Helen Erbe und Carlos im Grand Prix Special ganz vorn

Helen Erbe und Carlos im Grand Prix Special ganz vorn

Drei FRH-Pferde auf den ersten Rängen beim AGRAVIS-Cup

Knapp drei Zehntel Prozentpunkte Abstand sicherten ihr den Sieg am Sonntagvormittag beim Grand Prix Special in der Halle Münsterland: Die 23-jährige Helen Erbe vom Förderkreis Dressur Neuss und ihr 17-jähriger Wallach Carlos FRH erreichten in dieser Prüfung des LVM-Dressurchampionats beim AGRAVIS-Cup Münster 74,372 Prozent. Mit 74,020 Prozent landeten Dr. Svenja Kämper-Meyer vom RV St. Georg Münster und ihre 11-jährige Stute Amanyara FRH auf dem zweiten Rang. Ebenfalls aufs Treppchen schafften es Dr. Annabel Frenzen vom RV Lenzenhof Krefeld und ihr 13-jähriger Sportpartner Silberstern FRH. Das Paar erreichte 73,588 Prozent. Am Tag zuvor hatten die Richter im Grand Prix de Dressage Silberstern noch die goldene Siegerschleife angeheftet.

„Das Alleinstellungsmerkmal von Carlos sind seine Konstanz und das Gleichmaß durch die ganze Prüfung hinweg“, so Helen Erbe über ihren Tanzpartner im Dressurviereck. Nachdem ihre ältere Schwester Hannah mit Carlos bereits erfolgreich unterwegs war, durften ihn ihre Schwestern Linda und Helen übernehmen, um mit ihm Erfahrungen bei den großen Dressurprüfungen zu sammeln. „Ich bin die letzten beiden Jahre U25 geritten, das hat sehr sehr gut geklappt. Nun habe ich gedacht, ich wage mich immer mal wieder an den großen Grand Prix Special“, so Erbe nach der Siegerrunde. Der Auftritt in der Halle Münsterland war der dritte gemeinsame Grand Prix Special des Paares – und mit der Wertnote von über 74 Prozent auch die bislang beste Runde.

Dr. Svenja Kämper-Meyer landete – wie schon im vergangenen Jahr beim Grand Prix Special und im Dressage am Samstag – auf Rang zwei. „Mit Amanyara habe ich heute zum ersten Mal die 74 Prozent geknackt. Das steht für mich noch über unserer Platzierung“, so Kämper-Meyer. Die Stute sei noch gar nicht so lange auf diesem Niveau unterwegs und entwickele sich stetig weiter, freute sich die Reiterin. Und was waren die Highlights für Kämper-Meyer im Special? „Besonders ist für mich die bestechende Anlehnung und Leichtigkeit dieser Stute. Sie ist relativ klein, wächst aber im Viereck über sich hinaus und kämpft unglaublich für mich“, sagte sich die Zweitplatzierte.

Dr. Annabel Frenzen war mit Platz drei total happy. „Ich war mir im Vorhinein gar nicht sicher, ob Silberstern die Umstellung von der Halle Nord in die große Halle mitmacht“, so Frenzen über den Wechsel des Prüfungsortes. Es macht unglaublich Spaß, hier zu reiten, aber es ist für die Pferde eine echte Herausforderung“, so Frenzen. „Leider war heute der Wechselwurm drin. Beide Wechselfolgen waren fehlerhaft. Die Zweier- und Einerwechsel sind normalerweise ein Highlight meines Pferdes.“

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Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit über 6.600 Mitarbeiter:innen rund 9,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitz ist Münster.
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Tim Rieskamp-Goedeking siegt im Finale der Youngster Tour

Tim Rieskamp-Goedeking siegt im Finale der Youngster Tour

13 Sprünge in höchstens 65 Sekunden – das war im Finale der Youngster Tour am Samstagabend in der Halle Münsterland erforderlich, um das Stechen zu erreichen. Insgesamt 46 Starterpaare traten im Umlauf an, 13 davon kämpften schließlich bei einer tollen Stimmung im Publikum um den Sieg.

Am Ende war Tim Rieskamp-Goedeking nicht zu schlagen. Mit seinem achtjährigen Wallach King Kuba flog er am schnellsten über die acht Sprünge im Stechparcours. Der Reiter vom RFV Westerkappeln-Velpe-Lotte-Werse lieferte eine fehlerfreie Runde in 34,74 Sekunden.
Hendrik Dowe (ZRFV Heiden) musste sich, wie im Finale der Youngster Tour 2023, knapp geschlagen geben. Er landete mit der siebenjährigen westfälischen Stute Umeko und einer Zeit von 36,11 Sekunden auf dem zweiten Rang.

Knapp hinter Dowe platzierte sich Martin Fink vom KRV Warendorf (37,59 Sekunden). Auch er und seine siebenjährige Stute Chaca Lara absolvierten den Parcours fehlerfrei – ebenso wie Johannes Ehning (RFV St. Martin Stadtlohn), der mit seiner Stute Celena auf dem vierten Platz landete (39,21 Sekunden).

In diesem Finale wurden außerdem zwei Sonderehrenpreise verliehen. Der Sonderehrenpreis für das beste Pferd in der Youngster Tour, die aus zwei Qualifikationen und der Finalrunde bestand, ging an den achtjährigen Holsteiner Wallach Clou unter Marvin Jüngel (RSV Rothenburg OL). Jana Fink freute sich über den Sonderehrenpreis für die beste Amazone in diesem Springen. Mit ihrer achtjährigen Stute Lavina Colada landete die Reiterin vom KRV Warendorf am Ende auf Rang acht.

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ZRFV Albachten gewinnt erneut „Bauernolympiade“

ZRFV Albachten gewinnt erneut "Bauernolympiade"

Die Wanderstandarte der Stadt Münster geht erneut nach Albachten. Die Mannschaft von Henrike Sommer (Reitlehrerin Dressur) und Daniel Bauersfeld (Springtrainer) hat sich am Samstag im abschließenden Mannschaftsspringen auf A**-Niveau wie schon im Vorjahr den Sieg bei der „Bauernolympiade“ gesichert. „Ich bin sprachlos. Wir haben mit allem gerechnet, nur nicht damit“, berichtet Henrike Sommer.

Beim weltweit bestbesuchten A-Springen, wie Hallensprecher Cristian Lütke Harmann stolz feststellte, schafften Valerie Kampe, als Springjoker nominiert, auf Sammy´s Mathilda VK, Lara Könemann auf Finja 167 sowie Tim Scheunemann auf Rocketeer 3 drei Nullrunden. Der eine Abwurf von Carlos Andres Mejia Pena auf Findus 196, der noch in die Wertung kam, reichte den Albachtenern zum Gesamtsieg. Nach Dressur und Mannschaftskür hatte das Team noch in Lauerstellung auf Rang zwei gelegen.

Auch dieses Mal zeigte sich, dass beim abschließenden Springen im Gesamtklassement des Standartenwettkampfs noch eine Menge passieren kann. Der Reitverein Sprakel, sowohl in Dressur als auch in der Kür auf Platz eins, musste vier Abwürfe mit in die Wertung nehmen und landete in der Endabrechnung auf Rang vier. „Wir hätten es Sprakel wirklich sehr gegönnt“, zeigten Henrike Sommer und Lena Maria Farwick viel Mitgefühl mit dem Nachbarverein, für den es der erste Triumph in der langen Geschichte des Wettbewerbs gewesen wäre.
Der Reitverein Nienberge-Schonebeck schob sich mit ebenfalls drei Nullrunden von Paul Haller (Arkos Boy P.M.S.), Larissa Lammi (Carlos N 3) und Janin Löckemann (Bueno 26) sowie einem Abwurf bei Anika Krimpmann (Becks Gold) noch auf Gesamtrang zwei.

Der RV „Gustav Rau“ Westbevern verteidigte den dritten Platz nach Dressur und Kür bis ins Ziel. Mialina Meyer (Curly Sue 150) und Sabine Schulze Beckendorf (Quinie 3) blieben ohne Abwurf, bei Linn Sophie Horstmann (Courage 112), Laura Wellenkötter (Cascada As 2) und Philine Ganders-Meyer (Coromandel du Moulin) fiel jeweils eine Stange.
Tim Scheunemann (ZRFV Albachten), der den mit sechs Jahren sehr jungen Hengst Rocketeer 3 erst seit wenigen Wochen reitet, hatte doppelten Grund zum Feiern. Er gewann auch die Einzelwertung aus Dressur und Springen. Für beide war es überhaupt erst das zweite gemeinsame A-Springen.

Die Platzierung der Mannschaften im Überblick:
1.ZRFV Albachten
2.RFV Nienberge-Schonebeck
3.RFV „Gustav Rau“ Westbevern
4.RFV Münster-Sprakel
5.RV St. Georg Saerbeck
6.RFV St. Hubertus Wolbeck
7.RFV Greven
8.ZRFV Appelhülsen
9.RV Rinkerode/ RFV 1876 Amelsbüren
10.RV Roxel
11.ZRFV Bösensell
12.ZRFV Handorf-Sudmühle
13.RFV Nienberge/ RFV Havixbeck-Hohenholte
14.RFV Albersloh

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Hochwasser – Bange Blicke auf überschwemmte Felder

AGRAVIS schaut auf die Auswirkungen für die landwirtschaftlichen Betriebe

Hochwasser - Bange Blicke auf überschwemmte Felder

Wetterkapriolen sind das täglich Brot der Landwirtinnen und Landwirte, die sich mit den Extremen auskennen. Doch die aktuelle, angespannte Hochwasser-Situation und die starken Regenfälle in Niedersachsen, dem Süden Sachsen-Anhalts und im Norden Thüringens zeigt inzwischen Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Betriebe im Arbeitsgebiet der AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/index.html).

Betroffen sind vor allem Felder und Flächen entlang der Weser, der Hase, der Hunte, der Aller, der Leine sowie der Ems. Die Überflutungen können bei allen Kulturpflanzen zu Ertragsverlusten führen. Besonders hart trifft es Standorte mit schwereren, generell zu Staunässe neigenden Bodenverhältnissen. In Mitleidenschaft genommen werden Winterkulturen wie Winterweizen, Wintergerste und teils auch Winterraps. Anhaltende Staunässe sorgt im Boden für Sauerstoffmangel, so dass Pflanzen sich nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgen können. Dies hemmt das Spross- und Wurzelwachstum und der Mangel führt zu Vergilbungen und beschleunigter Blattseneszenz. Der Witterungsverlauf im Frühjahr kann jedoch eine Regeneration der gestressten Pflanzen ermöglichen.

Die Expert:innen der AGRAVIS Raiffeisen AG blicken in die Regionen und fassen die aktuelle Lage zusammen:
Hochwasser – Bange Blicke auf überschwemmte Felder (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/news/newsdetails/20240105-hochwasser.html)

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Hilfe bei Düngeverordnung und Nährstoffmanagement von AGRAVIS

Neue Podcast-Folge

Hilfe bei Düngeverordnung und Nährstoffmanagement von AGRAVIS

Die neue Folge der Podcast-Reihe (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/) der AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/) ist online.
Die Winterzeit bedeutet für viele Landwirtinnen und Landwirte vor allem eins: Büroarbeit. Vielen treibt die Düngeverordnung, die Ackerschlagkartei oder die Stoffstrombilanz Schweiß auf die Stirn. Mit unserem Agrarbüro gehen wir diese Themen gemeinsam mit Ihnen an. In der letzten Podcast-Folge vor der Weihnachtspause berichten Maren Röttger und Alexandra Grommel, wie das Büro Sie unterstützt und welche technischen Voraussetzungen nötig sind. Reinhören lohnt sich.

Jetzt reinhören unter agrav.is/podcast-agrarbuero (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/folge-30_agrarbuero.html). Es lohnt sich …

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit über 6.600 Mitarbeiter:innen rund 9,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitz ist Münster.
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AGRAVIS Raiffeisen AG unterstützte Innovationskonferenz

AGRAVIS Raiffeisen AG unterstützte Innovationskonferenz

Unter dem Motto „Shaping a Sustainable Future for Agrifood“ trafen sich am 23. November Visionär:innen, Pragmatiker:innen und Interessierte in Osnabrück auf der innovate!convention (https://innovate-convention.de/). Die AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/index.html) verstärkte erstmalig die Jury der etablierten Veranstaltung für Innovationen und Start-ups und verlieh den „German Agri Startup Award“.

Ins Gespräch kommen

Nicht nur eine Projektmesse, sondern auch Vorträge und Diskussionsrunden rückten nachhaltige Lösungen für die Agrar- und Lebensmittelindustrie auf der Innovationskonferenz in den Fokus. Wie in den Vorjahren beteiligte sich die AGRAVIS als Sponsor. „Wir nutzten gerne wieder die Gelegenheit, um etablierte Branchenunternehmen, Start-ups und Menschen mit Innovationsfreude und Gründergeist kennenzulernen und Ideen auszutauschen und zu entwickeln“, freute sich AGRAVIS-Vorstandsmitglied Hermann Hesseler über die Veranstaltung.

AGRAVIS verlieh „German Agri Startup Award“ an Nature Robots

„Es ist uns eine große Ehre, dass wir erstmalig den „German Agri Startup Award“ verleihen durften“, sagte Jana Korrmann, Team Strategie & Innovation bei AGRAVIS. Der Vorentscheid fand bereits am 14. November auf der Agritechnica statt. Dort traten die besten Teams vor dem Kuratorium an. Die drei Teams von Nunos, Corbiota und Nature Robots qualifizierten sich für das Finale.

Am Abend der Innovate am 23. November maßen sich die drei Startups im Pitch-Battle. Der German Agri Awards ging schließlich an Nature Robots. Das Startup ist ein Spin-Off des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), das mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und Robotik insbesondere die Wirtschaftlichkeit und Ökologie in der Landwirtschaft fördern möchte. Die KI- und Robotik-Systeme von Nature Robots arbeiten unabhängig von RTK/GPS-Signalen und erlauben den Einsatz im Gemüse-, Obst- und Weinbau sowie in Agroforst-, Forst-, Photovoltaik- und Agrophotovoltaik-Umgebungen. Sie tragen zum Pflanzenmonitoring bei.

Parallel wurde der „German Food Startup Award“ an Marmorkrebs Bioproducts verliehen. Das Heidelberger Startup entwickelte ein fortschrittliches Aquakultur-System für die Produktion von Krebsfleisch, das nur ein Minimum an Wasser, Energie und Futter benötigt.

Innovate verbindet Netzwerken mit Innovationsförderung

„Die Innovate bietet eine tolle Plattform, die niedrigschwellige Vernetzung mit Innovatoren, Start-ups und etablierten Unternehmen aus Agrar- und Foodbranche zu ermöglichen. Es war spürbar, dass die Teilnehmer der AGRAVIS mit wertvollen Impulsen die Veranstaltung verlassen. Wir freuen uns darauf die Fachbereiche bei der Nachverfolgung der Themen zu unterstützen.“, resümiert Andre Drissler, Leiter des Teams Strategie & Innovationen im Bereich Controlling & Unternehmensentwicklung.

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Online-Adventskalender der AGRAVIS Raiffeisen AG

24 Tage vorweihnachtliche Stimmung und Spannung mit tollen Preisen

Online-Adventskalender der AGRAVIS Raiffeisen AG

Im Dezember bietet die AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/) wieder ihren beliebten Online-Adventskalender (https://www.agravis.de/de/themen-und-kampagnen/adventskalender/index.html) unter www.agrav.is/advent an. Viele Spiele-Elemente sorgen ab dem 1. Dezember für reichlich Spannung und 24 Tage vorweihnachtliche Stimmung. Sie erwarten täglich wertvolle Preise von AGRAVIS-Bereichen und -Marken und am Ende ein hochwertiger Hauptpreis, der unter allen Teilnehmenden verlost wird.

Per Mausklick öffnet sich für die Mitspieler:innen täglich ein Türchen. Dahinter verbergen sich die Bereiche und Marken unseres Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens, die den Gewinn des Tages präsentieren. Auch in diesem Jahr gibt es nicht „nur“ Türchen, in denen Fragen beantwortet werden müssen, sondern interaktive Spiele wie Rubbelllose, Glücksrad, Christmas Run oder andere Videospiele.

agrav.is/advent (https://www.agravis.de/de/themen-und-kampagnen/adventskalender/index.html)

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AGRAVIS-Podcast: Düngeverordnung im Betrieb – „Ackerprofi“ hilft

AGRAVIS-Podcast: Düngeverordnung im Betrieb - "Ackerprofi" hilft

In Zeiten steigender Dokumentationspflicht, roter Gebiete und neuer Düngeverordnungen fordert das Nährstoffmanagement Landwirtinnen und Landwirte immer mehr. Digitale Ackerschlagkarteien versprechen Hilfe bei der Bedarfsermittlung und Co. Aber wie hilfreich sind diese in der Praxis wirklich?

In der neuen Folge des AGRAVIS-Podcasts (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/) nehmen wir das digitale Tool „Ackerprofi“ (https://www.agravis.de/de/agravis-aktuell-digital/artikel-seiten/modernes_farmmanagement__digital_und_ohne_papierflut/#/) genauer unter die Lupe. Mit Experte Jost Weber klären wir, welche Probleme Landwirtinnen und Landwirte rund um die Düngeverordnung beschäftigen und wie Ackerprofi diese anpackt.

Jetzt reinhören (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/folge-28_-duengeverordnung-im-betrieb-%E2%80%93-alles-im-griff.html)

Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier: agrav.is/podcast (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/).

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Neuer Podcast der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Ernte 2023

Aktueller Blick auf die Getreidemärkte

Neuer Podcast der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Ernte 2023

Schwankende Preise, Importe aus Osteuropa und das ausgelaufene Getreideabkommen mit der Ukraine: Auf den Getreidemärkten gibt es täglich neue Meldungen. In der neuen Podcast-Folge der AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/) werfen wir mit unserem Marktanalysten Bernhard Chilla einen kritischen Blick auf die Marktlage an den Handelsbörsen. Unsere Getreidehändler Daniel Dreker und Hilko Kroon berichten aus den Regionen Ostwestfalen und Ostfriesland und erklären, warum sich für Landwirte und Landwirtinnen jetzt eine Teilabsicherung lohnt.

Zum Podcast (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/folge-25_ernte-2023_getreidemaerkte.html)

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Blick auf die Ernteerwartungen 2023

Regional und Global

Blick auf die Ernteerwartungen 2023

Die Ernte 2023 steht in den Startlöchern. AGRAVIS-Experte Bernhard Chilla erklärt, welche Auswirkungen das Wetter auf die bevorstehende Ernte (https://www.agravis.de/de/pflanzenbau/ernte/) hat, welche Exportpotentiale zu erwarten sind und wie es um die Versorgungslage steht. Die aktuelle Situation in einzelnen Regionen des AGRAVIS-Arbeitsgebiets beschreiben die Agrarhandel-Experten des Unternehmens. Sie geben auch Einschätzungen zu den Ernteerwartungen ab. Doch so viel vorab: Die Ernte wird zwar von heterogenen Wetterbedingungen beeinflusst, allerdings bestehen keine Lieferengpässe beim Erntegut.

Ausblick auf die Weizenversorgunglage 2023/24 vor der Ernte
Der Weizenmarkt für das Erntejahr 2023 steht wie im Vorjahr vor großen Herausforderungen. 2022/23 war das Getreidewirtschaftsjahr am Ende von den stark angestiegenen Exporten aus Russland und Australien geprägt. Diese waren im Vergleich zu 2021 stark angestiegen. Grund dafür war eine Steigerung der Weizenproduktion um 26 Millionen Tonnen bzw. 25 Prozent.

In Russland hat eine schnelle Getreidevermarktung höhere Priorität als die Einlagerung
Die Exporte aus Russland waren trotz Sanktionen wesentlich höher als im Juni 2022 im Markt erwartet wurde. Diese Erkenntnis sollte für das Wirtschaftsjahr 2023/24 im Hinterkopf bleiben. Wenn Russland ein hohes Exportpotential hat, dürften die Ausfuhren mit Beginn der Ernte hoch sein. Im Getreidemarkt fiel seit Anfang des Jahres 2023 auf, dass die Nachfrage erst nach einem kräftigen Preisrutsch der Getreidepreise wieder anstieg. Die deutschen Weizenexporte stiegen erst deutlich nach diesem Preisrückgang an. Diese Entwicklung zeigt deutlich, wie preiselastisch die Weltnachfrage (und Binnennachfrage) nach Agrarrohstoffen ist. Gleichzeitig deckt die verarbeitende Industrie nur den kurzfristigen Bedarf.

Nachfrage deckt den kurzfristigen Bedarf und ist preiselastischer als erwartet
Das betrifft nicht nur die internationale Nachfrage, sondern auch die Nachfrageentwicklung in Deutschland. Diese dürfte den Getreidemarkt in den kommenden Wochen weiterhin begleiten. Die Angebotslage rückt in den Vordergrund. Wichtig ist, dass nur eine deutliche Verschlechterung der Angebotslage im Vergleich zum Vorjahr die Marktlage nachhaltig verändert.

Ernteaussichten 2023 schwächeln in Deutschland, bleiben aber erheblich besser als im Vorjahr in Frankreich
Die Trockenheit in Deutschland dürfte die Ernteaussichten im Vergleich zum Vorjahr schmälern, so die ersten Schätzungen von Coceral oder dem Deutschen Raiffeisenverband DRV. Die Weizenproduktion in Deutschland soll laut der Expert:innen 2023 rund 0,5 bis 0,8 Mio. Tonnen niedriger ausfallen. Gleichzeitig wird ein signifikanter Anstieg der französischen Weizenerzeugung erwartet, der mögliche Ertragsverluste in Deutschland mehr als ausgleicht. Trotz lokal großer Wachstumsprobleme wird 2023/24 von einer höheren EU-Weizenproduktion als im Vorjahr ausgegangen. Im EU-Markt dürfte sich diese Angebotserwartung nur verändern, wenn die Weizenerträge in der Ernte doch noch negativ überraschen.

In Russland sind die Ernteaussichten 2023 überdurchschnittlich hoch – das Exportpotential dürfte hoch bleiben
In Russland steht für die Marktversorgung noch viel Weizen zu Verfügung. Die Überhangbestände aus der Ernte 2022 sollen enorm sein. Die Weizenproduktion soll im Vergleich zum Vorjahr zwar fallen, bleibt aber höher als im Mittel der Jahre 2017 bis 2021. Das Exportpotential Russlands dürfte sinken, doch ein Einbruch der Ausfuhren ist nicht zu erwarten. Bevor der „Kuchen“ verteilt wird, muss die Weizenernte allerdings erst eingefahren werden. Das Wetter zur Ernte im Juli könnte die Qualität und Quantität der Ernte 2023 noch entscheidend beeinflussen – und das nicht nur in Deutschland.

Ernteberichte aus den AGRAVIS-Arbeitsgebieten

Gemischtes Bild in Ostfriesland

Gerste, Weizen, Roggen und Triticale zeichnen unterschiedliches Bild
„Wir blicken bei den Kulturen in Ostfriesland auf ein unterschiedliches Bild“, erläutert Hilko Kroon, Getreidehändler bei der AGRAVIS Ems-Jade GmbH (https://www.agravis.de/de/agrarhandel/agravis-ems-jade/). Bei den Wintersaaten ist die Gerste gerade in der Abreife und die Kornfüllung ist beendet. „Hier sollte der Regen für gute Erträge ausreichend gewesen sein“, so Kroon. Der Weizen ist in der Kornfüllung und würde noch Wasser benötigen, um gute HKL-Gewichte zu halten. Die ersten Blätter rollen sich ein. Ähnlich geht es dem Roggen und der Triticale.

Aussaatbedingungen bei Sommerungen zu nass und zu trocken
Bei den Sommerungen war es generell bei der Aussaat zu nass, danach zu trocken. „Somit haben wir mittelmäßige Ertragserwartungen bei Hafer und Bohnen und die Sommergerste ist eher unterdurchschnittlich“, meint Kroon. Beim Mais zeigen sich auf der Geest überwiegend gute Bestände. Auf Marschflächen ist es ähnlich wie bei der Sommergerste eher problematisch.

Weniger Erntemengen bei knappem Laggerraum erwartet
„Die Getreideernte beginnt in der Regel Mitte Juli bei uns“, beschreibt der Fachmann. Bei weiter anhaltender Trockenheit reifen die Bestände sicher etwas schneller ab. Frühe Bestände könnten auch schon eine Woche eher reif sein. „Mit Blick auf die Erntemengen erwarten wir daher eher etwas weniger als im Vorjahr. Ein Grund ist auch, dass die Rapsanbaufläche vergrößert wurde und diese Flächen vorrangig beim Weizen fehlen.“ Allerdings gibt es in der ostfriesischen Region auch Landwirt:innen, die Mengen aus der vergangenen Ernte durchlagern wollen. „Somit gehen wir derzeit noch von knappem Lagerraum aus“, so Kroon.

Höchstens durchschnittliche Ernte im Osten

Ganzpflanzensilage wegen anhaltender Trockenheit
Die lange Phase der Trockenheit wirkte sich im Arbeitsgebiet der AGRAVIS Ost (https://www.agravis.de/de/agrarhandel/agravis-ost/), das sich über Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Thüringen erstreckt, deutlich auf die Landwirtschaft aus. Stark betroffen waren ab Mai die Bestände im Norden und Osten. Das Wintergetreide stand bevor der Regen im April ausblieb, noch sehr gut. Unter der trockenen Witterung haben vor allem die Gerste und der Roggen gelitten. Manche Betriebe mussten frühzeitig reagieren und bereits Teile ihrer Kulturen für Ganzpflanzensilage ernten.

Im Süden sorgten Niederschläge für etwas Entspannung
Im Arbeitsgebiet können Landwirt:innen vorübergehend aber ein wenig durchatmen: „Die Niederschläge der vergangenen Tage waren sehr willkommen. Für die Sommerungen waren sie ein Segen, aber auch der Weizen hat zum Teil noch profitiert“, berichtet Wilhelm Winkelmann, Leiter Agrarhandel der AGRAVIS Ost. Allzu große Erwartungen aber sollte niemand haben. Dem Raps beispielsweise fehlte vor allem in der Phase der Kornfüllung das dringend notwendige Wasser, was den Ertrag zusätzlich schmälern dürfte. „Aktuell gehen wir von einer maximal durchschnittlichen Ernte aus. Denn auch für die Gerste kamen die Niederschläge zu spät“, so Winkelmann.

Durchwachsene Ernteprognosen für den Süden Westfalens

Kulturen hatten schweren Start
Im südlichen Westfalen zeigt sich ein unterschiedliches Bild. „Auf schlechteren Standorten, zum Beispiel Kiesbereich oder steinigem Boden, zeichnet aktuell besonders der Weizen kräftig“, berichtet Frederik Fischer-Neuhoff, Sachgebietsleiter Pflanzenbau aus dem AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd GmbH (https://www.agravis.de/de/agrarhandel/agravis-westfalen-sued/). Aufgrund des nassen Frühjahrs konnten viele Landwirtinnen und Landwirte Mais und Sommerungen erst spät aussäen. Viele Kulturen hatten einen schwierigen Start und zeigen daher noch eine zurückhaltende Entwicklung. „Wir rechnen mit größeren Ertragseinbußen beim Sommergetreide. Besonders schlecht sieht es bei Hafer und Sommergerste aus“, prognostiziert Fischer-Neuhoff. Beim Mais stellt teilweise Krähenfraß eine zusätzliche Schwierigkeit dar, so dass vielerorts Flächen nachgelegt werden. Auch das Grünland leidet, allerdings unter den zuletzt trockenen Witterungsverhältnissen. Für den zweiten Schnitt rechnet der Experte aus Westfalen-Süd mit einer deutlich kleineren Ernte.

Experte rechnet mit 15 bis 20 Prozent weniger Erträgen
Es gibt aber auch gute Nachrichten: „Die Wintergerste-Bestände sehen gut aus. Hier ist nur mit minimalen Ertragseinbußen zu rechnen. Ähnlich verhält es sich bei den früheren Weizensorten: Hier sehen die Bestände tendenziell besser aus“, so der Fachmann. Insgesamt können Landwirt:innenden Schätzungen zufolge ca. 15 bis 20 Prozent weniger Erträge im Vergleich zum Vorjahr erwarten. 2022 erzielte die Ernte aber rund 10 Prozent mehr Erträge als ein gewöhnliches Jahr.

Regen bringt Entspannung im südlichen Niedersachsen

Böden der ertragsstarken Regionen konnten genügend Wasser speichern
Im Arbeitsgebiet der AGRAVIS Niedersachsen-Süd GmbH (https://www.agravis.de/de/agrarhandel/agravis-niedersachsen-sued/) fielen nach einem kalten und feuchten Frühjahr seit Beginn der Schoßphase und der Blüte des Rapses keine nennenswerten Niederschläge. „Dank der moderaten Temperaturen reichte der Wasservorrat im Boden für die ertragsstarken Regionen noch aus“, erklärt Rainer Widdel, gemeinsam mit Alexander Nergonewitsch Geschäftsführer der Gesellschaft. Anders sieht es jedoch nördlich der A 2 aus. „Auf den leichten Böden fiel das Wasserhaltungsvermögen zu gering aus und es ist zu Trockenschäden gekommen“, so Widdel.

Mais, Rübe und der späte Weizen freuten sich über Niederschläge
Der Regen der vergangenen Woche brachte regional unterschiedliche Niederschläge von 50 bis 150 Liter/qm. Das sorgte für Entspannung auf den Feldern. Vor allem der Mais und die Rübe profitierten davon. Auch der späte Weizen auf den Ton- und Lößboden konnte das Wasser gut gebrauchen. In den sandigen Regionen kam der Regen hingegen zu spät.

agrav.is/regionale-ernte (https://www.agravis.de/de/pflanzenbau/ernte/ernte-regional/index.html)

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit über 6.600 Mitarbeiter:innen rund 9,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitz ist Münster.
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