Frühlingsgefühle erlaubt

Endlich wieder an die frische Luft: Dank Linda Apotheken macht der Frühling auch mit Allergien wieder Spaß

Frühlingsgefühle erlaubt

Beratungswochen in den LINDA Apotheken: Frühlingsgefühle wieder erlaubt.

Die ersten Frühlingstage locken wieder vermehrt raus in die Natur. Na klar, die warmen Sonnenstrahlen tanken den Vitamin D Haushalt wieder auf und frische Luft tut dem Körper gut. Aber was, wenn sich die Luft doch nicht so frisch anfühlt und nur juckende Augen und verschnupfte Nasen hervorruft? Um Heuschnupfen-Symptomen den Kampf anzusagen, laufen vom 27. Februar 2023 bis 15. April 2023 die Beratungswochen „Frühlingsgefühle wieder erlaubt“ in den Linda Apotheken. Deutschlandweit begleiten sie Kund:innen mit fachkundigem Rat und ausgewählten Produkten kompetent durch die Pollenflugzeit. Zudem gibt’s attraktive Rabatt- und PAYBACK Coupons, ein Kreuzfahrt-Gewinnspiel und exklusive Telefonberatung über das Linda Gesundheitstelefon mit der Dipl. Psychologin Eva Zimmer.

Langsam streckt der Frühling seine Fühler aus und die ersten Knospen wachsen. Die Menschen freuen sich über wärmere Tage und verbringen wieder mehr Zeit im Freien. Doch nicht jede:r kann da entspannt aufatmen, denn Pollenflug und Heuschnupfen machen vielen das Leben schwer. Rund 15 Prozent der Erwachsenen leiden in Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) an Heuschnupfen. Der milde Jahresanfang 2023 sorgte zudem dafür, dass bereits die ersten Pollen durch die Luft flogen und Allergiereize auslösten.

Für Allergien ist es generell wichtig, den Auslöser zu kennen und ihn dann möglichst zu vermeiden. Bei Pollen ist das hingegen nicht so einfach. Wer auf Frühblüher reagiert, kann bereits im Februar Probleme damit kriegen. Ein Pollenflugkalender kann dabei helfen, sich auf die jeweilige Saison vorzubereiten. Generell ist es empfehlenswert, vor dem zu Bett gehen die Haare zu waschen und nachts das Fenster geschlossen zu halten.

Sind die Allergiesymptome bereits da, sollten sie sofort behandelt werden, damit sie nicht die unteren Atemwege erreichen. Die Linda Apotheken stehen da im Rahmen ihrer Beratungswochen unter dem Motto „Frühlingsgefühle wieder erlaubt“ mit zehn ausgewählten Produkten ihren Kund:innen zur Seite. Sie informieren beispielsweise über die richtige Therapie gegen gereizte Augen und verschnupfte Nasen.

Zusätzlich gibt es für die Kund:innen Rabatt- und PAYBACK Coupons sowie ein exklusives und hochwertiges Gewinnspiel. In Kooperation mit nicko cruises ist eine 15-tägige Kreuzfahrt auf dem Schiff VASCO DA GAMA rund um die Britischen Inseln für zwei Personen, inklusive Vollpension zu gewinnen.

Ein weiterer besonderer Service ist das Linda Gesundheitstelefon. Gesundheitsexpertin Eva Zimmer steht kostenlos für eine anonyme und individuelle Beratung zur Seite. Zu erreichen ist sie alle 14 Tage mittwochs von 12-19 Uhr unter der Telefonnummer 0800 546 32 20.
Weitere Informationen sowie eine Suchfunktion für Linda Apotheken in der Nähe gibt es unter www.linda.de.

Das Prinzip ist einfach: Apotheker:innen haben sich zusammengeschlossen, um ihren Beruf mit der eigenen Apotheke vor Ort unter der gemeinsamen Dachmarke LINDA Apotheken auszuüben. LINDA ist die deutschlandweit bekannteste Premium-Apothekendachmarke selbstständiger Apotheker:innen und Marktführer in ihrem Segment. Das HANDELSBLATT vergab im Ranking Deutschlands Beste Händler 2022 in der Kategorie Apothekenkooperationen den 1. Platz an die LINDA Apotheken. Die LINDA Apotheken verfügen über eine ausgezeichnete Service-Qualität und überzeugen durch eine herausragende Kundenzufriedenheit. Auch BILD attestierte den LINDA Apotheken höchsten Kundennutzen mit dem Siegel Deutschlands Kundenkönig 2022 in der Kategorie Apotheken. LINDA gewann den Apotheken-Kooperationspreis 2021 (Coop-Study) für die beste Umsetzung von Kooperationsvorgaben und die LINDA eigene Kampagne zum Thema eRezept wurde ebenfalls 2021 mit dem VISION.A Award in Silber ausgezeichnet. Der 1. Platz beim App Award 2021 in der Kategorie Apothekenkooperationen beweist zudem, dass die LINDA Apotheken auch digital sehr gut aufgestellt sind. Eigentümerin der Dachmarke LINDA Apotheken ist die LINDA AG, die sich dafür einsetzt, dass sich die selbstständigen inhaber:innengeführten Apotheken zukunftsorientiert positionieren und ihre Eigenständigkeit und Unabhängigkeit bewahren. Sitz der LINDA AG ist Köln.

Kontakt
LINDA AG
Vanessa Tscholl
Emil-Hoffmann-Str. 1a
50996 Köln
02236848780
tscholl@linda-ag.de
http://www.linda.de

Spiel und Spaß mit Giraffe Lindani

Mit Lindani Kids & Co. startet der neue Online-Kinderbereich der LINDA Apotheken

Spiel und Spaß mit Giraffe Lindani

Die neue Kinderseite Lindani Kids & Co. startet zum 1. März 2023 auf linda.de.

Giraffe Lindani, das Kindermaskottchen der Linda Apotheken, lädt ein, zum gemeinsamen Malen, Basteln, Singen und Spaß haben. Auf linda.de startet ab dem 1. März 2023 die neue Kinderrubrik für kleine Apothekenkundinnen und -kunden.

Fantasievolle Vorlagen zum Ausmalen oder originelle Ideen für die kommende Geburtstagseinladung erwarten die Kinder bei Lindani Kids & Co. Auch für Eltern bieten die kreativen Anleitungen eine neue Inspirationsquelle für den nächsten verregneten Nachmittag zu Hause. Besonders lustig wird es mit dem exklusiven Lindani Song „Zauberland“, der zum Mitsingen und Tanzen animiert.

Regelmäßiges Reinschauen lohnt sich besonders, denn jeden Monat gibt es neue Überraschungen. Mit den Lindani Coupons zum Download können sich die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern in ihrer Linda Apotheke tolle Geschenke abholen und somit auch dort wieder auf die freundliche Giraffe treffen.

Zusätzlich starten immer wieder neue Gewinnspiele – es muss nur eine Frage richtig beantwortet werden. Zum Auftakt verlost Linda unter allen richtigen Antworten zehn Kinder-Hoodies mit Lindani Motiv und eigenem Namen sowie Bundles mit gesunden und wohltuenden Kinderprodukten wie Kindertee und Badespaß.

Doch Lindani Kids & Co. bietet nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine ganz besondere Hilfe für Kinder. Im Rahmen des sozialen Engagements von Linda für den Bundesverband Kinderhospiz e. V. wird über das Oskar Sorgentelefon sowie über die Nummer gegen Kummer informiert. Dort können Kinder, aber auch Erwachsene anrufen, wenn sie Sorgen oder Ängste plagen.

Lindani ist das Kindermaskottchen von Linda. Die lustige Giraffe geht mit ihrem ständigen Begleiter Benno auf spannende Abenteuer und hält in ihren Schatztruhen in zahlreichen Linda Apotheken tolle Kinderartikel bereit. Nun wird sie in Kürze mit ihrer eigenen Rubrik auch auf linda.de starten.

Das Prinzip ist einfach: Apotheker:innen haben sich zusammengeschlossen, um ihren Beruf mit der eigenen Apotheke vor Ort unter der gemeinsamen Dachmarke LINDA Apotheken auszuüben. LINDA ist die deutschlandweit bekannteste Premium-Apothekendachmarke selbstständiger Apotheker:innen und Marktführer in ihrem Segment. Das HANDELSBLATT vergab im Ranking Deutschlands Beste Händler 2022 in der Kategorie Apothekenkooperationen den 1. Platz an die LINDA Apotheken. Die LINDA Apotheken verfügen über eine ausgezeichnete Service-Qualität und überzeugen durch eine herausragende Kundenzufriedenheit. Auch BILD attestierte den LINDA Apotheken höchsten Kundennutzen mit dem Siegel Deutschlands Kundenkönig 2022 in der Kategorie Apotheken. LINDA gewann den Apotheken-Kooperationspreis 2021 (Coop-Study) für die beste Umsetzung von Kooperationsvorgaben und die LINDA eigene Kampagne zum Thema eRezept wurde ebenfalls 2021 mit dem VISION.A Award in Silber ausgezeichnet. Der 1. Platz beim App Award 2021 in der Kategorie Apothekenkooperationen beweist zudem, dass die LINDA Apotheken auch digital sehr gut aufgestellt sind. Eigentümerin der Dachmarke LINDA Apotheken ist die LINDA AG, die sich dafür einsetzt, dass sich die selbstständigen inhaber:innengeführten Apotheken zukunftsorientiert positionieren und ihre Eigenständigkeit und Unabhängigkeit bewahren. Sitz der LINDA AG ist Köln.

Kontakt
LINDA AG
Vanessa Tscholl
Emil-Hoffmann-Str. 1a
50996 Köln
02236848780
tscholl@linda-ag.de
http://www.linda.de

Gesund durch die Festtage

LINDA Apotheken haben viele Tipps für die stressige Vorweihnachtszeit

Gesund durch die Festtage

Wau, schon wieder Weihnachten

Sternenglanz und Lichtgefunkel, Vorfreude und Geselligkeit: Die Advents- und Weihnachtszeit hat ihren besonderen Zauber. Aber sie bringt mit oft aufreibenden Vorbereitungen und vielen lukullischen Versuchungen auch einige Belastungen für die Gesundheit mit sich. Im Rahmen der Beratungswochen „Wau, schon wieder Weihnachten!“ wollen LINDA Apotheken ihren Kund:innen vom 14.11. bis 24.12.2022 dabei helfen, die festlichen Wochen möglichst stressfrei, fröhlich und ohne Beschwerden genießen zu können. Gekrönt wird dies durch eine besondere Spendenaktion.

In der Weihnachtszeit ist oft viel los: Der Jahresabschluss in der Firma steht an, Geschenke wollen besorgt und die Feiertage samt Festessen organisiert werden. Nebenbei flattern Einladungen zu Weihnachtsfeiern und Adventskaffees ins Haus und wir „sündigen“ jetzt öfter als sonst bei Plätzchen, deftigen Braten und Glühwein. Dann ist der Stresspegel hoch, die Verdauung steht unter Druck und obendrein fordert die heranrollende Erkältungswelle das Immunsystem heraus.

Magen-Darm-Probleme, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Nervosität können dann die Freude am Fest schmälern. Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse belastete 2021 tatsächlich jeden Zweiten die Sorge, dass ein Familienmitglied die Feiertage im Bett oder gar im Krankenhaus verbringen muss – sei es wegen Covid-19 oder einem anderen Leiden. Damit es nicht so weit kommt, sollte die Hausapotheke rechtzeitig sorgfältig bestückt werden – etwa mit Erkältungsprodukten, Magentropfen, Produkten gegen Verspannungen und abwehrstärkenden Mitteln und Co. Und auch fürs Wohlfühlen hat die Apotheke einiges parat. Am besten lässt man sich für die individuelle Ausstattung fachgerecht beraten. Dafür lohnt sich besonders der Gang in eine LINDA Apotheke. Denn unter dem Motto „Wau, schon wieder Weihnachten“ läuft bis zum Heiligabend eine große Advents- und Weihnachtskampagne mit vielen Aktionen, einem Online-Adventskalender auf www.linda.de, 11 ausgewählten Produktempfehlungen, Rabatt- und PAYBACK Coupons sowie Geschenkgutscheinen für Freunde und Familie.

Malen und basteln für den guten Zweck
Für Spaß und Freude sorgt die Bastel- und Mitmachaktion für Kinder: Auf Wunsch erhalten die Kleinen in der LINDA Apotheke eine Engel-Vorlage und können diese nach Herzenslust verzieren und bemalen. Nach dem Zurückbringen in die Apotheke können die Kunstwerke aufgehängt werden und festliche Stimmung verbreiten. LINDA möchte mit den schwebenden Engeln ein Zeichen der Solidarität für alle unheilbar kranken Kinder und deren Familienangehörige setzen – und auf eine Spendenaktion für den Bundesverband Kinderhospiz aufmerksam machen. Und wer Lust hat, kann seinen Engel fotografieren, an LINDA senden und mit etwas Glück einen von zehn Jumbo Bastelkoffern mit über 1.300 Teilen gewinnen. Unter www.linda.de finden sich weitere Informationen sowie eine Suche für LINDA Apotheken in der Nähe.

Das Prinzip ist einfach: Apotheker:innen haben sich zusammengeschlossen, um ihren Beruf mit der eigenen Apotheke vor Ort unter der gemeinsamen Dachmarke LINDA Apotheken auszuüben. LINDA ist die deutschlandweit bekannteste Premium-Apothekendachmarke selbstständiger Apotheker:innen und Marktführer in ihrem Segment1. Das HANDELSBLATT vergab im Ranking Deutschlands Beste Händler 2022 in der Kategorie Apothekenkooperationen den 1. Platz an die LINDA Apotheken2. Die LINDA Apotheken verfügen über eine ausgezeichnete Service-Qualität3 und überzeugen durch eine herausra-gende Kundenzufriedenheit4. Auch BILD attestierte den LINDA Apotheken höchsten Kundennutzen mit dem Siegel Deutschlands Kundenkönig 2022 in der Kategorie Apotheken5. LINDA gewann den Apotheken-Kooperationspreis 2021 (Coop-Study) für die beste Umsetzung von Kooperationsvorga-ben6 und die LINDA eigene Kampagne zum Thema eRezept wurde ebenfalls 2021 mit dem VISION.A Award in Silber ausgezeichnet7. Der 1. Platz beim App Award 2021 in der Kategorie Apothekenko-operationen beweist zudem, dass die LINDA Apotheken auch digital sehr gut aufgestellt sind8. Eigen-tümerin der Dachmarke LINDA Apotheken ist die LINDA AG, die sich dafür einsetzt, dass sich die selbstständigen inhaber*innengeführten Apotheken zukunftsorientiert positionieren und ihre Eigen-ständigkeit und Unabhängigkeit bewahren. Sitz der LINDA AG ist Köln.

Kontakt
LINDA AG
Vanessa Tscholl
Emil-Hoffmann-Str. 1a
50996 Köln
02236848780
tscholl@linda-ag.de
http://www.linda.de

Antibiotika richtig anwenden

Wann wirken Penicillin und Co – und wann nicht?

Antibiotika richtig anwenden

Antibiotika-Einnahme: Milch und Grapefruit meiden (Bildquelle: © pxhere)

Stuttgart – Antibiotika sind hochwirksame Arzneimittel, die bei schwerwiegenden bakteriellen Erkrankungen eingesetzt werden und so Leben retten können. Vor der Entdeckung des Penicillins waren Lungenentzündung, Typhus oder Tuberkulose Erkrankungen, an denen viele Menschen gestorben sind. Heute können diese Erkrankungen gut behandelt werden, wenn Penicillin und Co. richtig angewendet werden. Darauf weist der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) hin.

Antibiotische Arzneimittel werden bei Krankheiten eingesetzt, die durch Bakterien ausgelöst werden. „Bei allen Virus-Erkrankungen sind Antibiotika fehl am Platz. Die Durchfallerkrankung beim Noro-Virus oder auch ein grippaler Infekt sind für eine Behandlung mit Antibiotika nicht geeignet. Antibiotika sind keine Allzweckwaffe. Sie müssen zielgerichtet vom Arzt verordnet und angewendet werden“, erklärt Friederike Habighorst-Klemm als Patientenbeauftragte des Landesapothekerverbandes.

Gerade Antibiotika müssen nach genauen Anweisungen eingenommen werden und dürfen nicht abgesetzt werden, wenn die Krankheitssymptome sich scheinbar verbessert haben. „Hier muss man unbedingt mit dem Arzt sprechen und darf die Tabletten nicht einfach weglassen. Antibiotika werden in der Regel für eine gewisse Einnahmedauer verordnet, die auch eingehalten werden muss.“ Am besten lassen sich Patienten die Einnahmedauer und das Einnahmeschema auf der Packung vermerken. Ein Antibiotikum, das dreimal täglich verordnet ist, sollte jeweils im Abstand von etwa acht Stunden eingenommen werden. „Zweimal täglich bedeutet, dass zwischen der ersten und zweiten Einnahme rund 12 Stunden liegen sollen“, führt Apothekerin Habighorst-Klemm weiter aus. Nur wenn der Wirkstoff dauerhaft in etwa gleicher Konzentration im Körper vorhanden sei, könnten die krankmachenden Bakterien wirkungsvoll bekämpft werden. Wer ein Antibiotikum einnimmt, sollte es mit reichlich Leitungswasser einnehmen. Tee, Kaffee oder Milch und auch Fruchtsäfte wie Grapefruit- oder Pomelosaft sind nicht geeignet, da sie die Wirkung abschwächen können. Friederike Habighorst-Klemm: „Obwohl Antibiotika eigentlich gut vertragen werden, reagieren manche Menschen mit Durchfall auf die Einnahme. Das hat damit zu tun, dass der Wirkstoff nicht nur die krankmachenden Bakterien bekämpft, sondern auch die guten Bakterien der Darmflora angreifen kann. In dem Fall kann es helfen, mit einem probiotischen Mittel gegenzusteuern.“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

Weitere Informationen unter www.apotheker.de
Jetzt Fan werden: Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. auf www.facebook.de

Kontakt
Landesapothekerverband Baden-Württemberg
Frank Eickmann
Hölderlinstr. 12
70174 Stuttgart
0711/22334-77
presse@apotheker.de
http://www.apotheker.de

Kampagne zur Grippeimpfung: Lass Dich impfen!

Apotheker werben für wichtige Schutzimpfungen

Kampagne zur Grippeimpfung: Lass Dich impfen!

Grippeschutzimpfung: Jetzt auch in vielen Apotheken möglich

Stuttgart – Die Apothekerschaft in Baden-Württemberg informiert in diesen Tagen Bürger:innen rund um die Grippeschutzimpfung – zahlreiche Apotheken im Land führen die Impfung auch direkt durch. In Erwartung einer neuerlichen Corona-Welle im Herbst und Winter ist es wichtig, das Gesundheitswesen vor einer Überlastung zu schützen. Unter www.mein-apothekenmanager.de können Bürger:innen unter dem Reiter Serviceleistungen über eine Postleitzahlsuche Apotheken finden, die Grippeschutzimpfungen anbieten, erklärt der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV).

Eine Schutzimpfung entfaltet immer eine doppelte Wirkung: Sie schützt nicht nur den Geimpften, sondern auch seine Mitmenschen, Freunde und Familie. Die Patientenbeauftragte im Vorstand des LAV, Friederike Habighorst-Klemm verweist in diesem Zusammenhang auf die sogenannte Herdenimmunität: „Wenn viele Menschen geimpft sind – ob das nun gegen die Grippe oder auch gegen Corona ist – senkt das die Zahl derer, die einen schweren Krankheitsverlauf durchleiden müssen. Das ist insbesondere für ältere oder immungeschwächte Menschen von großer Wichtigkeit, für die eine solche Erkrankung bedrohlich sein kann.“

Weil die Impfquote in Baden-Württemberg seit Jahren hinter dem Bundesdurchschnitt hinterherhinkt, ist es der Apothekerschaft ein großes Anliegen, sich aktiv in die Schutzimpfungs-Kampagne im Herbst einzubringen: „Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass auch Apotheken gegen die Grippe impfen können. In diesem Herbst erfolgt die erste Umsetzung in ganz Baden-Württemberg. Außerdem sind die Apotheken aktiv in die Corona-Impfungen eingebunden und viele von ihnen bieten neben den Arztpraxen auch eigene Impftermine an.“

Bereits im fünften Jahr klärt die Apothekerschaft mittels ihrer Kampagne unter www.impfopoint.de auf verschiedenen Plattformen im Internet zur Grippeschutzimpfung auf. Auf der Kampagnenseite sowie begleitend über die Social-Media-Kanäle Facebook und Instagram wird der Sinn und Zweck der Grippeschutzimpfung kurz und anschaulich erklärt. Die Inhalte machen deutlich, wie wichtig zudem allgemeine Hygienemaßnahmen weiterhin sind und weisen die Bürger:innen darauf hin, dass Grippe- und Corona-Schutzimpfung sogar an einem Termin geimpft werden können. Habighorst-Klemm: „Lassen Sie sich impfen und gehen Sie gut geschützt in den Herbst. Sprechen Sie Ihre Apotheke vor Ort auf Ihre Impfmöglichkeiten an und holen sich den wichtigen Schutz für sich und Ihre Mitmenschen.“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

Weitere Informationen unter www.apotheker.de
Jetzt Fan werden: Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. auf www.facebook.de

Kontakt
Landesapothekerverband Baden-Württemberg
Frank Eickmann
Hölderlinstr. 12
70174 Stuttgart
0711/22334-77
presse@apotheker.de
http://www.apotheker.de

Zuviel oder zu wenig: Wenn der Darm Probleme macht

Apotheken beraten zur Darmgesundheit

Zuviel oder zu wenig: Wenn der Darm Probleme macht

Apotheken beraten, wenn der Darm verrückt spielt (Bildquelle: © pixabay)

Mainz – Durchfall und Verstopfung haben eins gemeinsam: Sie verursachen häufig starke Schmerzen und sind für die Betroffenen furchtbar unangenehm. Patient:innen fühlen sich durch begleitende Krämpfe oder Blähungen sehr unwohl und suchen oftmals Hilfe in der Apotheke. Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV erklärt, wie häufig Toilettengänge noch normal sind und was Patient:innen bei Darmproblemen tun können.

„Die sogenannte 3 bis 3 Regel gibt erstmal ein Gefühl dafür, ob ich zu oft oder zu selten Stuhlgang habe. Also dreimal täglich, bis zu dreimal in der Woche ist normal“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. Viele Menschen denken, dass sie einmal täglich müssten, aber diese Regelmäßigkeit ist bei weniger als der Hälfte der Menschen der Fall. Für eine regelmäßige Verdauung, muss der Darm in Bewegung sein. Dies kann man durch ballaststoffhaltige Ernährung, durch viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte erreichen. „Ein Joghurt mit Flohsamenschalen und Obst am Morgen, kann schon für die nötige Darmtätigkeit sorgen“, weiß die Apothekerin. Auch bei Menschen, die viel sitzen oder liegen, kann der Darm träge werden. „Wer beruflich viel am Schreibtisch ist oder gar im Homeoffice kaum noch Bewegung hat, sollte darauf achten täglich 30 Minuten schnell zu laufen. Das unterstützt den Darm sehr.“ Wichtig ist, dass der Impuls zum Toilettengang nicht unterdrückt wird. Denn dadurch können Verstopfungen entstehen, die den Toilettengang schmerzhaft und unangenehm machen können. Verstopfung kann aber auch andere Ursachen wie eine ungewohnte Umgebung haben. Wer zum Beispiel im Urlaub schlecht auf dem Hotel-WC kann, dem kann ein entsprechendes Zäpfchen schnell Erleichterung verschaffen. Die Ursachen für Durchfall können ebenso mannigfaltig sein. Sie reichen von Stress und Aufregung über Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Medikamenten-Einnahme bis hin zur Darmgrippe verursacht durch Viren oder Bakterien. Wer unter Durchfall leidet, sollte unbedingt auf den Flüssigkeitshaushalt achten. „Bei Durchfall verlieren Patient:innen viel Wasser und damit verbunden auch Mineralstoffe. Dadurch kommt es schnell zur Kreislaufschwäche. Diesen Wasser und Mineralstoffverlust kann man mit sogenannten Elektrolytlösungen wieder auffüllen. Patienten merken dann gleich, dass sie wieder mehr Energie und Kraft haben“ weiß Engel-Djabarian. Salzstangen und Cola sind zwar gut gemeinte Tipps, richten aber meist mehr Schaden an. „Die große Salz- und Zuckermenge entzieht dem Körper über die Darmschleimhaut eher Flüssigkeit. Und das ist gerade bei Durchfall kontraproduktiv“, so die Apothekerin weiter. „Dann, je nach Ursache, rate ich Kund:innen mit Durchfall erstmal zur Schonkost um den Darm nicht weiter zu reizen. Zusätzlich kann man mit probiotischen Kapseln oder auch Gerbsäure wie Tannin dem Darm helfen, gegen die Erreger anzukämpfen und die Darmschleimhaut zu schützen“, erklärt Engel-Djabarian. Bei einer Magen-Darm-Grippe ist es wichtig, die Darmbewegung nicht komplett zu stoppen, damit Viren oder Bakterien und auch die Giftstoffe weiter ausgeschieden werden. Wer länger als drei Tage Durchfall hat oder auch unter Fieber leidet sollte Hausärztin oder Hausarzt zu Rate ziehen.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Petra Engel-Djabarian
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131 20491-0
presse@lav-rp.de
www.lav-rp.de

Apotheken beraten diskret „auch untenrum“

Sexuell übertragbare Krankheiten verhindern

Apotheken beraten diskret "auch untenrum"

Apothekerverband: „Kondome schützen vor übertragbaren Krankheiten“ (Bildquelle: © pixabay)

Mainz – Sexuell übertragbare Krankheiten (STI), die früher Geschlechtskrankheiten genannt wurden, werden von Betroffenen häufig als peinlich erlebt. Dabei ist es gerade bei diesen Erkrankungen wichtig, rasch zu reagieren und gegebenenfalls auch ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Welttag der sexuellen Gesundheit am 4. September will das Thema aus der Tabu-Ecke herausholen. Es ist wichtig öffentlich darüber zu informieren, wie man sich und Partner:innen vor diesen Infektionen schützen kann, hebt Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV hervor.

Genaue Zahlen zu sexuell übertragbaren Krankheiten liegen nicht vor, da nur ein Teil der Erkrankungen einer Meldepflicht unterliegt. Auch sind die Symptome manchmal uncharakteristisch, weiß Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Betroffene haben beispielsweise Juckreiz, Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen oder auch Ausfluss. Manchmal tritt leichtes Fieber, Schmerzen im Unterbauch oder eine Schwellung der Lymphknoten auf. Oft wird dahinter zuerst sowas wie ein Blaseninfekt oder eine vaginale Pilzinfektion vermutet.“ Die Grenzen zu ernsthafteren Erkrankungen seien fließend. Aus diesem Grund sollten am besten auch schon leichtere Symptome ärztlich abgeklärt werden.

Die Infektion mit Chlamydien gehört weltweit und auch in Deutschland zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Sie wird durch Bakterien verursacht, die vor allem beim ungeschützten Sex über die Schleimhäute weitergegeben werden. Betroffen sind vor allem Jugendliche und junge Erwachsene. Etwa 80 Prozent der Chlamydien-Infektionen bei Frauen verlaufen symptomlos. Bleibt sie aber unbehandelt, kann die Infektion bis zur Unfruchtbarkeit führen. Die Apothekerin weiter: „Ich appelliere darum an alle, gerade bei Veränderungen im Intimbereich wie Hautrötungen, Jucken oder Brennen keine falsche Scham an den Tag zu legen. Sexuelle Erkrankungen können Jede und Jeden treffen, so wie wir uns über Bakterien oder Viren mit Schnupfen oder einer Grippe anstecken. Auch in Apotheken kann das Thema angesprochen werden, denn jede Apotheke hat gerade für solche sensiblen Themen einen abgetrennten Bereich. Dort ist eine diskrete Beratung sichergestellt und alle Fragen können gestellt werden.“

Einen guten Schutz vor den Erkrankungen bietet die Nutzung von Kondomen. Genauso wichtig ist, dass betroffene Personen immer auch den oder die Geschlechtspartner:in über eine mögliche Erkrankung informieren. „Es reicht oft nicht aus, wenn nur eine Person behandelt wird. In der Regel müssen Sexualpartner:innen mit behandelt werden. Sonst kann es immer wieder zu neuerlichen Ansteckungen kommen“, empfiehlt Petra Engel-Djabarian.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Petra Engel-Djabarian
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131 20491-0
presse@lav-rp.de
www.lav-rp.de

Apotheke gesucht – Jetzt in wenigen Augenblicken die passende Apotheke finden

Apotheke gesucht - Jetzt in wenigen Augenblicken die passende Apotheke finden

Immer mal wieder werden Stimmen laut, dass es Apotheken schon bald nicht mehr geben wird. Und trotz einem häufig prophezeiten Ende zeigen sich die lokalen Apotheken standhaft. Zugegeben, die sogenannten Onlineapotheken sind zwar eine harte Konkurrenz, da sie häufig deutlich niedrigere Preise anbieten können, doch sind sie auch nur bedingt Konkurrenz.
Schließlich wünschen sich viele Kunden, die eine Apotheke besuchen, auch eine persönliche Beratung. Möchten fragen beantwortet haben, um dann mit gutem Gewissen bestimmte Nahrungsergänzungsmittel, Medikamente oder Hautpflege zu kaufen.
Vertrauen spielt also beim Gang in die Apotheke eine enorm wichtige Rolle – Auch heute noch. Und das ist wohl auch der Hauptgrund, warum viele Menschen auch heute noch dem Apotheker vor Ort mehr Vertrauen schenken als der Apotheke im Internet.

Mit Apotheke-gesucht.de die nächste Apotheke finden

Doch die Suche nach der nächsten Apotheke gestaltet sich nicht immer ganz einfach. Insbesondere dann nicht, wenn man grade neu in eine Stadt gezogen ist oder sich im Urlaub befindet und dringend Kopfschmerztabletten benötigt. In dieser Situation möchten niemand gerne stundenlang durch die Gegend irren nach der nächsten Apotheke, die geöffnet hat. Doch wie sonst sollte man eine Apotheke finden?
Nun mit dem Portal Apotheke-gesucht.de gestaltet sich die Suche nach der nächstgelegenen Apotheke spielend einfach. Als Nutzer muss man nicht mehr tun als seinen Standort beziehungsweise die Postleitzahl einzugeben und schon bekommt man, dank der intelligenten Suchfunktion, alle Apotheken angezeigt, die infrage kommen könnten. Angezeigt wird hier in der Regel nicht nur die Adresse, sondern auch andere Kontaktdaten, wie zum Beispiel die Telefonnummer. Sodass es außerdem möglich ist in einem kurzen Telefonat zu klären, ob das gewünschte Medikament oder Produkt überhaupt vorrätig ist. So werden unnötige Wege vermieden und nicht zuletzt auch Zeit gespart.

Nicht nur für Kunden, sondern auch für Apotheken interessant

Nicht nur Apothekenkunden profitieren von dem Angebot des Portals. Auch die Apotheken selbst tun sich definitiv etwas Gutes, wenn Sie sich für einen Eintrag auf apotheke-gesucht.de entscheiden. Denn verlieren kann man hiermit einfach nicht. Zum einen ist der Eintrag für Apotheken vollkommen kostenlos und zum anderen profitieren lokale Unternehmen von diesem kostenlosen Eintrag. Denn dadurch wird die Reichweite um ein Vielfaches erhöht.
Das heißt mit einem kostenlosen Eintrag erreichen Apotheken auch Kunden, die eventuell nur zeitweise in der Stadt sind, wie zum Beispiel Touristen. Und wer als Apotheke vor Ort herausragenden Service bietet, zu dem werden Besucher und Touristen ebenfalls jederzeit gerne wieder kommen, wenn sie in der Gegend sind. So können im Laufe der Zeit aus Laufkunden auch Stammkunden werden.
Apotheke-gesucht.de ist ein lohnendes Angebot sowohl für Kunden als auch Apotheken. Denn mit diesem Angebot profitiert das lokale Angebot von den Vorteilen, die das Internet bietet.

Die Webseite Apotheke-Gesucht.de wurde erst vor einiger Zeit als Plattform für die Suche nach eine passenden Apotheke entwickelt, um Menschen und Apotheken in Deutschland zu vernetzen. Die Suche nach einer Apotheke in deiner Nähe bzw. in deiner näheren Umgebung wird so deutlich vereinfacht. Unser Portal Apotheke-Gesucht.de ist aber viel mehr als nur eine Vermittlungsplattform: Durch das Teilen der jeweiligen Einträge in sozialen Netzwerken, wie z.B. Facebook oder Twitter können Apotheken aktiv unterstützt werden. Wir von Apotheke-Gesucht.de sind eine gemeinnützige Initiative und für Apotheker zu 100% kostenfrei.

Kontakt
Apotheke-Gesucht.de
David Teichert
Blumenstraße 2
03159 Döbern
035600365101
info@apotheke-gesucht.de
https://www.apotheke-gesucht.de

Augenringe und Tränensäcke – mehr als ein kosmetisches Problem

Tipps aus der Apotheke für strahlende Augen

Augenringe und Tränensäcke - mehr als ein kosmetisches Problem

Tipps aus der Apotheke: So pflegen Sie müde oder gereizte Augen (Bildquelle: © pixabay)

Stuttgart – Stress, Schlafmangel, viel Zeit vor dem Computer oder zu wenig getrunken: All diese Dinge können dazu führen, dass das Auge mit Symptomen reagiert. Betroffene leiden dann unter brennenden, juckenden, tränenden und geschwollenen Augen oder bekommen dunkle Augenringe. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) klärt auf, welche Tipps hilfreich sind und welche man lieber nicht ausprobieren sollte.

Lange Bildschirmarbeit strengt das Auge an und führt durch einen verringerten Lidschlag auch zu trockenen Augen. Gerötete und brennende Augen sowie geschwollene Augenlider können ebenfalls eine Folge sein. Im Internet kursieren viele Tipps, wie man den Symptomen begegnen kann, doch nicht alle Maßnahmen sind sinnvoll. Manche können dem Auge auch schaden, weiß Friederike Habighorst-Klemm als Vorstandsmitglied und Patientenbeauftragte des LAV. „Ich frage meine Kundinnen und Kunden, was sie bei ihren Beschwerden bereits unternommen haben und bekomme manchmal die überraschendsten Antworten. Von Wattebäuschen getränkt mit kalter Milch, über Eiswasser-Kompressen bis hin zur Hämorrhoiden-Salbe bei Tränensäcken oder Augenringen gibt es die unterschiedlichsten Tipps, von denen ich eher abraten muss.“ Bestünden bereits Reizungen, sollte man vorsichtig sein, was man am und im Auge verwendet. Denn gerade die Augen seien ein fein eingestelltes, empfindliches System mit einem bestimmtem ph-Wert. „Weder Milch noch Tee entsprechen dieser Zusammensetzung und im schlimmsten Fall können sogar Keime und Partikelchen ins Auge geraten“, erklärt Habighorst-Klemm weiter. „Es gibt spezielle Augengele, Augentropfen und auch Sprays, deren Zusammensetzungen auf das Auge abgestimmt sind. Sie können nachhaltig für die Befeuchtung und Beruhigung des Auges sorgen. Künstliche Tränenflüssigkeit auf Hyaluron-Basis oder Wirkstoffe wie Augentrost und Panthenol kommen hier zum Einsatz. Diese sind für die Anwendung im Auge pharmazeutisch zugelassen und entsprechend getestet“. Als erste Hilfe kann eine kühle Kompresse bei müden, geröteten Auge angewendet werden. Die Apothekerin rät jedoch von Eis oder Eiswasser ab: „Die Haut am Auge ist extrem dünn und damit sehr empfindlich. Schnell kann es zu Kältereizungen kommen, auf die das Auge mit Schwellung reagieren kann“, erklärt Friederike Habighorst-Klemm.

Am abwegigsten ist wohl der Tipp, dass Hämorrhoidensalbe bei dunklen Augenringen helfen soll. Hier muss dringend abgeraten werden, warnt die Apothekerin: „Unsere Augen sind empfindlich und eines unserer wichtigsten Sinnesorgane. Salben die für die Anwendung im Intimbereich gedacht sind, haben am Auge nichts zu suchen. Es kann im schlimmsten Fall zu starken Reizungen und Entzündungen kommen.“ Ursachen für dunkle Augenringe sind häufig familiäre Veranlagung oder Übermüdung, Erschöpfung und falsche Ernährung. „Wer unter dunklen Augenringen leidet kann erfrischende Augengele verwenden. Außerdem sollte ausreichend Wasser getrunken werden und ein Frucht-Smoothie kann einen Energieschub bringen. Zusätzlich hilft ein entspannender Spaziergang an der frischen Luft, so werden alle Zellen wieder mit genug Sauerstoff versorgt.“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

Weitere Informationen unter www.apotheker.de
Jetzt Fan werden: Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. auf www.facebook.de

Kontakt
Landesapothekerverband Baden-Württemberg
Frank Eickmann
Hölderlinstr. 12
70174 Stuttgart
0711/22334-77
presse@apotheker.de
http://www.apotheker.de

Dem Kopfschmerz den Kampf ansagen

Möglichkeiten und Grenzen der Selbstmedikation

Dem Kopfschmerz den Kampf ansagen

Apotheker wissen, was bei Kopfschmerzen helfen kann (Bildquelle: © pxhere)

Mainz – Knapp 40 Prozent aller erwachsenen Deutschen leiden mehrmals pro Monat unter Kopfschmerzen. In der Regel handelt es sich dabei um Spannungskopfschmerzen, die beispielsweise durch Stress, eine falsche Körperhaltung oder auch durch Umgebungslärm ausgelöst werden können. Neben dem Spannungskopfschmerz, der etwa 90 Prozent des Schmerzgeschehens ausmacht, unterscheidet man noch die Migräne oder den Clusterkopfschmerz. Letzterer ist sehr schmerzhaft und betrifft nur einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung.

Bei Spannungskopfschmerzen greifen die meisten Menschen zunächst zu einer Schmerztablette, weiß Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Hier gibt es klassische Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (Aspirin), Paracetamol oder Ibuprofen, die gut in der Selbstmedikation helfen. Sogar bei leichter Migräne hat sich als Standardmedikament Acetylsalicylsäure in Kombination mit Paracetamol und Koffein bewährt.“ Wichtig sei aber, dass man die Schmerzmittel nicht zu häufig anwendet. „Ich gehe von einer Obergrenze von fünf bis zehn Tagen pro Monat aus. Wer regelmäßig unter Kopfschmerzen leidet, sollte sich auch angewöhnen, ein Schmerztagebuch zu führen. Da notiere ich, wann und unter welchen Umständen der Kopfschmerz aufgetreten ist.“ Die Einträge könnten helfen, dass Betroffene die Auslöser, sogenannte Trigger, selbst erkennen und möglichst vermeiden können. „So einen Schmerzkalender gibt es beispielsweise auch als App von der DMKG – der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft.“

Neben der Schmerzmedikation können Betroffene nämlich auch an ihrem Lebensstil Veränderungen vornehmen, welche die Kopfschmerzhäufigkeit verringern können, so Engel-Djabarian: „Reduzieren Sie Bildschirmzeit – auch am Handy. Die nach unten geneigte Kopfhaltung führt zum verspannten Nacken und löst Kopfschmerzen aus. Sorgen Sie am Arbeitsplatz für blendfreies Licht, lüften Sie regelmäßig und achten Sie auf Ihre Sitzhaltung und den Geräuschpegel.“ Ausreichend Bewegung an der frischen Luft sei hilfreich und auch ein Blick auf die Nahrungsmittel lohne sich für Kopfschmerzpatienten: „Manche Menschen reagieren mit Kopfschmerzen oder leichter Migräne, wenn sie histaminhaltige Lebensmittel zu sich nehmen. Das sind in der Regel länger gereifte Dinge wie Käse, Salami, Schinken, Essig, Weine aber auch Tomaten, Avocados oder eingelegte Fischkonserven haben einen hohen Histamingehalt. Diese Dinge besser meiden.“

Lang andauernde oder immer wiederkehrende Kopfschmerzen, die regelmäßig zehn- bis fünfzehn Mal pro Monat auftreten, sollten unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Ebenso verhält es sich bei sehr starken Kopfschmerzen, die plötzlich auftreten und die nicht auf eine Behandlung mit Schmerzmitteln ansprechen. „Nehmen Sie solche Alarmsignale unbedingt ernst und klären den Kopfschmerz mit ihrer Ärztin oder dem Arzt ab“, so die Apothekerin.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Petra Engel-Djabarian
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131 20491-0
presse@lav-rp.de
www.lav-rp.de