Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser: 72 Prozent der deutschen Grundwasservorkommen mit Pestiziden belastet

TFA in über 76 Prozent der Grundwasservorkommen nachweisbar

Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser: 72 Prozent der deutschen Grundwasservorkommen mit Pestiziden belastet

(Bildquelle: @Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.)

Neumarkt in der Oberpfalz, 8. August 2025. Das deutsche Grundwasser befindet sich an vielen Orten in katastrophalem Zustand: Bereits in rund 72 Prozent der deutschen Grundwasservorkommen finden sich Pestizidabbauprodukte. Schon in über 76 Prozent findet sich das Chemikalienabbauprodukt Trifluoressigsäure (TFA). Gleichzeitig erreicht die Zahl der in Deutschland zugelassenen Pestizide und damit das unkalkulierbare Risiko für das deutsche Grundwasser ein neues Allzeithoch: 1047 chemische Substanzen dürfen mittlerweile legal auf deutschen Feldern ausgebracht werden. Zu diesen alarmierenden Ergebnissen kommt die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e. V. im aktuellen Teil des „Schwarzbuchs Wasser“, einer Übersichtsstudie zum Zustand des deutschen Grund- und Leitungswassers, das der Bioverband heute veröffentlicht.

Manfred Mödinger, Studienautor und geschäftsführender Vorstand der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V., fasst zusammen: „Die Situation ist doppelt bedrohlich: Rund drei Viertel des deutschen Grundwassers sind bereits chemisch verseucht. Zeitgleich werden immer mehr chemische Substanzen zugelassen. Diese landen früher oder später auf den Äckern und treten mit dem Regen dann ebenfalls ihren Weg ins Grundwasser an – mit ungewissen Wirkungen.“

Die neue Ausgabe des „Schwarzbuchs Wasser“ ergänzt und aktualisiert die ersten vier Ausgaben der Publikation. Die Reihe fasst regelmäßig aktuelle amtliche Daten zur Grund- und Leitungswasserqualität aus Bund und Ländern kompakt zusammen. Diese Daten sind ansonsten nur verstreut in verschiedenen Fachdatenbanken und -veröffentlichungen zu finden. Ziel ist die konzentrierte, barrierefreie Information der breiteren Öffentlichkeit zum Status wasserkritischer Stoffe wie Nitrat oder der Vielzahl an Chemikalien aus Pharmazie, Landwirtschaft und Industrie. Die neue Ausgabe fokussiert dabei insbesondere auch auf Pestizide und ihre Abbauprodukte und sensibilisiert für die damit einhergehenden Herausforderungen. Die zentralen Ergebnisse im Überblick:

– Laut Daten des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sind aktuell 1047 verschiedene Pestizide zur Anwendung auf deutschen Feldern vom Gesetzgeber zugelassen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 4,7 Prozent im Vergleich zu 2022 bzw. 34,9 Prozent im Vergleich zu 2014 und stellt ein neues Allzeithoch dar. Damit steigt auch das Risiko für das deutsche Grundwasser und die Bevölkerung dramatisch an, da die Wirkungen der unterschiedlichen Einzelsubstanzen und ihrer Abbauprodukte langfristig kaum zu prognostizieren sind.

– Schon heute finden sich in rund 72 Prozent der untersuchten deutschen Grundwasservorkommen Pestizidabbauprodukte, im Amtsdeutsch häufig als „nicht-relevant“ bezeichnete Pestizidmetabolite. Nicht nur das Umweltbundesamt bezeichnet diese Begriffssetzung aber als zumindest „irreführend“: „[Der Begriff] impliziert, dass von diesen sogenannten ,nicht relevanten Metaboliten“ keine Gefahr ausgeht und sie nicht adressiert werden müssen. Dies ist jedoch falsch. Inzwischen ist bekannt, dass mit Einträgen nicht relevanter Metaboliten in das Grundwasser spezifische Risiken für Mensch und Umwelt einhergehen.“

– Der neue Wert entspricht einer Steigerung von über 14 Prozentpunkten im Vergleich zum letzten Bericht der LAWA, der die Jahre 2013 bis 2016 in den Blick nahm: Damals fanden sich in rund 58 Prozent der Grundwasservorkommen Pestizidabbauprodukte.

– Bei rund 8,2 Prozent aller untersuchten Grundwasservorkommen liegen die Messwerte für Pestizidabbauprodukte sogar über dem vom Umweltbundesamt festgesetzten Gesundheitlichen Orientierungswert (GOW) von 3,0 Mikrogramm pro Liter. Über diesem Wert können bei langfristigem Konsum des Wassers Gesundheitsschäden nicht ausgeschlossen werden. Dennoch werden diese Grundwasservorkommen vielerorts weiterhin zur Leitungswassergewinnung herangezogen, da es für Leitungswasser bei „nicht-relevanten“ Pestizidmetaboliten keine gesetzlichen Grenzwerte gibt.

– Über 76 Prozent der untersuchten Grundwasservorkommen sind bereits mit Trifluoressigsäure (TFA) kontaminiert. TFA ist ein Abbauprodukt diverser Chemikalien und laut Umweltbundesamt ein besorgniserregender Stoff: TFA ist hoch wasserlöslich und baut sich in der Umwelt nicht ab, seine langfristigen Wirkungen auf das Ökosystem sind aktuell nicht abschätzbar. Hinzu kommt: TFA kann bei der Leitungswasserherstellung mit den etablierten Aufbereitungstechniken nicht effektiv aus dem Wasser entfernt werden. Davon abgesehen gibt es keine Grenzwerte für TFA im deutschen Leitungswasser.

Manfred Mödinger: „Das Zugleich an hohen Werten und fehlenden gesetzlichen Regelungen zum Schutz der Bevölkerung bestürzt. Es kann nicht sein, dass immer mehr Studien auf die gesundheitlichen Risiken von Pestiziden und ihren Abbauprodukten hinweisen, wir immer mehr davon im Grundwasser finden und dennoch immer mehr dieser Stoffe zugelassen werden. Beispielsweise belegen Studien aus den USA einen direkten Zusammenhang von Pestiziden mit Parkinson sowie diversen Krebsarten wie Non-Hodgkin-Lymphom, Leukämie und bei Blasenkrebs.“ Wenn wir der Lage Herr werden wollen, sind der Gesetzgeber und die Behörden dreifach gefordert:

– Erstens: Es braucht umgehend einen Zulassungsstopp bei neuen Pestiziden, damit das Problem nicht noch komplexer wird als es aktuell schon ist.

– Zweitens: Zumindest in Wassereinzugsgebieten muss komplett auf ökologischen Landbau gesetzt werden. Denn Ökolandwirte verzichten auf Pestizide. Und was oben nicht auf den Acker gesprüht wird, kann unten nicht im Wasser ankommen. Zudem speichern Ökoflächen auch doppelt so viel Regenwasser ein, was in Zeiten von Dürre und Starkregenereignissen immer wichtiger wird. Klar ist: Dazu muss man auch Geld in die Hand nehmen, damit die Landwirte auf Ökolandbau umstellen und nachhaltig für unser aller Zukunft wirtschaften können. Das ist in jedem Fall deutlich günstiger als im Nachhinein die Schäden an Umwelt und menschlicher Gesundheit zu korrigieren, sofern das überhaupt geht.

– Drittens: Die Lage darf nicht weiter beschönigt werden. Es hilft nicht, wenn man ständig wiederholt, das deutsche Leitungswasser sei das bestkontrollierte der Welt und die Bevölkerung damit trotz immer mehr Pestizidmetaboliten und fehlender Grenzwerte in falscher Sicherheit wiegt. Man muss die Herausforderungen offen benennen, nur dann kann man etwas dagegen tun. Es ist höchste Zeit. Die aktuellen Zahlen sind Mahnung genug.“

Die neue Studie, zwei ergänzende Grafiken zur freien Verwendung sowie die ersten vier Teile des Schwarzbuchs stehen unter bio-mineralwasser.de/aktuelles/ zum Download bereit.

Die Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e.V. setzt sich seit 2008 ein für einen behutsamen Umgang mit unserem wichtigsten Lebens-Mittel, dem Wasser. Sie wacht über die Richtlinien für das von ihr vergebene Qualitätssiegel „Bio-Mineralwasser“ und sensibilisiert Branche und Verbraucher für die Problematik der zunehmenden Wasserverschmutzung. Mitglieder der Qualitätsgemeinschaft sind u.a. die Bio-Anbauverbände Bioland, Demeter, Naturland und Biokreis sowie der Bundesverband Naturkost Naturwaren und die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller. Um das Bio-Mineralwasser-Siegel der Qualitätsgemeinschaft zu erlangen, müssen Mineralbrunnen den Verbrauchern ein Höchstmaß an Qualität und Transparenz sowie Nachhaltigkeit garantieren. Die dafür geltenden Richtlinien werden laufend an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Ihre Einhaltung überwacht und zertifiziert die unabhängige, staatlich zugelassene Biokontrollstelle Kiwa-BCS Öko-Garantie GmbH. Als bundesweit erstes Bio-Mineralwasser wurde bereits 2009 BioKristall des Bio-Pioniers Neumarkter Lammsbräu zertifiziert, es folgten Ensinger in Baden-Württemberg (Ensinger Gourmet), Voelkel in Niedersachsen (BioZisch-Limonade), Lammsbräu (now-Limonade), die Rheinsberger Preussenquelle aus Brandenburg, die Johann Spielmann GmbH aus Nordrhein-Westfalen (Landpark Bio-Quelle), Bad Dürrheimer aus Baden-Württemberg, Labertaler Heil- und Mineralquellen aus Bayern (Stephanie Gourmet), Carolinen Brunnen aus Nordrhein-Westfalen, Vilsa Brunnen aus Niedersachsen, die Getränkegruppe Hövelmann aus Nordrhein-Westfalen (Urquell Bio-Mineralwasser, Rheinperle Bio Limo leicht), die Molkerei Gropper aus Bayern (rieser Urwasser), das Start-Up Untouched aus Hamburg, Brandenburger Mineralbrunnen aus Brandenburg (Grüne Quelle Brandenburg) sowie Lieler Schlossbrunnen aus Baden-Württemberg (Lieler Waldquelle).
Mehr Informationen über Bio-Mineralwasser finden Sie unter www.bio-mineralwasser.de

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All I want for Christmas: Kein endloses Warten auf Rückerstattungen

Statt Weihnachtsfeiern und Geschenken: Mitarbeitende in Deutschland wünschen sich rechtzeitige Erstattungen für berufliche Ausgaben

All I want for Christmas: Kein endloses Warten auf Rückerstattungen

(Bildquelle: @Pleo)

– 80% der deutschen Angestellten berichten von höheren beruflichen Ausgaben im Dezember, 38% erleben dadurch finanziellen Stress
– Mehr als die Hälfte (56 %) der deutschen Arbeitnehmer bevorzugen schnelle Rückerstattungen gegenüber betrieblichen Weihnachtsfeiern und Geschenken
– 33 % greifen auf Kredite oder Kontoüberziehungen zurück, um ihre erhöhten beruflichen Ausgaben in der Weihnachtszeit zu kompensieren

Berlin – 5. Dezember 2024: Weihnachten gilt als die Zeit des Gebens, doch viele deutsche Arbeitnehmende tragen unbeabsichtigt die Kosten ihrer Arbeitgeber*innen mit. Eine aktuelle Umfrage von Pleo, einer führenden Plattform für Ausgabenmanagement in Europa, zeigt, dass die Mehrzahl der Angestellten im Dezember mit erhöhten beruflichen Ausgaben konfrontiert ist.

Laut der Umfrage, an der 1.000 Beschäftigte in Deutschland teilnahmen, verzeichnen 80% der Befragten höhere Ausgaben im Dezember, wobei 40 % doppelt so viel wie üblich ausgeben. Mehr als ein Drittel (38 %) fühlt sich dadurch finanziell stärker belastet – und über die Hälfte (56%) zieht rechtzeitige Rückerstattungen betrieblichen Weihnachtsfeiern und Geschenken vor.

Angesichts der gestiegenen Lebenshaltungskosten, vor allem im Bereich Energie, haben viele Haushalte bereits mit erheblichem finanziellen Druck zu kämpfen. Dies erschwert es zahlreichen Angestellten zusätzlich, berufliche Ausgaben vorzufinanzieren.

Lange Wartezeiten und private Belastungen

Trotz festgelegter Prozesse für Spesen und Erstattungen bemängeln 41% der Mitarbeitenden längere Bearbeitungszeiten speziell während der Feiertage. Über ein Drittel (36%) musste in der Vergangenheit private Weihnachtspläne absagen, weil berufliche Ausgaben die Finanzen übermäßig belasteten. Und 34 % befürchten sogar, sich in diesem Jahr keine Geschenke oder festliche Veranstaltungen, wie Weihnachtsaufführungen, leisten zu können.

Obwohl die Belastungen rund um Geschäftsausgaben am Arbeitsplatz im Dezember zunehmen, liegen die eigentlichen Probleme tiefer. 39 % der Beschäftigten in Deutschland haben das Gefühl, auf den Kosten für vorfinanzierte Geschäftsausgaben sitzen zu bleiben, bei mehr als einem Drittel (37 %) liegt das an vergessenen oder verspäteten Einreichungen. Zusätzlich empfinden 52 % der Befragten den Erstattungs-Prozess sogar als belastend – dies verdeutlicht, wie ineffizient und mitarbeiterunfreundlich derzeitige Abläufe sind. Fast die Hälfte (42 %) der befragten Arbeitnehmenden sagen, die Rückerstattung dauert zu lange, wobei 27 % bis zu zwei Wochen und 13 % sogar bis zu einem Monat warten müssen. Nur 5 % werden sofort (innerhalb von 24 Stunden) entschädigt. Ein Drittel (33 %) der Befragten musste deshalb bereits Diskussionen mit Arbeitgeber*innen führen.

Vor allem große Unternehmen schneiden schlecht ab: 19 % der Mitarbeitenden in Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten warten bis zu einem Monat auf Rückerstattungen, während dies in kleinen Firmen (10 bis 49 Mitarbeitende) nur 10 % betrifft.

Ein veraltetes System mit Folgen

Die finanzielle Vorleistung für Geschäftsausgaben belastet viele Arbeitnehmende in Deutschland auch privat: 35 % sehen ihre eigenen Finanzen dadurch beeinträchtig. Denn die Ausgaben summieren sich schnell: Die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer*innen (54 %) hat mindestens einmal pro Woche geschäftliche Ausgaben. 19 % strecken durchschnittlich bis zu EUR120 im Monat vor und bei 6 % liegen die Geschäftsausgaben sogar bei bis zu EUR3600 monatlich.

Die Mehrheit (54 %) der deutschen Mitarbeitenden ist der Meinung, dass die Vorfinanzierung von Geschäftsausgaben nicht mehr zeitgemäß ist – 39% zögern daher bereits, weitere Ausgaben vorzustrecken.

Raymond Hüner, SVP Head of Regions bei Pleo: „Zu viele Arbeitnehmer*innen sind gezwungen, in die eigene Tasche zu greifen, um ihre beruflichen Ausgaben zu decken – besonders in der Weihnachtszeit. Viele geraten dadurch in finanzielle Engpässe und müssen Kredite aufnehmen oder Konten überziehen. Dies ist nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine emotionale Belastung. Mitarbeitende sollten sich von ihren Arbeitgeber*innen unterstützt fühlen, wenn es um berufsbezogene Kosten geht.“

„Der aktuelle Ansatz im Ausgabenmanagement bietet Potenzial für Verbesserungen. Unternehmen sollten ihre Strategien im Ausgabenmanagement überdenken und nachhaltige Systeme schaffen, die ihre Teams wirklich befähigen und unterstützen – anstatt auf kurzfristige Lösungen zu setzen. Mit den richtigen Tools können Unternehmen nicht nur finanzielle Belastungen verringern, sondern auch ein positives und produktives Arbeitsumfeld fördern.“

Über die Umfrage
Die Umfrage wurde von Censuswide unter einer Stichprobe von 1.000 Arbeitnehmenden durchgeführt, die berufliche Ausgaben tätigen (18+). Die Daten wurden zwischen dem 15.11.2024 und dem 21.11.2024 erhoben. Censuswide hält sich an die Richtlinien der Market Research Society, beschäftigt deren Mitglieder und befolgt den MRS-Verhaltenskodex sowie die ESOMAR-Prinzipien.
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: pleo-muc@archetype.co oder besuchen Sie Pleo.io

Über Pleo:
Pleo ist eine intelligente Lösung für zukunftsorientierte Teams. Unsere intelligente Unternehmenskarte gibt Tausenden von Unternehmen in ganz Europa Autonomie. Mit Funktionen wie Abonnementverwaltung, Ausgabenkategorisierung, Rechnungszahlungen, E-Mail-Synchronisierung und direkter Rückerstattung wird Pleo von über 37.000 Unternehmen genutzt, die ihre Geschäftsausgaben verändern, indem sie ihren Finanzteams Echtzeit-Transparenz geben und dafür sorgen, dass sich jeder bei der Arbeit wertgeschätzt fühlt.

Pleo wurde 2015 in Kopenhagen von den Fintech-Veteranen Jeppe Rindom und Niccolo Perra gegründet, beides Serial Entrepreneurs mit jahrelanger Erfahrung in der Entwicklung erfolgreicher Finanzprodukte. Heute ist das Pleo-Team über 900 Mitarbeiter stark und verfügt über neun Niederlassungen (Amsterdam, Berlin, Chennai, Kopenhagen, Lissabon, London, Madrid, Paris und Stockholm).

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Pleo ist eine intelligente Lösung für zukunftsorientierte Teams. Unsere intelligente Unternehmenskarte gibt Tausenden von Unternehmen in ganz Europa Autonomie. Mit Funktionen wie Abonnementverwaltung, Ausgabenkategorisierung, Rechnungszahlungen, E-Mail-Synchronisierung und direkter Rückerstattung wird Pleo von über 37.000 Unternehmen genutzt, die ihre Geschäftsausgaben verändern, indem sie ihren Finanzteams Echtzeit-Transparenz geben und dafür sorgen, dass sich jeder bei der Arbeit wertgeschätzt fühlt.

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EKG unter Belastung: Die Ergometrie in der Kardiologie

Welchen Stellenwert hat die Ergometrie in der modernen Kardiologie?

EKG unter Belastung: Die Ergometrie in der Kardiologie

Das Belastungs-EKG ist bis heute ein unverzichtbares Verfahren in der Kardiologie.

SIEGEN. Obwohl es inzwischen Alternativen zum Belastungs-EKG (Ergometrie) gibt, ist das Verfahren dennoch für bestimmte Einsatzzwecke unverzichtbar. Das gilt in der Sportmedizin und Rehabilitation ebenso wie in der Kardiologie (https://kardiologie-diakonie-siegen.de/kardiologie/). Mit der Untersuchung auf dem Fahrradergometer oder dem Laufband lässt sich objektiv die individuelle Leistungsfähigkeit bestimmen. Neben kardiologischer Diagnostik lassen sich zudem Therapieerfolg und Prognose herzkranker Patienten einschätzen.

Wie funktioniert eine Ergometrie in der Kardiologie?

Vor einem Belastungs-EKG erfolgt weitere Diagnostik, die unter anderem dazu dient, das Risiko von Komplikationen während der Untersuchung zu beurteilen, denn sie ist nicht für jeden geeignet. Die Belastung wird im Verlauf der Untersuchung nach einem festgelegten Protokoll bis zum Erreichen der Belastungsgrenze gesteigert. Währenddessen erfolgen verschiedene Messungen von Körperfunktionen, vor allem die Ableitung eines 12-Kanal-EKGs.

Die Veränderungen der EKG-Kurve, des Blutdruckes, des Pulses oder auch der Atmung geben Aufschluss über die körperliche Belastbarkeit des Patienten, die bei Erkrankungen am Herzen stark reduziert sein kann. Außerdem können Durchblutungs- oder Herzrhythmusstörungen auffallen. Mithilfe des Belastungs-EKGs können somit Herzerkrankungen erkannt werden, die nur unter Belastung Symptome verursachen.

Wozu wird die Ergometrie in der Kardiologie Siegen genutzt?

„Früher wurde die Ergometrie häufig durchgeführt, um die Diagnose Koronare Herzerkrankung zu untermauern. Dies ist heute zunehmend eine Domäne der kardialen Bildgebung, die für die Patienten meist angenehmer und vor allem genauer ist“, erklärt Kardiologe Prof. Dr. Dursun Gündüz, Chefarzt am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen.
Neben der Diagnostik von Herzerkrankungen hatte das Belastungs-EKG schon immer eine Bedeutung für die Einschätzung des Therapieerfolges und der Prognose des Patienten. Anhand der Untersuchungsergebnisse können überdies Therapieempfehlungen erfolgen, zum Beispiel bezüglich der Trainingsintensität beim Herzsport.
„In unserer medizin-technisch gut ausgestatteten kardiologischen Fachabteilung behandeln wir nicht nur Patienten aus Siegen, sondern auch aus Bochum, Dortmund und Köln“, schildert Dursun Gündüz, der gemeinsam mit PD Dr. Damir Erkapic die Kardiologie (https://kardiologie-diakonie-siegen.de/) am Diakonie Klinikum in Siegen leitet.

Die Medizinische Klinik II des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen besteht aus den Sektionen der Kardiologie, Angiologie und Rhythmologie.
Die Abteilung steht unter der Leitung der beiden Chefärzte Prof. Dr. Dursun Gündüz und PD Dr. Damir Erkapic. Hauptaufgabe ist die kompetente ambulante und stationäre Betreuung von Patienten mit dem gesamten Spektrum der Herz- und Gefäßerkrankungen.

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Michaela Huber als Expertin bei ProSiebenSat.1 Media SE

TV Kommissarin Alexandra Rietz dreht mit Michaela Huber

Michaela Huber als Expertin bei ProSiebenSat.1 Media SE

Dreh zur Sendung „Wenn Menschen verschwinden“ in Portugal (Bildquelle: Martina Pacino)

Wenn Menschen verschwinden
Die beliebte TV-Kommissarin Alexandra Rietz geht in der Kultsendung „Wenn Menschen verschwinden“ auf Spurensuchen
und will herausfinden, was hinter spektakulären #Vermisstenfällen in #Deutschland steckt.
Hierzu war das Team von ProSiebenSat.1 Media SE in Portugal, beim Traumainstitut-Algarve und drehte mit Michaela Huber als Expertin für zwei Folgen.
Eine lief bereits am 17.10.2022.
SEIT ÜBER 30 JAHREN VERMISST: WAS GESCHAH MIT DIANA BLOCH?
https://www.sat1gold.de/tv/wenn-menschen-verschwinden/staffel-2/episode-02/seit-ueber-30-jahren-vermisst-was-geschah-mit-diana-bloch
Die damals 17-jährige Diana Bloch verschwand 1991 in Lübbenau auf dem Weg zur Disco spurlos. Für die Polizei ist der Fall ein „Cold Case“ – nicht aber für Dianas Schwester, die heute noch verzweifelt nach ihr sucht
Die zweite läuft am 31.10.2022 ab 22.10 Uhr auf Sat1 Gold oder im Internet unter: https://www.sat1gold.de/tv/wenn-menschen-verschwinden/ganze-folgen
#ProSieben #Sat1 #MediaSE #alexandrarietz #michaelahuber #wennmenschenverschwinden #tvexpertin #expertin #tv #fernsehsendung #psychologin #psychotraumatologin #trauma #mhmichaelahuber #mhakademie #traumainstitutalgarve #angehörige #belastung #angst #not #ptbs #ktbs #dis #multiplepersönlichkeiten #OrganisierteKriminalität

Das Traumainstitut-Algarve ist die internationale Fachadresse, wenn es um Psychotraumatologie, Weiterbildung und Supervision für Ärzte und Therapeuten geht, so wie Therapie von Betroffenen.

Kontakt
Traumainstitut Algarve
Kathrin Contzen
Vale do Lobo 1
831-24 Almancil
00351
contzen@michaela-huber.com
www.traumainstitut-algarve.com

Hilfe für pflegende Angehörige – Verbraucherinformation der DKV

Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?

Hilfe für pflegende Angehörige - Verbraucherinformation der DKV

Der Großteil aller Pflegebedürftigen wird von Angehörigen zu Hause gepflegt. (Bildquelle: ERGO Group)

1,76 Millionen Pflegebedürftige in Deutschland werden allein durch Angehörige gepflegt. Viele unterschätzen dabei die körperlichen und organisatorischen Herausforderungen, aber auch die seelische Belastung. Welche finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten pflegende Angehörige nutzen und wie sie mit den psychischen Herausforderungen umgehen können, weiß Dirk Görgen, Pflegeexperte der DKV.

Was belastet pflegende Angehörige?

Kommt es zu einem Pflegefall in der Familie, ist das für die Betroffenen, aber auch für die Angehörigen ein schwerer Schlag. Um den Pflegebedürftigen nicht aus seiner gewohnten Umgebung zu reißen, entscheiden sich viele Familien für die Pflege zu Hause: Rund 80 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt. Die wenigsten erhalten dabei Unterstützung von Pflegediensten. Die durchschnittliche Pflegedauer liegt bei sieben Jahren. „Wer über einen längeren Zeitraum einen Menschen pflegt, kommt irgendwann an seine seelischen und körperlichen Grenzen. Die Belastungen sollte niemand unterschätzen“, so Görgen, Pflegeexperte der DKV. Das Heben, Lagern und Stützen des Pflegebedürftigen kann langfristig zu Rücken- und Gelenkproblemen führen. Zu den körperlichen Auswirkungen kommt die psychische Belastung: Pflegende Angehörige, die erste Warnsignale wie Erschöpfung und wiederkehrende Stimmungstiefs bei sich feststellen, sollten sie ernst nehmen und sich Hilfe suchen. Im schlimmsten Fall kann es sonst zu einer Depression kommen. Weitere Symptome, die auf eine körperliche oder seelische Belastung hinweisen können, sind zum Beispiel andauernde Kopf-, Nacken-, Kiefer- oder Schulterschmerzen, Anfälligkeit für Infektionen, Verdauungsprobleme, Schlafstörungen, Nervosität, Reizbarkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten.

Entlastungsangebote annehmen

Damit es gar nicht erst so weit kommt, empfiehlt Görgen pflegenden Angehörigen, Entlastungangebote wahrzunehmen. „Es gibt viele unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten, die Angehörigen helfen, regelmäßig Zeit für sich selbst zu haben, sich zu entspannen und so die eigene Gesundheit zu schützen“, sagt der Pflegeexperte der DKV. Eine Möglichkeit: die sogenannte Verhinderungspflege. Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 haben darauf jährlich bis zu sechs Wochen Anspruch. Eine regelmäßige Inanspruchnahme von professioneller Tages- und Nachtpflege durch Pflegeeinrichtungen kann ebenfalls Erleichterung bringen. Oder ein gemeinsamer Urlaub mit dem Pflegebedürftigen, passende Angebote gibt es beispielsweise bei speziellen Pflegereiseveranstaltern und -hotels. Auch die Unterstützung von Besuchs- und Betreuungsdiensten durch Ehrenamtliche oder professionelle Pfleger für einige Stunden in der Woche kann Angehörige entlasten.

Soziale Kontakte pflegen

Die Pflege eines Angehörigen nimmt viel Zeit in Anspruch und wird allzu oft neuer Lebensmittelpunkt. Viele vernachlässigen dadurch ihre eigenen Bedürfnisse. „Doch genau dann ist es besonders wichtig, sich Zeit für soziale Kontakte und Hobbys zu nehmen“, sagt Görgen. Sinnvoll in dieser Situation können auch Selbsthilfegruppen oder Gesprächskreise sein, in denen ein Austausch mit anderen pflegenden Angehörigen möglich ist. Entsprechende Angebote finden Interessierte in der Datenbank der „Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)“.

Anspruch auf Kuraufenthalt

Was viele nicht wissen: Pflegende Angehörige haben Anspruch auf eine Kur. Seit 2019 sogar dann, wenn auch eine ambulante Versorgung des Pflegebedürftigen reichen würde. Die dreiwöchige Kur beinhaltet unter anderem Therapien, Sport, Entspannung, Stressbewältigung sowie eine Einschätzung und Bewertung der häuslichen Pflegesituation. Die Versorgung des Pflegebedürftigen kann während dieser Zeit beispielsweise über eine Kurzzeitpflege oder eine Ersatzpflege organisiert werden.

Finanzielle Unterstützung

Auch finanzielle Unterstützung sorgt für Entlastung: Wer pflegebedürftig ist, hat Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung. Bei häuslicher Pflege ist das ein Pauschalbetrag, der je nach Pflegegrad unterschiedlich hoch ausfällt. Darüber hinaus stehen jedem, der zu Hause versorgt wird und über einen Pflegegrad verfügt, monatlich bis 125 Euro zu. Der sogenannte Entlastungsbetrag soll pflegende Personen unterstützen und ihnen Pausen vom Pflegealltag ermöglichen. Damit können sie etwa die Begleitung von Pflegebedürftigen zum Arzt, haushaltsnahe Dienstleistungen wie eine Einkaufshilfe oder eine Verhinderungspflege finanzieren. Zusätzlich können Angehörige bei der Pflegekasse beziehungsweise Pflegeversicherung weitere Zuschüsse für Pflegehilfsmittel oder Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnsituation, beispielsweise den Einbau von Treppenliften, beantragen. Weitere Fördermöglichkeiten zum altersgerechten Wohnen und Umbauen bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 4.911

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber. Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de.

Das bereitgestellte Bildmaterial darf mit Quellenangabe (Quelle: ERGO Group) zur Berichterstattung über die Unternehmen und Marken der ERGO Group AG sowie im Zusammenhang mit unseren Ratgebertexten honorar- und lizenzfrei verwendet werden.

Über die DKV
Die DKV ist seit über 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2018 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,87 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.dkv.com

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ergoloc macht Schluss mit Rückenschmerzen

In der Schwangerschaft, beim Sport und bei alltäglichen Belastungen kann die Orthese von Spektramed sehr gute Hilfe und Linderung bieten.

ergoloc macht Schluss mit Rückenschmerzen

Die Orthese ergoloc von Spektramed hilft bei ISG-bedingten Rückenschmerzen. (Bildquelle: Spektramed GmbH)

Aktuelle Studien belegen: Ein Drittel der Rückenschmerzen, die durch alltägliche Belastungen hervorgerufen werden, haben ihre Ursache nicht im Bereich der Lendenwirbelsäule, sondern kommen von der Verbindung zum Becken, dem Iliosakralgelenk. Besonders Schwangere und Sportler, aber auch Menschen, die während der Arbeit lange sitzen oder stehen müssen, zählen zu den Betroffenen. Im Vergleich mit orthopädischen Hilfsmitteln wie Bandagen oder elastischen Orthesen geht „ergoloc“ von Spektramed einen Schritt weiter: Die unelastische Orthese erreicht mehr Festigkeit und höhere Kompression und lässt sich angenehm anlegen und tragen, auch beim Sport und sogar während der Schlafphase. Spektramed als Spezialist für medizinische Qualität für den Alltag hat bereits zehntausende Patientinnen und Patienten mit ergoloc ausgestattet und dabei sehr gute Erfahrungen gemacht: Operationen am Iliosakralgelenk (ISG) werden meist überflüssig, die Therapie mit Orthesen ist oft am sinnvollsten.

„ergoloc hat sich seit vielen Jahren tausendfach bewährt und den Betroffenen nachweislich mindestens eine deutliche Linderung gebracht, bis hin zur völligen Schmerzfreiheit“, erklärt Geschäftsführer Bernd Schreinemacher nicht ohne Stolz. Spektramed mit Sitz im nordrhein-westfälischen Wegberg bei Mönchengladbach hat sich als Hersteller von Orthesen auf Lösungen im Bereich der Wirbelsäule spezialisiert.

„Der Gurt sitzt fest und sicher, lässt sich stufenlos einstellen und ohne große Kraftanstrengung verschließen“, erklärt Qualitätsmanager Lukas de Hond die Stärken der Orthese. „Wir haben sie mit klarem Fokus auf Bewegung und belastende Tätigkeiten konzipiert, damit sie zu einem ganz normalen täglichen Begleiter wird, den man schnell nicht mehr wahrnimmt.“ Außerdem könne man die sogenannten Trochanterpelotten individuell anpassen, was besonders bei Beschwerden an der Symphyse ein wichtiger Punkt sei.

Ursachen für ISG-bedingte Rückenschmerzen sind lange bekannt

Schon seit 2002, als sich Forscher auf die Suche nach der Ursache von ISG-bedingten Rückenschmerzen machten, steht fest: Die Beschwerden entstehen durch eine erhöhte, teilweise auch einseitige Beweglichkeit der Iliosakralgelenke im hinteren knöchernen Beckenbereich. Diese vermehrte Beweglichkeit kann durch eine Beckenorthese nachweislich reduziert werden, so dass die Schmerzen zurückgehen. Schreinemacher zieht einen Vergleich: „Das Becken ist die Basis der Wirbelsäule, sozusagen das Fundament, und ohne Stabilität im Fundament gibt es kein stabiles Haus.“

ergoloc unterstützt die natürliche Körperhaltung und bietet einen hohen Tragekomfort ohne Bewegungseinschränkung – sei es bei Überbeanspruchung oder Fehlhaltung, körperlicher Belastung, sportlicher Aktivität oder durch hormonelle Umstellung und Belastung während der Schwangerschaft. So wird die Wegberger Orthese seit Jahren von Hebammen empfohlen, wenn es zu Beschwerden an der Symphyse kommt, die die Schambeinäste auf der Vorderseite des Beckens verbindet. Dieses „unechte“ Gelenk kann während der Schwangerschaft auflockern und starke Schmerzen auslösen, die bis in die Beine ausstrahlen.

Lokalisierung des Schmerzes unbedingt Fachleuten überlassen

„Wichtig ist auf jeden Fall, dass man Schmerzen nicht als selbstverständlich oder normal betrachten und nicht die eigene Mobilität dadurch einschränken lassen sollte“, stellt Bernd Schreinemacher klar. Eine Kompression des Beckens von außen könne die Beschwerden in vielen Fällen lindern. „Sprechen Sie das Problem offen an, auch weil es eine große Herausforderung sein kann, die Ursache des Schmerzes genau zu lokalisieren.“

Die Abklärung durch einen Facharzt / eine Fachärztin oder erfahrene Physiotherapeut*innen oder Osteopath*innen sei der nächste Schritt hin zu einer gesicherten Diagnose. „In jedem Fall ist zunächst zu einer konservativen Behandlung zu raten, denn häufig können Beschwerden mit einfachsten Maßnahmen gelindert werden. Zudem wird der sogenannte multimodale Therapieansatz mit orthetischer Versorgung durch die europäische Leitlinie empfohlen.“

Unter www.ergoloc.de (https://www.ergoloc.de/) hat Spektramed eine Webseite eingerichtet, die über die Vorteile und den vielfältigen Einsatz der ergoloc-Orthese informiert – sei es in der Schwangerschaft, bei sportlichen oder allgemein belastenden Tätigkeiten. Verschiedene Videos erklären die Funktionsweise und das einfache Anlegen je nach Einsatzbereich.

Die Spektramed GmbH mit Sitz in Wegberg bei Mönchengladbach hat sich als Hersteller von Orthesen auf Lösungen im Bereich der Wirbelsäule spezialisiert und steht für Qualität, Zuverlässigkeit und Innovation. Die orthopädischen Hilfsmittel des inhabergeführten Unternehmens stabilisieren und entlasten Gelenke, Muskeln und Knochen und orientieren sich an modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dabei erfordern die sich ständig ändernden Anforderungen des Gesundheitsmarktes ein hohes Maß an Flexibilität. Spektramed stellt sich dieser Herausforderung.

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