hand

Preisgekrönte Sicherheitslösung Claroty xDome verbessert Sicherheit und Geräteauslastung von Gesundheitseinrichtungen

Claroty auf der DMEA: Cybersecurity und Effizienzsteigerung gehen Hand in Hand

Thorsten Eckert, Regional Vice President Sales Central von Claroty

Claroty, Spezialist für die Sicherheit von cyber-physischen Systemen (CPS), stellt auf der DMEA (8. bis 10. April 2025 in Berlin) seine Lösung zum Schutz medizinischer Geräte und Netzwerke vor Cyberbedrohungen vor. Auf ihrem Stand (Halle 2.2, C-111) zeigen die Experten nicht nur, wie sich das Internet der medizinischen Dinge (IoMT) wirkungsvoll vor Angriffen schützen lässt, sondern auch, wie eine moderne Security-Lösung die Effektivität des Klinikbetriebs wesentlich verbessern kann.

Der Gesundheitssektor sieht sich einer Vielzahl zunehmender Bedrohungen gegenübergestellt. Cyberkriminelle und staatlich unterstützte Angreifer attackieren Einrichtungen nicht nur mittels Ransomware, sondern nutzen zunehmend auch Schwachstellen in Medizinprodukten aus. Deshalb wird ein effektives Exposure Management – gerade auch im Hinblick auf die NIS2 – immer wichtiger. Die alleinige Betrachtung der Schwachstellen und ihrer Schwere sagt nichts über das tatsächliche Risiko einer Ausnutzung aus. „Um das Risiko zu reduzieren, müssen wir von einem traditionellen Schwachstellenmanagement zu einem fokussierten und dynamischeren Exposure Management kommen, das auch die Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung und den potenziellen Schaden einbezieht“, erklärt Thorsten Eckert, Regional Vice President Sales Central von Claroty. „So hat unsere Analyse vernetzter medizinischer Geräte im letzten Jahr ergeben, dass jedes zehnte chirurgische oder Patientengerät, wie etwa Infusionspumpen, Sicherheitslücken mit einer hohen Ausnutzungswahrscheinlichkeit aufweisen. Diese Schwachstellen gilt es zu priorisieren und damit Patientenleben zu schützen.“

Erst kürzlich hat das renommierte Healthcare-Analyseunternehmen KLAS Research Claroty im Report „2025 Best in KLAS: Software & Services“ zum Gewinner in der Kategorie IoT-Sicherheit im Gesundheitswesen gekürt – bereits zum fünften Mal in Folge. Dabei bietet die automatisierte Bestandserfassung sämtlicher vernetzter Geräte inklusive ihrer Standorte nicht nur die Grundlage für den Schutz, sondern ermöglicht den Betreibern auch, den Einsatz zu optimieren. So sind sie durch die gewonnenen Informationen in der Lage, vorhandene Geräte besser auszulasten, den Personalbedarf gezielt zu planen und den Gerätebestand zu optimieren. „Eine umfassende Inventarisierung schafft für die Krankenhäuser einen messbaren geschäftlichen Mehrwert, indem Kosten reduziert, Umsätze gesteigert und Risiken minimiert werden können“, so Eckert. „Auf diese Weise wird die Cybersecurity von einem Kostenfaktor zu einem Kostensenker.“

Die speziell für cyber-physische Systeme (CPS) entwickelte Security-Plattform von Claroty bietet eine tiefe Transparenz in sämtliche Assets und umfasst Exposure Management, Netzwerkschutz, sicheren Fernzugriff und Bedrohungserkennung, sowohl in der Cloud mit Claroty xDome als auch lokal mit Claroty Continuous Threat Detection (CTD). Dank mehrfach ausgezeichneter Sicherheitsforschung und einer Vielzahl von Technologie-Allianzen ermöglicht die Claroty-Plattform Unternehmen eine effektive Reduzierung von CPS-Risiken bei schneller Time-to-Value und geringeren Gesamtbetriebskosten. Claroty wird von Hunderten Unternehmen an Tausenden Standorten auf der ganzen Welt eingesetzt. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in New York und ist in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum und in Lateinamerika vertreten. Weitere Informationen unter www.claroty.com.

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Unbekannte Gefahr bei Industrial Control Systems: Warum das Scannen nicht-standardisierter Ports in ICS essenziell ist

Unbekannte Gefahr bei Industrial Control Systems: Warum das Scannen nicht-standardisierter Ports in ICS essenziell ist

Traditionell konzentriert sich das Scannen von Netzwerkdiensten auf Standard-Ports. Diese Vorgehensweise bildet jedoch längst nicht mehr die gesamten modernen IT- und ICS-Sicherheitsinfrastrukturen ab. In der Realität sind Protokolle wie Modbus, ATG und Co. längst nicht mehr nur auf ihren typischen standardmäßigen Ports zu finden. Die Konsequenz? Wer nur Standard-Ports scannt, bleibt blind für zahlreiche sicherheitskritische Systeme. Besonders in kritischen Infrastrukturen, in denen die Sicherheit von Systemen eine wichtige Rolle spielt, kann dies fatale Folgen haben. Deshalb ist es wichtig, die ICS-Scan-Methodik weiterzuentwickeln und mit Messungen und Untersuchungen festzustellen, wo noch gezielter gescannt werden muss. Das kann auch zu überraschenden Ergebnissen führen.

Kommentar von Ariana Mirian, Senior Security Researcher bei Censys

Der Blick über den Tellerrand: Standard-Port +/- 1 Scanning

Viele ICS-Protokolle laufen nicht nur auf ihrem Standard-Port, sondern können auch auf den benachbarten Ports betrieben werden. Um herauszufinden, wo ICS-Protokolle tatsächlich aktiv sind, ist ein gezieltes Scanning auf ihren Standard-Ports sowie deren direkter Umgebung zielführend. So kann beispielsweise beobachtet werden, dass Modbus mit dem Standard-Port 502 häufig auch auf den Ports 501 und 503 aktiv ist.

Für eine gezielte Untersuchung dieses Phänomens kann systematisch nach ICS-Protokollen auf den Standard-Ports sowie angrenzenden Ports gesucht werden. Ein besonders interessanter Test ist das ATG-Protokoll. Automatic Tank Gauges wird zur Überwachung und Verfolgung von Tankinhalten wie Kraftstoff genutzt. Das Protokoll ist zwar nicht das am weitesten verbreitete ICS-Protokoll, wird aber dennoch zahlreich genutzt. Der offizielle Standard-Port für ATG ist 10001, ein gezielter Scan der benachbarten Ports 10000 und 10002 führt zu bemerkenswerten Ergebnissen: Von rund 7.000 identifizierten Hosts, die eine Protokollantwort lieferten, reagierten fast 1.300 Hosts auf den Nicht-Standard-Ports auf ATG-Anfragen. Dies entspricht knapp 20 % der gefundenen Systeme. Ähnliche Ergebnisse zeigen sich für weitere ICS-Protokolle wie WDBRPC, DIGI, FINS, BACNET, S7, IEC 60870-5-104, OPC UA und DNP3. Die Analyse zeigt eine erhebliche Zunahme der erfassten Systeme im Laufe der Beobachtung – in einigen Fällen fast eine Verdopplung der erkannten ICS-Geräte, in anderen Fällen einen moderaten Anstieg.

Anhand dieser Ergebnisse könnte man erwarten, dass die drei Standard-Ports +/- 1 die größten Ports für jedes Protokoll sind. Doch ist dies auch wirklich immer der Fall?

Port-Tweaking: Ports mit ungewöhnlicher Zahlenfolge scannen

Eine weitere interessante Beobachtung betrifft das Modbus-Protokoll. Denn neben dem Standard-Port 502 lässt sich ein auffälliges Muster identifizieren: Viele Modbus-Geräte reagierten auch auf Port 6502. Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um eine willkürliche Wahl, sondern vielmehr eine einfache Methode – das Voranstellen einer Ziffer vor bekannte Ports oder den Standard-Port. Dies führt zu einem neuen Ansatz für das Scannen von ICS-Ports: das Port-Tweaking. Port-Tweaking wurde auf Basis der Hypothese aufgebaut, dass Dienste nicht nur auf leicht abweichenden Ports betrieben werden, sondern dass in manchen Fällen eine bestimmte Zahl vorangestellt wird. Ein Beispiel dafür ist HTTPS: Es läuft normalerweise auf Port 443, aber oft auch auf Ports wie 1443, 2443, 3443 und 4443.

Für die Bestätigung dieser Hypothese wurde eine Untersuchung mit Fokus auf ICS-Geräte durchgeführt, die bereits als potenzielle ICS-Hosts erfasst waren, jedoch keine ICS-spezifischen Protokolle wie Modbus oder DNP aufwiesen. Eine Kennzeichnung als potenzielles ICS bedeutet in der Regel, dass eine Art HTTP-basierte Schnittstelle vorhanden ist. Durch gezielte Scans auf Port-Tweaks konnten über 200 zusätzliche ICS-Hosts identifiziert werden, die zuvor unentdeckt geblieben waren. Die häufigsten dabei gefundenen Protokolle waren Modbus und Fox, wobei auch einige andere industrielle Kommunikationsprotokolle erfasst wurden.

Diese Ergebnisse zeigen, dass sich viele ICS-Systeme nicht an gängige Standards halten und dass innovative Scan-Techniken erforderlich sind, um ein vollständigeres Bild der tatsächlich im Internet erreichbaren Systeme zu erhalten. Port-Tweaks sind also bei einigen ICS-Protokollen beobachtbar, bei anderen jedoch nicht. Was also, wenn es andere Hotspots von Ports gibt, die für ICS-Protokolle beliebt sind, die aber keine Port-Tweaks sind? Was, wenn Hersteller standardmäßig einen offenen Port verwenden, der nichts mit dem Standard-Port zu tun hat, sodass dieser leicht übersehen werden kann?

Tiefensuche: 65k-Port-Scans und ihre Erkenntnisse

Für ein noch tieferes Verständnis der Port-Verteilung industrieller Steuerungssysteme wurde eine groß angelegte Analyse aller 65k-Ports durchgeführt. Statt eines blinden Scans des gesamten IOv4-Raums wurde eine gezielte Methode entwickelt:

– Einschränkung auf bereits als ICS identifizierte Hosts: Diese waren besonders relevant, da sie potenziell ICS-Protokolle nutzen, jedoch nicht unbedingt auf bekannten Ports.
– Filtern von Hosts mit zu vielen offenen Ports: Systeme, die bereits eine Vielzahl von offenen Diensten aufwiesen, wurden ausgeschlossen, um gezieltere Analysen zu ermöglichen.
– Ausschluss gängiger Web- und Standard-Ports: Ports wie 80, 443 und ähnliche wurden ignoriert, um den Fokus auf ungewöhnliche ICS-Ports zu legen.
– Scan: ICS-Scans gegen diese Host/Port-Paare und eine Analyse wurden durchgeführt, welche Ports für jedes Protokoll am häufigsten reagieren.

Diese systematische Untersuchung lieferte neben weniger überraschenden Ergebnissen – z.B. DNP3 auf Modbus Standard Port 502, Modbus auf 552 – auch unerwartete Ergebnisse. Beispielsweise wurde das WDBRPC-Protokoll auffällig oft auf Port 111 gefunden – einem Port, der sonst nicht mit ICS-Kommunikation in Verbindung gebracht wird. Bei der Analyse ist zu beachten, dass es sich um einen begrenzten Scan handelte mit Hosts, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ansprechbar waren – die Ergebnisse kratzen also nur an der Oberfläche der Aufdeckung von ICS-Geräten.

Der blinde Fleck außerhalb der Standard-Ports

Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen, dass sich das traditionelle Verständnis über die Verteilung industrieller Kommunikationsprotokolle dringend weiterentwickeln muss. Der Fokus auf Standard-Ports reicht schlicht nicht mehr aus für ein umfassendes Bild der ICS-Bedrohungslandschaft. Dass sich viele ICS-Scans und Sicherheitsanalysen ausschließlich auf die Standard-Ports fokussieren, führt wie gezeigt dazu, dass eine große Anzahl potenziell sicherheitskritischer Systeme übersehen wird. Die zunehmende Verlagerung von ICS-Protokollen auf nicht-standardisierte Ports erfordert es, neue Methoden zur Identifikation dieser Systeme zu entwickeln. Für einen umfassenden Überblick über das Internet und Assets muss gezielt nach weiteren Mustern gesucht werden, die auf eine systematische Verschiebung der ICS-Port-Nutzung hindeuten. Klar ist: Die bisherige Herangehensweise muss überdacht werden, um die verborgenen Strukturen industrieller Kommunikation vollständig zu erfassen.

Censys, Inc.TM ist die führende Internet-Intelligence-Plattform für Threat Hunting und Attack Surface Management. Censys wurde 2017 in Ann Arbor in Michigan, USA, gegründet und bietet Unternehmen den weltweit umfassendsten Echtzeit-Überblick ihrer Internet-Infrastruktur, Assets und Geräte. Kunden wie Google, Cisco, Microsoft, Samsung, das U.S. Department of Homeland Security, das Office of the Director of National Intelligence (ODNI), die Cybersecurity & Infrastructure Security Agency (CISA) und mehr als 50 % der Fortune 500 vertrauen auf Censys für eine kontextualisierte Echtzeitansicht ihrer Internet- und Clouds-Assets. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie www.censys.com und folgen Sie Censys auf LinkedIn, X, Bluesky und Mastodon.

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Censys analysiert Schwachstelle in BIG-IP: 1.124 exponierte Instanzen und 437.204 betroffene Geräte

Erfolgreicher Cyberangriff ermöglicht Zugriff auf Root-Ebene

Censys analysiert Schwachstelle in BIG-IP: 1.124 exponierte Instanzen und 437.204 betroffene Geräte

Kürzlich wurde eine hochgradige Sicherheitslücke entdeckt, die die iControl REST-Schnittstelle und die TMOS Shell (tmsh)-Komponenten des Systems BIG-IP von F5 betrifft. Bei erfolgreicher Ausnutzung der Schwachstelle können authentifizierte Angreifer beliebige Systembefehle ausführen und so Zugriff auf die BIG-IP-Plattform auf Root-Ebene erlangen. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Versionen 17.1.0 bis 17.1.2, 16.1.0 bis 16.1.5 und 15.1.0 bis 15.1.10 von F5 BIG-IP aller Module.

Aktuell gibt es noch keine Hinweise auf eine aktive Ausnutzung der Sicherheitslücke. Ein öffentlich zugänglicher Proof of Concept (PoC) erhöht aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Schwachstelle in Zukunft von Cyberangreifern ausgenutzt werden könnte. Der PoC demonstriert, wie ein Angreifer beliebige Systemfehler als root-Benutzer ausführen kann, wenn er sich mit einem Konto mit geringen Rechten – beispielsweise mit der Rolle Auditor – authentifiziert. Angreifer können die Schwachstelle mit Befehlen wie save ausnutzen, die sich dann mit erweiterten Rechten ausführen lassen. Dadurch kann der Angreifer Änderungen am System vornehmen.

Die Sicherheitslücke wurde vom Hersteller durch mehrere Versionen gepatcht. Zudem ist es empfehlenswert, dass Benutzer eine oder mehrere Gegenmaßnahmen implementieren, um den Zugriff auf die iControl REST-Schnittstelle und die tmsh zu sichern. Dazu gehören beispielsweise das Blocken des iControl REST-Zugriffs über die Verwaltungsschnittstelle für vertrauenswürdige Benutzer, die Einschränkung des Zugriffs auf die BIG-IP-Befehlszeile über SSH, das Blockieren des SSH-Zugriffs über eigene IP-Adressen oder das Blocken des SSH-Zugriffs über die Verwaltungsschnittstelle.

Analyse von Censys

Mit der Censys Internet Plattform für Threat Hunting und Attack Surface Management sind 1.124 exponierte Instanzen des F5 BIG-IP Configuration Utility (ohne virtuelle Hosts) auffindbar. Es kann sein, dass nicht alle dieser Instanzen verwundbar sind, da keine Informationen über spezifische Versionen vorliegen. 30 % der beobachteten, möglicherweise betroffenen Instanzen befinden sich in den USA, auch in Europa befinden sich einige.

Insgesamt nutzen 437.204 Geräte BIG-IP für Load Balancing und andere modulare Dienste der BIG-IP-Plattform. Diese Geräte wurden anhand von Sitzungs-Cookies in den Antwort-Header, die auf die Nutzung von BIG-IP hinweisen, mit BIG-IP in Verbindung gebracht. Diese Geräte sind jedoch nicht zwangsläufig von der Schwachstelle betroffen, da BIG-IP auch häufig als Proxy zwischen Client und Server fungiert.

Mehr Informationen und eine Karte der exponierten Anwendungen finden Sie hier: https://censys.com/cve-2025-20029/.

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Schwachstelle CVE-2025-23209: über 140.000 Anwendungen von Sicherheitslücke in Craft CMS 4 und 5 betroffen

Sicherheitslücken proaktiv erkennen und kompromittierte Systeme identifizieren

Schwachstelle CVE-2025-23209: über 140.000 Anwendungen von Sicherheitslücke in Craft CMS 4 und 5 betroffen

Unternehmen stehen täglich vor der Herausforderung, ihre IT-Infrastruktur vor neuen Bedrohungen zu schützen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die kontinuierliche Überwachung der Online-Angriffsfläche und potenzieller Angriffspunkte. Ein aktuelles Beispiel für eine kritische Sicherheitslücke ist CVE-2025-23209 im Content Management System Craft CMS 4 und 5. Die Schwachstelle birgt große Risiken für Unternehmen und zeigt, wie wichtig es ist, Angriffsflächen proaktiv zu überwachen. Die Censys Internet Plattform ermöglicht es, potenziell betroffene Systeme weltweit zu identifizieren.

Die Sicherheitslücke in CMS 4 und 5 hängt von der vorherigen Kompromittierung des Sicherheitsschlüssels der Anwendung ab und wurde von der National Vulnerability Database (NVD) in den USA mit einem hohen Bedrohungsfaktor eingestuft. Bei erfolgreicher Ausnutzung kann die Sicherheitslücke eine Remotecodeausführung (Remote Code Execution, RCE) ermöglichen. Ein Ausnutzen der Sicherheitslücke wird dadurch erschwert, dass der Zugriff auf einen Sicherheitsschlüssel erforderlich ist. Da aber noch nicht bekannt ist, wie das System kompromittiert wurde, sollten Nutzer von Craft CMS ihre Sicherheitsschlüssel proaktiv rotieren und einen gepatchten Commit anwenden.

Betroffen von der Sicherheitslücke für RCE sind Installationen von Craft 4 und 5, bei denen der Sicherheitsschlüssel bereits kompromittiert wurde. In Craft CMS 4.13.9. und 5.5.8. wurde die Sicherheitslücke gepatcht. Ohne Aktualisierung der Instanzen kann das Problem durch das Rotieren der Sicherheitsschlüssel entschärft werden.

Mit der Censys Internet Plattform und ihren Threat Intelligence Tools Censys Search und Censys Attack Surface Management sind 144.333 exponierte Anwendungen weltweit zu beobachten, die Craft CMS verwenden und von der Sicherheitslücke betroffen sein können. 50 % der exponierten Instanzen befinden sich in den USA. Auch in Europa und Deutschland gibt es einige exponierte Anwendungen mit Craft CMS. Von den beobachteten Instanzen sind nicht alle verwundbar, da nicht zuverlässig auf die genutzte Version geschlossen werden kann.

Mehr Informationen und eine Karte der exponierten Anwendungen finden Sie hier: https://censys.com/cve-2025-23209/.

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