Aortendissektion: Risiko Bluthochdruck

Arterielle Hypertonie ist der Hauptrisikofaktor für eine Aortendissektion

SIEGEN. Eine Aortendissektion (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma/) ist eine seltene Erkrankung, die allerdings oft lebensbedrohlich verlaufen kann. Viele Risikofaktoren lassen sich vermeiden. Der Hauptrisikofaktor Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) kann durch seine konsequente Behandlung kontrolliert werden. Kommt es dennoch zu einer Dissektion, stellt diese einen medizinischen Notfall dar, der einer umgehenden Therapie bedarf.

Wie kommt es zu einer Aortendissektion durch Bluthochdruck?

Bei einer Dissektion der Aorta reißt die innere Gefäßwandschicht ein, Blut wühlt sich in die mittlere Schicht und trennt somit innere und äußere Wandschicht. Einerseits schwächt das die Wand, die in der Folge komplett reißen kann. Andererseits stellt die Wandeinblutung ein Problem für von der Aorta abgehende Arterien dar, die unter anderem Herz, Gehirn, Bauchorgane und Nieren versorgen. Sie können verlegt werden, was zu einem Funktionsausfall der genannten Organe führen kann.
Eine Aortendissektion (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/) wird durch auf die Gefäßwand einwirkende Kräfte verursacht, überwiegend durch langjährigen Bluthochdruck, der die Gefäßwand zunehmend schwächt und schließlich die Innenwand einreißen lässt. Dem lässt sich effektiv durch eine medikamentöse Blutdruckeinstellung entgegenwirken. Auch eine gesunde Lebensweise kann hohen Blutdruck senken.

Eine Aortendissektion ist ein medizinischer Notfall

Eine Dissektion tritt am häufigsten in Herznähe auf, was meist heftige Schmerzen zwischen den Schulterblättern auslöst. In diesem Fall besteht die Gefahr, dass die Herzkranzarterien nicht mehr durchblutet werden, was einen Herzinfarkt zur Folge hat. Bei einer herznahen Dissektion hilft nur eine sofortige Operation in der Herzchirurgie.
Die Aorta steigt vom Herzen kommend zunächst nach oben, um dann in einem Bogen nach unten in Richtung Beine zu verlaufen. Liegt der Defekt im absteigenden Teil, wird der Patient zunächst auf einer Intensivstation überwacht und behandelt. Eine gefäßchirurgische Operation kann im Verlauf notwendig werden.
„Unser Aortenzentrum im Krankenhaus Siegen garantiert mit seinem Hybrid-OP eine effiziente Notfallbehandlung, da die erforderliche bildgebende Diagnostik ohne Zeitverzug direkt im OP Anwendung finden kann“, beschreibt Dr. Ahmed Koshty, Chefarzt der Gefäßchirurgie.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

Kontakt
Diakonie in Südwestfalen gGmbH
Dr. med. Ahmed Koshty
Wichernstraße 40
57074 Siegen
0271 333 – 4733
0271 333 – 4507

Gefäßchirurgie Siegen – Aortenzentrum

Aortendissektion Typ A und Typ B – wo liegt der Unterschied?

Behandlungsoptionen bei Aortendissektion richten sich nach Art und Schweregrad

Aortendissektion Typ A und Typ B - wo liegt der Unterschied?

Bei einer Aortendissektion wird von Medizinern zwischen Typ A und Typ B unterschieden.

Es ist eine potenziell lebensgefährliche Situation: Bei einer Aortendissektion (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma/) reißt die innere Wand der Hauptschlagader (Aorta) ein. In der Folge strömt Blut zwischen die Wandschichten und spaltet diese auf, wodurch es zum Verschluss abgehender Gefäße kommen kann. Je nachdem, wo genau der Einriss lokalisiert ist, unterscheiden Mediziner zwei Typen: Bei einer Dissektion (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortendissektion-typ-a-und-typ-b-wo-liegt-der-unterschied/) vom Typ A passiert der Einriss herznah im aufsteigenden Teil der Aorta (Aorta ascendens). Bei Typ B ist dagegen der absteigende Teil der Aorta (Aorta descendens) betroffen.

Schnelles Handeln bei Aortendissektion Typ A lebenswichtig

Dr. med. Ahmed Koshty ist Gefäßchirurg und Chefarzt am Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen. Er und sein Team verfügen über viel Erfahrung in der Diagnose und Behandlung von Aortendissektionen (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de). „Bei einer Dissektion vom Typ A handelt es sich um einen absoluten medizinischen Notfall. Diese Patienten werden in der Regel von den Kollegen der Herzchirurgie operativ behandelt“, berichtet der Mediziner aus der Praxis. Bei einer Dissektion vom Typ B dagegen ist häufig ein hoher Blutdruck die Ursache. Die Therapie zielt deshalb zunächst auf die Einstellung des Blutdrucks: „Solange keine schwerwiegenden Komplikationen auftreten, steht zunächst die Überwachung des Patienten mit regelmäßigen Computertomographien mit Kontrastmittel im Vordergrund sowie die Kontrolle des Blutdrucks.“

Aortendissektion Typ B: Chirurgische Eingriffe erfolgen meist minimalinvasiv

In bestimmten Fällen sei eine Operation aber unausweichlich, schildert Dr. med. Koshty: „Wenn eine Ruptur der Aorta droht oder die Blutversorgung von Organen beeinträchtigt ist, muss man die eingerissene Aortenwand von innen her stabilisieren. Dazu setzt man in der Regel eine Stentprothese ein.“ Im Diakonie Klinikum Jung-Stilling erfolgen solche Operation häufig endovaskulär, das heißt ohne Öffnung des Brustkorbs. Die Stentprothese wird minimalinvasiv über einen Zugang in der Leistenarterie vorsichtig an ihren Bestimmungsort geschoben. Dem Team um Dr. med. Koshty steht für diese Eingriffe ein Hybrid-Operationssaal zur Verfügung, der alle Möglichkeiten eines modernen OPs mit einer bildgebenden Diagnostik direkt am Operationstisch vereint.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

Kontakt
Diakonie in Südwestfalen gGmbH
Dr. med. Ahmed Koshty
Wichernstraße 40
57074 Siegen
0271 333 – 4733
0271 333 – 4507
mail@webseite.de

Gefäßchirurgie Siegen – Aortenzentrum

Erkrankungen der Aorta: Neue Leitlinie zur Aortendissektion

Behandlungsrichtlinie versammelt Expertenwissen zur Aortendissektion (Einriss der Aorta)

Erkrankungen der Aorta: Neue Leitlinie zur Aortendissektion

Eine Aortendissektion erfordert eine lebenslange Kontrolle und besondere Behandlung.

Medizinische Leitlinien sollen eine optimale Versorgung von Patienten auf dem aktuellen Stand der Forschung sicherstellen – so auch die Leitlinien zu Erkrankungen an der Aorta (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma/). Sie werden daher laufend überarbeitet und aktualisiert. Im Mai 2022 hat die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) eine neue Version der Leitlinie zur Aortendissektion (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/erkrankungen-der-aorta-neue-leitlinie-zur-aortendissektion/) herausgegeben. Unter einer Aortendissektion versteht man einen Einriss der innersten Wand der Hauptschlagader (Aorta). Dabei dringt Blut in die darunter liegenden Wandschichten ein und spaltet die Gefäßwand auf. In der Folge bildet sich ein „falscher“, blutdurchströmter Kanal, zugleich kann sich Blut im Herzbeutel ansammeln. Je nach genauer Lokalisation kann die Blutversorgung zu lebenswichtigen Organen wie Herz, Gehirn, Darm oder zu den Nieren unterbrochen werden. Es handelt sich bei dieser sogenannten akuten komplizierten Aortendissektion um einen absoluten medizinischen Notfall, der einer unverzüglichen Behandlung bedarf.

Experte über Aortendissektion: Lebenslange Kontrolle der Aorta erforderlich

Dr. med. Ahmed Koshty, Chefarzt der gefäßchirurgischen Abteilung im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, kennt die schwierige Situation gut. „Eine Aortendissektion (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de) betrifft nicht selten Männer im mittleren Alter mit Bluthochdruck. Für diese Patienten ist die Diagnose ein tiefgreifender Einschnitt“, erklärt der erfahrene Mediziner. Nach der Akutbehandlung müssen sich Patienten einer lebenslangen Nachsorge unterziehen, was regelmäßige CT-Kontrollen und die Einnahme von Medikamenten einschließt. Die neue Leitlinie gibt dazu detaillierte Hinweise. Besonders wertvoll aus Expertensicht: In die Leitlinie wurde erstmals ein Kapitel zur Rehabilitation nach der Akutbehandlung aufgenommen. „Betroffene müssen lernen, ihren Körper allmählich wieder zu belasten, was am besten unter engmaschiger medizinischer Überwachung geschieht“, betont Dr. med. Koshty.

Leitlinie zur Aortendissektion betont psychische Folgen des Aorta-Einrisses

Eine Aortendissektion kann nicht nur tiefgreifende organische Auswirkungen haben, sondern hinterlässt auch Spuren in der Psyche. Viele Betroffene sehen sich von einem Tag auf den anderen mit einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung konfrontiert. „Immer wieder leiden Patienten nach dem Vorfall unter Depressionen oder einer posttraumatischen Belastungsstörung“, schildert Dr. med. Koshty. Die neue Leitlinie geht auch auf diesen Aspekt ein und gibt Empfehlungen, wie Betroffenen optimal geholfen werden kann.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

Kontakt
Diakonie in Südwestfalen gGmbH
Dr. med. Ahmed Koshty
Wichernstraße 40
57074 Siegen
0271 333 – 4733
0271 333 – 4507
mail@webseite.de

Gefäßchirurgie Siegen – Aortenzentrum