Wie richtige Business-Entscheidungen getroffen werden von Dr. Johanna Dahm

Warum es so schwer fällt, Entscheidungen zu treffen von Entscheidungs-Expertin Dr. Johanna Dahm

Wie richtige Business-Entscheidungen getroffen werden von Dr. Johanna Dahm

Entscheidungs-Expertin Dr. Johanna Dahm kennt sich aus mit Business-Entscheidungen

Business-Entscheidungen treffen: Entscheidungs-Expertin weiß, warum es so schwer fällt und wie man es besser machen kann
Entscheidungen zu treffen ist eine der wichtigsten Aufgaben im Berufs- und Privatleben. Doch viele Menschen tun sich schwer damit und schieben Entscheidungen auf. Warum ist das so und wie kann man es besser machen?

Einer der Gründe, warum Entscheidungen schwer fallen, ist die große Auswahl an Optionen. Doch das ist nicht der einzige Faktor. Entscheidungen erfordern langfristiges Denken und das fällt vielen Menschen schwer. Wir neigen dazu, kurzfristige Bedürfnisse und Wünsche zu priorisieren und langfristige Ziele aus den Augen zu verlieren. Das zeigen bereits Studien mit Kindern, die einem Marshmallow widerstehen sollen, wenn später eine attraktivere Belohnung lockt. Die meisten wählen die sofortige Belohnung, statt auf die langfristige zu warten.

Viele Führungskräfte sprechen von Strategien, handeln aber nur taktisch

Auch im Geschäftsleben ist langfristiges Denken oft nicht einfach. Viele Führungskräfte verlangen Strategien, meinen aber nur einen taktischen 2-3 Jahresplan. Denn wer weiß schon, ob sie danach noch im Amt sind oder bereits in neuer Position. Doch langfristige Entscheidungen sind gerade in Branchen wie Pharma oder Chemie wichtig, wo die Entwicklung eines Medikaments Jahre dauern kann und Vorfinanzierungen in die Millionen gehen können. Das erfordert Weitblick: Eine Garantie auf Zulassung gibt es dabei nicht – Nur zwischen 5 und 10 % der Entwicklungen schaffen es tatsächlich auf den Markt.

9 von 10 Führungskräften machen Dienst nach Vorschrift – wider Willen

Laut Umfragen ist nur eine von zehn Führungskräften willens und in der Lage dazu, mittel- und langfristige Entscheidungen zu treffen. Die überwiegende Mehrheit beschreibt sich als schlecht und ist auch nur wenig begeistert, was Entscheidungen angeht. Vorgezogen werden Team-Entscheidungen oder die „Weisung von oben“, trotzdem diese vielfach nur halbherzig vertreten wird. Doch in einer Zeit, die sozial, politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich keinen Aufschub mehr duldet, sind mit Klarheit und Engagement vertretene Entscheidungen wichtiger denn je.

Viele fürchten um den Arbeitsplatz

Doch wie kann man besser Entscheidungen treffen und diese auch erfolgreich umsetzen? Dazu muss man sich von Abhängigkeiten lösen und sich bewusst über die eigene Entscheidung kaltwerden. Viele Menschen fühlen sich jedoch von vornherein abhängig von Vorgesetzten, Familie, Freunden oder anderen Meinungen. Doch wer wirklich überlegen will, muss die eigene Haltung und die Konsequenzen der Entscheidung unabhängig von fremden Meinungen betrachten. Und das ist vielen zu riskant, weil sie im Zweifel Status, Chancen, schlimmstenfalls sogar den eigenen Job verlieren könnten.

Entscheiden – so einfach und doch ein Teufelskreis in deutscher Unternehmenspolitik

Dabei hat Entscheiden weder mit komplizierter Mathematik zu tun, noch mit dem Verzichten auf Möglichkeiten. Viele Menschen scheuen Entscheidungen, weil sie Angst vor Kontrollverlust haben oder weil sie sich nicht sicher sind, ob sie die perfekte Entscheidung treffen. Doch eine gute Entscheidungskultur ist wichtig für das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen und den Erfolg des Unternehmens. Laut Umfragen klagen 82% der deutschen Mitarbeiter:innen über entscheidungsschwache Chef:innen, die sich wiederum in gleicher Höhe entschlossenere Beschäftigte wünschen würden – um aus der Selbstverantwortung zu kommen. Ein Teufelskreis gegenseitiger Demotivation, den sich Firmen Geld und Talente, darüber hinaus Wissen und Markenwert kosten lassen.

Neue Publikation für mehr Entscheidungskultur

Eine gute Entscheidungskultur kann also ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Dr. Johanna Dahm, Entscheidungsexpertin und Organisationsentwicklerin, CEO Dahm International Consulting mit Sitz in Frankfurt, baut Teams und Organisationen so auf und aus, dass sie sowohl mit Lernmotivation als auch aufbauend auf deren Wissen, Erfahrungen, Entscheidungen, Fehlern und Erfolgen für sich den Schritt gehen, Entscheidungen nicht nur zu wagen, sondern Praxis-Erfolge zu ermöglichen.
„Über detaillierte Visionen, das Selbstvertrauen, diese in die Tat umzusetzen und auch die Resultate habe ich Verantwortliche aus KMU und Konzernen gebeten, zu berichten. Daraus ist nun bereits der zweite Band meines „Atlas der Entscheider“ entstanden, diesmal mit dem Titel: Von der Entscheidung zum Erfolg“, sagt die Beraterin, selbst Inhaberin zweier Unternehmen. „Meist haben wir nur die Warnleuchten an, was bei Entscheidungen schiefgehen könnte: angefangen von finanziellen Verlusten über die des beruflichen Ansehens oder gar des Jobs an sich. Die Devise „lieber unentschieden sicher als wegen einer falschen Entscheidung die Konsequenzen ziehen“ wollen wir gern entkräften“ so Dahm.

30+ Tipps gehen Entscheidungs-Lähmung. 3 Basics

Über dreißig UnternehmensvetreterInnen aus namhaften Unternehmen wie Hermes, Swarovski, OTTO, Bosch, Volkswagen uva haben die Karten offengelegt, was ihre Entscheidungsstrategien angeht. „Natürlich funktionieren Abstimmung und Entscheidungen stets unterschiedlich und abhängig davon, ob die Interessen von Shareholders oder Eigentümerfamilien, Mitbestimmung eines Betriebsrates etc berücksichtigt werden müssen. Aufgrund dieser Diversität ist das Buch ja umso spannender. Im Kern herrscht aber Übereinkunft über drei Aspekte, die ich auch in meinen Strategie-Beratungen immer zur Priorität mache“: und im folgenden führt Dahm die Punkte auf, die sie bereits in ihrer Publikation „Die Entscheidungs-Matrix“ (Springer, 2021) diskutiert hat:
1: Ziele klar, kompromisslos und ohne Konditionen setzen: anstatt Ziele in Abhängigkeit zu Budget, Laufzeiten, Ressourcen zu diskutieren, fordert Dahm wieder Ziele mit deutlicher und autarker Priorität. Umso unbedingter, desto leichter und zugleich dringlicher
2. Worst Case Scenarios unterstützen die Dringlichkeit: Sind Ziele „nice to have“, rät Dahm sie gleich zu streichen. Ziele werden dann erreicht, wenn sie im Fall von Risiken auch einen Notfall-Plan fordern, um sie zu erreichen.
3. Entscheidungs-Prozesse radikal kürzen: 30% der Zeit für Sitzungen, Diskussionen etc. reichen aus, um zu entscheiden und auch in die Umsetzung zu kommen, so Dahm. Zweites solle zügig passieren, damit gar nicht erst die Idee eines Aufschubs aufkomme.

Entscheidungs-Kultur als Wettbewerbs-Vorteil

Eine gute Entscheidungskultur erfordert Zeit und Übung. Doch wenn man es schafft, sich von Abhängigkeiten zu lösen und bewusst zu entscheiden, kann man langfristige Ziele erreichen und persönlich wachsen. Eine gute Entscheidungskultur ist also nicht nur wichtig für den Erfolg des Unternehmens, sondern auch für die persönliche Entwicklung und die Bewältigung von Herausforderungen im Leben.
Um willen der Anschaulichkeit und Lernbarkeit lässt sie im „Atlas der Entscheider“ anhand von Modellen und Visualisierungen verschiedene Entscheidungs-Situationen einfach und übertragbar erläutern. „Damit auch mittel- und langfristige Entscheidungen keine Angst mehr machen“.

Über Dr. Johanna Dahm
Johanna Dahm, CEO Dahm International Consulting, mit Sitz in Frankfurt, berät, coacht und unterstützt als Entscheidungsexpertin Menschen und Organisationen in der Geschäftsfeldentwicklung und Transformation. Bereits während der Finanzkrise 2007/08 verhalf sie einem DAX Unternehmen zur Stabilisierung, 2016-18 unterstützte sie mehrere globale Banken und Industrie-Unternehmen bei der Portfoliobereinigung und Reorganisation. Dazu engagiert sie sich mit Private Equity insbesondere bei GreenTech und StartUp Unternehmen und ist zusammen mit Heiko Stahnke und Kati Sharp Herausgeberin der Publikationsreihe „Atlas der Entscheider“. Mehr über Dahm International Consulting und die Publikationen von Johanna Dahm unter www.drjohannadahm.com.

Über das Buch
Atlas der Entscheider 2 – Von der Entscheidung zum Erfolg
Bourdon Verlag Münster
246 S., gebunden
19,95 Euro
ISBN
978-3-949869-70-9

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Buch-Vorstellung: Atlas der Entscheider von Johanna Dahm

Rezension: Atlas der Entscheider, Herausgeberin Johanna Dahm

Buch-Vorstellung: Atlas der Entscheider von Johanna Dahm

Johanna Dahm, Herausgeberin Atlas der Entscheider (Bildquelle: Jane Uhlig Pressebüro)

(Frankfurt, 9.6.2022, JU) Entscheidungsfähigkeit muss oberstes Ziel für Wandlungsfähigkeit jedes Unternehmens, in der Politik und auch privat sein. Immer mehr Macher schrecken jedoch vor der Wahl einer finalen Lösung zurück. Zeitdruck, sozialer Druck und ein Überfluss an Möglichkeiten blockieren Entscheidungen. Die Dynamik des Umfelds zwingt zu permanenten Anpassungen von Strukturen und Arbeitsweisen. Doch wie hält man ein Unternehmen, eine Institution oder ein Team mit der richtigen Lösung flexibel? Wirtschaftsphilosophin Dr. Johanna Dahm und Heiko Stahnke widmen sich diesen Fragen im „Atlas der Entscheider“ aus ihrer und aus der Perspektive von über 30 entscheidungsfreudigen internationalen Top-Machern. Sie zeigen, wie etwa Bildungsbotschafter und Bestseller-Autor Hermann Scherer und Unternehmerin Ursula Lange durch zielgerichtetes Entscheidungs-Management die Weichen auf Zukunft gestellt werden.

Entscheidungen treffen: Atlas der Entscheider

Daraus entwickelte Deutschlands bekannteste Entscheidungs-Expertin Johanna Dahm das Modell von 12 Handlungs-Leitlinien für Entscheidungen, einsetzbar für Wirtschaft und Politik aber auch bei persönlichen Belangen, das Lösungs-Fähigkeit auf allen Ebenen ermöglicht, mit konstanter Unsicherheit umgeht und die Zukunft für Agilität erobert.
Der Atlas der Entscheider ist ein Sammelsurium von Geschichten der Übergänge und der Transitionen, der Neuanfänge, Ursprünge und 180-Grad-Wenden. Die Strategien der vielen kleinen Schritte, die Veränderungen ausmachen, an deren erster Stelle die Entscheidung steht. Alle Beiträge bieten das emotionale Kaleidoskop im Prozess des Entscheidens, gepaart mit innerer Aufregung und Lebendigkeit sowie der Verantwortung Risiko einzugehen, egal wohin manchmal auch die Reise führt.
Scheidewege, Misserfolge und Wachstumsimpulse dienen als Anstoß von außen. Und auch Neugierde, ja Lust, Freude auf Neues und auch der Stolz sich für die richtige Lösung entschieden zu haben.

Für Entscheider und Top-Manager

Der „Atlas der Entscheider“ zeigt offene Autoren, die unverblümt über Herzschmerz, Misserfolge und Neubegegnungen, Innovationen und Kehrtwenden beim Entscheiden schreiben. Ob aus der Not heraus geboren oder schon lange in der Schreibtischschublade schlummernd, aus zurückgehaltener Leidenschaft oder Rebellion – hier erlebt der Leser Autoren, die sich gegen den Mainstream aufgelehnt und Probleme mit Bravour gelöst haben. Neugierde, Leidenschaft und Flexibilität zeichnen die Autoren beim Finden von Entscheidungen aus.
Der „Atlas der Entscheider“ ist ein Standardwerk indem es nicht um Selbstpräsentation als Top-Manager geht, sondern darum, andere Menschen zum Entscheiden zu ermutigen. Denn nur mit Entscheidungen kann Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Zukunft bestimmen und stets agil bleiben. Das gilt auch für Entscheidungen im privaten Lebensbereich.
Dieses Werk ist ein Muss für jeden Top-Manager in Beruf und privat, der Entscheidungen zu treffen hat. Als Plädoyer für mehr Entscheidungsfreude nimmt es die Angst sich zu entscheiden. (Buch-Rezension von Jane Uhlig)

Atlas der Entscheider
Hrsg. von Dr. Johanna Dahm
und Heiko Stahnke
Bourdon-Verlag
Hardcover 19.95
EBook 9.95

Über Johanna Dahm
Dr. Johanna Dahm zählt zu den Vordenkerinnen in der Unternehmensberatung und ist DIE deutsche Entscheidungs-Expertin. Seit mehr als 20 Jahren hilft sie Konzernen wie Novartis, Google, Telekom, führenden Mittelständlern und eigentümergeführten Unternehmen durch Krise, Fusion und Generationenwechsel. Sie gründete mit 25 Jahren ihr erstes Unternehmen, launchte 8 erfolgreiche Start-ups, unterstützt europäische Hochschulen in Forschung und Lehre und engagiert sich mit den Einnahmen aller Publikationen für OceanCleanUp. Mit 27 Jahren von der EU mit dem Employability Award ausgezeichnet, 2020 von der „International Society of Professional Women“ (USA) geehrt und mehrmals in Folge vom Top Magazin ausgezeichnet.

JANE UHLIG PR – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – ist Pressebüro und Dienstleister für erfolgskritische Kommunikationsaufgaben. Ihre Partner sind ausschließlich renommierte und preisgekrönte Experten der Journalismus-, Kommunikations- und Werbebranche.

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