Katarakt OP in Mainz: Welche Linse ist sinnvoll?

Augenarzt in Mainz berät Patienten individuell zur richtigen Linse vor der Katarakt OP

Katarakt OP in Mainz: Welche Linse ist sinnvoll?

Der Graue Star ist altersbedingt und sollte behandelt werden.

MAINZ. Der Graue Star (https://www.augenaerzte-mainz.de/grauer-star-katarakt/), medizinisch als Katarakt (https://www.augenaerzte-mainz.de/katarakt-op-in-mainz-welche-linse-ist-sinnvoll/) bezeichnet, ist eine häufige Folge der natürlichen Alterungsprozesse, die auch die Augen betreffen. Dabei lagern sich Stoffwechselprodukte im Auge ab und trüben die natürliche Augenlinse ein. Die einzige therapeutische Option, die fortschreitende Trübung zu korrigieren, ist ein sogenannter Linsentausch und eine Anpassung der Brechkraft des Auges (Refraktion). Dr. med. Thomas Kauffmann leitet in Mainz zusammen mit Dr. med. Jutta Kauffmann und Dr. med. Stefan Breitkopf eine augenärztliche Gemeinschaftspraxis und führt Katarakt (https://www.augenaerzte-mainz.de) Operationen in der Regel ambulant durch. Dabei wird die natürliche Augenlinse bzw. der Linsenkern mit Ultraschall verflüssigt und mit der Linsenrinde abgesaugt. In den leeren Linsenkapselsack wird dann die gefaltete künstliche Linse eingeschoben, die sich im Auge selbstständig entfaltet.

Katarakt OP: Linsenwahl hängt von verschiedenen Faktoren ab, erklärt Augenarzt aus Mainz

Die bei der Katarakt OP eingesetzten Intraokularlinsen bestehen aus Kunststoff. An ihrem Rand befinden sich elastische Bügel, die die Linse an der richtigen Position halten. Sie bestehen aus überwiegend aus Acrylat, nur noch sehr selten aus Silikon. Die künstlichen Augenlinsen verfügen je nach Modell über bestimmte visuelle Funktionen. Sphärische Standardlinsen haben eine Brechkraft entweder für scharfes Sehen in der Nähe oder in der Ferne oder eine mittlere Entfernung. Multifokallinsen mit mehreren Brennpunkten dagegen sorgen sowohl in der Ferne als auch in der Nähe für eine gute Sehschärfe. Ein weiterer Linsentyp sind die sogenannten asphärischen Sonderlinsen, die neben dem Grauen Star Sehfehler wie Astigmatismus oder Hornhautverkrümmung ausgleichen können. Außerdem lassen sich Linsen mit einem Farbfilter ausstatten, um die Netzhaut vor Erkrankungen zu schützen. „Die Linsenauswahl hängt von vielen Faktoren ab. Wir legen in unserer Praxis viel Wert darauf, die für unsere Patientinnen und Patienten beste Wahl zu treffen. Dabei spielen Vorerkrankungen und vorhandene Sehfehler die entscheidenden Rollen“, erläutert Dr. med. Thomas Kauffmann die Vorgehensweise.

Katarakt OP beim Augenarzt in Mainz zielt auf gutes Sehvermögen und mehr Lebensqualität

Die Medizintechnik ist im Bereich der Intraokularlinsen heute weit fortgeschritten. Ihr Vorteil ist, dass Patienten sie in der Regel lebenslang tragen können. Die Linsen müssen auch nicht wie andere Körperimplantate langwierig einheilen. Auch ein Austausch aus Verschleißgründen ist bei modernen Intraokularlinsen nicht notwendig. „Die Katarakt OP ist heute ein Routine-Eingriff. Die Komplikationsrate ist gering und die Einschränkungen nach der OP sind vertretbar. Uns ist es wichtig, dass unsere Patientinnen und Patienten nach der OP wieder ein gutes Sehvermögen haben und gerade ältere Menschen vor Stürzen oder Unfällen besser geschützt sind“, beschreibt Dr. med. Thomas Kauffmann.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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Augenarzt für Neuss: Laserbehandlung bei Makuladegeneration?

Noch zu wenige Studien zur Lasertherapie bei Makuladegeneration, mahnt Augenarzt für Neuss

Augenarzt für Neuss: Laserbehandlung bei Makuladegeneration?

Augenarzt aus Neuss weist auf die fehlenden Studien zu einer Lasertherapie bei AMD hin.

NEUSS. Bisher gibt es keine wissenschaftlich ausreichend erforschte, alternative Therapie bei altersbedingter Makuladegeneration (http://www.eyedoc-janssen.de/augenheilkunde/altersabhaengige-makuladegeneration-amd/) (AMD) außer der intravitrealen operativen Medikamentengabe (IVOM). Augenarzt Benno Janßen verweist dazu auf eine gemeinsame Stellungnahme der augenärztlichen Fachgesellschaften Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), Retinologische Gesellschaft (RG) und des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands (BVA). Sie haben auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse eine gemeinsame Position zur Lasertherapie von sogenannten Drusen bei AMD (http://www.eyedoc-janssen.de/augenarzt-fuer-neuss-laserbehandlung-bei-makuladegeneration/) veröffentlicht. Bei Drusen handelt es sich um extrazelluläres Material, das sich bei AMD (http://www.eyedoc-janssen.de) auf der Netzhaut ablagert.

Augenarzt für Neuss verweist auf Stellungnahme der Fachgesellschaften zur Lasertherapie bei AMD

Eine Lasertherapie der Netzhaut, insbesondere im Bereich des retinalen Pigmentepithels (RPE) zielt darauf, das Fortschreiten der AMD zu verhindern. Durch Laserimpulse sollen Drusen und Pigmentveränderungen abgebaut werden. Im Ergebnis soll sich die Funktionsfähigkeit der gesamten Netzhaut erholen. Benno Janßen weist darauf hin, dass es durch eine konventionelle Lasertherapie zu einer Schädigung von Photorezeptoren im Bestrahlungsfeld kommen kann und der Fortschritt der AMD keinesfalls gesichert verhindert wird. Die Fachgesellschaften sprechen sich deshalb nach vorliegendem Kenntnisstand gegen eine Lasertherapie bei trockener AMD aus.

Augenarzt für Neuss macht gute Erfahrungen mit IVM bei Makuladegeneration

Auch in Bezug auf eine sogenannte selektive Retinatherapie (SRT) mit einem Nanosekunden-Laser zur Behandlung von Makuladegeneration zeigt sich Augenarzt Benno Janßen in Übereinstimmung mit den augenärztlichen Fachverbänden skeptisch. Derzeit liege noch kein wissenschaftlicher Nachweis vor, dass sich eine entsprechende Lasertherapie positiv auf den Verlauf einer AMD auswirkt. Nach Empfehlungen der Fachgesellschaften sollten daher Lasertherapien bei trockener AMD ausschließlich innerhalb von klinischen Studien durchgeführt werden. Benno Janßen: „Bei der altersbedingten Makuladegeneration machen wir nach wie vor die besten Erfahrungen mit der intravitrealen Medikamentengabe, die bei frühzeitiger Anwendung den Verlauf der Netzhauterkrankung deutlich verlangsamen kann.“

Der Augenarzt Benno Janssen in Dormagen bei Neuss bietet in seiner Praxis Operation zu Grauer Star / Katarakt und Vorsorgeuntersuchungen bzw. Therapien zur Makuladegeneration. Sowohl eine Katarakt Operation als auch eine Therapie bei einer Makuladegeneration sollte frühzeitig erfolgen. Ihr Augenarzt in Dormagen bei Neuss berät Sie gerne.

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Augenarzt in Neuss: „Spezialbrille“ bei Makuladegeneration?

Augenarzt in Neuss warnt vor falschen Heilversprechen bei Makuladegeneration

Augenarzt in Neuss: "Spezialbrille" bei Makuladegeneration?

Augenarzt Dr. Janßen klärt auf, dass nur Training und Medikamente bei AMD helfen können.

NEUSS. Patienten mit Makuladegeneration (http://www.eyedoc-janssen.de/augenheilkunde/altersabhaengige-makuladegeneration-amd/) müssen erlernen, gezielt danebenzusehen, beschreibt Augenarzt Benno Janßen, der in seiner Praxis in Neuss Patienten mit altersbedingter Makuladegeneration (http://www.eyedoc-janssen.de/augenarzt-in-neuss-spezialbrille-bei-makuladegeneration/) (AMD) behandelt. Denn das Augenleiden zerstört zentrale Anteile der Netzhaut und die Sehschärfe geht verloren. Dort, wo der Betroffene hinblickt, sieht er nur einen blinden Fleck. Um erkennen zu können, sucht das Gehirn einen neuen Fixierpunkt, mit dem schärfsten, aber verminderten Sehen. Von Makuladegeneration (http://www.eyedoc-janssen.de) Betroffene können diese sogenannte exzentrische Fixation erlernen, um neben dem bereits geschädigten Netzhautareal noch intakte visuelle Kapazitäten zu nutzen – ein durchaus mühevoller Prozess.

Augenarzt aus Neuss verweist auf kritische Stellungnahme der Fachverbände

„Uns begegnen derzeit immer mal wieder Patienten, die mit der falschen Information in unsere Praxis kommen, mit einer sogenannten Spezialbrille ließe sich die exzentrische Fixation unterstützen und die Körperhaltung des Betroffenen positiv beeinflussen. Der Berufsverband der Augenärzte (BVA), die Deutsche Ophtalmologische Gesellschaft (DOG), die Bielschowsky Gesellschaft (BG) und die Retinologische Gesellschaft (RG) gehen jedoch davon aus, dass es sich bei dieser Form von Spezialbrille um ein falsches Heilversprechen handelt“, betont Augenarzt Benno Janßen. So habe sich ein Optiker aus Dortmund eine entsprechende Brille patentieren lassen und sich in der Patentschrift auf eine kanadische Studie(1) bezogen, die jedoch nur wenige Patienten ohne Kontrollgruppe
eingeschlossen hat.

Nur Training und Medikamente helfen bei Makuladegeneration, schildert Augenarzt in Neuss

Die Fachverbände werten die Darstellung, eine Brille könne bei AMD helfen, als Täuschung. Sie berge die Gefahr, dass eine sinnvolle Anpassung von Sehhilfen, Trainings für besseres Sehen mit Makuladegeneration oder gar eine medikamentöse Behandlung unterbleiben könnten. Wichtig ist aus Sicht von Augenarzt Benno Janßen, dass die exzentrische Fixation, auch wenn sie mühsam zu erlernen sei, trainiert wird, damit betroffene Patienten das noch vorhandene visuelle Potenzial ihrer erkrankten Augen nutzen lernen. Die Makuladegeneration verläuft zudem fortschreitend. So kann sich im Verlauf der Krankheit der Ort der bestmöglichen Fixation verändern. Eine Prismenbrille kann an dieser Stelle nicht weiterhelfen, weiß der Facharzt für Augenheilkunde aus Neuss.

(1) Markowitz, Samuel N., Teplitsky, Jack E., Taheri-Shirazi, Maryam (2021): Restitution of potential visual acuity in low vision patients with the use of yoke prisms. Optom. 2021 Jan 18:S. 1888-4296(20)30129-1. Doi: 10.1016/j.optom.2020.10.004.

Der Augenarzt Benno Janssen in Dormagen bei Neuss bietet in seiner Praxis Operation zu Grauer Star / Katarakt und Vorsorgeuntersuchungen bzw. Therapien zur Makuladegeneration. Sowohl eine Katarakt Operation als auch eine Therapie bei einer Makuladegeneration sollte frühzeitig erfolgen. Ihr Augenarzt in Dormagen bei Neuss berät Sie gerne.

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IPCL: Die Alterative zu LASIK?

Augenarzt aus Mainz sieht in IPCL Behandlungsoption anstelle einer LASIK OP

IPCL: Die Alterative zu LASIK?

Intraokulare Kontaktlinsen gelten als weitere Option, um eine Fehlsichtigkeit behandeln zu können.

MAINZ. Galt bisher die LASIK OP (https://www.augenaerzte-mainz.de/lasik-op-augen-lasern/) als einzige Option, eine Fehlsichtigkeit mit dem Ziel einer Brillenfreiheit zu behandeln, gibt es zwischenzeitlich eine weitere therapeutische Option, um die Akkommodation zu erhalten. „Dabei handelt es sich um sogenannte intraokulare Kontaktlinsen, sogenannte IPCL. Diese implantierbaren Kontaktlinsen werden vor die natürliche Linse und hinter der Iris platziert. Wichtig dabei ist, dass die IPCL nicht im Kontakt mit der natürlichen Linse steht“, schildert Dr. med. Thomas Kauffmann, der in Mainz zusammen mit Dr. med. Jutta Kauffmann und Dr. med. Stefan Breitkopf eine augenärztliche Gemeinschaftspraxis leitet. Der Vorteil der IPCL: Sie kann auch in einem hohen Myopie-Bereich zum Einsatz kommen, das heißt von -0,5 bis -18 Dioptrien. Zudem ist sie mit torischen Zusatzfunktionen erhältlich, um Hornhautverkrümmungen von +0,5 bis +10 Dioptrien auszugleichen. „Besonders erfreulich ist, dass die IPCL nunmehr auch mit einem Nahzusatz lieferbar ist. Damit können insbesondere Patienten zwischen 40 und 60 Jahren so versorgt werden, dass sie weitestgehend auf Gleitsicht- und Lesebrille verzichten können“, betont Dr. Kauffmann.

IPCL scheint Studien zufolge der LASIK überlegen zu sein

Was sind die Vorteile der IPCL gegenüber einer LASIK OP (https://www.augenaerzte-mainz.de/ipcl-die-alterative-zu-lasik/)? „Im Gegensatz zur LASIK-Behandlung bleibt die Hornhaut mit einer implantierten Kontaktlinse unbehandelt. Außerdem ist der Eingriff bei Bedarf reversibel. Bei Patienten mit einer hohen Fehlsichtig muss im Rahmen der LASIK eine größere Menge an Hornhautgewebe moduliert werden – mit nicht klar vorhersagbaren Ergebnissen“, beschreibt Dr. med. Kauffmann. Mittlerweile konnten einige Studien nachweisen, dass die IPCL mit Blick auf das Ergebnis des refraktiven Eingriffes der LASIK (https://www.augenaerzte-mainz.de) überlegen ist. So konnte eine Studie, die Patienten mit etwa der gleichen Ausgangsmyopie betrachtete, aufzeigen, dass ein Fünftel der Patienten, die sich für eine IPCL entschieden hatten, nach der Operation eine bessere Sehschärfe aufwiesen. Das war nur etwa bei einem Zehntel der mit LASIK behandelten Patienten der Fall.

IPCL und LASIK im Vergleich

Welche Risiken bzw. Komplikationen können mit der Implantation einer IPCL verbunden sein? Es kann zu einem Anstieg des intraokularen Druckes kommen. Außerdem kann sich die Eintrübung der natürlichen Linse durch die IPCL verstärken. In seltenen Fällen kann es im Rahmen der Operation zu einer Netzhautablösung kommen. „Unter dem Strich lässt sich jedoch anhand der bisherigen Erfahrungen sagen, dass die IPCL der LASIK bei der Korrektur von Sehfehlern überlegen zu sein scheint. Die Ergebnisse verschiedener Studien sprechen für vorhersagbarere, effizientere, sicherere und stabilere Outcomes bei Verwendung der IPCL“, bilanziert Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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Augenarzt / Mainz: Mehr Verkehrssicherheit nach Grauer Star OP

Studie: Patienten fahren nach Grauer Star Operation sicherer mit dem Auto

Augenarzt / Mainz: Mehr Verkehrssicherheit nach Grauer Star OP

Eine Studie hat bewiesen, dass Patienten nach einer Kataraktoperation deutlich sicherer fahren.

MAINZ. Eine Operation am Grauen Star (https://www.augenaerzte-mainz.de/grauer-star-katarakt/) führt postoperativ zu mehr Verkehrssicherheit. Auf eine entsprechende Studie(1), die im Fachjournal JAMA Opthalmology erschienen ist, bezieht sich Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann. In seiner augenärztlichen Praxis, die er gemeinsam mit Dr. med. Jutta Kauffmann und Dr. med. Stefan Breitkopf leitet, behandelt er auch Patienten, die “ Grauer Star (https://www.augenaerzte-mainz.de/augenarzt-mainz-mehr-verkehrssicherheit-nach-grauer-star-op/)“ entwickelt haben. „Wir machen häufig die Erfahrung, dass gerade ältere Patienten sich nicht eingestehen möchten, dass sie durch den Grauen Star in ihrer Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr beeinträchtigt sind. Viele zögern eine Operation hinaus und unterschätzen die Gefahr im Straßenverkehr“, schildert Thomas Kauffmann. Dabei erhöht sich die Verkehrssicherheit deutlich, wenn sich Patienten einer Kataraktoperation unterzogen habe.

Unfallrate sinkt nach Grauer Star Operation

Der amerikanischen Studie zufolge sank die Unfallrate von 2,36 pro 1000 Personenjahre vor der Operation auf 2,14 pro 1000 Personenjahre in der Zeit nach der Katarakt OP (https://www.augenaerzte-mainz.de). Die Ergebnisse gelten als statistisch signifikant. In die Untersuchung der Forscher vom Kensington Eye Institute in Toronto waren Daten von 6482 Patienten einbezogen, die vor oder nach einer Operation als Fahrer an einem Verkehrsunfall beteiligt waren. Verglichen wurde die Häufigkeit der Unfälle in den vier Jahren vor und im ersten Jahr nach der Operation.

Augenarzt in Mainz warnt davor, OP bei Grauer Star zu lange aufzuschieben

Die absolute Differenz von 0,22 weniger Unfällen pro 1.000 Patientenjahre bedeutet, dass bezogen auf 5.000 operierte Patienten einer vor einem schweren Verkehrsunfall bewahrt wird. Dr. med. Thomas Kauffmann hebt hervor, dass nicht nur mit Blick auf die Verkehrssicherheit, sondern auch auf die kognitiven Fähigkeiten insgesamt eine Operation am Grauen Star nicht allzu lange aufgeschoben werden sollte. Die Demenzforschung weiß heute, dass Patienten mit eingeschränkter Sinnesfähigkeit – wozu auch die visuelle Leistungsfähigkeit gehört – ein höheres Risiko aufweisen, eine Demenz zu entwickeln. Zudem steigt die Gefahr, zu stürzen. In seiner Praxis in Mainz sensibilisiert der Augenarzt seine Patienten, die an Grauer Star leiden, für diesen Zusammenhang.

(1) Vgl. JAMA Ophthalmology (2018; doi: 10.1001/jamaophthalmol.2018.2510).

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Augenarzt aus Mainz erklärt Funktion von Multifokallinsen

Was sind Multifokallinsen? Antworten vom Augenarzt aus Mainz

Augenarzt aus Mainz erklärt Funktion von Multifokallinsen

Die Entwicklung der Multifokallinsen ist eine Erfolgsgeschichte in der modernen Augenheilkunde.

MAINZ. Manche beschreiben Sie als Gleitsichtbrille im Auge – die Multifokallinse (https://www.augenaerzte-mainz.de/grauer-star-katarakt/) gehört zu den Sonderlinsen mit weitreichenden Funktionen, die bei der Operation am Grauen Star zum Einsatz kommen kann. „Für mich gehört die Entwicklung der Multifokallinsen (https://www.augenaerzte-mainz.de/augenarzt-aus-mainz-erklaert-funktion-von-multifokallinsen/) und die Operation am Grauen Star zu den echten Erfolgsgeschichten in der modernen Augenheilkunde“, schildert Dr. med. Thomas Kauffmann. Der Augenarzt führt gemeinsam mit Dr. med. Jutta Kauffmann und Dr. med. Stefan Breitkopf eine augenärztliche Gemeinschaftspraxis in Mainz.

Multifokallinsen haben mehrere Brennpunkte, erklärt Augenarzt in Mainz

Multifokallinsen (https://www.augenaerzte-mainz.de) setzt der Mainzer Augenarzt beim ambulanten Eingriff meist bei den Patienten ein, die mit Blick auf ihre visuelle Leistungsfähigkeit nach dem refraktiven Linsentausch keine Kompromisse eingehen möchten. Denn die Linse ist mit mehreren Brennpunkten ausgestattet, sodass die Patienten in der Regel nach der OP des Grauen Stars auf weitere Sehhilfen wie eine Brille verzichten können. Bei einer Operation des Grauen Stars wird die durch Stoffwechselprodukte eingetrübte Augenlinse mithilfe von Ultraschall zerkleinert und anschließend abgesaugt. An ihrer Stelle wird eine künstliche Augenlinse implantiert, die je nach Modell mit unterschiedlichen Funktionen verbunden ist. Zur Verfügung stehen zum Beispiel monofokale Linsen. Sie haben nur einen Brennpunkt. Patienten mit Monofokallinsen sind deshalb mitunter weiterhin auf eine Brille angewiesen. Sogenannte Sonderlinsen tragen dazu bei, Hornhautverkrümmungen auszugleichen.

Individuelle Beratung zu Multifokallinsen beim Augenarzt in Mainz

Multifokallinsen verteilen das Licht auf mehrere Brennpunkte. Nach der Implantation einer Multifokallinse ist scharfes Sehen sowohl in die Ferne als auch in die Nähe kein Problem. „Welche Linse im individuellen Einzelfall infrage kommt, klären wir gemeinsam mit unseren Patienten auf Grundlage einer umfassenden augenärztlichen Untersuchung. Letztlich ist diese Entscheidung auch vom persönlichen finanziellen Budget abhängig. Denn Multifokallinsen gehören nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen“, schildert Dr. med. Thomas Kauffmann. Der Augenarzt weiß aus Erfahrung, dass Patienten mit Multifokallinsen eine neue visuelle Lebensqualität erfahren und in der Regel mit dem Operationsergebnis hoch zufrieden sind. Zu beachten ist, dass Multifokallinsen nur bei Patienten infrage kommen, die keine Hornhautverkrümmung haben.

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Augenarzt in Mainz: Perspektiven der Glaukom Therapie

Lässt sich in Zukunft der Sehnerv durch Gentherapie regenerieren? Augenarzt aus Mainz berichtet

Augenarzt in Mainz: Perspektiven der Glaukom Therapie

Vorsorge zur Früherkennung von Grünem Star ist besonders wichtig für die Behandlung.

MAINZ. Patienten mit der Diagnose Glaukom (https://www.augenaerzte-mainz.de/gruener-star-glaukom/) bzw. Grüner Star (https://www.augenaerzte-mainz.de/augenarzt-in-mainz-perspektiven-der-glaukom-therapie/) müssen wissen, dass das Krankheitsgeschehen irreversibel ist und sich medikamentös verzögern lassen kann. Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann, der in Mainz eine augenärztliche Gemeinschaftspraxis leitet, setzt einen Schwerpunkt auf die Vorsorge, um den Grünen Star (https://www.augenaerzte-mainz.de) in einem denkbar frühzeitigen Stadion zu diagnostizieren. Dann lässt sich ggf. mit den Augeninnendruck senkenden Medikamenten gegensteuern. Dr. Kauffmann plädiert vor dem Hintergrund des Krankheitsverlaufs zur regelmäßigen Glaukom Vorsorge. Denn oftmals bleibt der Grüne Star über Jahre hinweg unbemerkt und schädigt fortschreitend den Sehnerv. Wie der Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V. (BVA) berichtet, gibt es derzeit vielversprechende Untersuchungsergebnisse an Mäusen, nach denen in Zukunft vielleicht eine Gentherapie zur Regeneration der Sehnervenzellen beitragen kann.

Derzeit lässt sich das Glaukom aufhalten, aber nicht heilen, betont Augenarzt aus Mainz

Bleibt das Glaukom unbehandelt, sterben nach und nach immer mehr Sehnervenzellen ab. Bemerkbar macht sich das Augenleiden erst in fortgeschrittenem Stadium. Zunächst entstehen blinde Flecken am Rand des Gesichtsfelds. Später ist das Sehzentrum davon betroffen. Tragisch dabei ist die Tatsache, dass bei Ausfällen im Gesichtsfeld bereits der größte Teil des Sehnervs zerstört ist. Die Therapie zielt auf die Senkung des Augeninnendrucks und einer damit einhergehenden Entlastung des Sehnervs. In Deutschland leiden über 900.000 Menschen am Grünen Star.

Augenarzt aus Mainz: Gentherapie bei Glaukom / Grüner Star ist noch Zukunftsmusik

Könnte es in Zukunft denkbar sein, verlorengegangenes Sehvermögen durch den Grünen Star wieder zurückzugewinnen? Der BVA verweist dazu auf vielversprechende Forschungsarbeiten an Mitochondrien, den sogenannten „Kraftwerken der menschlichen Zellen“ und in der Epigenetik, die Veränderungen des Erbgutes durch Umwelteinflüsse erfasst. Demnach gelang es Forscherteams mit einer Gentherapie eine Verjüngung des Sehnervs bei Mäusen zu erreichen. Im Anschluss an die Therapie nahmen die am Glaukom erkrankten Mäuse optische Reize wieder war und konnten sich anhand von Mustern in einem Raum orientieren. Ihr Sehvermögen war folglich in einem gewissen Umfang zurückgekehrt. „Doch derzeit ist eine vergleichbare Therapie für den Menschen noch Zukunftsmusik, wenngleich sie mit großen Hoffnungen für Patienten mit Grünem Star verbunden ist“, ordnet Dr. med. Thomas Kauffmann die Untersuchungsergebnisse ein.

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Augenarzt in Mainz: Schützt OP bei Grauer Star vor Demenz?

Reduziert Grauer Star OP das Risiko für Demenz? Augenarzt in Mainz schildert Forschungsergebnisse

Augenarzt in Mainz: Schützt OP bei Grauer Star vor Demenz?

Beim Grauen Star wird die natürliche Augenlinse getrübt.

MAINZ. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Risiko, eine Demenz zu entwickeln und dem Grauen Star (https://www.augenaerzte-mainz.de/grauer-star-katarakt/) ? Eine Studie(1) von Autoren rund um die Medizinerin Cecilia Lee von der University of Washington in Seattle, die im Fachjournal JAMA erschienen ist, legt eine entsprechende Korrelation nahe. Dr. med. Thomas Kauffmann, Augenarzt in Mainz: „Schon länger ist bekannt: Funktionierende Sinne wie die Sehfähigkeit oder auch der Gleichgewichtssinn spielen eine wichtige Rolle bei der Demenzprävention. Die aktuelle Studie konnte nachweisen, dass Patienten, die einen refraktiven Linsentausch ihrer durch den Grauen Star (https://www.augenaerzte-mainz.de/augenarzt-in-mainz-schuetzt-op-bei-grauer-star-vor-demenz/) getrübten Augenlinse hinter sich hatten, zu fast 30 Prozent seltener an Demenz erkrankten.“

Weniger Fälle von Demenz bei Patienten nach Grauer Star OP

Beim Grauen Star (https://www.augenaerzte-mainz.de) trübt sich die natürliche Augenlinse infolge des natürlichen Alterungsprozesses ein. Dies geschieht durch die Ablagerung von Stoffwechselprodukten auf der natürlichen Augenlinse. Dieser Prozess ist fortschreitend, lässt sich jedoch durch eine Katarakt Operation aufhalten. In die Langzeit-Studie, die bereits Mitte der 1990er Jahre startete, waren 5500 Menschen ab 65 Jahren einbezogen, bei denen keine Hinweise auf eine Demenz vorlagen. Rund 3000 Teilnehmer mit einem durchschnittlichen Alter von 74 Jahren zeigten einen Grauen Star. Von ihnen unterzogen sich 45 Prozent einer Katarakt Operation. Bis 2018 wurden insgesamt 853 Erkrankungen an Alzheimer diagnostiziert. In der Gruppe von Patienten, die sich am Grauen Star operieren ließen, war das Risiko für eine Demenz um 29 Prozent reduziert.

Augenarzt in Mainz empfiehlt Patienten, Grauer Star OP nicht aufzuschieben

Wie lässt sich dieser Zusammenhang erklären? Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann geht davon aus, dass eine zurückgehende visuelle Leistungsfähigkeit mit vermehrter Vorsicht und einem Rückzug aus sportlichen oder sozialen Aktivitäten verbunden ist. „Menschen, deren Sicht getrübt ist, ziehen sich automatisch von bestimmten Unternehmungen wie Sport, Bewegung oder Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zurück. Auf Dauer kann dies das Risiko für eine Demenz erhöhen“, schildert der Augenarzt aus Mainz. Die Autoren der amerikanischen Studie stellen zudem heraus, dass mit einem Grauen Star die Weiterleitung neuronaler Impulse zum Gehirn abnehme. „Wir empfehlen unseren Patienten, deren Sehfähigkeit bereits durch den grauen Star eingeschränkt ist, eine Katarakt Operation nicht aufzuschieben“, schildert Dr. med. Kauffmann aus seiner augenärztlichen Praxis in Mainz.

(1) Lee, CS., Gibbons, LE., Lee, AY., et al.(2021): Association Between Cataract Extraction and Development of Dementia. In: JAMA Intern Med. Online veröffentlicht am 6. Dezember 2021. doi:10.1001/jamainternmed.2021.6990.

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Augenarzt in Mainz: Was ist eine implantierte Kontaktlinse?

Implantierte Kontaktlinsen (IPCL) verhelfen zu brillenfreiem Sehen

Augenarzt in Mainz: Was ist eine implantierte Kontaktlinse?

Viele Menschen mit einer Sehschwäche kommen mit einer Brille nicht klar.

MAINZ. Beschlagene Brillengläser, optische Veränderung – den Wunsch ohne Brille zu leben, haben viele Menschen. Dr. med. Thomas Kauffmann, Augenarzt in Mainz (https://www.augenaerzte-mainz.de/lasik-op-augen-lasern/), verweist seine Patienten, die aus verschiedenen Gründen nicht mit einer Brille zurechtkommen, auf die Option einer zusätzlichen Hinterkammerlinse, die sich ins Auge implantieren lässt. Diese Linsen gibt es schon seit geraumer Zeit. Neu an der IPCL ist der zusätzliche Ausgleich der Altersweitsichtigkeit.

IPCL lässt sich an den speziellen visuellen Bedarf anpassen, betont Mainzer Augenarzt

Mithilfe einer Implantable Phakic Contact Lens, kurz IPCL, können Menschen mit visuellen Einschränkungen unter bestimmten Voraussetzungen auf eine Brille verzichten. Diese spezielle Kontaktlinse wird zur natürlichen Augenlinse implantiert und so dauerhaft getragen. „Das Positive daran: Die Linse ist nur bei einer Veränderung der Sehschärfe auszutauschen. Eine spezielle Pflege ist nicht notwendig. Sie ist im Auge nicht zu spüren“, schildert der Augenarzt (https://www.augenaerzte-mainz.de/augenarzt-in-mainz-was-ist-eine-implantierte-kontaktlinse/). In seiner ärztlichen Gemeinschaftspraxis, die er gemeinsam mit Dr. med. Jutta Kauffmann und Dr. med. Stefan Breitkopf leitet, setzt er Patienten ambulant eine IPCL ein, die auf den speziellen visuellen Bedarf ausgerichtet, sowie an Form und Größe des Auges angepasst ist.

Augenarzt aus Mainz erklärt, für welche Patienten eine implantierte Kontaktlinse infrage kommt

Beim Implantieren einer IPCL bleibt das Gewebe im Auge unverändert. Der Eingriff ist folglich umkehrbar. „Der Einsatz einer IPCL kommt vor allen Patienten entgegen, die weder Brille noch Kontaktlinsen nutzen wollen oder können und die etwa ab einem Alter von 40 Jahren eine Altersweitsichtigkeit entwickeln. Auch Patienten, die bereits eine LASIK (https://www.augenaerzte-mainz.de) haben durchführen lassen, brauchen ggf. ab diesem Zeitpunkt eine Lesebrille. Sie spüren diese Einschränkungen bei ganz alltäglichen Dingen wie beim Lesen, beim Schminken oder bei feinmotorischen Aufgaben. Diese Art von Fehlsichtigkeit lässt sich leicht mit einer implantierten Kontaktlinse beheben“, beschreibt Dr. med. Kauffmann. Infrage kommt eine IPCL für Patienten mit Kurz- und Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und / oder Alterssichtigkeit. Die Implantation ist ein minimalinvasiver Eingriff, bei dem ein kleiner Schnitt in die Hornhaut notwendig ist. Genau über diesen Schnitt wird die IPCL im Auge platziert. Er muss nicht vernäht werden, sondern verheilt in der Regel problemlos.

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