Archives Februar 2024

metaprice erklärt die Funktionen eines Repricing-Systems

auf was Sie unbedingt bei der Nutzung eines Repricing-Systems zu achten haben.

metaprice erklärt die Funktionen eines Repricing-Systems

Was ist ein Repricer?

Ein Repricer ist ein Tool oder eine Software, die auf Online-Marktplätzen wie Amazon verwendet wird, um die Preise automatisch anzupassen. Mit diesem Tool können Verkäufer ihre Preise kontinuierlich anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Der Hauptzweck eines Repricers (https://www.metaprice.de) besteht darin, sicherzustellen, dass ein Verkäufer immer den besten Preis für sein Produkt hat. Es analysiert die Preise der Konkurrenten und aktualisiert die eigenen Preise entsprechend. Auf diese Weise kann der Verkäufer seine Gewinne maximieren und gleichzeitig sicherstellen, dass seine Produkte attraktiver für potenzielle Kunden sind. Ein Repricer (https://www.metaprice.de) arbeitet oft in Echtzeit und berücksichtigt verschiedene Faktoren wie den aktuellen Wettbewerb, die Nachfrage und das Angebot sowie die eigenen Kosten. Es kann auch Regeln und Strategien implementieren, die vom Verkäufer festgelegt wurden. Diese Regeln können beispielsweise eine Mindestgewinnspanne oder eine maximale Preissenkung beinhalten. Amazon-Repricer sind speziell auf die Anforderungen des Amazon-Marktplatzes zugeschnitten.

Sie analysieren die Preise der Wettbewerber auf Amazon und passen die eigenen Preise entsprechend an. Dies ermöglicht es dem Verkäufer, in den Buy Box-Empfehlungen von Amazon zu erscheinen, was zu mehr Sichtbarkeit und letztendlich zu mehr Verkäufen führt. Ein Repricer kann auch dabei helfen, Preiskriege zu vermeiden. Manchmal bieten Verkäufer ihre Produkte zu sehr niedrigen Preisen an, um den Wettbewerb zu schlagen. Ein Repricer (https://www.metaprice.de) kann jedoch die Preise automatisch nachverfolgen und anpassen, um sicherzustellen, dass der Verkäufer nicht zu viel an Gewinn verliert. Ein Repricer (https://www.metaprice.de) kann auch Zeit sparen, da der Verkäufer nicht ständig die Preise manuell überprüfen und anpassen muss. Dies ermöglicht es dem Verkäufer, sich auf andere Aspekte des Geschäfts zu konzentrieren, wie zum Beispiel die Produktqualität, den Kundenservice und das Marketing.

Insgesamt ist ein Repricer ein nützliches Tool für Verkäufer auf Online-Marktplätzen wie Amazon. Es ermöglicht ihnen, ihre Preise automatisch anzupassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, ihre Gewinne zu maximieren und Preiskriege zu vermeiden. Indem es Zeit spart und den Verkaufsprozess optimiert, kann ein Repricer dem Verkäufer helfen, erfolgreich zu sein und mehr Umsatz zu erzielen.

Softwareunternehmen für Amazon- und Ebay-Repricing, Consulting und Datenautomatisierung aller Art.

Kontakt
metaprice GmbH
Julian Edling
Adolf-Kaschny-Straße 19
51373 Leverkusen
0214 33010250
http://www.metaprice.de

Menschlicher Verstand ist durch KI nicht zu ersetzen

Menschlicher Verstand ist durch KI nicht zu ersetzen

Der Mensch muss lernen, sinnvoll mit KI umzugehen und sie aufgabenorientiert einzusetzen. (Bildquelle: Foto von Christina @ wocintechchat.com auf Unsplas)

Software-Lösungen und der Einsatz von KI erleichtern ohne Frage unser Leben. Diese Technologien sind aus unserem Alltag auch nicht mehr wegzudenken. Ob im Auto, im Büro, in der Medizin oder generell in der Automatisierung von Prozessen – ohne Computertechnik läuft nichts. Das Vertrauen in die Technik ist groß, manchmal zu groß. Aber letztlich kommt es doch noch auf den Menschen an.

Immer wieder ist zu lesen, wie Navigationsgeräte Autofahrer*innen in die Irre führen, weil sie ihnen buchstäblich blind gefolgt sind. Mal landet ein Auto im Fluss, ein anderes Mal bleibt ein LKW im Feldweg stecken. Dann gibt es Fälle, wo die KI eigene Wege geht. So berichtete der „DER STANDARD“ (https://www.derstandard.de/consent/tcf/story/3000000204016/dpd-chatbot-schimpft-ueber-den-schlechten-service-der-eigenen-firma)über den Chatbot eines Paketzustellers, der statt einer Auskunft über das eigene Unternehmen herzog. Schlimmer noch: Die KI riet sogar davon ab, diesen Paketzusteller zu beauftragen. Und auch so manche Student*innen machten unerfreuliche Erfahrungen beim Arbeiten mit ChatGPT. Aber: Der Fehler liegt nicht in der Technik, sondern beim Menschen, der das durch Software generierte Ergebnis nicht überprüft hat.

Obwohl die Algorithmen immer intelligenter werden und mit und von uns lernen, bleiben sie doch Werkzeuge, die die menschlichen Fähigkeiten nur ergänzen. Der Technologiejournalist Dr. Thomas Ramge sagt: „KI-Technologien ersetzen in der Regel keine Menschen, sondern werden zunehmend zu Co-Piloten und Sparringspartnern. Und im Idealfall sind sie Verstärker menschlicher Intelligenz.“ Es liegt also an uns, wie wir die digitalen Möglichkeiten einsetzen und wie wir mit ihnen umgehen. Der Zweck und Sinn stehen im Vordergrund. Managementexperte und Berater für Leadership Jörg Hawlitzeck beschäftigt sich ebenfalls mit dieser Thematik. Seine Antwort: Das Agile Mindset. Er berät Unternehmen, wie sie mit der Digitalisierung generell und mit KI im Besonderen umgehen und ihre Denkweisen und Verhaltensmuster zukunftsorientiert ausrichten können.

„So abwegig es auf den ersten Blick klingen mag, hat das Thema KI auch etwas mit Kants (https://de.wikipedia.org/wiki/Beantwortung_der_Frage:_Was_ist_Aufkl%C3%A4rung%3F) Kernaussage zur Aufklärung zu tun. Die besagt: Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbst- verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern an fehlendem Willen und mangelndem Mut liegen, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Bezogen auf unsere Zeit heißt das, wir neigen dazu, der Leitung durch KI zu vertrauen und laufen damit Gefahr, nicht mehr selbst zu entscheiden. Doch genau darauf kommt es an. KI bietet lediglich eine Hilfestellung. Gefragt sind nach wie vor Mut und Hausverstand, ausgehend von der Akzeptanz und einer offenen Denkweise für die Möglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung ergeben“, führt Managementberater Jörg Hawlitzeck aus.

In der Praxis zeigt der Leadership-Experte den Verantwortlichen in Unternehmen, wie sie sich auf neue Technologien einlassen können, sie also nicht ausschließen und welche neuen Optionen sich daraus ergeben. Das beinhaltet natürlich auch die Einbindung von Mitarbeiter*innen, besonders jüngeren. Denn sie sind oftmals näher dran am Geschehen. „Durch Offenheit ist der Weg für die Bereitschaft frei, sich auf andere Denkweisen einzulassen. Für Führungskräfte bedeutet das, das eigene Ego zurückstellen zu können und den Mitarbeiter*innen zuzuhören. Dialog und Akzeptanz schaffen letztlich die Voraussetzung, selbst Verantwortung zu übernehmen. Grundlage dafür sind die 4Ks: Kommunikation, Kooperation, Kreativität und kritisches Denken. Es gilt im Hinblick auf KI zu verstehen, wie sich sinnvolle Mensch-Maschine-Kooperationen ergänzen können“, so Jörg Hawlitzeck weiter.

Digitalisierung und KI sind ebenfalls Thema im praxisorientierten Vortrag des Keynote Speakers: „Das Mindset stellt die Weichen“ (https://joerg-hawlitzeck.com/portfolio/votrag-digitalisierung-team/). Hawlitzeck hebt in der Keynote hervor, welche Rolle Führung und Team im Kontext der Digitalisierung spielen. Dabei kommt es neben einer veränderten Denkweise der Leader auch auf deren Mut an, neue Technologien wie die KI in Unternehmen einzuführen. „Die Führung der Zukunft geht anders als in einer vergangenen Welt ohne Digitalisierung. Wer heute am Puls der Zeit bleiben und dem Wettbewerb einen Schritt voraus sein will, muss nicht nur offen für KI sein, sondern auch den Mut haben, Mitarbeiter*innen gehen zu lassen, die nicht zum Unternehmen passen. Nur so können Unruhen vermieden und ein gut funktionierendes Team in digitalen Zeiten schaffen werden. Was hilft es, wenn Führungskräfte offen für technische Neuerungen sind, sich jedoch Teile der Belegschaft dagegen sperren? Gleichzeitig sollten aber auch die Mitarbeiter*innen gefördert werden, die eine wertvolle Stütze für das Unternehmen und dessen Digitalisierung darstellen“, betont Jörg Hawlitzeck. Der Managementberater ist sich sicher: KI wird den Menschen nicht ersetzen. Er muss aber lernen sinnvoll mit ihr umzugehen, sie aufgabenorientiert einzusetzen und kritisch zu hinterfragen.

Wenn es um die Themen Leadership und Mindset geht, ist Jörg Hawlitzeck der Experte schlechthin. In seinem Beruf als Managementberater unterstützt er seit 20 Jahren seine Kunden dabei, Agilität und Kreativität in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Jörg Hawlitzeck hat schon früh seine Begeisterung für Menschen und deren Förderung und Entwicklung entdeckt: Er studierte Romanistik, Germanistik und Philosophie mit erfolgreichem Abschluss, lebte und arbeitete immer wieder im Ausland. Die Zeit in Frankreich, Spanien, Italien, Russland, Lateinamerika und Asien hat außerdem dazu beigetragen, dass Keynote Speaker Jörg Hawlitzeck heute sechs Sprachen spricht. Besonders die Erfahrung mit unterschiedlichen Kulturen zeigte ihm, wie wichtig Agilität und die Anpassung der eigenen Vorstellung für jeden Menschen beruflich und privat ist.
Heute führt Jörg Hawlitzeck zusammen mit seinem Geschäftspartner Dieter Weichl das Unternehmen Business Culture und berät als Leadership Coach und Vortragsredner Unternehmen und Führungskräfte dabei, wie sie geistige Flexibilität, Agilität und Kreativität bei sich selbst und in ihren Teams etablieren. Besonders als Autor der beiden Bücher „30 Minuten Agiles Mindset“ und „Das Zukunfts-Mindset“ hat sich Jörg Hawlitzeck einen Namen als der Experte für Agiles Mindset gemacht.

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Fasching, Fastnacht und Karneval: Ursprung, Vielfalt und die heilende Kraft des Humors

Fasching, Fastnacht und Karneval: Ursprung, Vielfalt und die heilende Kraft des Humors

„Humor hat eine heilende Kraft, ist gesellschaftlich nützlich und gesund.“ (Bildquelle: iStock/sturti)

Der Höhepunkt der närrischen Zeit beginnt in wenigen Tagen. In bunten Umzügen, auf den Straßen, in Karnevalssitzungen, mancherorts sogar in Büros wird ausgelassen gefeiert und gelacht. Aber warum feiern wir Fasching, Fastnacht oder Karneval? Vielen ist der Ursprung nicht (mehr) bewusst. Dabei hat die närrische Zeit einen ernsthaften Hintergrund und ist wichtig für das gesellschaftliche Zusammenleben.

Auf den ersten Blick mag das närrische Treiben ein bunter Mix aus bedeutungslosen Traditionen sein. Im Grunde aber verbergen sich darin tief verwurzelte Bräuche, die ihren Ursprung in den christlichen Klöstern haben. In den Tagen vor der Fastenzeit wurde opulent gespeist, denn Fleisch und Verderbliches mussten aufgebraucht werden. Das wurde im Rahmen von Narrenfesten in den Kirchen getan: niedere Kleriker übernahmen während dieser Zeit die Privilegien der höheren Geistlichen und parodierten kirchliche Rituale. Diese Festlichkeiten, die sich nach und nach von den Klöstern in die Städte verlagerten, entwickeln sich dort zu einem bunten Treiben mit Prozessionen, Musik und Spottvorträgen. Der Narr wurde so zum Symbol für die, die Gott in den Werken der Schöpfung nicht erkennen, und die Masken standen und stehen bis heute für Laster wie Hochmut oder Geiz.

Neben den regionalen Unterschieden in den Traditionen gibt es auch verschiedene Bezeichnungen für die närrische Zeit. In Süddeutschland und Österreich spricht man von „Fasching“, während seit dem 15. Jahrhundert in der Oberlausitz die „Fastnacht“ eine ganze Woche lang die Fastenzeit einläutet. Der rheinische „Karneval“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Karneval,_Fastnacht_und_Fasching) hingegen ist erst seit dem 17. Jahrhundert bekannt, der Begriff wurde erstmals 1780 in Köln aktenkundig. Es wird angenommen, dass das Wort auf das italienische „carnevale“ – sinngemäß: Fleisch lebe wohl – zurückgeht und so einen klaren Bezug zur Fastenzeit herstellt.

Doch warum hat dieser bunte Rummel überhaupt so großen Erfolg?? Neurowissenschaftlerin und Motivationstrainerin Mag.a Monika Herbstrith-Lappe erklärt: „Die Antwort liegt in der heilenden Kraft des Humors. Humor ist nicht nur nützlich, sondern auch gesund. Evolutionspsycholog:innen gehen davon aus, dass Lachen schon bei unseren Vorfahren, den Menschenaffen, als Stressventil (https://www.wiwo.de/erfolg/trends/stress-im-job-haare-fettverteilung-blutdruck-wie-uns-stress-schadet/28322496.html) gedient hat. Die Mönche im Mittelalter waren sich dieser Wirkung bewusst. So wie man bei einem Weinfass den Spund manchmal öffnen muss, weil der Druck der Gärgase es sonst platzen ließe, brauchen die Menschen ausgelassenes Lachen, um die alltäglichen Lasten zu ertragen. Das steckt hinter dem Gedanken, einmal im Jahr närrische Freiheiten zu genießen, um aufgestaute Emotionen lachend zu lösen – das ist die Wurzel unseres Faschings.“ Und schon lange davor erkannte man die heilsame Wirkung von Lachen. So hatten die alten Ägypter ein Gebet an den Sonnengott Ra: „Deine Priester waschen ihre Herzen mit Lachen.“ Im antiken Griechenland gab es die Gelotopoioi, die Lachen-Macher:innen. Das sind frühe Vorfahren das jetzigen Lachyoga, bei dem man durch Übungen absichtlich heftige Lachen bewirkt.

Allerdings sollte Heiterkeit nicht zuletzt wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkung nicht auf die närrische Zeit beschränkt bleiben und mit dem Aschermittwoch enden. Studien zeigen, dass zwei Minuten Lachen die gleiche lebensverlängernde Wirkung haben wie 20 Minuten Joggen. Der Sinn für die Pointen des Lebens trägt dazu bei, so manches Drama in Wohlgefallen aufzulösen. „Doch Vorsicht vor dem toxischen Doppelgänger der Heiterkeit – dem Lächelstress. Der macht nämlich krank! Ein herzhaftes Lachen von Innen aktiviert mehr Muskeln im Gesicht und unterscheidet sich deutlich von aufgesetztem Masken-Höflichkeits-Lächeln“, gibt Mag.a Monika Monika Herbstrith-Lappe zu bedenken.

Um dieses Thema, nämlich der Stressbewältigung durch Humor, dreht es sich auch in der Keynote “ Humor ist DER Nährboden für Kreativität“ (https://vortrag-motivation-humor.de/vortrag-kreativitaet-humor-innovation/) der Motivationstrainerin. Stress und Leistungsdruck vermiesen vielen Mitarbeiter*innen den Spaß an der Arbeit. Um den Stress in kritischen Situationen zu umgehen, hilft eine große Portion Humor. Denn nur wenn man entspannt und locker ist, wird Raum für Innovationskraft und Kreativität geschaffen und der Stresslevel sinkt. „In unserer Familie gilt der Grundsatz: „Irgendwann finden wir es ohnehin lustig, dann können wir auch gleich darüber lachen.“ Mit diesem achtsamen Blick auf die Pointen des Lebens ermutigen wir Sie, die heilende Kraft des Humors nicht zu unterschätzen und sich der Freude zu öffnen, die aus den skurrilen Gelegenheiten des Lebens entstehen kann – und das auch nach dem Aschermittwoch – das ganze Jahr über“, sagt die Keynotespeakerin.

Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist Physikerin, Neurowissenschaftlerin, Motivations-psychologin und Keynote-Speakerin. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin von „Impulse und Wirkung“ und seit über 30 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig. Von der Trainingsorganisation IIR GmbH, dem Premium Konferenz- und Seminaranbieter in Österreich, wurde sie mehrfach als „Trainer oft the Year“ ausgezeichnet. Als High-Performance-Coach hat sich die Wissenschaftlerin auf die Schnittstelle zwischen der subjektiven Sicht des Menschen und der objektiven Welt der Zahlen, Daten, Fakten spezialisiert. Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist DIE Expertin für nachhaltige und gesunde Leistungsstärke von Menschen, Teams und Unternehmen.

Die Motivationspsychologin ist außerdem langjährige Top-Trainerin beim Hernstein Institut für Management und Leadership, dessen Gründerin und Institutsträgerin die Wiener Wirtschaftskammer ist, eine der neun Landesorganisationen der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Ferner gehört zum breiten Tätigkeitsfeld von Mag.a Monika Herbstrith-Lappe die Arbeit als Lektorin und Entwicklungspartnerin an der Donau-Universität in Krems.

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Kardiologie: Wann ist Langzeit-Blutdruckmessung sinnvoll?

Die Langzeit-Blutdruckmessung gehört zu den Standarduntersuchungen in der Kardiologie

Kardiologie: Wann ist Langzeit-Blutdruckmessung sinnvoll?

Eine Langzeit-Blutdruckmessung kann bei häufig erhöhtem Blutdruck infrage kommen.

KÖLN. Hoher Blutdruck (med. Hypertonie (https://kardiologie-diakonie-siegen.de/kardiologie/)) ist ein bedeutender Risikofaktor für Herzinfarkt, Herzinsuffizienz sowie Erkrankungen von Gehirn und Nieren. Leider steigen die Betroffenenzahlen nicht nur in Deutschland, sondern weltweit seit Jahren. Messungen des arteriellen Blutdrucks gehören zur medizinischen Standarddiagnostik. Fallen erhöhte Werte auf, schließen Ärzte häufig eine Langzeit-Blutdruckmessung an, um ein Tagesprofil zu erhalten, das gegenüber einer Einzelmessung aussagekräftiger ist.

Welchen Stellenwert nimmt die Langzeit-Blutdruckmessung in der Kardiologie ein?

In den aktuell gültigen Hypertonie-Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC) erfuhr die Langzeit-Blutdruckmessung 2018 eine Aufwertung, denn die Erfassung mehrerer Werte über den Tag verteilt zeigte in Studien klare Vorteile gegenüber Messungen in der Arztpraxis.
„Sie erlaubt die Bildung verlässlicher Mittelwerte für Tag und Nacht, denn es gibt Menschen, die bei einem Arztbesuch vor Aufregung einen höheren Blutdruck haben, die sogenannte Weißkittelhypertonie. Daneben gibt es die maskierte Hypertonie, bei der die Werte zum Beispiel nachts ansteigen und somit der Praxismessung entgehen“, berichtet Prof. Dr. Dursun Gündüz, kardiologischer Chefarzt am Klinikum Jung-Stilling Siegen.

Um einen Langzeit-Blutdruck zu messen, erhält der Patient üblicherweise ein Täschchen mit einem Messgerät, das an eine Blutdruckmanschette am Oberarm gekoppelt ist. In der Regel wird damit der Blutdruck über 24 Stunden aufgezeichnet, wobei das Gerät tagsüber alle 15 Minuten und nachts alle 30 Minuten misst. Eine Alternative stellt die wiederholte, eigenständige Selbstmessung zu Hause mit einem handelsüblichen Blutdruckmessgerät dar.

Die Kardiologie im Diakonie Klinikum Siegen steht auch Patienten aus dem Raum Köln offen

Die Langzeit-Blutdruckmessung dient zum einen der Diagnosestellung der arteriellen Hypertonie. Anhand der Messwerte wird der Schweregrad eingeschätzt und über die Therapie entschieden. Bei Werten über 140/90 mmHg werden Medikamente zur Blutdrucksenkung verordnet. Bei leicht darunter liegenden „hochnormalen“ Werten kann zunächst eine Änderung des Lebensstils versucht werden, mit mehr Bewegung und einer gesünderen Ernährung.

Im Verlauf der Therapie kommt die Langzeit-Blutdruckmessung auch als Kontrolluntersuchung infrage. So kann zuverlässig beurteilt werden, wie gut die Behandlung wirkt und ob sie angepasst werden muss. „Zahlreiche Studien belegen, dass die Senkung des Blutdruckes auf Normalwerte wichtig ist, um gefürchteten Folgeschäden wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Demenz vorzubeugen“, informiert PD Dr. Damir Erkapic, ebenfalls Chefarzt der Kardiologie (https://kardiologie-diakonie-siegen.de) Siegen.

Selbstverständlich gehört die Langzeit-Blutdruckmessung auch im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen zu den grundlegenden Diagnostik-Instrumenten. In der kardiologischen Abteilung werden sowohl ambulant als auch stationär Patienten aus Siegen und den umliegenden Städten und Gemeinden, bis in den Einzugsbereich Köln, behandelt.

Die Medizinische Klinik II des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen besteht aus den Sektionen der Kardiologie, Angiologie und Rhythmologie.
Die Abteilung steht unter der Leitung der beiden Chefärzte Prof. Dr. Dursun Gündüz und PD Dr. Damir Erkapic. Hauptaufgabe ist die kompetente ambulante und stationäre Betreuung von Patienten mit dem gesamten Spektrum der Herz- und Gefäßerkrankungen.

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