Das Lipödem-Geheimnis: Warum Lifestyle stärker ist als jede OP

Lipödem ist eine chronische Erkrankung, die viele Frauen betrifft. Sie geht mit Schmerzen, Schwellungen und einer ungleichmäßigen Fettverteilung einher, besonders an Beinen und Armen. Während einige Betroffene auf medizinische Eingriffe wie die Liposuktion setzen, gibt es auch andere Wege, um mit den Symptomen umzugehen. Ernährung, Bewegung und gezielte Veränderungen im Alltag können dazu beitragen, die Beschwerden zu lindern und das Wohlbefinden zu steigern.

Viele Betroffene stellt Lipödem vor große Herausforderungen – nicht nur körperlich, auch emotional. Oft fühlen sich Frauen machtlos gegenüber den Veränderungen ihres Körpers, insbesondere wenn gängige Maßnahmen wie Diäten nicht den gewünschten Erfolg bringen. Die Frage, ob eine Ernährungsumstellung überhaupt etwas bewirken kann, wird dabei immer wieder gestellt.

Lipödem und der Mythos der Diät-Resistenz

PlusPerfekt – Magazin für Curvy Fashion (https://www.plusperfekt.de/shop) – sprach mit Katharina Stütz. Sie ist Humanbiologin, zertifizierte Fitness- und Gesundheitstrainerin sowie Expertin für nachhaltige Lipödem-Lösungen. Mit über zehn Jahren Erfahrung und praxiserprobten Methoden zeigt sie Frauen, wie sie ihren Lebensstil ganzheitlich optimieren können – ohne invasive Eingriffe, dafür mit langfristigen Ergebnissen. Aus ihrer Arbeit weiß sie: „Lipödem wird oft als „diät-resistent“ bezeichnet, was für viele Frauen frustrierend ist.“ Der Begriff suggeriert, dass eine Ernährungsumstellung keine Wirkung zeigt. Tatsächlich geht es aber nicht darum, weniger zu essen, sondern die richtigen Nahrungsmittel auszuwählen, informiert die Humanbiologin.

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Die 5 größten Ängste, die uns zurückhalten – und wie du sie überwindest

Wie oft denkst du daran, etwas zu verändern? Vielleicht träumst du von einem neuen Beruf, einer aufregenden Reise oder einem erfüllteren Alltag. Doch statt den ersten Schritt zu machen, bleibst du in deinem gewohnten Umfeld. Warum ist das so? Ganz einfach: Ängste halten uns zurück. Sie flüstern uns Zweifel zu, lähmen unseren Mut und lassen uns glauben, es sei sicherer stillzustehen, statt etwas zu wagen. Doch was, wenn du gar keine Angst vor deinen Ängsten haben musst?

PlusPerfekt – Magazin für Diversity in Fashion (https://www.plusperfekt.de)- hat darüber mit Coach und Buchautorin Barbara Hofmeister gesprochen – sie nennt sich selbst „Zukunftsarchitektin“. Und genau das macht ihren Ansatz so besonders: Barbara hilft Menschen dabei ihr Leben nicht einfach nur zu „verwalten“, sondern die Komfortzone zu verlassen, aktiv an sich und seiner Zukunft zu arbeiten.

Gemeinsam mit Barbara entlarven wir die fünf größten Ängste, die uns von unseren Träumen abhalten – und wie wir sie ein für alle Mal überwinden.
1. Angst vor dem Scheitern

Der Gedanke, zu scheitern, ist für viele der größte Blockierer. Du fragst dich: „Was, wenn es nicht klappt? Was, wenn ich versage?“ Diese Angst hat einen unglaublich mächtigen Einfluss, weil sie dich davon abhält, überhaupt anzufangen.

Um sie zu überwinden, darfst du lernen, Scheitern als Teil des Prozesses zu akzeptieren. Erfolg entsteht selten ohne Fehler. Schreib dir auf, was im schlimmsten Fall passieren könnte – und überlege, wie du damit umgehen würdest. Oft stellst du fest, dass das vermeintliche „Desaster“ gar nicht so dramatisch ist. Jede Erfahrung, ob positiv oder negativ, bringt dich näher an dein Ziel.

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Hitze in der Stadt – Verbraucherinformation der DKV

Sommerhitze in der Stadt – Was der Körper jetzt braucht

Hitze in der Stadt - Verbraucherinformation der DKV

Temperaturen über 30 Grad sind eine echte Herausforderung für unseren Körper. (Bildquelle: ERGO Group)

Europas Städte heizen sich immer mehr auf. Wo Asphaltböden, Betonwände und reflektierende Glasfassaden dominieren, klettert das Thermometer häufig über die 30-Grad-Marke. Damit wird selbst ein kurzer Gang zum Bäcker zur schweißtreibenden Angelegenheit. Wie Städter die Hitze gut überstehen, weiß Solveig Haw, Ärztin und Gesundheitsexpertin der DKV Deutsche Krankenversicherung AG.

Schattige Routen wählen, Einkaufszeiten verändern

Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte möglichst schattige Routen aussuchen. Parks und Straßen mit Bäumen bieten angenehmen Schatten und oftmals einen kühlen Luftzug. Solveig Haw, Ärztin und Gesundheitsexpertin der DKV, rät:

Wer die Möglichkeit hat, sollte gerade in der Mittagszeit ein schattiges Plätzchen aufsuchen und die direkte Sonneneinstrahlung meiden.
Ein kleiner Umweg zugunsten schattiger Wege kann hier einen großen Unterschied machen und dem Kreislauf guttun.
Extreme Temperaturwechsel, etwa beim Betreten eines klimatisierten Gebäudes, belasten den Körper zusätzlich. Daher ist es empfehlenswert, Aktivitäten wie Einkäufe möglichst früh oder spät zu erledigen.

Lieber langsamer unterwegs sein

Wer mit dem Rad unterwegs ist, sollte nicht in der prallen Mittagshitze in die Pedale treten. Und wenn es doch nötig ist:
Fahren Sie langsamer und gleichmäßiger, um Ihren Kreislauf nicht zu überlasten.
Wenn Sie merken, dass es zu viel wird, legen Sie eine Pause im Schatten ein und trinken Sie Wasser.
Sport auf die Morgen- oder Abendstunden verlegen. Intensive Bewegung in der prallen Sonne vermeiden.
Grundsätzlich gilt es, anstrengende Fahrten, hohe Geschwindigkeiten oder lange Steigungen zu vermeiden

Wasser trinken – auch unterwegs

Bei hohen sommerlichen Temperaturen verliert unsere Körper viel Wasser und das oft unbemerkt.
Bis zu einem halben Liter pro Stunde sind bei Temperaturen über 30 Grad möglich, so die Gesundheitsexpertin.
Deshalb ist es wichtig, auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme zu achten.
Fußgänger und Radfahrer, die länger unterwegs sind, sollten deshalb immer eine wiederverwendbare Trinkflasche dabeihaben.
Ein nasses Tuch im Nacken oder auf der Stirn hilft schnell, sich abzukühlen.
Viele Städte stellen inzwischen mit öffentlichen Trinkbrunnen kostenlos Wasser zur Verfügung.

Luftige Kleidung und Sonnenschutz

Leichte, atmungsaktive Materialien wie Baumwolle oder Leinen helfen der Haut, zu atmen und Schweiß besser abzuleiten.
Helle Farben reflektieren das Sonnenlicht besser als dunkle Töne und ein Hut oder eine Kappe schützt den Kopf vor direkter Sonneneinstrahlung.
Bei starker UV-Strahlung sollten unbedeckte Körperstellen regelmäßig mit hohem Lichtschutzfaktor eingecremt werden, rät Haw.
Das schützt nicht nur vor Sonnenbrand, sondern auch vor langfristigen Hautschäden.
Auch die Augen können durch UV-Strahlung geschädigt werden. Sonnenbrille mit UV-Schutz tragen.

Gesundheit geht vor – Warnsignale beachten

„Temperaturen über 30 Grad sind eine echte Herausforderung für unseren Körper. Besonders ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen sind bei Hitze gefährdet,“ weiß Haw und rät dazu, regelmäßig auch ans Trinken zu erinnern.
Wer sich unwohl fühlt, Schwindel, Kopfschmerzen oder starkes Schwitzen bemerkt, sollte sich so schnell wie möglich eine Pause gönnen und Flüssigkeit zu sich nehmen.
Im Zweifelsfall oder bei anhaltenden Symptomen sollte Betroffene medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

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Über die DKV
Seit über 98 Jahren ist die DKV mit ihren bedarfsgerechten und innovativen Produkten eine führende Kraft in der Gesundheitsversorgung. Als Spezialistin bietet sie privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices an. Auch die Organisation einer hochwertigen medizinischen Versorgung zählt zu den Kernkompetenzen der DKV. Im Jahr 2024 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 5,4 Mrd. Euro.
Die DKV gehört als Spezialistin für Krankenversicherung der ERGO und damit der Muttergesellschaft Munich Re an, einem der weltweit größten Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.dkv.com

Disclaimer
Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der DKV Deutsche Krankenversicherung beruhen. Bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Entwicklungen, insbesondere die Ergebnisse, die Finanzlage und die Geschäfte unserer Gesellschaft wesentlich von den hier gemachten zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
Die obigen inhaltlichen und gesundheitsbezogenen Ausführungen sind nach bestem Wissen erstellt, jedoch rechtlich unverbindlich und begründen insbesondere keinerlei Ansprüche gegenüber der Gesellschaft.

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Sportunfälle – Verbraucherinformation der ERGO Group

Sport ist gesund – aber auch riskant – Wie sich häufige Sportverletzungen vermeiden lassen

Sportunfälle - Verbraucherinformation der ERGO Group

Mehr als ein Drittel aller Sportunfälle passiert auf dem Fußballplatz.

Sport belebt Körper und Geist, aber manchmal leider auch die Unfallstatistik. Eine aktuelle Auswertung von ERGO für 2024 zeigt: Gerade beliebte Sportarten wie Fußball, Ski- und Radfahren bergen das größte Risiko. Helena Biewer, Unfallexpertin von ERGO, erklärt, wo die Verletzungsgefahr am höchsten ist – und wie Sportbegeisterte effektiv vorbeugen können.

Sportverletzungen – die Zahlen steigen

Bergsteigen, Fallschirmspringen oder Tauchen – viele Menschen denken bei einer hohen Verletzungsgefahr zuerst an Risikosportarten. Doch eine aktuelle Statistik von ERGO zeigt: Volkssportarten wie Fußball, Ski- und Radfahren sorgten 2024 zusammen für fast zwei Drittel der 6.615 Sportunfälle. Insgesamt stiegen diese um 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Gerade im Amateurbereich ist das Verletzungsrisiko besonders hoch“, erläutert Helena Biewer, Unfallexpertin von ERGO. „Sie ziehen je nach Schwere schnell eine monatelange Pause nach sich – das sollte niemand unterschätzen.“

Überraschend: Fußball führt die Unfallstatistik an

Mehr als ein Drittel aller Sportunfälle passiert auf dem Fußballplatz. Mit 2.425 Unfällen bleibt die beliebteste Sportart der Welt trauriger Spitzenreiter. „Schnelle Richtungswechsel und Zweikämpfe um den Ball machen den besonderen Reiz von Fußball aus, führen aber auch zu einer höheren Verletzungsgefahr“, weiß die ERGO Expertin. Und auch beim Ski- und Radfahren reichen schon kleinere Stürze aus, um leichte bis schwere Verletzungen zu verursachen. Ein Helm schützt dabei vor Kopfverletzungen – er sollte deshalb beim Rad- und Skifahren zur Grundausstattung gehören.

Risiken auch in anderen Sportarten

Hinter dem Spitzentrio rangieren Reiten (213 Unfälle), Handball (192), Volleyball (131) und Tennis (83). Bei Kontaktsportarten treten Knochenbrüche und Bänderverletzungen häufig dann auf, wenn eigentlich spaßige Spiele plötzlich zu verbissenen Wettkämpfen mutieren. „Respekt und Rücksichtnahme sind elementare Werte des Sportsgeists und können auch so mancher vermeidbaren Verletzung vorbeugen“, betont Biewer.

Verletzungen vorbeugen

Komplett verhindern lassen sich Verletzungen nicht – doch Sportler können das Risiko senken. Eine gute Vorbereitung ist dabei oberstes Gebot. Dazu gehören gezielte Aufwärm- und Mobilisationsübungen für die beanspruchten Muskelgruppen und Gelenke. Wer Fußball, Handball oder andere dynamische Sportarten spielt, sollte vorher kurze Antritte und Richtungswechsel trainieren, um die Gelenke auf die Belastung vorzubereiten. „Einfache Warm-ups können beispielsweise das Risiko für Fußballverletzungen etwa um die Hälfte senken“, so die ERGO Expertin. Denn Verletzungen beim Fußballspielen können folgenreich sein: So kann beispielsweise die Genesung nach einem Kreuzbandriss bis zu 12 Monate dauern. Dann sind Assistenzleistungen aus der privaten Unfallversicherung eine entscheidende Hilfe. Und wer nach einer Verletzung schnell wieder fit werden möchte, sollte dem Körper ausreichend Regeneration gönnen.

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Über ERGO Group AG
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa.
Weltweit ist die Gruppe in über 20 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. ERGO bietet ihren Privat- und Firmenkunden ein breites Produktportfolio in allen wesentlichen Versicherungssparten sowie vollumfängliche Assistance- und Serviceleistungen. Unter dem Dach der ERGO Group AG steuern mit der ERGO Deutschland AG, ERGO International AG und ERGO Technology & Services Management AG drei Einheiten die Geschäfte und Aktivitäten der ERGO Group. In diesen sind jeweils das deutsche und internationale Geschäft sowie die globale Steuerung von IT und Technologie-Dienstleistungen gebündelt. Rund 37 000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder selbstständige Vermittler für die Gruppe. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte ERGO einen Versicherungsumsatz von 20,8 Milliarden Euro und ein Ergebnis von 810 Millionen Euro. ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo.com.

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Prof. Dr. Markus Masin: Strategien zur Früherkennung von Mangelernährung in Kliniken

Dr. Masin zeigt, wie strukturierte Screening-Verfahren die Erkennung von Mangelernährung revolutionieren und bessere Behandlungsergebnisse ermöglichen.

Prof. Dr. Markus Masin: Strategien zur Früherkennung von Mangelernährung in Kliniken

Prof. Dr. Markus Masin

Um die Versorgungsqualität nachhaltig zu verbessern, plädiert Prof. Dr. Markus Masin für die Integration nutritiver Bewertungen in klinische Routineabläufe. Durch frühzeitige Intervention können nicht nur Komplikationen signifikant reduziert, sondern auch Krankenhausaufenthalte verkürzt und die Genesungszeit beschleunigt werden. Seine Tätigkeit in der Uniklinik Münster bis 2015 hat gezeigt, dass ein standardisiertes Vorgehen einen entscheidenden Unterschied für Patientenergebnisse macht.

Die stille Epidemie in deutschen Kliniken

Mangelernährung betrifft etwa 20-50 % aller Krankenhauspatienten in Deutschland, variierend je nach Fachabteilung und Patientenpopulation. Diese alarmierend hohe Prävalenz bleibt dennoch oft unbemerkt, da die Symptome häufig der Grunderkrankung zugeschrieben werden. Fachexperten bezeichnen dies als „stille Epidemie“, die systematische Aufmerksamkeit erfordert.

„Was viele Kollegen nicht sofort erkennen, ist die Tatsache, dass Mangelernährung nicht nur ein Gewichtsproblem ist, sondern ein komplexes Syndrom mit tiefgreifenden Auswirkungen auf nahezu jedes Organsystem“, erklärt der Professor in Ernährungswissenschaften in seinen Fachvorträgen. Die frühzeitige Identifikation gefährdeter Patienten wird dadurch zur klinischen Herausforderung.

Die aktuelle Datenlage ist beunruhigend: Bei chirurgischen Patienten liegt die Prävalenz der Mangelernährung bei etwa 30 %, in der Geriatrie sogar bei über 50 %. Besonders problematisch ist die Situation in der Onkologie, wo bis zu 80 % der Patienten im Laufe ihrer Behandlung eine Form der Mangelernährung entwickeln. Trotz dieser alarmierenden Zahlen bleiben viele Fälle unentdeckt oder werden erst spät im Krankheitsverlauf diagnostiziert.

Multisystemische Konsequenzen nutritiver Defizite

Der menschliche Körper reagiert auf anhaltende Mangelernährung mit einer Kaskade physiologischer Veränderungen. Basierend auf langjähriger Forschung hat Prof. Dr. Masin die wichtigsten klinischen Konsequenzen zusammengefasst:

– Beeinträchtigte Immunfunktion mit bis zu 50 % erhöhter Infektanfälligkeit
– Wundheilungsstörung und ein dreifach erhöhtes Dekubitusrisiko
– Progressiver Muskelabbau mit resultierender Mobilitätseinschränkung
– Kardiologische Komplikationen durch Elektrolytverschiebungen

Die wirtschaftlichen Folgen unerkannter Mangelernährung sind erheblich. Statistische Erhebungen zeigen eine durchschnittliche Verlängerung der Krankenhausaufenthalte um 3-7 Tage bei mangelernährten Patienten, was die Behandlungskosten um bis zu 50 % steigern kann. Für das deutsche Gesundheitssystem bedeutet dies eine jährliche Mehrbelastung von schätzungsweise 9 Milliarden Euro – ein Betrag, der durch konsequentes Screening und frühzeitige Intervention deutlich reduziert werden könnte.

Evidenzbasierte Screening-Methoden nach Dr. Masin

Die systematische Früherkennung erfordert ein durchdachtes, methodisches Vorgehen. Der Ernährungsexperte hat verschiedene Screening-Ansätze evaluiert und ein mehrstufiges Konzept entwickelt, das inzwischen in zahlreichen Kliniken implementiert wurde.

„Der ideale Moment für ein erstes Screening ist die stationäre Aufnahme“, betont Dr. Masin. „Dieses Zeitfenster ermöglicht uns, nutritive Interventionen von Beginn an in den Behandlungsplan zu integrieren.“ Seine Erfahrungen zeigen, dass ein frühes Assessment die Wahrscheinlichkeit einer adäquaten Ernährungstherapie um mehr als das Dreifache erhöht. Bei längeren Krankenhausaufenthalten empfiehlt er zudem regelmäßige Folgeuntersuchungen, idealerweise in wöchentlichen Abständen.

Ein weiterer kritischer Aspekt ist die Standardisierung des Screening-Prozesses. „Spontane und unsystematische Beurteilungen führen häufig zu Fehleinschätzungen“, erklärt der Ernährungsmediziner. „Selbst erfahrene Kliniker übersehen ohne strukturierte Verfahren etwa 50 % der Mangelernährungsfälle.“ Daher ist die Implementierung validierter Tools unerlässlich.

Validierte Screening-Instrumente im Vergleich

Bei der Auswahl geeigneter Assessment-Tools differenziert der Ernährungsspezialist nach klinischem Kontext und Patientenpopulation:

1. Nutritional Risk Screening 2002 (NRS-2002) Mit einer Sensitivität von über 90 % besonders geeignet für den Einsatz im Akutkrankenhaus
2. Mini Nutritional Assessment (MNA) Speziell für geriatrische Patienten optimiert, erfasst neben aktuellen Defiziten auch Risikofaktoren
3. GLIM-Kriterien (Global Leadership Initiative on Malnutrition) Neuerer internationaler Konsens zur einheitlichen Diagnosestellung

Die Kombination subjektiver Assessments mit objektiven Messverfahren steht im Zentrum des entwickelten Konzepts. Ergänzend werden Biomarker wie Serumalbumin, Transferrin und Vitamin-D sowie Körperanalyseverfahren wie die bioelektrische Impedanzanalyse (BIA-Messung) eingesetzt.

Zweistufiges Screening-Konzept für die klinische Praxis

Um die Balance zwischen Praktikabilität und diagnostischer Genauigkeit zu optimieren, empfiehlt Dr. Masin ein zweistufiges Vorgehen. In der ersten Stufe erfolgt ein kurzes Prescreening mit wenigen gezielten Fragen, etwa nach ungewolltem Gewichtsverlust oder verminderter Nahrungsaufnahme. Bei auffälligen Ergebnissen schließt sich ein detaillierteres Assessment durch spezialisierte Fachkräfte an.

Dieses Vorgehen ermöglicht einen effizienten Einsatz der vorhandenen Ressourcen und konzentriert die intensivere Diagnostik auf Patienten mit erhöhtem Risiko. Während seiner Tätigkeit im UKM, wo er bis einschließlich 2015 tätig war, konnte mit diesem Ansatz die Erkennungsrate von Mangelernährung von ursprünglich 32 % auf über 85 % gesteigert werden, ohne den klinischen Arbeitsablauf signifikant zu belasten.

Implementierung effektiver Screening-Programme in den Klinikalltag

Die erfolgreiche Einführung systematischer Screenings erfordert mehr als die bloße Auswahl geeigneter Instrumente. „Der Widerstand gegen neue Routinen ist im hektischen Klinikalltag eine natürliche Reaktion“, erklärt Prof. Dr. Masin. „Erfolgreiche Implementierung beginnt daher mit Bewusstseinsbildung und endet bei der nahtlosen Integration in bestehende Arbeitsabläufe.“

Die Erfahrungen zeigen, dass erfolgreiche Implementierungsprojekte vier Kernelemente umfassen: klare Zuständigkeiten, standardisierte Prozesse, kontinuierliche Schulung und regelmäßiges Feedback. Basierend auf diesen Prinzipien wurde ein modulares Implementierungskonzept entwickelt, das an die spezifischen Gegebenheiten unterschiedlicher klinischer Einrichtungen angepasst werden kann.

Das nutritive Screening-Team: Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Früherkennung und Behandlung von Mangelernährung kann nicht von einer einzelnen Berufsgruppe bewältigt werden. „Der Schlüssel liegt in der interdisziplinären Vernetzung“, betont der Experte. Sein Modell bezieht verschiedene Professionen ein – vom ärztlichen Dienst über Pflegefachkräfte bis hin zu spezialisierten Ernährungsberatern.

Dieses Teamkonzept führte an den vom Ernährungsmediziner betreuten Kliniken zu einer Steigerung der Screening-Rate von ursprünglich 23 % auf über 85 % innerhalb von sechs Monaten. Unterstützt wird der Prozess durch digitale Systeme, die automatisierte Erinnerungen bei fehlendem Screening generieren und die standardisierte Dokumentation erleichtern.

Maßgeschneiderte Interventionsstrategien

Die Identifikation gefährdeter Patienten bildet nur den Ausgangspunkt eines umfassenden Versorgungskonzepts. „Screening ohne nachfolgende Intervention ist nutzlos“, betont Markus Masin. Seine Erfahrungen zeigen, dass die Implementierung standardisierter Handlungspfade die Versorgungsqualität erheblich verbessern kann.

Bei leichter bis mittlerer Mangelernährung steht die Verbesserung der spontanen Nahrungsaufnahme im Vordergrund:

– Angereicherte Speisen mit erhöhter Energie- und Proteindichte
– Optimierte Speiseplanung unter Berücksichtigung individueller Vorlieben
– Anpassung der Nahrungskonsistenz bei Kau- und Schluckstörungen

Bei ausgeprägter Mangelernährung oder unzureichender oraler Nahrungsaufnahme kommen intensivere Interventionen zum Einsatz, die von der Supplementierung über enterale bis hin zur parenteralen Ernährung reichen. „Die Wahl der Ernährungsform folgt dem Prinzip: So natürlich wie möglich, so invasiv wie nötig“, erläutert der Experte in seinen Fachvorträgen.

Ausblick: Entwicklungsperspektiven in der klinischen Ernährungsmedizin

Die Früherkennung und Behandlung von Mangelernährung hat sich in den letzten Jahren zu einem zentralen Qualitätsindikator moderner Gesundheitsversorgung entwickelt. In der Zukunftsperspektive sehen Fachexperten weitere Entwicklungspotenziale, insbesondere in der digitalen Transformation des Screenings und in der engeren Verzahnung stationärer und ambulanter Versorgungsstrukturen.

Ein besonderer Fokus der aktuellen Forschungsarbeit von Prof. Dr. Markus Masin liegt auf der Entwicklung prädiktiver Modelle, die durch Kombination verschiedener Parameter das individuelle Risiko für ernährungsbedingte Komplikationen frühzeitig identifizieren können. Diese Arbeit führt er heute über die deutsche Stiftung gegen krankheitsbedingt Mangelernährung www.dsgme.org (https://dsgme.org/) fort, mit der er strukturiert Patienten unterstützt, sowie über die Hausarztpraxis von Dr. Martin Holtmeier in Münster, in der Ernährungssprechstunden angeboten werden.Die wissenschaftliche Arbeit ist über das Medical Institut For Nutriotion, Science and Technology (MINST) in Riga organisiert: www.minst.lv (https://minst.lv/). „Unser langfristiges Ziel ist die vollständige Integration des Ernährungsscreenings in alle klinischen Pfade“, fasst Prof. Dr. Markus Masin seine Vision zusammen. „Mangelernährung ist behandelbar – wenn wir sie rechtzeitig erkennen.“

Die Corpus Linea GmbH mit Sitz in Altenberge ist ein spezialisiertes Beratungsunternehmen im Gesundheitswesen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Masin unterstützt es Ärzte und Einrichtungen bei medizinisch-pharmazeutischen Fragen – insbesondere im Bereich klinische Ernährung und Regressmanagement. Ziel ist die Verbindung medizinischer Expertise mit wirtschaftlicher Beratung zur Sicherung einer hochwertigen Patientenversorgung.

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Exklusive Erkenntnisse: THE BALANCE beobachtet diese schwerwiegenden psychischen Belastungen bei Prominenten

Exklusive Erkenntnisse: THE BALANCE beobachtet diese schwerwiegenden psychischen Belastungen bei Prominenten

(Foto: THE BALANCE) Prominente leiden besonders häufig unter diesen typischen psychischen Problemen.

– Wissenschaftliche Studien zu dieser Zielgruppe fehlen, aber THE BALANCE verfügt über 20 Jahre fundierte Erfahrung mit der Zielgruppe
– Bindungstrauma in der Kindheit Hauptursache für spätere Probleme wie Essstörungen oder Suchterkrankungen
– Ruhm führt häufig zu Misstrauen und sozialer Paranoia
– Substanzmissbrauch als Folge fehlender Alltagsstruktur, finanzieller Konsequenzen und sozialen Rückhalts

(Mallorca/Zürich, Juni 2025) Sie stehen im Rampenlicht, gelten als Ikonen ihrer Zeit, machen Millionen Menschen glücklich – und leiden dennoch unter einem Druck, der für Außenstehende kaum vorstellbar ist. Was auf Social Media wie ein Traumleben erscheint, ist für viele Prominente ein seelischer Ausnahmezustand: Einsamkeit, emotionale Instabilität, Bindungstrauma, Suchterkrankungen und Misstrauen prägen das Innenleben vieler Celebrities. Die internationale Luxus-Rehaklinik THE BALANCE RehabClinic, in der kürzlich auch Kanye West und seine Frau Bianca Censori behandelt wurden, spricht offen über die häufigsten psychischen Herausforderungen in dieser besonderen Zielgruppe – und darüber, was die Betroffenen wirklich brauchen. „Es gibt zu diesen Phänomenen keine wissenschaftlichen Studien, keine Fachliteratur – nur praktische Erfahrung“, sagt Dr. Sarah Boss, Klinikleiterin bei THE BALANCE, die seit über 20 Jahren mit dieser Zielgruppe arbeitet. „Die Einzigen, die die seelischen Belastungen dieser Menschen wirklich verstehen, sind diejenigen, die direkt mit ihnen arbeiten – und davon gibt es nur sehr wenige.“

Kindheit ohne Bindung: Wenn Nähe fehlt
Viele Prominente, so die jahrelange Erfahrung von THE BALANCE, kommen aus leistungsorientierten Familien, in denen sie – meist unabsichtlich und bereits früh – elterliche Abwesenheit erlebt haben. Ersatzpflege durch Nannys oder Internatsaufenthalte sind keine Seltenheit. Statt Nähe und Sicherheit stehen dafür Erfolgsdruck und Perfektion im Vordergrund – die Grundbedürfnisse des Kindes werden nicht erfüllt. „Wir sehen bei dieser Zielgruppe häufig ausgeprägte Bindungstraumata. Diese können durch Vernachlässigung, Überfürsorge oder auch Missbrauch der Eltern entstehen“, sagt Gita Chaudhuri, Psychotherapeutin bei THE BALANCE. „Oft ist es kein einzelnes dramatisches Ereignis, sondern die familiäre Dynamik und Erziehungsweise, die tiefe Spuren hinterlässt.“ Dadurch entsteht bei vielen Betroffenen eine große emotionale Leere, die sich im späteren Leben in Form von Essstörungen, Sucht oder Beziehungsstörungen manifestiert. Gleichzeitig interpretiert das Kind die emotionale Abwesenheit der Eltern als eigenes Versagen. „Kinder sind so abhängig von ihren Eltern, dass sie nie verstehen können, dass mit diesen etwas nicht stimmt, also denken sie, mit ihnen selbst stimme etwas nicht“, erklärt Dr. Boss: „Es braucht viel therapeutische Arbeit, um dieses Muster zu durchbrechen. Die Betroffenen brauchen eine korrigierende Erfahrung, ein ,Re-Parenting‘. Genau das kann eine gesunde Bindung zu einer Therapeutin oder einem Therapeuten über die Zeit leisten.“

Enormer Druck und Angst, ausgenutzt zu werden, führen zu sozialem Rückzug
Prominente stehen täglich unter massivem Druck: Sie „müssen“ immer funktionieren, dauerhaft Höchstleistungen bringen – und das vor einer Öffentlichkeit, die keine Fehler verzeiht. „Normale Menschen dürfen zusammenbrechen, Prominente nicht. Um ihr öffentliches Image nicht zu gefährden, müssen sie jederzeit perfekt wirken“, so Dr. Sarah Boss. Dieser Druck trifft im Showbusiness oft auf ein instabiles soziales Umfeld. „Viele vermeintliche enge Freunde sind nur da, solange sie am Erfolg mitverdienen. Unsere Klienten wissen irgendwann nicht mehr, wer es ehrlich meint und wer nur wegen Ruhm oder Geld da ist“, sagt Gita Chaudhuri. Dieses Misstrauen reicht sogar bis in die intimsten Beziehungen hinein – und kann sich bis hin zur sozialen Paranoia ausweiten: „Wird diese Person auch bei mir bleiben, wenn ich nicht mehr berühmt bin?“ Besonders deutlich wird diese Dynamik während der Corona-Pandemie: „Als alles plötzlich stillsteht – Events, Auftritte, Partys -, hat sich niemand mehr gemeldet. Diese Einsamkeit hat viele unserer Klienten hart getroffen“, so Dr. Boss. Zurück bleibt das Gefühl, wertlos zu sein und ausgenutzt zu werden. Rückzug und Isolation werden zur Selbstschutzstrategie. „Viele Prominente, die zu uns kommen, empfinden keinen Spaß mehr am Leben. Die kleinen Freuden wie Freundschaften, Ausgehen, einfach normal sein – all das ist verloren gegangen“, sagt Dr. Boss. Um die Leere zu füllen, greifen viele Betroffene zu Drogen.

Drogensucht als stille Folge des Ruhms
Substanzmissbrauch gehört zu den häufigsten Herausforderungen in der Therapie prominenter Persönlichkeiten bei THE BALANCE. Alkohol, Medikamente und Drogen sind in dieser Welt nicht nur leicht verfügbar, sondern werden oft auch stillschweigend akzeptiert. Zudem fehlt aufgrund der strukturellen Leere im Promi-Alltag die Selbstdisziplin, den Konsum nicht ausufern zu lassen. Äußere Ankerpunkte, wie etwa feste Arbeitszeiten, gibt es nicht. „Anders als Privatpersonen müssen Promis keine Konsequenzen fürchten, wie etwa Jobverlust oder Verdienstausfall“, erklärt Dr. Sarah Boss. In einem Umfeld, in dem niemand mehr „Stopp“ sagt, bleibt selbstzerstörerisches Verhalten oft unbeachtet oder unausgesprochen, aus Rücksicht auf den Status der betroffenen Person. Auf diesen Lifestyle wird kaum jemand vorbereitet. „Um mit dieser Form von Freiheit gesund umzugehen, braucht es ein hohes Maß an innerer Stabilität und ein gesundes soziales Umfeld. Genau das, was vielen Prominenten aufgrund ihrer familiären Herkunft fehlt“, so Sarah Boss. „Es ist unsere Aufgabe, diese innere Balance in einem intensiven therapeutischen Prozess aufzubauen.“

In einer aktuellen Podcastfolge von THE BALANCE spricht Dr. Sarah Boss detailliert über die psychischen Belastungen von Prominenten. Hier anschauen. (https://www.youtube.com/watch?v=s5cSCh57qhA)

Mehr Informationen zu The Balance RehabClinic finden Sie unter www.balancerehabclinic.de (https://www.balancerehabclinic.de).

THE BALANCE ist ein Luxus-Retreat auf Mallorca, das sich auf exklusive und diskrete Reha-Maßnahmen spezialisiert hat. Gründer und Geschäftsführer von THE BALANCE ist der Schweizer Unternehmer Abdullah Boulad (44). Mit einem multidisziplinären Team von rund 70 Ärzten, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Personal Managern und einer ganzen Reihe von Komplementärtherapeuten hat er eine der weltweit renommiertesten Therapieeinrichtungen für Suchtprobleme, psychische Erkrankungen und Gesundheitsfragen geschaffen. Hier bietet er seinen Klienten individuell zugeschnittene Kuren in luxuriöser Umgebung an. Das Angebot umfasst die drei Säulen Suchttherapie (Alkohol, Drogen, Medikamente, Sex etc.), psychische Erkrankungen (Angststörungen, Burnout, Depression, Trauma und posttraumatische Belastungsstörung) und Gesundheitsbehandlung (Stress, Anti-Aging, chronische Schmerzen, Schlafstörungen etc.). Ein Schwerpunkt des evidenzbasierten medizinischen Konzepts von THE BALANCE ist auch der Einsatz neuester wissenschaftlicher und technologiebasierter Therapieansätze, wie Neuro- und Biofeedbacksysteme oder transkranielle Gleichstromstimulation, für die das Unternehmen permanent hohe Summen in neue Technologien und medizinische Geräte investiert. Ärztliche Leiterin ist Dr. Sarah Boss. THE BALANCE ist ausschließlich für Privatpatienten.

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Physiotherapie überlastet: Neues Online-Programm hilft

Neu entwickeltes Online-Programm will dazu beitragen, diese Versorgungslücke bei Schulter-Nacken Beschwerden zu schließen.

Physiotherapie überlastet: Neues Online-Programm hilft

Schulter-Nacken Schmerz

Physiotherapie überlastet: Neues Online-Programm soll Versorgungslücke bei Schulter-Nacken-Beschwerden schließen

Kernen, 26.06.2025 – Wer aktuell eine physiotherapeutische Behandlung benötigt, braucht Geduld: Termine sind in vielen Regionen rar, Wartezeiten lang. Gleichzeitig nehmen körperliche Beschwerden – vor allem im Schulter- und Nackenbereich – weiter zu. Ein neu entwickeltes Online-Programm will nun dazu beitragen, diese Lücke zu schließen – mit einem niedrigschwelligen, digitalen Angebot zur Selbsthilfe.

„Die Nachfrage nach physiotherapeutischer Unterstützung ist groß – aber das Angebot kann kaum mithalten“, sagt Rücken- und Gelenkexperte Heiko Fündling. „Gerade bei chronischen oder wiederkehrenden Beschwerden reichen vereinzelte Termine von 20 Minuten oft nicht aus. Es fehlt an kontinuierlicher Begleitung und an Zeit, um Beschwerden ganzheitlich zu behandeln.“
Aus dieser Beobachtung heraus entwickelte Fündling mit seinem Team ein digitales Trainingskonzept, das auf fundierten physiotherapeutischen Prinzipien beruht – aber unabhängig von Terminvergabe, Wartezeiten oder Praxisbesuchen funktioniert. Das Programm richtet sich an Menschen mit Schulter- und Nackenbeschwerden, die aktiv werden möchten, aber keine ausreichende Versorgung erhalten oder zeitlich eingeschränkt sind.

Alltagsnah, ortsunabhängig, strukturiert

Das Kombi-Paket „Bye Bye Schulter-Nacken-Schmerzen!“ vereint ein sechswöchiges Intensivprogramm für gezielte Nacken- und Schulterübungen mit einem ergänzenden Ganzkörper-Ausgleichstraining über acht Wochen. So wird nicht nur effektiv gelindert, sondern auch langfristig vorgebeugt – einfach und alltagstauglich.

Kursinhalt im Überblick:

-8 Wochen gezielte Übungen gegen Schulter- und Nackenbeschwerden
-Tägliche Einheiten à 5-10 Minuten – flexibel integrierbar
-Videoanleitungen & Hintergrundwissen zur nachhaltigen Wirkung
-Ohne Geräte – ideal für zuhause oder unterwegs

„Unser Ziel war es nicht, Physiotherapie zu ersetzen“, betont Fündling, „sondern ein ergänzendes Angebot zu schaffen, das Patient:innen in ihrer Eigenverantwortung stärkt und Versorgungslücken überbrückt – gerade dann, wenn kein Termin verfügbar ist.“
Digitaler Zugang statt langer Wartezeit

Das Programm ist sofort online nutzbar – ohne Rezept, ohne Wartezeit. Besonders für Menschen, die sich frühzeitig um ihre Beschwerden kümmern möchten oder aus strukturellen Gründen keinen regelmäßigen Zugang zur Therapie haben, soll es einen niedrigschwelligen Einstieg bieten.

Krankenkassen-Beteiligung

Das Programm kann mit einem zertifiziertes Präventionsprogramm kombiniert werden, das von allen gesetzlichen Krankenkassen nach §20 SGB V bis zu 100 % erstattet wird. Bei regelmäßiger Teilnahme kann die Teilnahmebescheinigung ganz einfach zur Kostenerstattung eingereicht werden.

Weitere Informationen und Anmeldung: https://member.heikofuendling.com/ng/lp/schmerzfreier-schultern-nacken-paket

Als Experte für Rückengesundheit und langjähriger Physiotherapeut bin ich auf einer Mission, die negativen Auswirkungen des langes Sitzens zu bekämpfen und Menschen zu einem gesünderen Lebensstil zu führen. Mit meiner langen Erfahrung habe ich mir einen Namen gemacht und stehe für fundiertes Fachwissen und leidenschaftliche Motivation.
Ihr Heiko Fündling

Kontakt
PSP Fündling GbR
Heiko Fündling
Pfarrstr. 3
71394 Kernen
07151-707380
http://www.fitnessundphysio.de

Liebe als Führungskompetenz – Neues Sachbuch erschienen

Das neue Buch für erfolgreiche Führungskräfte: Liebe als Führungskompetenz – Mitarbeitende mit psychischen Störungen verstehen, Potenziale nutzen

Liebe als Führungskompetenz - Neues Sachbuch erschienen

Cover: Liebe als Führungskompetenz

Das neue Buch für erfolgreiche Führungskräfte: „Liebe als Führungskompetenz – Mitarbeitende mit psychischen Störungen verstehen, Potenziale nutzen“ von Daniel Elger de Castro Luís

Moderne Führung braucht Herz: Das neue Buch zeigt, wie empathische Führung psychische Gesundheit bei Mitarbeitenden stärken kann.

Feucht, Juni 2025 – Wie gelingt ein respektvoller Umgang mit Mitarbeitenden, die unter psychischen Belastungen leiden? Wie kann Führung gleichzeitig menschlich und effektiv sein – selbst in Zeiten von Druck und Veränderung? Der erfahrene Führungskräfte-Coach Daniel Elger de Castro Luís liefert in seinem neuen Buch „Liebe als Führungskompetenz – Mitarbeitende mit psychischen Störungen verstehen, Potenziale nutzen“ einen praxisnahen, empathischen Leitfaden für moderne Führung.

Das Buch richtet sich an Entscheider in Unternehmen, vom Handwerksbetrieb bis zum Großkonzern, und vermittelt mit einer klaren Sprache, zahlreichen Beispielen und konkreten Handlungsimpulsen, wie Führungskräfte ein wertschätzendes und psychisch sicheres Arbeitsumfeld schaffen können. Ob Depression, Burnout, Angststörung oder Anpassungskrise: Wer seine Mitarbeitenden besser versteht, kann nicht nur Leistung sichern, sondern Menschlichkeit und Loyalität im Unternehmen fördern.

Der Autor weiß, wovon er spricht. Nach über 25 Jahren Erfahrung in Kommunikation, Coaching und Unternehmensberatung, und geprägt von einem eigenen Weg durch Trauma, und Selbstheilung, bringt Daniel Elger de Castro Luís tiefes Verständnis, Mut zur Offenheit und echte Lebensnähe in seine Arbeit. Der Titel bildet den Auftakt einer Buchreihe zum Thema „Liebe als Führungskompetenz“.

Über den Autor:

Daniel Elger de Castro Luís lebt in Feucht bei Nürnberg. Er ist zertifizierter psychologischer Berater, Speaker und Dozent. Mit seinem Beratungsansatz unterstützt er seit vielen Jahren Führungskräfte dabei, Kommunikation, Haltung und Führungsverantwortung neu zu denken. Weitere Buchveröffentlichungen u. a.: „Social Media Trends 2025“, „Liebe – Trotz allem und gerade jetzt“.

Kontakt für Rezensionsexemplare, Interviews und weitere Informationen:
Daniel Elger de Castro Luís
Bahnhofstr. 8
90537 Feucht
Telefon: +49 151 124 09 660
Mail: mailto@danielelger.de
Website: www.danielelger.de

Buchdaten:
Liebe als Führungskompetenz – Mitarbeitende mit psychischen Störungen verstehen, Potenziale nutzen
-Link zu den Veröffentlichungen: https://bit.ly/4jxGneS
-Softcover, ISBN 978-3-384-55766-7, 29,95 EUR
-Hardcover, ISBN 978-3-384-55767-4, 34,95 EUR
-E-Book, ISBN 978-3-384-55768-1, 19,99 EUR
-Seiten: 286
-Verlag: Elger Publishing | Tredition

Daniel Elger de Castro Luís lebt in Feucht bei Nürnberg. Er ist zertifizierter psychologischer Berater, Speaker und Dozent. Mit seinem Beratungsansatz unterstützt er seit vielen Jahren Führungskräfte dabei, Kommunikation, Haltung und Führungsverantwortung neu zu denken. Weitere Buchveröffentlichungen u. a.: „Social Media Trends 2025“, „Liebe – Trotz allem und gerade jetzt“.

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Daniel Elger de Castro Luís
Daniel Elger de Castro Luís
Bahnhofstraße 8
90537 Feucht
015112409660

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Gegen Rückenschmerzen: Das Alfried Krupp Krankenhaus empfiehlt einfache Übungen zum Mitmachen

Das Wirbelsäulenzentrum am Krupp Krankenhaus bietet effektive Rückenübungen zur Kräftigung, Dehnung und Verbesserung der Wirbelsäulenbeweglichkeit für zu Hause.

Gegen Rückenschmerzen: Das Alfried Krupp Krankenhaus empfiehlt einfache Übungen zum Mitmachen

Alfried Krupp Krankenhaus

Das Alfried Krupp Krankenhaus (https://www.krupp-krankenhaus.de/) erweitert sein Angebot zur Rückengesundheit um ein praktisches Übungsprogramm, das Patienten eigenständig zu Hause durchführen können. Das Wirbelsäulenzentrum hat mit Physiotherapeut Marcio Bartos Maia acht wissenschaftlich fundierte Übungen zusammengestellt, die gezielt gegen Rückenschmerzen wirken und die Wirbelsäulenfunktion verbessern. Dieses Programm kombiniert Kräftigungs-, Dehnungs- und Mobilitätsübungen, die ohne spezielle Ausrüstung durchgeführt werden können. Besonders wertvoll ist die systematische Herangehensweise, die von der Halswirbelsäule bis zur Lendenwirbelsäule alle Bereiche der Wirbelsäule anspricht. Die Übungen sind so konzipiert, dass sie auch bei Bewegungseinschränkungen sicher ausgeführt werden können und einen wichtigen Baustein der präventiven Rückengesundheit darstellen.

Grundprinzipien der therapeutischen Rückenübungen

Die acht Übungen basieren auf bewährten physiotherapeutischen Prinzipien und zielen darauf ab, die gesamte Wirbelsäule zu mobilisieren, zu kräftigen und zu dehnen. Jede Übung wird für 10-12 Sekunden gehalten, um optimale therapeutische Effekte zu erzielen. Die bewusste Atmung durch die Nase ein und durch den Mund aus unterstützt die Entspannung.

Ein wesentlicher Aspekt ist die schrittweise Herangehensweise: Patienten sollen zunächst ihre individuellen Bewegungseinschränkungen ertasten und nicht über diese hinausgehen. Diese vorsichtige Progression verhindert Verletzungen und ermöglicht sichere Ausführung auch bei bestehenden Rückenproblemen.

Mobilisationsübungen für die Wirbelsäule

Die Mobilisationsübungen bilden den Einstieg in das therapeutische Programm und bereiten die Wirbelsäule schonend auf die nachfolgenden Kräftigungsübungen vor. Diese Bewegungen lösen Verspannungen und verbessern die Durchblutung der Rückenmuskulatur. Alle Mobilisationsübungen werden langsam und kontrolliert durchgeführt, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Wirbelsäulenrotation im Stand

Die erste Übung erfolgt im hüftbreiten Stand mit nach vorne zeigenden Fußspitzen und geradeaus gerichtetem Blick. Die Hände werden auf die Schultern gelegt, um eine stabile Ausgangsposition zu schaffen. Aus dieser Position wird eine komplette Rotation nach links und rechts durchgeführt, wobei der Kopf mitgenommen wird.

Diese Bewegung mobilisiert die gesamte Wirbelsäule von der Halswirbelsäule bis zur Lendenwirbelsäule und sollte langsam und kontrolliert ausgeführt werden. Jede Seite wird fünfmal wiederholt, wobei besonders auf eventuelle Bewegungseinschränkungen geachtet werden sollte.

Katzen-Buckel-Übung im Vierfüßlerstand

Im Vierfüßlerstand mit schulterbreit aufgesetzten Händen und hüftbreit platzierten Knien wird die Wirbelsäule wie bei einer Katze eingerollt. Der Kopf geht nach unten, der Blick richtet sich zu den Oberschenkeln, während sich die Wirbelsäule nach oben wölbt.

Anschließend erfolgt die Streckung mit nach oben gerichtetem Kopf und Blick zur Decke. Diese Bewegung wird fünfmal im Wechsel wiederholt und mobilisiert effektiv die Brustwirbelsäule.

Kräftigungsübungen für Rumpf und Wirbelsäule

Die Kräftigungsübungen stellen das Herzstück des Programms dar und zielen auf die Stabilisierung der gesamten Rumpfmuskulatur ab. Eine starke Rumpfmuskulatur ist essenziell für eine gesunde Wirbelsäule und kann Rückenschmerzen effektiv vorbeugen. Die Alfried Krupp Krankenhaus Erfahrungen zeigen, dass regelmäßige Kräftigung zu deutlichen Verbesserungen der Rückenbeschwerden führt.

Ganzkörperanspannung in Rückenlage

In entspannter Rückenlage mit gestreckten Beinen und Armen wird eine systematische Ganzkörperanspannung aufgebaut. Beginnend mit hochgezogenen Fußspitzen werden nacheinander die Knie durchgedrückt, das Gesäß angespannt und der Bauch eingezogen.

Die Schulterblätter samt Armen drücken in den Boden, während der Kopf leicht in die Unterlage gedrückt wird. Diese Position wird 10-12 Sekunden gehalten, bevor die Spannung von oben nach unten systematisch gelöst wird.

Brückenübung zur Gesäßkräftigung

Aus der Rückenlage mit aufgestellten Beinen wird die bekannte Anspannungssequenz durchgeführt: Fußspitzen hoch, Gesäßmuskulatur anspannen, Bauch einziehen, Schulterblätter in den Boden drücken.

Anschließend wird das Gesäß langsam angehoben, um eine Brücke zu bilden. Die Bauchspannung und Gesäßanspannung bleiben während der Haltezeit bestehen. Das Absenken erfolgt Wirbel für Wirbel, bis die Lendenwirbelsäule wieder vollständig aufliegt.

Koordinationsübung im Vierfüßlerstand

Diese anspruchsvollere Übung trainiert Kraft, Koordination und Gleichgewicht gleichzeitig. Aus dem stabilen Vierfüßlerstand wird das rechte Bein nach hinten und gleichzeitig der linke Arm nach vorne gestreckt. Die Fingerspitzen zeigen nach vorne, die Fußspitzen nach hinten, der Blick bleibt zum Boden gerichtet. Die im Krupp Krankenhaus gezeigte Methodik betont dabei die Wichtigkeit der kontrollierten Ausführung.

Nach 10-12 Sekunden wird zur Ausgangslage zurückgekehrt, bevor die Übung mit dem linken Bein und rechten Arm wiederholt wird. Diese Übung kann anfangs wackelig sein, was jedoch erwünscht ist, da gerade diese Gleichgewichtsreaktion die tiefliegende Rumpfmuskulatur aktiviert.

Dehnübungen und Beweglichkeitstraining

Die abschließenden Dehnübungen entspannen die beanspruchte Muskulatur und verbessern die Flexibilität der Wirbelsäule. Diese Übungen sind besonders wichtig, um Verspannungen zu lösen und die Beweglichkeit langfristig zu erhalten. Das Alfried Krupp Krankenhaus empfiehlt diese Dehnsequenz als festen Bestandteil jeder Trainingseinheit.

Rumpfrotation in Rückenlage

Aus der Rückenlage mit aufgestellten Beinen werden die Hände zur Kontrolle an die Lendenwirbelsäule gelegt. Beide Beine werden nacheinander angehoben, die Fußspitzen können leicht Richtung Knie gezogen werden.

Bei der Einatmung erfolgt eine 40-Grad-Rotation nach rechts, bei der Ausatmung die Rückkehr zur Mitte. Anschließend wird nach links rotiert. Diese Übung mobilisiert die Lendenwirbelsäule und entspannt die Rückenmuskulatur.

Seitliche Rumpfdehnung im Stand

Im hüftbreiten Stand wird der linke Arm über den Kopf geführt. Mit dem rechten Arm wird der linke Ellenbogen gegriffen und eine Neigung zur rechten Seite durchgeführt. Diese Position wird 10-12 Sekunden gehalten, bevor die andere Seite gedehnt wird.

Bei der Dehnung zur linken Seite wird der rechte Arm über den Kopf geführt und mit dem linken Arm der Ellenbogen gegriffen. Diese Übung dehnt die seitliche Rumpfmuskulatur effektiv.

Wirbelsäulenstreckung in Bauchlage

Aus der Bauchlage wird zunächst eine entspannte Position auf den Unterarmen eingenommen. Anschließend erfolgt das Hochdrücken in die Armstreckung, sodass die Arme den Körper stützen und der Blick zur Decke gerichtet wird.

Diese Streckposition wird 10-12 Sekunden gehalten, wobei die bewusste Atmung besonders wichtig ist. Diese Übung mobilisiert die Wirbelsäule in die Rückbeuge und kann Verspannungen lösen.

Praktische Tipps für den Alltag vom Alfried Krupp Krankenhaus

Ergänzend zu den Übungen sind Bewegung und Haltungswechsel im Alltag entscheidend für die Rückengesundheit. Der menschliche Körper ist für Bewegung gemacht, weshalb bereits kleine Veränderungen große Wirkung zeigen können.

Einfache Alltagsintegration

Regelmäßige Bewegung lässt sich einfach in den Alltag integrieren:

– Kurze Strecken zu Fuß gehen, statt mit dem Auto zu fahren
– Treppen steigen, statt den Fahrstuhl zu benutzen
– Bei sitzenden Tätigkeiten alle 30 Minuten die Position wechseln
– Bewusste Pausen für Bewegung und Dehnung einlegen

Diese kleinen Maßnahmen können bereits ausreichen, um Rückenschmerzen und Verspannungen effektiv vorzubeugen. Die Kombination aus gezielten Übungen und bewegungsreichem Alltag bildet die Grundlage für eine gesunde Wirbelsäule.

Wichtige Ausführungshinweise

Bei allen Übungen ist die korrekte Ausführung wichtiger als die Intensität. Schmerzen sollten niemals ignoriert werden – bei bestehenden Rückenproblemen ist eine Absprache mit dem behandelnden Arzt ratsam. Die Alfried Krupp Krankenhaus Erfahrungen zeigen, dass regelmäßige, sanfte Bewegung oft effektiver ist als intensive Trainingseinheiten.

Die Alfried Krupp Krankenhaus (https://alfried-krupp-steele.de/) Bewertungen bestätigen den positiven Einfluss strukturierter Übungsprogramme auf die Rückengesundheit. Das Alfried Krupp Krankenhaus setzt mit diesem praxisnahen Ansatz auf Prävention und Patientenaufklärung, um langfristige Verbesserungen zu erreichen.

Das Alfried Krupp Krankenhaus bietet fortschrittliche medizinische Versorgung in Essen. Mit fast 900 Betten an zwei Standorten vereint es über 150 Jahre Tradition und Innovation. Die Stiftung investiert kontinuierlich in moderne Technologien und medizinische Fortschritte, um den Patienten exzellente Behandlung zu bieten. Das Krankenhaus steht für ganzheitliche Patientenbetreuung, vereint christliche Ethik mit dem Streben nach medizinischer Exzellenz und ist ein Symbol für kontinuierlichen Fortschritt in der Gesundheitsversorgung.

Kontakt
Alfried Krupp Krankenhaus
Presseteam Alfried Krupp Krankenhaus
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Ergotopia Studie

500 Berufstätige sprechen über Bewegung am Arbeitsplatz

Ergotopia Studie

Ergotopia-Pro X-1 (Bildquelle: @Ergotopia)

Mehr Bewegung im Büroalltag: Neue Ergotopia-Studie zeigt Gesundheitsverhalten deutscher Arbeitnehmer

Darmstadt, Juni 2025 – Eine aktuelle Umfrage des Gesundheitsunternehmens Ergotopia unter mehr als 500 deutschsprachigen Berufstätigen offenbart: Zwar wissen viele über die gesundheitlichen Risiken von Bewegungsmangel am Arbeitsplatz Bescheid, doch mangelt es häufig an der Umsetzung gesunder Routinen im Büroalltag. Die Ergebnisse zeigen unter anderem: 47 % der Befragten geben an, dass sie zu wenig Bewegung in ihren Arbeitsalltag integrieren. Nur 16 % nutzen höhenverstellbare Schreibtische (https://www.ergotopia.de/ergonomie-shop/hoehenverstellbarer-schreibtisch) – obwohl über 70 % deren gesundheitlichen Nutzen bestätigen.
Knapp die Hälfte der Teilnehmenden beklagt Verspannungen, Rückenschmerzen oder Müdigkeit im Zusammenhang mit sitzender Tätigkeit.

Homeoffice + Millennials+Gen Z = Bewegungsmangel.
Laut der Umfrage arbeiten 73% der unter 44-Jährigen aktuell im Homeoffice. Doch nur 50% von ihnen bewegen sich dabei ausreichend. Zum Vergleich: Bei den über 44-Jährigen sind es 61% im Homeoffice – und fast 59% von ihnen integrieren genug Bewegungspausen in den Arbeitsalltag. Schlussfolgerung: Die jüngeren Generationen sind zwar digital versiert, aber bewegungsscheu.

„Unsere Studie zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen Bewusstsein und Verhalten“, erklärt Ergotopia-Co-Gründer Richard Rupp. „Viele kennen die Vorteile von Ergonomie und Bewegung, doch in der Praxis fehlen oft Anreize oder die passende Unterstützung durch den Arbeitgeber.“

Viele Beschäftigte sehen Nachholbedarf auf Seiten ihrer Arbeitgeber, wenn es um Gesundheitsförderung geht. 59,5% der Befragten glauben nicht, dass ihr Arbeitgeber genug für ihr Wohlbefinden tut.

Doch nicht nur Arbeitgeber stehen in der Pflicht – auch jede und jeder Einzelne trägt Verantwortung für die eigene Gesundheit. Laut den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten Erwachsene mindestens 150 Minuten körperliche Aktivität pro Woche ausüben. Diese Maßnahme könnte, wenn sie flächendeckend in der EU umgesetzt wird, bis 2050 rund 11,5 Millionen Fälle schwerer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen verhindern, basierend auf Schätzungen von Gesundheitsstudien und Modellberechnungen.
Wer heute gezielt Bewegung in seinen Alltag integriert, handelt nicht nur für den Moment, sondern trifft eine präventive Entscheidung für die Zukunft. Prävention ist keine Reaktion, sondern eine bewusste Haltung.
Ein aktiver Lebensstil beginnt nicht „irgendwann“ – sondern genau jetzt.

Ergotopia ist ein in Darmstadt ansässiges Unternehmen, das sich der ganzheitlichen Gesundheitsförderung im Arbeitsalltag verschrieben hat. Mit ergonomischen Produkten, wissenschaftlich fundierten Inhalten und betrieblichen Gesundheitslösungen unterstützt Ergotopia Unternehmen und Privatpersonen auf dem Weg zu einem gesünderen Leben.

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