JAGGAER veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht

Interessenten erfahren, wie eine Source-to-Pay-Lösung die Erfüllung der ESG-Kriterien begünstigt

JAGGAER veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht

Die Beschaffung nachhaltiger zu gestalten und damit Kriterien rund um die Umwelt, Gesellschaft und verantwortungsvolle Unternehmensführung Rechnung zu tragen, beschäftigt den Einkauf derzeit mehr als je zuvor. Dies nimmt JAGGAER zum Anlass und zeigt in seinem ersten Report zu den Themen Nachhaltigkeit und Environmental Social Governance (ESG), wie die fortschrittliche Source-to-Pay-Software JAGGAER ONE die Sicherstellung eines schonenden Ressourcenumgangs unterstützt. So wird dargelegt, wie JAGGAER seinen Kunden zu einer größeren Lieferantenvielfalt sowie Lieferkettentransparenz verhilft und welche Maßnahmen der Supply-Chain-Spezialist ergreift, um das Thema ESG im eigenen Geschäftsbereich voranzutreiben.

Seit der Akquisition durch den britischen Investor Cinven im Jahr 2019, hat JAGGAER seine Vision und Mission sowie die Unternehmenswerte unter Berücksichtigung der ESG-Kriterien neu definiert. „Der Erfolg unserer Kunden stand schon immer im Mittelpunkt unserer Mission, aber die Art und Weise, wie dieser Erfolg definiert wird, hat sich in den vergangenen Jahren rapide verändert. Unser Einfluss auf die Umwelt und Gesellschaft steht zunehmend im Fokus, genau wie unser Umgang mit Kunden, Mitarbeitern, Partnern und Investoren“, so Jim Bureau, CEO von JAGGAER. „Dies gilt für alle Unternehmensbereiche, ganz besonders aber für den Einkauf und die Gestaltung der Supply Chain.“

Im vergangenen Jahr wurde JAGGAER für die Unterstützung seiner Kunden in Sachen Nachhaltigkeit vom Magazin Supply and Demand Chain Executive mit dem Green Supply Chain Award ausgezeichnet. Folgende Aspekte werden dabei hervorgehoben:

Environmental: Durch die Digitalisierung und Integration aller Beschaffungsprozesse reduziert sich der Papierverbrauch und Zeitaufwand für papierbasierte Arbeitsschritte enorm. So können Unternehmen die von ihnen benötigte Ware wesentlich effizienter sowie umweltschonender beziehen.

Social: Mit seiner Source-to-Pay-Suite trägt der Beschaffungsexperte aktiv zu einer besseren Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Einkäufern und Lieferanten bei. Des Weiteren profitieren Anwender von dem hohen Transparenzgrad der Supply Chain, da sich potenzielle Schwachstellen sowie Verstöße gegen Umwelt- oder Menschenrechte frühzeitig vorhersehen und beseitigen lassen.

Governance: Durch die Integration von operativen und analytischen Daten aus den Beschaffungsprozessen erhalten die Unternehmen einen besseren Einblick in ihre Ausgaben, was wiederum einen Mehrwert für das Controlling mit sich bringt.

Von Vorteil sind ebenfalls die strategischen Partnerschaften von JAGGAER mit Unternehmen wie EcoVadis, TealBook oder riskmethods. „Diese Partner verfügen alle über Fachkenntnisse in bestimmten ESG-Bereichen, wodurch wir einen zusätzlichen Mehrwert für unsere Kunden schaffen“, sagt Jim Bureau.

Fortschritte des letzten Jahres und Aktionsplan für 2022

Der ESG-Report von JAGGAER informiert ferner über den Fortschritt, die der Anbieter von Source-to-Pay-Software in Sachen Nachhaltigkeit gemacht hat und umfasst einen Aktionsplan für das Jahr 2022. Michele Hamill, Chief HR Officer bei JAGGAER, zeichnet für die Umsetzung des Plans verantwortlich und sagt: „Letztes Jahr haben wir ein Arbeitsumfeld geschaffen, das ein Gleichgewicht zwischen der Reduktion von CO2-Emissionen und den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter herstellt. In diesem Jahr werden wir spezifische Kennzahlen festlegen, um unseren Fortschritt in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Umwelt weiter zu überwachen.“

Des Weiteren verpflichtet sich JAGGAER zur Durchführung einer umfassenderen Wesentlichkeitsbewertung unter Berücksichtigung einer größeren Anzahl an Stakeholdern, um darauf aufbauend die weitere Entwicklung seiner ESG-Strategie voranzutreiben.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein im letzten Jahr war ein Projekt zum Thema Gleichberechtigung, das auf ein integrativeres Arbeitsumfeld abzielt. Daran möchte JAGGAER auch in diesem Jahr anknüpfen und die Diversifizierung des Teams im Hinblick auf die Neueinstellungen forcieren.

Um seinen Kunden ferner den Weg zu einer verantwortungsvollen Unternehmensführung zu ebnen, hat JAGGAER sein Schulungsangebot um Kurse rund um die Themen Wirtschaftsethik, Vorurteile sowie Menschenrechte erweitert und plant dieses auch 2022 weiter auszubauen.

Außerdem zielt JAGGAER darauf ab, ESG-Themen wie Vielfalt und Nachhaltigkeit innerhalb der eigenen Beschaffungsaktivitäten zu priorisieren – beispielsweise durch die Aufnahme entsprechender Fragen in den Ausschreibungsprozess.

„Wir haben bei einer Vielzahl an ESG-Themen erhebliche Fortschritte erzielt, sowohl durch eine starke funktionsübergreifende Zusammenarbeit als auch durch die Nutzung unserer Kernstärken als führender Technologieanbieter. So haben wir zum Beispiel eine Cloud-First-Strategie eingeführt und die Virtualisierung vorangetrieben, um den Stromverbrauch zu senken. Zudem setzen wir auf strenge Datenschutz- und Informationssicherheitsprotokolle, die wir kontinuierlich verbessern“, erklärt Kevin Smith, General Counsel bei JAGGAER.

„Bei all unseren Aktivitäten verfolgen wir das Ziel, als Einzelpersonen, Unternehmen und auch als Teil einer breiteren Beschaffungsgemeinschaft einen positiven Einfluss auf die Umwelt und Gesellschaft auszuüben sowie ethisch und verantwortungsbewusst zu handeln“, fasst Bureau abschließend zusammen.

Über JAGGAER: Autonomous Commerce
Als unabhängiges Source-to-Pay-Unternehmen mit mehr als 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steigert JAGGAER den Kundennutzen für Einkäufer und Verkäufer durch ein globales Netzwerk mit Niederlassungen in Nord- und Südamerika, APAC, Asien und EMEA. JAGGAER entwickelt und bietet umfangreiche SaaS-basierte Beschaffungslösungen, die den gesamten Source-to-Settle-Prozess umfassen, einschließlich Spend Management, Category Management, Lieferantenmanagement, Sourcing, Vertragsmanagement, eProcurement, Rechnungsabwicklung, Supply Chain Management und Bestandsmanagement. Diese Kernprozesse des Einkaufs sind alle auf einer einzigen Plattform, JAGGAER ONE, angesiedelt. JAGGAER leistet seit mehr als 25 Jahren Pionierarbeit im Bereich von Spend-Management-Lösungen und führt mit seinem Gehör für Kunden und Entscheider in allen Industriezweigen, dem öffentlichen Dienst und der Wissenschaft die Innovationskurve an. So auch in der Autonomous Commerce Revolution, die den gesamten Source-to-Pay-Prozess mit einem verbraucherähnlichen, autonomen Einkaufserlebnis verknüpft, das gleichermaßen Einkäufer, Lieferanten sowie Partner einbezieht und dabei das volle Potenzial des Internet of Things (IoT) ausschöpft. Durch den Einsatz von KI und maschinellem Lernen können Unternehmen per Matchmaking gezielt die zu ihren Anforderungen passenden Lieferanten finden und umgekehrt. So wurden in 2021 Waren im Wert von über 450 Milliarden Euro über das JAGGAER-Netzwerk gehandelt.

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„ESG-Management im Einkauf“

Dreiteilige Webinar-Reihe von JAGGAER zeigt, wie Nachhaltigkeit in der Beschaffung gelingt

"ESG-Management im Einkauf"

Die Beschaffung ist der zentrale Gegenstand der Nachhaltigkeit. Diesen Trend haben Entwicklungen wie die Verabschiedung des Lieferkettengesetzes einmal mehr verstärkt und die Anforderungen an ein verantwortungsvolles Supply Chain Management auf der Agenda vieler Unternehmen nach oben getrieben. An Relevanz gewinnt dabei auch das Thema ESG (Environmental Social Governance), das neben dem Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz ebenfalls soziale und gesellschaftliche Faktoren sowie ökonomische Aspekte der Unternehmensführung miteinbezieht. Was genau das für den Einkauf bedeutet und wie dieser aufgestellt sein muss, um die ESG-Kriterien zu erfüllen, zeigt Source-to-Pay-Anbieter JAGGAER in seiner dreiteiligen Webinar-Serie (https://www.jaggaer.com/de/events/webinare/esg-management-im-einkauf/?utm_source=mediapartner_PR_Konstanty&utm_medium=referral&utm_campaign=WB_ESG_DACH). So haben Interessierte am 17., 24. und 31. März, jeweils von 11 bis 12 Uhr, die Möglichkeit, sich umfassend über das Thema „ESG-Management im Einkauf“ zu informieren und gemeinsam mit Vertretern von JAGGAER, Partnerunternehmen sowie Branchenexperten über die strategische Bedeutung einer nachhaltigen Beschaffung auszutauschen.

Webinar am 17. März
Im ersten Teil der virtuellen Webinar-Reihe führt JAGGAER die Teilnehmer in das Environmental Social Governance-Konzept ein und erläutert zusammen mit der Management- und Technologieberatung BearingPoint, warum das Thema für den Einkauf wichtig ist. Des Weiteren wird veranschaulicht, welche Stakeholder in die Strategieumsetzung einzubinden sind, welche Rolle der IT-Unterstützung zukommt und wie sich eine nachhaltigkeitsorientierte Unternehmensführung auf die Stellung am Markt auswirken kann.
Weitere Informationen sowie das kostenfreie Anmeldeformular finden sich hier (https://www.jaggaer.com/de/events/webinare/spricht-ihr-einkauf-schon-esg/?utm_source=mediapartner_PR_Konstanty&utm_medium=referral&utm_campaign=WB_ESG-Kick-Off_DACH).

Webinar am 24. März
Im zweiten Webinar am 24. März legt JAGGAER den Fokus auf den Beschaffungsprozess und erklärt, wie sich dieser in Richtung Nachhaltigkeit optimieren lässt. Gemeinsam mit dem internationalen Anbieter von Nachhaltigkeitsratings EcoVadis zeigt JAGGAER, wie sich die Erfüllung der ESG-Kriterien mithilfe von KPIs messen lässt und beleuchtet darüber hinaus wichtige Aspekte der Lieferantenauswahl. Zudem erfahren die Teilnehmer, inwieweit eine fortschrittliche Source-to-Pay-Software wie JAGGAER ONE bei der Prozessabwicklung Unterstützung leisten und die Nachhaltigkeit in der Beschaffung vorantreiben kann.
Weiterführende Informationen sowie das Formular zur kostenfreien Anmeldung stehen hier (https://www.jaggaer.com/de/events/webinare/nachhaltiges-denken-beginnt-in-der-beschaffung/?utm_source=mediapartner_PR_Konstanty&utm_medium=referral&utm_campaign=WB_ESG-Sustainability_DACH) zur Verfügung.

Webinar am 31. März
Mit der Veranstaltung am 31. März rundet der Beschaffungsexperte seine Webtalk-Reihe ab, indem er die Vorteile transparenter Lieferketten und deren zentrale Bedeutung für die Risikominimierung aufzeigt. Zusammen mit seinem Partner riskmethods geht JAGGAER dabei auf die Auswirkungen des Lieferkettengesetzes ein und gibt Antworten auf die Frage, wie die Automatisierung von Prozessen die Überprüfung der ESG-Kriterien vereinfachen kann.
Zur kostenfreien Anmeldung (https://www.jaggaer.com/de/events/webinare/vorteile-der-transparenten-lieferkette/?utm_source=mediapartner_PR_Konstanty&utm_medium=referral&utm_campaign=WB_ESG-Risk_DACH)

Über JAGGAER: Autonomous Commerce
Als unabhängiges Source-to-Pay-Unternehmen mit mehr als 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steigert JAGGAER den Kundennutzen für Einkäufer und Verkäufer durch ein globales Netzwerk mit Niederlassungen in Nord- und Südamerika, APAC, Asien und EMEA. JAGGAER entwickelt und bietet umfangreiche SaaS-basierte Beschaffungslösungen, die den gesamten Source-to-Settle-Prozess umfassen, einschließlich Spend Management, Category Management, Lieferantenmanagement, Sourcing, Vertragsmanagement, eProcurement, Rechnungsabwicklung, Supply Chain Management und Bestandsmanagement. Diese Kernprozesse des Einkaufs sind alle auf einer einzigen Plattform, JAGGAER ONE, angesiedelt. JAGGAER leistet seit mehr als 25 Jahren Pionierarbeit im Bereich von Spend-Management-Lösungen und führt mit seinem Gehör für Kunden und Entscheider in allen Industriezweigen, dem öffentlichen Dienst und der Wissenschaft die Innovationskurve an. So auch in der Autonomous Commerce Revolution, die den gesamten Source-to-Pay-Prozess mit einem verbraucherähnlichen, autonomen Einkaufserlebnis verknüpft, das gleichermaßen Einkäufer, Lieferanten sowie Partner einbezieht und dabei das volle Potenzial des Internet of Things (IoT) ausschöpft. Durch den Einsatz von KI und maschinellem Lernen können Unternehmen per Matchmaking gezielt die zu ihren Anforderungen passenden Lieferanten finden und umgekehrt. So wurden in 2021 Waren im Wert von über 450 Milliarden Euro über das JAGGAER-Netzwerk gehandelt.

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Stadt Karlsruhe setzt auf eProcurement von Plenus

Digitales Kaufhaus auf Basis der Plenus-Lösung optimiert Beschaffung der Stadt

Stadt Karlsruhe setzt auf eProcurement von Plenus

Start zusammen mit Oberbürgermeister Frank Mentrup (links) (Bildquelle: Bildnachweis: Christian Flier, Stadt Karlsruhe.)

Bamberg / Karlsruhe, 22. Februar 2022 – Die Stadt Karlsruhe hat die eProcurement-Lösung von Plenus eingeführt, um die Beschaffung der Stadt in einem digitalen Kaufhaus übersichtlich zu bündeln. Den rund 850 Bestellern in den Ämtern und Dienststellen der Stadt gibt das Kaufhaus im Intranet Zugriff auf über 7.000 Artikel. Bis zu 100 Bestellungen am Tag werden mittlerweile an die Lieferanten gesendet. Das macht Bestellungen schnell, fehlerfrei und einfach, denn der Bestellprozess läuft automatisiert digital ab; für Besteller entfallen zudem zeitraubende Angebotsvergleiche bei der Beschaffung. Der Gesamtstädtische Einkauf erhält wiederum umfassende Controlling-Optionen, um Rahmenverträge bedarfsgerecht abzuschließen und zu optimieren. Die neue eProcurement-Lösung legt auch die Grundlage für die E-Rechnung. Die eProcurement-Lösung von Plenus ist für die Stadt Karlsruhe der Schlüssel zu mehr Transparenz und Effizienz bei der Beschaffung.

Ausgangssituation
„Früher mussten Besteller bei der Stadt Karlsruhe auf Basis von Rahmenverträgen in mehr als sechs externen Online-Shops der Vertragspartner oder auch per Fax Verbrauchsmaterialien ordern“, erinnert sich Simon Stoll, Projektleiter Digitales Kaufhaus bei der Stadt Karlsruhe, an die Ausgangssituation und führt aus: „Daher haben wir nach einer Lösung gesucht, um unsere Beschaffungsprozesse zu bündeln, zu vereinfachen und zu analysieren.“ Denn da die Online-Shops zu den Rahmenvertragspartnern gehören, gab es für den Gesamtstädtischen Einkauf der Stadt Karlsruhe keine Möglichkeit, auf Daten für das Controlling zuzugreifen.

Auswahlkriterien: bewährt, ausgereift und top bepreist
2019 fällt der Beschluss: Die Beschaffung der Stadt Karlsruhe wird neu aufgestellt und ein Beratungsunternehmen unterstützt bei der europaweiten Ausschreibung. Nach einem harten Auswahlverfahren fällt im Sommer 2020 die Entscheidung für das Bamberger Unternehmen Plenus IT Solutions GmbH und seine eProcurement-Suite Business Procure Desktop. „Für Plenus sprachen drei wichtige Argumente: Erstens, gute Referenzen, denn wir suchten eine bewährte Lösung. Zweitens, der hohe Reifegrad der Anwendung in Kombination mit der Möglichkeit, individuelle Anpassungen vorzunehmen, und schließlich das top Preis-Leistungsverhältnis“, begründet Simon Stoll die Entscheidung für Plenus. In Zusammenarbeit mit den Plenus-eProcurement-Spezialisten startet die Implementierung und bildet Schritt für Schritt die bestehenden Rahmenverträge im System ab. Wöchentliche Status-Meetings mit den Plenus-Projektleitern sichern die nahtlose Anpassung an die spezifischen Anforderungen der Stadt Karlsruhe: Unter anderem muss das Team Daten und Produkt-Kataloge übernehmen, Berechtigungskonzepte für Besteller erstellen und Workflows definieren.

Dezentral und doch transparent
Im März 2021 öffnet das digitale Kaufhaus und schafft damit elegant den Spagat zwischen dezentraler Organisation der städtischen Dienststellen und der Einkaufsbündelung in einem einzigen stadteigenen Online-Shop. Heute nutzen das digitale Kaufhaus auf Basis der Plenus-Technologie rund 850 Besteller, die täglich über 100 Bestellungen tätigen. Von Arbeitsbekleidung über Feuerlöscher bis zu Reinigungsmitteln und Spülmaschinentabs – über 7.000 Artikel stehen zur Verfügung. Fachliche und finanzielle Genehmigungsfunktionen sorgen für ein verfahrenskonformes und dokumentiertes Beschaffungswesen.

Beschaffung in der Hoheit der Stadt Karlsruhe
„Im Ergebnis hat die Stadt Karlsruhe dank der Plenus eProcurement-Lösung die vollständige Hoheit über alle Beschaffungsprozesse – von der Administration über die Bestell-Berechtigungen bis zum Controlling der Bestellungen – gewonnen. Das ist echte Transparenz und eine Vereinfachung für den Gesamtstädtischen Einkauf“, stellt Simon Stoll ein wichtiges Ergebnis heraus. „Für die Besteller – und das ist vielleicht noch wichtiger – ist die Beschaffung viel einfacher und zeitschonender: Man meldet sich morgens einmal im Shop an, bestellt in den Multilieferantenkatalogen und erhält dann die Waren direkt an die ausgewählte Lieferadresse. Einfacher und schneller geht es nicht.“

Vorbei die Zeit, in der Besteller in vielen unterschiedlichen Online-Shops oder sogar einmal wöchentlich per Fax bestellen mussten. Auch aufgrund der einfachen Bedienung ist die Akzeptanz der Besteller hoch, denn viele Funktionen sind aus dem privaten Online-Shopping bereits vertraut. In der nächsten Ausbaustufe des Projekts steht die SAP-Einbindung auf der Agenda.

Projektleiter Simon Stoll: „Die Plenus eProcurement-Lösung digitalisiert die Beschaffung mühelos und sorgt für unschlagbare Effizienz. Auch bei der Implementierung hat das Plenus-Team um Harald Voll einen Super-Job gemacht. Das war Arbeiten auf Augenhöhe – fachlich kompetent und umsetzungsstark.“

Die Plenus IT Solutions GmbH bietet Lösungen für eProcurement und automatische Rechnungsverarbeitung. Die Lösungen von Plenus sind speziell für C-Teile, MRO-Güter (Maintenance, Repair, Operations) sowie die Beschaffung von Dienstleistungen und Material rund um komplexe Projekte optimiert. Unternehmen wickeln jährlich über eine halbe Milliarde Euro Bestellvolumen mit eProcurement-Lösungen von Plenus ab. Plenus-Lösungen für automatische Rechnungsverarbeitung ermöglichen einen vom Anfang bis zu Ende durchgängigen, mit ERP- und Buchhaltungslösungen integrierten „purchase-to-pay“ Prozess. Kunden aus der Öffentlichen Verwaltung setzen ebenso auf Plenus wie mittelständische Unternehmen und Großunternehmen mit circa 50 bis 5.000 eProcurement-Anwendern, darunter Allgaier, Auma Riester, Entega AG und Caverion Deutschland. Weitere Informationen: www.plenus-it.de

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Hohe Nachfrage nach B2B-Marktplätzen

Tradeshift weiter auf Wachstums- und Erfolgskurs

Hohe Nachfrage nach B2B-Marktplätzen

Christian Lanng, CEO von Tradeshift (Bildquelle: @Tradeshift)

Das Interesse am Digitalisierungsangebot von Tradeshift ist groß: Für sein B2B-Marktplatzangebot erreichten Tradeshift im Jahr 2021 so viele Unternehmensanfragen wie noch nie. Mehrere bedeutende Neukundengewinne kamen im 4. Quartal hinzu und untermauern den Wachstumskurs des gesamte Software-as-a-Service (SaaS)- und Embedded-Fintech-Portfolios des Unternehmens.

Neue Kunden-Highlights

Das Industrieunternehmen PT Nilam Anugerah Internasional nutzt nun die Lösungen Tradeshift Pay, Tradeshift Engage und Tradeshift Buy, um die Handelsbeziehungen zwischen den größten staatlich unterstützten Unternehmen in Indonesien und deren Lieferketten zu digitalisieren.

Ein großer Anbieter von Unternehmensdienstleistungen nutzt die Tradeshift Lösungen im Bereich Beschaffungsmarktplatz. Ziel ist es, das Einkaufserlebnis für Kunden in der Fertigungsindustrie zu verbessern, indem eine schnelle und einfache Möglichkeit geschaffen wird, vertrauenswürdige Verkäufer zu identifizieren und Preise zu senken.

Tradeshift-Netzwerk gewinnt weiter an Bedeutung

Das Bruttowarenvolumen auf der Tradeshift-Plattform stieg im 4. Quartal 2021 um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Zahl der neuen Verkäuferverbindungen um durchschnittlich 40.000 pro Monat anstieg. Tradeshift schätzt, dass die 2021 neu gewonnenen Kunden in der Anfangsphase mindestens 20 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Außenumsätzen (GMV, Gross Merchandise Value/Volume) auf der Plattform umsetzen werden – mit Potenzial für noch höhere Expansionen.

„B2B-Marktplätze waren für uns in den letzten 12 Monaten der wichtigste Treiber für neue Umsätze“, sagt Christian Lanng, CEO von Tradeshift. „Das ist ein starker Beweis für unsere Plattformstrategie und die zugrunde liegende Stärke unseres Netzwerks. Millionen von Unternehmen nutzen Tradeshift, um sich digital zu vernetzen und Transaktionsabläufe zu automatisieren. Wenn es darum geht, eine B2B-Marktplatzlösung bereitzustellen, die im Backend ebenso robust wie im Front-End intuitiv ist, haben wir ein grundsolides Fundament geschaffen.“

Ausbau der Fintech-Dienstleistungen

Tradeshift kündigte im 4. Quartal 2021 eine Finanzierung und Verschuldung in Höhe von 200 Millionen US-Dollar an, um das Netzwerkwachstum und die Produktentwicklung weiter zu beschleunigen. Ein Teil der neuen Investitionen fließt in die Skalierung und den Ausbau des schnell wachsenden Portfolios an Fintech-Dienstleistungen für Käufer und Verkäufer von Tradeshift.

Das jährliche Abrechnungsvolumen für Tradeshift Go, eine Lösung für die Nutzung virtueller Kreditkarten in Unternehmen für den Einkauf (aktuell in den USA verfügbar) stieg im Jahr 2021 auf über 2,5 Mrd. US-Dollar. Tradeshift Cash, das Verkäufern die Möglichkeit bietet, den vollen Wert ihrer ausstehenden Rechnungen vorzeitig zu begleichen, hat sich ebenfalls zu einem wichtigen Umsatzträger mit großem Skalierungspotenzial entwickelt.

„Das Jahr 2021 war für uns ein Jahr der Transformation, sowohl in Bezug auf unser Geschäft als auch in Bezug auf den Wertbeitrag, den wir Käufern und Verkäufern bieten können“, so Lanng weiter. „Es eröffnen sich enorme Wachstumschancen für unser gesamtes Produktportfolio, und wir werden uns nicht scheuen, im kommenden Jahr alle Schritte zu unternehmen, die wir für notwendig halten, um dieses Potenzial voll auszuschöpfen.“

Hochrangige Talente

Tradeshift hat eine Reihe von strategischen Ernennungen vorgenommen, um die nächste Wachstumsphase des Unternehmens zu unterstützen. Marissa Mattson kommt von Amazon Web Services als Chief People Officer mit besonderem Fokus auf Kultur und Engagement, Talentmanagement, Talentakquisition und Total Rewards. James Stirk wurde zum SVP Global Sales & Marketing befördert. Dan Russi, ehemals CIO bei Tradeshift, wird eine neue Rolle als SVP, Global Business Operations, übernehmen.

Quellennachweis:
https://tradeshift.com/press/major-investors-back-tradeshifts-combined-saas-and-fintech-platform-connecting-the-worlds-supply-chains/

Weitere Informationen: www.Tradeshift.com/de

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TK Elevator setzt auf JAGGAER ONE

Führender Hersteller und Servicedienstleister von Aufzugsanlagen standardisiert Beschaffungsprozesse

TK Elevator setzt auf JAGGAER ONE

© TK Elevator https://www.tkelevator.com/global-de/system/application/mediathek-lighbtox-118762.html

Die TK Elevator GmbH (TKE), eines der weltweit führenden Unternehmen für Aufzugssysteme, setzt zur Vereinheitlichung der Beschaffungsprozesse auf globaler Ebene zukünftig auf die Source-to-Pay-Lösung JAGGAER ONE. TKE verfügt über insgesamt 1.000 Standorte und bedient Kunden in mehr als 100 Ländern. Ziel der Softwareimplementierung ist es, die bisherige Komplexität durch den Einsatz verschiedener Einkaufssysteme zu minimieren und gleichzeitig Kosteneinsparungen zu realisieren. Denn JAGGAER ONE vereint sämtliche Datenquellen zu einer 360°-Ansicht und fungiert bei TKE fortan als internationaler Anlaufpunkt für alle Informationen rund um die Lieferanten. So findet der gesamte Procure-to-Pay (P2P)-Prozess in Zukunft auf einer Plattform mit denselben Daten statt. Der Go-live ist für Q3/2022 vorgesehen.

Bei der Softwareauswahl überzeugte JAGGAER durch seinen umfassenden Funktionsumfang und die hohe Integrationskompetenz. Denn für TK Elevator stellt insbesondere die Flexibilität bei der Anbindung von unterschiedlichsten ERP-Systemen einen entscheidenden Punkt dar, genauso wie die Standard-Konnektoren zu den ERPs von SAP. Außerdem bietet JAGGAER ein hohes Maß an Interaktion mit den Lieferanten sowie deren Integration, die das Management derselbigen wesentlich voranbringen wird.

Für die Implementierung der Software ist ein schrittweises Vorgehen geplant, bei dem TKE den Fokus zunächst auf die Bereiche Sourcing, Contracting und Supplier Management legt. Ausschlaggebend für letzteres sind insbesondere die sich ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen, die beispielsweise mit den zukünftig zu erfüllenden Sorgfaltspflichten des Lieferkettengesetzes einhergehen. Außerdem kann das Unternehmen so seine Bemühungen rund um Nachhaltigkeits-Themen bei den Lieferanten besser nachverfolgen. Weiterhin wird TK Elevator JAGGAER“s eProcurement-Lösung bereits zu Anfang einführen und damit komplizierte sowie hochpreisige Altsysteme ersetzen. Denn das Modul bietet einen One-Stop-Shop für den End-User und der Einkäufer kann den gesamten End-to-End-Prozess – von der Anforderung über die Bestellung bis hin zur Lieferung der Artikel – auf der JAGGAER ONE-Plattform verfolgen.

In einem zweiten Schritt sieht TKE vor, das JAGGAER-Netzwerk an ausgewählten Standorten einzuführen, um dort von der direkten Vernetzung zu profitieren. Hierbei wird der Fokus auf Europa und Nordamerika liegen.

Über TK Elevator (vormals thyssenkrupp Elevator)
Mit Kunden in über 100 Ländern, die von mehr als 50.000 Mitarbeitern betreut werden, erzielte TK Elevator im Geschäftsjahr 2020/2021 einen Umsatz von rund 8 Mrd. EUR. Über 1.000 Standorte rund um den Globus bilden ein dichtes Vertriebs- und Servicenetz und gewährleisten so eine optimale Nähe zum Kunden. TK Elevator hat sich in den letzten Jahrzehnten als eines der führenden Aufzugsunternehmen der Welt etabliert und ist seit der Abspaltung von der thyssenkrupp AG im August 2020 eigenständig. Den wichtigsten Geschäftsbereich des Unternehmens bildet das durch mehr als 24.000 Techniker repräsentierte Servicegeschäft. Das Produktportfolio umfasst Personen- und Lastenaufzüge bis hin zu individuell angepassten Lösungen für moderne Hochhäuser. Darüber hinaus werden Fahrtreppen, Fahrsteige, Fluggastbrücken sowie Treppen- und Plattformlifte angeboten. Wachsende Bedeutung genießen integrierte cloudbasierte Servicelösungen, wie beispielsweise die MAX Plattform. Mit diesen digitalen Angeboten sind der städtischen Mobilität keine Grenzen mehr gesetzt. TKE – move beyond.

Über JAGGAER: Procurement Simplified
Als unabhängiges Source-to-Pay-Unternehmen steigert JAGGAER den Kundennutzen für Einkäufer und Verkäufer durch ein globales Netzwerk mit Niederlassungen in Nord- und Südamerika, APAC, Asien und EMEA. JAGGAER entwickelt und bietet umfangreiche SaaS-basierte Beschaffungslösungen, die den gesamten Source-to-Settle-Prozess umfassen, einschließlich Spend Management, Category Management, Lieferantenmanagement, Sourcing, Vertragsmanagement, eProcurement, Rechnungsabwicklung, Supply Chain Management und Bestandsmanagement. Diese Kernprozesse des Einkaufs sind alle auf einer einzigen Plattform, JAGGAER ONE, angesiedelt. JAGGAER leistet seit mehr als 25 Jahren Pionierarbeit im Bereich von Spend-Management-Lösungen und führt mit seinem Gehör für Kunden und Entscheider in allen Industriezweigen, dem öffentlichen Dienst und der Wissenschaft die Innovationskurve an.

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Lieferkettenaktivität stabilisiert sich trotz Omicron-Variante

Steigende Preise und Engpässe bei wichtigen Komponenten belasten Lieferanten in Deutschland und Frankreich

Lieferkettenaktivität stabilisiert sich trotz Omicron-Variante

Kumuliertes Wachstum der Rechnungen und Aufträge im Vergleich zum Stand vor der Pandemie (Bildquelle: @Tradeshift)

Die sporadischen Fälle der Omicron-Variante dämpften die Gesamtdynamik in den globalen Lieferketten. Aber die Auswirkungen waren weit weniger gravierend als bei früheren Wellen. Laut dem Q4 2021 Index of Global Trade Health von Tradeshift blieb das Gesamtwachstum des globalen Transaktionsvolumens im 4. Quartal 2021 auf dem Niveau des Vorquartals. Ende 2021 lag der Indexwert bei 75. Die Daten deuten darauf hin, dass die Wirtschaft noch weit von der „Normalität“ entfernt ist. Aber die Tatsache, dass die jüngsten Störungen nicht zu einem signifikanten Rückgang der Dynamik geführt haben, ist ermutigend.

Die weltweiten Auftragsvolumen blieben stabil und gingen im 4. Quartal 2021 um 0,5 Punkte zurück, nachdem es in den vorangegangenen Quartalen zu einer Reihe von Auf- und Abwärtsbewegungen gekommen war. Ein Anstieg des Transaktionsvolumens im Transport- und Logistiksektor um sieben Punkte deutet darauf hin, dass sich die Engpässe in der Lieferkette zu entspannen beginnen. Das Rechnungsvolumen hat sich im vierten Quartal nicht wie erwartet beschleunigt. Lieferanten haben weiterhin Schwierigkeiten, den bestehenden Auftragsbestand zu erfüllen.

„Wir haben im zweiten Quartal 2021 einen massiven Auftragsanstieg erlebt, der zum Jahresende eine Rechnungsschwemme bei den Lieferanten hätte auslösen müssen“, sagt Christian Lanng, CEO von Tradeshift. „Wir sehen erste Anzeichen, dass der Druck auf die Lieferketten nachlässt. Wenn die Rechnungsvolumen weiterhin dem aktuellen Trend folgen, könnte es jedoch noch mindestens ein Jahr dauern, bis die Auftragsbestände vollständig abgebaut sind.“

Euro-Raum: Niedrige Rechnungsvolumen lassen Lieferkettenaktivität in den roten Bereich rutschen

Die Sorge um die Ausbreitung der Omicron-Variante in Kontinentaleuropa veranlasste die Analysten von Oxford Economics, ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum in der Region nach unten zu korrigieren. Die Daten von Tradeshift unterstützen diese Vorhersage. Das Wachstum des Transaktionsvolumens im Euro-Raum verringerte sich im 4. Quartal 2021 um acht Punkte und fiel auf einen Indexwert von 76.

Ein Rückgang des Rechnungsvolumens um 20 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorquartal deutet darauf hin, dass steigende Preise und Teileknappheit die Auftragsabwicklung weiterhin beeinträchtigen. Die Lieferkettenstaus lösen sich allmählich auf. Aber Preiserhöhungen und Engpässe bei wichtigen Komponenten belasten die Lieferanten in den industriellen Kernländern Deutschland und Frankreich weiterhin. Strengere Covid-Maßnahmen haben die operativen Herausforderungen für Lieferanten verschärft.

Die Bestellaktivitäten im Euro-Raum kletterten im 4. Quartal 2021 wieder in den erwarteten Bereich. Der Indexwert von 92 zeigt jedoch, dass das Wachstum im vierten Quartal etwa 12 Punkte unter dem durchschnittlichen Quartalswert seit dem ersten Lockdown liegt. Einerseits könnte dies ein Zeichen dafür sein, dass sich die Auftragslage zu stabilisieren beginnt. Andererseits könnte es darauf hindeuten, dass die Herausforderungen in der Lieferkette die Einkäufer dazu veranlassen, zweimal darüber nachzudenken, ob sie ihre Lieferanten mit neuen Aufträgen belasten wollen.

China: Gefahr weiterer Störungen

In China führten die strengen Covid-Präventionsmaßnahmen und die nachlassende lokale Nachfrage zu einem Rückgang des Transaktionsvolumens um 10 Prozentpunkte gegenüber dem prognostizierten Bereich. Der Indexwert von 86 für das 4. Quartal 2021 zeigt, dass das kumulative Wachstum der chinesischen Lieferkettenaktivitäten den niedrigsten Stand seit Beginn der Pandemie erreicht hat. Die Anzeichen einer langwierigen Verlangsamung der chinesischen Lieferketten deuten darauf hin, dass weitere Störungen bevorstehen könnten.

„Chinas entschlossenes Handeln zu Beginn der Pandemie ermöglichte es den lokalen Lieferketten schnell wieder in Gang zu kommen. Dieselbe strenge Politik scheint nun den gegenteiligen Effekt zu haben“, so Lanng weiter. „Eine Reihe von Schließungen in wichtigen Industrieregionen könnte zu weiteren Engpässen bei wichtigen Produktionskomponenten, höheren Auftragsbeständen und längeren Lieferzeiten auf den internationalen Märkten führen.“

USA: Lieferketten gehen stabil ins Jahr 2022

Laut dem Q4 2021 Index of Global Trade Health von Tradeshift verläuft die Erholung der Aktivitäten in den US-Lieferketten weiterhin auf einem deutlich höheren Niveau als im Rest der Welt. Die Dynamik hat sich im 4. Quartal 2021 leicht abgeschwächt. Sie ist im Vergleich zum Vorquartal um einen Punkt gesunken, aber ein Indexwert von 97 (gegenüber einem Basiswert von 100) für den Zeitraum bedeutet, dass das kumulative Wachstum der Aktivität seit der Pandemie nur 3 Punkte unter der Prognose vor der Pandemie liegt.

Weitere Index-Daten nach Branchen und IT-Ausgaben

Die Lieferkettenaktivität im Sektor Transport und Logistik stieg zum ersten Mal seit Anfang 2021 über den erwarteten Bereich. Diese Beschleunigung im gesamten Sektor deutet darauf hin, dass der Güterverkehr nach sechs Monaten Stau wieder an Fahrt gewinnt. Ein Anstieg des Transaktionsvolumens im Transport- und Logistiksektor um sieben Punkte deutet darauf hin, dass sich die Engpässe in der Lieferkette zu entspannen beginnen.

Die Lieferkettenaktivität bei Herstellern zeigt weiterhin Anzeichen von Volatilität und blieb im 4. Quartal 2021 deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die nachlassende Nachfrage und die Zurückhaltung der Abnehmer dürften zu dieser Verlangsamung beigetragen haben. Daten von IHS Markit zeigen, dass die Produktion des verarbeitenden Gewerbes in den USA Ende 2021 auf ein Jahrestief gesunken ist. Die Analysten weisen auf die Zurückhaltung der Kunden bei der Auftragsvergabe hin, bevor die Lagerbestände abgearbeitet sind.

Die Lieferkettenaktivitäten des Einzelhandels blieben im 4. Quartal 2021 unverändert. Das Wachstum lag knapp unter der erwarteten Spanne. Es gab eine Reihe von Vorhersagen, dass die Krise in der Lieferkette und die Omicron-Variante in der Vorweihnachtszeit erhebliche Auswirkungen auf den Sektor haben könnten. Die aktuellen Tradeshift Daten deuten jedoch darauf hin, dass die Lieferketten relativ stabil blieben.

Die Ausgaben für Software und Technologie verlangsamten sich im 4. Quartal 2021 und lagen am Ende des Jahres knapp unter dem erwarteten Wert. Es ist jedoch erwähnenswert, dass die Gesamtausgaben für Technologie während der Pandemie bemerkenswert konstant geblieben sind. Gartner prognostiziert einen Anstieg der Ausgaben für Unternehmens-IT um 5,5 % im Jahr 2022.

Der vollständigen Q4 2021 Index of Global Trade Health ist in englischer Sprache downloadbar auf der Tradeshift Website.

Quellennachweis:
1.https://hub.tradeshift.com/research-and-reports/tradeshifts-index-of-global-trade-health-q4-2021/
2.https://blog.oxfordeconomics.com/content/eurozone-another-difficult-winter-ahead-amid-omicron-threat
3.https://www.reuters.com/markets/us/us-manufacturing-activity-slows-factory-supply-constraints-easing-ihs-markit-2021-12-16/
4.https://www.zdnet.com/article/it-spending-projected-to-grow-to-4-5-trillion-in-2022-gartner/

Über den Tradeshift Index of Global Trade Health
Viele der weltweit größten Einkäufer und ihre Lieferanten nutzen die Handelstechnologie-Plattform von Tradeshift, um digitalisierte Einkaufs- und Rechnungsdaten auszutauschen. Der Index analysiert anonymisierte Transaktionsdaten, die über die Plattform fließen. Als Transaktionsvolumen bzw. Lieferkettenaktivitäten definiert Tradeshift alle Handelsaktivitäten und Forderungen aus Lieferantenzahlungen. Der Index gibt einen zeitnahen Überblick darüber, wie sich externe Ereignisse auf den Business-to-Business-Handel auswirken.

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Was bringt das Jahr 2022 für die Lieferkette?

Ein Blick in die Glaskugel

Was bringt das Jahr 2022 für die Lieferkette?

Christian Lanng, CEO von Tradeshift (Bildquelle: @Tradeshift)

Die letzten zwei Jahre waren ein Lehrstück für die Macht von Ereignissen, die die sorgfältig kalibrierte Maschinerie des Welthandels ins Chaos stürzen können. Anfang 2020 waren es Covid und die damit verbundenen weltweiten Stromausfälle, die die Versorgungsketten durcheinanderbrachten. Im März 2021 war es das Containerschiff Ever Given, das den Suezkanal, die strategisch wichtigste Wasserstraße der Welt, blockierte.

Laut Christian Lanng, CEO und Gründer von Tradeshift, müssen sich Unternehmen 2022 vor allem auf das Folgende einstellen:

1. Es wird etwas Unvorhersehbares passieren

Meine erste Vorhersage ist daher die einfachste von allen: Es wird ein Ereignis geben, das völlig aus heiterem Himmel kommt und auf das die meisten Hersteller und Zulieferer nicht vorbereitet sein werden. Dieses Ereignis wird die Anfälligkeit der Just-in-Time-Lieferketten weiter verdeutlichen. Damit meine ich das gesamte Modell der Lieferketten im Allgemeinen, bei dem jedes unterbrochene Glied Auswirkungen auf die ganze Welt hat.

Einkäufer und Lieferanten sind sich zunehmend bewusst, dass die Modelle, die sie in den letzten Jahrzehnten aufgebaut haben, nicht mehr zweckmäßig sind. Sie erkennen, dass ein Paradigmenwechsel dringend erforderlich ist, um die robusten, widerstandsfähigen und agilen Lieferketten der Zukunft zu schaffen.

2. Volatilität ist das neue Normal

Vor der Pandemie bereiteten sich die Unternehmen auf lokale oder höchstens regionale Unterbrechungen vor. Covid war um eine Größenordnung größer als alles, worauf wir uns vorbereitet hatten: Kaum jemand hatte ein solches Szenario durchgespielt oder einen Stresstest in diesem Ausmaß durchgeführt. Wir werden noch jahrelang damit beschäftigt sein, die Auswirkungen von Covid zu begreifen, aber wir können eines der mittelfristigen Ergebnisse vorhersagen, nämlich dass die Volatilität bis weit ins Jahr 2022 hinein ein Merkmal des Welthandels sein wird.

Das zeigt sich bereits deutlich: Der Index of Global Trade Health Q3-2021 zeigt einen deutlichen Rückgang der Handelsaktivitäten auf unserer Plattform, wobei die Auftragsvolumina um 24 Punkte gesunken sind – der stärkste Rückgang, den wir seit dem Höhepunkt des ersten Lockdowns beobachtet haben. Längere Lieferzeiten, sich verschärfende Engpässe und steigende Rohstoffpreise beginnen das Verhalten der Einkäufer zu beeinflussen. Da es keine zwingenden Anzeichen dafür gibt, dass die Lieferanten begonnen haben, ihren Auftragsbestand zu bewältigen, ist in absehbarer Zukunft mit einer holprigen Fahrt zu rechnen.

3. Die Technologie wird den Menschen nicht ersetzen, sondern unterstützen

Es gibt die Befürchtung, dass die Automatisierung die Arbeitslosigkeit vorantreiben wird, aber in Wirklichkeit ist es genau umgekehrt. Mit der zunehmenden Verbreitung von Robotern und künstlicher Intelligenz wird auch der Bedarf an Menschen steigen, die die von ihnen generierten Informationen analysieren und interpretieren.

Im Jahr 2022 werden sich die Unternehmen in einem Wettlauf um Talente befinden, wie es ihn noch nie gegeben hat. Sie werden schnell erkennen, dass ihre größte Herausforderung im Beschaffungswesen nicht in der Beschaffung von Rohstoffen oder Bauteilen liegt, sondern darin, wie sie sich das Fachwissen sichern können, das sie brauchen, um erfolgreich Innovationen voranzutreiben sowie intelligente, datengestützte Geschäftsentscheidungen zu treffen, um die Stabilität, Integrität und Vielfalt der Lieferantenbeziehungen insgesamt zu erhalten.

Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen, dass die Unternehmen, die dies am erfolgreichsten tun, nicht einfach nur Top-Talente einstellen, sondern die Fähigkeiten innerhalb ihres Lieferantennetzwerks nutzen können. Um die Ereignisse des kommenden Jahres zu meistern – seien es veränderte Konsummuster, Revolutionen in der Lieferkette oder veränderte Erwartungen an die Nutzererfahrung – müssen Unternehmen eng mit ihren Lieferanten zusammenarbeiten. Sie werden ihre Ressourcen, einschließlich der von ihnen gewonnenen Erkenntnisse und Analysen, bündeln müssen, um Lösungen zu entwickeln, die über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg Ergebnisse liefern.

Die Nachfrage nach diesen Fähigkeiten wird in den kommenden Jahren zu einer „Revolution of the Human“ in allen Bereichen führen, von der Personalbeschaffung bis hin zur Bildung, aber ihre Auswirkungen werden zuerst in der Lieferkette spürbar – und sie wird zweifellos eines der bestimmenden Themen des kommenden Jahres sein.

4. Umweltbewusstsein wahrhaftig meinen

In einer Hinsicht wird das Jahr 2022 so sein wie alle Jahre zuvor: Die Unternehmen werden weiterhin ihre Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit betonen und Lippenbekenntnisse zur Rettung des Planeten abgeben. Diese Behauptungen sind oft nicht viel mehr als heiße Luft, denn eine Untersuchung aus diesem Jahr ergab, dass 42 Prozent der „grünen“ Behauptungen von Unternehmen falsch oder irreführend sind.

In den nächsten 12 Monaten wird sich das ändern. Nicht nur, dass sich die Verbraucher mehr Sorgen um den Klimawandel, die Umweltverschmutzung und andere nachhaltige Themen machen. Sie sind auch zunehmend intolerant gegenüber Unternehmen, die von Nachhaltigkeit sprechen, ohne wirkliche Veränderungen herbeizuführen, erkennen so genanntes Greenwashing und prangern es an.

Im Jahr 2022 werden die Unternehmen unter Druck stehen, zu beweisen, dass sie sinnvolle Maßnahmen zur Nachhaltigkeit ergreifen. Es steht außer Frage, dass es im Interesse der Unternehmen liegt, nachweislich grün zu sein. Das Problem ist, dies über komplexe internationale Wertschöpfungsketten hinweg zu messen. Deloitte hat vor kurzem festgestellt, dass 65 Prozent der Unternehmen nur einen begrenzten oder gar keinen Einblick in ihre Lieferanten der ersten Ebene haben.

Ich prophezeie, dass die effektivsten Standards nicht auf Klimagipfeln oder in den Korridoren der Macht ausgearbeitet werden, sondern sich organisch entwickeln werden – als Nebenprodukt des anhaltenden Strebens nach Digitalisierung und Transparenz in der gesamten Lieferkette.

5. Die Hinwendung zu mehr Technologie

Die Digitalisierung kann die globale Volatilität nicht beheben, aber sie wird den Unternehmen die nötige Agilität verleihen, um effektiv zu reagieren – allerdings nur, wenn sie von einer veränderten Denkweise begleitet wird. Anstatt jedes Element der Lieferkette einzeln zu betrachten, müssen wir einen Schritt zurücktreten und sie als Ganzes sehen. Die Unternehmen, die aus dieser Krise den größten Nutzen ziehen, werden diejenigen sein, die herausfinden, wie sie Einkäufer und Lieferanten dynamischer als Teil eines reichhaltigeren, digital ausgerichteten Ökosystems miteinander verbinden können – einer Gemeinschaft, in der die Interkonnektivität einen Netzwerkeffekt erzeugt, der viel stärker ist als jede technische Anwendung.

Die Unternehmen erkennen, wie die Technologie dazu beitragen kann, eine durchgängige Widerstandsfähigkeit zu schaffen, die nicht nur ihre eigenen Interessen, sondern die Interessen des gesamten Ökosystems schützt. Die Innovation wird sich in Bereichen wie der Handelsfinanzierung beschleunigen, die die Lieferanten während der Pandemie nicht ausreichend unterstützt hat. Eine neue Welle digitalisierter Finanzierungsprodukte wird diese Lücke schließen und den Lieferanten einen schnelleren Zugang zu Betriebskapital verschaffen, was sie dazu veranlassen wird, ihre aufgebrauchten Bestände wieder aufzufüllen.

Auch die Nutzung von B2B-Marktplätzen wird weiter zunehmen, da die Beschaffungsteams flexiblere und vielfältigere Lieferantenbeziehungen aufbauen wollen. Das Modell des kuratierten Marktplatzes spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Einkäufern und Lieferanten dabei zu helfen, sich gegen Störungen zu wappnen, indem die Kapazitäten der Lieferanten auf intelligente Weise gebündelt und auf Bereiche mit hoher Nachfrage abgestimmt werden.

Quellennachweis:
– https://hub.tradeshift.com/research-and-reports/the-tradeshift-index-of-global-trade-health-q3/
– https://fashionunited.uk/news/fashion/42-percent-of-companies-exaggerate-sustainability-claims-says-new-report/2021020253349
– https://www.truthinadvertising.org/six-companies-accused-greenwashing/
– https://www2.deloitte.com/au/en/pages/media-releases/articles/deloitte-finds-leaders-dont-have-visibility-supply-chain-070318.html

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Systemtechnik LEBER unterstützt bei Beschaffung und Eindesignen von Bauteilalternativen

Erfolgreiches Obsolenz-Management bei zu langen Allokationszeiten

Systemtechnik LEBER unterstützt bei Beschaffung und Eindesignen von Bauteilalternativen

Erfolgreiches Obsolenz-Management bei zu langen Allokationszeiten

Nürnberg, den 16.12.2021 – Inzwischen hat das Thema auch die Tagespresse erreicht: der Mangel an Elektronikkomponenten schränkt die Lieferfähigkeit deutscher Gerätehersteller verschiedenster Branchen zunehmend ein. Die STL Systemtechnik LEBER GmbH (www.leber-ingenieure.de), ein etablierter Anbieter von Lösungen im Bereich Systems Engineering, Elektronik und Stromversorgungen, hat deshalb ihr Leistungsportfolio erweitert: bereits seit einigen Monaten unterstützen die Elektronikspezialisten ihre Kunden bei Beschaffung, Testing oder Anpassung von Bauteilalternativen wie beispielsweise Mikroprozessoren oder Leistungsbausteinen. Ab sofort ist das Angebot auch für Neukunden verfügbar.

Dazu Jörg Klenke, Leiter Produktentwicklung und Projekte bei Systemtechnik LEBER: „Wie genau unsere Unterstützung aussieht, hängt vom Auftraggeber ab: in manchen Fällen suchen wir nach passenden Alternativen zum bisher eingesetzten Bauteil. In anderen wurde bereits Second Sources in Eigenregie recherchiert und werden dann von uns auf ihre Funktionstüchtigkeit und ihren Zustand hin getestet – oder aber gleich eindesigned. Und falls eine Softwareanpassung notwendig ist, können wir diese ebenso gleich übernehmen“. Dabei stünde immer Geschwindigkeit im Fokus, damit die Auftraggeber auch kurzfristig lieferfähig bleiben. Weil deren Mitarbeitern aber häufig die Zeit für die Suche nach Second Sources sowie für deren Anpassung fehle, werden diese Aufgabe zunehmend ausgelagert.

Schneller zum passenden Bauteil – bei maximaler Sicherheit

Mit der Auftragserteilung müssen sämtliche technische Daten des zu ersetzenden Bauteils sowie die Designbeschreibung des Schaltungsteils an die LEBER Ingenieure übergeben werden. Diese recherchieren anschließend im STL LEBER Distributoren-Netzwerk sowie bei großen Bestückern und deren Netzwerken nach passenden Second Sources. Da Systemtechnik LEBER bereits seit über 30 Jahren Elektronik und Produkte entwickelt, anpasst und sogar selbst herstellt, kann das Unternehmen auf ein großes Lieferanten- und Distributorennetzwerk zurückgreifen. Über den direkten Draht werden Bauteilverfügbarkeiten so besonders schnell abgeklärt.

Die Bauteilsuche selbst nimmt daher in der Regel nur wenig Zeit in Anspruch und ist bereits in vielen Fällen erfolgreich verlaufen. Notwendige Designanpassungen sind nach einigen Wochen abgeschlossen. Für die Lieferung von Mustern sowie das dazugehörige Testing sind 6 bis 12 Wochen einzuplanen mit Expressservice der Leiterplattenbeschaffung, je nach Komplexität und Testtiefe. Neben der Zeitersparnis bringt die Zusammenarbeit mit Systemtechnik LEBER aber noch einen weiteren Vorteil mit sich: ein Maximum an Sicherheit bezüglich der Herkunft oder des Zustands der erstandenen Bauelemente. Denn Elektronikspezialisten erkennen gefälschte oder überlagerte bzw. nicht funktionstüchtige Ware in den allermeisten Fällen auf einen Blick – oder können deren Echtheit und Tauglichkeit anhand einfacher Tests feststellen.

Stefan Angele, Geschäftsführer von Systemtechnik LEBER, sieht in der Portfolioerweiterung einen Bereich mit Zukunftspotenzial: “ Die Nachfrage nach Second Sources wird – unabhängig von Krisen wie der aktuellen Pandemie – in Zukunft weiter steigen. Das liegt ganz einfach daran, dass die Produktlebenszyklen dieser Produkte immer kürzer werden, sprich: immer schneller werden Bauteile abgekündigt und sind dann über die Standardbezugsquellen nicht mehr zu bekommen“.

Die Systemtechnik LEBER ist ein führender Anbieter von Lösungen im Bereich Antriebstechnik, Digitalelektronik, Feldbus- und Kommunikationstechnik, Leistungselektronik und individueller Stromversorgungen sowie Leistungsstellern. Für namhafte Hersteller aus Medizintechnik, Luftfahrt und industrieller Automatisierung sowie der Automotive und Consumer Electronics Branche entwickelt das fränkische Unternehmen Konzepte sowie Elektronik, Hard- und Software mit einem festen und erfahrenen Ingenieurstamm inhouse und leistet Unterstützung in allen Phasen der Produktentwicklung – vom Prototypenbau bis hin zur Serieneinführung. Zu den bekanntesten Kunden der Leber zählen VW, Siemens und Airbus. Systemtechnik LEBER GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen der BURGER GROUP.

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Joyson Safety Systems stellt auf JAGGAER ONE um

Deutlich weniger manuelle Arbeit und mehr Zeit für die Entscheidungsfindung im Einkauf

Joyson Safety Systems stellt auf JAGGAER ONE um

(Bildquelle: Joyson Safety Systems © 2020)

Joyson Safety Systems (JSS), ein weltweit führendes Unternehmen für Mobilitätssicherheit, setzt auf die Beschaffungslösung von JAGGAER, mit dem Ziel, die gesamten Einkaufsprozesse innerhalb der JSS-Gruppe zu standardisieren. Joyson Safety Systems entstand 2018 durch die Fusion zweier globaler Automobilzulieferer. Faktisch mussten zwei Unternehmen fusioniert werden – davon allerdings eines mit vier getrennten Niederlassungen in Japan, Europa, China und Amerika, mit eigenen Prozessen und Organisationsstrukturen. Tatsächlich übernahm JSS dadurch allein 13 separate ERP-Systeme in den fusionierten Unternehmen. So entstand die Zielsetzung, diese Heterogenität zu beseitigen und die Einkaufsprozesse innerhalb der gesamten JSS-Gruppe zu standardisieren. Die verschiedenen ERP-Systeme werden nach und nach bis Ende 2023 durch SAP S/4 HANA ersetzt.

Ebenso ist JAGGAER ein wichtiger Teil des Plans, den Einkauf von einer operativ ausgerichteten Organisation zu einer strategischen zu entwickeln. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die native Standardschnittstelle von JAGGAER ONE zu SAP S/4 HANA, durch die es Synergien auf beiden Seiten gibt – die Zusammenarbeit zwischen JSS, SAP und JAGGAER stellt für die Gruppe einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar. Zuvor arbeitete das Unternehmen mit Excel, PowerPoint und verschiedenen nicht standardisierten Vorlagen, weshalb die Mitarbeiter etwa 80 % ihrer Zeit mit manueller Arbeit, sowie der Suche nach Informationen über Lieferanten verbrachten und nur 20 % mit der eigentlichen Entscheidungsfindung in Bezug auf Beschaffung und Einkauf. Ziel der Umstrukturierung ist es, dieses Verhältnis innerhalb von fünf Jahren umzukehren.

Die Entscheidung für JAGGAER ONE fiel im Jahr 2019. Danach erfolgte die Einführung der Lösung in Phasen, beginnend mit einer schnellen „agilen“ Implementierungs-Methodik. Dadurch profitiert das Unternehmen mit Hauptsitz in Auburn Hills, Michigan, USA, von einer Standardisierung durch ein einheitliches IT-System im globalen Einkauf, weniger Arbeitsaufwand durch Schnittstellen zu SAP S/4 HANA und einem intuitiven Dashboard für angenehmes Arbeiten. „Der Hauptgrund war die Geschwindigkeit der Implementierung, die mit JAGGAER möglich ist“, erklärt Velat Özkilinc, Executive Vice President, Chief Purchasing Officer bei Joyson Safety Systems. „Da wir so viele andere technologische Probleme zu bewältigen hatten, war dies entscheidend. Außerdem bietet JAGGAER umfassendere Module, als jeder andere Anbieter am Markt an und alles ist über ein selbsterklärendes Dashboard verfügbar“, führt er weiter aus.

So ging das Lieferantenmanagement-Modul im September 2020 mit dem Lieferanten-Onboarding live. Die meisten strategischen Lieferanten waren bereits nach wenigen Monaten angebunden. Ein wichtiger Punkt für das globale Einkaufs-Team: Sie wollen die rund 400 User von den Vorteilen von JAGGAER bei der Erstellung von Anfragen überzeugen, anstatt die Nutzung einfach vorzuschreiben. Anschließend begann die Arbeit am JAGGAER-Sourcing-Modul und nach umfangreichen Tests ging es mit der automatischen Erstellung von Ausschreibungen im Juli 2021 live.

Für Velat Özkilinc ist ein Team, das gerne zur Arbeit kommt, die Basis, um engere Lieferantenbeziehungen aufzubauen und den Kunden einen höheren Mehrwert zu bieten. Wenn der Einkauf über eine effiziente IT-Einrichtung verfügt, kann sich Joyson Safety Systems mehr um seine Mitarbeiter und die Entwicklung von Talenten kümmern. So lässt sich mehr Zeit für strategische Aktivitäten aufwenden, was sowohl den Mitarbeitern als auch dem Unternehmen und den Stakeholdern zugutekommt. Die JAGGAER-Roadmap zur Implementierung weiterer Module wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Das e-Procurement-Modul zur Erzeugung von Bestellungen wird nach umfangreichen Tests mit SAP bis Ende des Jahres in Betrieb genommen, während das Modul Qualitätsmanagement 2022 live gehen wird. „Das Ziel ist es, alle Beschaffungsprozesse und -funktionen mit JAGGAER zu standardisieren“, sagt Velat Özkilinc. „In nicht allzu ferner Zukunft werden die Teammitglieder kommen, ihre Laptops einschalten und alles, was sie brauchen, über das JAGGAER-Dashboard finden. Eine Lösung für all ihre Bedürfnisse.“

Die gesamte Case Study finden Sie unter: https://www.jaggaer.com/de/kunden_geschichten/joyson-safety-systems-globale-beschaffungsplattform/

Über Joyson Safety Systems
Joyson Safety Systems (JSS) ist ein weltweit führendes Unternehmen für Mobilitätssicherheit, das sicherheitskritische Komponenten, Systeme und Technologien für den Automobil- und Nicht-Automobilmarkt anbietet. Mit Hauptsitz in Auburn Hills, Michigan, USA, mehr als 50.000 Mitarbeitern an 71 Standorten in 25 Ländern, erwirtschaftete JSS 2020 einen Jahresumsatz von ca. 4,8 Mrd. Dollar. JSS ist eine Tochtergesellschaft der Ningbo Joyson Electronic Corp, mit der Vision, Sicherheitssystemlösungen von höchster Qualität und Zuverlässigkeit zu liefern, um die nächste Generation der Mobilität voranzutreiben.
Joyson Safety Systems entstand 2018 durch die Fusion zweier globaler Automobilzulieferer und ist einer der weltweit größten Hersteller von Insassenschutzsystemen für Fahrzeuge. Zu den Produkten zählen Airbags, Lenkräder, Sicherheitsgurte sowie aktive und passive Sicherheitssysteme.

Über JAGGAER: Procurement Simplified
Als unabhängiges Source-to-Pay-Unternehmen steigert JAGGAER den Kundennutzen für Einkäufer und Verkäufer durch ein globales Netzwerk mit Niederlassungen in Nord- und Südamerika, APAC, Asien und EMEA. JAGGAER entwickelt und bietet umfangreiche SaaS-basierte Beschaffungslösungen, die den gesamten Source-to-Settle-Prozess umfassen, einschließlich Spend Management, Category Management, Lieferantenmanagement, Sourcing, Vertragsmanagement, eProcurement, Rechnungsabwicklung, Supply Chain Management und Bestandsmanagement. Diese Kernprozesse des Einkaufs sind alle auf einer einzigen Plattform, JAGGAER ONE, angesiedelt. JAGGAER leistet seit mehr als 25 Jahren Pionierarbeit im Bereich von Spend-Management-Lösungen und führt mit seinem Gehör für Kunden und Entscheider in allen Industriezweigen, dem öffentlichen Dienst und der Wissenschaft die Innovationskurve an.

Firmenkontakt
JAGGAER Austria GmbH
Kathrin Kornfeld
Wienerberg Straße 11
1100 Wien
+4318049080
kkornfeld@jaggaer.com
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+49 211 730633-60
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Globale Unternehmen mit Präsenz in China profitieren von grenzüberschreitender Lösung für elektronische Rechnungen

Tradeshift Pay beseitigt Reibungsverluste und bietet digitale Plattform für Handel- und Rechnungsabwicklung zwischen China und dem Rest der Welt

Globale Unternehmen mit Präsenz in China profitieren von grenzüberschreitender Lösung für elektronische Rechnungen

Christophe Bodin, Chief Revenue Officer bei Tradeshift (Bildquelle: @Tradeshift)

Dem digitalen Handelsnetzwerk-Anbieter Tradeshift ist ein weiterer Meilenstein gelungen: globale Unternehmen, die in China tätig sind, können nun elektronische Bestellungen und Rechnungen mit grenzüberschreitenden Handelspartnern über das digitale Tradeshift Netzwerk abwickeln. Tradeshift verbindet damit eine der größten Volkswirtschaften der Welt mit dem Rest der Welt.

Im vergangenen Jahr hat die chinesische Regierung die elektronische Rechnungsstellung im Binnenhandel vorangetrieben. Hauptziele waren die Abhängigkeit von Papier zu verringern, die Effizienz zu steigern sowie Kosten zu senken. Durch eine Partnerschaft mit Baiwang, einem von der chinesischen Regierung anerkannten Partner für Steuerdienstleistungen, konnte Tradeshift eine konforme, in China gehosteten Plattform aufbauen. Als zweiten Schritt hat Tradeshift seine in China gehostete Plattform erfolgreich mit dem Tradeshift Netzwerk verknüpft und so eine nahtlose Rechnungsabwicklung für Unternehmen geschaffen, die Handel in und aus China betreiben.

Digitale Buchhaltung: 100prozentige digitale Transaktionen

Mehr als 530 Milliarden US-Dollar an globalem Handelsvolumen durchlaufen China jeden Monat. Regulatorische Hürden behinderten die Digitalisierung und erschwerten es chinesischen Unternehmen, auf bestehende ausländische E-Invoicing-Lösungen zuzugreifen. Globale Partner waren gezwungen, ein separates, auf China beschränktes System zu betreiben oder Rechnungen auf Papier zu verwenden. Die neue Lösung trägt dazu bei, die regulatorischen Hürden zu überwinden und ermöglicht erstmals einen reibungslosen digitalen Verkehr weltweit.

„Globale Unternehmen können nun über dasselbe Konto mit Handelspartnern in Frankreich und Brasilien in Verbindung treten und Transaktionen durchführen wie in China, wodurch Reibungsverluste reduziert und wirtschaftliche Chancen geschaffen werden“, so Christophe Bodin, Chief Revenue Officer bei Tradeshift. „Wir haben unermüdlich daran gearbeitet, die regulatorischen Herausforderungen des grenzüberschreitenden Handels zu überwinden, um Unternehmen eine echte globale Lösung zu bieten.“

Tradeshift Pay ermöglicht einen nahtlosen Übergang hin zur digitalen Kreditorenbuchhaltung und schafft die Grundlage für 100prozentige digitale Transaktionen. Einkäufer und Lieferanten sind über das Tradeshift Netzwerk miteinander verbunden. Das fördert die Zusammenarbeit, die Transparenz sowie wirtschaftliche Effizienz. Alle Beteiligten haben nun Zugriff auf gemeinsame Transaktions- und historische Daten.

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