Hotelverpachtung: Hotelbetreiber-Partner des Schweizer Hotelinvestors Hotel Investments AG pachtet Hotel Batschari-Palais in Baden-Baden

Die LIBERTAS Hotelgruppe, ein Hotelbetreiber-Partner des Schweizer Hotelinvestors Hotel Investments AG, hat das Hotel Batschari-Palais in Baden-Baden in Deutschland als Pächter übernommen.

Hotelverpachtung: Hotelbetreiber-Partner des Schweizer Hotelinvestors Hotel Investments AG pachtet Hotel Batschari-Palais in Baden-Baden

Hotelinvestor Hotel Investments AG

Hotelverpachtung: Hotelbetreiber-Partner des Schweizer Hotelinvestors Hotel Investments AG pachtet Hotel Batschari-Palais in Baden-Baden in Deutschland

Die LIBERTAS Hotelgruppe, ein Hotelbetreiber-Partner des Schweizer Hotelinvestors Hotel Investments AG, hat das Hotel Batschari-Palais in Baden-Baden in Deutschland als Pächter übernommen.

Die Hotel Investments AG aus der Schweiz (www.hotel-investments.ch) agiert international als Hotelinvestor und Hotel Investment Experte am Hotelmarkt. Dabei stehen der Hotelankauf, die Hotelexpansion und die Verwaltung des eigenen Hotelportfolios und das der Hotelinvestor-Partner im Fokus der Aktivitäten.

„Ein neuer Off Market Hotelverpachtungs-Deal für Hotelimmobilien in Deutschland wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Hotelverpachtung erfolgte Off Market. Es handelt sich dabei um das Hotel Batschari-Palais in Baden-Baden in Deutschland mit 70 Zimmern“, so Holger Ballwanz, Vorstand der Schweizer Hotel Investments AG. „Wir wünschen dem neuen Hotelbetreiber viel Erfolg am neuen Hotelstandort.“

Die Hausverwaltung der Hotelimmobilie obliegt der BOHNER & BOOS GmbH aus Pforzheim (www.bohner-boos.de), die private und gewerblich genutzte Immobilienobjekte sowie Mietshausmandate, Sondereigentum für Kapitalanleger als auch Gewerbeimmobilien in Deutschland verwaltet. Aktuell betreut das Team der BOHNER & BOOS GmbH circa 300 Objekte mit mehr als 6.000 Verwaltungseinheiten.

Der neue Hotelbetreiber und Hotelpächter ist die private LIBERTAS Hotelgruppe aus Köln (www.libertashotels.com). Das Batschari Palais ist das siebte Hotel der kleinen aber feinen Hotelkollektion. Als Multibranding-Owner-Operater-Unternehmen ist die Gesellschaft auf das Management und den Betrieb gut eingeführter Urlaubs- und Businesshotels mit 4-Sterne-Standard, regionalem Charakter und besonderem Charme spezialisiert. Zur Libertas Kollektion zählen neben den beiden Urlaubshotels Hotel Latini sowie Der Schütthoff in Zell am See, das Theaterhotel in Wien, das Weinromantikhotel Richtershof in Mülheim an der Mosel, das Germania Hotel in Bregenz sowie das Hotel Der Rebstock in Kehl bei Strasburg.

Die Philosophie der LIBERTAS Hotelgruppe basiert vor allem auf Individualität, regionalem Charme, hohen Servicestandards, bestem Komfort und einer ausgeprägten Gastfreundschaft. Denn während optisch kein Hotel dem anderen gleicht, sind das die Merkmale, die die LIBERTAS Hotels zu etwas Besonderem machen.

Hauptgesellschafter der Gruppe ist Manfred Brennfleck, der auf eine erfolgreiche Karriere in weltweit führenden Hotels wie dem Hotel Ritz in Paris, dem Plaza in New York, dem Palace Hotel in Luzern sowie Direktoren- und Vorstandspositionen bei Maritim, Lindner, Excelsior und anderen Hotelgesellschaften zurückblickt. Brennfleck wurde mehrmals als „Hotelier des Jahres“, „Hotelmanager des Jahres“ und mit dem Bundesverdienstkreuz für sein innovatives Engagement ausgezeichnet. Seit März 2019 ist Andreas Brennfleck Geschäftsführer des Unternehmens.

Hotelankauf & Hotels zur Pacht in Deutschland, Österreich, Schweiz

Gesucht werden von der Hotel Investments AG und ihrer Hotelinvestor-Partner betreiberfreie Stadthotels in Großstädten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz zum Kauf, zur Pacht oder zur Übernahme bestehender Mietverträge von Hotelbetreibern von Hotelimmobilien.

Angebote zum Hotelankauf oder zur Pacht von Hotelimmobilien sowie Angebote zur Übernahme bestehender Mietverträge von Hotelbetreibern können von Hoteleigentümern, Hotelbetreibern oder Immobilienmaklern mit Direktmandat an die Hotel Investments AG zur Erstprüfung gesendet werden.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen:

www.hotel-investments.ch
www.hotel.investments
www.hotelinvestor.ag
www.hotelbetreiber.ag
www.hotelankauf.ch
www.hotelverkauf.ch
www.hotelfonds.com

Über die HOTEL INVESTMENTS AG

Die HOTEL INVESTMENTS AG aus der Schweiz agiert international als Hotelinvestor und Hotel Investment Experte am Hotelmarkt. Dabei steht der Hotelankauf sowie die Verwaltung des eigenen Hotelportfolios und das der Joint Venture Partner im Fokus der Aktivitäten.

„Gesucht werden Stadthotels in Großstädten, betreiberfrei, zum Kauf oder zur Pacht“, erklärt Hotelinvestor Holger Ballwanz.

+++ Hotelankauf von Hotelimmobilien & Hotels zur Pacht in Deutschland, Österreich, Schweiz +++

Angebote zum Hotelankauf, zur Pacht oder zur Übernahme bestehender Mietverträge von Hotelbetreibern, Eigentümern oder Direktmandate von Immobilienmaklern können dafür an die Ankaufsabteilung der HOTEL INVESTMENTS AG zur Erstprüfung gesendet werden.

Weitere Informationen: http://www.hotel-investments.ch

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All-Stars-Award nach Amerika: Badischer Architekturpreis für Richard Meier

All-Stars-Award nach Amerika: Badischer Architekturpreis für Richard Meier

Jürgen und Mila Grossmann mit dem Ehrenpreisträger des BADAP 2022: Richard Meier (Bildquelle: Karsten Staiger)

Der amerikanische Star-Architekt Richard Meier hat den Badischen Architekturpreis in New York verliehen bekommen. Die Jury, Schirmherr Frank Scherer und Stifter Jürgen Grossmann würdigen mit dem All-Stars-Award Meiers Verdienste um die Weiterentwicklung guter Architektur in Baden-Württemberg. „Richard Meier hat ein Werk geschaffen, das bis heute junge Architekten begeistert und inspiriert“, sagt Jürgen Grossmann. „Sein Museum Frieder Burda ist der Beweis, dass sich gute Architektur eben nicht auf Stahl, Glas oder Beton sondern auf Licht, Raum und Wirkung konzentriert.“ Meier folgt damit als Preisträger auf Philippe Starck, der den Badischen Architekturpreis BADAP in der Kategorie All Stars 2019 erhalten hatte.

„Das Burda-Museum in Baden-Baden ist bis heute etwas ganz Besonderes für mich“, sagte Meier in seinem Büro in Manhattan im Zuge der Preisverleihung. „Ich erinnere mich an einen außergewöhnlichen Bauherrn und an die große Herausforderung, mitten im Central Park von Baden-Baden dieses Projekt zu realisieren.“ Gleichzeitig verriet er, warum er seit den 1970er Jahren immer wieder gern in Deutschland gebaut hat. „Es gibt eine besondere Wertschätzung für Architektur in Deutschland, die man so fast nirgends sonst auf der Welt findet.“

Mit Blick auf junge Architekten in den Staaten und in Deutschland fasste Meier seine Vision von guter Architektur zusammen: „Es geht darum, den Menschen etwas zurückzugeben. Der Ort, die Umgebung, die Natur, die Lage – all das spielt eine Rolle. Aber das wichtigste ist, wie das Gebäude auf die Menschen wirkt, die ihm begegnen.“

Grossmann war für die Preisverleihung mit seiner Frau, der Architektin Mila Grossmann, nach New York geflogen, um dem weltweit bekanntesten Museums-Architekten die Trophäe persönlich zu überreichen. „Das ist schon etwas ganze Besonderes für mich“, sagt Grossmann. „Ich war schon während meines Studiums ein Fan von Richard Meier. Ausgehend von den Ideen Le Corbusiers hat er das architektonische Repertoire der ganzen Welt erweitert.“

Meiers architektonische Handschrift ist geprägt von der Weiterentwicklung des Bauhaus-Stil aus den 1920er Jahren. Der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier hatten diesen nüchtern-sachlichen Stil seinerzeit um neue Ideen bereichert. Unter Cobusier blieb es bei einer elegant reduzierten Formensprache, gleichzeitig aber wurde Architektur ästhetischer und nachhaltiger: Die klare Trennung zwischen tragenden und nicht-tragenden Strukturen, Dachgärten statt Steildächer, eine freie Grundrissgestaltung dank seines Pfostensystems: all das geht auf Le Corbusier zurück.

Den jungen amerikanischen Architekten Richard Meier inspirierte vor allem die Wohnhausarchitektur Le Corbusiers. An diesen Stil schließen sich fast alle der von ihm entworfenen Gebäude an. Sie sind in weißer Farbe und strengen geometrischen Formen gehalten und zeichnen sich durch lichtdurchflutete Innenräume aus. Dahinter steckt Meiers Mantra: „Das Wichtigste ist Licht. Licht ist Leben.“

Diese Handschrift zeigt auch Meiers Entwurf für das Museum Frieder Burda in Baden-Baden, das im Oktober 2004 eröffnet wurde. Meier schuf – gemeinsam mit dem Baden-Badener Architekt Peter W. Kruse – für die Kurstadt einen lichten, offenen Bau mit zwei großen Sälen, zwei Kabinetten und einem Souterrain. Die drei Geschosse werden wie in anderen Museumsbauten Meiers über begehbare Rampen erschlossen. Der Neubau mit rund 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche kostete seinerzeit etwa 15 Millionen Euro und wurde ohne öffentliche Fördermittel realisiert.

Mit Richard Meier geht der All Stars Award in diesem Jahr an einen echten Weltstar der Szene. Meier hat in seiner fast 60-jährigen Karriere den als Nobelpreis für Architektur bekannten Pritzker-Preis erhalten, den Compasso d“Oro und den Honour Award des American Institute of Architects für das Museum Frieder Burda. Meier ist Ehrendoktor der Universitäten Neapel und Bukarest und auch heute, mit inzwischen 87 Jahren, noch täglich dabei, Neues zu entwerfen und zu gestalten.

Der Badische Architekturpreis ist ein für alle Bauschaffenden und -Interessierten offener und unabhängiger Architekturpreis. Die Nominierungsphase für die laufende Kampagne hat am 1. März begonnen. Noch bis 15. Mai können Werke und Gebäude in 12 Kategorien nominiert werden. 2019 haben mehr als 20.000 Menschen ein Voting abgegeben. Zuvor waren mehr als 240 Einreichungen in den Kategorien Industrie/Gewerbebau, Öffentliche Bauten, Privathäuser/Wohnen, Interior Design und Ingenieurbauwerke eingegangen. Wie schon bei der Erstauflage in 2019 wird es auch 2022 eine große Gala im Europäischen Forum am Rhein geben, auf der die Architektur gefeiert und die Gewinner ausgezeichnet werden. Der Termin hierfür ist der 15. Oktober 2022. Für das Konzept des BADAP, der Architektur eine solche Bühne zu verschaffen, gewann die Grossmann Group im Jahr 2021 den Ortenauer Marketingpreis.

Weitere Informationen unter: https://www.badap.de

.

Kontakt
Badischer Architekturpreis
Barbara Garms
Bahnhofsplatz 1
77694 Kehl
+49 (0) 781 91 97 05-32
bg@tietge.com
https://www.badap.de

All-Stars-Award nach Amerika: Badischer Architekturpreis für Richard Meier

All-Stars-Award nach Amerika: Badischer Architekturpreis für Richard Meier

Jürgen und Mila Grossmann mit dem Ehrenpreisträger des BADAP 2022: Richard Meier (Bildquelle: Karsten Staiger)

Der amerikanische Star-Architekt Richard Meier hat den Badischen Architekturpreis in New York verliehen bekommen. Die Jury, Schirmherr Frank Scherer und Stifter Jürgen Grossmann würdigen mit dem All-Stars-Award Meiers Verdienste um die Weiterentwicklung guter Architektur in Baden-Württemberg. „Richard Meier hat ein Werk geschaffen, das bis heute junge Architekten begeistert und inspiriert“, sagt Jürgen Grossmann. „Sein Museum Frieder Burda ist der Beweis, dass sich gute Architektur eben nicht auf Stahl, Glas oder Beton sondern auf Licht, Raum und Wirkung konzentriert.“ Meier folgt damit als Preisträger auf Philippe Starck, der den Badischen Architekturpreis BADAP in der Kategorie All Stars 2019 erhalten hatte.

„Das Burda-Museum in Baden-Baden ist bis heute etwas ganz Besonderes für mich“, sagte Meier in seinem Büro in Manhattan im Zuge der Preisverleihung. „Ich erinnere mich an einen außergewöhnlichen Bauherrn und an die große Herausforderung, mitten im Central Park von Baden-Baden dieses Projekt zu realisieren.“ Gleichzeitig verriet er, warum er seit den 1970er Jahren immer wieder gern in Deutschland gebaut hat. „Es gibt eine besondere Wertschätzung für Architektur in Deutschland, die man so fast nirgends sonst auf der Welt findet.“

Mit Blick auf junge Architekten in den Staaten und in Deutschland fasste Meier seine Vision von guter Architektur zusammen: „Es geht darum, den Menschen etwas zurückzugeben. Der Ort, die Umgebung, die Natur, die Lage – all das spielt eine Rolle. Aber das wichtigste ist, wie das Gebäude auf die Menschen wirkt, die ihm begegnen.“

Grossmann war für die Preisverleihung mit seiner Frau, der Architektin Mila Grossmann, nach New York geflogen, um dem weltweit bekanntesten Museums-Architekten die Trophäe persönlich zu überreichen. „Das ist schon etwas ganze Besonderes für mich“, sagt Grossmann. „Ich war schon während meines Studiums ein Fan von Richard Meier. Ausgehend von den Ideen Le Corbusiers hat er das architektonische Repertoire der ganzen Welt erweitert.“

Meiers architektonische Handschrift ist geprägt von der Weiterentwicklung des Bauhaus-Stil aus den 1920er Jahren. Der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier hatten diesen nüchtern-sachlichen Stil seinerzeit um neue Ideen bereichert. Unter Cobusier blieb es bei einer elegant reduzierten Formensprache, gleichzeitig aber wurde Architektur ästhetischer und nachhaltiger: Die klare Trennung zwischen tragenden und nicht-tragenden Strukturen, Dachgärten statt Steildächer, eine freie Grundrissgestaltung dank seines Pfostensystems: all das geht auf Le Corbusier zurück.

Den jungen amerikanischen Architekten Richard Meier inspirierte vor allem die Wohnhausarchitektur Le Corbusiers. An diesen Stil schließen sich fast alle der von ihm entworfenen Gebäude an. Sie sind in weißer Farbe und strengen geometrischen Formen gehalten und zeichnen sich durch lichtdurchflutete Innenräume aus. Dahinter steckt Meiers Mantra: „Das Wichtigste ist Licht. Licht ist Leben.“

Diese Handschrift zeigt auch Meiers Entwurf für das Museum Frieder Burda in Baden-Baden, das im Oktober 2004 eröffnet wurde. Meier schuf – gemeinsam mit dem Baden-Badener Architekt Peter W. Kruse – für die Kurstadt einen lichten, offenen Bau mit zwei großen Sälen, zwei Kabinetten und einem Souterrain. Die drei Geschosse werden wie in anderen Museumsbauten Meiers über begehbare Rampen erschlossen. Der Neubau mit rund 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche kostete seinerzeit etwa 15 Millionen Euro und wurde ohne öffentliche Fördermittel realisiert.

Mit Richard Meier geht der All Stars Award in diesem Jahr an einen echten Weltstar der Szene. Meier hat in seiner fast 60-jährigen Karriere den als Nobelpreis für Architektur bekannten Pritzker-Preis erhalten, den Compasso d“Oro und den Honour Award des American Institute of Architects für das Museum Frieder Burda. Meier ist Ehrendoktor der Universitäten Neapel und Bukarest und auch heute, mit inzwischen 87 Jahren, noch täglich dabei, Neues zu entwerfen und zu gestalten.

Der Badische Architekturpreis ist ein für alle Bauschaffenden und -Interessierten offener und unabhängiger Architekturpreis. Die Nominierungsphase für die laufende Kampagne hat am 1. März begonnen. Noch bis 15. Mai können Werke und Gebäude in 12 Kategorien nominiert werden. 2019 haben mehr als 20.000 Menschen ein Voting abgegeben. Zuvor waren mehr als 240 Einreichungen in den Kategorien Industrie/Gewerbebau, Öffentliche Bauten, Privathäuser/Wohnen, Interior Design und Ingenieurbauwerke eingegangen. Wie schon bei der Erstauflage in 2019 wird es auch 2022 eine große Gala im Europäischen Forum am Rhein geben, auf der die Architektur gefeiert und die Gewinner ausgezeichnet werden. Der Termin hierfür ist der 15. Oktober 2022. Für das Konzept des BADAP, der Architektur eine solche Bühne zu verschaffen, gewann die Grossmann Group im Jahr 2021 den Ortenauer Marketingpreis.

Weitere Informationen unter: https://www.badap.de

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Jürgen und Mila Grossmann mit dem Ehrenpreisträger des BADAP 2022: Richard Meier (Bildquelle: Karsten Staiger)

Der amerikanische Star-Architekt Richard Meier hat den Badischen Architekturpreis in New York verliehen bekommen. Die Jury, Schirmherr Frank Scherer und Stifter Jürgen Grossmann würdigen mit dem All-Stars-Award Meiers Verdienste um die Weiterentwicklung guter Architektur in Baden-Württemberg. „Richard Meier hat ein Werk geschaffen, das bis heute junge Architekten begeistert und inspiriert“, sagt Jürgen Grossmann. „Sein Museum Frieder Burda ist der Beweis, dass sich gute Architektur eben nicht auf Stahl, Glas oder Beton sondern auf Licht, Raum und Wirkung konzentriert.“ Meier folgt damit als Preisträger auf Philippe Starck, der den Badischen Architekturpreis BADAP in der Kategorie All Stars 2019 erhalten hatte.

„Das Burda-Museum in Baden-Baden ist bis heute etwas ganz Besonderes für mich“, sagte Meier in seinem Büro in Manhattan im Zuge der Preisverleihung. „Ich erinnere mich an einen außergewöhnlichen Bauherrn und an die große Herausforderung, mitten im Central Park von Baden-Baden dieses Projekt zu realisieren.“ Gleichzeitig verriet er, warum er seit den 1970er Jahren immer wieder gern in Deutschland gebaut hat. „Es gibt eine besondere Wertschätzung für Architektur in Deutschland, die man so fast nirgends sonst auf der Welt findet.“

Mit Blick auf junge Architekten in den Staaten und in Deutschland fasste Meier seine Vision von guter Architektur zusammen: „Es geht darum, den Menschen etwas zurückzugeben. Der Ort, die Umgebung, die Natur, die Lage – all das spielt eine Rolle. Aber das wichtigste ist, wie das Gebäude auf die Menschen wirkt, die ihm begegnen.“

Grossmann war für die Preisverleihung mit seiner Frau, der Architektin Mila Grossmann, nach New York geflogen, um dem weltweit bekanntesten Museums-Architekten die Trophäe persönlich zu überreichen. „Das ist schon etwas ganze Besonderes für mich“, sagt Grossmann. „Ich war schon während meines Studiums ein Fan von Richard Meier. Ausgehend von den Ideen Le Corbusiers hat er das architektonische Repertoire der ganzen Welt erweitert.“

Meiers architektonische Handschrift ist geprägt von der Weiterentwicklung des Bauhaus-Stil aus den 1920er Jahren. Der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier hatten diesen nüchtern-sachlichen Stil seinerzeit um neue Ideen bereichert. Unter Cobusier blieb es bei einer elegant reduzierten Formensprache, gleichzeitig aber wurde Architektur ästhetischer und nachhaltiger: Die klare Trennung zwischen tragenden und nicht-tragenden Strukturen, Dachgärten statt Steildächer, eine freie Grundrissgestaltung dank seines Pfostensystems: all das geht auf Le Corbusier zurück.

Den jungen amerikanischen Architekten Richard Meier inspirierte vor allem die Wohnhausarchitektur Le Corbusiers. An diesen Stil schließen sich fast alle der von ihm entworfenen Gebäude an. Sie sind in weißer Farbe und strengen geometrischen Formen gehalten und zeichnen sich durch lichtdurchflutete Innenräume aus. Dahinter steckt Meiers Mantra: „Das Wichtigste ist Licht. Licht ist Leben.“

Diese Handschrift zeigt auch Meiers Entwurf für das Museum Frieder Burda in Baden-Baden, das im Oktober 2004 eröffnet wurde. Meier schuf – gemeinsam mit dem Baden-Badener Architekt Peter W. Kruse – für die Kurstadt einen lichten, offenen Bau mit zwei großen Sälen, zwei Kabinetten und einem Souterrain. Die drei Geschosse werden wie in anderen Museumsbauten Meiers über begehbare Rampen erschlossen. Der Neubau mit rund 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche kostete seinerzeit etwa 15 Millionen Euro und wurde ohne öffentliche Fördermittel realisiert.

Mit Richard Meier geht der All Stars Award in diesem Jahr an einen echten Weltstar der Szene. Meier hat in seiner fast 60-jährigen Karriere den als Nobelpreis für Architektur bekannten Pritzker-Preis erhalten, den Compasso d“Oro und den Honour Award des American Institute of Architects für das Museum Frieder Burda. Meier ist Ehrendoktor der Universitäten Neapel und Bukarest und auch heute, mit inzwischen 87 Jahren, noch täglich dabei, Neues zu entwerfen und zu gestalten.

Der Badische Architekturpreis ist ein für alle Bauschaffenden und -Interessierten offener und unabhängiger Architekturpreis. Die Nominierungsphase für die laufende Kampagne hat am 1. März begonnen. Noch bis 15. Mai können Werke und Gebäude in 12 Kategorien nominiert werden. 2019 haben mehr als 20.000 Menschen ein Voting abgegeben. Zuvor waren mehr als 240 Einreichungen in den Kategorien Industrie/Gewerbebau, Öffentliche Bauten, Privathäuser/Wohnen, Interior Design und Ingenieurbauwerke eingegangen. Wie schon bei der Erstauflage in 2019 wird es auch 2022 eine große Gala im Europäischen Forum am Rhein geben, auf der die Architektur gefeiert und die Gewinner ausgezeichnet werden. Der Termin hierfür ist der 15. Oktober 2022. Für das Konzept des BADAP, der Architektur eine solche Bühne zu verschaffen, gewann die Grossmann Group im Jahr 2021 den Ortenauer Marketingpreis.

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Jürgen und Mila Grossmann mit dem Ehrenpreisträger des BADAP 2022: Richard Meier (Bildquelle: Karsten Staiger)

Der amerikanische Star-Architekt Richard Meier hat den Badischen Architekturpreis in New York verliehen bekommen. Die Jury, Schirmherr Frank Scherer und Stifter Jürgen Grossmann würdigen mit dem All-Stars-Award Meiers Verdienste um die Weiterentwicklung guter Architektur in Baden-Württemberg. „Richard Meier hat ein Werk geschaffen, das bis heute junge Architekten begeistert und inspiriert“, sagt Jürgen Grossmann. „Sein Museum Frieder Burda ist der Beweis, dass sich gute Architektur eben nicht auf Stahl, Glas oder Beton sondern auf Licht, Raum und Wirkung konzentriert.“ Meier folgt damit als Preisträger auf Philippe Starck, der den Badischen Architekturpreis BADAP in der Kategorie All Stars 2019 erhalten hatte.

„Das Burda-Museum in Baden-Baden ist bis heute etwas ganz Besonderes für mich“, sagte Meier in seinem Büro in Manhattan im Zuge der Preisverleihung. „Ich erinnere mich an einen außergewöhnlichen Bauherrn und an die große Herausforderung, mitten im Central Park von Baden-Baden dieses Projekt zu realisieren.“ Gleichzeitig verriet er, warum er seit den 1970er Jahren immer wieder gern in Deutschland gebaut hat. „Es gibt eine besondere Wertschätzung für Architektur in Deutschland, die man so fast nirgends sonst auf der Welt findet.“

Mit Blick auf junge Architekten in den Staaten und in Deutschland fasste Meier seine Vision von guter Architektur zusammen: „Es geht darum, den Menschen etwas zurückzugeben. Der Ort, die Umgebung, die Natur, die Lage – all das spielt eine Rolle. Aber das wichtigste ist, wie das Gebäude auf die Menschen wirkt, die ihm begegnen.“

Grossmann war für die Preisverleihung mit seiner Frau, der Architektin Mila Grossmann, nach New York geflogen, um dem weltweit bekanntesten Museums-Architekten die Trophäe persönlich zu überreichen. „Das ist schon etwas ganze Besonderes für mich“, sagt Grossmann. „Ich war schon während meines Studiums ein Fan von Richard Meier. Ausgehend von den Ideen Le Corbusiers hat er das architektonische Repertoire der ganzen Welt erweitert.“

Meiers architektonische Handschrift ist geprägt von der Weiterentwicklung des Bauhaus-Stil aus den 1920er Jahren. Der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier hatten diesen nüchtern-sachlichen Stil seinerzeit um neue Ideen bereichert. Unter Cobusier blieb es bei einer elegant reduzierten Formensprache, gleichzeitig aber wurde Architektur ästhetischer und nachhaltiger: Die klare Trennung zwischen tragenden und nicht-tragenden Strukturen, Dachgärten statt Steildächer, eine freie Grundrissgestaltung dank seines Pfostensystems: all das geht auf Le Corbusier zurück.

Den jungen amerikanischen Architekten Richard Meier inspirierte vor allem die Wohnhausarchitektur Le Corbusiers. An diesen Stil schließen sich fast alle der von ihm entworfenen Gebäude an. Sie sind in weißer Farbe und strengen geometrischen Formen gehalten und zeichnen sich durch lichtdurchflutete Innenräume aus. Dahinter steckt Meiers Mantra: „Das Wichtigste ist Licht. Licht ist Leben.“

Diese Handschrift zeigt auch Meiers Entwurf für das Museum Frieder Burda in Baden-Baden, das im Oktober 2004 eröffnet wurde. Meier schuf – gemeinsam mit dem Baden-Badener Architekt Peter W. Kruse – für die Kurstadt einen lichten, offenen Bau mit zwei großen Sälen, zwei Kabinetten und einem Souterrain. Die drei Geschosse werden wie in anderen Museumsbauten Meiers über begehbare Rampen erschlossen. Der Neubau mit rund 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche kostete seinerzeit etwa 15 Millionen Euro und wurde ohne öffentliche Fördermittel realisiert.

Mit Richard Meier geht der All Stars Award in diesem Jahr an einen echten Weltstar der Szene. Meier hat in seiner fast 60-jährigen Karriere den als Nobelpreis für Architektur bekannten Pritzker-Preis erhalten, den Compasso d“Oro und den Honour Award des American Institute of Architects für das Museum Frieder Burda. Meier ist Ehrendoktor der Universitäten Neapel und Bukarest und auch heute, mit inzwischen 87 Jahren, noch täglich dabei, Neues zu entwerfen und zu gestalten.

Der Badische Architekturpreis ist ein für alle Bauschaffenden und -Interessierten offener und unabhängiger Architekturpreis. Die Nominierungsphase für die laufende Kampagne hat am 1. März begonnen. Noch bis 15. Mai können Werke und Gebäude in 12 Kategorien nominiert werden. 2019 haben mehr als 20.000 Menschen ein Voting abgegeben. Zuvor waren mehr als 240 Einreichungen in den Kategorien Industrie/Gewerbebau, Öffentliche Bauten, Privathäuser/Wohnen, Interior Design und Ingenieurbauwerke eingegangen. Wie schon bei der Erstauflage in 2019 wird es auch 2022 eine große Gala im Europäischen Forum am Rhein geben, auf der die Architektur gefeiert und die Gewinner ausgezeichnet werden. Der Termin hierfür ist der 15. Oktober 2022. Für das Konzept des BADAP, der Architektur eine solche Bühne zu verschaffen, gewann die Grossmann Group im Jahr 2021 den Ortenauer Marketingpreis.

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Jürgen und Mila Grossmann mit dem Ehrenpreisträger des BADAP 2022: Richard Meier (Bildquelle: Karsten Staiger)

Der amerikanische Star-Architekt Richard Meier hat den Badischen Architekturpreis in New York verliehen bekommen. Die Jury, Schirmherr Frank Scherer und Stifter Jürgen Grossmann würdigen mit dem All-Stars-Award Meiers Verdienste um die Weiterentwicklung guter Architektur in Baden-Württemberg. „Richard Meier hat ein Werk geschaffen, das bis heute junge Architekten begeistert und inspiriert“, sagt Jürgen Grossmann. „Sein Museum Frieder Burda ist der Beweis, dass sich gute Architektur eben nicht auf Stahl, Glas oder Beton sondern auf Licht, Raum und Wirkung konzentriert.“ Meier folgt damit als Preisträger auf Philippe Starck, der den Badischen Architekturpreis BADAP in der Kategorie All Stars 2019 erhalten hatte.

„Das Burda-Museum in Baden-Baden ist bis heute etwas ganz Besonderes für mich“, sagte Meier in seinem Büro in Manhattan im Zuge der Preisverleihung. „Ich erinnere mich an einen außergewöhnlichen Bauherrn und an die große Herausforderung, mitten im Central Park von Baden-Baden dieses Projekt zu realisieren.“ Gleichzeitig verriet er, warum er seit den 1970er Jahren immer wieder gern in Deutschland gebaut hat. „Es gibt eine besondere Wertschätzung für Architektur in Deutschland, die man so fast nirgends sonst auf der Welt findet.“

Mit Blick auf junge Architekten in den Staaten und in Deutschland fasste Meier seine Vision von guter Architektur zusammen: „Es geht darum, den Menschen etwas zurückzugeben. Der Ort, die Umgebung, die Natur, die Lage – all das spielt eine Rolle. Aber das wichtigste ist, wie das Gebäude auf die Menschen wirkt, die ihm begegnen.“

Grossmann war für die Preisverleihung mit seiner Frau, der Architektin Mila Grossmann, nach New York geflogen, um dem weltweit bekanntesten Museums-Architekten die Trophäe persönlich zu überreichen. „Das ist schon etwas ganze Besonderes für mich“, sagt Grossmann. „Ich war schon während meines Studiums ein Fan von Richard Meier. Ausgehend von den Ideen Le Corbusiers hat er das architektonische Repertoire der ganzen Welt erweitert.“

Meiers architektonische Handschrift ist geprägt von der Weiterentwicklung des Bauhaus-Stil aus den 1920er Jahren. Der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier hatten diesen nüchtern-sachlichen Stil seinerzeit um neue Ideen bereichert. Unter Cobusier blieb es bei einer elegant reduzierten Formensprache, gleichzeitig aber wurde Architektur ästhetischer und nachhaltiger: Die klare Trennung zwischen tragenden und nicht-tragenden Strukturen, Dachgärten statt Steildächer, eine freie Grundrissgestaltung dank seines Pfostensystems: all das geht auf Le Corbusier zurück.

Den jungen amerikanischen Architekten Richard Meier inspirierte vor allem die Wohnhausarchitektur Le Corbusiers. An diesen Stil schließen sich fast alle der von ihm entworfenen Gebäude an. Sie sind in weißer Farbe und strengen geometrischen Formen gehalten und zeichnen sich durch lichtdurchflutete Innenräume aus. Dahinter steckt Meiers Mantra: „Das Wichtigste ist Licht. Licht ist Leben.“

Diese Handschrift zeigt auch Meiers Entwurf für das Museum Frieder Burda in Baden-Baden, das im Oktober 2004 eröffnet wurde. Meier schuf – gemeinsam mit dem Baden-Badener Architekt Peter W. Kruse – für die Kurstadt einen lichten, offenen Bau mit zwei großen Sälen, zwei Kabinetten und einem Souterrain. Die drei Geschosse werden wie in anderen Museumsbauten Meiers über begehbare Rampen erschlossen. Der Neubau mit rund 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche kostete seinerzeit etwa 15 Millionen Euro und wurde ohne öffentliche Fördermittel realisiert.

Mit Richard Meier geht der All Stars Award in diesem Jahr an einen echten Weltstar der Szene. Meier hat in seiner fast 60-jährigen Karriere den als Nobelpreis für Architektur bekannten Pritzker-Preis erhalten, den Compasso d“Oro und den Honour Award des American Institute of Architects für das Museum Frieder Burda. Meier ist Ehrendoktor der Universitäten Neapel und Bukarest und auch heute, mit inzwischen 87 Jahren, noch täglich dabei, Neues zu entwerfen und zu gestalten.

Der Badische Architekturpreis ist ein für alle Bauschaffenden und -Interessierten offener und unabhängiger Architekturpreis. Die Nominierungsphase für die laufende Kampagne hat am 1. März begonnen. Noch bis 15. Mai können Werke und Gebäude in 12 Kategorien nominiert werden. 2019 haben mehr als 20.000 Menschen ein Voting abgegeben. Zuvor waren mehr als 240 Einreichungen in den Kategorien Industrie/Gewerbebau, Öffentliche Bauten, Privathäuser/Wohnen, Interior Design und Ingenieurbauwerke eingegangen. Wie schon bei der Erstauflage in 2019 wird es auch 2022 eine große Gala im Europäischen Forum am Rhein geben, auf der die Architektur gefeiert und die Gewinner ausgezeichnet werden. Der Termin hierfür ist der 15. Oktober 2022. Für das Konzept des BADAP, der Architektur eine solche Bühne zu verschaffen, gewann die Grossmann Group im Jahr 2021 den Ortenauer Marketingpreis.

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Jürgen und Mila Grossmann mit dem Ehrenpreisträger des BADAP 2022: Richard Meier (Bildquelle: Karsten Staiger)

Der amerikanische Star-Architekt Richard Meier hat den Badischen Architekturpreis in New York verliehen bekommen. Die Jury, Schirmherr Frank Scherer und Stifter Jürgen Grossmann würdigen mit dem All-Stars-Award Meiers Verdienste um die Weiterentwicklung guter Architektur in Baden-Württemberg. „Richard Meier hat ein Werk geschaffen, das bis heute junge Architekten begeistert und inspiriert“, sagt Jürgen Grossmann. „Sein Museum Frieder Burda ist der Beweis, dass sich gute Architektur eben nicht auf Stahl, Glas oder Beton sondern auf Licht, Raum und Wirkung konzentriert.“ Meier folgt damit als Preisträger auf Philippe Starck, der den Badischen Architekturpreis BADAP in der Kategorie All Stars 2019 erhalten hatte.

„Das Burda-Museum in Baden-Baden ist bis heute etwas ganz Besonderes für mich“, sagte Meier in seinem Büro in Manhattan im Zuge der Preisverleihung. „Ich erinnere mich an einen außergewöhnlichen Bauherrn und an die große Herausforderung, mitten im Central Park von Baden-Baden dieses Projekt zu realisieren.“ Gleichzeitig verriet er, warum er seit den 1970er Jahren immer wieder gern in Deutschland gebaut hat. „Es gibt eine besondere Wertschätzung für Architektur in Deutschland, die man so fast nirgends sonst auf der Welt findet.“

Mit Blick auf junge Architekten in den Staaten und in Deutschland fasste Meier seine Vision von guter Architektur zusammen: „Es geht darum, den Menschen etwas zurückzugeben. Der Ort, die Umgebung, die Natur, die Lage – all das spielt eine Rolle. Aber das wichtigste ist, wie das Gebäude auf die Menschen wirkt, die ihm begegnen.“

Grossmann war für die Preisverleihung mit seiner Frau, der Architektin Mila Grossmann, nach New York geflogen, um dem weltweit bekanntesten Museums-Architekten die Trophäe persönlich zu überreichen. „Das ist schon etwas ganze Besonderes für mich“, sagt Grossmann. „Ich war schon während meines Studiums ein Fan von Richard Meier. Ausgehend von den Ideen Le Corbusiers hat er das architektonische Repertoire der ganzen Welt erweitert.“

Meiers architektonische Handschrift ist geprägt von der Weiterentwicklung des Bauhaus-Stil aus den 1920er Jahren. Der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier hatten diesen nüchtern-sachlichen Stil seinerzeit um neue Ideen bereichert. Unter Cobusier blieb es bei einer elegant reduzierten Formensprache, gleichzeitig aber wurde Architektur ästhetischer und nachhaltiger: Die klare Trennung zwischen tragenden und nicht-tragenden Strukturen, Dachgärten statt Steildächer, eine freie Grundrissgestaltung dank seines Pfostensystems: all das geht auf Le Corbusier zurück.

Den jungen amerikanischen Architekten Richard Meier inspirierte vor allem die Wohnhausarchitektur Le Corbusiers. An diesen Stil schließen sich fast alle der von ihm entworfenen Gebäude an. Sie sind in weißer Farbe und strengen geometrischen Formen gehalten und zeichnen sich durch lichtdurchflutete Innenräume aus. Dahinter steckt Meiers Mantra: „Das Wichtigste ist Licht. Licht ist Leben.“

Diese Handschrift zeigt auch Meiers Entwurf für das Museum Frieder Burda in Baden-Baden, das im Oktober 2004 eröffnet wurde. Meier schuf – gemeinsam mit dem Baden-Badener Architekt Peter W. Kruse – für die Kurstadt einen lichten, offenen Bau mit zwei großen Sälen, zwei Kabinetten und einem Souterrain. Die drei Geschosse werden wie in anderen Museumsbauten Meiers über begehbare Rampen erschlossen. Der Neubau mit rund 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche kostete seinerzeit etwa 15 Millionen Euro und wurde ohne öffentliche Fördermittel realisiert.

Mit Richard Meier geht der All Stars Award in diesem Jahr an einen echten Weltstar der Szene. Meier hat in seiner fast 60-jährigen Karriere den als Nobelpreis für Architektur bekannten Pritzker-Preis erhalten, den Compasso d“Oro und den Honour Award des American Institute of Architects für das Museum Frieder Burda. Meier ist Ehrendoktor der Universitäten Neapel und Bukarest und auch heute, mit inzwischen 87 Jahren, noch täglich dabei, Neues zu entwerfen und zu gestalten.

Der Badische Architekturpreis ist ein für alle Bauschaffenden und -Interessierten offener und unabhängiger Architekturpreis. Die Nominierungsphase für die laufende Kampagne hat am 1. März begonnen. Noch bis 15. Mai können Werke und Gebäude in 12 Kategorien nominiert werden. 2019 haben mehr als 20.000 Menschen ein Voting abgegeben. Zuvor waren mehr als 240 Einreichungen in den Kategorien Industrie/Gewerbebau, Öffentliche Bauten, Privathäuser/Wohnen, Interior Design und Ingenieurbauwerke eingegangen. Wie schon bei der Erstauflage in 2019 wird es auch 2022 eine große Gala im Europäischen Forum am Rhein geben, auf der die Architektur gefeiert und die Gewinner ausgezeichnet werden. Der Termin hierfür ist der 15. Oktober 2022. Für das Konzept des BADAP, der Architektur eine solche Bühne zu verschaffen, gewann die Grossmann Group im Jahr 2021 den Ortenauer Marketingpreis.

Weitere Informationen unter: https://www.badap.de

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Kontakt
Badischer Architekturpreis
Barbara Garms
Bahnhofsplatz 1
77694 Kehl
+49 (0) 781 91 97 05-32
bg@tietge.com
https://www.badap.de

All-Stars-Award nach Amerika: Badischer Architekturpreis für Richard Meier

All-Stars-Award nach Amerika: Badischer Architekturpreis für Richard Meier

Jürgen und Mila Grossmann mit dem Ehrenpreisträger des BADAP 2022: Richard Meier (Bildquelle: Karsten Staiger)

Der amerikanische Star-Architekt Richard Meier hat den Badischen Architekturpreis in New York verliehen bekommen. Die Jury, Schirmherr Frank Scherer und Stifter Jürgen Grossmann würdigen mit dem All-Stars-Award Meiers Verdienste um die Weiterentwicklung guter Architektur in Baden-Württemberg. „Richard Meier hat ein Werk geschaffen, das bis heute junge Architekten begeistert und inspiriert“, sagt Jürgen Grossmann. „Sein Museum Frieder Burda ist der Beweis, dass sich gute Architektur eben nicht auf Stahl, Glas oder Beton sondern auf Licht, Raum und Wirkung konzentriert.“ Meier folgt damit als Preisträger auf Philippe Starck, der den Badischen Architekturpreis BADAP in der Kategorie All Stars 2019 erhalten hatte.

„Das Burda-Museum in Baden-Baden ist bis heute etwas ganz Besonderes für mich“, sagte Meier in seinem Büro in Manhattan im Zuge der Preisverleihung. „Ich erinnere mich an einen außergewöhnlichen Bauherrn und an die große Herausforderung, mitten im Central Park von Baden-Baden dieses Projekt zu realisieren.“ Gleichzeitig verriet er, warum er seit den 1970er Jahren immer wieder gern in Deutschland gebaut hat. „Es gibt eine besondere Wertschätzung für Architektur in Deutschland, die man so fast nirgends sonst auf der Welt findet.“

Mit Blick auf junge Architekten in den Staaten und in Deutschland fasste Meier seine Vision von guter Architektur zusammen: „Es geht darum, den Menschen etwas zurückzugeben. Der Ort, die Umgebung, die Natur, die Lage – all das spielt eine Rolle. Aber das wichtigste ist, wie das Gebäude auf die Menschen wirkt, die ihm begegnen.“

Grossmann war für die Preisverleihung mit seiner Frau, der Architektin Mila Grossmann, nach New York geflogen, um dem weltweit bekanntesten Museums-Architekten die Trophäe persönlich zu überreichen. „Das ist schon etwas ganze Besonderes für mich“, sagt Grossmann. „Ich war schon während meines Studiums ein Fan von Richard Meier. Ausgehend von den Ideen Le Corbusiers hat er das architektonische Repertoire der ganzen Welt erweitert.“

Meiers architektonische Handschrift ist geprägt von der Weiterentwicklung des Bauhaus-Stil aus den 1920er Jahren. Der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier hatten diesen nüchtern-sachlichen Stil seinerzeit um neue Ideen bereichert. Unter Cobusier blieb es bei einer elegant reduzierten Formensprache, gleichzeitig aber wurde Architektur ästhetischer und nachhaltiger: Die klare Trennung zwischen tragenden und nicht-tragenden Strukturen, Dachgärten statt Steildächer, eine freie Grundrissgestaltung dank seines Pfostensystems: all das geht auf Le Corbusier zurück.

Den jungen amerikanischen Architekten Richard Meier inspirierte vor allem die Wohnhausarchitektur Le Corbusiers. An diesen Stil schließen sich fast alle der von ihm entworfenen Gebäude an. Sie sind in weißer Farbe und strengen geometrischen Formen gehalten und zeichnen sich durch lichtdurchflutete Innenräume aus. Dahinter steckt Meiers Mantra: „Das Wichtigste ist Licht. Licht ist Leben.“

Diese Handschrift zeigt auch Meiers Entwurf für das Museum Frieder Burda in Baden-Baden, das im Oktober 2004 eröffnet wurde. Meier schuf – gemeinsam mit dem Baden-Badener Architekt Peter W. Kruse – für die Kurstadt einen lichten, offenen Bau mit zwei großen Sälen, zwei Kabinetten und einem Souterrain. Die drei Geschosse werden wie in anderen Museumsbauten Meiers über begehbare Rampen erschlossen. Der Neubau mit rund 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche kostete seinerzeit etwa 15 Millionen Euro und wurde ohne öffentliche Fördermittel realisiert.

Mit Richard Meier geht der All Stars Award in diesem Jahr an einen echten Weltstar der Szene. Meier hat in seiner fast 60-jährigen Karriere den als Nobelpreis für Architektur bekannten Pritzker-Preis erhalten, den Compasso d“Oro und den Honour Award des American Institute of Architects für das Museum Frieder Burda. Meier ist Ehrendoktor der Universitäten Neapel und Bukarest und auch heute, mit inzwischen 87 Jahren, noch täglich dabei, Neues zu entwerfen und zu gestalten.

Der Badische Architekturpreis ist ein für alle Bauschaffenden und -Interessierten offener und unabhängiger Architekturpreis. Die Nominierungsphase für die laufende Kampagne hat am 1. März begonnen. Noch bis 15. Mai können Werke und Gebäude in 12 Kategorien nominiert werden. 2019 haben mehr als 20.000 Menschen ein Voting abgegeben. Zuvor waren mehr als 240 Einreichungen in den Kategorien Industrie/Gewerbebau, Öffentliche Bauten, Privathäuser/Wohnen, Interior Design und Ingenieurbauwerke eingegangen. Wie schon bei der Erstauflage in 2019 wird es auch 2022 eine große Gala im Europäischen Forum am Rhein geben, auf der die Architektur gefeiert und die Gewinner ausgezeichnet werden. Der Termin hierfür ist der 15. Oktober 2022. Für das Konzept des BADAP, der Architektur eine solche Bühne zu verschaffen, gewann die Grossmann Group im Jahr 2021 den Ortenauer Marketingpreis.

Weitere Informationen unter: https://www.badap.de

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