Wegweisende Beleuchtungssanierung bei REMONDIS

Recycling-Dienstleister profitiert von Light as a Service

Wegweisende Beleuchtungssanierung bei REMONDIS

Neues Lichtkonzept mit LED-Hallenstrahler von concept light® und intelligenter NEDAP-Funksteuerung s (Bildquelle: Deutsche Lichtmiete)

Oldenburg – Perfekt ausgeleuchtete Hallen bei gleichzeitiger Reduktion des Energieverbrauchs – REMONDIS zeigt, dass darin längst kein Widerspruch liegt. Am Standort Bad Essen hat das weltweit tätige Familienunternehmen für Recycling, Wasserwirtschaft sowie kommunale und industrielle Dienstleistungen die vorhandenen Metalldampflampen zugunsten moderner, intelligent gesteuerter LED-Leuchten umgerüstet. Richtungsweisend für die gesamte REMONDIS-Gruppe ist in diesem Zusammenhang die Beleuchtungssanierung im Light as a Service Konzept der Deutschen Lichtmiete.

„Vor der Umrüstung gab es nur zwei Zustände: Licht an oder aus“, sagt Heike Redenius, Niederlassungsleiterin des REMONDIS-Standorts im niedersächsischen Bad Essen. „Meistens war das Licht angeschaltet, von morgens um 5 Uhr bis zum Feierabend, auch wenn sich in manchen Arbeitsbereichen niemand befand oder das Tageslicht ausgereicht hätte.“ Dennoch: Richtig zufriedenstellend war die Lichtsituation zu keiner Zeit des Tages in den drei Hallen der Immobilie, die sich seit dem Frühjahr 2020 im Besitz der REMONDIS-Gruppe befindet. „Die Beleuchtung basierte auf veralteten Metalldampflampen, die ursprünglich nicht für unsere Tätigkeitsfelder installiert worden waren“, erklärt die Niederlassungsleiterin. In den Hallen dienen zwei immense Ballenpressen der Verarbeitung von Papier- und Kunststoffabfällen. Darüber hinaus gibt es umfangreiche Werkstatt- und Lagerbereiche. Reger LKW-Verkehr bestimmt das Tagesgeschehen.

Dementsprechend ist eine saubere und gute Ausleuchtung von Fahrwegen und Montageplätzen unabdingbar. „Die Arbeitsstättenrichtlinie sah eine Verbesserung der Ausleuchtung vor. Gleichzeitig wollten wir nicht länger unnötig Energie verbrauchen“, so Redenius. Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind die wesentlichen Pfeiler der Unternehmensphilosophie von REMONDIS, nicht nur bei der Abfall- und Reststoffbehandlung. „Auch unser eigenes Handeln steht immer wieder auf dem Prüfstand“, sagt die Niederlassungsleiterin. „Das fängt bei regelmäßigen Trainings der LKW-Fahrer in spritsparender Fahrweise an und geht bis hin zur energieeffizienten Bewirtschaftung der von REMONDIS genutzten Immobilien.“ Die Beleuchtung spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.

Mehr Licht, weniger Kosten
Der Technologiewechsel in Bad Essen macht das Potenzial einer Beleuchtungssanierung deutlich: Vor der Umrüstung sorgten 400-Watt-Metalldampflampen mehr schlecht als recht für Licht. Das neue, moderne Beleuchtungskonzept basiert auf den LED-Hallenstrahlern concept light® 198 Watt sowie einer geringen Anzahl von LED-Hallenstrahlern concept light® III 340. Damit einher geht eine perfekte Ausleuchtung aller Bereiche sowie eine deutliche Steigerung der Arbeitsplatzsicherheit. „Sämtliche Vorgaben der Arbeitsstättenrichtlinie werden mehr als erfüllt“, so Redenius. Bei den LED-Leuchten handelt es sich um von der Deutschen Lichtmiete in Deutschland produzierte Produkte. Heike Redenius schätzt daran, dass diese sogar reparabel sind und recycelt werden können. „Attribute, die gut zu uns passen“, so die Niederlassungsleiterin.

Lichtsteuerung ermöglicht zusätzliche Einsparungen
Bemerkenswert ist die intelligente, funkbasierte NEDAP-Steuerung der neuen Beleuchtungsanlage, die nicht nur jeglichen Komfort bietet, sondern auch die Möglichkeit, weitere rund 30 Prozent Energie einzusparen. Auf diese Weise kann das Licht, welches durch die Dachfenster einfällt, gezielt genutzt werden. Das heißt, je nach Lichteinfall von außen wird nur so viel künstliches Licht beigesteuert, wie für die gewünschte Beleuchtungsstärke benötigt wird. Die Funksteuerung von NEDAP bietet REMONDIS auch eine unkomplizierte Plattform für das Monitoring der Daten und erfasst zum Beispiel tatsächliche Einschaltzeiten und Verbräuche. Außerdem wurde eine neue Gruppenschaltung installiert, damit die Beleuchtung in einzelnen Bereichen je nach Bedarf flexibel manuell beeinflusst werden kann.

Beleuchtungssanierung wegweisend für REMONDIS-Gruppe
Die Umrüstung inklusive kompletter Neuverkabelung erfolgte innerhalb von nur zwei Wochen. Sämtliche Schritte von der Lichtplanung über die Installation der Leuchten bis hin zur Programmierung der Lichtsteuerung lagen dabei in den Händen der Deutschen Lichtmiete, die sich eng mit den Mitarbeitern vor Ort abstimmte, um den laufenden Betrieb nicht zu stören. „Die Planung und Umsetzung waren sehr professionell, es kam zu keinerlei Einschränkungen“, bestätigt Redenius. Wegweisend für weitere Standorte der REMONDIS-Gruppe, für die Bad Essen Vorbildcharakter hat, ist für die Niederlassungsleiterin in diesem Zusammenhang auch, dass das Unternehmen von dem Rundum-sorglos-Paket der Deutschen Lichtmiete ganz ohne Investition profitiert. Stattdessen zahlt das Unternehmen eine monatliche Mietrate, die dank der erheblichen Reduktion des Energieverbrauchs deutlich unter den bisherigen Gesamtbeleuchtungskosten liegt.

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Die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe mit Sitz in Oldenburg (Oldb.) ist die Nummer Eins für Light as a Service (LaaS) in Europa. Spezialisiert auf die Herstellung und Vermietung hochwertiger, energie- und kosteneffizienter LED-Beleuchtung, entwickelt die Deutsche Lichtmiete mit über 100 Mitarbeitern an acht Standorten zukunftsweisende Lösungen für Industrie, Handel und Gewerbe sowie Kommunen, Pflegeheime und Kliniken. Als Full-Service-Anbieter und Vollsortimenter übernimmt das Unternehmen für seine Kunden die gesamte Projektsteuerung und -umsetzung, von der Lichtplanung inkl. Produktwahl bis zur Installation und Wartung. Die langlebigen, austausch- und recycelbaren LED-Leuchten sparen Strom und CO2, erfüllen höchste Qualitäts- und Industriestandards und sind über ihre modulare Bauweise flexibel änderbar und upgradefähig. Kooperationen u.a. mit LED-Weltmarktführer Nichia und global agierenden Leuchtenherstellern ermöglichen ein umfassendes Produkt- und Leistungsportfolio. Das innovative, nachhaltige Geschäftsmodell der Deutschen Lichtmiete wurde mehrfach ausgezeichnet und von unabhängigen Institutionen zertifiziert.

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LED-Leuchten für die Schwerindustrie

Schweizer Unternehmensgruppe Feintool setzt auf „Steel Buddy“ der Deutschen Lichtmiete

LED-Leuchten für die Schwerindustrie

LED-Lichtbänder sorgen für eine optimale und nachhaltige Ausleuchtung der Produktionshallen. (Bildquelle: Deutsche Lichtmiete)

Oldenburg – Moderne LED-Leuchten sind die erste Wahl, wenn es um eine zeitgemäße, effiziente Ausleuchtung großer Produktionshallen in der Industrie geht. Sie versprechen eine lange Nutzungsdauer bei geringem Wartungsaufwand. Die Praxis zeigt jedoch, dass sich diese Erwartungen in der Schwerindustrie häufig nicht erfüllen. Sowohl Korrosionsschäden als auch Spannungsrisse in den Kunststoffabdeckungen der Leuchten beeinträchtigen die Sicherheit und Lebensdauer mitunter erheblich. Aus diesen Gründen hat sich der Schweizer Technologiekonzern Feintool für den „Steel Buddy“ der Deutschen Lichtmiete entschieden und damit für ein LED-Lichtband, das selbst härtesten Bedingungen trotzt.

Der Schweizer Technologiekonzern Feintool entwickelt und produziert Werkzeuge, Pressen, Anlagen und Systeme sowie hochpräzise Teile und Komponenten im Umform- und Feinschneideverfahren. Das Unternehmen, das unter anderem auch in Deutschland, Tschechien, Japan, China und USA tätig ist, gilt als Innovationstreiber. Mit seinen Technologien ebnet Feintool unter anderem den Weg für nachhaltige und effiziente Lösungen in der Mobilität.

Die Kriterien Nachhaltigkeit und Energieeffizienz hatten auch im Hinblick auf die geplante Beleuchtungssanierung der eigenen Standorte höchste Priorität. Bei der Feintool System Parts Obertshausen GmbH in Hessen sorgten in der Vergangenheit veraltete Halogen-Metalldampflampen (auch HQL-Lampen genannt) nicht nur für einen hohen Energieverbrauch, sondern zugleich für einen enormen Wartungsaufwand. „Neben häufigen Ausfällen mussten die Abdeckungen ständig gereinigt werden“, beschreibt Dirk Eckgold, zuständig für Wartung und Instandhaltung, die Situation. Die Umrüstung auf moderne LED-Technologie stand außer Frage – zumal in Obertshausen rund um die Uhr gearbeitet wird und dementsprechend auch die Beleuchtung im Dauereinsatz ist.

Schwachstelle Kunststoffabdeckungen aus PC
LED-Leuchten stehen neben dem hohem Energieeinsparpotenzial auch für eine lange Lebensdauer – sofern es nicht zu Korrosionsschäden oder Spannungsrissen in den Kunststoffabdeckungen kommt, wodurch diese herabfallen können. Die Ursache für Spannungsrisse liegt in der Materialbeschaffenheit der Kunststoffabdeckungen. Diese sind in der Regel aus Polycarbonat (PC). Das hat viele Vorteile: PC ist nicht nur leicht und transparent, sondern zugleich äußerst hitzebeständig und schlagfest. Darüber hinaus ist PC resistent gegenüber verdünnten Säuren, vielen Ölen und Fetten. Allerdings gibt es eine nicht unbedeutende Schwachstelle: Mineralöle. Diese kommen gerade in der Schwerindustrie vielfach zum Einsatz, etwa in den Kühl- und Schmierstoffen großer Fräs- und Bohrmaschinen oder Drehbänken.

Steel Buddy speziell für Belange der Schwerindustrie entwickelt
Die Deutsche Lichtmiete hat unter ihrer Eigenmarke concept light mit dem Steel Buddy ein LED-Lichtband auf den Markt gebracht, das eigens für die mineralölhaltige Umgebung der Schwerindustrie entwickelt wurde. Das Besondere: Neben der standardmäßigen Verwendung von korrosionsstabilen Metallen kommt bei diesem Produkt eine Abdeckung aus Polymethylmethacrylat (PMMA) zum Einsatz, was den Steel Buddy gerade gegen Mineralöle äußerst widerstandsfähig macht. „Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Lebensdauer enorm“, verdeutlicht Stella Dreyer, Leiterin der Abteilung Forschung und Entwicklung bei der Deutschen Lichtmiete.

Vorteil Light as a Service
Feintool hat neben den acht Produktionshallen in Obertshausen mit einer Fläche von insgesamt 23.000 Quadratmetern ebenso die Beleuchtung am Schweizer Stammsitz mit dem Beleuchtungspartner aus Deutschland umgerüstet. Außerdem wird aktuell die Beleuchtung im sachsen-anhaltinischen Jessen saniert, weitere Standorte sind in Planung. „Die Umrüstung erfolgte immer im laufenden Betrieb, auch am Wochenende, dadurch kam es zu keinerlei Einschränkungen“, erklärt D. Eckgold. Einen großen Vorteil sieht er nicht nur in der hohen Produktqualität, sondern zudem im Light as a Service Konzept. Für die Umrüstung mit der Deutschen Lichtmiete musste Feintool keinerlei Investition tätigen, wodurch das Unternehmen seine Liquidität schonen kann. „Selbst wenn es mal einen Ausfall geben sollte, entstehen uns keine zusätzlichen Kosten“, sagt D. Eckgold. „Wartung, Service und wenn nötig Ersatzleuchten werden durch die monatliche Mietpauschale abgedeckt.“

Intelligente Steuerung ermöglicht zusätzliche Einsparungen
Die Gesamtbeleuchtungskosten sind aufgrund der erheblichen Energieeinsparung deutlich niedriger als vor der Umrüstung, zumal die neue Beleuchtungsanlage auch eine intelligente Steuerung ermöglicht. Je nach Tageslichteinfall wird nur so viel künstliches Licht wie nötig beigesteuert. „Selbst an wolkenverhangenen Tagen können wir das natürliche Licht, das durch die Oberlichter und seitlichen Verglasungen kommt, noch nutzen“, sagt D. Eckgold. Durch die individuelle Steuerung der Beleuchtung in Abhängigkeit vom einfallenden Tageslicht werden in der Regel zusätzliche Einsparungen von bis zu 15 Prozent erreicht.

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