Abdominelles Aortenaneurysma: Rauchstopp dringend geboten

Raucher haben lebenslang erhöhtes Risiko für Aortenaneurysma – auch nach Rauchstopp

Abdominelles Aortenaneurysma: Rauchstopp dringend geboten

Ein Aortenaneurysma kann lebensbedrohlich sein.

Dass Rauchen das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen erhöht, ist allseits bekannt. Während einige Ereignisse, zum Beispiel der plötzliche Herztod, bei Rauchern aber nicht signifikant häufiger vorkommen, gibt es andere Krankheiten, durch die Raucher extrem gefährdet sind. Dazu gehört neben der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit insbesondere das Aortenaneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma/). Für die Entwicklung eines Bauchaortenaneurysmas gilt Rauchen als der wichtigste modifizierbare Risikofaktor.

Insbesondere Raucherinnen deutlich gefährdet durch Aortenaneurysma

Der Einfluss von Nikotinkonsum auf die Entwicklung von abdominellen Aortenaneurysmen (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/abdominelles-aortenaneurysma-rauchstopp-dringend-geboten/) wurde in vielen großen Studien untersucht. Eine amerikanische Studie stellte fest, dass bei Patienten über 65 Jahren die Inzidenz eines Aortenaneurysmas (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de) pro 100.000 Männern bei 198,5 liegt für Männer, die nie geraucht haben. Ex-Raucher haben eine Inzidenz von 369,4 und weiterhin rauchende Männer von 563,3. Bei Frauen sind die Zahlen noch wesentlich eindrücklicher. Während die Inzidenz bei niemals rauchenden Frauen generell deutlich unterhalb der Männer liegt (50,8), ist das Risiko für Ex-Raucherinnen mehr als vierfach erhöht. Am meisten durch ein Aortenaneurysma gefährdet sind durchschnittlich aber nicht Männer, sondern rauchende Frauen. Bei ihnen liegt das Risiko für ein Aortenaneurysma bei 843,4 pro 100.000 Frauen und ist damit gegenüber den Nicht-Raucherinnen um mehr als das 16-fache erhöht.

Aortenaneurysma Patienten sollten immer zum Verzicht auf das Rauchen angehalten werden

Die geschilderten Inzidenzen zeigen, dass das Erkrankungsrisiko des Aortenaneurysma lebenslang mit dem Nikotinkonsum zusammenhängt, während bei vielen anderen kardiovaskulären Erkrankungen das Risiko nach zehn rauchfreien Jahren denen eines Nichtrauchers gleicht. Das konnte auch eine englische Studie mit über einer Million Patienten bestätigen. Eine wichtige Aufgabe der behandelnden Ärzte, insbesondere auch der Spezialisten wie im Aortenzentrum des Diakonie Klinikums Jung-Stilling, besteht daher in der Aufklärung und Beratung zum Rauchstopp. Das gilt nicht nur für stabile Patienten, sondern insbesondere auch nach der Operation eines Aortenaneurysmas.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Gefäßchirurgie Siegen – Aortenzentrum

Aorta: Bei Aneurysma mit Universalstent Zeit sparen

Mit Universalprothese E-NSIDE können aufwendige Messungen für OP der Aorta entfallen

Aorta: Bei Aneurysma mit Universalstent Zeit sparen

Siegener Ärzte haben einen Stent entwickelt, welcher sich an fast alle Aorten anpassen lässt.

Die Aorta (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma/) ist die wichtigste Arterie im menschlichen Körper, die alle Körperteile und Organe versorgt. Es ist das dickste Gefäß im Körper mit einem hohen Blutfluss. Wenn die Hauptschlagader reißt, entsteht durch einen hohen Blutverlust innerhalb kurzer Zeit und die Minderversorgung vieler Organe eine lebensgefährliche Situation. Ein Riss in der Aorta kommt besonders häufig im Rahmen eines großen Aortenaneurysmas (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aorta-bei-aneurysma-mit-universalstent-zeit-sparen/) vor. Um ein rupturgefährdetes Aneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de) auszuschalten, ist u.a. eine vorbeugende Operation empfehlenswert.

Universalstent passt sich der Anatomie jeder Aorta an

Die Schwierigkeit bei der operativen Versorgung ist, dass von der Hauptschlagader viele Gefäßäste zu Organen wie Leber, Nieren, Darm oder Milz abgehen. Die individuelle Anatomie jedes Menschen ist so unterschiedlich, dass bisher mit aufwendigen 3D-Spezialmessungen für viele Patienten ein individueller Stent angepasst werden musste. Das kann Wartezeiten bis zur OP von mehreren Wochen bedeuten, mit entsprechendem Rupturrisiko in dieser Zeit. Die erhältlichen Standard-Prothesen passen bei vielen Menschen nicht richtig. Eine nicht passende Prothese kann zur Folge haben, dass einzelne Gefäßäste nicht richtig eingenäht werden können oder gar „überstentet“ werden. Das kann zu schweren Minderdurchblutungen mit Organschädigungen führen.

Siegener Forscher entwickeln Universalstent für Aorta

Dr. med. Ahmed Koshty, Chefarzt der Gefäßchirurgie im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, hat gemeinsam mit weiteren Ärzten und Medizintechnikingenieuren in sechsjähriger Forschung einen speziellen Stent für die Aorta entwickelt. Die E-NSIDE-Prothese verfügt über sogenannte Branches – innenliegende Seitenarme, die sich über spezielle Brückenstents mit den Organen verbinden lassen. Die Prothese lässt sich individuell an nahezu alle anatomischen Gegebenheiten der Hauptschlagader anpassen, womit die schwierige Herstellung einer individuellen Prothese entfällt. Der Stent kann über ein endovaskuläres Katheterverfahren implantiert werden und erspart dem Patienten dadurch eine offene Operation. Es entstehen keine gefährlichen Wartezeiten mehr, der Stent steht am Aortenzentrum des Jung-Stilling Diakonie Klinikums in Siegen jederzeit sofort zu Verfügung.

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Aorta: Aneurysma Screening bei älteren Raucherinnen sinnvoll

Raucherinnen gefährdeter durch Ruptur eines Aneurysmas der Aorta als nichtrauchende Männer

Aorta: Aneurysma Screening bei älteren Raucherinnen sinnvoll

Rauchen kann das Risiko für ein Aortenaneurysma erhöhen.

Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen für Männer ab 65 Jahren einmalig ein Aneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma/)-Screening der Aorta, weil diese Patientengruppe als besonders gefährdet gilt. Als Grundlage dienen mehrere große Studien. „Das Problem: Nur sechs bis sieben Prozent der Studienteilnehmer waren Frauen. Deren Risiko wurde offenbar nicht als hoch genug eingeschätzt, um auch für sie ein Screening zu finanzieren. Eine weitergehende Literaturrecherche hat aber gezeigt, dass auch Frauen ab dem 65. Lebensjahr ein erhöhtes Risiko für Aortenaneurysmen (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aorta-aneurysma-screening-bei-aelteren-raucherinnen-sinnvoll/) haben – insbesondere Raucherinnen“, weist Dr. med. Ahmed Koshty, Chefarzt am Aortenzentrum am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, auf einen Bias in der Studienlage hin.

Aneurysma der Aorta: Schnelleres Wachstum bei Frauen, höhere Rupturgefahr bei Raucherinnen

Das Hauptproblem bei einem Bauchaortenaneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de) ist, dass es meistens keine Beschwerden verursacht, sondern die Aortenruptur als Erstmanifestation auftritt. Weil dies ein lebensbedrohliches Krankheitsbild ist, ist die Früherkennung so wichtig. In Deutschland sterben jedes Jahr 2000 Menschen, weil ein Aneurysma reißt. Schnellwachsende Aneurysmen der Aorta neigen häufiger zur Ruptur. Bei Frauen wachsen Aneurysmen oft schneller als bei Männern und bis zu viermal so schnell, wenn eine Frau raucht. Insgesamt reißen Aneurysmen bei Frauen häufiger und die Rate an erfolgreichen Notoperationen ist geringer. Während ein Aortenaneurysma bei Männern während des Screenings erkannt wird, fällt es bei Frauen oft nur zufällig im Rahmen anderer Ultraschall- oder CT-Untersuchungen des Bauchraums auf.

Einstellen des Rauchens bringt deutliche Risikoreduktion bei Aneurysma der Aorta

Neben der Kontrolle weiterer Risikofaktoren ist die Einstellung des Nikotinkonsums einer der wichtigsten Faktoren, um das Risiko einer Ruptur zu senken. Ab einer bestimmten Größe des Aneurysmas wird eine vorbeugende Operation empfohlen. Um die gefährdeten Patienten herausfiltern zu können, empfehlen die neuesten Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin, neben Männern auch rauchende Frauen ab dem 65. Lebensjahr und Patienten mit positiver Familienanamnese ab einem Alter von 50 Jahren zu screenen. Von den Krankenkassen bezahlt wird dieses Screening aber noch nicht.

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Gefäßchirurgie Siegen – Aortenzentrum

Hoher Blutdruck erhöht Risiko für Aortenaneurysma

Besonders diastolischer Blutdruck steigert schon im normotensiven Bereich Risiko für Aortenaneurysma

Hoher Blutdruck erhöht Risiko für Aortenaneurysma

Es gibt unterschiedliche Ursachen für ein Aortenaneurysma.

Bereits seit längerem wurde vermutet, dass ein hoher Blutdruck das Risiko für ein Aortenaneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma/) erhöht. Eine Metaanalyse(1) mit insgesamt 5,5 Millionen Teilnehmern hat das nun bestätigt. Bluthochdruck belastet einerseits die Gefäßwände und erhöht andererseits die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung einer Arteriosklerose. Diese wiederum ist eine häufige Ursache für Aortenaneurysmen (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/hoher-blutdruck-erhoeht-risiko-fuer-aortenaneurysma/). „Durch schwere Arteriosklerose ändern sich der Blutfluss und die Kräfteverteilung in der Aorta, was die Gefäßwand lokal stark belasten und zu Aussackungen führen kann. Hoher Blutdruck erhöht die mechanische Belastung der Gefäßwand weiter. Es hat sich gezeigt, dass bereits im normotensiven Bereich das Risiko für ein Aneurysma steigt, je höher der Blutdruck ist – bei Männern und Frauen gleichermaßen“, schildert Dr. med. Ahmed Koshty, Chefarzt am Aortenzentrum des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen.

Hypertonie steigert Risiko für Aortenaneurysma um 66 Prozent

Die britische Metaanalyse kommt u.a. zu dem Ergebnis, dass Patienten mit hohem Blutdruck ein um 66 Prozent erhöhtes Risiko haben, ein Aortenaneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de) zu entwickeln. Bei Frauen stellte sich der Zusammenhang zwischen hohem Blutdruck und Risiko eines Aortenaneurysmas nochmals deutlicher dar als bei Männern.

Diastolischer Blutdruck als wichtiger Risikofaktor bei Aortenaneurysma

Die Datenlage zeigte auch: Eine Erhöhung des systolischen Blutdrucks geht pro 20 mmHg mit einem um 14 Prozent erhöhten Risiko für ein Aneurysma der Aorta einher. Starker Bluthochdruck mit systolischen Werten um 200 mmHg erhöht das Risiko um etwa 60 bis 70 Prozent im Vergleich zu Menschen mit niedrigen systolischen Drücken um 100 mmHg. Ein noch stärkerer Zusammenhang zeigte sich beim diastolischen Blutdruck. Im Mittel um 28 Prozent pro 10 mmHg steigt das Risiko für ein Aortenaneurysma, noch stärker in den besonders hohen Bereichen. Bei Patienten mit sehr hohen diastolischen Drücken um 110 mmHg stellte sich ein Risikozuwachs von 500 Prozent dar im Vergleich zu Menschen mit diastolischen Werten um 70 mmHg.
Der Grund, warum ein hoher diastolischer Blutdruck das Risiko für ein Aortenaneurysma deutlich stärker steigert als hohe systolische Werte, ist noch unklar und Gegenstand weiterer Studien.

(1) Vgl. Kobeissi, E., Hibino, M., Pan, H. et al. (2019): Blood pressure, hypertension and the risk of abdominal aortic aneurysms: a systematic review and meta-analysis of cohort studies. European Journal of Epidemiology 34, S. 547-555.

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Gefäßchirurgie Siegen – Aortenzentrum

Aortenaneurysma: Risiko individuell beurteilen

Patienten mit hohem Operationsrisiko können endovaskuläre Versorgung bei Aorten Aneurysma erhalten

Aortenaneurysma: Risiko individuell beurteilen

Ob eine Operation bei einem Aneurysma in Frage kommt, muss individuell beurteilt werden.

Die Aorta (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma/) ist die größte Arterie des Körpers, über die alle Körperteile und Organe versorgt werden. Sie verläuft vom Herzen aus durch den Brustkorb und dann in den Bauchraum, wo sie sich schließlich in zwei Beckenschlagadern verzweigt. Durch verschiedene Risikofaktoren wie Bluthochdruck, hohe Blutfette oder Nikotinkonsum kann ein Aneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma-risiko-individuell-beurteilen/) der Aorta entstehen. Dabei weitet sich die Gefäßwand und dünnt aus. Weil große Aneurysmen die Gefahr einer Ruptur bergen, werden sie häufig vorbeugend operiert, um den erweiterten Gefäßabschnitt auszuschalten. Insbesondere Patienten, die aufgrund ihrer Vorerkrankungen nicht für eine offene Operation infrage kommen, profitieren von einer Stent-Implantation in die Aorta.

Aneurysma der Aorta: minimal-invasiver endovaskulärer Eingriff mit modernsten Methoden

Die Stent-Implantation wird mittels Katheter über die Oberschenkelarterie durchgeführt. Der Stent wird bis zum Aneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de) vorgeschoben und dann entfaltet. Durch das kunststoff-ummantelte Drahtgeflecht wird die Aorta von innen gestützt und stabilisiert. Das arterielle Blut fließt nun durch den Stent hindurch und kann nicht mehr in das Aneurysma einströmen. Der Druck auf die Aneurysmawand sinkt dadurch, ebenso die Gefahr einer Ruptur. Der endovaskuläre Eingriff (EVAR) ist bei fast jedem Patienten möglich, hängt jedoch auch von den individuellen anatomischen Gegebenheiten ab. Durch eine besondere Entwicklung, die durch den Chefarzt des Diakonie-Klinikums Jung-Stilling, Dr. med. Ahmed Koshty, federführend vorangetrieben wurde, kann mittlerweile aber immer mehr Patienten auch mit schwieriger Gefäßmorphologie geholfen werden. Der Universalstent E-NSIDE lässt sich auf die Anatomie der allermeisten Patienten anpassen, sodass die mehrwöchige Wartezeit auf die Herstellung und Lieferung eines individuellen Stents entfällt.

Aorten Aneurysma von erfahrenem Chirurgen versorgen lassen

Während das kurzfristige postoperative Mortalitätsrisiko bei der offenen Operation höher ist als beim endovaskulären Eingriff, gleicht sich das langfristige Risiko beider Methoden an. Studien zeigen, dass vor allem bei der EVAR das Operationsergebnis stark von der Erfahrung des Operateurs abhängt. Deshalb ist eine Versorgung in einem zertifizierten Aortenzentrum wie dem Aortenzentrum Südwestfalen in Siegen zu empfehlen. Insbesondere bei älteren und vorerkrankten Patienten kann das Operationsrisiko auch das Risiko einer Aneurysmaruptur übersteigen. Deshalb sollte für jeden Patienten eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung bei der Indikationsstellung erfolgen.

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Aorten Aneurysma: Hybrid-OP als Behandlungsvorteil?

Warum Patienten mit Aorten Aneurysma im Hybrid-OP besser versorgt werden können

Aorten Aneurysma: Hybrid-OP als Behandlungsvorteil?

Eine Versorgung in einem Hybrid OP bietet sowohl Patienten als auch Ärzten einige Vorteile.

Jeder Eingriff, jede Operation an der Hauptschlagader ist schwierig und risikoreich. Die Aorta (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma/) ist ein großes und lebenswichtiges Gefäß, das den gesamten Körper mit arteriellem Blut versorgt. Gleichzeitig ist die Anatomie der Aorta sehr individuell: Ihr Verlauf und ihre Gefäßäste sind bei jedem Menschen unterschiedlich. „Muss ein Aorten Aneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aorten-aneurysma-hybrid-op-als-behandlungsvorteil/) operativ versorgt werden, ist deshalb eine vorherige Bildgebung unersetzlich, damit sich der Chirurg mit dem individuellen Gefäß des Patienten vertraut machen kann und die eingesetzte Prothese speziell auf den Patienten zugeschnitten werden kann“, schildert Dr. med. Ahmed Koshty, Chefarzt der Gefäßchirurgie am Aortenzentrum im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen.

Hybrid-OP beim Aorten Aneurysma: Operation und Bildgebung in Einem

Auch wenn vor der Operation des Patienten CT-/MRT-angiographisches Bildmaterial vorliegt, das auch im OP-Saal abrufbar ist, bleibt der Eingriff kompliziert. Das Team um Dr. med. Ahmed Koshty hat jedoch einen 80 Quadratmeter großen Saal zu Verfügung, der die Versorgung von Aorten Aneurysmen (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de) deutlich verbessert: den Hybrid-OP. Neben dem Operationstisch findet sich dort eine große Angiographie-Anlage. So wird es möglich, Operation und Bildgebung live und am gleichen Ort zu vereinen.

Aorten Aneurysma im Hybrid-OP operieren: neueste Technik für bessere Patientenversorgung

Durch die Angiographie Anlage lassen sich Gefäße, bei anderen Operationen auch das Gehirn oder die Wirbelsäule, direkt im OP-Saal dreidimensional darstellen. Dadurch lässt sich während des Eingriffs nicht nur die genaue Anatomie visualisieren, sondern auch direkt das Ergebnis der Operation überprüfen und gegebenenfalls optimieren, ohne den Patienten dafür umlagern und in einen anderen Raum bringen zu müssen. Durch die genaue und moderne Bildgebung ist weniger Kontrastmittel und weniger Strahlung nötig als bisher, was für den Patienten schonender ist. Außerdem ist der Hybrid-OP nach neuesten hygienischen Standards ausgestattet. „Ein Aorten Aneurysma im Hybrid-OP versorgen zu lassen, ermöglicht Patienten einen schonenderen Eingriff und damit eine schnellere Erholung und einen kürzeren Aufenthalt im Krankenhaus“, stellt Dr. med. Koshty heraus.

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Aortenaneurysma: So funktioniert die Früherkennung

Gefährliches Aortenaneurysma frühzeitig erkennen und behandeln – Überdiagnosen vermeiden

Aortenaneurysma: So funktioniert die Früherkennung

Eine Früherkennung eines Aortenaneurysmas kann eine lebensgefährliche Ruptur verhindern.

Das Aortenaneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma/) ist eine Ausbuchtung der Hauptschlagader. Da an dieser Stelle die Gefäßwand sehr dünn ist, kann sie einreißen und zu einer lebensbedrohlichen Situation durch ein rupturiertes Aortenaneurysma führen. Durch einen rasch einsetzenden großen Blutverlust kann es zum Kreislaufeinbruch durch inneres Verbluten kommen. Männer über 65 Jahre sind besonders häufig von einem Aortenaneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma-so-funktioniert-die-frueherkennung/) betroffen. Deshalb zahlt die Krankenkasse ein einmaliges Screening zur Früherkennung.

Früherkennung Aortenaneurysma: Drei von 1000 Männern rettet sie das Leben

Neben einem fortgeschrittenen Alter sind Bluthochdruck, Rauchen und hohe Blutfette die wichtigsten Risikofaktoren für ein Aneurysma der Aorta (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de). Bei Männern über 65 Jahren sind etwa zwei von 100 Menschen betroffen. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Aneurysma reißt, hängt von seiner Größe und dem Wachstumsverhalten ab. Ist es maximal fünf Zentimeter im Durchmesser, reißt es bei drei von 100 Menschen. Ist das Aneurysma größer als sieben Zentimeter, ist die Wahrscheinlichkeit einer Aneurysmaruptur mit 60 Prozent extrem hoch. Durch die Früherkennung mit anschließender Operation werden drei von 1000 Männern vor einem Riss mit lebensgefährlichen Folgen bewahrt.

Aortenaneurysma: Früherkennung durch Screening eröffnet Behandlungsoption

Ist im Screening der Aorta ein Aortenaneurysma erkennbar, eröffnet sich also folglich eine frühzeitige Behandlungsoption, bevor es zu einer Aneurysma Ruptur kommt. Bei einem großen Aneurysma ist eine zeitnahe Operation zu empfehlen. Kleinere Befunde werden in regelmäßigen Abständen verlaufskontrolliert. Wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, kommt es bei der Therapie und der Entscheidung für oder gegen eine Operation des Aortenaneurysmas entscheidend auf die Erfahrung des Operateurs an. Experten wie die Gefäßchirurgen am Aortenzentrum im Diakonie Krankenhaus Jung-Stilling in Siegen verfügen über langjährige Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Aortenaneurysmen und behandeln jährlich eine große Anzahl an Patienten mit der Diagnose „Aortenaneurysma“. Zudem nutzen sie für Operationen einen modernen Hybrid-OP, mit dem sich minimalinvasive Eingriffe an der Aorta schonender für die Patienten durchführen lassen.

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Zweitmeinung bei Aorten Aneurysma einholen

Gute informierte Therapieentscheidung für Versorgung eines Aorten Aneurysma wichtig

Zweitmeinung bei Aorten Aneurysma einholen

Jeder Patient hat die Möglichkeit, sich zur Absicherung eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen.

Wer eine akut notwendige Operation oder einen Eingriff durchführen lassen muss, hat meist wenig Auswahl, wenn er keinen Schaden davontragen möchte. Anders sieht das aus bei vorbeugenden Eingriffen. Sich einer Operation zu unterziehen, wenn man eigentlich keine wesentlichen Beschwerden hat, ist eine schwierige Entscheidung. Vor dieser Frage stehen aber viele Patienten mit einem Aorten Aneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma/). Ab einer bestimmten Größe, Wachstumsgeschwindigkeit oder Anatomie wird die offen-chirurgische oder endovaskuläre Anlage einer Prothese empfohlen, um die Rupturgefahr eines Aorten Aneurysmas (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/zweitmeinung-bei-aorten-aneurysma-einholen/) zu verringern. Bei jedem Patienten ist individuell zu bewerten, ob die Rupturgefahr oder das OP-Risiko größer ist.

Wie funktioniert eine Zweitmeinung bei Aorten Aneurysma?

Bei bestimmten planbaren operativen Eingriffen haben Patienten einen Rechtsanspruch auf eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung. Aktuell gehört die OP bei Aorten Aneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de) noch nicht dazu, auch wenn Experten die Aufnahme in den Katalog empfehlen. Sinn einer Zweitmeinung ist, dass der Patient mehr Sicherheit in seiner Entscheidung bekommen soll. Die zweite Anlaufstelle soll den Gesundheitszustand des Patienten nochmals überprüfen sowie klären, ob eine geplante Operation wirklich notwendig ist und welche Behandlungsalternativen es gibt. Die Zweitmeinung darf nur von einem auf die individuelle Diagnose spezialisierten Facharzt abgegeben werden und sollte nicht in der Klinik erfolgen, in der auch der Eingriff geplant ist. Auch am Aortenzentrum des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen stehen die Fachärzte rund um Chefarzt Dr. med. Ahmed Koshty für eine Zweitmeinung bei Erkrankungen der Aorta zur Verfügung.

Hat jeder Patient mit Aorten Aneurysma das Recht auf eine Zweitmeinung?

Jeder Patient hat das Recht, Einsicht in seine Patientenakte zu bekommen und Kopien aller Befunde zu erhalten. „Sie sollten Ihren behandelnden Arzt informieren, dass Sie zunächst eine Zweitmeinung einholen möchten. Das ist völlig legitim und ein guter Arzt wird Ihnen nicht böse sein. Eine Zweitmeinung ist unabhängig und neutral und soll Ihnen helfen, nochmals Fragen stellen zu können, um die Chancen und Risiken Ihrer geplanten Behandlung besser einschätzen zu können“, schildert Dr. med. Ahmed Koshty, der am Diakonie Krankenhaus Jung-Stilling in Siegen das Aortenzentrum leitet. Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Experten bietet zum Beispiel die Krankenkasse an.

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Aortenaneurysma vorbeugend versorgen?

Operationsrisiko bei Aortenaneurysma muss gegen Risiko einer Ruptur abgewogen werden

Aortenaneurysma vorbeugend versorgen?

Welche Option bei der Versorgung eines Aneurysmas passend ist, hängt individuell vom Patienten ab.

Die große Gefahr eines Aortenaneurysmas (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma/) ist, dass durch die dünne, ausgesackte Gefäßwand ein Riss in der Hauptschlagader entstehen kann. Das ist ein lebensbedrohliches Krankheitsbild und kann innerhalb kürzester Zeit tödlich enden. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Aortenaneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma-vorbeugend-versorgen/) rupturiert, ist umso größer,

– je größer der Durchmesser des Aneurysmasacks ist,
– je schneller das Aneurysma wächst und
– je mehr Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Rückenschmerzen es verursacht.

Selbst wer es bei einem Riss noch ins Krankenhaus schafft, hat eine hohe Wahrscheinlichkeit, bei oder nach einer Not-OP zu versterben. Deshalb wird bei bestimmten Kriterien empfohlen, eine vorbeugende Operation durchzuführen, die das Aneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de) ausschalten und damit eine Ruptur verhindern kann.

Welche Optionen gibt es bei der operativen Versorgung eines Aortenaneurysma?

Es gibt zwei unterschiedliche Varianten, um ein Aortenaneurysma vorbeugend zu operieren: Einerseits besteht die Möglichkeit einer offenen Operation, bei der der Bauchraum eröffnet und nach Abklemmen der Aorta das erkrankte Gefäßstück durch eine Prothese ersetzt wird. Die Alternative ist ein endovaskulärer Eingriff, bei dem mittels Katheter über die Leiste eine Stentprothese innerhalb der Aorta eingesetzt wird. Dadurch fließt das Blut durch die Prothese und belastet die Gefäßwand nicht mehr. Im langfristigen Verlauf sind die Überlebensraten nach offenem und endovaskulärem Eingriff gleich groß. „Das endovaskuläre Verfahren kann für Patienten schonender durchgeführt werden, insbesondere in einer geeigneten Umgebung wie einem Hybrid-OP“, stellt der Chefarzt am Aortenzentrums des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen Dr. med. Ahmed Koshty heraus. Im Rahmen eines solchen vorbeugenden Eingriffs an der Aorta können aber auch Komplikationen auftreten. Vor allem bei Patienten mit schweren Vorerkrankungen ist das OP-Risiko hoch.

Wie groß sind die Risiken eines vorbeugenden Eingriffs bei Aortenaneurysma?

Nach einem endovaskulären Eingriff kann die Prothese verrutschen oder undicht werden, was eine Revision erforderlich macht. Die offene Operation kann mit Komplikationen wie Schlaganfall, Herz-, Nieren- oder Verletzung der Bauchorgane, wie z.B. Darm, Harnleiter, einhergehen. Letztlich ist bei jedem Patienten individuell abzuwägen, ob das Risiko einer Aortenruptur oder das Komplikationsrisiko einer Operation als höher einzuschätzen ist. Das hängt sowohl vom Aneurysma selbst als auch vom allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Stent Implantat bei Aneurysma an der Aorta

Wahrscheinlichkeit der Ruptur und OP Risiko abwägen – Aortenaneurysma zum richtigen Zeitpunkt operieren

Stent Implantat bei Aneurysma an der Aorta

Ist das OP-Risiko zu hoch, kann auch ein Stent in die Aorta implantiert werden.

Ein Aortenaneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/aortenaneurysma/) verursacht oft keine Beschwerden, kann aber zum lebensbedrohlichen Risiko werden, wenn es reißt. Die Rupturwahrscheinlichkeit nimmt mit der Größe und Wachstumsgeschwindigkeit des Aneurysmas zu. Deshalb ist vor allem daran die Indikation zur Operation festzumachen.

Großes Aortenaneurysma – großes Rupturrisiko

Ist ein abdominelles Aortenaneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de/stent-implantat-bei-aneurysma-an-der-aorta/) kleiner als fünf Zentimeter im Durchmesser, liegt das jährliche Rupturrisiko bei unter einem Prozent. Ist es größer als sechs Zentimeter, liegt das Risiko bereits bei zehn Prozent, bei über acht Zentimetern bei 25 Prozent. Auch eine Wachstumsgeschwindigkeit von mehr als einem Zentimeter pro Jahr erhöht das Risiko deutlich. Gefährlich werden kann es ebenfalls, wenn das Aneurysma Beschwerden wie Rückenschmerzen oder Bauchschmerzen verursacht. Diese Gefahr lässt sich bannen, wenn man bei entsprechender Indikation das Aortenaneurysma (https://www.gefaesschirurgie-siegen.de) vorbeugend operiert und die Aussackung in der Gefäßwand mit einem künstlichen Gefäßstück oder einer Stentprothese überbrückt. Allerdings birgt auch eine solche Operation Risiken: So kann es zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion durch die Abklemmzeit oder zur Schädigung benachbarter Bauchorgane bei der offenen Chirurgie kommen. Risiken entstehen zudem durch Kontrastmittelgabe oder Überstentung der Nierenarterien bei der endovaskulären OP.

Aortenaneurysma operieren oder abwarten?

Bei der offenen Operation wird unter Vollnarkose ein künstliches Gefäßstück (Gefäßprothese) an der Stelle der erweiterten Aorta eingenäht und dadurch das erweiterte Gefäßstück ausgeschaltet. Die Operation dauert etwa drei Stunden und macht ein kurzzeitiges Abklemmen der Hauptschlagader erforderlich. Insbesondere für Patienten mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen der Lunge oder Niere ist das OP-Risiko häufig so hoch, dass der Eingriff für sie nicht geeignet ist. Es gibt einen minimal-invasiven Eingriff, bei dem mittels Katheter über die Leistenarterie ein Stent in die Aorta eingebracht und entfaltet wird. Dadurch wird die Aorta von innen gestützt und stabilisiert. „Dieser endovaskuläre Eingriff kann eine Alternative sein für Patienten, bei denen das Risiko einer offenen Operation zu hoch ist. Manchmal übersteigt auch hier das Operationsrisiko das Risiko einer Aneurysmaruptur. Diese Einschätzung sollte individuell getroffen werden“, stellt der Chefarzt der Gefäßchirurgie am Diakonie Krankenhaus Jung-Stilling in Siegen Dr. med. Ahmed Koshty heraus.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Gefäßchirurgie Siegen – Aortenzentrum