Sind Verhandlungsvorbereitung im Einkauf nötig?

Warum sich der Einkauf trotz täglicher Routine auf Verhandlungen vorbereiten sollte und wie dies am besten gelingt, zeigt Einkaufsexpertin Tanja Dammann-Götsch.

Sind Verhandlungsvorbereitung im Einkauf nötig?

Um zu verdeutlichen, wie wichtig es für Einkäufer ist, sich auf Verhandlungen vorzubereiten, zieht Tanja Dammann-Götsch ein Beispiel aus dem Sport heran. Jeder Spitzensportler, der schon hundertfach einen 100-Meter-Lauf absolviert, den Speer geworfen oder den Fußball geschossen hat, werde nicht mit einem Mal aufhören zu trainieren. Ähnlich sei es auch im Einkauf. „Nur weil Verhandlungen zum Alltag gehören, heißt das nicht, dass man ihnen keine Beachtung mehr schenken muss“, betont Tanja Dammann-Götsch.

Ebenso wie sich Sportler intensiv auf Wettkämpfe vorbereiten, sollten auch Einkäuferinnen und Einkäufer ihr Verhandlungsgeschick trainieren und sich gut vorbereiten. Dass dies nicht immer der Fall ist, hat die Einkaufsexpertin selbst in der Praxis vielmals erlebt. Sie berichtet von einer Erfahrung: „Vor einiger Zeit habe ich für ein internationales Unternehmen aus dem Handelsbereich ein Entwicklungsprogramm für den Einkauf geschrieben, konzipiert und durchgeführt. Eines der Hauptthemen bei diesem Training war: Verhandeln im Einkauf.“ Ein Argument, dass dabei immer wieder fiel, unabhängig vom Standort, war, dass keiner Zeit habe, sich vorzubereiten. Tanja Dammann-Götsch sieht darin auch den Punkt, dass manche gar nicht wissen, wie man sich auf Verhandlungen vorbereitet.

Aus den Fragen, die sich in den Trainings ergaben, und ihrer langjährigen Erfahrung im Einkauf hat Tanja Dammann-Götsch eine Mindmap entwickelt. Diese ist nicht größer als ein herkömmliches DIN-A4-Blatt und beinhaltet alle wesentlichen Aspekte, die in Verhandlungen wichtig sind. Im Zentrum der Mindmap steht der Fall, der verhandelt wird. Dieser könne sowohl normal als auch komplex sein. Davon ausgehend finden sich dann in vier Ecken Fragen zu Zahlen, Daten und Fakten, Informationen und Konzessionen, zur Kommunikation und „the best alternative to negotiate“, sprich der besten Alternative zum Preis. Ein teilweise vernachlässigter Aspekt bei Verhandlungen sei, mit wem man eigentlich spreche. Hierzu führt Tanja Dammann-Götsch an: „Für Einkäufer ist es wichtig zu wissen, wie der Verhandlungspartner als Mensch ist: Was ist er für ein Typ? Ist es jemand, der nur schwarz-weiß denkt und Zahlen, Daten, Fakten interessant findet oder habe ich es mit einer kreativen Persönlichkeit zu tun? Mir persönlich hilft hier ein Blick auf das DISC-Persönlichkeitsmodell, anhand dessen ich meinen Verhandlungspartner gut einordnen kann.“

Damit die Mindmap zielgerichtet ausgefüllt werden kann, müsse man sich im Vorfeld sowohl mit dem Verhandlungspartner als auch der Verhandlungssache auseinandersetzen. Wenn dies geschieht, lassen sich die Informationen auf ein Blatt komprimieren und dicke Ordner mit viel unnötigem Papier seien nicht mehr nötig. Aus eigener Erfahrung weiß Tanja Dammann-Götsch, dass Verkäufer oftmals dazu tendieren, die Einkäufer aus der Reserve zu locken und vom Konzept abzubringen. In einer solchen Situation sei die Mindmap als Spickzettel goldwert. Ein unauffälliger Blick sorge dann bei den Einkäufern wieder für mehr Sicherheit.
Abschließend ermutigt Tanja Dammann-Götsch dazu, die Mindmap einfach auszuprobieren: „Steht bei Ihnen demnächst auch wieder eine Verhandlung an, dann versuchen Sie es diesmal mit einer Mindmap. Ich bin ein großer Fan davon und auch die Argumentation, dass keine Zeit bleibt, sich vorzubereiten, hat mit dieser Methode ein Ende.“

Die Mindmap und weitere Ausführungen zum Thema Verhandlungsvorbereitung gibt es im persönlichen Blog (https://www.dammann-goetsch.consulting/aktuelles/) von Tanja Dammann-Götsch.
Viele weitere Themen rund um den Einkauf gibt es im Podcast (https://www.dammann-goetsch.consulting/podcast/)von Tanja Dammann-Götsch zum Nachhören.
Mehr Informationen und Kontakt zu Dammann-Götsch Consulting – Erfolgsfaktor Einkauf – gibt es hier: https://www.dammann-goetsch.consulting/

Die Einkauf-Expertin Tanja Dammann-Götsch ist Ratgeberin, Leaderin und Vertraute für Einkauf und Verkauf und arbeitet mit Unternehmen in internationalem Kontext. Ihre Fachexpertise im industriellen Einkauf, strategischen Einkauf sowie Projekteinkauf und weiteren Qualifikationen wie beispielsweise Interim Management, Einkaufsstrategien und Verhandlungsführung paart sie mit viel Kreativität und Flexibilität. Durch ihre Führungserfahrung mit interdisziplinarischen Teams in internationalen Projekten gelingt es ihr, den Einkauf zum international kompetenten Botschafter des Unternehmens zu machen. Immer mit ihrem Credo: Im Einkauf liegt der Gewinn – und der Gewinn wird vom Menschen gemacht.

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Individualität ist eine Gefahr für mein Unternehmen

Ratgeber und Business-Partner Daniele Gianella zeigt auf, warum das Zulassen von Individualität in Unternehmen Erfolg ermöglicht.

Individualität ist eine Gefahr für mein Unternehmen

Daniele Gianella – Ihr Ratgeber und Businesspartner im Humanprofile Consulting.

„Menschen in Unternehmen schrecken nach wie vor davor zurück, sich mit dem Thema Individualität intensiv auseinanderzusetzen. Sie sehen Individualität als Gefahr an. Das nicht verstehen und nicht Leben von Individualität ist der Elefant im Porzellanladen und verhindert Erfolg.“ weiß Humanprofile-Experte Daniele Gianella zu berichten. Und ergänzt: „Noch vor 5 bis 10 Jahren galt es als Unding, den Mitarbeiter nach seinen Werten oder Motiven zu fragen. Weder kannte der Mitarbeiter seine Führungskraft und Kollegen richtig, noch umgekehrt. Man hat es einfach bei den Fakten belassen, was jemand kann, was jemand macht, was jemand tut. Schließlich kannte jeder seine festgelegten Ziele, die man gemeinsam vereinbart hatte und versuchte, das Beste daraus zu machen.“

90 % aller Unternehmen verzichten aus Bequemlichkeit bewusst darauf, ihre Mitarbeiter richtig kennenzulernen
Business-Partner Daniele Gianella geht sogar noch einen Schritt weiter und stellt die provokante Frage, ob Unternehmen es überhaupt zulassen, dass sich Mitarbeiter mit den geforderten Rollen und Aufgaben wirklich zu identifizieren? Würden sie dabei unterstützt und der Einsatz der Ressource Mensch auch danach geplant? Also nach: „Wer bin ich und was will ich? Was tut mir gut? Was macht für mich Sinn?“.

Daniele Gianella erklärt offen den Status Quo: „Zu lange haben Unternehmen nach Fähigkeiten und Kompetenzen eingestellt. Zu lange hat man die Person hinter der Arbeitskraft nicht wahr oder richtig ernst genommen. Heute wollen alle People first. Doch keiner weiß so richtig, wie das geht. Wir haben in der Vergangenheit nicht gelernt, wie man den Menschen wirklich kennenlernt. Wir haben uns hinter dem versteckt, was jemand tut und wie er es tut. Dies wurde dann mit den Zahlen-, Daten-, Fakten-Strategien vom Unternehmen abgeglichen. Der Mensch wurde einfach außen vorgelassen.“

Damit es auch anders gehen könne, gibt der Experte Tipps aus seiner Erfahrung als Humanprofile Consultant: „Ich lade Sie ein, folgende Fragen zu durchdenken:

– Was wäre, wenn ich als Mitarbeiter oder Führungskraft im Unternehmen als Mensch wahrgenommen und ernst genommen würde?

– Wie viel Zeit nimmt es in Anspruch, die stabil angelegte Persönlichkeit einmal richtig zu erfassen und in meinen Alltag zu integrieren?

– Wie fühlt es sich an, wenn ich meine Mitarbeiter dabei unterstützen kann, sie selbst zu sein und durch eine höhere Passung der eigenen Persönlichkeit mit den zu erfüllenden Rollen und Aufgaben mehr Zufriedenheit, Leistungswillen und Erfolg ermöglichen kann?

– Wie viel Potenzial lässt sich damit heben?

– Was, wenn ich Individualität als Schlüssel zu mehr Passung, Erfolg, Leidenschaft und Motivation aktiv nutzen kann?“

Er ermutigt jeden, mutig zu sein und sich zuzutrauen, die eigene Individualität und die der Mitarbeiter kennenzulernen. Dann würde aus dem Elefanten im Porzellanladen ein Mitspieler.

Mehr Informationen und Kontakt zu Humanprofile Consulting – enable to understand – gibt es hier: https://www.humanprofileconsulting.com/

Als Ermöglicher, Ratgeber und Business-Partner steht Daniele Gianella seinen Kundinnen und Kunden stets auf Augenhöhe zur Seite, damit deren Organisationen und Unternehmen zukunftssicher aufgestellt sind. Er kennt Floskeln wie „Wir müssen unsere Mitarbeitenden mehr sehen“. Und er weiß auch, dass sich 90% aller Unternehmen aus Bequemlichkeit dazu entschieden haben, ihre Mitarbeitenden nicht verstehen zu wollen.

Mit dem Humanprofile Consulting, das verschiedene Faktoren der People Analytics integriert, schafft er in Organisationen und Unternehmen eine grundlegend veränderte Haltung. Diese fokussiert den Menschen und setzt bisher gefahrene Strukturen und Prozesse neu zusammen. Die angepasste Struktur dient vor allem dazu, die Mitarbeitenden angemessen begleiten sowie ihre Potenziale halten und heben zu können. Sie können ihre bestehenden Fähigkeiten weiterentwickelt, sich frei entfalten und ihren innovativen Gedanken freien Lauf lassen.

Kontinuität, Partnerschaft und Leichtigkeit sind drei seiner wesentlichen Werte, die für ihn und eine gelungene Zusammenarbeit essenziell sind. Als Ermöglicher, Ratgeber und Business-Partner sowie mit seiner mehr als 20-jährigen Expertise, steht Daniele Gianella seinen Kundinnen und Kunden auf Augenhöhe zur Seite – damit Organisationen wirksam, bewusst und selbstbestimmt die Zukunft gestalten und neue Wege möglich sind.

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Lieferketten „Zurück auf Anfang“

Auftragsvolumen bricht ein, Zahlungen verspäten sich: Ukraine Krieg macht Aufschwung zunichte

Lieferketten "Zurück auf Anfang"

Euro-Raum Handelsaktivitäten (Bildquelle: @Tradeshift)

Russische Aggression gegen die Ukraine schickt globale Lieferketten in den freien Fall und treibt Energieknappheit und Rohstoffpreisvolatilität voran. Die Auftragsvolumina verlieren so stark wie noch nie seit den ersten Lieferverboten. Verspätete Zahlungen an Lieferanten verdoppeln sich im Vergleich zu den sechs Monaten vor der Pandemie. Zulieferer in Mexiko und Kanada verzeichnen einen Anstieg der Aktivitäten, da US-Unternehmen ihre Beschaffung näher an ihr Heimatland verlegen. Mckinsey prognostiziert, dass in den nächsten fünf Jahren bis zu 26 Prozent der weltweiten Produktion durch Reshoring und Nearshoring verlagert werden.

Der Krieg in der Ukraine und die Abriegelungen in China haben das weltweite Auftragsvolumen in den ersten drei Monaten des Jahres 2022 einbrechen lassen, so die neuen Daten von Tradeshift. Der Q1 2022 Index of Global Trade Health von Tradeshift zeigt, dass die Gesamttransaktionen (Rechnungen und Bestellungen) zwischen Einkäufern und Lieferanten auf der Plattform im ersten Quartal 2022 um weitere 7 Punkte unter den prognostizierten Bereich gefallen sind. Die Auftragsvolumina wurden durch eine Mischung aus hoher Inflation, längeren Lieferzeiten und Engpässen bei wichtigen Komponenten besonders stark beeinträchtigt. Die Auftragseingänge fielen im ersten Quartal um 16 Punkte, was den stärksten Schwungverlust seit den ersten Sperrungen im Jahr 2020 darstellt.

Unternehmen halten Geld zurück, Lieferantenzahlungen weiter stark verspätet

Die großen Unternehmen scheinen sich auf eine schwierige Zeit einzustellen und halten eigenen Bargeldreserven zurück. Das hat Auswirkungen auf die Lieferanten, die dadurch in den kommenden Monaten erneut unter Druck geraten werden. Die aktuellen Daten von Tradeshift zeigen, dass die Zahl der verspäteten Lieferantenzahlungen in den letzten sechs Monaten durchschnittlich 15,9 Prozent des Gesamtvolumens betrug und damit fast doppelt so hoch war wie in den sechs Monaten vor der Pandemie.

„Die Aggression Russlands in der Ukraine und die Abriegelung von Großstädten in ganz China führen zu einer Konvergenz von neuem und bekanntem Druck“, sagt Christian Lanng, CEO von Tradeshift. „Der Aufbau von Bargeldreserven mag wie ein Akt der Selbsterhaltung seitens der Einkäufer erscheinen. Er kann aber schnell zu einem Akt der Selbstverletzung werden, wenn die Lieferanten zu kämpfen beginnen. Große Unternehmen müssen aufhören, Lieferanten als billige Kreditlinie zu betrachten. Stattdessen sollten sie anfangen, nach Finanzierungsoptionen zu suchen, die sowohl sie selbst als auch ihre Lieferanten in einem hochvolatilen Umfeld zahlungsfähig halten.“

Euro-Raum weiteren Belastungen ausgesetzt

Die Transaktionen fielen um weitere 14 Punkte gegenüber der erwarteten Spanne, wodurch ein Großteil der Erholung der letzten 18 Monate zunichte gemacht wurde. Die Auftragsvolumina fielen um alarmierende 28 Punkte, da die Ukraine-Krise die Rohstoffpreise in die Höhe trieb und weitere Störungen in wichtigen Lieferketten verursachte.

In Deutschland gaben 40 Prozent der Industrieunternehmen an, dass sie Probleme mit Lieferengpässen erwarteten, so der Think Tank IW. Die Automobilhersteller haben aufgrund des Mangels an Kabelbäumen, die in der Ukraine von der deutschen Firma Leoni hergestellt werden, Montagebänder geschlossen.

Das Rechnungsvolumen blieb im ersten Quartal 2022 relativ robust, was darauf hindeutet, dass die Zulieferer immer noch einen Rückstand an bestehenden Aufträgen abarbeiten. Einige Engpässe könnten sich abschwächen, aber die Aussichten deuten darauf hin, dass noch einige schwierige Monate bevorstehen, da neue Störungen auftreten. Nach Angaben von JP Morgan sind die Asien-Europa-Routen am stärksten von Problemen wie akuter Überlastung der Häfen und Unterbrechungen im Frachtverkehr aufgrund der Schließung des russischen Luftraums betroffen. Angesichts der Starrheit bzw. Unflexibilität der meisten Lieferketten dürfte es sich als sehr schwierig erweisen, schnelle und praktikable Lösungen für diese Probleme zu finden.

Einkäufer und Lieferanten sind in USA, China und Großbritannien einem ähnlichem Druck ausgesetzt

USA: Die Dynamik ging um 6 Punkte zurück. Die US-Häfen machten sich auf neue Überlastungen infolge von Sperrungen in Asien gefasst. Die steigenden Energiekosten wirkten sich ebenfalls auf die Aufträge aus.

China: Die Transaktionen gingen im ersten Quartal 2022 um weitere 3 Punkte zurück, was das dritte Quartal in Folge ist, in dem die Aktivität hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Großbritannien: Das Transaktionswachstum insgesamt lag im ersten Quartal um einen Punkt über dem prognostizierten Bereich, aber das Gesamtwachstum seit der Pandemie ist immer noch kaum halb so hoch wie erwartet.

Reshoring und Nearshoring im Kommen?

Kommentatoren wie der CEO von Blackrock, Larry Fink, glauben, dass der Krieg in der Ukraine die Unternehmen veranlassen wird, sich aus ihren globalen Lieferketten zurückzuziehen. Derweil prognostiziert McKinsey, dass in den nächsten fünf Jahren bis zu 26 Prozent der weltweiten Produktion durch Reshoring und Nearshoring verlagert werden. Die Daten von Tradeshift deuten darauf hin, dass Zulieferer in den an die USA angrenzenden Ländern bereits von den Bemühungen multinationaler Unternehmen profitieren, ihre Lieferketten zu „nearshoren“. Das Rechnungsaufkommen mexikanischer Lieferanten ist im vergangenen Jahr um das 4,1-fache des weltweiten Durchschnitts gestiegen. Die Rechnungen kanadischer Zulieferer waren 3,1-mal so hoch wie der Durchschnitt.

„Das Jahr 2022 hat ein neues Kapitel in einem Zeitalter der Unsicherheit für den Welthandel aufgeschlagen“, so Lanng weiter. „In dieser neuen Realität werden Rückstände und Pannen zur neuen Normalität, während Konnektivität, Transparenz und Agilität eher grundlegende Betriebsprinzipien als vage Ambitionen sind. Die Globalisierung mag zwar auf dem Rückzug sein, aber die Widerstandsfähigkeit wird davon abhängen, dass die Lieferketten vernetzter, vielfältiger und kollaborativer werden als je zuvor.“

Weitere Index-Daten nach Branchen und IT-Ausgaben

Transport & Logistik: Die geopolitischen Spannungen und die erneuten Abriegelungen in China stellen die Logistikunternehmen vor große Herausforderungen. Die Tradeshift Daten zeigen, dass das Transaktionsvolumen in der gesamten Transport- und Logistikbranche weiterhin höher ist als erwartet, was auf einen harten Wettbewerb um begrenzte Kapazitäten hindeutet.

Hersteller: Die Lieferketten des verarbeitenden Gewerbes sind mit einer schwierigen Kombination aus Lieferkettenengpässen und steigenden Rohstoffpreisen konfrontiert. Die Tradeshift Daten zeigen, dass das Transaktionsvolumen im ersten Quartal 25 Prozent unter dem erwarteten Niveau lag. Ein Großteil dieser Verlangsamung ist auf einen steilen Rückgang der Auftragseingänge zurückzuführen, die das erste Quartal 2022 auf dem niedrigsten Stand seit der ersten COVID-Sperre beendeten.

Einzelhandel: Die Transaktionen in den Lieferketten des Einzelhandels scheinen sich nach einer Phase extremer Volatilität in den letzten zwei Jahren stabilisiert zu haben. Die Aktivität bleibt jedoch leicht hinter den Erwartungen zurück, wobei eine Kombination aus steigenden Kosten und schwindendem Verbrauchervertrauen wahrscheinliche Faktoren sind.

Technologie-Einkäufe: Auch die Einkäufe von Software und Technologie lagen im ersten Quartal unter den Erwartungen. Umfragedaten von Enterprise Technology Research zeigen, dass einige Käufer im ersten Quartal angesichts der makroökonomischen Bedingungen eine abwartende Haltung eingenommen haben.

Der vollständigen Q1 2022 Index of Global Trade Health ist in englischer Sprache downloadbar auf der Tradeshift Website: https://tradeshift.com/global-trade-report/

Quellennachweis:
1.https://tradeshift.com/global-trade-report/
2.https://www.nasdaq.com/articles/ukraine-conflict-adds-to-european-supply-chain-snags
3.https://www.just-auto.com/special-focus/ukraine-crisis/ukraine-harness-shortage-hits-vw-report/
4.https://www.reuters.com/markets/europe/ukraine-conflict-adds-european-supply-chain-snags-2022-03-09/
5.https://www.opportimes.com/reshoring-and-nearshoring-will-relocate-up-to-26-of-world-production/
6.https://www.blackrock.com/corporate/investor-relations/larry-fink-ceo-letter
7.https://siliconangle.com/2022/04/01/new-data-c-suite-taps-brakes-tech-spending/

Über den Tradeshift Index of Global Trade Health
Viele der weltweit größten Einkäufer und ihre Lieferanten nutzen die Handelstechnologie-Plattform von Tradeshift, um digitalisierte Einkaufs- und Rechnungsdaten auszutauschen. Der Index analysiert anonymisierte Transaktionsdaten, die über die Plattform fließen. Als Transaktionsvolumen bzw. Lieferkettenaktivitäten definiert Tradeshift alle Handelsaktivitäten und Forderungen aus Lieferantenzahlungen. Der Index gibt einen zeitnahen Überblick darüber, wie sich externe Ereignisse auf den Business-to-Business-Handel auswirken.

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Das neue Lieferkettengesetz 2023

Was das neue Lieferkettengesetz, welches am 1. Januar 2023 in Kraft tritt, für den Einkauf bedeutet, erläutert Einkaufsexpertin Tanja Dammann-Götsch.

Das neue Lieferkettengesetz 2023

Tanja Dammann-Götsch informiert über das neue Lieferkettengesetz, welches am 1. Januar 2023 in Kraft

Damit das neue Lieferkettengesetz und dessen Wirkung klarer werde, wirft Tanja Dammann-Götsch zunächst einen Blick in die Vergangenheit und zeigt auf, warum dieses Gesetz überhaupt geschaffen wurde: „Die Bundesregierung entwarf dieses, um dem globalen Handeln und Wirtschaften einen verantwortlichen Rahmen zu setzen.“ Viele ihrer Kunden trügen bereits Verantwortung und hätten beispielsweise in deren Lieferantenportalen die Option, neben den üblichen Themen wie Onboarding eines Lieferanten, Audit und Qualitätsmanagement auch den Faktor Code of Conduct zu bedienen. „Das bedeutet, dass Unternehmen sich verantwortlich zeigen, neue Lieferanten hinlänglich Kinder- oder Zwangsarbeit sowie Umweltschutz zu prüfen“, ergänzt Tanja Dammann-Götsch.

Am 11. Juni 2021 hat der Bundestag einen neuen Gesetzesentwurf verabschiedet, der die unternehmerische Sorgfaltspflicht innerhalb der Lieferketten weiter sichern soll. Die geänderte Fassung beinhalten den besseren Schutz von Menschenrechten und Umweltschutz in der globalen Wirtschaft und tritt am 1. Januar 2023 in Kraft. Die Wichtigkeit der länderübergreifenden, globalen Wertschöpfungskette werde deutlich, wenn man sich Zahlen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ansehe. Laut diesen bilde sie die Existenzgrundlage für mehr als 450 Millionen Menschen weltweit. „Durch das Lieferkettengesetz sollen führende Industrienationen wie Deutschland einen Beitrag für verantwortliches Handeln leisten. Denn wer denkt, dass Kinder- oder Zwangsarbeit in den heutigen Zeiten längst passe ist, der irrt – diese haben durch die Globalisierung sogar noch einmal stark zugenommen“, betont die Einkaufsexpertin. Leider gebe es noch immer einige Großkonzerne, die sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil sichern und ihren Profit steigern wollen. Das neue Lieferkettengesetz soll den Missständen, die aktuell noch herrschen, effektiv entgegenwirken.

Der Einkauf, in welchem Tanja Dammann-Götsch seit vielen Jahren tätig ist, ist ein aktives Mitglied der globalen Lieferketten und lege den Fokus auf Produktion, Investition, Finanzierung, Rohstoffgewinnung, Entsorgung und auch auf das Thema Verkauf, weshalb er im globalen Umfeld ebenfalls gefragt sei, Verantwortung zu übernehmen. In Zukunft gelten durch das neue Gesetz für alle Unternehmen in Deutschland dahingehend die gleichen Rechte und Pflichten.

Manchen gehe das neue Lieferkettengesetzt allerdings noch nicht weit genug und sie hätten sich noch mehr gewünscht, um die aktuellen, globalen Missstände in den Griff zu bekommen. „Ich denke, dass es Unternehmen, die bereits in der Vergangenheit mit den Themen Umwelt und Menschenrechte vernünftig umgegangen sind, in Zukunft noch leichter fällt, die Regeln und Anweisungen umzusetzen. Ein Großteil meiner Kunden hat bereits ein verantwortungsvolles Lieferantenportal im Intranet aufgebaut und bereitgestellt und wird das in Zukunft auch in Bezug auf das Lieferkettengesetz noch genauer überprüfen“, erläutert Tanja Dammann-Götsch. Sie könne sich darüber hinaus vorstellen, dass der Einkauf diesen Bereichen bald ähnlich bediene, wie das in den letzten Jahren beim Qualitätsmanagement der Fall war. Als Big global Player sei es die Aufgabe von Deutschland, diesbezüglich eine Vorbildfunktion einzunehmen. „Und ich bin mir sicher, dass sich die Logistiker mit vereinten Kräften für mehr Fairness und Nachhaltigkeit im Supply Chain Management einsetzen werden und dass es dadurch die Möglichkeit gibt, Veränderungen stattfinden zu lassen“, schließt Tanja Dammann-Götsch ab.

In ihrem persönlichen Blog (https://www.dammann-goetsch.consulting/aktuelles/) greift Tanja Dammann-Götsch viele weitere Themen rund um den Einkauf auf und auch in ihrem Podcast (https://www.dammann-goetsch.consulting/podcast/) bietet sie strategische Einkaufthemen zum Nachhören.

Mehr Informationen und Kontakt zu Dammann-Götsch Consulting – Erfolgsfaktor Einkauf – gibt es hier: https://www.dammann-goetsch.consulting/

Die Einkauf-Expertin Tanja Dammann-Götsch ist Ratgeberin, Leaderin und Vertraute für Einkauf und Verkauf und arbeitet mit Unternehmen in internationalem Kontext. Ihre Fachexpertise im industriellen Einkauf, strategischen Einkauf sowie Projekteinkauf und weiteren Qualifikationen wie beispielsweise Interim Management, Einkaufsstrategien und Verhandlungsführung paart sie mit viel Kreativität und Flexibilität. Durch ihre Führungserfahrung mit interdisziplinarischen Teams in internationalen Projekten gelingt es ihr, den Einkauf zum international kompetenten Botschafter des Unternehmens zu machen. Immer mit ihrem Credo: Im Einkauf liegt der Gewinn – und der Gewinn wird vom Menschen gemacht.

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Einkaufen ohne Einkäufer – ist das die Zukunft?

Tanja Dammann-Götsch geht der Frage auf den Grund, ob Einkäufer zukünftig durch künstliche Intelligenz und Software ersetzt werden.

Einkaufen ohne Einkäufer - ist das die Zukunft?

Tanja Dammann-Götsch über KI, Robotik und Software – und welche Rolle diese im Einkauf spielen.

„Einkaufen ohne Einkäufer – so habe ich es vor Kurzem auf der Werbeanzeige eines elektronischen Kataloganbieters gelesen“, berichtet Tanja Dammann-Götsch und stellt die Frage in den Raum, ob Einkäufer in Zukunft durch künstliche Intelligenz und Software ersetzt werden. Die erfahrene Einkaufsexpertin sieht in den Entwicklungen Fluch und Segen zugleich und erzählt: „Ich persönlich möchte privat den Roboter, der meinen Rasen mäht, sowie den, der staubsaugt und den Boden wischt, nicht mehr missen.“ Vertieft hat sie dieses Thema auch in einem ihrer Beiträge auf Social Media, in welchem sie aufgreift, wie viele Aufgaben mittlerweile von Robotern übernommen werden. „Ich habe mich hier damit befasst, dass eine Vielzahl von Aufgaben bereits durch künstliche Intelligenz ausgeführt werden. Gerade im Service-Bereich, zum Beispiel im Bankwesen oder wenn wir über ein Internetportal Termine buchen, begegnen uns intelligente Programme“, so Tanja Dammann-Götsch. Aus den Kommentaren ging hervor, dass allein die Begriffe Robotik, künstliche Intelligenz oder denkende Software unterschiedliche Reaktionen auslösen. Einige Menschen haben diesbezüglich die Befürchtung, bald durch die Technik ersetzt zu werden. Dass die Entwicklungen in diesem Bereich herausfordernd sind, zeige sich zum Beispiel anhand des Phänomens der Fotoapparate, wie Tanja Dammann-Götsch vertieft: „Denken Sie hier nur an das Unternehmen Kodak. Früher hatte jeder einen normalen Fotoapparat mit den dazugehörigen Filmen zuhause. Heute nutzen die meisten Menschen ihr Smartphone oder Digitalkameras zum Fotografieren.“ Die technischen Fortschritte hinsichtlich der Digitalisierung und Software, die über die vergangenen Jahrzehnte erfolgten, hätten einige Unternehmen bitter zu spüren bekommen.

Insbesondere im Zusammenhang mit Innovation spielen KI und Software eine große Rolle. Der grundlegende Gedanke sei, dass die Menschen monotone, immer wiederkehrende Tätigkeiten an Maschinen und Programme abgeben wollen. „Ob das nun der Rasenmäher-Roboter ist, oder das Chat- bzw. Telefonprogramm bei der Bank, die Smart Speaker, die wir nach dem Wetter fragen oder die allseits beliebte Suchmaschine, die uns die Route zu einem Kunden oder die Telefonnummer des neuen italienischen Restaurants ausspuckt,“ zählt Tanja Dammann-Götsch auf. An all das habe man sich gewöhnt und könne sich kaum mehr vorstellen, wie das Leben davor eigentlich war. Der Trend werde sich laut Dammann-Götsch auch in den kommenden Jahren fortsetzen, dennoch hat sie hierzu auch einen Kritikpunkt: „Bei Überwachungsrobotern, an denen einige Unternehmen bereits arbeiten, sagt mir mein gesunder Menschenverstand, dass Vorsicht geboten ist. Ich selbst finde es großartig, wenn uns die Arbeit erleichtert wird, bin allerdings auch skeptisch, wenn es um das Thema Überwachung geht.“ Sie rät zur Wachsamkeit bei Entwicklungen auf diesem Gebiet, aber generell die Innovationsfreude und Offenheit für die kommenden Technologien zu bewahren.
In einer Reaktion auf ihren Social-Media-Beitrag wird darauf Bezug genommen, dass innerhalb der Einkaufsabteilungen deutlicher Handlungs- und Verbesserungsbedarf besteht und es klare Reglementierungen ohne zu viele Verbote geben müsse. „Eine spannende Sichtweise zum Thema, die zeigt, dass die Entwicklungen etwas in uns auslösen“, bekräftigt Tanja Dammann-Götsch.
Künstliche Intelligenz wird aufgrund des beschleunigten digitalen Wandels bereits heute in vielen Unternehmen genutzt. Einer Umfrage zufolge seien 84 Prozent der Entscheider in Industrieunternehmen davon überzeugt, dass sich die künstliche Intelligenz skalieren wird und dass Einkäuferinnen und Einkäufer ebenfalls immer mehr damit in Berührung kommen werden. Allerdings obliegt es den Einkaufsabteilungen selbst zu entscheiden, wie sie in Zukunft durch KI und Software unterstützt werden wollen. Das Ziel sollte sein, dass die Mitarbeiter und das Unternehmen in jedem Prozess ideal unterstützt und die damit einhergehenden unternehmenskulturellen Veränderungen gemeinsam angepackt werden, wie Tanja Dammann-Götsch hervorhebt: „Die Mitarbeiter sollen anhand der Daten, die sie unter anderem von der künstlichen Intelligenz vermittelt bekommen, Innovationen und damit das Wachstum vorantreiben können. Alles in allem soll KI somit eine Entlastung in der Einkaufsabteilung und im Service bringen – und ich bin fest davon überzeugt, dass dies eintreten wird.“ Abschließend sei festzuhalten, dass sich der Einkauf jetzt und in Zukunft mit KI, Robotik und denkender Software auseinandersetzen muss, damit diese zum Vorteil genutzt werden und Zeit für die wirklich wichtigen Dinge geschaffen wird.
In ihrem persönlichen Blog (https://www.dammann-goetsch.consulting/aktuelles/) greift Tanja Dammann-Götsch viele weitere Themen rund um den Einkauf auf und auch in ihrem Podcast (https://www.dammann-goetsch.consulting/podcast/) bietet sie strategische Einkaufthemen zum Nachhören.
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Die Einkauf-Expertin Tanja Dammann-Götsch ist Ratgeberin, Leaderin und Vertraute für Einkauf und Verkauf und arbeitet mit Unternehmen in internationalem Kontext. Ihre Fachexpertise im industriellen Einkauf, strategischen Einkauf sowie Projekteinkauf und weiteren Qualifikationen wie beispielsweise Interim Management, Einkaufsstrategien und Verhandlungsführung paart sie mit viel Kreativität und Flexibilität. Durch ihre Führungserfahrung mit interdisziplinarischen Teams in internationalen Projekten gelingt es ihr, den Einkauf zum international kompetenten Botschafter des Unternehmens zu machen. Immer mit ihrem Credo: Im Einkauf liegt der Gewinn – und der Gewinn wird vom Menschen gemacht.

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Humanprofile Consulting – enable to understand

Als Ratgeber und Business-Partner ermöglicht Daniele Gianella seinen Kundinnen und Kunden neue Wege, damit Organisationen zukunftssicher aufgestellt sind.

Humanprofile Consulting - enable to understand

aniele Gianella – Ihr Ratgeber und Businesspartner im Humanprofile Consulting.

90% aller Unternehmen haben sich aus Bequemlichkeit bewusst dazu entschieden, den Menschen nicht verstehen zu wollen. „Eine steile These, die sich leider zunehmend bewahrheitet“, betont Daniele Gianella und führt weiter aus: „Das Humanprofile Consulting ist dazu da, eine grundlegend veränderte Haltung zu etablieren, die den Menschen fokussiert und die bisher gefahrenen Strukturen und Prozesse neu zusammensetzt.“ Die angepasste Struktur verhelfe den Unternehmen und Organisationen vor allem dazu, ihre Mitarbeitenden angemessen begleiten sowie ihre Potenziale heben und halten zu können. „Davon profitieren nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch die Unternehmens- und Organisationsstruktur“, so der Business-Partner.

Das Humanprofile Consulting integriert verschiedene Faktoren der People Analytics und ist mehr als nur eine Floskel wie „Wir müssen unsere Mitarbeitenden besser verstehen“. In seinen Rollen als Ermöglicher, Ratgeber und Business-Partner, aber auch mit seiner langjährigen Expertise, steht Daniele Gianella seinen Kundinnen und Kunden auf Augenhöhe zur Seite. „Ich unterstütze meine Kundinnen und Kunden darin, handfeste Informationen professionell in ihren Alltag zu integrieren und erfolgsorientiert umzusetzen“, akzentuiert Gianella.

Den Menschen in seiner Individualität und Gänze kennenzulernen, ist die Grundlage für die Zusammenarbeit mit Daniele Gianella und dem Humanprofile Consulting. Sie können demnach ihre bestehenden Fähigkeiten weiterentwickeln, sich frei entfalten und ihren innovativen Gedanken freien Lauf lassen. „Kontinuität, Partnerschaft und Leichtigkeit sind für mich und eine gelungene Zusammenarbeit essenziell. Dadurch gelingt es, die Organisationen und Unternehmen zukünftig wirksam, bewusst und selbstbestimmt zu gestalten und neue Wege zu ermöglichen“, betont Daniele Gianella.

Von der Schweiz über Deutschland, Italien und Frankreich bis nach Portugal und Skandinavien. Daniele Gianella ist seit mehr als 20 Jahren als selbstständiger Unternehmer in ganz Europa unterwegs. „Ich bereise gerne unbekannte Orte, bin immer offen für Neues und vor allem neue Geschäftspartnerschaften“, erläutert der Business-Partner. Diese jahrelangen Erfahrungen haben ihm gezeigt, dass man als Selbstständiger nicht im Alleingang unterwegs ist. Die Selbstständigkeit basiere vor allem auf Integration, gegenseitiger Unterstützung und einem bewussten sowie selbstbestimmten Umgang mit ihr.

„Meine persönliche Motivation ergibt sich nicht aus einem Sammelsurium an Zielen, sondern aus meinem bewussten und selbstbestimmten Kurs, auf dem ich mit Leichtigkeit mein Leben genieße. Und genau diese Haltung möchte ich auch an meine Kundinnen und Kunden sowie die entsprechenden Unternehmen weitergeben“, unterstreicht Daniele Gianella abschließend.

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Mit dem Humanprofile Consulting, das verschiedene Faktoren der People Analytics integriert, schafft er in Organisationen und Unternehmen eine grundlegend veränderte Haltung. Diese fokussiert den Menschen und setzt bisher gefahrene Strukturen und Prozesse neu zusammen. Die angepasste Struktur dient vor allem dazu, die Mitarbeitenden angemessen begleiten sowie ihre Potenziale halten und heben zu können. Sie können ihre bestehenden Fähigkeiten weiterentwickelt, sich frei entfalten und ihren innovativen Gedanken freien Lauf lassen.

Kontinuität, Partnerschaft und Leichtigkeit sind drei seiner wesentlichen Werte, die für ihn und eine gelungene Zusammenarbeit essenziell sind. Als Ermöglicher, Ratgeber und Business-Partner sowie mit seiner mehr als 20-jährigen Expertise, steht Daniele Gianella seinen Kundinnen und Kunden auf Augenhöhe zur Seite – damit Organisationen wirksam, bewusst und selbstbestimmt die Zukunft gestalten und neue Wege möglich sind.

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Immersive Labs stellt Cyber Workforce Benchmark Report zur Cyber-Kompetenz in Unternehmen vor

Analyse der Daten von 35.000 Cybersecurity-Experten aus 400 Unternehmen weltweit zeigt, dass zwischen Bekanntwerden neuer Bedrohungen und Aufbau entsprechender Kompetenzen zu deren Abwehr 96 Tage vergehen

Immersive Labs stellt Cyber Workforce Benchmark Report zur Cyber-Kompetenz in Unternehmen vor

München, 9. März 2022 – Immersive Labs (https://www.immersivelabs.com/), ein globaler Markt- und Innovationsführer, der es Unternehmen mit seiner Cyber Workforce Optimization Platform ermöglicht, die Cyber-Kompetenz ihrer Mitarbeiter kontinuierlich zu messen und zu optimieren, stellt heute mit dem Cyber Workforce Benchmark Report die weltweit erste umfassende Analyse menschlicher Cyber-Kompetenz vor.

Der Cyber Workforce Benchmark Report basiert auf Daten zu Cyber-Kompetenz und Urteilsvermögen aus über einer halben Million Labs (Trainings) und Simulationen, die in den letzten 18 Monaten von mehr als 2.100 Unternehmen auf der Cyber Workforce Optimization Platform durchgeführt wurden. Diese wurden aufgeschlüsselt, um ein besseres Verständnis der Cyber-Kompetenz von Mitarbeitern in den Bereichen Cybersecurity, Application Security und Crisis Response zu erlangen. Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

– Eine Analyse der Daten von 35.000 Cybersecurity-Experten aus 400 Unternehmen zeigt, dass im Durchschnitt mehr als drei Monate (96 Tage) zwischen dem Bekanntwerden neuer Bedrohungen und dem Aufbau entsprechender Kompetenzen zu deren Abwehr vergehen – außer bei Log4j. Mit im Durchschnitt mehr als vier Monaten (137 Tagen) vergeht in den Sektoren Infrastruktur und Transport die meiste Zeit. Die lange Verzögerung beim Aufbau menschlicher Cyber-Kompetenz steht im starken Kontrast zur weithin anerkannten Notwendigkeit kurzer Reaktionszeiten auf technischer Seite: Behörden wie das BSI empfehlen beispielsweise, Patches so schnell wie möglich, in der Regel innerhalb von 48 Stunden nach Bekanntwerden einer Schwachstelle, einzuspielen. Log4j stellte in diesem Zusammenhang eine Ausnahme dar – hier bauten Cybersecurity-Teams das notwendige Know-how innerhalb von nur zwei Tagen auf.

– Cybersecurity-Teams konzentrieren sich beim Aufbau von Kompetenzen auf namhafte Hackergruppen. Fünf Gruppen sind dabei von besonderem Interesse: UNC2452 (SolarWinds), iranische Hackergruppen, Fin 7, Hafnium und Darkside. In Zusammenhang mit solchen Gruppen erfolgt der Kompetenzaufbau wesentlich schneller. Das zur Abwehr des SolarWinds-Hacks notwendige Know-how, beispielsweise, wurde fast achtmal schneller aufgebaut als der Durchschnitt.

– Die Häufigkeit, mit der Unternehmen Krisensimulationen durchführen, variiert erheblich von Sektor zu Sektor. Eine Analyse von mehr als 6.400 Crisis-Response-Entscheidungen zeigt, dass sich Technologie- und Financial-Services-Unternehmen am besten auf Cyberangriffe vorbereiten und neun beziehungsweise sieben Simulationen pro Jahr durchführen. Organisationen aus den Sektoren der kritischen Infrastruktur (KRITIS) bereiten sich mit nur einer Simulation pro Jahr am wenigsten vor.

– Ransomware verursacht große Unsicherheit bei Crisis-Response-Teams. Sieben der zehn plattformübergreifend am wenigsten sicher bewältigten Krisenszenarien befassten sich mit Ransomware. Vor die Wahl gestellt, entschieden sich 83 Prozent aller Unternehmen gegen eine Lösegeldzahlung; 18 Prozent der Crisis-Response-Teams im öffentlichen Sektor entschieden sich jedoch dafür, obwohl dies häufig gegen offizielle Richtlinien verstößt.

– Application-Security-Teams bauen Kompetenzen schneller auf als Cybersecurity-Teams. Eine Analyse von 43.000 interaktiven Application Security Labs zeigt, dass 78 Prozent schneller als erwartet abgeschlossen werden, während es bei den Cybersecurity Labs nur 11 Prozent sind. Das durchschnittliche Application Security Lab wird 2,5 Minuten unter der prognostizierten Gesamtzeit abgeschlossen – Cybersecurity Labs jedoch 17 Minuten darüber.

– Die Cybersecurity-Experten von morgen tun sich in der Auseinandersetzung mit Application Security schwer. Labs zum Thema Application Security weisen die niedrigste Userbindung auf – nur ein Viertel im Vergleich zu offensiven Cybersecurity-Skills. Nur 0,5 Prozent der 176.000 Labs, die von Studenten und anderen Gruppen, die eine Karriere im Bereich Cybersecurity anstreben, abgeschlossen wurden, waren AppSec-spezifisch. Angesichts der Tatsache, dass lückenhafte Software die Ursache für einige der schwerwiegendsten Breaches im Jahr 2021 war, könnte dies auf ein potenzielles zukünftiges Problemfeld der Branche hindeuten.

„Unternehmen müssen die Zeitspanne zwischen dem Bekanntwerden neuer Bedrohungen und dem Aufbau entsprechender Kompetenzen zu deren Abwehr aufseiten der Mitarbeiter verkürzen – das machen die Daten unmissverständlich deutlich. Gelingt ihnen das nicht, treffen Mitarbeiter möglicherweise schlechte, voreingenommene Entscheidungen“, so Rebecca McKeown, Director of Human Science bei Immersive Labs und ehemalige Militärpsychologin. „Cybersecurity stellt eine enorme Herausforderung im Hinblick auf menschliche Kompetenzentwicklung dar. Mitarbeiter müssen ihre Cybersecurity-Skills kontinuierlich weiterentwickeln – so verhindern sie, dass Kompetenzen verloren gehen, bauen kognitive Agilität auf und bleiben in einer hybriden, realen und digitalen Bedrohungslandschaft, die sich ständig verändert, handlungsfähig.“

Der Report unterstreicht den Stellenwert der Immersive Labs Cyber Workforce Optimization Platform. Sie wurde entwickelt, um Unternehmen die Möglichkeit zu geben, die Cyber-Kompetenz technischer und nicht-technischer Teams kontinuierlich zu messen und zu optimieren und ihre Mitarbeiter erstmals strategisch im Rahmen ihrer Security-Strategie einzusetzen.

„Die in diesem Report gewonnenen Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit für Unternehmen, Transparenz über die Cyber-Kompetenz ihrer Mitarbeiter zu haben“, so James Hadley, CEO von Immersive Labs. „Ohne das Messen der Cyber-Kompetenz technischer und nicht-technischer Teams fehlt ihnen in puncto Risikominimierung und Widerstandsfähigkeit ein entscheidendes Puzzleteil. Lücken bei der Cyber-Kompetenz und dem Urteilsvermögen der Mitarbeiter können die gleichen Auswirkungen haben wie technische Schwachstellen.“

Weitere Informationen zum Cyber Workforce Benchmark Report finden Sie unter https://www.immersivelabs.com/dive-into-the-data .

Über Immersive Labs
Immersive Labs ist die weltweit erste Lösung, die es Unternehmen ermöglicht, die Cyber-Kompetenz ihrer Mitarbeiter im Rahmen ihrer Security-Strategie zu evaluieren, auf konkrete Risikoszenarien abzustimmen und zu optimieren. Die preisgekrönte Plattform testet, analysiert und verbessert kontinuierlich die Cyber-Kompetenz technischer und nicht-technischer Teams, sodass das Know-how im gesamten Unternehmen mit der sich ständig verändernden Bedrohungslandschaft Schritt halten kann. Auf diese Weise erreichen Unternehmen ein Höchstmaß an Widerstandsfähigkeit und können die Cyber-Kompetenz und das Urteilsvermögen ihrer Mitarbeiter erstmals strategisch für die Reduzierung von Cyber-Risiken und das Krisenmanagement nutzen.

Immersive Labs wird durch Goldman Sachs Asset Management, Summit Partners, Insight Partners, Citi Ventures und Menlo Ventures finanziert. Zu den Kunden des Unternehmens zählen einige der größten Unternehmen in den Bereichen Financial Services, Healthcare und im öffentlichen Sektor. Mehr zu Immersive Labs unter www.immersivelabs.com.

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EU-Lieferkettengesetz: Geldbußen und andere Strafen sind kein Ersatz für tiefergehende unternehmerische Veränderungen

Unterstützung für Digitalisierung der Lieferkette entscheidend

EU-Lieferkettengesetz: Geldbußen und andere Strafen sind kein Ersatz für tiefergehende unternehmerische Veränderungen

Mikkel Hippe Brun, Mitgründer und Senior Vice President, Greater China bei Tradeshift (Bildquelle: @Tradeshift)

Das neue EU-Lieferkettengesetz soll noch schärfer ausfallen als das deutsche Lieferkettengesetz. Namhafte Medien, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, berichten exklusiv. Laut Mikkel Hippe Brun, Mitgründer und Senior Vice President, Greater China bei Tradeshift, ist vor allem auch die Digitalisierung der Lieferkette ein entscheidender Baustein:

Das harte Vorgehen der EU gegen Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen in der Lieferkette untermauert die Behauptung, dass ESG (Environmental Social Governance) die neueste Variante des „Greenwashing“ ist – ein Feigenblatt, das im Jahresbericht eines Unternehmens gut aussieht, aber nur selten echte Vorteile bringt. Tatsächlich sind die Gründe für das Versagen der Unternehmen im Bereich ESG auch der Grund, warum der „nur Peitsche“ Ansatz ebenfalls scheitern wird.

Der Mangel an effektiven, branchenweiten ESG-Maßnahmen sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Unternehmen den aufrichtigen Wunsch haben, ihre Geschäftstätigkeit ethischer und nachhaltiger zu gestalten. Das Problem ist nicht der Wille, sondern die Art und Weise, wie die Lieferketten seit Jahrzehnten funktionieren. Die Beziehungen zwischen Käufern und ihren Lieferanten basieren nach wie vor überwiegend auf Papierdokumenten. Das macht es praktisch unmöglich, Waren und Materialien durch die vielen Schichten der Lieferantenbeziehungen bis zu ihrer Quelle zurückzuverfolgen. Im Jahr 2018 stellte Deloitte fest, dass zwei Drittel der Unternehmen nur einen begrenzten oder gar keinen Einblick in ihre Lieferkette unterhalb der ersten Ebene der Lieferanten haben.

Lieferketten-Digitalisierung wird zu deutlich mehr Transparenz über das gesamte Lieferantennetzwerk führen

Tatsache ist, dass keine noch so große Menge an „Knüppeln“ in Form von erzwungenen Entschädigungszahlungen dieses Problem löst. Die fehlende Transparenz in der Lieferkette erschwert es den Aufsichtsbehörden, auch nur die gröbsten Missstände zu erkennen. Wenn es Regierungen und Unternehmen ernst damit ist, Lieferketten langfristig gerecht, nachhaltig und widerstandsfähig zu gestalten, brauchen sie umfassende Echtzeitdaten über das gesamte Beziehungsnetz. Und das lässt sich nur erreichen mit mehr Digitalisierung entlang der gesamten Lieferkette.

Wenn die Europäische Union den Unternehmen dabei hilft, durch die Digitalisierung eine vollständige Transparenz der Lieferkette zu erreichen, werden sie feststellen, dass sie damit auf offene Türen stoßen. Es gibt zahlreiche und zunehmende Belege dafür, dass Unternehmen, die die Strategie „Gutes tun, indem sie Gutes tun“ verfolgen, besser darauf vorbereitet sind, mit widrigen Umständen umzugehen, und ein geringeres Investitionsrisiko darstellen. Bessere, ethischere und nachhaltigere Lieferketten werden einer der Lichtblicke der Pandemie sein – aber Geldbußen und andere Strafen sind kein Ersatz für Engagement, Erziehung und Partnerschaft mit den Unternehmen der Welt.

Quellennachweis:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eu-plant-lieferkettengesetz-strenger-als-deutsche-regelung-17822922.html
https://www2.deloitte.com/au/en/pages/media-releases/articles/deloitte-finds-leaders-dont-have-visibility-supply-chain-070318.html

Über Tradeshift
Tradeshift ist im Bereich E-Invoicing und Automatisierung der Kreditorenbuchhaltung sowie im Bereich B2B-Marktplätze und Zugang zu Lieferantenfinanzierung tätig. Seine Cloud-basierte Plattform unterstützt Einkäufer und Lieferanten, den Einkauf und die Rechnungsbearbeitung zu digitalisieren sowie die Arbeitsabläufe in Beschaffung und der Kreditorenbuchhaltung zu automatisieren und schnell zu skalieren. Die Vision von Tradeshift mit Hauptsitz in San Francisco ist es, jedes Unternehmen auf der Welt zu vernetzen und so wirtschaftliche Chancen für alle zu schaffen. Das Tradeshift-Netzwerk umfasst eine schnell wachsende Gemeinschaft von Einkäufern und Lieferanten, die in mehr als 190 Ländern tätig sind. Weitere Informationen: www.Tradeshift.com/de

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Hohe Nachfrage nach B2B-Marktplätzen

Tradeshift weiter auf Wachstums- und Erfolgskurs

Hohe Nachfrage nach B2B-Marktplätzen

Christian Lanng, CEO von Tradeshift (Bildquelle: @Tradeshift)

Das Interesse am Digitalisierungsangebot von Tradeshift ist groß: Für sein B2B-Marktplatzangebot erreichten Tradeshift im Jahr 2021 so viele Unternehmensanfragen wie noch nie. Mehrere bedeutende Neukundengewinne kamen im 4. Quartal hinzu und untermauern den Wachstumskurs des gesamte Software-as-a-Service (SaaS)- und Embedded-Fintech-Portfolios des Unternehmens.

Neue Kunden-Highlights

Das Industrieunternehmen PT Nilam Anugerah Internasional nutzt nun die Lösungen Tradeshift Pay, Tradeshift Engage und Tradeshift Buy, um die Handelsbeziehungen zwischen den größten staatlich unterstützten Unternehmen in Indonesien und deren Lieferketten zu digitalisieren.

Ein großer Anbieter von Unternehmensdienstleistungen nutzt die Tradeshift Lösungen im Bereich Beschaffungsmarktplatz. Ziel ist es, das Einkaufserlebnis für Kunden in der Fertigungsindustrie zu verbessern, indem eine schnelle und einfache Möglichkeit geschaffen wird, vertrauenswürdige Verkäufer zu identifizieren und Preise zu senken.

Tradeshift-Netzwerk gewinnt weiter an Bedeutung

Das Bruttowarenvolumen auf der Tradeshift-Plattform stieg im 4. Quartal 2021 um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Zahl der neuen Verkäuferverbindungen um durchschnittlich 40.000 pro Monat anstieg. Tradeshift schätzt, dass die 2021 neu gewonnenen Kunden in der Anfangsphase mindestens 20 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Außenumsätzen (GMV, Gross Merchandise Value/Volume) auf der Plattform umsetzen werden – mit Potenzial für noch höhere Expansionen.

„B2B-Marktplätze waren für uns in den letzten 12 Monaten der wichtigste Treiber für neue Umsätze“, sagt Christian Lanng, CEO von Tradeshift. „Das ist ein starker Beweis für unsere Plattformstrategie und die zugrunde liegende Stärke unseres Netzwerks. Millionen von Unternehmen nutzen Tradeshift, um sich digital zu vernetzen und Transaktionsabläufe zu automatisieren. Wenn es darum geht, eine B2B-Marktplatzlösung bereitzustellen, die im Backend ebenso robust wie im Front-End intuitiv ist, haben wir ein grundsolides Fundament geschaffen.“

Ausbau der Fintech-Dienstleistungen

Tradeshift kündigte im 4. Quartal 2021 eine Finanzierung und Verschuldung in Höhe von 200 Millionen US-Dollar an, um das Netzwerkwachstum und die Produktentwicklung weiter zu beschleunigen. Ein Teil der neuen Investitionen fließt in die Skalierung und den Ausbau des schnell wachsenden Portfolios an Fintech-Dienstleistungen für Käufer und Verkäufer von Tradeshift.

Das jährliche Abrechnungsvolumen für Tradeshift Go, eine Lösung für die Nutzung virtueller Kreditkarten in Unternehmen für den Einkauf (aktuell in den USA verfügbar) stieg im Jahr 2021 auf über 2,5 Mrd. US-Dollar. Tradeshift Cash, das Verkäufern die Möglichkeit bietet, den vollen Wert ihrer ausstehenden Rechnungen vorzeitig zu begleichen, hat sich ebenfalls zu einem wichtigen Umsatzträger mit großem Skalierungspotenzial entwickelt.

„Das Jahr 2021 war für uns ein Jahr der Transformation, sowohl in Bezug auf unser Geschäft als auch in Bezug auf den Wertbeitrag, den wir Käufern und Verkäufern bieten können“, so Lanng weiter. „Es eröffnen sich enorme Wachstumschancen für unser gesamtes Produktportfolio, und wir werden uns nicht scheuen, im kommenden Jahr alle Schritte zu unternehmen, die wir für notwendig halten, um dieses Potenzial voll auszuschöpfen.“

Hochrangige Talente

Tradeshift hat eine Reihe von strategischen Ernennungen vorgenommen, um die nächste Wachstumsphase des Unternehmens zu unterstützen. Marissa Mattson kommt von Amazon Web Services als Chief People Officer mit besonderem Fokus auf Kultur und Engagement, Talentmanagement, Talentakquisition und Total Rewards. James Stirk wurde zum SVP Global Sales & Marketing befördert. Dan Russi, ehemals CIO bei Tradeshift, wird eine neue Rolle als SVP, Global Business Operations, übernehmen.

Quellennachweis:
https://tradeshift.com/press/major-investors-back-tradeshifts-combined-saas-and-fintech-platform-connecting-the-worlds-supply-chains/

Weitere Informationen: www.Tradeshift.com/de

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Unternehmensgestalter oder Preisdrücker?

Welche Rolle Einkäufer zukünftig übernehmen und warum es für einen erfolgreichen Einkauf Unternehmensgestalter braucht, erklärt Tanja Dammann-Götsch.

Unternehmensgestalter oder Preisdrücker?

Tanja Dammann-Götsch spricht darüber, warum sich Einkäufer von Preisdrückern hin zu Unternehmensgest

Als Tanja Dammann-Götsch Ende der 90er-Jahre ihre Karriere im Einkauf startete, war sie eine typische Preisdrückerin. Sie berichtet aus dieser Zeit: „Gut ausgebildet, dynamisch im schicken Business-Dress und mit Laptop unterm Arm, kam ich in die Besprechungen – die Zahlen, Daten, Fakten immer parat und bot so manch älterem Geschäftsführer Paroli.“ Genau diese Haltung wurde auch von ihr erwartet und noch heute seien viele im Top-Management der Ansicht, dass es exakt diese Art von Einkäufern braucht. Ein Erlebnis, das Tanja Dammann-Götsch damals hatte, brachte sie zum Umdenken, wie sie erzählt: „Zielstrebig ging ich an diesem Tag in den Meetingraum. Doch bereits nach ein paar Sekunden merkte ich, dass heute etwas anders sein würde. Mir gegenüber saß ein gestandener Geschäftsführer, der ein Unternehmen mit 200 Mitarbeitenden leitete. Allerdings wirkte er sehr nervös. Als damalige Preisdrückerin war ich auf alles vorbereitet – nur eben nicht auf Menschlichkeit.“ Als er dann noch offenbarte, er müsse Mitarbeitende entlassen, wenn kein Auftrag zustande käme, veränderte Tanja Dammann-Götsch ihre Strategie. In diesem Aha-Moment erkannte sie, dass sie jetzt als Unternehmensgestalterin gefragt war. Es gab keine Verhandlung, sondern ein Gespräch mit dem damaligen Geschäftspartner, um Lösungen und Alternativen zu finden. Auch wenn sie für ihr Verhalten Kritik einstecken musste, so war ihr auch klar, dass die Einkäufer einen Großteil zur Reputation des Gesamtunternehmens beitragen, und das wollte sie selbst gestalten.
Die sogenannten Preisdrücker oder Einkäufer von gestern, entlarvt Tanja Dammann-Götsch an bestimmten Merkmalen: „Hand aufs Herz, wie ist es in Ihrem Unternehmen. Haben die Einkäufer nur Excel-Tabellen im Kopf? Kennen sie das Endprodukt nicht und ist ihnen die Qualität herzlich egal? Wird zu teuer oder zu billig eingekauft? Kommt es im Einkauf immer wieder zu Konflikten mit anderen Fachabteilungen? Leiden die Einkäufer an Kreativlosigkeit? Haben die Einkäufer noch nie von Strategien gehört? Fehlen Sprach- und soziale Kompetenzen? Können die Einkäufer nicht präsentieren? Und ist der Verkauf in Ihrem Unternehmen wichtiger als der Einkauf?“ Wer zwei oder drei dieser Aussagen zustimme, sollte die Zukunftsausrichtung im Einkauf überdenken.
Eine Führungskraft, die beispielsweise feststelle, dass der Einkauf mit anderen Fachabteilungen Konflikte austrägt, solle Brücken bauen, statt Gräben zu ziehen. „Wenn Sie merken, dass Ihre Einkäufer schlechte Qualität einkaufen oder das Endprodukt nicht kennen, dann muss ein Aktionsplan her, der z. B. vorsieht, dass die Einkäufer direkt in die Produktion gehen und dort mitarbeiten“, rät Tanja Dammann-Götsch und empfiehlt ein stetiges Fordern und Fördern der Einkäufer.
Des Weiteren appelliert die Einkaufsexpertin, nicht den Verkauf an erste Stelle zu setzen, sondern gleichwertig zum Einkauf zu sehen. „Für das Top-Management und die Führungskräfte ist es wichtig, den Einkauf intern zu stärken. Es muss ein Umdenken auf allen Ebenen stattfinden, denn allzu oft wird der Einkauf allein gelassen und dient als Sündenbock für die anderen“, mahnt Tanja Dammann-Götsch. Selbstverständlich sei der Verkauf wichtig, da er die Kunden betreut, doch auch der Einkauf sei im Markt unterwegs. „Am Ende des Tages spiegelt sich das Verhalten der Einkäufer auch im Ruf des Unternehmens wider, welcher für die Kunden, gerade in Zeiten von Krisen, enorm von Bedeutung ist“, ergänzt die Einkaufsexpertin und gibt abschließend einen kurzen Überblick über den Einkauf in Zukunft: „Denke ich an den Einkäufer der Zukunft, sehe ich ein klares Bild. Er ist ein Manager seiner Warengruppe, übernimmt Eigenverantwortung, beherrscht interkulturelle Kommunikationsmethoden. Kurzum er ist ein Allrounder und ein Botschafter seines Unternehmens.“
In ihrem persönlichen Blog (https://www.dammann-goetsch.consulting/aktuelles/) greift Tanja Dammann-Götsch viele weitere Themen rund um den Einkauf auf und auch in ihrem Podcast (https://www.dammann-goetsch.consulting/podcast/) bietet sie strategische Einkaufthemen zum Nachhören.
Mehr Informationen und Kontakt zu Dammann-Götsch Consulting – Erfolgsfaktor Einkauf – gibt es hier: https://www.dammann-goetsch.consulting/

Die Einkauf-Expertin Tanja Dammann-Götsch ist Ratgeberin, Leaderin und Vertraute für Einkauf und Verkauf und arbeitet mit Unternehmen in internationalem Kontext. Ihre Fachexpertise im industriellen Einkauf, strategischen Einkauf sowie Projekteinkauf und weiteren Qualifikationen wie beispielsweise Interim Management, Einkaufsstrategien und Verhandlungsführung paart sie mit viel Kreativität und Flexibilität. Durch ihre Führungserfahrung mit interdisziplinarischen Teams in internationalen Projekten gelingt es ihr, den Einkauf zum international kompetenten Botschafter des Unternehmens zu machen. Immer mit ihrem Credo: Im Einkauf liegt der Gewinn – und der Gewinn wird vom Menschen gemacht.

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