Tag Arzneimittelfonds

Fit in Körper und Geist

Arzneimittelfonds zeichnet den Verein „Alpha1 Deutschland“ in Gernsheim aus

Fit in Körper und Geist

Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ist eine seltene genetische Stoffwechselerkrankung. Sie bleibt oft unerkannt und kann zu schwerwiegenden Lungenerkrankungen führen. Für Betroffene bietet die gemeinnützige Gernsheimer Patientenorganisation „Alpha1 Deutschland“ Lungensport und Gedächtnistraining über das Internet an. Beide Angebote ermöglichen Betroffenen, etwas für sich selbst und ihre Gesundheit zu tun. Für dieses Projekt wurde der Verein nun mit dem dritten Platz des Förderpreises 2024 des Fonds der Arzneimittelfirmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland zum Thema „Hilfe zur Selbsthilfe“ ausgezeichnet. Das Preisgeld von 3.000 Euro wurde heute in Frankfurt übergeben.

Nach dem Ende der Corona-Pandemie beschlossen die Behindertensportverbände in Absprache mit den Krankenkassen, den Telesport einzustellen. Patientinnen und Patienten sollte die Möglichkeit gegeben werden, am Lungensport in Präsenz teilzunehmen. Viele Betroffene trauten sich jedoch nicht zurück in die Gruppen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Betroffene mit Alpha-1-Antitrypsin-Mangel haben eine reduzierte Immunabwehr. Deshalb besteht eine Ansteckungsgefahr durch andere Teilnehmende sowie durch die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Zudem existieren keine speziellen ambulanten Lungensportgruppen für Alpha-1-Patientinnen und Patienten, die auf die besonderen Bedürfnisse der Betroffenen eingehen. Deshalb entschloss sich die Patientenorganisation „Alpha1 Deutschland“ bereits 2022, Lungensport über das Internet anzubieten. Seit diesem Jahr wird zudem ein virtuelles Gedächtnistraining durchgeführt, das Koordination, Konzentration und Wahrnehmung schult und verbessert.

Mit seinem Förderpreis leistet der Arzneimittelfonds Anschubfinanzierung und Hilfe zur Selbsthilfe. Hinter dem Fonds stehen Unternehmen aus der pharmazeutischen Industrie und Medizintechnik aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Unternehmen engagieren sich über ihr primäres Geschäft der Medikamentenfor-schung hinaus in ihrem Umfeld für soziale Projekte, die sich für die Gesundheit und die Prävention von Krankheiten einsetzen.

Der Arzneimittelfonds wurde bereits 1992 gegründet. Ihm gehören folgende Unternehmen mit Sitz in Hessen, Rheinland-Pfalz bzw. dem Saarland an: athenstaedt, B. Braun, Kreussler Pharma, CSL Behring, Dr. Köhler Chemie, Engelhard Arzneimittel, Finzelberg, Fresenius-Kabi, Insight Health, IQVIA, LEO Pharma, Norgine, Pascoe und Ursapharm Arzneimittel. Zentrales Motiv der Fonds-Mitglieder ist es, sich gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und Hilfe im regionalen Umfeld ihrer Unternehmen zu leisten.

Der Arzneimittelfonds wurde 1992 von mittelständischen Unternehmen aus Hessen gegründet. In 2010 kamen weitere Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland hinzu – allesamt Mitgliedsfirmen im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) und im Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland engagiert. Zentraler Antrieb der Unternehmerinnen und Unternehmer ist die gesamtgesellschaftliche Verantwortung und eine gelebte Nachbarschaftshilfe im Umfeld ihrer Firmen. Der Arzneimittelfonds finanziert seine Arbeit durch Beiträge seiner Mitgliedsfirmen. Entscheidungsgremien des Vereins sind ein fünfköpfiger Vorstand sowie die Mitgliederversammlung. Zum partnerschaftlichen Netzwerk gehören Vertreterinnen und Vertreter staatlicher Ehrenamts- und Gesundheitsförderung, Kirchen, Bildungsträger, Stiftungen und Selbsthilfekontaktstellen.

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Unterstützung für Suchtkranke

Arzneimittelfonds zeichnet den „Freundeskreis Battenberg“ aus

Unterstützung für Suchtkranke

Der „Freundeskreis Battenberg“ unterstützt seit 49 Jahren alkoholabhängige Menschen und andere Suchtkranke, in eine zufriedene Abstinenz zu gelangen. Zur Unterstützung der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Vereins, der Erstellung einer neuen Webseite und der Suchthelferausbildung eines Vorstandsmitglieds erhält die Battenberger Selbsthilfegruppe einen mit 1.500 Euro dotierten Sonderpreis. Er steht im Zusammenhang mit dem Förderpreis 2024 des Fonds der Arzneimittelfirmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland zum Thema „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Seit 1975 ist der „Freundeskreis Battenberg“ eine Anlaufstelle für Menschen mit Suchtkrankheiten und deren Angehörige. Dort finden die Betroffenen Rat, Hilfe und Unterstützung. Ziel des Vereins ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Einige Betroffene erreichen die Abstinenz ohne eine Therapie. Andere werden in eine stationäre Therapie zur langzeitlichen Nachsorge vermittelt. Dazu arbeitet der Verein mit den Fachkliniken sowie der Entgiftungsstation in der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Haina und der Suchtberatung des Diakonischen Werkes zusammen. Neben regelmäßigen Gruppenabenden bietet die Selbsthilfegruppe über das Jahr verteilt in lockerer Folge ein Programm mit gemeinsamen Aktivitäten, Vorträgen oder Feierlichkeiten an. Zudem ermöglicht die gemeinsame Arbeit bei der Pflege des Vereinshauses samt Außenanlage viel Raum für Geselligkeit und gute Gespräche unter Gleichgesinnten.

Mit seinem Förderpreis leistet der Arzneimittelfonds Anschubfinanzierung und Hilfe zur Selbsthilfe. Hinter dem Fonds stehen Unternehmen aus der pharmazeutischen Industrie und Medizintechnik aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Unternehmen engagieren sich über ihr primäres Geschäft der Medikamentenforschung hinaus in ihrem Umfeld für soziale Projekte, die sich für die Gesundheit und die Prävention von Krankheiten einsetzen.

Der Arzneimittelfonds wurde bereits 1992 gegründet. Ihm gehören folgende Unternehmen mit Sitz in Hessen, Rheinland-Pfalz bzw. dem Saarland an: athenstaedt, B. Braun, Kreussler Pharma, CSL Behring, Dr. Köhler Chemie, Engelhard Arzneimittel, Finzelberg, Fresenius-Kabi, Insight Health, IQVIA, LEO Pharma, Norgine, Pascoe und Ursapharm Arzneimittel. Zentrales Motiv der Fonds-Mitglieder ist es, sich gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und Hilfe im regionalen Umfeld ihrer Unternehmen zu leisten.

Der Arzneimittelfonds wurde 1992 von mittelständischen Unternehmen aus Hessen gegründet. In 2010 kamen weitere Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland hinzu – allesamt Mitgliedsfirmen im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) und im Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland engagiert. Zentraler Antrieb der Unternehmerinnen und Unternehmer ist die gesamtgesellschaftliche Verantwortung und eine gelebte Nachbarschaftshilfe im Umfeld ihrer Firmen. Der Arzneimittelfonds finanziert seine Arbeit durch Beiträge seiner Mitgliedsfirmen. Entscheidungsgremien des Vereins sind ein fünfköpfiger Vorstand sowie die Mitgliederversammlung. Zum partnerschaftlichen Netzwerk gehören Vertreterinnen und Vertreter staatlicher Ehrenamts- und Gesundheitsförderung, Kirchen, Bildungsträger, Stiftungen und Selbsthilfekontaktstellen.

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Filmprojekt zu weiblicher Genitalbeschneidung

Arzneimittelfonds zeichnet das Beratungszentrum „FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht“ in Frankfurt aus

Filmprojekt zu weiblicher Genitalbeschneidung

In Deutschland leben nach Schätzungen des Bundesfamilienministeriums rund 74.000 Frauen und Mädchen, die von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen sind. Eine kleine Gruppe von somalischen Frauen, die sich im Frankfurter Beratungszentrum „FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht“ zusammengefunden hat, möchte mithilfe eines Filmprojekts offen über die erlittene Genitalbeschneidung sprechen, das Tabu brechen und aufklären. Der Verein wurde dafür mit dem zweiten Platz des Förderpreises 2024 des Fonds der Arzneimittelfirmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland zum Thema „Hilfe zur Selbsthilfe“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert. Er wurde heute in Frankfurt übergeben.

Der partizipative Spielfilm gibt den Frauen die Möglichkeit, über schwierige und tabubelastete Themen zu sprechen und ihre persönlichen Perspektiven einzubringen. Das Konzept stammt von der Filmstudentin Linda Verweyen, die mit dem Projekt ihren Abschluss an der Fachhochschule Dortmund im Master Film macht. Das Filmprojekt soll die Akteurinnen stärken, Empowerment und Selbstwirksamkeit fördern – sowie nicht zuletzt auch dazu beitragen, andere Betroffene zu erreichen und Vernetzung und Selbsthilfe zu fördern. Anstatt die üblichen Gesprächskreise anzubieten, nutzt der Verein „FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht“ mit dem Filmprojekt einen kreativen Kontext, der Vertrauen, Austausch und Selbstwirksamkeit fördert. Durch die Partizipation der Frauen in der Projektgestaltung wird sichergestellt, dass ihre Bedürfnisse und Vorstellungen maßgeblich berücksichtigt werden. Sie spielen im gesamten Projekt die zentrale Rolle: Gemeinsam haben sie entschieden, welche Geschichte sie erzählen möchten, und das Drehbuch entwickelt. Auch hinter der Kamera, etwa bei Ton und Schnitt, bringen sie sich ein. Die Hauptfigur ihres Films, Halima, ist als Kollektivfigur angelegt, vereint also Erfahrungen aller beteiligten Frauen und wird von einer von ihnen auch vor der Kamera dargestellt.

Die Dreharbeiten sind mittlerweile abgeschlossen. Der Film mit dem Titel „Halima – Eine Anleitung zum Starksein“ soll ab 2025 Betroffenen sowie einem breiteren Publikum vorgeführt werden.

Mit seinem Förderpreis leistet der Arzneimittelfonds Anschubfinanzierung und Hilfe zur Selbsthilfe. Hinter dem Fonds stehen Unternehmen aus der pharmazeutischen Industrie und Medizintechnik aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Unternehmen engagieren sich über ihr primäres Geschäft der Medikamentenfor-schung hinaus in ihrem Umfeld für soziale Projekte, die sich für die Gesundheit und die Prävention von Krankheiten einsetzen.

Der Arzneimittelfonds wurde bereits 1992 gegründet. Ihm gehören folgende Unternehmen mit Sitz in Hessen, Rheinland-Pfalz bzw. dem Saarland an: athenstaedt, B. Braun, Kreussler Pharma, CSL Behring, Dr. Köhler Chemie, Engelhard Arzneimittel, Finzelberg, Fresenius-Kabi, Insight Health, IQVIA, LEO Pharma, Norgine, Pascoe und Ursapharm Arzneimittel. Zentrales Motiv der Fonds-Mitglieder ist es, sich ge-samtgesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und Hilfe im regionalen Umfeld ihrer Unternehmen zu leisten.

Der Arzneimittelfonds wurde 1992 von mittelständischen Unternehmen aus Hessen gegründet. In 2010 kamen weitere Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland hinzu – allesamt Mitgliedsfirmen im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) und im Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland engagiert. Zentraler Antrieb der Unternehmerinnen und Unternehmer ist die gesamtgesellschaftliche Verantwortung und eine gelebte Nachbarschaftshilfe im Umfeld ihrer Firmen. Der Arzneimittelfonds finanziert seine Arbeit durch Beiträge seiner Mitgliedsfirmen. Entscheidungsgremien des Vereins sind ein fünfköpfiger Vorstand sowie die Mitgliederversammlung. Zum partnerschaftlichen Netzwerk gehören Vertreterinnen und Vertreter staatlicher Ehrenamts- und Gesundheitsförderung, Kirchen, Bildungsträger, Stiftungen und Selbsthilfekontaktstellen.

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Sommerfreizeit für Kinder mit Blutungskrankheiten

Arzneimittelfonds zeichnet Deutsche Hämophiliegesellschaft in Wiesbaden aus

Sommerfreizeit für Kinder mit Blutungskrankheiten

Die Deutsche Hämophiliegesellschaft organisiert jedes Jahr eine Sommerfreizeit für 35 Kinder im Alter zwischen 8 und 15 Jahren in der Jugendherberge „Hohe Fahrt“ in Vöhl am hessischen Edersee. Für dieses Projekt wurde die Deutsche Hämophiliegesellschaft nun mit dem ersten Platz des Förderpreises 2024 des Fonds der Arzneimittelfirmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland zum Thema „Hilfe zur Selbsthilfe“ gewürdigt. Das Fördergeld in Höhe von 5.000 Euro wurde heute in Frankfurt übergeben.

Die teilnehmenden Kinder haben Hämophilie, die Von-Willebrand-Erkrankung sowie andere seltene Blutungskrankheiten. Es können aber auch gesunde Geschwister und Freunde an der Sommerfreizeit teilnehmen. Betreut werden sie durch 15 junge Menschen, die entweder selbst von einer der Krankheiten betroffen sind oder Verwandte und Freunde haben, die unter einer Blutungskrankheit leiden. Zudem sind eine Ärztin oder ein Arzt sowie eine auf Hämophilie spezialisierte Pflegekraft vor Ort.

Menschen mit Hämophilie müssen sich den fehlenden Gerinnungsfaktor zur Prophylaxe von Blutungen mehrmals pro Woche in die Vene spritzen. Ein Hauptanliegen der Sommerfreizeit ist es daher, den Kindern das eigenständige Spritzen beizubringen. Darüber hinaus finden kindgerechte Vorträge und Workshops statt, bei denen die Teilnehmenden auf spielerische Weise weiteres Wissen über ihre Erkrankung erwerben. Am Ende der Freizeit kommt jedes Kind mit neuen Fähigkeiten und Kenntnissen nach Hause, was einen großen Gewinn an Unabhängigkeit und Autonomie im Umgang mit der Krankheit für die ganze Familie bedeutet.

Mit seinem Förderpreis leistet der Arzneimittelfonds Anschubfinanzierung und Hilfe zur Selbsthilfe. Hinter dem Fonds stehen Unternehmen aus der pharmazeutischen Industrie und Medizintechnik aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Unternehmen engagieren sich über ihr primäres Geschäft der Medikamentenforschung hinaus in ihrem Umfeld für soziale Projekte, die sich für die Gesundheit und die Prävention von Krankheiten einsetzen.

Der Arzneimittelfonds wurde bereits 1992 gegründet. Ihm gehören folgende Unternehmen mit Sitz in Hessen, Rheinland-Pfalz bzw. dem Saarland an: athenstaedt, B. Braun, Kreussler Pharma, CSL Behring, Dr. Köhler Chemie, Engelhard Arzneimittel, Finzelberg, Fresenius-Kabi, Insight Health, IQVIA, LEO Pharma, Norgine, Pascoe und Ursapharm Arzneimittel. Zentrales Motiv der Fonds-Mitglieder ist es, sich gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und Hilfe im regionalen Umfeld ihrer Unternehmen zu leisten.

Der Arzneimittelfonds wurde 1992 von mittelständischen Unternehmen aus Hessen gegründet. In 2010 kamen weitere Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland hinzu – allesamt Mitgliedsfirmen im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) und im Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland engagiert. Zentraler Antrieb der Unternehmerinnen und Unternehmer ist die gesamtgesellschaftliche Verantwortung und eine gelebte Nachbarschaftshilfe im Umfeld ihrer Firmen. Der Arzneimittelfonds finanziert seine Arbeit durch Beiträge seiner Mitgliedsfirmen. Entscheidungsgremien des Vereins sind ein fünfköpfiger Vorstand sowie die Mitgliederversammlung. Zum partnerschaftlichen Netzwerk gehören Vertreterinnen und Vertreter staatlicher Ehrenamts- und Gesundheitsförderung, Kirchen, Bildungsträger, Stiftungen und Selbsthilfekontaktstellen.

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Gesprächsworkshops für co-abhängige Frauen

Arzneimittelfonds zeichnet die Selbsthilfegruppe „Cinderella“ in Hanau aus

Gesprächsworkshops für co-abhängige Frauen

Über 4.000 Euro kann sich die Selbsthilfegruppe „Cinderella“ freuen.

Hanau – In der Selbsthilfegruppe „Cinderella“ treffen sich Frauen, die sich von anderen abhängig gemacht haben und nicht mehr in der Lage sind, ihr eigenes Leben zu führen. Die Frauen leben die Sucht, von einem anderen Menschen gebraucht zu werden. Besonders in Beziehungen zu Abhängigen, psychisch oder chronisch Kranken kann das schnell zum Problem werden. Für diese wichtige Arbeit wurde die Selbsthilfegruppe „Cinderella“ im Begegnungszentrum Hanau-Main-Kinzig mit dem Förderpreis 2023 des Fonds der Arzneimittelfirmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland zum Thema „Frauengesundheit“ ausgezeichnet. Das Preisgeld von 4.000 Euro wurde heute in Frankfurt übergeben.

Die Selbsthilfegruppe möchte das Preisgeld verwenden, um zusätzlich zu den üblichen Gruppentreffen regelmäßige Gesprächsworkshops für junge Frauen ab 16 Jahren zu den Themen Co-Abhängigkeit, Suchterkrankungen und psychische Problemlagen anbieten zu können. Ein Einstieg soll dann jederzeit und niedrigschwellig möglich sein. Die Leitung dieser Workshops wird eine Diplom-Sozialpädagogin übernehmen, die von Teilnehmerinnen der Selbsthilfegruppe unterstützt wird. Künftig ist eine Kooperation mit Schulen, sozialen Einrichtungen sowie der Stadt Hanau geplant.

Mit seinem Förderpreis leistet der Fonds der Arzneimittelfirmen seit 1999 Anschubfinanzierung sowie Hilfe zur Selbsthilfe. Hinter dem Fonds stehen mittelständische, meist familiengeführte Unternehmen der pharmazeutischen Industrie aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, die sich über die Medikamentenforschung hinaus für die Gesundheit und die Prävention von Krankheiten einsetzen. Die Jury des Fonds der Arzneimittelfirmen wurde in diesem Jahr durch zwei Kuratorinnen der Deutschen Stiftung Frauengesundheit ergänzt, die bei der Auswahl der Preisträge-rinnen und Preisträger unterstützten.

Der Arzneimittelfonds wurde 1992 gegründet. Aktuell gehören ihm 13 Unternehmen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland an: B. Braun, Kreussler Pharma, CLS Behring, Dr. Köhler Chemie, Engelhard Arzneimittel, Finzelberg, Fresenius-Kabi, Insight Health, IQVIA, LEO Pharma, Norgine, Pascoe und Ursapharm Arzneimittel. Zentrales Motiv der Unternehmer ist es, sich gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und Nachbarschaftshilfe im regionalen Umfeld ihrer Firmen zu leisten.

Der Arzneimittelfonds wurde 1992 von mittelständischen Unternehmen aus Hessen gegründet. In 2010 kamen weitere Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland hinzu – allesamt Mitgliedsfirmen im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) und im Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland engagiert. Zentraler Antrieb der Unternehmerinnen und Unternehmer ist die gesamtgesellschaftliche Verantwortung und eine gelebte Nachbarschaftshilfe im Umfeld ihrer Firmen. Der Arzneimittelfonds finanziert seine Arbeit durch Beiträge seiner Mitgliedsfirmen. Entscheidungsgremien des Vereins sind ein fünfköpfiger Vorstand sowie die Mitgliederversammlung. Zum partnerschaftlichen Netzwerk gehören Vertreterinnen und Vertreter staatlicher Ehrenamts- und Gesundheitsförderung, Kirchen, Bildungsträger, Stiftungen und Selbsthilfekontaktstellen.

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Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung

Arzneimittelfonds zeichnet Versorgungsverbund in Hessen und Rheinland-Pfalz aus

Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung

Der Versorgungsverbund „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“ erhält 4.000 Euro.

Frankfurt am Main – Um vergewaltigten Frauen den Zugang zu medizinischer Versorgung zu erleichtern, hat die Beratungsstelle Frauennotruf in Frankfurt einen Versorgungsverbund ins Leben gerufen. Er besteht aus Krankenhäusern, gynäkologischen Praxen, Frauennotrufen, Frauenberatungsstellen, Gleichstellungsbeauftragten und gerichtsmedizinischen Instituten in Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Versorgungsverbund wurde nun mit dem Förderpreis 2023 des Fonds der Arzneimittelfirmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland zum Thema „Frauengesundheit“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert. Er wurde heute in Frankfurt übergeben.

Die gesundheitlichen Folgen nach einer Vergewaltigung sind oft dramatisch und langwierig. Doch die Hürden für Betroffene, nach einer erlebten Vergewaltigung Unterstützung in Anspruch zu nehmen, sind weiterhin hoch. Da Ärztinnen und Ärzte häufig die ersten Ansprechpersonen für betroffene Frauen sind, werden sie von der Beratungsstelle mit Fortbildungen und Materialien unterstützt. Dazu gehören neben Befundbögen und Gesprächshilfen auch ein Spurensicherungskit und Hintergrundinformationen zu sexuell übertragbaren Krankheiten. Da die bestehenden Hilfsangebote immer noch nicht ausreichend bekannt sind, betreibt die Beratungsstelle zudem eine umfangreiche Aufklärung über Unterstützungsmöglichkeiten für vergewaltigte Frauen.

Mit seinem Förderpreis leistet der Fonds der Arzneimittelfirmen seit 1999 Anschubfinanzierung sowie Hilfe zur Selbsthilfe. Hinter dem Fonds stehen mittelständische, meist familiengeführte Unternehmen der pharmazeutischen Industrie aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, die sich über die Medikamentenforschung hinaus für die Gesundheit und die Prävention von Krankheiten einsetzen. Die Jury des Fonds der Arzneimittelfirmen wurde in diesem Jahr durch zwei Kuratorinnen der Deutschen Stiftung Frauengesundheit ergänzt, die bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger unterstützten.

Der Arzneimittelfonds wurde 1992 gegründet. Aktuell gehören ihm 13 Unternehmen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland an: B. Braun, Kreussler Pharma, CLS Behring, Dr. Köhler Chemie, Engelhard Arzneimittel, Finzelberg, Fresenius-Kabi, Insight Health, IQVIA, LEO Pharma, Norgine, Pascoe und Ursapharm Arzneimittel. Zentrales Motiv der Unternehmer ist es, sich gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und Nachbarschaftshilfe im regionalen Umfeld ihrer Firmen zu leisten.

Der Arzneimittelfonds wurde 1992 von mittelständischen Unternehmen aus Hessen gegründet. In 2010 kamen weitere Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland hinzu – allesamt Mitgliedsfirmen im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) und im Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland engagiert. Zentraler Antrieb der Unternehmerinnen und Unternehmer ist die gesamtgesellschaftliche Verantwortung und eine gelebte Nachbarschaftshilfe im Umfeld ihrer Firmen. Der Arzneimittelfonds finanziert seine Arbeit durch Beiträge seiner Mitgliedsfirmen. Entscheidungsgremien des Vereins sind ein fünfköpfiger Vorstand sowie die Mitgliederversammlung. Zum partnerschaftlichen Netzwerk gehören Vertreterinnen und Vertreter staatlicher Ehrenamts- und Gesundheitsförderung, Kirchen, Bildungsträger, Stiftungen und Selbsthilfekontaktstellen.

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