Kontinuierlicher Anstieg von Geschlechtskrankheiten

Digital Natives lassen sich zunehmend per App behandeln

dermanostic – Hautarzt per App ermöglicht anonyme Behandlung

Kontinuierlicher Anstieg von Geschlechtskrankheiten

– Behandlung von Geschlechtskrankheiten ohne Face-to-face Kontakt
– Diagnose, Therapieempfehlung und Rezept innerhalb von 24h
– Digital Natives schätzen schnelle Behandlungsmöglichkeit

Düsseldorf, 20. August 2021 – Bei Geschlechtskrankheiten lässt sich ein erheblicher Zuwachs feststellen. In Deutschland sind die Zahlen von Geschlechtskrankheiten wie u.a. Syphilis, Gonorrhoe (Tripper) oder Chlamydien kontinuierlich gestiegen.

Dies betrifft vor allem das Alter der 20-30 – jährigen, die so genannten „Digital Natives“. Grund ist wohl die Veränderung des Sexual- und Beziehungslebens in den letzten Jahren. Nicht zuletzt Dating-Apps ermöglichen eine neue unverbindliche und sogar anonyme „Organisation“ des Sexlebens und wirken somit als Katalysator für Geschlechtskrankheiten.

Die Folge der sprunghaften und kurzlebigen Beziehungen durch wechselnde Sexualpartner bedeutet eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit zu infizieren. Oft verlaufen Geschlechtskrankheiten in einem früheren Stadium ohne Symptome und können deshalb nicht schnell behandelt werden. Oft aber wissen Betroffene auch nicht um Ihre Infektionen und tragen diese unwissentlich weiter.

Ein weiterer Grund, weshalb Betroffene den Arzt nicht frühzeitig aufsuchen: junge Frauen und Männer schämen sich oft für Geschlechtskrankheiten und scheuen sich, zum Arzt zu gehen. Hier liegt die Telemedizin, sprich eine digitale Behandlung, nahe, da diese aufgrund der örtlichen Distanz hilft, bei persönlichen Themen emotionale Barrieren zu überbrücken.

Relevanz der Teledermatologie zur schnellen Aufklärung von Geschlechtskrankheiten

Die Online-Hautarztpraxis dermanostic geht noch einen Schritt weiter und bietet eine dermatologische Behandlung per App. Die Behandlungsmöglichkeit der so genannten Teledermatologie ist geradezu prädestiniert für tabubehaftete Geschlechtserkrankungen, die dem Facharzt für Dermatologie und Venerologie zuzuordnen sind.

Dadurch, dass in der Dermatologie Erkrankungen durch eine Blickdiagnose gestellt werden können, genügen zur Diagnosestellung meist drei Fotos der betroffenen Hautstelle und ein ausgefüllter Fragebogen, u.a. zu Symptomen und Begleiterscheinungen.

Die Behandlungsmöglichkeit von dermanostic wissen gerade viele junge Menschen zu schätzen, die ohnehin eine digitale Affinität haben. „Wir sind immer froh zu sehen, dass junge Menschen die App nutzen, um sich so eine medizinische Einschätzung ihrer Erkrankung einholen zu können und nicht erst einmal wild im Internet recherchieren.“, so Dr. med. Alice Martin, Mitgründerin und Ärztin von dermanostic.

Eine Rückmeldung gibt es innerhalb von 24h. „Da sehen vor allem auch die jungen Patienten einen großen Mehrwert für sich“, so Dr. med. Alice Martin weiter. Gerade heute, wo die Digital Natives daran gewöhnt sind, Informationen auf unterschiedlichen Kanälen sofort zu erhalten.

Über dermanostic:

dermanostic ist eine digitale Hautarztpraxis und wurde im Oktober 2019 in Düsseldorf von den vier Ärzten Dr. med. Ole Martin, Dr. med. Alice Martin, Dr. med. Estefanía Lang und Patrick Lang gegründet. Über eine App bekommen Patienten nach Zusendung von drei Fotos und einem Fragebogen innerhalb von 24h eine hautärztliche Behandlung inkl. Privatrezept. Die App ist kostenfrei im App Store und im Google Store verfügbar. Die Behandlungskosten betragen 25EUR und werden von privaten Krankenkassen übernommen. Mit dermanostic wurden bereits über 29.000 Patienten erfolgreich telemedizinisch behandelt, dabei brauchten 92% der Patienten keinen anschließenden Hautarztbesuch mehr.

dermanostic – „Hautarzt per App“ bietet Patienten die Möglichkeit, Fotos ihrer Hautveränderung hochzuladen. Hautfachärzte stellen – innerhalb von 24h – eine Diagnose und geben eine Therapieempfehlung, inkl. Rezept.

Firmenkontakt
dermanostic
Dr. med. Ole Martin
Merowingerplatz 1
40225 Düsseldorf
+49 (0) 211 9425 5860
info@dermanostic.com
https://dermanostic.com/

Pressekontakt
dermanostic
Laura Siebertz
Merowingerplatz 1
40225 Düsseldorf
+49 (0) 21194255864
presse@dermanostic.com
https://dermanostic.com/

Die ärztliche Versorgung in der Region aufrechterhalten

Neues Netzwerk HALLO DOC! schlägt Brücken zwischen medizinischem Nachwuchs und Karrieremöglichkeiten vor Ort in Krankenhäusern, MVZ sowie Arztpraxen

Die ärztliche Versorgung in der Region aufrechterhalten

Screenshot https://hallo-doc-swp.de (Bildquelle: Netzwerk HALLO DOC!)

Die Sorge um einen drohenden Ärztemangel wächst bundesweit und gerade strukturschwächere Regionen mit einer ungünstigen demografischen Verteilung sind davon ganz besonders betroffen: Mit dem zunehmenden Durchschnittsalter der Bevölkerung nämlich wächst zugleich auch der Bedarf an medizinischen Fachkräften. Vor diesem Hintergrund hat sich die Stadt Pirmasens zur gezielten Anwerbung von ärztlichem Nachwuchs entschieden, um die Versorgung in den regionalen Krankenhäusern, MVZ sowie Arztpraxen langfristig zu sichern. In enger und gleichberechtigter Kooperation mit der Nachbarstadt Zweibrücken und dem umgebenden Landkreis Südwestpfalz wurde hierfür die Plattform HALLO DOC! gestartet. Diese soll approbierten wie angehenden Ärztinnen und Ärzten die attraktiven Perspektiven von Karriere und Existenzgründungen in der gemeinsamen Region vermitteln. Gleichzeitig fungiert HALLO DOC! als zentraler Ansprechpartner und Beratungsstelle für junge Medizinerinnen und Mediziner auf der Suche nach einem qualifizierten Arbeitsplatz oder bei Interesse für eine Praxisnachfolge.

„Die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit gehört zu den wichtigsten kommunalen Kernaufgaben, schließlich betrifft sie wie kaum eine andere ausnahmslos jeden von uns“, betont Markus Zwick, Oberbürgermeister der Stadt Pirmasens. „Umso mehr freuen wir uns über den Schulterschluss und die fruchtbare Zusammenarbeit mit den benachbarten Gebietskörperschaften – Ärztemangel kennt keine Ortsgrenzen und gemeinsame Aktivitäten können deutlich weiter greifen und viel nachhaltiger wirken als jegliche Einzelaktion.“

Vorzüge der Region für Arbeitswelt und familiäres Umfeld
Leben, um zu arbeiten, oder arbeiten, um zu leben? In diesem Spannungsfeld spielt die Work-Life-Balance eine wichtige Rolle. Die Region Südwestpfalz bietet als beliebtes Urlaubsgebiet dafür ideale Voraussetzungen. Ein Karrierestart in den dort ansässigen Praxen und Krankenhäusern eröffnet in diesem Kontext viele Vorzüge. So gibt es schönen und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum, außerdem breitgefächerte Kultur- und Unterhaltungsprogramme. Zahlreiche Kitas und Schulen machen zudem ein unbeschwertes Familienleben möglich und nicht zuletzt liegt eine einzigartige Landschaft buchstäblich direkt vor der Haustür. „Leben, wo andere Urlaub machen“, wie Oberbürgermeister Markus Zwick pointiert.

Pragmatische Hilfestellungen beim Gang in die Region
Das HALLO DOC!-Internetportal unter https://hallo-doc-swp.de/ gibt als Dreh- und Angelpunkt aller Aktivitäten einen Überblick über die Angebote an die Ärztinnen und Ärzte, die sich für einen Berufseinstieg in der Region interessieren. Dazu zählen im fachlichen Bereich beispielsweise Stipendien- und Mentoren-/Mentorinnen-Programme oder auch eine Verbundweiterbildung. Die ganze Familie erhält pragmatische Unterstützung etwa bei Wohnungssuche, Umzug, Verwaltungsgängen sowie rund um das Thema Kinder und Schulbesuch.

Ergänzendes zur Stadt Pirmasens
Erste urkundliche Erwähnung fand Pirmasens um 850 als „pirminiseusna“, angelehnt an den Klostergründer Pirminius. Der als Stadtgründer geltende Landgraf Ludwig IX. errichtete im heutigen Pirmasens die Garnison für ein Grenadierregiment, es folgten 1763 die Stadtrechte. Am südwestlichen Rand des Pfälzerwalds gelegen und grenznah zu Frankreich ist das rund 42.000 Einwohner zählende, rheinland-pfälzische Pirmasens wie Rom auf sieben Hügeln erbaut. In ihrer Blütezeit galt die Stadt als Zentrum der deutschen Schuhindustrie und ist in dieser Branche heute noch wichtiger Dreh- und Angelpunkt; davon zeugen unter anderem der Sitz der Deutschen Schuhfachschule, des International Shoe Competence Centers (ISC) oder der Standort der ältesten Schuhfabrik Europas. Zu den tragenden Wirtschaftsbereichen zählen unter anderem chemische Industrie, Kunststofffertigung, Fördertechnik-Anlagen und Maschinenbau. Pirmasens positioniert sich heute als Einkaufsstadt mit touristischem Anspruch und gut ausgestattetem Messegelände. Seit 1965 wird eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Poissy gepflegt. Weitere Informationen sind unter http://www.pirmasens.de erhältlich.

Firmenkontakt
Stadtverwaltung Pirmasens
Maximilian Zwick
Rathaus am Exerzierplatz –
66953 Pirmasens
+49(0)6331/84-2222
presse@pirmasens.de
http://www.pirmasens.de

Pressekontakt
ars publicandi GmbH
Martina Overmann
Schulstraße 28
66976 Rodalben
+49(0)6331/5543-13
MOvermann@ars-pr.de
http://www.ars-pr.de

Was hilft bei Sonnenbrand? – Aktueller Tipp der DKV

Experten der ERGO Group informieren

Was hilft bei Sonnenbrand? - Aktueller Tipp der DKV

Einen Sonnenbrand sollte man sofort behandeln (Bildquelle: ERGO Group)

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:

Die Haut ist rot, brennt, juckt oder spannt: Wer nach dem Sonnenbaden diese Symptome spürt, hat vermutlich einen Sonnenbrand. Bei den ersten Anzeichen heißt es: Raus aus der Sonne und die Haut schnellstmöglich kühlen. Am besten eignen sich dafür nasse Umschläge. Kühlpads und Eiswürfel besser meiden, denn diese sind so kalt, dass sie die Haut womöglich zusätzlich schädigen. Anschließend die betroffenen Stellen mit kühlenden Lotionen, die etwa Panthenol oder Aloe vera enthalten, eincremen. Auf Produkte mit Alkohol und zu viel Duft- und Konservierungsstoffen möglichst verzichten, um Reizungen oder allergische Reaktionen zu vermeiden. Zur Linderung von Juckreiz sind zudem Salben mit Hydrocortisol empfohlen, die auch für Insektenstiche geeignet sind. Quarkwickel tun sonnenverbrannter Haut ebenfalls gut. Aber Vorsicht: Bei offenen Wunden reizen die Milchsäurebakterien die Haut zusätzlich. Außerdem sollten Betroffene aufpassen, dass der Quark nicht auf der Haut antrocknet. Das Entfernen kann sonst schnell schmerzhaft werden. Ebenfalls wichtig: Viel trinken. Denn die Haut braucht jetzt Feuchtigkeit. Bei großflächigen Bläschen, Schwindel, Fieber oder Übelkeit, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.219

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber. Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de.

Das bereitgestellte Bildmaterial darf mit Quellenangabe (Quelle: ERGO Group) zur Berichterstattung über die Unternehmen und Marken der ERGO Group AG sowie im Zusammenhang mit unseren Ratgebertexten honorar- und lizenzfrei verwendet werden.

Über die DKV
Die DKV ist seit über 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2018 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,87 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.dkv.com

Firmenkontakt
DKV Deutsche Krankenversicherung
Sabine Bosler
ERGO-Platz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-8403
sabine.bosler@ergo.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM PR und Content Marketing
Marion Angerer
Hansastraße 17
80686 München
089 998 461-18
dkv@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Noch mehr medizinische Kompetenz an einem Standort

Umplanung und Erweiterung des MEDICPLAZA Gesundheitszentrums

Noch mehr medizinische Kompetenz an einem Standort

Die Patienten sollen in dem neuen Ärztehaus den kompletten Service eines medizinischen Versorgungsze

Die Nachfrage an Flächen im neu geplanten Gesundheitszentrum im Waiblinger Gewerbegebiet Eisental ist unerwartet groß. Das hat die Grundstücksgemeinschaft dazu bewogen, das MEDICPLAZA tiefgreifend umzuplanen, wodurch das Angebot an Arztpraxen und Parkplätzen deutlich erweitert wird. So soll einerseits der Bedarf an medizinischen Fachrichtungen gedeckt und andererseits der Komfort für die Patienten weiter erhöht werden.

Die Patienten sollen in dem neuen Ärztehaus den kompletten Service eines medizinischen Versorgungszentrums erhalten. Dass sich verschiedene Fachdisziplinen unter einem Dach und somit vielfältige medizinische Kompetenz an einem Ort einfinden, bringt zahlreiche Synergien und positive Effekte mit sich. Die Patienten können von kurzen Wegen, praxisübergreifender Zusammenarbeit sowie modernster Diagnostik und Therapie profitieren. Das Konzept geht auf – denn schon jetzt ist der Zuspruch enorm groß.

Dass dieses Vorhaben so schnell so positiv angenommen wird und sich der Flächenbedarf entsprechend groß darstellt, kam für die Investorengemeinschaft völlig unerwartet. „Umso erfreulicher ist es, dass wir aufgrund der bestehenden Möglichkeiten am Grundstück in der Anton-Schmidt-Straße flexibel sind, umgehend reagieren konnten und nun umgeplant haben“, erklärt Arion Frank von Frank Architekten (Winnenden). Er ist nicht nur der Planer des MEDICPLAZA, sondern gehört auch zum Investorenteam.

Das neue medizinische Kompetenzzentrum wird nun eine Gesamtfläche von rund 3200 Quadratmetern haben. „Das MEDICPLAZA geht groß – darauf sind wir stolz. Wir tragen durch das erweiterte medizinische Angebot in unserem Haus dazu bei, die Lücken in der Patientenversorgung zu schließen – nicht nur in Waiblingen, sondern bis ins Remstal hinein. Die Vielzahl von unterschiedlichen Fachrichtungen sichert eine umfassende Versorgung an einem Standort – zum Nutzen der Patienten.“

Alleinstellung im Remstal

Zusätzlich zu den medizinischen Fachrichtungen deckt die Gesundheitsversorgung im MEDICPLAZA auch die begleitende Rehabilitation und Nachversorgung ab. Frank: „Durch die Erweiterung hat das Haus an Attraktivität gewonnen. Das Konzept mit dem medizinischen Angebot und der markanten Architektur führt dazu, dass MEDICPLAZA eine Alleinstellung im Remstal einnimmt.“ Durch die geänderte Gebäudestellung entsteht ein Innenhof, der der modernen Immobilie zusätzlichen architektonischen Charme verleiht.

Barrierefreier Zugang, kurze Anbindungswege zu den einzelnen Praxen und ergänzende Dienstleistungen wie Radiologie und Apotheke gehören zum Konzept. Neu ist eine interne gastronomischen Einrichtung, die den kulinarischen Bedarf für die im MEDICPLAZA arbeitenden Ärzte und Mitarbeiter sowie der Patienten deckt.

Auf die erhöhte Anzahl an Praxen und Patientenaufkommen hat das Planungsbüro entsprechend reagiert, auf dem Grundstück werden nun insgesamt 84 ebenerdige, großzügige und kostenlose KFZ-Stellplätze zur Verfügung stehen. „Ein Ärztehaus funktioniert heute nur mit bester Verkehrsanbindung. Die gute Erreichbarkeit, ausreichend Parkflächen und komfortable Rahmenbedingungen sind für die Menschen das A und O“, betont Peter Sommer, Geschäftsführer der MEDICPLAZA GbR. „Unser Haus beweist durch seine optimale Infrastruktur echte Standortqualität.“

Erreichbar und großzügig, modern und komfortabel

Die Einrichtung im Eisental liegt im Herzen des Rems-Murr-Kreises und ist mit verkehrsnahen Anbindungen von sämtlichen Richtungen ideal zu erreichen. Die Vorteile gegenüber Arztpraxen in der Innenstadt liegen für Peter Sommer auf der Hand: „In der City herrscht oft Platzmangel, alles ist begrenzt und beengt. Die Peripherie ist suboptimal, die Anfahrt und das Parken sind meist beschwerlich. Da haben wir doch einige Pluspunkte zu bieten.“ Dass die Bevölkerung schon jetzt auf das Angebot im MEDICPLAZA setzt, zeigen die zahlreichen positiven Rückmeldungen, die er bekommt: „Eine Umfrage hat ergeben, dass nicht nur die Waiblinger, sondern auch viele Menschen aus der Umgebung das Gesundheitszentrum nutzen werden. Insofern engagieren wir uns für die medizinische Versorgung und fördern den Gesundheitsstandard für die Menschen im Remstal – und das tun wir überlegt und vorausschauend.“

Das MEDICPLAZA Gesundheitszentrum in Waiblingen bei Stuttgart bringt verschiedene Fachdisziplinen unter einem Dach und somit vielfältige medizinische Kompetenz an einem Ort zusammen. Die Patienten erhalten in dem neuen Ärztehaus den kompletten Service eines medizinischen Versorgungszentrums. Sie profitieren von kurzen Wegen, praxisübergreifender Zusammenarbeit sowie modernster Diagnostik und Therapie. Auf 3200 Quadratmetern gibt es 12-15 Praxen und auf 800 Quadratmetern ein innovatives Physiotherapiekonzept. Darüber hinaus stehen eine Cafeterie, eine Apotheke und mehr als 80 ebenerdige, großzügige und kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Die Einrichtung im Eisental liegt im Herzen des Rems-Murr-Kreises und ist mit verkehrsnahen Anbindungen von sämtlichen Richtungen ideal zu erreichen.

Firmenkontakt
MEDICPLAZA GbR
Peter Sommer
Portugieserweg 2
71364 Winnenden
0162/2956300
info@medicplaza.de
www.medicplaza.de

Pressekontakt
Titania PR
Simone Richter
Rüderner Straße 46
73733 Esslingen
01709031182
richter@titania-pr.de
http://www.titania-pr.de

Fußball / Das Sideline-Dilemma: Wenn Ärzte auf dem Spielfeld entscheiden müssen

Sportmedizin – GOTS

Fußball / Das Sideline-Dilemma: Wenn Ärzte auf dem Spielfeld entscheiden müssen

Wenn Ärzte Profifußballer auf dem Spielfeld untersuchen und behandeln müssen, geraten sie häufig in eine Situation, die PD Dr. Raymond Best, Chefarzt der Sportklinik Stuttgart, als „Sideline-Dilemma“ bezeichnet. In kürzester Zeit muss entschieden werden, ob eine Verletzung schwerwiegend ist oder nicht, ob ein Spieler raus muss oder weiterspielen kann. „Dabei bewegen wir uns zwischen Medizin, Ethik und Sport“, berichtet der Mannschaftsarzt des VfB Stuttgart. Da dies oft eine Zwickmühle ist, wird das Thema auf dem großen GOTS-Kongress am 1. und 2. Juli aktuell diskutiert.

Ärzte müssen medizinisch-ethisch agieren, vor allem wenn eine Verletzung zu stark ist, um weiterzuspielen zu können. Sie müssen in Grenzfällen aber auch berücksichtigen, dass ein Spieler eine eventuell maßgebliche Position in der aktuellen Spielsituation einnimmt, oder sie müssen den Willen des Spielers berücksichtigen, wenn dieser weitermachen will.

Einprägsames Beispiel war 2014 Nationalspieler Christoph Kramer, der von der Schulter eines anderen Spielers am Kopf getroffen wurde. Er wurde gecheckt, sagte, er fühle sich fit und spielte weiter. Erst mit Verzögerung wurde er ausgewechselt. Später konnte er sich an den verbliebenen Spielverlauf und die Zeit danach nicht mehr erinnern.

Für die vielen Verletzungen an den Gelenken, am Rücken oder sogar am Kopf gibt es kein Handbuch, wie in welcher Situation vorzugehen ist. Eines steht fest: bei Kopfverletzungen bekommt ein Arzt mehr Zeit, um genauer zu untersuchen. Bei anderen Verletzungen aber hat der Arzt in der Regel schnell den Schiedsrichter neben sich, der daran interessiert ist, dass der Spielbetrieb möglichst wenig unterbrochen wird.

Doch perfekt und schnell schließt sich oft aus. Denn während 2-3 Minuten Untersuchungszeit, kann ein Mannschaftsarzt keinen Ultraschall machen und kein MRT veranlassen. Was bleibt, sind „das Sehen“ des Unfalls, die Erfahrung, ein Ertasten von Verletzungen und die Mittel der ersten Hilfe. Oft ist es mit „Eis-Spray rauf und weiter“ aber nicht getan.

Bei Gehirnerschütterungen kann es richtig gefährlich werden. Nicht jede Kopfverletzung ist sofort zu erkennen und nicht jede ist einem Spieler anzumerken. Studien in amerikanischen Football-Ligen berichten sogar von bleibenden Wesensveränderungen ehemaliger Spieler nach dem Sport.
„Fest steht“, so Dr. Best, der Facharzt für Orthopädie, Chirurgie, Unfallchirurgie, Notfallmedizin und Sportmedizin ist, „dass nach einer – auch kurzen – Bewusstlosigkeit ein Fußballer auf keinen Fall mehr weiterspielen sollte.“

Aber auch bei der Diagnose verschiedenster Schulterverletzungen oder Bänderrissen am Knie muss man große Sorgfalt walten lassen. Da kommt es auf eine professionelle Zusammenarbeit von Schiedsrichter und Arzt an. Best: „Ein guter Schiedsrichter erkennt, ob mit einer Bagatelle nur Zeit geschunden werden soll, oder ob hier wirklich etwas mehr Zeit zur Sicherung der Gesundheit des Patienten nötig ist.“

Die trinationale (Deutschland, Österreich, Schweiz) Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der größte europäische Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. Sie ist erster Ansprechpartner in der Versorgung von Sportverletzungen und Garant für Qualität in der sporttraumatologischen Versorgung. Ihr Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Dafür fördert die GOTS die Aus-und Weiterbildung, die Forschung sowie den internationalen Austausch unter sportorthopädisch und sporttraumatologisch tätigen Medizinern und Berufsgruppen angrenzender Fachgebiete.

Kontakt
Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin
Kathrin Reisinger
Bachstraße 18
07743 Jena
0 36 41 / 63 89 144
presse@gots.org
www.gots.org