Hornetsecurity Cybersecurity Report 2025

Fast eine halbe Milliarde E-Mails an Unternehmen enthalten bösartige Inhalte

– Ein Drittel aller empfangenen E-Mails ist unerwünscht, 2,3 % davon enthalten bösartige Inhalte.
– Phishing macht ein Drittel der Angriffe aus und bleibt damit die größte E-Mail-Bedrohung – trotz anderer beliebter neuer Angriffsarten.

Hannover, 17. Dezember 2024 – Der jährliche Cybersecurity Report von Hornetsecurity zeigt, dass ein Drittel (36,9 %) aller in 2024 von Unternehmen empfangenen E-Mails unerwünscht waren. Davon enthielten 2,3 % bösartige Inhalte, das entspricht 427,8 Millionen E-Mails.

Phishing ist erneut die am weitesten verbreitete Angriffsform. Sie ist für ein Drittel aller Cyberangriffe im Jahr 2024 verantwortlich, was durch die Analyse von 55,6 Milliarden E-Mails bestätigt wurde. Dieses Ergebnis zeigt: Phishing bleibt eines der Hauptprobleme und dies Jahr für Jahr. In 2024 sind 22,7 % der Fälle auf bösartige URLs zurückzuführen, 6,4 % der Fälle auf Vorkassebetrug.

Daniel Hofmann, CEO von Hornetsecurity kommentiert: „Die Ergebnisse unseres jährlichen Cybersecurity Reports zeigen jeweils sowohl die neuen Herausforderungen als auch die Fortschritte im Kampf gegen Cyber-Bedrohungen. Auf der einen Seite ist es zwar ermutigend, eine gewisse Konsistenz in den Angriffsmethoden zu sehen. Auf der anderen Seite sehen wir aber auch die Verlagerung hin zu gezielten Social-Engineering-Taktiken. Dies heißt für Unternehmen, dass sie im Rahmen ihrer Schutzmaßnahmen weiterhin wachsam bleiben müssen.
Die Tatsache, dass noch immer mehr als 427 Millionen bösartige E-Mails in den Posteingängen landen, zeigt, dass Unternehmen ihre Cybersicherheitsstrategien weiterentwickeln müssen. Nur so können sie den immer raffinierter werdenden Bedrohungen einen Schritt voraus sein. Die Daten des Cybersecurity Reports 2025 unterstreichen die Dringlichkeit, die E-Mail-Sicherheit zu verbessern und gleichzeitig die Nutzer zu sensibilisieren, um die Sicherheit des Unternehmens zu gewährleisten.“

Anstieg beim Diebstahl von Reverse-Proxy-Anmeldeinformationen
Nahezu jeder bösartige Dateityp verzeichnete im Vergleich zum letzten Jahr einen Rückgang, allerdings bleiben HTML-Dateien (20,4 %), PDFs (19,2 %) und Archivdateien (17,6 %) auf den ersten drei Plätzen und das durchgehend seit 2023.

Des Weiteren zeigen die Daten, dass die Verwendung bösartiger Anhänge rückläufig ist. Zurückzuführen ist dies auf einen Anstieg der Reverse-Proxy-Angriffe im vergangenen Jahr. Bei diesen werden Social Engineering und bösartige Links (keine Anhänge) verwendet, um Benutzer auszutricksen und Anmeldedaten zu stehlen. Diese Angriffe leiten die Anwender auf gefälschte Login-Seiten um, welche die Daten in Echtzeit erfassen und dabei sogar die Zwei-Faktor-Authentifizierung umgehen. Mit einem Anteil von 22,7 % sind bösartige URLs daher die zweithäufigste Angriffsart. Ihre Nutzung stieg im Jahr 2023 sprunghaft an – Tendenz weiterhin steigend, da Angreifer sie für den Diebstahl von Zugangsdaten nutzen. Zum Einsatz kommen dabei Tools wie Evilginx.

Gezielte Angriffe über alle Branchen hinweg angestiegen
Durch den allgemeinen Rückgang der Angriffe ist der Bedrohungsgrad für nahezu alle Branchen im Vergleich zu 2023 gesunken. Die Daten zeigen jedoch, dass weiterhin alle Branchen angegriffen werden, wobei der Bergbau, die Unterhaltungsbranche sowie die Fertigungsindustrie am häufigsten Ziel von Ransomware-Angriffen und Doppelerpressungen sind.

Die am häufigsten im Internet imitierten Marken sind Versandunternehmen wie DHL und FedEx. Hier haben es Cyberkriminelle durch Phishing-Betrügereien, die eine hohe Ähnlichkeit mit echten Mails dieser Unternehmen aufweisen, auf deren Kunden abgesehen. Auch bei Firmen wie DocuSign und Facebook hat sich die Zahl der Betrugsversuche durch Imitation im Vergleich zu 2023 mehr als verdoppelt. Mastercard und Netflix haben ebenfalls einen bemerkenswerten Anstieg zu verzeichnen.

Die Notwendigkeit einer Zero-Trust-Mentalität
Hofmann weiter: „Für Unternehmen ist es im Jahr 2025 ein absolutes Muss, grundlegenden Sicherheitsverfahren oberste Priorität zu geben und sich eine Zero-Trust-Mentalität zu eigen zu machen. Nur so sind sie in der Lage, Schwachstellen direkt zu bekämpfen und eine starke Sicherheitskultur zu fördern. Dennoch gilt: Der Aufbau eines starken Unternehmensschutzes ist nur möglich, wenn alle Mitarbeiter einbezogen werden. Sie müssen verstehen, wie sich das Thema Cybersicherheit auf sie persönlich auswirkt und warum ihre Rolle bei der Abwehr von Bedrohungen so wichtig ist.
Unternehmen sollten sich von den Ergebnissen des CSR nicht abschrecken, sondern vielmehr dazu motivieren lassen, sich auf das Thema Cybersicherheit zu konzentrieren. Durch die Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen Anbietern können sie nicht nur sich selbst schützen, sondern auch auf Expertenwissen zurückgreifen, das ihre gesamte Cybersicherheitsstrategie aufwertet.“

Den vollständigen Cybersecurity Report, einschließlich der Prognosen für 2025, finden Sie hier: https://www.hornetsecurity.com/de/cyber-security-report/.

Eine Podiumsdiskussion über die Ergebnisse dieses Berichts finden Sie unter: https://www.hornetsecurity.com/de/webinare/cybersecurity-report-2025-der-experten-talk/

– ENDE –

Hinweis für die Redaktion:
1. Die Studie wurde vom hauseigenen Security Lab von Hornetsecurity durchgeführt. Zu diesem Zweck wurden im Berichtszeitraum vom 01. November 2023 bis zum 31. Oktober 2024 55,6 Milliarden E-Mails untersucht, die über die Sicherheitsdienste von Hornetsecurity verarbeitet wurden.
2. Weitere Informationen und Ressourcen finden Sie in Kapitel 5 des vollständigen Berichts unter https://www.hornetsecurity.com/de/cyber-security-report/.

Über Hornetsecurity
Hornetsecurity ist ein weltweit führender Anbieter von Cloud-basierten Sicherheits-, Compliance-, Backup- und Security-Awareness-Lösungen der nächsten Generation, die Unternehmen und Organisationen jeder Größe auf der ganzen Welt unterstützen. Das Flaggschiffprodukt 365 Total Protection ist die umfassendste Cloud-Sicherheitslösung für Microsoft 365 auf dem Markt. Angetrieben von Innovation und Cybersecurity-Exzellenz, baut Hornetsecurity mit seinem preisgekrönten Portfolio eine sicherere digitale Zukunft und nachhaltige Sicherheitskulturen auf. Hornetsecurity ist über sein internationales Vertriebsnetz mit über 12.000 Channel-Partnern und MSPs in mehr als 120 Ländern aktiv. Seine Premium-Dienste werden von mehr als 75.000 Kunden genutzt.

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Domain Controller vor Angriffen über ungesicherte Endpunkte sichern

Domain Controller vor Angriffen über ungesicherte Endpunkte sichern

Attivo Networks hat sein Portfolio für die Absicherung von Active Directory (AD) um Funktionen zur effizienten Erkennung von identitätsbasierten Angriffen auf den Domain Controller erweitert. Die neue Lösung ADSecure-DC bietet Schutz vor Angriffen, die von Windows-, Mac-, Linux-, IoT/OT-Geräten und von nicht verwalteten Geräten ausgehen, die nur begrenzt durch herkömmliche Endpoint-Security-Lösungen geschützt werden können.

Die ADSecure-DC-Lösung von Attivo Networks identifiziert Enumeration und Angriffe auf Active Directory. Darüber hinaus erkennt sie verdächtiges Benutzerverhalten mithilfe von Deep Packet Inspection und Verhaltensanalysen und liefert aussagekräftige Warnmeldungen. Unternehmen erreichen damit AD-Sicherheit für Angriffe von verwalteten und nicht verwalteten Systemen, ohne den Betrieb des Domain Controllers zu beeinträchtigen.

40 Prozent der Angriffe auf AD sind erfolgreich

Im Jahr 2021 gab es einen Anstieg von Angriffen, die auf Active Directory-Domänencontroller abzielten, um die erforderlichen Privilegien für die Installation von Backdoors, die Änderung von Sicherheitsrichtlinien und die Verbreitung von Ransomware oder Malware zu erlangen. Laut Frost & Sullivan verwenden über 90 % der Global 1000-Unternehmen Active Directory für die Authentifizierung und Autorisierung. Einem Forschungsbericht von Enterprise Management Associates (EMA) zufolge war die Hälfte der befragten Unternehmen von einem Angriff auf AD betroffen, wobei mehr als 40 % angaben, dass der Angriff erfolgreich war. 86 Prozent der Befragten gaben an, dass sie planen, den Schutz von Active Directory durch erhöhte Investitionen zu priorisieren.

„Active-Directory-Dienste ermöglichen den Zugriff auf alle kritischen Informationen und helfen Angreifern, ihre Angriffe einfach und unerkannt weiterzuführen“, kommentiert Jens Wollstädter, Regional Manager DACH von Attivo Networks. „Der zusätzliche Schutz von Domain Controllern verhindert, dass Angreifer Ransomware, Kerberoasting, Silver Ticket Compromise, Domain Replication und andere fortgeschrittene AD-Angriffe durchführen können.“

„In der heutigen Cybersicherheitswelt ist Active Directory eines der am häufigsten im Visier von Bedrohungsakteuren stehenden Objekte“, sagt Christopher M. Steffen, CISSP, CISA, Research Director bei EMA Research. „Indem sie die Schwachstellen von AD ausnutzen, können Angreifer in das gesamte Netzwerk eines Unternehmens eindringen und sich unbemerkt über mehrere Angriffspfade bewegen. Unternehmen erkennen jedoch zunehmend die vielen Risiken und Schwachstellen, denen Active Directory ausgesetzt ist, und machen AD-Schutz im Jahr 2022 zu einer Top-Priorität.“

ADSecure-DC- von Attivo Networks ergänzt die bestehende Suite von Active Directory-Schutzprodukten des Unternehmens. ADSecure-EP arbeitet auf dem Endpunkt und hindert Angreifer daran, privilegierte Anmeldeinformationen in Active Directory zu sehen und darauf zuzugreifen. ADAssessor ermöglicht eine kontinuierliche Sichtbarkeit der AD-Exposition, und ThreatPath, identifiziert exponierte und riskante Anmeldeinformationen auf dem Endpunkt und ermöglicht die automatisierte Behebung solcher Probleme.

Attivo Networks ist ein führender Anbieter für Security-Lösungen, die auf Deception-Technologie basieren. Die Lösungen erkennen Angriffe, die auf lateralen Bewegungen basieren. Um unautorisierte Aktivitäten zu verhindern und aufzudecken, die von Insidern und externen Bedrohungen ausgehen, bieten sie eine aktive Verteidigung. Die langjährig kundenerprobte Attivo ThreatDefend-Plattform ist eine skalierbare Lösung, die Angreifer abfängt und zur Reduzierung der Angriffsfläche innerhalb von Anwendernetzwerken, in Rechenzentren, Clouds, an Remote-Arbeitsplätzen und speziellen Angriffsvektoren beiträgt. Mit innovativer Technologie zur Unterbindung und Fehlleitung lateraler Angriffsaktivitäten arbeitet die Lösung am Endpunkt, im Active Directory und im gesamten Netzwerk. Forensik, automatisierte Angriffsanalysen und eine native Integration von Drittanbieter-Lösungen optimieren die Reaktion auf Vorfälle.

Attivo Networks hat bisher über 130 Auszeichnungen für seine technologische Innovation und Führungsrolle erhalten.

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