Fremdkapital, Schuldenzyklen und mehr: Der feine Unterschied zwischen Kredit und Geld in Unternehmen

Fremdkapital, Schuldenzyklen und mehr: Der feine Unterschied zwischen Kredit und Geld in Unternehmen

SE Finanzierung – Fremdkapital und Schuldenzyklen mit Stefan Elstermann

Fremdkapital in Unternehmen – Volkswirtschaftliche Überlegungen, von Stefan Elstermann, Finanzierungsexperte

Die Wirtschaft wird als komplexe und undurchschaubare Entität wahrgenommen, die von vielfältigen Faktoren und unvorhersehbaren Dynamiken angetrieben wird. Jedoch argumentiert eine Perspektive, dass die Grundlage der Wirtschaft durch eine einfache mechanische Struktur repräsentiert werden kann, die durch regelmäßige und wiederkehrende Transaktionen charakterisiert ist. Diese Transaktionen bilden die Basis für das Verständnis wirtschaftlicher Prozesse und werden von den Handlungen der Individuen innerhalb des Systems beeinflusst. Drei primäre Kräfte treiben nach dieser Auffassung die Wirtschaft an: das Wachstum der Produktivität, der kurzfristige und langfristige Schuldenzyklus.

Was sind Transaktionen? Kauf und Verkauf

Eine Wirtschaft wird durch die Gesamtheit aller durchgeführten Transaktionen gebildet. Eine Transaktion ist ein einfacher Vorgang, der jedes Mal stattfindet, wenn Sie etwas kaufen oder die Erklärung aus volkswirtschaftlicher Sicht: Transaktion ist eine Übertragung von Waren oder Forderungen zwischen zwei Parteien.

Jede Transaktion involviert einen Käufer, der Geld oder Kredit gegen Waren, Dienstleistungen oder Kapital vom Verkäufer eintauscht. Kredite funktionieren dabei ähnlich wie ausgegebenes Geld. Fügt man sie den Bargeldausgaben hinzu, erhält man die Summe aller Ausgaben. Diese Gesamtausgaben sind der Motor der Wirtschaft. Teilt man die Ausgaben durch die Anzahl der verkauften Einheiten, ergibt sich der Preis. Das ist der Kern einer Transaktion und damit der Grundbaustein der Wirtschaft. Alle wirtschaftlichen Bewegungen und Dynamiken lassen sich auf Transaktionen zurückführen. Verstehen wir also die Transaktionen, verstehen wir die gesamte Wirtschaft. Ein Markt besteht aus allen Käufern und Verkäufern, die Transaktionen für identische Güter tätigen, wie beispielsweise auf dem Weizen- oder Aktienmarkt. Die Wirtschaft setzt sich aus allen diesen Transaktionen über alle Märkte hinweg zusammen. Die Summe des gesamten Konsums und aller Verkäufe in allen Märkten gibt uns ein vollständiges Bild der Wirtschaft.

Komplexe Transaktionen

Unternehmen, Banken, Regierungen, sie alle handeln mit Transaktionen, wie gerade beschrieben, indem sie Geld und Kredit gegen Waren, Dienstleistungen und Kapitalinvestitionen austauschen. Der größte Käufer und Verkäufer ist der Staat, der aus zwei wichtigen Teilen besteht: einer Regierung, die Steuern erhebt und Geld ausgibt, und einer Zentralbank, die sich von anderen Käufern und Verkäufern unterscheidet, weil sie die Geldmenge und den Kredit in der Wirtschaft kontrolliert. Sie tut dies, indem sie unsere Zielsetzungen beeinflusst und Geld druckt. Daher spielt, wie wir sehen werden, die Zentralbank eine große Rolle im Kreditfluss. Achten Sie besonders auf den Kredit. Kredit ist der wichtigste Teil der Wirtschaft und wahrscheinlich der am wenigsten verstandene. Er ist am wichtigsten, weil er den größten Teil ausmacht und am volatilsten ist. Käufer und Verkäufer auf dem Markt tätigen Transaktionen, ebenso Kreditgeber und Kreditnehmer. Normalerweise wollen Kreditgeber ihr Geld vermehren, und Kreditnehmer wollen etwas kaufen, für dass sie das Geld nicht haben, wie ein Haus oder ein Auto, oder sie wollen die Entwicklung eines neuen Geschäfts finanzieren.

Kreditwissen kompakt: Der Weg zu Ihrer finanziellen Freiheit

Ein Kredit öffnet Türen zu finanziellen Möglichkeiten, sei es für ein Auto, Renovierungen oder Notfälle. Wichtig ist, sich mit Kreditbegriffen und -arten vertraut zu machen. Eine sorgfältige Vorbereitung des Antrags und ein klarer Rückzahlungsplan sind essenziell.

Ein Kredit kann die Wünsche beider Kreditgeber und Kreditnehmer erfüllen. Im Gegenzug verspricht der Kreditnehmer, seine Schulden zurückzuzahlen, was als Kreditsumme plus ein zusätzlicher Zinsbetrag bezeichnet wird. Wenn das Ziel hoch gesetzt ist, wird weniger Geld geliehen, weil es teuer ist. Wenn die Zinsen niedrig sind, steigt die Kreditaufnahme, weil sie nur billiger ist. Wenn Kreditnehmer versprechen zurückzuzahlen und die Kreditgeber ihnen glauben, wird ein Kredit geschaffen.

Ausgeliehenes Geld: aus Kredit und Darlehen werden Schulden

Zwei Personen können jederzeit aus dem Nichts einen Kredit herzaubern. Kredit ist kompliziert, weil er unterschiedliche Namen hat. Sobald ein Kredit entsteht, verwandelt er sich in eine Schuld. Schulden sind ein Gewinn für den Kreditgeber und eine Verbindlichkeit für den Kreditnehmer. Später, wenn ein Kreditnehmer seinen Kredit mit Zinsen zurückzahlt, verschwinden Vermögenswerte im Unschuldigen, und die Transaktion ist abgeschlossen.

Warum ist Kredit so wichtig?

Weil der Kreditnehmer seine Ausgaben durch einen Kredit steigern kann, und denken Sie zurück, Ausgaben treiben die Wirtschaft an, weil die Ausgaben einer Person das Einkommen einer anderen Person sind. Jeder ausgegebene Dollar ist das Einkommen einer anderen Person, und jeder verdiente Dollar ist die Ausgabe einer anderen Person. So verdienen Sie mehr, verdient ein anderer mehr. Wenn das Einkommen der Stadt kein Kreditgeber ist, entscheidet er sich, Geld zu leihen, weil er jetzt kreditwürdiger ist. Ein kreditwürdiger Kreditnehmer hat zwei Dinge, um zurückzuzahlen, und Sicherheiten. Mit mehr Einkommen im Verhältnis zur Verschuldung kann er sie zurückzahlen. Wenn er das nicht kann, hat er wertvolle Güter, die als verkaufbare Sicherheiten dienen. Zufriedene Kreditgeber geben ihm das Geld. Ein erhöhtes Einkommen ermöglicht höhere Kredite, selbstverstärkende Muster für wirtschaftliches Wachstum und erklärt, warum wir Zyklen haben. In Transaktionen muss man etwas geben, um etwas zu bekommen. Auf lange Sicht wird die Menge, die man erhält, durch das bestimmt, was man produziert. Im Laufe der Zeit lernen wir, dass angesammeltes Wissen den Lebensstandard erhöht.

Zusammenspiel Wirtschaft und Kredit

In diesem Kapitel treten wir einen Schritt zurück und betrachten die großen Kräfte und wie ihr Zusammenspiel unsere Erfahrungen bestimmt. Wie ich sagte, entstehen Schwingungen um die Linie herum, nicht durch die Anzahl der Innovationen oder harte Arbeit, sie existieren hauptsächlich als Ergebnis der verfügbaren Kreditversorgung. Lassen Sie uns kurz eine Wirtschaft ohne Kredit vorstellen. In dieser Wirtschaft kann ich meine Ausgaben nur erhöhen, wenn ich mein Einkommen erhöhe, was mehr Produktivität und mehr Arbeit von mir verlangt. Erhöhte Produktivität ist der einzige Weg zu wachsen, da meine Ausgaben das Einkommen eines anderen sind, wächst die Wirtschaft jedes Mal, wenn ich oder andere produktiver sind. Wenn wir den Transaktionen folgen und dies fortsetzen, gibt es eine Zunahme der Produktivitätswachstumslinie, aber da wir faul sind, wenn wir etwas kaufen, haben wir Zyklen, es liegt nicht an Gesetzen oder Vorschriften, es liegt an der menschlichen Natur und wie Politik funktioniert.

Unterschied zwischen Kredit und Geld

Während Geld für sofortige Transaktionen genutzt wird, stellt Kredit ein Versprechen dar, in der Zukunft zu zahlen, wodurch sowohl für den Kreditgeber als auch den Kreditnehmer ein Vermögenswert entsteht. Der Großteil des Umlaufs in der Wirtschaft basiert auf Kredit, nicht auf Bargeld.

Kredit im Wirtschaftssystem

In einer kreditbasierten Wirtschaft kann die Ausgabensteigerung schneller erfolgen als das Produktivitätswachstum, was kurzfristig zu einem Einkommensanstieg führt. Kredit kann nützlich sein, wenn er produktiv eingesetzt wird, führt aber zu Problemen, wenn er für Konsum verwendet wird, der nicht zurückgezahlt werden kann.

Kurzfristige Schuldenzyklen

Diese Zyklen werden durch Kreditaufnahme und -rückzahlung getrieben. Eine Expansion führt zu steigenden Ausgaben und Preisen, was die Zentralbanken veranlasst, Zinssätze zu erhöhen, um die Inflation zu kontrollieren. Höhere Zinssätze reduzieren die Kreditaufnahme, was zu einer Rezession führen kann.

Langfristige Schuldenzyklen

Über Zeit führen wiederholte kurzfristige Zyklen zu einem stetigen Anstieg von Schulden im Verhältnis zum Einkommen, was den langfristigen Schuldenzyklus bildet. Die Akkumulation von zu viel Schulden führt schließlich zu einem Punkt, an dem die Schuldenlast nicht mehr tragbar ist, was eine Schuldenreduzierung erfordert.

Schuldenreduzierung und ihre Folgen

Schuldenregulierung kann durch Ausgabenkürzungen, Schuldenrestrukturierung, Umverteilung von Reichtum und das Drucken von neuem Geld durch die Zentralbank erfolgen. Diese Prozesse können deflationär oder inflationär sein und müssen sorgfältig ausbalanciert werden, um eine wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten.

Kredit: Das Fundament des Vertrauens in der Finanzwelt

Ein Kredit beruht auf dem grundlegenden Prinzip des Vertrauens, entlehnt vom lateinischen „credere“. Dieses gegenseitige Vertrauen ermöglicht es, sowohl persönliche als auch staatliche finanzielle Herausforderungen zu überbrücken, indem es zeitweilige Liquidität bereitstellt. Für Kreditnehmer eröffnet dies Wege, um Investitionen zu tätigen, die ohne externe Finanzierung unerreichbar wären, und fördert somit individuelles Wachstum und wirtschaftliche Entwicklung. Kreditgeber, einschließlich Banken und Sparbuchinhaber, profitieren von Zinserträgen, die eine Belohnung für ihr entgegengebrachtes Vertrauen und ihre Risikobereitschaft darstellen. Auf staatlicher Ebene ermöglichen Kredite die Finanzierung öffentlicher Ausgaben, die über die durch Steuern generierten Einnahmen hinausgehen, und tragen somit zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Infrastruktur und Dienstleistungen bei. Während die Staatsverschuldung eine sorgfältige Steuerung erfordert, um langfristige Nachhaltigkeit zu gewährleisten, wie es die Schuldenbremse in Deutschland anstrebt, bleibt das Vertrauen das Kernstück, das den Kreditmarkt antreibt und das Potenzial für positive Effekte für alle Beteiligten birgt.

Autor: Elstermann, Stefan – Finanzexperte

Über den Autor:

Stefan Elstermann, ein Finanzvisionär aus Frankfurt, gründete SE Finanzierung, um Unternehmertalente zu fördern. Mit maßgeschneiderten Lösungen macht er unternehmerische Träume wahr. Als Partner, nicht nur Dienstleister, steht SE Finanzierung für Innovation und Exzellenz. Stefan ebnet den Weg für den Erfolg zahlreicher Projekte und Visionen.

SE Finanzierung, unter der Leitung des erfahrenen Stefan Elstermann, ist ein führendes Finanzdienstleistungsunternehmen in Frankfurt am Main, das sich auf individuelle Finanzierungslösungen spezialisiert hat. Mit einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse von Unternehmen entwickelt SE Finanzierung maßgeschneiderte Konzepte für Fremdkapitalfinanzierung, strategische Finanzberatung und Strukturierung von Finanzierungen. Das Ziel ist es, Unternehmenswachstum zu fördern, finanzielle Flexibilität zu erhöhen und langfristigen Erfolg zu sichern.

Kontakt
SE Finanzierung
Stefan Elstermann
Hahnstraße 68-70
60528 Frankfurt am Main
0049 69 247 451544

Finanzierungen

Sind Wertsachen im Bankschließfach versichert?

R+V-Infocenter: Versicherungsschutz vorher prüfen

Sind Wertsachen im Bankschließfach versichert?

Wiesbaden, 21. Februar 2024. Münzen, Schmuck oder wichtige Dokumente: Aus Angst vor Einbruch deponieren viele Menschen ihre Wertsachen in Bankschließfächern. Doch wer bezahlt den Schaden, wenn die Bank selbst ausgeraubt wird? Das R+V-Infocenter rät, den Versicherungsschutz zu prüfen.

Vor Diebstahl und Einbruch hat jeder vierte Deutsche große Angst, das zeigt eine repräsentativen R+V-Studie. Mit gutem Grund: 2022 kam es durchschnittlich 180mal pro Tag zu einem Einbruch – binnen Jahresfrist ist die Zahl der Einbrüche laut BKA um mehr als 20 Prozent gestiegen. Doch wie sich schützen? „Nur wenige Menschen haben einen eigenen Tresor zu Hause. Deshalb kann es sinnvoll sein, wertvolle Gegenstände und wichtige Unterlagen in einem Bankschließfach zu lagern“, sagt Nicole Günter, Expertin für Sachschäden bei der R+V Versicherung.

Versicherungsschutz vorher prüfen
Die R+V-Expertin empfiehlt vorab zu klären, wer für mögliche Schäden oder Verluste aufkommt: „Die Banken handhaben das unterschiedlich.“ Einige Kreditinstitute bieten den Versicherungsschutz über die bankeigene Sachversicherung an. Dieser ist aber oft auf einen bestimmten Höchstbetrag begrenzt. Andere Banken vermitteln eine spezielle Versicherung für den Inhalt von Bankschließfächern. Diese gilt dann in der Regel auch für Bargeld bis zur vereinbarten Höhe.

Versicherungsschutz für das Bankschließfach kann auch eine Hausratversicherung bieten. „Das ist inzwischen oft der Fall, allerdings meist ebenfalls mit Begrenzung der Schadensumme“, sagt Nicole Günter. Ihre Empfehlung: eine detaillierte Liste anfertigen und die Gegenstände fotografieren, die im Schließfach lagern. Auf dieser Basis können die Versicherungen prüfen, wie hoch der Schutz sein muss. „Im Schadenfall vereinfacht das den Nachweis der Wertgegenstände“, erklärt die Expertin. Sie rät auch dazu, die Liste immer wieder zu aktualisieren.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Für die Versicherungen sind die Wiederbeschaffungswerte der eingelagerten Gegenstände entscheidend. Liebhaberwerte oder ideelle Werte von Erinnerungsstücken werden nicht ersetzt.
– Eine spezielle Kundenschließfachversicherung bietet sich vor allem dann an, wenn sehr hohe Werte im Schließfach lagern.
– Für den Nachweis im Schadenfall können Versicherte auch Rechnungen, Expertisen und Zertifikate nutzen. Diese sollten sie aber auf keinen Fall im Schließfach aufbewahren, sondern getrennt von den Wertgegenständen.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

Firmenkontakt
Infocenter der R+V Versicherung
Gesa Fritz
Raiffeisenplatz 1
65189 Wiesbaden
0611 533-52284
http://www.infocenter.ruv.de

Pressekontakt
Infocenter der R+V Versicherung c/o Arts & Others
Anja Kassubek
Daimlerstraße 12
61352 Bad Homburg
06172/9022-131
http://www.infocenter.ruv.de

Bargeldobergrenze zur Prävention von Geldwäsche, Neuregelungen absehbar

Bargeldobergrenze zur Prävention von Geldwäsche, Neuregelungen absehbar

(Bildquelle: iStock-1459169890 Geldwäsche)

Im Dezember 2023 wurde die Diskussion um die sogenannte Bargeldobergrenze innerhalb der EU intensiviert, als die Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsstaaten sich für eine Begrenzung auf 10.000 Euro aussprachen. Im Januar 2024 haben das EU-Parlament und der EU-Rat schließlich eine Einigung erzielt, die eine Obergrenze für Barzahlungen, einschließlich Kryptowährungen, vorsieht.
Deutschland enthielt sich zunächst bei der Abstimmung, und trotz der Zustimmung seitens EU gibt es in der Bundesrepublik immer noch kontroverse Ansichten zu dieser Regelung, insbesondere unter Expertinnen und Politikerinnen.
Während Deutschland keine spezifische Bargeldobergrenze hat, wurden bereits präventive Maßnahmen im Rahmen des Geldwäschegesetzes ergriffen. Seit dem 1. Januar 2023 gilt beispielsweise ein Bargeldverbot beim Immobilienkauf, festgelegt im Sanktionsdurchsetzungsgesetz II (SDG II). Notariate müssen nun die Zahlungsweise bei Immobilienkäufen überprüfen.
Die aktuelle Diskussion über die Bargeldobergrenze betrifft jedoch nicht nur Deutschland, sondern hat auch Auswirkungen auf andere EU-Länder. Portugal erlaubt beispielsweise nur Barzahlungen bis zu 1.000 Euro, während in Griechenland sogar nur 500 Euro erlaubt sind.
Was bedeutet Bargeldobergrenze genau?
Die Bargeldobergrenze bezieht sich auf die maximale Summe, die in bar für einen Kauf verwendet werden kann. Die Einigung auf 10.000 Euro bedeutet, dass alles, was diesen Betrag übersteigt, nicht mehr in bar bezahlt werden kann. Andere Zahlungsmittel wie EC- und Kreditkarten oder Überweisungen müssen stattdessen genutzt werden.
Präventive Maßnahmen in Deutschland trotz fehlender Obergrenze
Obwohl Deutschland keine spezifische Bargeldobergrenze hat, wurden verschiedene Maßnahmen zur Prävention und Verhinderung von Geldwäsche eingeführt. Gemäß dem Geldwäschegesetz müssen Verpflichtete wie Banken, Versicherungen, Immobilienmakler*innen und andere bestimmte Pflichten erfüllen.
Für Bargeldtransaktionen über 10.000 Euro besteht die Pflicht zur Identitätsprüfung der Kund*innen, insbesondere bei teuren Gütern wie Autos oder Schmuck. Bei Barzahlungen von 10.000 Euro oder mehr bei der Hausbank muss ein Herkunftsnachweis vorgelegt werden.
Bargeld und Geldwäsche – Standpunkte und Diskussion
Die Diskussion um die Bargeldobergrenze hat zwei gespaltene Lager hervorgebracht. Befürworter sehen darin eine Möglichkeit, Terrorismus und Kriminalität einzudämmen, Transaktionen nachvollziehbarer zu machen und Schwarzarbeit zu bekämpfen. Gegner hingegen betrachten dies als Eingriff in die Privatsphäre und zweifeln daran, dass eine Obergrenze tatsächlich Terrorismus und Kriminalität reduzieren kann.
Experten, darunter der Deutsche Sparkassen- und Giroverband und Johannes Beermann von der Deutschen Bundesbank, haben Bedenken geäußert und betonen, dass Bargeldobergrenzen nicht zwangsläufig zur Bekämpfung von Geldwäsche beitragen.
Bargeldobergrenze in anderen Ländern

Die Diskussion über Bargeld ist international, wobei Länder wie Schweden bereits einen geringen Bargeldgebrauch aufweisen. In anderen EU-Ländern existieren bereits restriktivere Bargeldobergrenzen, wie die Tabelle unten zeigt:
Land Bargeldobergrenze
Belgien 3.000 Euro
Bulgarien 5.100 Euro
Frankreich 1.000 Euro
Griechenland 500 Euro
Italien 5.000 Euro
Lettland 7.200 Euro
Malta 10.000 Euro
Portugal 1.000 Euro
Spanien 1.000 Euro
Angaben ohne Gewähr, Stand 22.1.2024, Quelle: evz.de

Ausblick – Einführung der Bargeldobergrenze in Deutschland
Die Bundesregierung hat mittlerweile der 10.000 Euro Obergrenze zugestimmt. Der genaue Zeitpunkt ihrer Einführung bleibt jedoch vorerst unklar.

Wir bieten individuelle, maßgeschneiderte und passgenaue Lösungen aus einer Hand für nationale und internationale Unternehmen jeder Rechtsform und Größe, Unternehmer, Vereine, Stiftungen sowie Privatpersonen, in den Bereichen:

Wirtschaftsprüfung
Tax advice
Legal advice
Bankruptcy advice
Business advice

Firmenkontakt
FRTG Steuerberatungsgesellschaft
Thomas Kuth
Alfredstr. 157
45131 Essen
0201/822896-10
http://www.frtg-essen.de

Pressekontakt
FRTG Steuerberatungsgesellschaft
Ralf Klein
Alfredstr. 157
45131 Essen
0201/822896-22
http://www.frtg-essen.de

Nationales Bargeldforum der Deutschen Bundesbank: AGG und BDGW legen Impulse vor

Bargeld muss bleiben! Die Bargeldversorgung ist KRITIS-relevant! Deshalb begrüßen die Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten (AGG) und die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e. V. (BDGW) ausdrücklich die Initiative der Deutschen Bundesbank

Bei der Auftaktveranstaltung des Nationales Bargeldforums am 16. Februar 2024 werden die AGG und der BDGW ebenfalls vertreten sein und erhoffen sich wesentliche Impulse für die richtigen Weichenstellungen insbesondere in der Politik, damit Bargeld auch zukünftig ein attraktives, verlässliches, wettbewerbsfähiges und allgemein akzeptiertes Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel ist.

Bargeld ist gelebter Verbraucherschutz

Es ist wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin wählen können, wie sie bezahlen möchten – gerade auch wenn sie Bedenken haben, zu „gläsernen Kund*innen“ zu werden oder digitalen Zahlungsoptionen kritisch gegenüberstehen. Ökonomisch schwächere sowie vulnerable und ältere Bevölkerungsschichten – so zeigen Erfahrungen aus den skandinavischen Ländern – werden in einer bargeldlosen Gesellschaft ausgegrenzt.

„Bargeld-Ökosystem“ vor dem Kollaps – die Politik muss jetzt handeln

Eine „Cashless Society“ – eine Gesellschaft ohne Bargeld – ist mit Blick auf Verbraucher*innenschutz und -rechte problematisch. Die Wahlfreiheit der Bürgerinnen und Bürger ist vielfach jetzt schon eingeschränkt, die Dominanz digitaler Lösungen und internationaler Konzerne verdrängt das Barzahlen und die deutsche girocard zusehends aus dem Zahlungsmittelmix. Die Politik muss jetzt handeln und die Resilienz des Bargeldkreislaufs sicherstellen, so dass Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin die freie Wahl haben, wie sie bezahlen möchten. AGG und BDGW haben Ideen entwickelt, welche politischen Maßnahmen hier wirken könnten:

– Zahlungsmittel Bargeld durch politische Rahmensetzungen schützen

– Bargeldinfrastruktur als Aspekt gleichwertiger Lebensverhältnisse aufrechterhalten und fördern

– Bargeldnutzung gesetzgeberisch stärken, z.B. durch proaktive Regelungen für eine flächendeckende Bereitstellung von Bargelddienstleistungen insbesondere zur ausreichenden Versorgung der Bevölkerung mit Bargeld und eine verschärfte Bargeldannahmepflicht und Wechselgeldverfügbarkeit

– „Universal Deposit“ – also gegenseitige Akzeptanz von Einzahlungen – ermöglichen

– Eigenkapitalanforderungen für Banken hinsichtlich des Bargeldbestandes neu regeln

– Faire Marktbedingungen im Bargeldumfeld garantieren

– Nationale Zahlverfahren stärken wie die girocard stärken

– Resilienz des baren Zahlungsverkehrs in Not- und Krisenfällen sicherstellen

– Bargeld „bezahlbar“ machen durch Kostensenkungen für Handling, Annahme und Vorhaltekosten.

Nationales Bargeldforum – eine begrüßenswerte Initiative für den Erhalt des baren Zahlungsverkehrs

Eine Zusammenarbeit der im Bargeldkontext aktiven Akteure ist ein wichtiger Beitrag, um Bargeld als kostengünstiges und effizientes Zahlungsmittel in einem Umfeld des sich wandelnden Zahlungsverhaltens verfügbar zu halten. AGG und BDWG sehen der Teilnahme an der Auftaktveranstaltung für das Nationale Bargeldforum und dem daraus folgenden Dialog positiv entgegen. Das vollständige Positionspapier erhalten Sie unter Sicherstellung der Bargeldversorgung und Wahlfreiheit der Verbraucher*innen im Zahlungsverkehr – Impulse für einen politischen Rahmen (https://www.bdgw.de/images/aktuelles/2024/Sicherstellung_der_Bargeldversorgung_und_Wahlfreiheit_der_Verbraucher_Stand_120224.pdf)

Die AG Geldautomaten vertritt die Interessen der unabhängigen Geldautomatenbetreiber in Deutschland. Zu ihren Mitgliedern zählen Unternehmen, die dort Geldautomaten betreiben, wo Kunden Bargeldbedarf haben, vor allem in den Innenstädten und in ländlichen Regionen.

Kontakt
AG Geldautomaten
Lea Möbus
c/o Accsys GmbH Weningstr. 2
81547 München
0172
8242082
https://www.ag-geldautomaten.de/ueber-uns

norisbank Sommerumfrage 2023

„Zahlen, bitte!“ – so bezahlen die Deutschen auf Reisen am liebsten

– Mehr als die Hälfte der Deutschen bevorzugt im Urlaub weiter „Cash“ statt „Karte“
– Die Rolle der Kreditkarte gewinnt auch bei kleineren Ausgaben an Bedeutung
– Die Mehrheit würde extra für den Urlaub eine Kreditkarte beantragen

Bonn, 03.08.2023 | Fernweh, Wanderlust, Meeressehnsucht – das große Reisefieber packte letztes Jahr nach langer Pandemiezeit wieder die meisten Deutschen. Und dieser Boom setzt sich auch in diesem Sommer 2023 fort. Die Deutschen hängen – trotz Inflation – an ihrem Sommerurlaub und offensichtlich auch an ihrem Bargeld. Denn während im letzten Jahr die Karte erstmals das bevorzugte Zahlungsmittel im Urlaub war, ist 2023 – so jüngste Befragungsergebnisse – die Barzahlung wieder zurück auf Platz 1. Doch die Karte liegt knapp dahinter. Sie gehört bei vielen einfach mit ins Gepäck und kommt mittlerweile viel häufiger zum Einsatz als noch vor einigen Jahren – inzwischen öfter auch bei kleinen Einkäufen wie Snacks oder einem Kaffee. Das ergibt die repräsentative Sommerumfrage 2023 der norisbank.

Wer hätte das gedacht? Mehr als die Hälfte der Deutschen bevorzugt im Urlaub 2023 „Cash“ statt „Karte“. Und dass, obwohl in den letzten Jahren immer mehr Menschen ihre Bank- und Kreditkarten genutzt und sich Online-Shopping und digitale Zahlungen per PayPal oder Apple Pay längst im Alltag etabliert haben. Doch die Deutschen folgen nicht alle und nicht zu jeder Gelegenheit dem Trend zum digitalen Geld. Die Liebe zum Bargeld scheint so groß zu sein, dass die Barzahlung dieses Jahr im Urlaub wieder auf Platz 1 liegt (2023: 52 Prozent, 2022: 49,3 Prozent, 2021: 50,4 Prozent, 2020: 53,7 Prozent, 2019: 60,1 Prozent) – jedoch dicht gefolgt von der Kartenzahlung auf Platz 2. Denn trotz dieses überraschenden Bargeld-Revivals ist die Kartenzahlung auch diesen Sommer von großer Bedeutung – so zieht fast die Hälfte aller Deutschen die Zahlung per Karte im Urlaub vor. Im Vergleich zum Jahr vor der Pandemie liegt der Anteil der Menschen, die auf Reisen ihre EC-/Maestro- oder Kreditkarte einsetzen, dieses Jahr signifikant höher: um rund 8 Prozentpunkte (2023: 48 Prozent, 2019: 39,9 Prozent). Offensichtlich haben die Coronajahre der Kartenzahlung nicht nur einen kräftigen Schub versetzt, sie haben das Bezahlverhalten auch dauerhaft verändert.

Interessant: Schaut man sich die Befragungsergebnisse im Detail an, zeigen sich je nach Bevölkerungsgruppe recht unterschiedliche Prioritäten. So liegt speziell in drei Gruppen die Kartenzahlung auch weiterhin auf Platz 1: In der Altersgruppe zwischen 35 und 49 Jahren bevorzugen 51,4 Prozent das bargeldlose Bezahlen, bei den befragten Personen mit Abitur/Hochschulreife sind es 53,2 Prozent und bei den Hochschul-/Fachhochschulabsolventen ist der Anteil mit 66,1 Prozent am größten.

Bargeldlos ist einfach bequemer – vor allem im Ausland

Laut norisbank Umfrage ist der Anteil der Personen, die keine EC-/Maestro- oder Kreditkarte besitzen, kleiner geworden und liegt heute bei nur noch 22,9 Prozent (2022: 26 Prozent, 2019: 25,1 Prozent). Trotzdem bezahlen manche im Urlaub noch immer lieber bar. Ein Personenkreis fällt hier besonders ins Auge: Menschen im Alter von 50 bis 69 Jahren. Ein Viertel dieser Altersgruppe sucht am Reiseziel einen Geldautomaten auf, um sich per EC-/Maestro-Karte mit Bargeld zu versorgen. 5,5 Prozent der Älteren lassen lieber alle Karten zu Hause aus Angst, diese zu verlieren. Wenn Jüngere (18 bis 34 Jahre) im Urlaub lieber „Cash“ als „Karte“ sagen, liegt der Hauptgrund woanders: 24 Prozent machen sich Sorgen, bei der Kartenzahlung die Kontrolle über ihre Ausgaben zu verlieren. Doch viele Menschen, die auf Reisen am liebsten mit Karte zahlen (EC-/Maestro- oder Kreditkarte), haben sich bereits vom Gegenteil überzeugt: 15,3 Prozent von ihnen schätzen es besonders, dass sie bei der Kartenzahlung alle Ausgaben auf dem Kontoauszug im Blick haben – egal in welchem Land und in welcher Währung. Mit Abstand auf Platz 1 liegt aber ein anderer Grund: Bequemlichkeit. So bewerten es rund 90 Prozent der Kartennutzer: „Es ist ganz einfach bequemer, im Ausland mit Karte zu zahlen – man muss nicht ständig darauf achten, Bargeld dabeizuhaben.“

Stärkster Trend: Kreditkarte spielt immer größere Rolle bei kleinen Genussmomenten
Ob Drink am Pool, Snack unterwegs oder zum Beispiel schnell ein Surfbrett mieten – oft sind es die kleinen, spontanen Dinge, die den Urlaub erst schön machen. Und immer öfter kommt dabei auch die Kreditkarte zum Einsatz. Im Vergleich zu 2019 setzen heute mehr als doppelt so viele Urlauber auch bei kleineren Ausgaben gerne die Kreditkarte ein (2023: 57,38 Prozent, 2022: 38,3 Prozent, 2019: 24,4 Prozent). Das sah vor der Pandemie noch ganz anders aus: 2019 kam bei der großen Mehrheit der Deutschen die Kreditkarte ausschließlich bei größeren Ausgaben zum Einsatz, wie etwa Flugtickets, Hotelbuchungen, teurem Shopping, luxuriösem Essen oder Mietwagen (2023: 43,5 Prozent, 2022: 57,3 Prozent, 2019: 71,3 Prozent).

Sich etwas Schönes gönnen – im Urlaub geht´s trotz Inflation

Vor der Inflation kann man nicht flüchten. Das ist den meisten Deutschen bewusst. So rechnen 82,5 Prozent der Deutschen mit höheren Kosten für ihren Urlaub – zum einen, weil an den Urlaubsorten die Preise steigen (50,6 Prozent der Befragten), zum anderen, weil Urlaubsreisen in Summe teurer geworden sind (31,9 Prozent der Befragten). Doch das hindert die Reisenden nicht, sich auch dieses Jahr im Urlaub etwas zu gönnen. Der Umfrage zufolge planen die Urlauber, dieses Jahr am Urlaubsort durchschnittlich zwar etwas weniger auszugeben als letztes Jahr, doch das Budget ist dennoch fast so hoch wie 2022 und üppiger als in den Jahren 2019 bis 2021 (2023: 374 Euro, 2022: 392 Euro, 2021: 354 Euro, 2020: 327 Euro, 2019: 329 Euro). Was ebenfalls erstaunlich ist: Der Anteil der Menschen, die mit einem überdurchschnittlich hohen Budget für Ausgaben am Urlaubsort (bis zu 500 Euro) verreisen können, steigt auf 69,4 Prozent – der höchste Wert in den letzten Jahren (2023: 69,4 Prozent, 2022: 67,3 Prozent, 2019: 64,4 Prozent).

Und neugierig gefragt: Wofür geben die Deutschen im Urlaub am liebsten ihr Geld aus? Ganz klar: Nichts scheinen sie so sehr zu mögen wie Essen oder Trinken in Restaurants, Cafes und Kneipen – da sind sich Junge und Alte, Männer und Frauen vollkommen einig. Dafür wollen sie sich 2023 noch ein Stück mehr vom Urlaubsbudget gönnen als letztes Jahr (plus 4,4 Prozentpunkte). Somit liegt das Essen- und Trinkengehen im Urlaub mit Abstand auf Platz 1 (rund 39 Prozent des Budgets), gefolgt von Ausflügen auf Platz 2 (rund 20 Prozent des Budgets) und Shopping auf Platz 3 (rund 8 Prozent des Budgets). Das restliche Urlaubsbudget verteilt sich auf Entertainment- und Kulturangebote, Sport, Partys und Nightlife, Souvenirs oder zum Beispiel Mietwagen- und Taxifahrten.

Für viele ein Must-have auf Reisen: EC-/Maestro- und Kreditkarten

Wohin auch immer die Reise geht – die EC-/Maestro- und Kreditkarten machen das Leben oft leichter, sorgenfreier und den Urlaub letztlich auch komfortabler. Denn gerade im Ausland werden viele Käufe oder Reservierungen, zum Beispiel für Hotels, Flugtickets oder Mietwagen, per Kreditkarte abgewickelt. So überrascht es nicht, dass für mehr als ein Drittel (33,2 Prozent) aller Deutschen der Urlaub schon einmal Grund war, sich eine Kreditkarte zuzulegen.

Wer im nächsten Urlaub mit Karte zahlen möchte, erhält zum Beispiel bei der norisbank die günstige Mastercard direkt Debitkarte mit kostenlosem Girokonto. Die Mastercard direkt ist im ersten Jahr kostenlos und einfach praktisch, um auf Reisen große und kleine Beträge zu bezahlen und dabei – durch die tägliche Abbuchung vom Girokonto – stets alle Ausgaben im Blick zu behalten. Und das Abheben von Bargeld ist mit dieser Karte weltweit kostenlos möglich: im Inland an allen Geldautomaten der Deutschen Bank, im Ausland an allen Geldautomaten der norisbank Kooperationspartner (Bank of America (USA), Barclays (Großbritannien), BGL (Luxemburg), BNP Paribas (Frankreich), Scotiabank (Kanada, Mexiko), TEB (Turkei), Westpac (Australien, Neuseeland)) sowie zwölf Mal im Jahr an allen Geldautomaten weltweit.

Mehr Informationen zur norisbank finden Sie unter www.norisbank.de oder besuchen Sie uns auf Twitter https://twitter.com/norisbank

Über die Umfrage
Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG bevölkerungsrepräsentativ nach Alter und Geschlecht 1.073 Personen ab 18 Jahren befragt. Die Online-Befragung wurde Mitte April 2023 durchgeführt.

Über die norisbank
Die norisbank – ein Unternehmen der Deutsche Bank Gruppe – ist eine moderne Direktbank, die ihren Kunden online und telefonisch an 7 Tagen die Woche 24 Stunden zur Verfügung steht. Mit Services rund um die Uhr – wo immer der Kunde ist – sowie ganz ohne die Bindung an ein Filialnetz und Filialöffnungszeiten versteht sich die norisbank als die smarte „Immer-und-überall-dabei“-Bank. Sie bietet ihren Kunden Produkte und Services in Testsieger-Qualität zu stets attraktiven Konditionen. Neben den Kernangeboten – dem für die meisten Kunden kostenlosen und leistungsstarken „Top-Girokonto“ in Testsieger-Qualität und der kostenlosen Kreditkarte sowie dem günstigen „Top-Kredit“ – bietet die norisbank ihren Kunden breit gefächerte Leistungen zu günstigen Konditionen von der Geldanlage bis hin zu Versicherungen.

Für ihre kundenorientierten Angebote wurde die norisbank in den letzten Jahren vielfach prämiert. So belegte unter anderem das norisbank Top-Girokonto beim großen Girokonten-Vergleich 2023 von Euro Platz 1. Und auch das Handelsblatt kürte im November 2022 das norisbank Top-Girokonto zum Spitzenreiter unter allen untersuchten Direktbanken. Zudem beurteilte der TÜV Saarland das Preis-Leistungs-Verhältnis des norisbank Angebots und die Kundenzufriedenheit Ende 2022 jeweils mit der Note „sehr gut“. 2022 kürte Focus Money die norisbank zudem zu „Deutschlands beste[r] Direktbank“. Vielfache weitere Auszeichnungen bestätigen darüber hinaus die Top-Qualität und das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis der norisbank. Weitere aktuelle Informationen hierzu:
https://www.norisbank.de/ueber-uns/norisbank/auszeichnungen.html

Bankdienstleistungen

Kontakt
norisbank GmbH
Christian Jacobs
Reuterstr. 122
53129 Bonn
+49 (0)228 280 45-190
+49 (0)228 280 45-200
www.norisbank.de

Cash war gestern, mit Karte bitte!

ARAG Experten informieren, worauf Studenten bei der Kreditkartenwahl achten sollten

Cash war gestern, mit Karte bitte!

Laut einer Studie des Digitalverbandes Bitkom fordern vor allem jüngere Menschen mehr digitale Bezahlmöglichkeiten. In der Politik wird sogar über ein Recht auf digitales Bezahlen diskutiert. Anlässlich des Weltstudententages am 17. November haben sich die ARAG Experten einmal die Kreditkartenlandschaft angesehen und sagen, welche Karten für Studenten besonders geeignet sind.

Cash ist out
Laut Studie (https://www.bitkom-research.de/de/pressemitteilung/drei-viertel-wollen-ueberall-bargeldlos-bezahlen-koennen) wünschen sich 74 Prozent der Befragten, künftig in Restaurants, Geschäften und anderen Verkaufsstellen bargeldlos zahlen zu können. Je jünger die Befragten, desto größer die Mehrheit für digitales Bezahlen: Neun von zehn 18- bis 29-Jährige unterstützen diese Forderung, bei den 30- bis 40-Jährigen sind es 75 Prozent und selbst bei Senioren ab 65 Jahren ist bei 64 Prozent der Wunsch nach Zahlen ohne Bargeld groß.

Besonderer Bedarf bei Studis & Co.
Gerade auf Reisen oder im Auslandssemester kann es durchaus sinnvoll sein, neben oder statt der Girokarte (früher EC-Karte) und etwas Bargeld eine Kreditkarte bei sich zu haben. Je nach Destination kann es im Ausland vorteilhafter oder auch üblicher sein, digital zu bezahlen. Zwar haben einige Banken spezielle Angebote für Studenten geschnürt, doch die lohnen sich laut ARAG Experten nicht immer. Je nachdem, für welche Zwecke die Kreditkarte genutzt werden soll, kann eine ganz normale Kreditkarte die günstigere Lösung sein.

Der Kostenfaktor
Die meisten Studenten sind naturgemäß eher knapp bei Kasse. Daher sind die wohl wichtigsten Punkte bei der Wahl einer Kreditkarte: Sie sollte nichts kosten und keine Kosten verursachen. Es gibt eine ganze Reihe kostenloser Karten, doch die ARAG Experten raten, unbedingt darauf zu achten, dass die Kreditkarte nicht nur im ersten, sondern auch in den Folgejahren kostenfrei bleibt. Zudem sollte das Abheben am Geldautomaten kostenlos sein, am besten weltweit. Auch wenn man im Ausland mit der Kreditkarte shoppen geht, sollte keine Fremdwährungsgebühr fällig werden. Verliert man seine Kreditkarte, sollte eine Ersatzkarte unkompliziert und ebenfalls ohne Zusatzkosten erhältlich sein. Und Achtung: Manche Banken begrenzen auch die Anzahl der Abhebungen oder legen Mindestbeträge (in der Regel 50 Euro) für das kostenlose Abheben am Automaten fest.

Kreditwürdig oder nicht?
Bei den meisten Kreditkarten gewährt die ausgebende Bank einen kurzzeitigen Kredit, da alle Transaktionen mit der Karte gebündelt einmal im Monat vom Referenzkonto abgebucht werden. Daher prüfen Banken vorher die Zahlungskraft des Kunden, bevor er eine Karte bekommt. Dazu gehören nicht nur Informationen zum Einkommen, sondern auch ein Blick in die Schufa-Daten. Je nachdem, wie dabei das Ergebnis ausfällt, kann es sein, dass der Kartenantrag abgelehnt wird.

Auf Nummer sicher mit der Prepaid- oder Debit-Karte
Wer keine Chance auf eine gewöhnliche Kreditkarte hat, weil die Zahlen auf dem Konto mies aussehen oder weil man das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, dem raten die ARAG Experten zu einer Prepaid-Karte, die vorher aufgeladen werden muss. Der Vorteil: Diese Karte gibt es auch ohne Schufa-Abfrage. Bei dieser Kartenart können Karteninhaber nur das ausgeben, was sie vorher auf ihr Konto eingezahlt haben. Eine Verschuldung ist somit nicht möglich und man hat jederzeit die Finanzen voll unter Kontrolle. Allerdings geben die ARAG Experten zu bedenken, dass es auf Reisen Probleme mit einer Prepaid-Karte geben kann, wenn Kautionen hinterlegt werden müssen, wie z. B. bei einem Mietwagen oder im Hotel. Viele Unternehmen akzeptieren keine Prepaid-Karten.
Gleiches gilt im Übrigen auch für sogenannte Debit-Karten, bei denen das Geld zeitnah vom Konto abgebucht wird, so wie man es von der Girokarte kennt. Zwar hat man eine bessere Kontrolle über seine Umsätze, aber auch hiermit kann es Probleme bei Kautionszahlungen geben.

Finger weg von Revolving-Karten
Bietet eine Kreditkarte die Möglichkeit einer Teilzahlungsfunktion, bei der der Kartenumsatz in Raten bezahlt werden kann (revolving), raten die ARAG Experten unbedingt ab. Auch wenn Ratenzahlungen in Zeiten hoher Preise und knapper Kassen durchaus üblich geworden sind, verlangen Banken oft sehr hohe Zinsen.

Wohin geht die Reise?
Je nachdem, wohin die Reise geht, kann es sinnvoll sein, mehrere kostenlose Kreditkarten zu haben. Zwar können die beiden größten Kreditkarten – Mastercard und Visa – weltweit eingesetzt werden, doch in manchen Ländern könnte es eine leichte Präferenz für eine der beiden Karten geben. Daher raten die ARAG Experten, sich vor der Reise oder dem Auslandsaufenthalt zu erkundigen, welcher Anbieter die höhere Akzeptanz hat, und sich im Zweifel beide Karten kostenlos zuzulegen, um flexibel zu sein.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit rund 4.700 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 2 Milliarden Euro.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender
Vorstand Dr. Renko Dirksen (Sprecher) Dr. Matthias Maslaton Wolfgang Mathmann Hanno Petersen Dr. Joerg Schwarze Dr. Werenfried Wendler

Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995

Firmenkontakt
ARAG SE
Jennifer Kallweit
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
+49 211 963-3115
Jennifer.Kallweit@ARAG.de
www.ARAG.de

Pressekontakt
Klaarkiming Kommunikation
Claudia Wenski
Steinberg 4
24229 Dänischenhagen
+49 4349 – 22 80 26
cw@klaarkiming-kommunikation.de
www.ARAG.de

Verkaufsstellen müssen Bargeld zeitverzögert sichern

DGUV-Regel soll Überfallprävention verbessern

Verkaufsstellen müssen Bargeld zeitverzögert sichern

Verkaufsstellen müssen Bargeld zeitverzögert sichern. So soll die Herausgabe von Geld bei Überfällen (Bildquelle: Hartmann Tresore)

Seit dem 1. April 2022 hat der Verband DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung*) die Regeln zur Überfallprävention in der Vorschrift 25 für Verkaufsstellen, die mit Bargeld hantieren verschärft. Betroffen sind Spielstätten, der Einzelhandel, die Gastronomie, aber auch Banken sowie Kassen und Zahlstellen der öffentlichen Hand. Für die Einhaltung dieser Maßnahmen gilt eine Übergangsfrist bis September 2023.

Auch wenn branchenspezifische Unterschiede für die regelkonforme Anwendung der Richtlinie bestehen, so eint alle die Forderung der DGUV, dass größere Bargeldbestände in einem sich verzögert öffnenden und sicheren Behältnis untergebracht sein müssen. Die DGUV-Regel sieht eine Zeitverzögerung von mindestens fünf Minuten vor. So sollen Mitarbeitende bei Überfällen besser geschützt werden. Täter, die Raubüberfälle verüben stehen unter einem enormen Zeitdruck. Die Zeitverzögerung soll als Intervention dazu führen, dass ein Überfall abgebrochen wird, bevor sich das Zeitschloss öffnet und größere Summen ausgehändigt werden. „Wir wissen von unseren Handelskunden, dass die Berufsgenossenschaften* bei Begehungen auf die Einhaltung der DGUV-Richtlinie aufmerksam machen“, so Dirk Schmitz, Vertriebsleiter für die Branchen Industrie, Handel, Dienstleistungen bei Hartmann Tresore.

Das können Verkaufsstellen jetzt tun
In vielen Verkaufsstellen sind bereits Tresore vorhanden. Diese sind in den meisten Fällen mit einem Doppelbartschlüssel zu öffnen. Diese Tresore verfügen also nicht über eine Zeitverzögerung.

Tresor mit Doppelbartschloss umrüsten
Die technische Machbarkeit vorausgesetzt, kann ein vorhandener Tresor umgerüstet und mit einem elektronischen Zahlenschloss versehen werden, das über einen Zeitverzögerungsmechanismus verfügt. Hier können Kosten von 1.000 Euro und mehr entstehen.

Tresor für den Schlüssel anschaffen
Wer bereits über einen großen Tresor verfügt, der kann zur Einhaltung der Zeitverzögerung einen kleineren Tresor mit einem elektronischen Schloss verwenden. In diesem wird dann der Schlüssel aufbewahrt. Tresore für diesen Einsatz liegen bei circa 500 Euro.

Tresor mit Zeitverzögerungstechnik verwenden
Auf der sichereren Seite sind Verkaufsstellen, wenn sie in einen Tresor mit einem elektronischen Zahlenschloss mit Zeitverzögerungstechnik investieren. Damit ein höherer Einbruchschutz auch über die Zeitverzögerung hinaus gewährleistet ist, empfehlen die Sicherheitsexperten von Hartmann Tresore (https://hartmann-tresore.de)einen Wertschutzschrank der mindestens der Sicherheitsstufe S2 entspricht. Hier starten die Investitionskosten bei circa 750 Euro.

*Die DGUV ist der Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand.

Hartmann Tresore gehört zu den führenden Anbietern von Tresoren in Europa und ist mit mehreren Standorten in Deutschland, dem europäischen Ausland und dem Mittleren Osten vertreten. Zum Produktprogramm gehören nach Euro-Norm geprüfte und zertifizierte Tresore in allen Größen und Sicherheitsstufen, wie Einbruch- und feuersichere Tresore, Dokumenten- und Datensicherungsschränke, Möbel- und Wandtresore, Schlüsseltresore und Schlüsselmanagement-Systeme,
Einwurf- und Deposittresore, Wertraumtüren und Wertschutzräume, Waffenschränke.

Ein weiterer Schwerpunkt sind branchenspezifische Sicherheitslösungen, z. B. für Handel, Industrie, Hotellerie und Gastronomie, Behörden und öffentliche Einrichtungen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen, die Automobilbranche sowie für Filialisten aus unterschiedlichen Bereichen.

Das Unternehmen wurde vor mehr als 150 Jahren ursprünglich als Schmiede und Stellmacherei gegründet. 1983 erfolgte die Spezialisierung auf den Bereich Tresore. Die Hartmann Tresore befindet sich noch heute in Familienbesitz. Die Arbeitsabläufe und -prozesse des Unternehmens sind nach der DIN EN ISO 9001 von der VdS GmbH zertifiziert.

Firmenkontakt
HARTMANN TRESORE AG
Corinna Stolte
Pamplonastraße 2
33106 Paderborn
05251 17440
corinna.stolte@hartmann-tresore.de
www.hartmann-tresore.de

Pressekontakt
GAUSEMEIER PR
Sabine Gausemeier
Pastor-Epke-Straße 10a
33154 Salzkotten
0170 91 29 601
sabine@gausemeier-pr.de
www.gausemeier-pr.de