Vorteile des Internets im Alter sicher nutzen

VERBRAUCHER INITIATIVE gibt Tipps für Verbraucher 60+

Berlin, 22. Juni 2022. Ältere Menschen über 60 Jahre gehen vor allem online, um Informationen zu finden und soziale Kontakte zu pflegen. Das hat der Deutsche Alterssurvey ergeben. Damit nutzen sie aktiv die Chancen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, die das Internet bietet. Auf der anderen Seite gibt es aber auch einige Risiken. Die VERBRAUCHER INITIATIVE informiert über häufige Fallstricke und einen sichereren Umgang mit dem Netz.

Die Zahl der Personen über 60 Jahre, die online unterwegs sind, ist in den letzten Jahren gestiegen – nicht zuletzt auch durch die Corona-Pandemie. Sie informieren sich und kommunizieren, sie gehen online einkaufen und sie nutzen das Internet zur Unterhaltung oder um kulturelle Angebote wahrzunehmen. Jedoch gibt es hier Fallen, die durch vorsichtiges Verhalten und technische Sicherheitseinstellungen zu umgehen sind. Dazu gehören die Sicherung des Computers mit Firewall und Antivirenscanner ebenso wie sichere Passwörter, der vorsichtige Umgang mit der eigenen E-Mail-Adresse und anderen Daten.

Neben E-Mails verwenden ältere Menschen Messenger-Dienste und nutzen soziale Netzwerke, um mit der Familie, Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. „Gehen Sie bei beiden Anwendungen sparsam mit Ihren persönlichen Daten und denen anderer Personen um. Nutzen Sie beispielsweise Optionen, mit denen Ihre Informationen und Bilder nur eingeschränkt „sichtbar“ sind und überlegen Sie, welche privaten Angaben und Fotos Sie „öffentlich“ machen wollen“, rät Georg Abel von der VERBRAUCHER INITIATIVE.

Produkte bequem von zu Hause aus einem breiten Warenangebot auszuwählen, zu bestellen und dann nach Hause geliefert zu bekommen – der Einkauf im Internet bietet scheinbar viele Vorteile. Die Ware nicht vorab prüfen zu können, ist jedoch eher ein Nachteil. Problematisch kann es werden, wenn bereits bezahlte Produkte falsch geliefert werden oder die Kosten für die Rücksendung höher sind als der Warenwert. Georg Abel empfiehlt: „Achten Sie auf ein vollständiges Impressum sowie Kontaktmöglichkeiten per E-Mail und Telefon. Prüfen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Zahlungsmöglichkeiten und Rücksendemodalitäten, um beim Online-Shopping keinen Reinfall zu erleben“.

In einem ausführlichen, kostenfrei zugänglichen Themenschwerpunkt auf dem Portal www.verbraucher60plus.de (https://www.verbraucher60plus.de/) hat die VERBRAUCHER INITIATIVE zahlreiche konkrete Tipps zum sicheren Surfen, Online-Shopping und Umgang mit sozialen Netzwerken zusammengestellt. Sie werden durch Hintergrundinformationen sowie Links zu Informations- und Beratungsangeboten ergänzt. Auf dem Portal Verbraucher60plus stehen weitere Themenschwerpunkte wie Gesundheit, Ernährung und Klima zur Verfügung.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit.

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Schulgesundheitspflege in Österreich – mangelhaft erfüllt?

Schulgesundheitspflege in Österreich - mangelhaft erfüllt?

Schon seit Jahren bemängeln ExpertInnen die gesundheitliche Versorgung von Kindern im österreichischen Schulsystem. Durch den Ausbruch der Corona-Pandemie erkannte man umso mehr die Wertigkeit des Gesundheitsfachpersonals an Schulen. Nun steht man vor bedrückenden Gesundheitsfragen: Wie gefährlich ist die Erkrankung für Kinder und ihr Umfeld? Welche Einschränkungen soll man mittragen und was ist den Kindern zumutbar? Und was bedeutet Gesundheit eigentlich? Diese Fragen beantwortet Andrea Gundolf in ihrem Buch „Schulgesundheitspflege. Die Rolle der Gesundheits- und Krankenpflege in Zeiten von Covid-19“ (https://www.grin.com/document/1154584), das im November 2021 bei GRIN erschienen ist.

In Zeiten von Corona stellen sich viele solcher bedeutenden ethischen Fragen. Freiheitsbeschränkende Maßnahmen wie die Abstandsregeln, Quarantäne und das potenzielle Eingreifen in Grundrechte sind nur einige Dinge, mit denen sich die Politik, Lehrende und Eltern auseinandersetzen müssen. Doch wo fängt eine daraus resultierende Gesundheitsbelastung an und wo hört die persönliche Freiheit auf? Andrea Gundolf bietet mit ihrem Buch „Schulgesundheitspflege. Die Rolle der Gesundheits- und Krankenpflege in Zeiten von Covid-19“ ein Werk für alle, die an Gesundheitsfragen und der kritischen Betrachtung der strategischen Corona-Maßnahmen interessiert sind.

Was die Gesundheits- und Krankenpflege bewirken kann

In vielen Ländern arbeiten Gesundheits- und KrankenpflegerInnen schon seit Jahrzehnten im Schulwesen, um das Gesundheitsverhalten von Lernenden und ihres Umfelds zu stärken. Um dem Anforderungspotenzial an Schulen gerecht zu werden, erwerben sie akademische Zusatzqualifikationen als „School Nurse“ oder „SchulgesundheitspflegerIn“. Dass es die Integration dieser Profession auch braucht, um die derzeitigen Gesundheitserfordernisse von Schulkindern bewältigen zu können, zeigt Gundolf in „Schulgesundheitspflege. Die Rolle der Gesundheits- und Krankenpflege in Zeiten von Covid-19“ auf. Ihre Recherchen stützen sich hierbei unter anderem auf aktuelle, renommierte Studien und Publikationen. Sie zeigt, dass durch den Einsatz von SchulgesundheitspflegerInnen nicht nur die Gesundheitskompetenz von Kindern und späteren Erwachsenen gesteigert wird, sondern auch Gesundheitsausgaben langfristig reduziert werden können. Da die Schulgesundheitspflege auch andere Professionen wie SchulärztInnen, SchulsozialarbeiterInnen, SchulpsychologInnen und anderes Schulpersonal miteinschließt, richtet sich das Buch nicht nur an Menschen in der Gesundheits- und Krankenpflege, sondern kann auch für Eltern und im Speziellen für EntscheidungsträgerInnen ein interessantes Werk sein.

Über die Autorin

Andrea Gundolf ist nicht nur Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege, sondern auch Gesundheitszirkelmoderatorin, Kinesiologin, Gruppencoach und BioLogic-Trainerin. Durch ihre jahrelange Erfahrung in einem Beruf, in dem sie oft mit chronisch kranken und intensivpflichtigen PatientInnen konfrontiert war, weiß sie ganz genau, wie wichtig frühe Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention sind. Auch in zwei anderen wissenschaftlichen Arbeiten hat sie sich mit der Thematik auseinandergesetzt. Die vorliegende Publikation widmet sie Kindern und Jugendlichen, die in Zeiten von Corona die Herausforderungen der Gesellschaft mittragen.

Das Buch ist im November 2021 bei GRIN erschienen (ISBN 978-3-34654-594-7).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/1154584

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

GRIN publiziert seit 1998 akademische eBooks und Bücher. Wir veröffentlichen alle wissenschaftlichen Arbeiten: Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Fachbücher uvm.

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Stellvertreter:innen-Rat der Veranstaltungswirtschaft steht fest

Mit dabei ist Kerstin Meisner, Gründerin der memo-media Verlags-GmbH

Stellvertreter:innen-Rat der Veranstaltungswirtschaft steht fest

Kerstin Meisner bei der Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft (Bildquelle: Alexander Franz)

Seit über 20 Jahren arbeitet sie in der Branche, mit der Branche und für die Branche: Kerstin Meisner, Gründerin und Inhaberin der memo-media Verlags-GmbH (https://www.memo-media.de/). Was im Jahr 2000 als Eventverzeichnis startete, ist heute eines der national etabliertesten Veranstaltungsnetzwerke und Herausgeber zahlreicher Print- und Online-Medien. Nun zählt die Unternehmerin zu den elf Vertreter:innen der Veranstaltungswirtschaft, die am 28. Oktober in Berlin während der Bundeskonferenz Veranstaltungswirftschaft (https://www.bundeskonferenz.org/) gewählt wurden.

„Ich möchte mich für unsere Branche einsetzen, weil ich der Meinung bin, dass die Kultur und Kommunikation, die wir mit unserer Branche möglich machen und die nun allen so schmerzlich fehlt, ganz wesentlich zur Stärkung der Demokratie in diesem Land und zur Stärkung seiner Wirtschaftskraft beiträgt. Wir müssen als sechststärkste Branche von der Politik wahrgenommen und auch so behandelt werden“, so Kerstin Meisner.

Hintergründe der Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft
Einer der national wichtigsten Wirtschaftszweige wurde nicht nur während der Pandemie von der Politik und Öffentlichkeit in der Luft hängen gelassen. Ein Sektor, der mit mehr als 240.000 Unternehmen und 1,13 Millionen Beschäftigten vor der Krise einen Jahresumsatz von rund 81 Millarden Euro erwirtschaftete und somit zu einer tragenden Wirtschaftsgröße zählt. Auch in politischen Wahlprogrammen tauchte die Veranstaltungsbranche bisher an keiner Stelle auf. Um dies für die Zukunft zu ändern, legte die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft am 28. Oktober 2021 in Berlin mit zwei wichtigen Ereignissen einen Meilenstein:

– Die Wahl der elf Vertreter:innen für künftige Diskussionen mit der Politik
– Die Übergabe des Forderungskatalogs an die Regierung

Die Vertretung der Veranstaltungsbranche
Gemeinsam mit Kerstin Meisner machen sich auch Stefan Balzer, Bernhard von Bauer, Sandra Beckmann, Christian Eichenberger, David Eickelberg, Marcel Fery, Alexander Franz, Mike Heisel, Jeniffer Mulinde Schmid und Alexander Ostermaier für die Branche stark. Sie alle bilden zusammen den Stellvertreter:innen-Rat, der auch über die Corona-Pandemie hinaus mit der Politik diskutieren und der Branche in politischen Angelegenheiten Gehör verschaffen wird.

Die Übergabe des Forderungskatalogs an die Regierung
Mit dem Start der ersten erfolgreichen Demonstrationsveranstaltungen in 2020 und 2021, die Night of Light und die Großdemonstrationen der Initiative #AlarmstufeRot, rückte die Veranstaltungsbranche eng zusammen. Sie machte auf sich aufmerksam und formulierte erste konkrete Forderungen an die Politik. Nun nahm Finanzstaatssekretärin Bettina Hagedorn den Forderungskatalog, der von den Teilnehmer:innen der Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft beschlossen wurde, in Berlin entgegen und setzte damit ein wichtiges Zeichen für die Zusammenarbeit.

„Bettina Hagedorn hat betont, wie gut und konstruktiv die Gespräche mit ‚AlarmstufeRot‘ waren und dass diese weitergeführt werden. Natürlich kann sie noch keine Aussagen zum Koalitionsvertrag machen. Doch dass sie persönlich zur Bundeskonferenz erschienen ist, ist schon Statement genug, dass sie ihre Aussagen ernst meint und dass es sich wirklich um ein Versprechen handelt“, so Kerstin Meisner.

Es werden insgesamt 33 Forderungen gestellt. Die wichtigsten betreffen die Unterstützung der Branche, die nach wie vor im Quasi-Lockdown ist, da größere Veranstaltungen kaum möglich sind und Business-Events noch nicht wieder stattfinden. Die Unterstützungen sollen bis mindestens sechs Monate nach der Einstellung aller COVID-19-Einschränkungen fortgesetzt werden. Außerdem muss der Wiederaufbau der Branche, die unter einem massiven Fachkräftemangel leidet, finanziell unterstützt werden.

Alle Forderungen (https://www.bundeskonferenz.org/PDF/Entwurf%20Langversion%20Forderungsmemorandum%2020.10.2021%20V%203.pdf), die diskutiert und beschlossen wurden, sind auf der Webseite der Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft im Detail nachzulesen.

Über die memo-media Verlags-GmbH: memo-media gilt als das umfangreichste Branchenverzeichnis für Veranstaltungsdienstleistungen aller Art im deutschsprachigen Raum. Sowohl das Onlineportal www.memo-media.de als auch das jährlich erscheinende Eventbranchenbuch memo-media unterstützen Event- und Veranstaltungsplaner bei der Suche nach den passenden Anbietern. Mit showcases erscheint außerdem ein Eventbranchenmagazin, das sich gezielt an Eventmanager, Veranstaltungsplaner und PR-Manager richtet. Der Blog für die Eventplanung berichtet zweimal wöchentlich über neue Event-Künstler, Trends aus der Eventbranche und interessante Eventsupplier. Und die Eventmoods collected by memo-media präsentieren ausgefallene Eventideen zu wechselnden Schwerpunkten.

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Tipps zum Durchstarten: Jetzt erst recht im Verkauf punkten

Clemens Adam erklärt, warum Veränderungen wie die einer Pandemie auch eine Chance sind und wie man diese ergreifen kann

Tipps zum Durchstarten: Jetzt erst recht im Verkauf punkten

Clemens Adam rät gerade jetzt zum Durchstarten.

Unternehmensberater Clemens Adam schildert in einem Interview, wie Unternehmer mit Veränderungen umgehen können. Dabei plädiert er dafür, erst zu reflektieren und dann zu optimieren statt immer nur auf Kosten zu starren. Dann sind Veränderungen kein Problem, sondern eine Chance.

Nach Corona ist Vieles anders. Da ist mehr passiert als Arbeiten im Homeoffice. Unter anderem wurden – und werden – die Lieferketten massiv durchgerüttelt. Es gibt viele Preisanpassungen. Noch sind nicht alle Folgen absehbar, aber viele Veränderungen dürften bleiben. Das verunsichert viele Chefs und ihre Mitarbeiter. Was raten Sie, Herr Adam?

Adam: Ich rate zur Selbstreflexion – über die bisherigen Produkte, den Vertrieb und die Kundenbeziehungen. Es geht darum, den eigenen Betrieb zukunftsfähig aufzustellen – mit marktfähigen Produkten, einem zeitgemäßen Workflow und einem Vertrieb, der auch das Digitale beherrscht. Ein erster Schritt: Sichtbarkeit für die Kunden ist jetzt das A und O. Es ist mir vollkommen unverständlich, dass zum Beispiel manche Autohäuser ihre Verkäufer in die Kurzarbeit geschickt und damit ihre Informationen gekappt haben. Diese Menschen sind doch die Antennen in den Markt – und ausgerechnet darauf wurde verzichtet?

Das eigene Handeln im Spiegel zu betrachten, mithin zu reflektieren, klingt gut, aber auch sehr theoretisch. Was meinen Sie damit konkret?

Adam: Ich gehe weg von der reinen Analyse der Zahlen, Daten und Fakten und schaue mir an, wie Prozesse funktionieren und welche Qualifikationen Mitarbeiter haben. Das ist gerade jetzt relevant, denn in Zeiten der Corona-Pandemie müssen sich viele Unternehmen verändern. Und dafür müssen sie erst reflektieren, bevor sie optimieren können.

Können Sie das mit einem Beispiel unterfüttern – zum Beispiel aus Preisverhandlungen?

Adam: Gerne! Wer Preissenkungen mächtiger Auftraggeber annimmt oder sich nicht traut, die gestiegenen Materialkosten weiter zu reichen, verliert Marge. Das tut weh! Andererseits: Widerstand könnte existenzbedrohend sein. In diesen Fällen kann ein aktives Vorgehen helfen: neue Wege gemeinsam mit dem Kunden auszuprobieren. Warum die Fertigungsverfahren so belassen und den Kunden über kurz oder lang in Richtung China verlieren? Vielleicht lässt sich das Produkt mit minimalem Aufwand optimieren? Dann sind auf einmal die Transportkosten aus Asien ein Thema für das Riskmanagement des Kunden. Mein Tipp: Fangen Sie an, mit Ihren Kunden Ihr Produkt neu zu überdenken. Aber dafür bedarf es einer Reflexion über das Produkt und die Arbeitsschritte. Beide Informationen kann nur der Vertrieb liefern. Brachliegendes Potenzial zu heben, bringt mehr, als immer nur auf die Kosten zu starren.

Machen wir uns nichts vor: Es liegt viel Einsparpotenzial brach. Das heben wir gerne. Es kann aber passieren, dass auf diesem Wege die Menschen und ihre Kompetenzen vergessen werden. Und das kann gefährlich werden. Wer diesen Fehler vermeiden will, braucht Reflexion.

Können Sie noch ein weiteres Beispiel für reflektiertes Handeln geben?

Adam: Ein Kunde hatte bis vor kurzem entsetzlich viele angerostete Stahlstäbe auf Lager – bei drohender Insolvenz. Gemeinsam haben wir eine Boutique in Berlin davon überzeugen können, die in dünne Scheiben zersägten und mit Knopflöchern versehen Stäbe als Accessoire für die hauseigene Mode zu nutzen. Das ist jetzt der Renner! Dieses Beispiel zeigt gut, wie wichtig es ist, nicht auf verpasste Gelegenheiten zu starren, sondern die Vorteile und Chancen zu kommunizieren.

Um im Wettbewerb bestehen bleiben zu können, gewinnt natürlich auch die Digitalisierung an Bedeutung. Was raten Sie an dieser Stelle?

Adam: Bauen Sie spätestens jetzt eine Zielgruppen-exakte, digitale Vertriebsstrategie auf. Wenn das Call-Center digital ist, wenn die Social Media perfekt bedient werden, dann geht wieder Vieles. Natürlich ändern sich dann die Kontaktaufnahmen, aber die klassischen Verkäufer von erklärungsbedürftigen Produkten werden weiter gebraucht. Eines ist mir an dieser Stelle wichtig: Die Face-to-Face-Funktion über Programme wie Zoom oder Teams wird im Verkauf noch immer viel zu wenig genutzt!
Auch an einer weiteren Stelle hilft Reflexion: Das operative Geschäft, der Betriebsalltag, darf die Kontaktpflege zu den Kunden nicht verdrängen. Wer vor lauter Arbeit nicht mehr dazu kommt, sich um neue Aufträge zu kümmern, hat ein Problem. Hier hilft Digitalisierung. Dazu bedarf es aber Änderungen im Betriebsablauf und Schulungen. Externe Berater sind unbefangen und können dabei helfen, den vorhandenen Tunnelblick zu weiten.

Können Sie zu den Chancen der Digitalisierung ein Beispiel liefern?

Adam: Wenn ich mit Freunden im Kino einen Film gesehen habe und der Abspann beginnt, kommt zwangsläufig die Frage: „Gehen wir noch wohin?“. Wenn in dieser Situation ein Tisch im Restaurant mit dem Smartphone gebucht werden kann, wenn die Speisenkarte online steht und wenn es eine Bestellfunktion mit Zeitangabe gibt: Dann können Getränke und Essen pünktlich zur Ankunft der Gäste schon perfekt hergerichtet bereitstehen. Wie würden Sie das finden? In dem Moment der Ankunft beginnt die Stunde des Verkäufers, in diesem Fall des Kellners. Aber um diesen Service so leisten zu können, sind die Abläufe neu zu gestalten und die Kunden proaktiv zu informieren. Da geht es um Marketing und im Zweifelsfall auch um Kaltakquise. Letztere sollten übrigens mit einem Call-to-Action verbunden sein.

Drei Tipps für den Start einer erfolgreichen Reflexion

– Das Umfeld anschauen: Haben Sie die richtigen Kunden, Produkte, Arbeitsplätze? Fragen Sie Ihre Mitarbeiter, denn die wissen, was man verbessern kann.
– Achten Sie auf Ihr Verhalten: Wer sofort Mitarbeiter entlässt, verliert das Vertrauen der übrigen. Mitarbeiter, die um ihren Job fürchten, sind nicht so produktiv und schauen sich eher nach einer anderen Stelle um.
– Überlegen Sie, wo alte und neue Kunden stehen und ob die eigenen Produkte gut genug für den Markt sind. Ein Beispiel: Ein Metallwaren-Unternehmer hat in der Krise auf seinen, eine Ansteckung fürchtenden Mitarbeiter gehört: Statt sich mit weniger Nachfrage nach Einkaufswagen abzufinden, entwickelten beide einen selbst-desinfizierenden Griff für Einkaufswagen. Innerhalb weniger Wochen gingen eine Million Bestellungen ein.

Clemens Adam ist seit 2007 Trainer, Berater und Coach. Nach einem Meisterbrief im Handwerk wechselte er 1982 in den Vertrieb und wurde wenig später Vertriebsleiter. Mehr als 20 Jahre lang war er selbstständig für den Vertrieb technischer Produkte verantwortlich und befasste sich dafür auch mit Planung, Durchführung, Eventtechnik und Eventmanagement. Clemens Adam absolvierte mehrere Fortbildungen und Praxis-Seminare. Durch seine Insights-MDI Zertifizierung, Knigge-Trainer-Ausbildung und Projektmanagement-Workshops konnte er seine Erfahrungen ausweiten und lernen, sie aktiv in seine Beratungen einzubauen. 2017 erschien sein Buch „Bring dein Windrad zum Drehen! – 8 Flügel, die dich vom Wollen ins Tun bringen“, das 2020 unter dem Titel „Erfolg durch einfache Selbstreflexion“ neu aufgelegt wurde. Er ist Inhaber des Instituts praxisorientierter Unternehmer I-p-U und Herausgeber des Buchs „Unternehmer PRAXIS“!

Kontakt
Clemens Adam Training
Clemens Adam
Siemensstraße 18
63755 Alzenau
0152 540 320 49
adam@clemens-adam.de
www.clemens-adam.de

Mit Neuroleadership Führungsprozesse optimieren

Mit Neuroleadership Führungsprozesse optimieren

Durch die Globalisierung, den technischen Fortschritt, wie z.B. die fortschreitende Digitalisierung oder gesellschaftspolitische Veränderungen sind Unternehmen einem enormen und ständigen Wandel ausgesetzt. Dies führt zu großen Unsicherheiten und beeinflusst auch das Verhalten von Führungskräften sowie deren Interaktionen mit den Mitarbeitern nachhaltig. In seinem Buch “ Neuroleadership – Führen unter Berücksichtigung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse (https://www.grin.com/document/1030548)“ zeigt Jürgen Florack wichtige Erkenntnisse der kognitiven Neurowissenschaften für den Führungsprozess auf und erläutert, worauf Führungskräfte achten sollten und wie sie ihre Führungspraxis optimieren können. Das Buch ist im Juni 2021 bei GRIN erschienen.

Deutschland und seine Unternehmen stehen schon jetzt in einem weltweiten Wettstreit. Um weiterhin erfolgreich zu bleiben, müssen Unternehmen und auch deren Führungskräfte zu stärkeren Veränderungen als bisher bereit sein. Die Neurowissenschaften können Führungskräften dabei helfen, zu verstehen, was es im modernen Führungsprozess zu beachten gilt und vor allem warum und wie individuell Führung erfolgen muss. Auch vor dem aktuellen Hintergrund der Corona-Pandemie wird Neuroleadership, sprich Führung unter neurowissenschaftlichen Gesichtspunkten, immer wichtiger, um die bestehenden Herausforderungen optimal zu meistern.

Was können Führungskräfte aus den Erkenntnissen der Neurowissenschaften lernen?

Ausgelöst durch neue bildgebende Verfahren haben die kognitiven Neurowissenschaften in den letzten Jahrzehnten eine enorme Entwicklung genommen. Dabei wurden zahlreiche neue Erkenntnisse gewonnen, die sich auch mit den Grundlagen und Funktionsweisen menschlichen Verhaltens beschäftigen. Da Führung grundsätzlich Verhaltensänderung impliziert, ist es sinnvoll, dass sich die Führungslehre mit diesen neuen Erkenntnissen befasst. Jürgen Florack zeigt u.a. auf, welche Schlüsse Führungskräfte aus neuronalen Prozessen für das eigene Verhalten im Führungsalltag ableiten können, um Mitarbeiter, Teams und Unternehmen zukünftig mitarbeiterorientierter und erfolgreicher zu führen. Sein Buch „Neuroleadership – Führen unter Berücksichtigung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse“ richtet sich an Unternehmen und Führungskräfte, aber auch an Personaler, Trainer und Coaches.

Über den Autor

Jürgen Florack absolvierte ein Studium der Betriebswirtschaft und meisterte ebenfalls erfolgreich das Studium zum Master of cognitive neuroscience. Nach über 20 Jahren in leitender Funktion in der Airline-, Touristik- und Luxusgüter-Branche entschied er sich, seine Erfahrung und sein Fachwissen als Trainer, Coach und Berater mit GOVEND® an seine Kunden weiterzugeben. Der Entschluss Trainer und Coach zu werden, war verbunden mit dem Wissen um die neurowissenschaftlichen Erkenntnisse. Für ihn als Führungstrainer und Coach ist das aktuelle Know-how rund um die Neurowissenschaften wesentlich, um Führungskräfte und Mitarbeiter sowie letztlich auch deren Unternehmen bestmöglich weiterentwickeln zu können.

Das Buch ist im Juni 2021 bei GRIN erschienen (ISBN: 978-3-3464-2287-3)

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/1030548

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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