Hinter dem Aufstieg des Euro: Rückt die Inflationsangst den US-Dollar ins Wanken?

Hinter dem Aufstieg des Euro: Rückt die Inflationsangst den US-Dollar ins Wanken?

Der US-Dollar setzt seine Talfahrt fort und ist gegenüber dem Euro auf 1,17 gefallen. Hintergrund dieser Entwicklung sind vor allem massive Kapitalabflüsse aus dem US-Anleihemarkt – ein klares Signal wachsender Unsicherheit. Im Zentrum der Sorgen: ein mögliches Wiederaufflammen der Inflation, begünstigt durch die Wirtschaftspolitik der Trump-Regierung, sowie Zweifel an der künftigen Handlungsfähigkeit der US-Notenbank.

Ein zentraler Treiber der aktuellen Dollar-Schwäche ist die anhaltende Kapitalflucht aus US-Staats- und Unternehmensanleihen. Zwar sind die Renditen langlaufender US-Papiere zuletzt leicht gesunken – was einem Anstieg der Anleihekurse entspricht – doch Investoren zeigen sich nach wie vor äußerst zurückhaltend, wenn es um langfristige US-Schuldtitel geht.

Zunehmend wächst die Sorge, dass protektionistische Maßnahmen wie Zölle, aber auch migrationspolitische Eingriffe der Trump-Regierung mittel- bis langfristig preistreibend wirken könnten.

Zusätzlich heizt die politische Besetzung der US-Notenbank die Unsicherheit weiter an: Präsident Trump hat angekündigt, künftig auf eine Fed-Führung zu setzen, die seiner Politik niedriger Zinsen folgt. Das nährt Zweifel, ob die Zentralbank bei steigender Inflation entschlossen gegensteuern kann.

Für Halter langfristiger Anleihen ist das ein entscheidender Punkt: Inflation schmälert real die Erträge, was US-Anleihen für internationale Anleger weniger attraktiv macht. Damit sinkt zugleich auch die Nachfrage nach dem US-Dollar.
Zwar verliert der Greenback auch gegenüber anderen wichtigen Währungen wie dem britischen Pfund oder dem chinesischen Yuan an Boden, doch besonders der Euro profitiert derzeit überproportional von dieser Entwicklung – und zeigt entsprechend auch gegenüber weiteren Währungen Stärke.

Was bedeutet das für international tätige Mittelständler in Deutschland?
„Die zunehmende Volatilität im EUR/USD-Wechselkurs erfordert von exportorientierten Unternehmen ein noch gezielteres Währungsrisikomanagement“, sagt Besart Shala, Geschäftsführer Deutschland bei iBanFirst. „Wer in US-Dollar fakturiert oder Vorleistungen in der Dollarzone einkauft, sollte seine Margen gegenüber weiteren Kursschwankungen absichern – etwa durch den strategischen Einsatz von Termingeschäften. Gleichzeitig eröffnet der starke Euro aber auch Chancen: Unternehmen mit Zukäufen außerhalb der Eurozone können derzeit von günstigen Wechselkursen profitieren.“
Sein Fazit: „Der aktuelle Währungstrend zeigt, wie eng geopolitische Entwicklungen und Finanzmärkte miteinander verknüpft sind. Mittelständische Unternehmen, die international agieren, brauchen deshalb klare Leitlinien für ihr Devisenmanagement – nicht nur zur Absicherung, sondern auch zur aktiven Steuerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.“

iBanFirst, gegründet 2016, ist ein globaler Finanzdienstleister mit einer innovativen Plattform für das Fremdwährungsmanagement. Im Gegensatz zu Mitbewerbern bietet iBanFirst professionelle Unterstützung durch Devisenexperten, wodurch das Fintech insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die international tätig sind, ein zuverlässiger Partner ist. Für zusätzliche Transparenz sorgt der branchenweit einzigartige Payment Tracker, mit dem Unternehmen ihre Zahlungen in Echtzeit verfolgen können. iBanFirst ermöglicht Führungskräften und Finanzteams den direkten Zugang zu den Devisenmärkten, das Speichern, Empfangen und Versenden von Geld in über 30 Währungen sowie die Entwicklung individueller Absicherungsstrategien. Als von der Belgischen Nationalbank reguliertes Zahlungsinstitut ist iBanFirst in der gesamten Europäischen Union zugelassen. Als Mitglied des SWIFT-Netzwerks und SEPA-zertifiziert verfugt iBanFirst außerdem über AISP- und PISP-Akkreditierungen gemäß PSD2.

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Anleihen oder Aktien? Veranlagungen in Krisenzeiten

„Krisen bieten auch Investitionschancen“, sagt Hannes Dolzer, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister. 3 Tipps, wo sich Veranlagungen lohnen.

Anleihen oder Aktien? Veranlagungen in Krisenzeiten

Hannes Dolzer, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister WKÖ. (Bildquelle: Fischer)

„Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen“ – dieses Bonmont bringt die aktuelle Situation für Finanzexpert:innen und Anleger:innen sehr gut auf den Punkt. „Ukrainekrieg, Inflation und Kurseinbrüche bei Aktien – wie sich die Wirtschaft weiter entwickelt, hängt von diesen Faktoren ab. Vorhersagbar sind sie kaum, die Meinungen der Wirtschafts- und Finanzanalysten reichen von sehr zurückhaltend bis optimistisch“, sagt Hannes Dolzer, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister WKÖ. Diese 3 Tipps zeigen, wo sich Investitionen in Krisenzeiten dennoch lohnen können.

1) Krisenzeiten sind Kaufzeiten
Das gilt in der Regel für die Börse. Denn hier wird die Zukunft gehandelt. Daher sollte man die aktuell trüben Aussichten als Chance wahrnehmen. „Wenn eine Rezession ausgerufen wird, ist die Börse schon wieder einen Schritt weiter und blickt mit Hoffnung in die Zukunft“, sagt Hannes Dolzer, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister. Voraussetzung ist, dass die Notenbanken mit ihrer schärferen Geldmarktpolitik, allen voran in den USA und Europa, die Inflation in den Griff bekommen. Laut EZB-Chefvolkswirt Philip Lane könnte der Inflations-Peak aber bereits spätestens Anfang 2023 erreicht sein. Für Anleger:innen bedeutet dies: Die Investition in breit gemischte, globale Aktienfonds, deren Spektren viele Branchen abdecken, kann eine lohnende Option sein. „Wichtig ist in unruhigen Zeiten, dass Anleger:innen ihre Risikobereitschaft und Anlagestrategie mit fachkundigen Expert:innen beraten“, betont Dolzer.

2) Anleihen als sichere Bank
Wer weniger Risiken eingehen möchte als beim Aktienkauf, für den können Anleihen von Interesse sein. „Risikoscheue Anleger:innen sollten auf sichere Anlageformen setzen, bei denen der Werterhalt des Vermögens im Vordergrund steht“, erklärt Dolzer. Im Gegensatz zu Aktienkursen sind Anleihen wesentlich weniger von Kursschwankungen betroffen. Als sichere Bank gelten Staatsanleihen mit guter Bonität wie Anleihen in der Euro-Zone. Sie haben allerdings auch geringere Renditen. Mehr Ertrag bei höherem Risiko bieten Unternehmensanleihen mit guter Bonität aus der Euro-Zone. Wenn die Anleihen festverzinst sind, sind kurze Laufzeiten ratsam, um eventuell steigende Zinsen nicht zu verpassen.

3) Festgeldkonten und Edelmetalle
Festgeldkonten könnten angesichts steigender Zinsen für Anleger:innen wieder interessant werden. In Zeiten der Nullzinspolitik waren sie für Sparer:innen wenig attraktiv, da über einen längeren Anlagezeitraum die Rendite von der Inflation quasi „aufgefressen“ wurde. Inzwischen hat sich das Zinsumfeld jedoch stark geändert. Der Vorteil von Festgeld ist, dass die Einlagen bis 100.000 Euro pro Kund:in pro Bank durch die staatliche Einlagensicherung abgesichert sind. Aber auch hier gilt, dass man eher kurze Laufzeiten wählen sollte, um eventuelle weitere Zinsverbesserungen nicht zu verpassen. Und wie steht es um Gold? Als zinsloses Investment in Zeiten stark gestiegener Zinsen ist Geldanlage in Gold weniger attraktiv. Allerdings bietet es eine Möglichkeit, einen langfristigen Vermögenswert anzulegen, da es keinerlei Zinsverluste gibt.

Geprüfte Berater garantieren fundierte Kenntnisse
Rund 6.300 Gewerbliche Vermögensberaterinnen und -berater stehen österreichweit für Fragen und detaillierte Beratungen in Finanzfragen zur Verfügung. Gewerbliche Vermögensberatung ist in Österreich ein reglementiertes Gewerbe. Das heißt, dass für die Ausübung des Berufs eine strenge Befähigungsprüfung absolviert werden muss. Zusätzlich unterliegen die Berufsangehörigen einer Weiterbildungsverpflichtung im Ausmaß von 20 Stunden pro Jahr.
Weitere Infos auf der Website https://wko.at/finanzdienstleister

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Neues Seminar: Erfolgreich investieren mit Aktien & Co.

Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate, Optionen und Anleihen leicht erklärt

Neues Seminar: Erfolgreich investieren mit Aktien & Co.

Neues Seminarangebot: Erfolgreich investieren – Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate etc. leicht erklärt

Rinteln, den 21. Dezember 2021: In diesem Einsteiger-Seminar von Lernen-Online24 wird den Teilnehmenden verständlich und spannend das Handwerkszeug und Know-how für den Erfolg an der Börse vermittelt. Dabei stehen langfristige Investmentstrategien im Vordergrund, weniger der schnelle Ein- und Ausstieg („Trading“).

Zielgruppe des Online-Seminars “ Erfolgreich investieren – Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate, Optionen und Anleihen leicht erklärt (https://www.lernen-online24.de/unternehmensgr%C3%BCndung/basiswissen-wertpapiere-und-trading/)“ sind Personen, die gerne einen fundierten Einstieg in die Welt der Wertpapiergeschäfte erhalten und den Kapitalmarkt umfassend verstehen möchten.

Der Erwerb von Aktien, Fonds, ETFs und anderen Wertpapieren ist gut zum langfristigen Vermögensaufbau geeignet. So bieten Aktien in Zeiten niedriger Zinsen eine deutlich bessere Rendite an als beispielsweise Tagesgeldkonten. Aktien & Co. dienen somit dem Vermögensaufbau und der Altersvorsorge – wenn man sich auskennt. Worauf haben Einsteigerinnen und Einsteiger beim Handel mit Wertpapieren zu achten? Wie kann das Geld so angelegt werden, dass es sich vermehrt? Diese und andere Fragen werden im Seminar „Erfolgreich investieren – Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate etc. leicht erklärt“ beantwortet.

Dabei vermittelt der erfahrene Seminar-Leiter von Lernen-Online24, der als Bankkaufmann, Bankfachwirt, diplomierter Bankbetriebswirt und Bachelor of Arts sein Handwerkszeug von der Pike auf gelernt hat, praxisnah, anwendungsorientiert und neutral sein Wissen. Fragen sind willkommen und können jederzeit gestellt werden, da in diesem Online-Seminar im Dialog gearbeitet wird.

Inhalte dieses Live-Seminars:

– Einführung in das Wertpapiergeschäft (Anlageklassen, Anlageformen, Anlagestrategien Rendite und Risiko),
– die Börse (Börsenplätze, Marktsegmente, Indizes etc.),
– Aktien (Formen, Analyse, Psychologie),
– Fonds (Konstruktion, aktiv oder passiv, ETFs, Kosten),
– Zertifikate (Konstruktion und Arten),
– Derivate (Optionsscheine, Swaps, Futures, Forwards),
– Anleihen (Ausstattungsmerkmale, spezielle Formen, Risiken, hybride Formen),
– Sonstige Themen (Wertpapierverwahrung etc.).

Weitere Informationen zu diesen und anderen Online-Seminaren entnehmen Interessierte bitte der Lernplattform www.lernen-Online24.de (https://www.lernen-online24.de/unternehmensgr%C3%BCndung/basiswissen-wertpapiere-und-trading/)

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COVID-19 hat auch in der Erwachsenenbildung vieles verändert. So gilt jetzt: E-Learning in all seinen Facetten ist bei den Bildungsinstituten, Dozenten und vor allem den jeweiligen Zielgruppen angekommen. Was früher in Präsenz unterrichtet wurde, wird nun als Webinar, virtuelles Seminar, Online-Coaching usw. durchgeführt.

https://www.lernen-online24.de wurde von erfahrenen und langjährigen Dozenten entwickelt. Die Intention besteht darin, in Kleingruppen qualitativ hochwertige Live-Seminare, Prüfungsvorbereitungen und Unternehmensschulungen durchzuführen. Darüber hinaus können 1:1-Coachings und Online-Nachhilfe-Einheiten erteilt werden.

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