E-Rezept: Aus für bunte Papier-Rezepte

ARAG Experten informieren darüber, wie das elektronische Rezept funktioniert

E-Rezept: Aus für bunte Papier-Rezepte

Seit Anfang des Jahres haben das rosafarbene sowie das grüne Papier-Rezept für gesetzlich Versicherte ausgedient. Seitdem sind Ärzte verpflichtet, ihren Patienten verschreibungspflichtige Medikamente mit einem digitalen Rezept-Code auszustellen. Frei verkäufliche OTC-Arzneimittel (engl. over the counter, deutsch „über den Verkaufstisch“) dürfen freiwillig als E-Rezept verordnet werden. Wie das Ganze funktioniert, welche Vor- und Nachteile es gibt und wie es mit der Datensicherheit aussieht, erklären die ARAG Experten.

Möglichkeiten, das E-Rezept einzulösen
Die einfachste Möglichkeit ist das Einlösen des elektronischen Rezeptes mit der elektronischen Gesundheitskarte. Die wird in der Apotheke einfach in ein Kartenlesegerät gesteckt. Eine PIN ist laut ARAG Experten nicht nötig. Wer es herkömmlich mag, kann sich in seiner Arztpraxis einen ausgedruckten Rezeptcode auf Papier mitgeben lassen. In der Apotheke wird dieser einfach gescannt und anschließend das Medikament ausgegeben.

Gesetzlich Versicherte mit einem Smartphone haben zudem die Möglichkeit, ihre E-Rezepte in einer App (https://www.das-e-rezept-fuer-deutschland.de/app) zu verwalten. Die App steht kostenlos zur Verfügung und beinhaltet zusätzliche Informationen, wie z. B. eine Übersicht der Apotheken in der Nähe und deren Öffnungszeiten. Über eine Familienfunktion mit unbegrenzten Profilen können pflegende Angehörige zudem Rezepte von Familienmitgliedern verwalten und einlösen. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass für die Nutzung der App ein NFC-fähiges Smartphone nötig ist, mit dem man kontaktlos zahlen kann. Darüber hinaus benötigt auch die elektronische Gesundheitskarte eine NFC-Schnittstelle. Zu erkennen ist die laut ARAG Experten an der sechsstelligen Kartenzugangsnummer sowie dem Symbol für drahtlose Übertragung am oberen Rand der Karte. Wer noch ohne entsprechende Gesundheitskarte unterwegs ist, kann diese bei seiner Krankenkasse beantragen.

Übrigens: Auch nach Videosprechstunden können sich Patienten ein E-Rezept ausstellen lassen.

Welche Vorteile hat das E-Rezept?
Es ist vor allem der Aufwand, der sich für Patienten, Arztpraxen und Apotheken deutlich verringert. So müssen Patienten, sofern sie in einem Quartal bereits bei ihrem Arzt waren und ihre Gesundheitskarte eingelesen wurde, sich nicht mehr erneut auf den Weg in die Praxis machen, wenn ein Folgerezept ausgestellt werden muss. Zudem können Versicherte das Rezept per App an eine Apotheke senden, um das verschriebene Arzneimittel vorzubestellen. Und natürlich werden durch die Digitalisierung Abläufe vereinfacht und Zettelwirtschaft vermieden.

Gibt es auch Nachteile?
Auch die Nachteile des E-Rezeptes sollten genannt werden. So weisen die ARAG Experten darauf hin, dass es bei der Signatur des Rezeptes zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Patienten können also unter Umständen nicht mehr direkt von der Arztpraxis in die Apotheke gehen, um das verschriebene Medikament abzuholen, weil das Rezept von der Apotheke noch nicht abgerufen werden kann. Ein weiterer Nachteil: Obwohl das E-Rezept seit Anfang des Jahres verpflichtend ist, gibt es noch keine Sanktionen, wenn Ärzte ausschließlich Papierausdrucke aushändigen, Patienten also nach wie vor für jedes Rezept in die Praxis kommen müssen.

Ist das E-Rezept datensicher?
Das E-Rezept wird vom Arzt digital und fälschungssicher signiert und im sogenannten E-Rezept-Fachdienst, einem zentralen System, gespeichert. Durch eine Mehrfachverschlüsselung sind die Daten vor unbefugtem Zugriff geschützt. Mit der Signatur erhält das Rezept einen Code, der unmittelbar an die Gesundheitskarte oder die App des Patienten übermittelt oder ihm in Papierform übergeben wird. Dieser Code ist einzigartig und enthält alle Informationen, die für das jeweilige Rezept wichtig sind. 100 Tage, nachdem das Rezept eingelöst wurde, werden die Daten automatisch gelöscht. Auch um das Rezept abzurufen, nutzt die Apotheke den E-Rezept-Fachdienst. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass jedes E-Rezept nur einmal eingelöst werden kann. Wie ihre Papier-Vorgänger sind E-Rezepte 28 Tage gültig. Bei technischen Problemen muss auf das rosa Papier-Rezept zurückgegriffen werden.

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Das E-Rezept: Keine Angst vor der neuen Technik

Apotheken bleiben Anlaufstelle für jedes Rezept

Das E-Rezept: Keine Angst vor der neuen Technik

Das E-Rezept kommt mit der Versichertenkarte ganz einfach in die Apotheke vor Ort (Bildquelle: © ABDA)

Stuttgart – Seit dem Jahreswechsel bekommen Patient:innen immer öfter ein E-Rezept mit ihren verordneten Arzneimitteln in der Arztpraxis ausgestellt. Denn mit dem 1. Januar wurde das elektronische Rezept auch für Ärzt:innen verpflichtend eingeführt. „Apotheken konnten die E-Rezepte seit dem Herbst 2022 verarbeiten und haben so in den letzten Monaten schon einige Erfahrungen gesammelt“, berichtet Friederike Habighorst-Klemm, Mitglied des Vorstandes und Patientenbeauftragte des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg.

Drei Wege stehen für das E-Rezept zur Verfügung
-Wer will, kann weiterhin einen Papierausdruck seiner Verordnung als sogenannten Token bekommen. Das ist ein Papierausdruck mit verschiedenen Codes, die wie ein Schlüssel funktionieren. Wenn diese Codes in der Apotheke gescannt werden, kann die Apotheke auf das vom Arzt ausgestellte Rezept zugreifen und die Arzneimittel abgeben.
-Seit dem Sommer 2023 kann das E-Rezept ganz einfach auch mittels der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in der Apotheke eingelöst werden. Dabei fungiert auch die Versichertenkarte als Schlüssel. Das E-Rezept ist aber nicht auf der Versichertenkarte gespeichert, wie viele glauben. Wenn die Versichertenkarte in der Apotheke ins Lesegerät eingesteckt wird, erhält das Apothekenteam über diesen Schlüssel Zugriff auf die ausgestellte Verordnung und kann wie gewohnt die verschriebenen Arzneimittel abgeben.
-Ansonsten kann das E-Rezept über die E-Rezept-App der gematik empfangen werden. Hierzu müssen Patient:innen sich die App auf ein Smartphone herunterladen und sich mit ihrer Versichertenkarten und einem separaten PIN anmelden.

Apotheken helfen beim E-Rezept weiter
Friederike Habighorst-Klemm betont: „Niemand muss vor der neuen Technik Angst haben. Wer kein Smartphone und keine App für das E-Rezept nutzen will oder kann, bleibt einfach beim Papierausdruck oder nutzt die Versichertenkarte.“ Bei der Versichertenkarte benötigt man keine PIN oder sonstige Dokumente zur Autorisierung. So können auch Familienmitglieder für ältere oder bettlägerige Angehöre die Medikamente besorgen und ihnen helfend zur Seite stehen. Die Apothekerin weiter: „Die bestehenden drei Einlösewege erlauben es allen Menschen, auch im neuen Jahr, die Methode auszuwählen, die jeweils am bequemsten ist. Das E-Rezept – egal, welcher Einlöseweg gewählt wird – gehört einfach in die Apotheke vor Ort!“

Am einfachsten über die Gesundheitskarte
Im praktischen Leben hat sich der Einlöseweg über die Gesundheitskarte als der praktikabelste erwiesen. Mittels der Gesundheitskarte sind seit August 2023 die Zahlen an E-Rezepten deutlich angestiegen. Allein im August 2023 wurden im Schnitt rund 100.000 E-Rezepte pro Woche in den Apotheken eingelöst. Die Zahl stieg dann rasch an: Bis zum Jahresende 2023 waren bereits rund 18 Millionen E-Rezepte eingelöst worden. Dies berichtet die gematik, welche als Nationale Agentur für Digitale Medizin mit der Umsetzung dem E-Rezeptes und weiterer digitaler Anwendungen für das Gesundheitswesen betraut ist.

Wer sich als Patient:in weitergehend zum Thema E-Rezept informieren will, kann folgenden Link nutzen: www.das-e-rezept-ist-da.de/

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.300 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Husten ist nicht gleich Husten

Apotheken helfen bei der richtigen Arzneimittelwahl

Husten ist nicht gleich Husten

Mit dem richtigen Medikament kann Husten gut behandelt werden (Bildquelle: © ABDA)

Mainz – Erkältungskrankheiten werden sehr oft auch von Husten begleitet. Dabei gibt es unterschiedliche Hustenarten, die individuell behandelt werden sollten. Denn die richtige Wahl des Hustenmedikaments kann den Heilungsprozess beschleunigen oder aber zumindest die Krankheitssymptome für die Betroffenen erträglicher machen. Hierbei spielt die persönliche Beratung durch Apotheken eine wichtige Rolle, wie Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV, erklärt: „Patienten müssen sensibilisiert werden, dass Husten nicht gleich Husten ist. Ein trockener Reizhusten muss anders behandelt werden als ein Husten, bei dem aktiv Sekret abgehustet wird. Nur mit einer maßgeschneiderten Behandlung, können die Symptome rasch gemildert werden. Auch der Einnahmezeitpunkt verschiedener Arzneien muss beachtet werden.“

Husten ist zu Beginn einer Erkrankung häufig festsitzend, bellend und schmerzhaft. In den Atemwegen sammelt sich zäher Schleim. „Besonders nachts ist dieser Reizhusten sehr belastend“, so Engel-Djabarian, „weil der Hustenreiz die Menschen nicht schlafen lässt“. Hier können sogenannten Hustenstiller Linderung bringen, die Wirkstoffe wie Dextromethorphan oder Pentoxyverin enthalten. Sie unterbrechen im Gehirn den Hustenreflex. „Als Nebenwirkung können diese Hustenstiller müde machen. Vor dem Zubettgehen schadet das nicht. Aber bei einer Einnahme tagsüber muss das beachtet werden, wenn ich Auto fahre oder Maschinen bediene“, so die Apothekerin. Es gibt auch gut wirksame pflanzliche Alternativen, die den Hustenreiz abmildern. Diese enthalten oft Spitzwegerich, Efeu, Süßholzwurzel und auch Eibisch.

Im Laufe der Erkältung bildet sich in der Lunge mehr Schleim, der abgehustet werden sollte. Dabei können schleimlösende Medikamente beispielsweise mit dem Wirkstoff Acetylcystein helfen. „Wichtig ist, dass Schleimlöser nicht gemeinsam mit Hustenstillern genommen werden. Denn diese beiden Medikamentengruppen passen nicht zusammen. Der Schleim, der abgehustet werde sollte, bliebe durch den Hustenstiller in der Lunge und setzt sich dort ab. Das wäre dann dort ein unerwünschter Nährboden für Bakterien“, macht Engel-Djabarian die Zusammenhänge deutlich. Auch pflanzliche Schleimlöser stehen für Patient:innen zur Verfügung. Sie werden auf Heilpflanzen-Extrakten unter anderem von Primeln, Thymian, Eukalyptus oder Schlüsselblumen angeboten. Wichtig ist, dass die schleimlösenden Medikamente von reichlich Flüssigkeit begleitet werden. „Nur wenn der Patient viel trinkt, kann der Körper den Schleim verflüssigen und abgeben. Besonders geeignet ist heißer Tee, gerne auch mit Salbei, Anis oder Fenchel“, rät die Apothekerin. In der Regel ist ein einfacher Husten gut in der Selbstmedikation zu behandeln. Wenn der Husten aber länger als zwei Wochen anhält oder sich anhaltende Pfeif- und Rasselgeräusche einstellen, sollte der Husten beim Arzt abgeklärt werden.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den knapp 850 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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Süddeutscher Protesttag der Apotheken sendet lautes Signal nach Berlin für Erhalt der Versorgungsstrukturen

Rund 5.000 Apotheker:innen bei Großkundgebung in Stuttgart

Süddeutscher Protesttag der Apotheken sendet lautes Signal nach Berlin für Erhalt der Versorgungsstrukturen

Eindrucksvolle Kulisse: Tausende Apotheker:innen bei Großkundgebung (Bildquelle: @ Lichtgut/Max Kovalenko)

Stuttgart – Am gestrigen Mittwoch (22. November) haben geschätzt etwa 5.000 Apothekerinnen und Apotheker aus ganz Bayern und Baden-Württemberg ab 12:05 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz demonstriert. Apothekerliche und politische Rednerinnen und Redner sowie Vertreter der Ärzteschaft machten eindrücklich auf die bedrohliche Situation der Apotheken und des Gesundheitssystems aufmerksam. Die Präsidentin des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg (LAV) Tatjana Zambo und der 1. Vorsitzende des Bayerischen Apothekerverbandes (BAV), Dr. Hans-Peter Hubmann führten die Rednerliste an.

Als Gastgeberin eröffnete Zambo die Großkundgebung mit aufrüttelnden Worten: „Im letzten Jahr haben bundesweit bereits 400 Apotheken für immer geschlossen. In diesem Jahr werden es Richtung 600 Schließungen sein. Das sind 1000 Apotheken weniger in nur zwei Jahren! Damit muss Schluss sein. Diese Talfahrt muss gestoppt werden!“ Zambo machte selbstbewusst klar, dass die Zeit des Bittstellens für die Apothekerschaft vorbei sei, „wir fordern nun unsere gerechte Honorierung mit Blick nach Berlin ein. Wir stehen hier in überwältigender Masse, wir stehen hier mit erhobenem Haupt und einem Sack voll guter Argumente, die zeigen was jetzt nötig ist: Apotheken stärken. Jetzt! Wir kämpfen heute für unsere eigene Zukunft und für die Zukunft einer guten Arzneimittelversorgung.“ Die jüngsten Pläne Lauterbachs zu Schein-Apotheken, denen Zambo eine klare Absage erteilte, stünden diesem Ziel diametral entgegen.

Auch Dr. Hans-Peter Hubmann, 1. Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes, machte verfehlte politische Entscheidungen für die dramatische Situation der Apotheken verantwortlich: „Seit vielen Jahren machen wir auf die völlig unzureichende Honorarsituation aufmerksam, auf das moderne Raubrittertum in Form von Nullretaxationen durch Krankenkassen und auf die aberwitzigen Präqualifizierungsanforderungen. Wir warnen seit Jahren und zuletzt immer stärker vor den Auswirkungen zunehmender Lieferengpässe.“ Bei den kompletten Teams in den Apotheken sei nun „der Punkt erreicht, der das Fass endgültig zum Überlaufen bringt“, so Hubmann weiter mit Blick auf tausende Demonstrierende. Sowohl die neue bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention Judith Gerlach hielt eine emotionale Grußbotschaft und versprach, sich deutlich für die „völlig berechtigten“ Forderungen der Apotheken in Bayern und Baden-Württemberg einzusetzen. Ebenso mit großer Solidarität begrüßte in einem Einspieler Bernhard Seidenath (CSU) als Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im bayerischen Landtag die Demonstrierenden beider Bundesländer auf dem Schlossplatz und hob die Wichtigkeit der Apotheker:innen hervor.

Die gesundheitspolitischen Sprecher der Fraktionen von Grünen, CDU, FDP und SPD aus dem Stuttgarter Landtag betonten im Rahmen der Kundgebung die Unverzichtbarkeit der Vor-Ort-Apotheke. Petra Krebs für die Grünen bekundete, dass man die Apothekenschließungen nicht still hinnehmen wolle und aktiv etwas dagegen unternehmen wolle. Dr. Michael Preusch, Arzt und gesundheitspolitischer Sprecher im baden-württembergischen Landtag für die CDU machte klar, dass es wichtig und gut sei, dass die Apothekerschaft heute laut und hörbar für ihre Forderungen auf die Straße gegangen sei. Er erklärte, dass die Stärkung der Vor-Ort-Apotheken das primäre politische Ziel zu sein habe. Als gesundheitspolitischer Sprecher der FDP/DVP-Fraktion im Landtag Jochen Haußmann forderte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach dazu auf, seinen Turbo einzuschalten, denn „Es ist 5 nach 12 für die Apotheken! Die Forderungen der Apotheken sind bekannt. Es ist an der Zeit, dass man in den Dialog geht.“ Zuletzt sprach Florian Wahl von der SPD, der Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im baden-württembergischen Landtag ist. Er lobte die Apothekerschaft für ihre „ganz wichtige Lotsenfunktion“ innerhalb des Gesundheitswesens. Er versprach, die Bilder aus Stuttgart nach Berlin zu tragen.

Auch die Ärzteschaft in Baden-Württemberg zeigte sich solidarisch mit dem Protest der Apothekerinnen und Apotheker. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth als Vorsitzende des Hausärzteverbands Baden-Württemberg hob in ihrer Rede hervor, dass „unsere Patientinnen und Patienten wissen, was sie wollen: ihre Arztpraxen und ihre Apotheken.“ Die Gesundheitsversorgung sei der falsche Ort für Experimente, warnte sie in Richtung des Bundesgesundheitsministeriums. Dr. Norbert Smetak, Vorsitzender der Ärztevereinigung MEDI Baden-Württemberg zeigte erneut auf, dass der Protest auch den Teams in Praxen und Apotheken gelte. Denn ohne die Teams gehe nichts. Die Ärzte zogen nach dem Protest mit einem Trauerzug zum baden-württembergischen Sozialministerium.

LAV-Chefin Tatjana Zambo und der BAV-Vorsitzende Dr. Hans-Peter Hubmann beendeten die Veranstaltung und zogen ein positives Fazit: „Wir haben heute mit überwältigender Solidarität gezeigt, wie ernst es um unsere Apotheken steht und wie entschlossen wir sind, für eine auch in Zukunft gute und sichere Arzneimittelversorgung und ein angemessenes Honorar zu kämpfen.“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.300 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Apotheken in Bayern und Baden-Württemberg bleiben am 22. November geschlossen

Gemeinsamer Protest mit Großkundgebung in Stuttgart für Erhalt der Versorgungsstruktur

Apotheken in Bayern und Baden-Württemberg bleiben am 22. November geschlossen

LAV-Präsidentin Tatjana Zambo: Das Apothekensterben verschlechtert die Versorgung der Menschen.

Stuttgart – Tausende Apotheken in Baden-Württemberg und Bayern werden am 22. November geschlossen bleiben. Hintergrund ist eine große Protestkundgebung ab 12:05 Uhr an diesem Tag auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Apothekerinnen und Apotheker aus den beiden Bundesländern protestieren an diesem Tag gemeinsam mit ihren Teams für den Erhalt der apothekerlichen Versorgungsstrukturen, für wirtschaftliche Planungssicherheit und eine gesicherte Zukunft für Apotheken mit ihren Angestellten. Am Protesttag werden apothekerliche und politische Redner:innen erwartet. Ebenso sollen Vertreter der Angestellten, der Ärzteschaft und von Patientenorganisationen auf der Kundgebung zu Wort kommen.

„Für uns Apothekerinnen und Apotheker ist es wirklich fünf nach Zwölf. Viele meiner Kolleginnen und Kollegen stehen mit dem Rücken zur Wand. Die aktuellen Arbeitsbedingungen mit Lieferengpässen Personalsorgen und massiv gestiegenen Kosten haben dazu geführt, dass bis zur Jahresmitte schon knapp 400 Apotheken deutschlandweit schließen mussten“, beschreibt Tatjana Zambo, Präsidentin des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg, die aktuelle und bedrohliche Situation. Bis zum Jahresende werden vermutlich insgesamt 600 Apotheken weniger für die Versorgung der Menschen in Deutschland zur Verfügung stehen. Hinzu komme, dass die apothekerliche Vergütung seit über zehn Jahren nicht mehr angepasst wurde. „Hieraus wird klar ersichtlich, dass das Kostengefüge für die Apotheken nicht mehr passt. Kein Mensch kann die heutigen Kosten mit einem „Gehalt“ von vor zehn Jahren bestreiten.“ Die Apothekerschaft fordert deswegen die Politik mit ihrem Protest auf, hier rasch und angemessen zu handeln. Mit jeder Apotheke, die aufgeben müsse, verschlechtere sich die Versorgungssituation für alle Bürgerinnen und Bürger.

Die protestierenden Apothekerinnen und Apotheker aus Bayern und Baden-Württemberg bemängeln, dass die Politik keine geeigneten Maßnahmen ergriffen hat, um die akuten Lieferengpässe in den Griff zu bekommen und die Arzneimittelversorgung in den Apotheken zu erleichtern. Genauso wenig sei die Politik ihrem Versprechen nachgekommen, die Apotheken zu stärken, wie es im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. „Darum lautet unsere Forderung „Apotheken stärken. Jetzt!“. Mit den auf dem Tisch liegenden Plänen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach passiert genau das Gegenteil“, klärt Zambo auf. „Mit seiner Idee von „Schein-Apotheken“ ohne Apotheker:in, ohne Labor für Rezepturen und ohne Nacht- und Notdienst verschlechtert er die Versorgung der Menschen in der Fläche. Wenn die Politik jetzt nicht handelt, wird in den kommenden Jahren rund ein Drittel aller Apotheken schließen müssen. Es kann nicht politischer Wille sein, die gute bestehende Struktur zu zerstören“, machte Zambo deutlich.

Am Protesttag sollen die Apotheken im Land geschlossen bleiben Die Versorgung der Menschen mit Arzneimitteln wird durch die Notdienstapotheken gesichert. „Wir raten unseren Patientinnen und Patienten planbare Arzneimittel schon vor dem Protesttag oder am Donnerstag danach zu holen“, erläutert LAV-Präsidentin Tatjana Zambo.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.300 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Mein Freund, das Immunsystem

Gesund und fit durch den Herbst: Das Immunsystem auf Vordermann bringen mit LINDA Apotheken

Mein Freund, das Immunsystem

„Gut durch die Erkältungswelle“ im Herbst 2023 mit LINDA Apotheken.

Im einen Moment scheint die Herbstsonne durch die bunten Wälder, im nächsten Moment wird es ungemütlich kalt und nass. Das ist der Herbst. Dass bei diesem wechselnden Wetter mal schnell eine Erkältung im Anmarsch sein kann, ist kein Wunder. Was zur Vorbeugung hilft, ist nicht nur warme Kleidung, sondern auch ein Aufpeppen des Immunsystems durch Sport und Bewegung – und wenn es das Wetter erlaubt, sogar am besten im Freien.

„Ein starkes Immunsystem kann wie ein Schutzschild gegen Erkältungskrankheiten wirken und regelmäßige Bewegung wirkt sich nachweislich positiv darauf aus“, weiß Dr. Benjamin Lieske, Inhaber einer LINDA Apotheke in Castrop-Rauxel. „Körperliche Aktivität regt die Produktion von Antikörpern und Immunzellen an, die den Körper bei der Abwehr von Viren und Bakterien unterstützen.“

Hat es einen dann aber doch erwischt, führt oft der erste Gang in die nächstgelegene Apotheke. Vor allem LINDA Apotheken haben sich deutschlandweit wieder perfekt auf die kalte Jahreszeit vorbereitet. Zu erkennen sind sie unter anderem an den stimmungsvoll gestalteten Schaufenstern unter dem Motto „Gut durch die Erkältungswelle“.

> Attraktive Vorteile für Kundinnen und Kunden im Herbst bei LINDA Apotheken

Neben fundierten Gesundheitstipps und Beratungen haben erfahrene Apothekerinnen und Apotheker im Vorfeld elf Top-Produkte ausgewählt, die vom 25. September bis zum 4. November 2023 im Fokus stehen und perfekt bei einer Erkältung helfen. Kundinnen und Kunden profitieren außerdem von attraktiven Aktionen, wie einem großen Gewinnspiel für eine Flusskreuzfahrt auf der Donau von Passau bis ans Schwarze Meer an Bord der innovativen nickoVision.

Zusätzlich finden Kundinnen und Kunden im Beihefter LINDA SPEZIAL in der Apotheken Umschau einen exklusiven PAYBACK Coupon für 3Fach PAYBACK PUNKTE ab einem Einkaufswert von zehn Euro. Außerdem ist ein weiterer 15-%-Rabatt-Coupon auf einer Postkarte in der LINDA Apotheke sowie auf linda.de zu finden. Dort erhalten Interessierte zudem über eine Suchfunktion Auskunft, wo sich die nächste LINDA Apotheke befindet.

Das Prinzip ist einfach: Selbstständige Apotheker:innen haben sich in einer Kooperationsgemeinschaft unter der Dachmarke LINDA Apotheken zusammengeschlossen, um gemeinsam stark am Markt zu agieren. LINDA ist die deutschlandweit bekannteste Premium-Apothekendachmarke und Marktführerin in ihrem Segment. Das HANDELSBLATT vergab im Ranking Deutschlands Beste Händler 2022 in der Kategorie Apothekenkooperationen den 1. Platz an die LINDA Apotheken. Kundinnen und Kunden schätzen die herausragende Qualität und Top-Beratung der LINDA Apotheken. Auch für die Zukunft ist die Kooperation perfekt aufgestellt. Das beweist beispielsweise die breit aufgestellte digitale Ausrichtung durch unter anderem eine kund:innennah aufgestellte App. Insgesamt wurden LINDA Apotheken im Jahr 2023 als „Deutschlands beste Apotheken“ ausgezeichnet. Eigentümerin der Dachmarke LINDA Apotheken ist die LINDA AG, die sich dafür einsetzt, dass sich die selbstständigen inhaber:innengeführten Apotheken zukunftsorientiert positionieren und ihre Eigenständigkeit und Unabhängigkeit bewahren. Sitz der LINDA AG ist Köln.

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Apotheken profitieren von einer umfassenden Cyberversicherung

Die wachsende Bedeutung des Staates bei der Absicherung von Cyberrisiken

Apotheken profitieren von einer umfassenden Cyberversicherung

In einer zunehmend digitalisierten Welt sind Cyberrisiken zu einer ernsthaften Bedrohung für Unternehmen, Regierungen und Bürger geworden. Die steigende Anzahl und Komplexität von Cyberangriffen erfordert eine verstärkte Unterstützung seitens des Staates, um diesen Risiken erfolgreich entgegenzutreten. Eine aktuelle Analyse zeigt, dass auch Apotheken von einer umfassenden Cyberversicherung (https://aporisk.de/pressemitteilung-apotheken-profitieren-von-einer-umfassenden-cyberversicherung.html)profitieren können und diese einen wichtigen Schutz vor den Gefahren der digitalen Welt bietet.

Der Schutz der nationalen Sicherheit steht im Fokus der staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Cyberrisiken. Cyberangriffe können nicht nur kritische Infrastrukturen wie Stromnetze, Telekommunikationssysteme und den Finanzsektor beeinträchtigen, sondern auch sensible Bereiche wie das Gesundheitswesen. Apotheken, die zunehmend digital vernetzt sind, müssen sich daher effektiv gegen potenzielle Angriffe absichern, um den Schutz ihrer Patientendaten und ihres Geschäftsbetriebs zu gewährleisten.

Die Schaffung angemessener Rahmenbedingungen für Cybersicherheit ist eine weitere wichtige Aufgabe des Staates. Gesetze und Vorschriften, die Unternehmen zur Implementierung angemessener Sicherheitsvorkehrungen verpflichten, sind unerlässlich. Apotheken können von klaren Mindeststandards profitieren, die dazu beitragen, das Risiko von Cyberangriffen zu reduzieren und ihre sensiblen Daten zu schützen. Eine starke staatliche Überwachung und Durchsetzung dieser Standards gewährleistet eine zuverlässige und sichere digitale Umgebung für Apotheken.

Die Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich Cybersicherheit ist ein weiterer wichtiger Aspekt, den der Staat unterstützen sollte. Durch die Finanzierung von Forschungsprojekten und die Bereitstellung von Ressourcen können innovative Technologien und Lösungen entwickelt werden, um den Apotheken einen wirksamen Schutz gegen Cyberangriffe zu bieten. Bildungsprogramme zur Stärkung des Bewusstseins für Cybersicherheit tragen dazu bei, dass Apothekenmitarbeiter gut geschult sind und über das erforderliche Wissen verfügen, um mögliche Bedrohungen zu erkennen und zu bewältigen.

Die internationale Zusammenarbeit bei der Bewältigung von Cyberrisiken ist von entscheidender Bedeutung, da diese Bedrohungen nationale Grenzen überschreiten. Der Staat sollte aktiv an internationalen Foren und Kooperationsmechanismen teilnehmen, um bewährte Praktiken auszutauschen und gemeinsame Maßnahmen zur Stärkung der Cybersicherheit zu ergreifen. Durch eine enge Zusammenarbeit auf internationaler Ebene wird ein sicherer digitaler Raum geschaffen, von dem auch Apotheken in hohem Maße profitieren können.

Insgesamt ist die wachsende Bedeutung des Staates bei der Absicherung von Cyberrisiken unumstritten. Apotheken stehen vor der Herausforderung, ihre digitalen Systeme und Patientendaten vor den Gefahren der digitalen Welt zu schützen. Eine umfassende Cyberversicherung bietet ihnen einen wichtigen Schutz und ermöglicht es ihnen, im Falle eines Cyberangriffs schnell wieder handlungsfähig zu sein. Der Staat muss weiterhin seine Anstrengungen verstärken, um einen effektiven Schutz gegen Cyberrisiken zu gewährleisten und Apotheken sowie andere Unternehmen und Bürger bestmöglich zu unterstützen.

von Oliver Ponleroy, Fachjournalist

Die ApoRisk® GmbH ist ein Versicherungsmakler und seit vielen Jahren Spezialist für Risiken der Apothekerinnen und Apothekern. Das Maklerunternehmen ist in der Apothekenbranche erfahren und unabhängig. Das Direktkonzept über die Internetportale aporisk.de und pharmarisk.de spart unseren Kunden viel Geld. Diese Ersparnis kommt dem hohen Wert und dem fairen Preis der Policen zugute.

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ApoRisk bietet Apotheker umfassenden Versicherungsschutz für Retaxationen

Wenn Krankenkassen den Apotheken Rezepte nachträglich kürzen oder ablehnen

ApoRisk bietet Apotheker umfassenden Versicherungsschutz für Retaxationen

Der Nischenmakler ApoRisk freut sich bekanntzugeben, dass alle Retaxationen in seiner Pharmarisk-Police bereits abgedeckt sind. Die besonderen Merkmale einer Apothekenversicherung sind entscheidend für einen umfassenden Versicherungsschutz. Mit der „Retax-Vermögensschadenversicherung“ und der „Besten Leistungsgarantie“ bietet ApoRisk im Schadenfall entscheidende Vorteile.

Retaxationen stellen für Apotheken oft eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Wenn Krankenkassen Rezepte nachträglich kürzen oder ablehnen, können erhebliche finanzielle Verluste entstehen. ApoRisk hat die Bedürfnisse von Apothekeninhabern erkannt und spezielle Versicherungsleistungen entwickelt, um diese Risiken abzusichern.

Die „Retax-Vermögensschadenversicherung“ von ApoRisk schützt Apothekeninhaber vor finanziellen Verlusten im Zusammenhang mit Retaxationen. Im Falle einer Retaxation übernimmt die Versicherung die Kosten, die durch die Kürzung oder Ablehnung von Rezepten entstehen. Dies hilft Apotheken, ihre finanzielle Stabilität zu bewahren und potenzielle wirtschaftliche Auswirkungen abzufedern.

Beispielhaft sind folgende Retaxierungen versichert:

Falschbedruckung des Rezeptes, z.B. falsche PZN, falsches Datum, fehlende Zusatz-/Spezial- PZN’s,
Fehlende handschriftliche Ergänzungen, zu denen die Apotheke verpflichtet ist,
Ablauffrist vom Rezept übersehen,
Aut idem Kreuz übersehen,
Zahlendreher nicht bemerkt, oder falsch gelesen z.B. 150 und 750,
Retax wegen falscher Anzahl pro PZN oder auch wegen unterschiedlicher Interpretation der ärztlich angegebenen Anzahl, z.B. ist 1 Pack = 1x Idealbinde oder der kleinste Mehrfachpack mit 10 Idealbinden gemeint,
Retax wegen angeblicher Lieferfähigkeit einer PZN, d.h. Sie haben gegen andere PZN ausgetauscht und werden nun bezichtigt das ursprüngliche Präparat wäre lieferbar gewesen,
Retax wegen versehentlicher Nichtbeachtung des Rabattvertrages,
Retax aufgrund einer Rezeptfälschung, die der Apotheker hätte erkennen müssen,
Retax wegen versehentlicher Abgabe des nicht als preisgünstig geltenden Reimports oder Generika,
Retax wegen der versehentlichen Belieferung obwohl kein Liefervertrag bestand,
Retax bei versehentlicher Abgabe von unerlaubten Packungsgrößen,
Retax aufgrund einer Rezeptfälschung, die der Apotheker hätte erkennen müssen,
und weitere Retaxationen…

Die „Beste Leistungsgarantie“ von ApoRisk stellt sicher, dass Apothekeninhaber im Schadenfall den bestmöglichen Versicherungsschutz erhalten. Im Falle einer Retaxation wird die Differenz zwischen der ursprünglichen Leistung und dem Betrag, der von der Krankenkasse gekürzt wurde, von der Versicherung erstattet. Somit wird gewährleistet, dass die Apotheke den vollen Betrag erhält, den sie erwartet hatte.

„Wir sind stolz darauf, dass wir mit unserer Pharmarisk-Police einen umfassenden Versicherungsschutz für Retaxationen bieten können“, sagt die Geschäftsführerin von ApoRisk. „Unsere Retax-Vermögensschadenversicherung und die Beste Leistungsgarantie sind entscheidende Merkmale, die unseren Kunden im Schadenfall einen spürbaren Unterschied bringen. Apothekeninhaber können sich darauf verlassen, dass sie bei uns den Schutz erhalten, den sie benötigen.“

ApoRisk hat sich auf die Absicherung von Apotheken spezialisiert und bietet maßgeschneiderte Versicherungslösungen für die spezifischen Bedürfnisse der Branche. Mit der Pharmarisk-Police bietet ApoRisk einen umfassenden Versicherungsschutz, der den Herausforderungen und Risiken von Apotheken gerecht wird.

von Oliver Ponleroy, Fachjournalist

Die ApoRisk® GmbH ist ein Versicherungsmakler und seit vielen Jahren Spezialist für Risiken der Apothekerinnen und Apothekern. Das Maklerunternehmen ist in der Apothekenbranche erfahren und unabhängig. Das Direktkonzept über die Internetportale aporisk.de und pharmarisk.de spart unseren Kunden viel Geld. Diese Ersparnis kommt dem hohen Wert und dem fairen Preis der Policen zugute.

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Welche Ernährung ist gesund?

Welche Ernährung ist gesund?

Zwei Drittel der Männer und etwa die Hälfte der Frauen in Deutschland sind übergewichtig. Bei etwa einem Viertel der Betroffenen ist das Übergewicht so ausgeprägt, dass eine Fettsucht (Adipositas) vorliegt. Man stelle sich vor, dass man einem anderen einen Rucksack mit 20 Kilo Gewicht auf den Rücken schnallen würde. Wie groß wäre der Protest des Betroffenen! Das Zusatzgewicht zieht viele Einschränkungen im Alltag mit sich: Jede Bewegung wird zur Tortur, die Belastungen für das Herz-Kreislauf-System und die Gelenke sind enorm. Kein Wunder, dass die Lebenserwartung bei Adipositas durchschnittlich um etwa sieben Jahre sinkt. Wurde eine Adipositas ärztlicherseits festgestellt, ist der Gang zu einem spezialisierten Adipositas-Zentrum unerlässlich, denn sehr ausgeprägtes Übergewicht kann man nur mit therapeutischer Begleitung abbauen.

Wie nimmt man am besten ab?
Fast jeder, der zu viel Ballast mit sich herumschleppt, klagt darüber, wie schwer eine Diät durchzuhalten ist. Eine Gewichtsabnahme ruht auf drei Säulen:
Drosselung der Energiezufuhr, Veränderung des Essverhaltens und Steigerung der Bewegung. Hauptproblem: Bei einer Diät hat man ständig Hunger. Also braucht man gerade während einer Diät Speisen, die möglichst sättigen. Satt wird man durch Eiweiß und Fett. Packt man noch pflanzliche Füllnahrung dazu, so hält man besser durch. Das bedeutet konkret: Der sogenannte Fitnessteller mit Steak und Salat, garniert mit etwas Creme fraiche, macht wirklich Sinn. Welches sind die Hauptübeltäter, die zu Übergewicht führen? Es sind die Kohlenhydrate. Sie liefern massenhaft Energie, machen allerdings leider nicht satt. Deshalb kann man von Marmeladen-Toast unbegrenzte Mengen verzehren. Kohlenhydratbetonte Lebensmittel verführen dazu, zu viel davon zu essen.

Das betrifft Brot, Nudeln, überhaupt Pasta aller Art, Reis und natürlich alle Arten von Zucker (auch in Getränken!). Kohlenhydrate haben außerdem den ungünstigen Nebeneffekt, nach etwa zwei bis drei Stunden eine Hungerattacke auszulösen. Das kann jeder nach ein paar Honigbroten zum Frühstück oder nach dem süßen Stückchen zum Nachmittagskaffee beobachten. Das liegt daran, dass Kohlenhydrate den Blutzucker schnell ansteigen lassen.

Sinkt in der Folge der Blutzuckerspiegel wieder ab, so stellt sich das beißende Hungergefühl ein. Ziel ist es, den Blutzuckerspiegel möglich stabil zu halten, also auf Kohlenhydrate möglichst zu verzichten. Man spart dadurch doppelt: Man isst weniger überflüssige Kalorien und hat gleichzeitig weniger Hunger. Eine gute Methode zum Abnehmen ist die sogenannte LOGI-Methode, die auf Gemüse, Obst, gesunden Fetten, viel Eiweiß und wenig Kohlenhydraten basiert.

Ein Wort zum Fleischkonsum
Immer wieder wird Fleisch verteufelt. Fakt ist allerdings, dass Fleisch, das aus artgerechter Tierhaltung in Bioqualität stammt, ein überaus wertvolles Nahrungsmittel ist. Es enthält wichtige Eiweiße, Vitamine, Spurenelemente und Mineralien. Nur dann, wenn der Körper diese Bausteine über die Nahrung aufnimmt, kann er überhaupt gesund sein. Verzichtet man auf Fleisch, wie es bei Vegetariern oder Veganern der Fall ist, so müssen über eine Nahrungsergänzung unbedingt bestimmte Aminosäuren (=Eiweißbestandteile), Eisen, Zink, Vitamin B12 und Selen zusätzlich zugeführt werden, und zwar regelmäßig!

Die wichtigen Omega-3 Fettsäuren
Im Laufe der letzten zehntausend Jahre hat der Mensch den Ackerbau und die Viehzucht erfunden. Somit veränderte sich der Speisezettel des früheren Jägers und Sammlers, der sich vorwiegend mit Eiweiß und Fett von freilebenden Tieren ernährt hat. In den zivilisierten Ländern verzehrt man heutzutage getreidebasierte Nahrung, die stark kohlenhydratlastig ist. Dies betrifft sämtliche Mehlprodukte, also die bereits erwähnten Pasta, Reis und Brot sowie Zucker. Die Fleischprodukte stammen mit Ausnahme von Biofleisch vorwiegend aus Massentierhaltung. Dies führt dazu, dass die wichtigen Omega-3 Fettsäuren, die in der Nahrung früherer Zeit immer vorhanden waren, heutzutage weitestgehend fehlen.

Fettsäuren werden im Körper in alle wichtigen Zellstrukturen eingebaut und beeinflussen deren Funktion. Fehlen sie, so verfestigen sich, stark vereinfacht ausgedrückt, die Zellwände und Zellstrukturen. Das führt dazu, dass die Blutgefäßwände weniger elastisch sind, dass das Blut insgesamt weniger gut fließt und dass bei allen Nervenzellen Funktionseinschränkungen zu beobachten sind. Damit verschlechtert sich die Hirnfunktion und zudem können sich Entzündungsreaktionen im Körper verstärken. Bei allen Zivilisationskrankheiten ist daher eine tägliche Ergänzung der Ernährung mit Omega-3 Fettsäuren ausgesprochen sinnvoll. Diese Fettsäuren werden aus Fischöl gewonnen. Hierbei ist zu beachten, dass das Fischöl von Schwermetallen gereinigt sein sollte. Man erkennt dies am EPAX-Siegel. Eine weitere Quelle für diese Fettsäuren sind Algen.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier
Um die Ernährungsgewohnheiten umzustellen, helfen ein paar einfache Regeln:
– Ein Glas lauwarmes Wasser beim Aufstehen bringt die Verdauung in Schwung
– Nach 17 Uhr nichts mehr essen, dieses sogenannte „Intervallfasten“ wirkt sich günstig auf die Blutzuckerwerte aus
– Auf das Dessert verzichten, denn Süßes stoppt die Verdauung
– Immer nur essen, wenn man wirklich Hunger hat, also nicht zum Zeitvertreib
– Keine mit Zucker gesüßten Getränke, also keine Säfte oder Smoothies, sondern (Mineral) Wasser oder Kräutertees trinken
– Jeden Tag frisches Obst und Gemüse verspeisen, möglichst in Bioqualität

Unter dem Motto: „Fit Fitter Pregizer“ setzt sich die Pregizer Apotheke Pforzheim seit über 480 für das Wohlbefinden ihrer Kunden ein. Dank ihrem Interesse an den verschiedenen Einflüssen für ein gesundes Leben, möchte die Pregizer Apotheke Pforzheim möglichst viele Menschen dabei unterstützen einen gesunden und aktiven Lebensstil zu führen.

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Naturkatastrophen belasten Apothekenbetriebe

Hochwasser kann verheerende Auswirkungen auf Apotheken haben

Naturkatastrophen belasten Apothekenbetriebe

Die zunehmende Häufigkeit und Intensität von Hochwasserereignissen hat deutlich gemacht, dass es für Apotheker im Privat- und Berufsbereich entscheidend ist, angemessene Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Doch welche Möglichkeiten stehen ihnen zur Verfügung, um sich effektiv gegen Hochwasserschäden abzusichern und ihre Existenz zu schützen?

Hochwasser kann verheerende Auswirkungen auf Apotheken haben. Nicht nur die Geschäftsräume selbst sind gefährdet, sondern auch wertvolle medizinische Geräte, Lagerbestände, Dokumente und andere materielle Güter können zu Schaden kommen. Deshalb ist es von großer Bedeutung, einen umfassenden Versicherungsschutz zu wählen, der speziell auf die Risiken von Hochwasser abgestimmt ist.

Eine entscheidende Besonderheit, die bei einem guten Versicherungsschutz gegen Hochwasser nicht fehlen sollte, ist die „Beste Leistungsgarantie“. Diese Garantie gewährleistet, dass sämtliche zum Zeitpunkt des Schadens am Markt angebotenen Deckungserweiterungen automatisch in die Versicherung einbezogen werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Apotheke im Schadensfall von den bestmöglichen Leistungen profitiert und keine Kompromisse bei der Versicherungsdeckung eingehen muss.

Ein guter Versicherungsschutz gegen Hochwasser umfasst jedoch nicht nur die „Beste Leistungsgarantie“. Es ist auch wichtig, dass die Versicherung eine ausreichende Deckungssumme bietet, um die entstehenden Kosten für Reparaturen, Wiederbeschaffung von Inventar und andere Schäden abzudecken. Zudem sollten auch Betriebsunterbrechungen aufgrund von Hochwasser abgesichert sein, um den finanziellen Verlust während der Schließungszeit auszugleichen.

Darüber hinaus ist es ratsam, bei der Wahl der Versicherungsgesellschaft auf einen zuverlässigen Partner zu setzen, der Erfahrung im Umgang mit Hochwasserschäden hat. Eine gute Versicherungsgesellschaft bietet nicht nur eine schnelle Schadensregulierung, sondern unterstützt die Apotheke auch bei der Umsetzung von präventiven Maßnahmen, um das Risiko von Hochwasserschäden zu minimieren.

Abschließend ist es für Apotheker unerlässlich, sich frühzeitig um einen adäquaten Versicherungsschutz gegen Hochwasser zu kümmern. Die Besonderheit der „Beste Leistungsgarantie“ gewährleistet dabei eine umfassende Absicherung. Gemeinsam mit einer ausreichenden Deckungssumme, Schutz vor Betriebsunterbrechungen und einem vertrauenswürdigen Versicherungspartner können Apotheker ihr Unternehmen effektiv gegen die Risiken des Hochwassers schützen und ihre Existenz langfristig sichern.

von Oliver Ponleroy, Fachjournalist

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